Schlagwort: Paris

  • Fast 90% der Pariser stimmen gegen die Selbstbedienungs-E-Tretroller in der Hauptstadt

    Fast 90% der Pariser stimmen gegen die Selbstbedienungs-E-Tretroller in der Hauptstadt

    Trotz einer sehr hohen Wahlenthaltung unter den rund 1,3 Millionen in Paris registrierten Wählern versprach die sozialistische Bürgermeisterin Anne Hidalgo am Sonntag erneut, „das Ergebnis“ dieser Bürgerbefragung „schlicht und einfach zu respektieren“.

    Die Pariser Bürger stimmten am Sonntag, dem 2. April, in einer in Paris noch nie dagewesenen „Bürgerabstimmung“ gegen die Verlängerung der Verträge, die es drei privaten Betreibern (Lime, Tier und Dott) erlauben, jeweils 5.000 elektrische Tretroller in der Hauptstadt anzubieten. Die Einwohner der Hauptstadt sprachen sich zu 89 % gegen diese Transportmittel aus, die auf den Strassen der Hauptstadt zur Miete angeboten werden. Nachdem Paris sie 2018 willkommen geheißen hatte, soll sie nun die einzige europäische Hauptstadt werden, die die Selbstbedienungs-E-Tretroller vollständig verbietet.

    Das Verbot wird nicht für private E-Tretroller gelten!

    Trotz der sehr hohen Wahlenthaltung (92%) unter den rund 1,3 Millionen registrierten Wählern versprach die sozialistische Bürgermeisterin Anne Hidalgo am Sonntag erneut, „das Ergebnis“ der Abstimmung „schlicht und ergreifend zu respektieren“. Sie selbst hatte sich für eine nAblehnung der E-Roller eingesetzt, nachdem sie bereits zahlreiche Maßnahmen zur Regulierung von Zweirädern ergriffen hatte.

    Die drei Betreiber hatten alles versucht, um einem Negativen Votum zu entgehen. Sie hatten insbesondere vergeblich eine elektronische Abstimmung gefordert und darauf hingewiesen, dass nur ein Drittel der 18- bis 24-Jährigen, ihrer Hauptklientel, von der Abstimmung überhaupt gehört hatte. Einige ihrer umstrittenen Methoden wurden kritisiert, wie z. B. das Angebot einer E-Roller-Gratisfahrt am Wahltag oder der Einsatz von Influencern in sozialen Netzwerken, um die junge Kundschaft zu mobilisieren.

    Kritiker werfen den Elektrorollern vor, dass sie überall im öffentlichen Raum abgestellt werden, mit hoher Geschwindigkeit an Fußgängern auf dem Bürgersteig vorbeifahren oder eine schlechte CO2-Bilanz haben.

  • Mann wegen versuchter Vergewaltigung einer deutschen Touristin am Fuße des Eiffelturms verhaftet

    Mann wegen versuchter Vergewaltigung einer deutschen Touristin am Fuße des Eiffelturms verhaftet

    Die Tat soll sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 2. April, ereignet haben. Der mutmaßliche Angreifer soll versucht haben, eine deutsche Touristin zu vergewaltigen, bevor er flüchtete.

    In der Nacht von Samstag, dem 1. April, auf Sonntag, den 2. April, entging eine junge Frau am Fuße des Eiffelturms in Paris nur knapp einer Vergewaltigung. Laut der Zeitung Le Parisien wurde der mutmaßliche Angreifer „einige Minuten später“ von der Polizei festgenommen. Das Opfer ist eine deutsche Touristin russischer Herkunft.

    Sie stand zunächst unter Schock, erzählte der Polizei aber, dass der Angreifer sich mit ihr unterhalten wollte und ihr dabei Wein anbot. Die junge Frau wurde daraufhin misstrauisch und versuchte, sich zu entfernen. Der Mann riss sie zu Boden und schaffte es, sie zu fixieren, indem er sich rittlings auf sie setzte, berichtet Le Parisien. Der Mann versuchte, sie zu vergewaltigen, und öffnete ihre Hose. Das Opfer schrie, was den Angreifer dazu veranlasste, von der jungen Frau abzulassen zu flüchten.

    Glücklicherweise konnte ein Straßenverkäufer gegen 1 Uhr morgens eine Gruppe der Nachtkriminalitätsbrigade in der Nähe alarmieren. Er weist die Polizisten auf den offensichtlich betrunkenen Flüchtigen in einer Seitenstraße des Champ-de-Mars hin. Dieser versuchte zunächst vergeblich, die Polizisten abzuschütteln. Diese konnten ihn aber festnehmen und er wurde in der Polzeiwache des VII. Arrondissements in Polizeigewahrsam genommen.

