Schlagwort: Premierministerin

  • Blick in die Welt – Japans erste Premierministerin

    Blick in die Welt – Japans erste Premierministerin

    Das japanische Parlament wählte gestern Sanae Takaichi, eine konservative Hardlinerin, zur ersten Premierministerin des Landes.

    Takaichi, 64, lässt sich nur schwer einordnen. Sie äußerte sich besorgt über Japans Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten, betonte jedoch zugleich, sie wolle eng mit Donald Trump zusammenarbeiten. In der China-Politik vertritt sie eine scharf formulierte, sicherheitspolitisch harte Linie, relativierte die japanischen Kriegsverbrechen des Zweiten Weltkriegs und versprach, Einwanderung und Tourismus strenger zu regulieren. Viele Japaner:innen hoffen, Takaichi könne das Bild starker weiblicher Führungspersönlichkeiten normalisieren – obgleich sie selbst nicht als Feministin gilt.


    Kein Fortschritt in Richtung Waffenstillstand in der Ukraine

    Ein Vertreter des Weißen Hauses erklärte gestern, Trump plane „in absehbarer Zeit“ kein Treffen mit Wladimir Putin mehr, nachdem der Kreml unmissverständlich klargemacht habe, dass er derzeit keine Vereinbarung zur Beendigung des Ukrainekriegs anstrebe.

    Damit platzte das optimistische Bild, das Trump noch fünf Tage zuvor gezeichnet hatte, nachdem er mit Putin telefoniert und erklärt hatte, man werde sich bald in Budapest treffen.

    Am Tag nach dem Telefonat traf Trump mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zusammen – ein Gespräch, das ebenfalls ohne greifbare Ergebnisse blieb. Selenskyj teilte später europäischen Staats- und Regierungschefs mit, dass Trump ihn vergeblich gedrängt habe, Gebiete an Russland abzutreten, um den Krieg zu beenden. Europäische Spitzenpolitiker bekräftigten gestern ihre Unterstützung für einen sofortigen Waffenstillstand.


    Weitere Meldungen

    • Der frühere französische Präsident Nicolas Sarkozy hat in einem Pariser Gefängnis eine fünfjährige Haftstrafe wegen Verstößen gegen das Wahlkampffinanzierungsgesetz angetreten.
    • Bei einem Besuch in Israel äußerte US-Vizepräsident JD Vance Zuversicht, dass die Waffenruhe im Gazastreifen Bestand haben werde.
    • Staatsanwälte in Ecuador entschieden, einen Mann, der einen US-Militärangriff in der Karibik in der vergangenen Woche überlebt hatte, nicht anzuklagen.
    • Laut der Pariser Staatsanwaltschaft wurden die aus dem Louvre gestohlenen Juwelen auf 88 Millionen Euro geschätzt.
    • Der 27-jährige amerikanische Pianist Eric Lu gewann den ersten Preis beim Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau.
    • Die USA und Australien wollen Chinas Dominanz auf dem Weltmarkt für seltene Erden schwächen.
    • Während der Handelskonflikt mit den USA eskaliert, präsentieren sich Chinas exportorientierte Fabriken selbstbewusst auf dem weltweit größten Großmarkt.
    • Der US-amerikanische Schachgroßmeister Daniel Naroditsky, der bereits mit 17 den Titel erlangte, ist im Alter von 29 Jahren gestorben.
  • Macrons TV-Ansprache: Kein neuer Premierminister am Donnerstagabend

    Macrons TV-Ansprache: Kein neuer Premierminister am Donnerstagabend

    Eine politische Krise hat Frankreich erfasst – und die Spannung steigt. Emmanuel Macron, Präsident der Republik, hat die Zügel in der Hand, doch der Weg nach vorn ist ungewiss. Nach der historischen Abwahl des Premierministers Michel Barnier durch 331 Abgeordnete muss das Land auf eine richtungsweisende Entscheidung warten. Doch eines ist klar: Am Donnerstagabend wird kein neuer Premierminister bekannt gegeben. Politische Unsicherheit in der Luft Um 20 tritt Emmanuel Macron vor die Nation. Seine Ansprache könnte entscheidend sein, denn das Land befindet sich in einer politisch heiklen Phase. Nach dem Sturz des Barnier-Kabinetts muss der Präsident nicht nur einen neuen Regierungschef benennen, sondern auch das Vertrauen der Bevölkerung zurückgewinnen. „Macron muss die Franzosen beruhigen“, erklärte Yaël Braun-Pivet, Präsidentin der Nationalversammlung, am Donnerstag. Diese Unsicherheit ist beispiellos. Der bisherige Premierminister, Michel Barnier, hat seine Demission eingereicht – doch…

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  • Politische Krise in Frankreich: Michel Barnier kämpft um Regierungsbildung, die Linke fordert Lucie Castets

    Politische Krise in Frankreich: Michel Barnier kämpft um Regierungsbildung, die Linke fordert Lucie Castets

