Schlagwort: Paris

  • Kältewelle: Notfallplan für große Kälte in Paris ab Montag aktiviert

    Kältewelle: Notfallplan für große Kälte in Paris ab Montag aktiviert

    Angesichts des starken Temperatursturzes hat der Präfekt von Paris beschlossen, ab Montag, dem 8. Januar, den Notfallplan für große Kälte in Paris zu aktivieren. Ein Plan, der die Öffnung zusätzlicher Plätze in Notunterkünften für obdachlose ermöglichen wird.

    Angesichts der großen Kälte zieht die Präfektur der Region Île-de-France alle Register, um Menschen, die auf der Straße leben, in Sicherheit zu bringen. Die Präfektur gab am Sonntag, dem 7. Januar, bekannt, dass Marc Guillaume, Präfekt von Paris, beschlossen hat, ab Montag den Notfallplan für große Kälte in Paris zu aktivieren. Im Laufe der Woche werden 274 zusätzliche Plätze in Notunterkünften zur Verfügung gestellt. Ab Sonntagabend werden „50 Plätze für Familien oder alleinstehende Frauen und 50 Plätze für alleinstehende Männer geöffnet“, so die Präfektur.

    Der Notfallplan für große Kälte wird aktiviert, um auf den starken Temperaturabfall in den kommenden Tagen zu reagieren. Ein Plan, der bereits in 39 Departements, in Ostfrankreich oder auch im Cantal umgesetzt wurde, um die am meisten gefährdeten Menschen zu schützen. Parallel zu den Kälteplänen haben auch mehrere Vereinigungen, darunter der Malteserorden, beschlossen, ihre Streifenfahrten zu intensivieren, da die Zahl der Menschen, die in der Hauptstadt auf der Straße leben und schlafen, im Vergleich zu 2022 um 16 % gestiegen ist.

  • Wieder ein Messerangriff auf der Bir-Hakeim-Brücke in Paris: Ein Mann schwebt zwischen Leben und Tod

    Wieder ein Messerangriff auf der Bir-Hakeim-Brücke in Paris: Ein Mann schwebt zwischen Leben und Tod

    Ein Mann wurde am Dienstag, den 2. Januar, von zwei Personen in Paris auf Höhe der Bir-Hakeim-Brücke mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt. Die beiden Angreifer befinden sich auf der Flucht.

    Ein neuer Messerangriff auf der Bir-Hakeim-Brücke in Paris: Ein Mann wurde am Dienstagmorgen, dem 2. Januar, von zwei noch flüchtigen Angreifern mit einem oder mehreren Messern niedergestochen, wie Actu 17 und die Zeitung Le Figaro berichten.

    Die Tat ereignete sich gegen 6 Uhr morgens an der Metrostation Trocadéro und begann nach ersten Ermittlungen mit einem offensichtlichen Streit zwischen dem Opfer und seinen Angreifern.

    Der Angriff war äußerst gewalttätig: Das Opfer wurde mehrfach am Brustkorb, an den Beinen und im Bauchbereich getroffen. Es wurde in das Europäische Krankenhaus Georges Pompidou im 15. Arrondissement gebracht, wo es gestern Abend noch in Lebensgefahr schwebte.

    „Der Angriff wurde von den Videoüberwachungsanlagen der Stadt gefilmt“, erklärt eine mit den Ermittlungen vertraute Quelle gegenüber der News-Seite Actu 17. Nach den beiden Angreifern wird noch gesucht.

    Am 3. Dezember war die Bir-Hakeim-Brücke bereits Schauplatz eines anderen Angriffs gewesen, bei dem der 26-jährige Franco-Iraner Armand Rajabpour-Miyandoab einen deutschen Touristen philippinischer Herkunft ebenfalls mit einem Messer tötete. Anschließend hatte der Täter zwei weitere Personen angegriffen. Bei seiner Tat hatte er unter anderem mehrfach „Allah Akbar“ gerufen, wie Innenminister Gérald Darmanin damals erklärte.