    Ähnliche Vorfälle im letzten Jahr
    Ein anderer Vergewaltigungsfall, in den zwei brasilianische Touristinnen verwickelt waren, hatte sich „fast am selben Ort“ im Februar 2022 ereignet. Die beiden Schwestern hatten den Abend in der Gesellschaft von zwei Männern verbracht, bevor diese sie angriffen. Die jüngere der Schwestern wurde vergewaltigt.

  • Paris stimmt über Verbot von Selbstbedienungs-Tretrollern ab

    Paris stimmt über Verbot von Selbstbedienungs-Tretrollern ab

    Sind Sie für oder gegen elektrische Tretroller in Selbstbedienung? Diese Frage wird am Sonntag, dem 2. April, den Pariser Bürgern gestellt. Das Thema spaltet die Gemüter. Die Pariser Tretroller-Vermieter, die sich gegen das Rathaus stellen, haben eine umfassende Kommunikationskampagne gestartet.

    Selbstbedienungs-Tretroller – werden sie verboten, oder geht es für sie weiter? Für die einen ist es ein praktisches Transportmittel, für die anderen ein sehr gefährliches Gerät – jeder hat seine eigene Meinung. „Die Leute, die Roller benutzen, haben nicht unbedingt alle einen Führerschein, also gibt es einige, die die Autos nicht durchlassen und Fehler machen“, meint eine Pariserin gegenüber dem Sender France 3. „Außerdem hört man sie nicht kommen“, ergänzt eine andere Frau. Es gibt Risiken, aber auch viele Vorteile. Für einige wäre die Lösung des Problems einfach etwas mehr Höflichkeit und Vorsicht. „Ich denke, jeder sollte etwas vorsichtiger sein“, urteilt ein Mann.

    Auch Influencer haben Stellung bezogen.
    Sollte man die Tretroller verbieten? Am Sonntag, dem 2. April, sind die Pariser Bürger aufgerufen, ihre Meinung zu äußern. Es wurden 21 Wahllokale zur Abgabe der Stimmen eingerichtet. Es ist jedoch nicht möglich, online abzustimmen, sehr zum Leidwesen der Betreiber von Tretrollern, die in den sozialen Netzwerken unter dem Schlagwort #sauvetatrott einen Gegenangriff starteten. Auf TikTok haben mehrere Influencer Stellung bezogen. Videos mit Millionen von Views, die das Ergebnis einer bezahlten Partnerschaft sind. Eine mehr als fragwürdige Methode, meint das Pariser Rathaus. Das Rathaus kritisiert auch die kostenlose Nutzung von Tretrollern, die für den heutigen Sonntag eingeführt wurde, um die Nutzer dazu zu bringen, zur Wahl zu gehen…

  • Rentenreform: Hunderte Beschwerden über willkürliche Verhaftungen in Paris eingereicht

    Rentenreform: Hunderte Beschwerden über willkürliche Verhaftungen in Paris eingereicht

    „Rund 100 Beschwerden“ wurden am Freitag in Paris wegen „willkürlicher Festnahmen und Inhaftierungen“ im Rahmen der Demonstrationen gegen die Rentenreform eingereicht. Ein Anwaltskollektiv hat dies am Freitag, dem 31. März, auf einer Pressekonferenz angekündigt: „Rund 100 Klagen“ seien am Freitag in Paris eingereicht worden, um „willkürliche Festnahmen und Inhaftierungen“ im Rahmen der Mobilisierung gegen die Rentenreform anzuzeigen. Nach Meinung der Anwälte sind die zahlreichen Festnahmen und Inhaftierungen in den letzten Wochen rechtswidrig und zielen lediglich darauf ab, „die soziale Bewegung zu zerschlagen“. „75% der Verfahren wurden eingestellt“ Laut Rechtsanwalt Raphaël Kempf wurden die Klagen am Freitagmorgen beim Pariser Gericht gegen die seiner Meinung nach größtenteils „willkürlichen“ Freiheitsentziehungen eingereicht, vor allem angesichts der geringen Quote an anschließenden Strafverfolgungen. Laut Rechtsanwältin Alice Becker würden die Verfahren in der Hauptstadt tatsächlic…

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  • Streik der Müllabfuhr in Paris: Wegen zu wenigen Streikwilligen ausgesetzt

    Streik der Müllabfuhr in Paris: Wegen zu wenigen Streikwilligen ausgesetzt

    Der Streik der CGT-Müllmarbeiter in Paris wurde am Mittwoch, dem 29. März, wegen zu wenigen streikwilligen Mitarbeitern ausgesetzt. France 2 berichtet, dass die Müllabfuhr in der Hauptstadt die Arbeit wieder aufgenommen hat, dass der Streik allerdings zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen werden könnte.