    Kann Michel Barnier Ende dieser Woche wie geplant seine Regierung bilden? Die Verhandlungen ziehen sich hin, und das politische Klima in Frankreich wird zunehmend hitziger. Während der Premierminister verzweifelt versucht, ein Kabinett zusammenzustellen, hatte er für Donnerstag, 19. September, die meisten zentristischen und rechten Parteien zu Gesprächen in seinen Amtssitz Hôtel Matignon eingeladen. Doch die Schwierigkeiten Barniers, ein handlungsfähiges Team zu formen, sorgen zunehmend für Unmut – insbesondere bei der politischen Linken. Frust bei der Linken: Macron in der Kritik Der Nouveau Front Populaire (NFP) und andere linke Kräfte werfen Präsident Emmanuel Macron vor, die politische Blockade selbst verschuldet zu haben. Für Arthur Delaporte, Abgeordneter der Sozialistischen Partei (PS), war die Ernennung von Michel Barnier ein großer Fehler. „Der Präsident hat sich in die Hände der extremen Rechten begeben. Indem er einen Mann der Rechten ernannt hat, muss er nun eine Politik ak…

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  • Kampf um die Rentenreform: Dreh- und Angelpunkt in den Verhandlungen um den neuen Premierminister

    Kampf um die Rentenreform: Dreh- und Angelpunkt in den Verhandlungen um den neuen Premierminister

    Die Rentenreform ist wieder in aller Munde. Es geht um nichts Geringeres als die Entscheidung, wer der nächste Premierminister Frankreichs wird – und die Frage der Rente steht dabei im Mittelpunkt. Emmanuel Macron verteidigt energisch die Reform, die das Rentenalter in Frankreich auf 64 Jahre anhebt, während andere sie am liebsten sofort abschaffen würden. Das Thema sorgt für hitzige Debatten, und der Ausgang könnte weitreichende Konsequenzen für das Land haben. Die Rentenreform hat Frankreich bereits Monate lang in Atem gehalten. Proteste, Streiks und öffentliche Debatten bestimmten die politische Agenda – und nun, da es um die Besetzung des Premierministerpostens geht, spitzen sich die Diskussionen wieder zu. Für viele Franzosen ist diese Reform ein Symbol der Ungerechtigkeit, während der Präsident und sein Lager sie als notwendige Maßnahme betrachten, um das französische Rentensystem langfristig zu sichern. Doch warum ist das Thema so explosiv? Ganz einfach: Es geht ums Grundsätzlic…

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  • Emmanuel Macron und die Suche nach einem Premierminister – Frankreich in der Sackgasse?

    Emmanuel Macron und die Suche nach einem Premierminister – Frankreich in der Sackgasse?

    Emmanuel Macron steckt in der Zwickmühle. Die Suche nach einem neuen Premierminister gestaltet sich schwieriger als erwartet, und die Zeit drängt. Am 5. September kritisierte das Bündnis der linken Parteien, der Nouveau Front Populaire (NFP), den Präsidenten scharf. Sie werfen ihm vor, das Land in eine „Sackgasse“ zu führen, indem er wahllos Namen von möglichen Kandidaten für das Amt des Premierministers in den Ring wirft. Diese Taktik, so der NFP, ändere jedoch nichts am grundlegenden Problem. Aber was steckt wirklich hinter dieser politischen Pattsituation? Zwei Wege – und keiner löst das Problem Nach Ansicht des Nouveau Front Populaire stehen Macron nur zwei Optionen offen. Entweder er stellt eine Regierung mit den linken Kräften zusammen – was bei den aktuellen politischen Verhältnissen unwahrscheinlich scheint – oder er sucht eine Koalition mit seiner bisherigen Mehrheit, die sich allerdings nur durch eine „stillschweigende Übereinkunft mit der extremen Rechten“ an der Macht halte…

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  • Französische Politik in der Krise: Vertrauen der Bürger schwindet

    Französische Politik in der Krise: Vertrauen der Bürger schwindet

    Seit mittlerweile 50 Tagen ist Frankreich ohne einen neuen Premierminister. Emmanuel Macron hat bis heute keine Entscheidung getroffen, wer diese bedeutende Position übernehmen soll. Das politische Vakuum sorgt für wachsenden Unmut in der Bevölkerung – und die Franzosen verlieren zunehmend das Vertrauen in die politische Elite des Landes. Wer wird der nächste Premierminister? Während die Namen von Xavier Bertrand, Bernard Cazeneuve und Thierry Beaudet durch die Medien geistern, hat Macron bisher niemanden ernannt. Stattdessen dominiert Unsicherheit das Land. Viele Bürger fragen sich: Warum dauert das so lange? Und warum scheint keine der vorgeschlagenen Persönlichkeiten Vertrauen zu wecken? Eine kürzlich veröffentlichte Umfrage gibt einen ernüchternden Einblick in die Stimmung der Bevölkerung. Die Mehrheit der Befragten empfindet die politische Klasse als abgehoben und weit entfernt von den Bedürfnissen des Volkes. Politikverdrossenheit auf Rekordniveau 73 % der Franzosen geben an, kei…

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  • Staatshaushalt 2025: Kann der nächste Premierminister die Deadline verschieben?

    Staatshaushalt 2025: Kann der nächste Premierminister die Deadline verschieben?