  • Paris: 6 Verletzte – 3 davon lebensgefährlich – bei Wohnungsbrand im 18. Arrondissement

    Paris: 6 Verletzte – 3 davon lebensgefährlich – bei Wohnungsbrand im 18. Arrondissement

    Fast 90 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um der Flammen Herr zu werden und sich um die Verletzten zu kümmern, die in Krankenhäuser eingeliefert wurden.

    Bei einem Brand in einer Wohnung in der Rue Picard im 18. Arrondissement von Paris sind am Montagnachmittag, dem 1. Januar 2024, sechs Menschen verletzt worden, drei davon schweben in Lebensgefahr. Dies meldete Franceinfo unter Berufung auf die Feuerwehr der französischen Hauptstadt und bestätigte damit eine Meldung des Senders BFM Ile-de-France.

    Der Brand war kurz nach 13 Uhr in der Wohnung im fünften Stock eines siebenstöckigen Gebäudes ausgebrochen. Rund 90 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um die Flammen zu löschen und sich um die sechs Verletzten zu kümmern. Drei der Verletzten schweben in Lebensgefahr, drei Personen wurden leichter verletzt.

  • Neujahrsfest: 90.000 Polizisten und Gendarmen werden in ganz Frankreich mobilisiert sein

    Neujahrsfest: 90.000 Polizisten und Gendarmen werden in ganz Frankreich mobilisiert sein

    Allein in Paris werden mindestens 6.000 Polizisten und Gendarmen im Einsatz sein. Laut dem französischen Innenminister Gérald Darmanin werden mehr als 1,5 Millionen Menschen auf den Champs-Elysées erwartet, um gemeinsam das neue Jahr zu beginnen.

    Der französische Innenminister verspricht für den Abend des 31. Dezember „eine große Präsenz und Entschlossenheit“. Insgesamt werden am Silvesterabend 90.000 Angehörige der Ordnungskräfte im ganzen Land eingesetzt, wie Céline Berthon, die stellvertretende Generaldirektorin der nationalen Polizei, auf einer Pressekonferenz am Freitag, dem 29. Dezember, bekannt gab. Davon werden mindestens 6.000 Polizisten und Gendarmen allein in Paris eingesetzt, wo laut Innenminister Gérald Darmanin mehr als 1,5 Millionen Menschen auf den Champs-Elysées erwartet werden.

    In der Hauptstadt wurde der Sicherheitsbereich in der Umgebung der Champs-Elysées ausgeweitet und reicht nun von der berühmten Avenue der Champs-Elysées bis zur Avenue de la Grande Armée, wie Laurent Nunez, der Polizeipräfekt von Paris, mitteilte. Es werden Kontrollen und Durchsuchungen der Menschen in diesem Bereich durchgeführt werden. Der Konsum von Alkohol wird „wie in den anderen Jahren“ verboten sein, ebenso wie Glasflaschen und der Verkauf von Alkohol zum Mitnehmen. Auch das Mitbringen von Knallkörpern, Feuerwerkskörpern oder Gegenständen, die als Waffen dienen können, wie z. B. Messer, ist verboten.

    Der Innenminister erklärte „vor dem Hintergrund einer sehr hohen terroristischen Bedrohung“, dass „5.000 Soldaten der Operation Sentinelle“ und „73 Einheiten mobiler Kräfte, darunter fünf Einheiten der neuen CRS8“ Teil der Vorkehrungen seien. „Demonstrationen werden an diesem Abend verboten sein“, fügte Polizeipräfekt Laurent Nunez hinzu. Darüber hinaus werden auf dem Champs de Mars, dem Trocadero und in den öffentlichen Verkehrsmitteln große Polizeiaufgebote eingesetzt.

    Zum ersten Mal werde die Polizei an Sylvester Drohnen fliegen lassen, wie es bereits bei der Absicherung der Rugby-Weltmeisterschaft der Fall gewesen sei, teilte Innenminister Darmanin mit und erwähnte auch den Einsatz von etwa zehn Hubschraubern im ganzen Land. Darunter seien auch zwei Maschinen der Gendarmerie, die ab Freitagmorgen „bis zum späten Sonntagabend“ über die Viertel des Großraums Paris fliegen würden, so der Pariser Polizeipräfekt.