    Der Streik der CGT-Müllmänner wurde am Mittwoch, den 29. März, ausgesetzt. „Die Müllmänner der Stadt Paris nehmen am Mittwoch ihre Arbeit wieder auf. (…) Tonnen von Müll türmen sich hier im 17. Arrondissement von Paris auf, und sie werden nun von den Mitarbeitern der Stadt Paris wieder eingesammelt, weil am Dienstag die Gewerkschaft CGT déchets et assainissement angekündigt hat, diesen Streik auszusetzen, weil es nicht genügend Streikende gibt“, berichtet der Journalist Madjid Khiat für den Sender France 2 aus Paris. Das Team von France 2 war vor Ort, um zu sehen, wie die Müllmänner am Mittwochmorgen wieder begannen, den Müll einsammeln.

    Ein Streik, der „später wieder aufgenommen werden könnte“.
    „Dieser Streik könnte später wieder aufgenommen werden. Die Gewerkschaft CGT erklärt, dass man ‚Kraft tanken‘ müsse, aber diese Mitarbeiter der Pariser Stadtverwaltung haben am Mittwochmorgen tatsächlich ihre Arbeit wieder aufgenommen, in Straßen voller Müll. Fast 7.000 Tonnen Müll türmen sich in den Straßen von Paris“, so der Journalist Madjid Khiat.

  • Verdacht auf gigantische Steuerhinterziehung: Durchsuchungen bei fünf Banken in Frankreich

    Verdacht auf gigantische Steuerhinterziehung: Durchsuchungen bei fünf Banken in Frankreich

    Die Banken Société Générale, BNP Paribas, Exane (eine Tochtergesellschaft der BNP), Natixis und HSBC wurden durchsucht.

    In fünf Bank- und Finanzinstituten in Paris und im Stadtteil La Défense wurden am Dienstag, dem 28. März, im Rahmen von fünf Ermittlungen, die 2021 wegen des Verdachts auf verschärften Steuerbetrug eingeleitet wurden, Durchsuchungen durchgeführt. Die Finanz-Staatsanwaltschaft Parquet national financier (PNF) bestätigte dies in einer Pressemitteilung an. „Diese Ermittlungen folgen in einigen Fällen auf eine Anzeige oder eine Selbstanzeige bei der Steuerverwaltung“, so die PNF.

    Die Banken Société Générale, BNP Paribas, Exane (eine Tochtergesellschaft der BNP), Natixis und HSBC waren von den Durchsuchungen betroffen, wie aus einer Meldung der Zeitung Le Monde hervorging. Sie werden verdächtigt, Steuerbetrug in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro begangen zu haben. Die Durchsuchungen dauerten den ganzen Dienstag an.

    Die Tageszeitung Le Monde hatte 2018 über ein Betrugsschema namens „CumEx“ berichtet, eine Steuertrickserei auf Dividenden, deren Schaden für die betroffenen Staaten sich auf mehr als hundert Milliarden Euro belaufen soll. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft werden diese Operationen von 15 Ermittlern des Finanzministeriums, sowie 16 französischen und 6 deutschen Richtern und Staatsanwälten durchgeführt.

  • Trotz Müll in de Straßen und Demonstrationen: Der Paris-Marathon wird am Sonntag stattfinden

    Trotz Müll in de Straßen und Demonstrationen: Der Paris-Marathon wird am Sonntag stattfinden

    Eine Absage im wegen Demonstrationen gegen die Rentenreform und dem Streik der Müllabfuhr sei nicht vorgesehen, sagt der Organisator des Sportereignisses.

    Die 46. Ausgabe des Paris-Marathons soll am Sonntag in jedem Fall stattfinden, wie France Bleu Paris am Montag, 27. März von der Amaury Sport Organisation erfuhr. Der Veranstalter des großen Sportereignisses dementiert die in sozialen Netzwerken kursierenden Gerüchte über eine mögliche Absage im Zusammenhang mit Demonstrationen gegen die Rentenreform und dem Streik der Müllabfuhr.

    Der für Sport zuständige stellvertretende Bürgermeister von Paris, Pierre Rabadan, bestätigte auf Twitter, es sei „nie die Rede davon gewesen, den Paris-Marathon in diesem Jahr abzusagen oder zu verschieben“. 