    Frankreich steckt in einer politischen Krise: Fast zwei Monate nach den Parlamentswahlen gibt es immer noch keine neue Regierung und damit auch keinen klaren Plan für das Budget 2025. Laut Gesetz muss der Haushaltsentwurf jedoch spätestens am 1. Oktober im Parlament vorgelegt werden. Doch angesichts der aktuellen Situation erscheint dieser Termin fast unmöglich einzuhalten. Das stellt eine dringende Frage: Wird der kommende Premierminister das Recht haben, die Frist zu überschreiten? Ein außer Kontrolle geratener Zeitplan Gabriel Attal, der scheidende Premierminister, hat zwar versucht, das Budget vorzubereiten, um sicherzustellen, dass der Staat ab dem 1. Januar handlungsfähig ist. Das Finanzministerium hat ein vorläufiges Budget erstellt und am 20. August – mit einem Monat Verspätung – die sogenannten „lettres plafonds“ verschickt, die die Ausgabenlimits der einzelnen Ministerien festlegen. Allerdings fehlt ein weiterer entscheidender Schritt: Der Bericht, der normalerweise bis zum 1…

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  • Frankreich fehlt eine neue Regierung: Dringende Dossiers in der Warteschleife

    Frankreich fehlt eine neue Regierung: Dringende Dossiers in der Warteschleife

    Frankreich befindet sich in einer heiklen politischen Situation. Während der Name des zukünftigen Premierministers oder Premierministerin noch ungewiss ist, stapeln sich mehrere entscheidende Dossiers auf dem Schreibtisch im Hôtel Matignon. Jeder Tag ohne Regierungschef erhöht den Druck wegen dieser aufgeschobenen Entscheidungen. Der Staatshaushalt: Ein Wettlauf gegen die Zeit Unter den dringenden Angelegenheiten, die auf den zukünftigen Premierminister und eine neue Regierung warten, nimmt das Finanzbudget eine herausragende Stellung ein. Das Haushaltsgesetz, das zwingend bis zum 1. Oktober dem Parlament vorgelegt werden muss, scheint kaum noch rechtzeitig fertiggestellt werden zu können. Man kann sich das wie einen Zug vorstellen, der mit voller Geschwindigkeit fährt – und die Mauer kommt immer näher. Das Problem? Die Zeit läuft ab. Der Élysée-Palast könnte gezwungen sein, den Text des Staatshaushalts für das Jahr 2025 zu verschieben. Denn bevor das Budget überhaupt dem Parlament vor…

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  • Neue(r) Premierminister(in): Die Spannung hält weiter an

    Neue(r) Premierminister(in): Die Spannung hält weiter an

    Einen Monat vor der obligatorischen Vorstellung des Haushaltsplans für 2025 bleibt Frankreich weiterhin in Erwartung – wer wird der nächste Premierminister? Diese Frage beschäftigt alle, während der Präsident der Republik weiterhin Beratungen abhält. Nachdem er die Parteivorsitzenden empfangen hat, haben sich diese Woche Bürgermeister und lokale Abgeordnete im Élysée die Klinke in die Hand gegeben. Doch noch immer gibt es keine offizielle Ankündigung – das Rätselraten geht weiter. Innerhalb der Sozialistischen Partei eskaliert die Lage. Olivier Faure, Generalsekretär der PS, hält strikt an seiner Position fest und weigert sich, die Gespräche mit Emmanuel Macron fortzusetzen. Doch diese harte Linie stößt nicht nur auf Zustimmung. Eine Gruppe innerhalb der Partei setzt sich dafür ein, die Verhandlungen wieder aufzunehmen, in der Hoffnung, durch eine mögliche Allianz Einfluss auf die kommenden Entscheidungen nehmen zu können. In den Gängen der französischen Politik wird viel spekuliert. E…

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  • Macron sucht immer noch: Wer wird Frankreichs neuer Premierminister?

    Macron sucht immer noch: Wer wird Frankreichs neuer Premierminister?

    Emmanuel Macron steht vor einer politischen Zerreißprobe. Während Frankreich auf den neuen Premierminister wartet, läuft die Zeit davon – und es gibt immer noch keine klaren Anzeichen für eine Lösung. Am Mittwoch, dem 28. August, führte Macron eine Reihe von Konsultationen mit Vertretern der Partei Les Républicains. Unter den Anwesenden waren prominente Gesichter wie Bruno Retailleau, Annie Genevard und Laurent Wauquiez. Die Botschaft der Republikaner an Macron war unmissverständlich: „Der Präsident muss endlich Verantwortung übernehmen und einen Premierminister ernennen, um die von ihm selbst verursachte Krise zu beenden“, so ein Abgeordneter der Partei. Ein Land ohne Regierung Man stelle sich das vor: Frankreich, eine der größten Volkswirtschaften Europas, erlebt bereits seit 33 Tagen eine politische Lähmung. Kein Kabinett, kein Premierminister, der die Geschicke des Landes lenkt – das ist ein Novum in der Geschichte der V. Republik. Die Unsicherheit ist allgegenwärtig, und die Gedul…

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