    Der Innenminister betonte außerdem ausdrücklich, dass die Polizei auch in den Überseegebieten, insbesondere in Französisch-Guayana und Mayotte, sowie in zwei Städten in Frankreich, Charleville-Mézières und Romans-sur-Isère, besonders mobilisiert würde. Gründe dafür seien die verschiedenen Ausschreitungen während des Jahres 2023.

  • Ile-de-France: Nur jeder zweite Zug zirkuliert auf der RER B aufgrund eines lokalen Streiks

    Ile-de-France: Nur jeder zweite Zug zirkuliert auf der RER B aufgrund eines lokalen Streiks

    Der Streik betrifft aber nicht die Verbindung im Gare du Nord zwischen den Teilen der RATP und der SNCF auf dieser Achse, so die Pariser Verkehrsbetriebe.

    Im Durchschnitt fährt nur einer von zwei Zügen auf der Linie RER B am Montag, dem 18. Dezember, aufgrund eines örtlich begrenzten Streiks, wie von der RATP am Samstag angekündigt wurde. Die Mobilisierung beeinträchtige nicht die Verbindungen am Gare du Nord zwischen den Teilen der RATP und der SNCF auf dieser Strecke, die normalerweise täglich eine Million Fahrgäste befördern, erklärte die Pariser Verkehrsbetriebe. Fahrgäste, die nördlich dieser Station unterwegs sind, müssen also nicht umsteigen, um auf dem von der SNCF betriebenen Teil der Strecke zu fahren, und umgekehrt.

    Die RATP fordert „alle Fahrgäste der Linie, die dazu in der Lage sind, auf, im Home-Office zu arbeiten oder die Fahrten zu verschieben, (…) und entschuldigt sich für die gestörten Beförderungsbedingungen“. Drei Gewerkschaften (La base, CGT und FO) hatten am 1. Dezember zu einem Streik für diesen Montag aufgerufen. Sie protestieren damit gegen die „flagrante Ungerechtigkeit“ eines Disziplinarverfahrens gegen einen RER-Lokführer an.

  • Paris: 34-jähriger Mann unter „verdächtigen“ Umständen tot in seiner Wohnung aufgefunden

    Paris: 34-jähriger Mann unter „verdächtigen“ Umständen tot in seiner Wohnung aufgefunden

    Eine Morduntersuchung wurde laut der Pariser Staatsanwaltschaft am Dienstagabend eingeleitet.

    Die Leiche eines 34-jährigen Mannes wurde am Dienstagabend, dem 12. November, in seiner Wohnung im 11. Arrondissement von Paris entdeckt. Dies berichtete der Sender Franceinfo am Mittwoch unter Berufung auf eine mit dem Fall vertrauten Quelle. Die Meldung wurde später von der Pariser Staatsanwaltschaft bestätigt.

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen ereignete sich der Tod des 34-Jährigen unter Umständen, die als „verdächtig“ angesehen werden. Die Polizei wurde an den Tatort gerufen, nachdem die Mutter des Opfers die Leiche entdeckt hatte. Sie hatte sich Sorgen gemacht, weil sie seit Samstag nichts mehr von ihrem Sohn gehört hatte, und war mit dem Zweitschlüssel in seine Wohnung gelangt.

    Die Mutter des Opfers berichtete, dass sich an den Wänden und auf dem Boden Blut befand und dass der leblose Körper ihres Sohnes neben dem Bett auf dem Boden lag. Der Körper wies mehrere Blutergüsse auf, die darauf schließen ließen, dass er geschlagen worden war. Nach ersten Erkenntnissen befanden sich in der Nähe des Körpers auch eine Spritze, Watte und etwas, das wie Drogen aussah.

    Die von den Behörden durchgeführten Ermittlungen in der Nachbarschaft erbrachten, dass es am Dienstag gegen 14.30 Uhr in der Wohnung des Opfers Lärm gegeben habe und dass dieser Lärm auf eine sadomasochistische sexuelle Beziehung hindeuten könnte. Nach Angaben der Pariser Staatsanwaltschaft wurde die Mordkommission am Dienstagabend mit Ermittlungen wegen Mordes betraut.