    Der Paris-Marathon 2023 soll auf den Champs-Élysées starten und dann am Place de la Concorde, der Opéra Garnier und dem Hôtel de Ville vorbeiführen. Der Marathon soll auch durch den Bois de Vincennes und den Bois de Boulogne führen und in der Avenue Foch (16. Arrondissement) enden. Diese Entscheidung wurde unabhängig von möglichen Demonstrationen gegen die Rentenreform getroffen.

  • Streik der Müllabfuhr: Noch immer fast 10.000 Tonnen Müll in den Straßen von Paris

    Streik der Müllabfuhr: Noch immer fast 10.000 Tonnen Müll in den Straßen von Paris

    Obwohl die Müllverbrennungsanlagen rund um Paris am Freitag wieder geöffnet wurden, warten in der Hauptstadt immer noch fast 10.000 Tonnen Müll auf ihre Abholung. Trotz der Öffnung der Müllverbrennungsanlagen liegen noch immer fast 10.000 Tonnen Müll in den Straßen von Paris, berichtete die Stadtverwaltung am Freitag, dem 24. März, gegenüber dem Sender France Bleu Paris. Der zuständige Beigeordnete Bürgermeister Nicolas Nordman beschreibt ein „System der Embolie“. Letzte Woche streikten noch 6% der Pariser Müllabfuhrarbeiter, eine Quote, die inzwischen laut Emmanuel Grégoire, dem ersten Stellvertreter der Pariser Bürgermeisterin, auf 25% gestiegen ist. Die Stadtverwaltung zwangsverpflichtet weiterhin Mitarbeiter, um an diesem Freitag 158 Müllwagen zirkulieren zu lassen, 10 % mehr als in den vorangegangenen tagen. Doch diese Anstrengungen reichen nicht aus. Die Situation bleibt laut Stadtverwaltung weiterhin sehr schlecht….

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  • Streik der Müllabfuhr: 9.500 Tonnen Müll liegen noch immer in den Straßen der Hauptstadt

    Streik der Müllabfuhr: 9.500 Tonnen Müll liegen noch immer in den Straßen der Hauptstadt

    Der Streik der Müllabfuhr in Paris wurde bis Montag, den 27. März, verlängert. Zwar nahmen mit der Zwangsverpflichtung von Personal mehr als 200 Müllwagen die Arbeit wieder auf, doch es müssen immer noch 9.500 Tonnen Abfall entsorgt werden. Ob Zwangsverpflichtung von Müllarbeitern oder nicht, in den Straßen von Paris türmen sich weiterhin riesige Berge von Müll. Einige Anwohner berichten sogar, dass sie bisher noch nicht einmal den Schatten eines Müllwagens zu Gesicht bekommen haben. Dennoch versichert die Polizeipräfektur, dass sie seit Freitag 674 Beamte gezwungen hat, ihren Dienst wieder aufzunehmen, und 206 Lastwagen für die Müllabfuhr beschlagnahmt hat. Nach dem Höchststand von 10.000 Tonnen Müll, der am Freitag in der Hauptstadt erreicht worden war, ging die Menge der Müllberge nur leicht zurück, bevor sie am Mittwoch mit 200 Tonnen pro 24 Stunden wieder anstieg. Lahmgelegte MüllverbrennungsanlagenUm besser zu verstehen, warum sich der Müll weiterhin anhäuft: regelmäßig werden di…

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  • Charles III. in Frankreich: Arc de Triomphe, Abendessen in Versailles, Spaziergang in Bordeaux…

    Charles III. in Frankreich: Arc de Triomphe, Abendessen in Versailles, Spaziergang in Bordeaux…

    Auf seiner ersten Staatsreise als König wird Charles III. mit seiner Frau Camilla vom 26. bis 29. März nach Frankreich kommen.  Wie seine Mutter Königin Elisabeth II. im Jahr 1948, als sie noch eine Prinzessin war, wird Charles III. seine erste offizielle Reise außerhalb des Vereinigten Königreichs nach Frankreich unternehmen. Von Paris über Versailles bis nach Bordeaux wird er vier Tage in Frankreich verbringen und dabei einem genauen und umfangreichen Programm folgen.

    Begrüßung am Arc de TriompheCharles III. wird bereits am Sonntag, dem 26. März in Frankreich ankommen und seinen offiziellen Besuch am darauffolgenden Tag, Montag, dem 27. März in Paris beginnen. Der König wird vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron empfangen und gemeinsam mit seiner Frau Camilla an einer Zeremonie am Arc de Triomphe teilnehmen. Er wird einen Kranz am Grab des unbekannten Soldaten niederlegen und anschließend die Champs-Élysées hinunter z…

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