  • Ein im Pariser Hotel Ritz verlorener 750.000-Euro-Ring wurde in einem Staubsaugerbeutel wiedergefunden

    Ein im Pariser Hotel Ritz verlorener 750.000-Euro-Ring wurde in einem Staubsaugerbeutel wiedergefunden

    Ein Diamantring im Wert von 750.000 Euro, den eine reiche Kundin des Ritz-Hotels in Paris verloren hatte, wurde nach 24 Stunden hektischer Suche wiedergefunden. Er befand sich in einem Staubsaugerbeutel…

    Ein großes Aufatmen ging durch die Chefetage des Luxushotels Ritz in Paris. Ein Diamantring im Wert von 750 000 Euro, den eine Kundin verloren hatte, war wieder aufgetaucht. Die Kundin, eine Unternehmerin aus Malaysia, hatte den Verlust ihres wertvollen Schmuckstücks am Freitag gemeldet. Sie war zu einem Schaufensterbummel aufgebrochen und hatte das Fehlen des Rings erst bemerkt, als sie in ihr Zimmer zurückkehrte. Sie gab an, sie habe das teure Schmuckstück auf einem Tisch liegen lassen.

    Die Suche im Hotel blieb zunächst erfolglos. Die Kundin ging daraufhin zum Polizeikommissariat Paris-Centre, um Anzeige zu erstatten, da sie einen Diebstahl durch eine oder einen Angestellte(n) des Ritz für möglich hielt.

    Dank der sorgfältigen Arbeit des Personals konnte der Ring aber schließlich doch wieder gefunden werden. Er befand sich auf dem Boden eines Staubsaugerbeutels! Eine gute Nachricht, die die Leitung des Hotels sofort der Zeitung Le Parisien mitteilte.

    Die Leitung des Ritz ist mit diesem Ausgang sehr zufrieden, dankt ihren Mitarbeitern und lobt gleichzeitig „ihre Integrität und Professionalität“.

    Das Ritz ist einer der bekanntesten Hotelpaläste der Welt.

  • Raubüberfall in Paris: Schmuck im Wert von 600.000 Euro gestohlen

    Raubüberfall in Paris: Schmuck im Wert von 600.000 Euro gestohlen

    Im 8. Arrondissement von Paris kam es am Sonntag, dem 10. Dezember, zu einem bewaffneten Raubüberfall. Dabei wurde Schmuck im Wert von 600.000 Euro von maskierten Männern entwendet.

    Am Sonntag, dem 10. Dezember, wurde ein Geschäft für Luxusartikel, das sich im 8. Arrondissement von Paris in einem schicken Viertel der Hauptstadt nur wenige Schritte von den Champs-Élysées entfernt befindet, Opfer eines Raubüberfalls.

    Gegen 10.45 Uhr stürmen zwei Männer mit Helmen auf dem Kopf den Laden. Mit Hämmern und Tränengasbomben bewaffnet, bedrohten sie das Personal und besprühten es mit Gas. Die Täter erbeuten in kürzester Zeit ein Dutzend wertvolle Uhren und Schmuckstücke, bevor sie flüchten. Die Höhe ihrer Beute: 600 000 Euro. Ein Wachmann wurde durch das Tränengas leicht verletzt.

    In den letzten Jahren sind Juweliergeschäfte in Paris zu einem beliebten Ziel von Räubern geworden. Der Hauptgrund dafür ist die leicht zu verkaufende Beute. Im Sommer war ein anderes Geschäft mitten in Paris überfallen worden. Von den gestohlenen Uhren und Schmuckstücken im Wert von zehn Millionen Euro wurde bisher nichts wiedergefunden, obwohl sieben Personen festgenommen und inzwischen angeklagt wurden.

  • Paris: Metros und Lokalzüge sind acht Monate vor den Olympischen Spielen in schlechtem Zustand

    Paris: Metros und Lokalzüge sind acht Monate vor den Olympischen Spielen in schlechtem Zustand

    Bei der Pariser U-Bahn weisen fünf Linien eine Pünktlichkeit von weniger als 85 % zu den Hauptverkehrszeiten auf.

    Der Druck auf die Verkehrsbetriebe in Paris und der Region Ile-de-France steigt. Mit fünf Metro- und drei RER-Linien, die sich im Oktober „in großen Schwierigkeiten“ befanden, schlug Ile-de-France Mobilités (IDFM) am Dienstag, dem 5. Dezember, knapp acht Monate vor den Olympischen Spielen, die Alarmglocke. Valérie Pécresse, die Präsidentin der Region Ile-de-France, „erinnert die RATP an die Notwendigkeit, das Ruder herumzureißen und alle Züge erfolgreich fahren zu lassen“, erklärte die Verkehrsbehörde in einer Pressemitteilung.

    In der Metro weisen fünf Linien in den Spitzenzeiten eine Pünktlichkeit von weniger als 85 % auf. Dies führt zu überfüllten U-Bahnen und Bahnsteigen sowie zu sehr schlechten Reisebedingungen für die Fahrgäste auf den Linien 3, 6, 7, 8 und 13. Die auf diesen fünf Linien angezeigten Unpünktlichkeiten „gab es vor dem Covid nicht“, beklagt die Verkehrsbehörde.

    Auch bei den S-Bahnen ist es nicht viel besser. Die Linien B – teilweise von der RATP betrieben – und D – SNCF – werden mit einer Pünktlichkeitsrate von 85 % ebenfalls als „problematisch“ eingestuft. Die Behörde hat bereits angekündigt, dass sie einige Nutzer in Höhe von „einem Monatpreis des Navigo-Passes“ entschädigen wird. „Bei der Regionalzuglinie RER C liegen die Ergebnisse auch unter den Zielen, verbessern sich aber“, so die IDFM. Die Regionalzüge kommen insgesamt besser weg, mit Ausnahme der Linie P und der Linie R.

    Diese Ergebnisse sind eine schlechte Nachricht für die Region. Vor einer Woche noch hatten die Behörden, allen voran Valérie Pécresse und der französische Verkehrsminister Clément Beaune die Äußerungen der Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo über die Schwächen des Transportwesens im Hinblick auf die Olympischen Spiele kritisiert. Seitdem hat sich die Rhetorik seitens der IDFM jedoch deutlich geändert, nachdem mehrere Probleme öffentlich wurden, insbesondere ein Mangel von Fahrern und die Schwierigkeiten bei der Einstellung von Wartungspersonal.

  • Paris 2024: Monate vor den Olympischen Spielen akzeptieren Vermieter nur noch kurzfristige Mietverträge

    Paris 2024: Monate vor den Olympischen Spielen akzeptieren Vermieter nur noch kurzfristige Mietverträge

    In Paris eine Wohnung für einen längeren Zeitraum zu finden, ist in diesem Dezember eine große Herausforderung. Im Hinblick auf die Olympischen Spiele im nächsten Sommer setzen viele Vermieter lieber auf den „bail mobilité“, einen Kurzzeitmietvertrag, um ihre Wohnung rechtzeitig wieder frei zu bekommen und sie als Touristenunterkunft anbieten zu können.

    Der Mietwohnungsmarkt in Paris zeigt sich im Vorfeld der Olympischen Spiele immer gespannter. Immer mehr Eigentümer bevorzugen kurzfristige Mietverträge. Das Ziel ist es, sich kurz vor den Olympischen Spielen vom jeweiligen Mieter wieder trennen zu können, um die Wohnung dann während der Wettkämpfe im Sommer zu Höchstpreisen vermieten zu können.

    Diese Praxis, die in den letzten Monaten stark zugenommen hat, schränkt den Zugang zu Wohnraum für viele „normale“ Mieter in der Region Paris deutlich ein.

    Auf der spezialisierten Website PAP.fr ist die Zahl der Verträge, die in der französischen Hauptstadt als sogenannte Mobilitätsmietverträge angeboten werden, im November im Vergleich zum Vorjahr um das Vierfache gestiegen. Dies entspricht mehr als einer von zehn Anzeigen. Das Problem ist, dass ein solcher Mobilitätsmietvertrag nur für Mieter zugänglich ist, die sich in einem Praktikum, einer Ausbildung oder auf Geschäftsreise befinden.