Schlagwort: Normandie

  • Umwelt: Zwei Wale in der Normandie gestrandet

    Umwelt: Zwei Wale in der Normandie gestrandet

    Hat der Bau von Windkraftanlagen vor der Küste von Fécamp etwas mit dem Stranden von einem Finnwal und einem Zwergwal an den Stränden der normannischen Küste zu tun? Diese Vermutung wird jedenfalls von einigen Umweltverbänden geäußert.

    Zwei Wale wurden innerhalb von zwei Tagen an den Stränden des Departements Seine-Maritime angespült: ein fast 20 Meter langer, stark abgemagerter Finnwal in Saint-Valery-en-Caux und ein 3 Meter langer Zwergwal in Veules-les-Roses. Die Meeresschutzorganisation Sea Shepherd fordert eine Untersuchung. Ihrer Meinung nach könnten die Wale durch die Lärmbelästigung, die von der 40 km entfernten Windkraftbaustelle in Fécamp ausgeht, desorientiert worden sein.

    Für die Wissenschaftler ist es allerdings unmöglich, dies zu bestätigen, auch wenn es klar ist, dass einige Walstrandungen mit menschlichen Aktivitäten und Unterwasserlärm in Verbindung stehen. „Das kann desorientierend wirken, dazu führen, dass Individuen nicht mehr fressen, ihre Beziehung zu ihrer Umwelt gestört wird und sich Lebensräume verändern“, erklärt Jean-Luc Jung, Leiter der Meeresstation Dinard. Die Hauptursachen für Strandungen sind aber der natürliche Tod der Tiere und Kollisionsunfälle. Jedes Jahr werden an den französischen Küsten zwischen zwei und zehn Wale tot aufgefunden.

  • Calvados: Bunker fällt wegen der Erosion von einer Klippe

    Calvados: Bunker fällt wegen der Erosion von einer Klippe

    Ein Stück Geschichte wurde gerade von der Erosion zerstört. An den D-Day-Stränden in Grandcamp-Maisy ist ein Bunker von den Klippen gestürzt. Eine direkte Folge der globalen Erwärmung und des unaufhaltsamen Vorrückens des Meeres.

    Es war eine Festung, ein Stück des Atlantikwalls, hart wie Fels. Eines Tages im März kippte der Bunker in Grandcamp-Maisy (Calvados) von der klippe. Das Schauspiel ist für die Spaziergänger atemberaubend. „Da kann man sie nicht mehr leugnen, die Erosion“, sagt eine Frau auf dem Sender France 3. „Man sieht, dass es ein Ort war, den man besuchen konnte, weil dort oben ein Geländer ist“, bemerkt ein Mann.

    „Das Meer ist da, es greift an“
    Der kleine Bunker war für die Unterbringung eines Soldaten und eines Maschinengewehrs vorgesehen. Seit einigen Jahren bröckelt die aus Erde bestehende Klippe aufgrund der kombinierten Wirkung von Wasserabfluss und Meeresströmungen. Heute hat der atemberaubende Blick auf die Skyline etwas Bedrohliches an sich. „Das Meer ist da, es greift an. In 3-4 Jahren ist so viel passiert wie in vielleicht 20 oder 30 Jahren vorher“, stellt Eric Poissonnière, der Bürgermeister von Grandcamp-Maisy, fest. Das Meer hat inzwischen auch die letzten Überreste der Strandverteidigung, die in der Normandie noch zu sehen sind, aus den Angeln gehoben.

  • Somme: Die Gemeinde Ault von Küstenerosion bedroht

    Somme: Die Gemeinde Ault von Küstenerosion bedroht

    Unwetter haben die Küsten untergraben. In Ault, im Departement Somme, ist ein weiterer Teil der Klippen eingestürzt. Ein beeindruckender Erdrutsch, der Sicherheitsprobleme aufwirft und ein ganzes Viertel des Ortes isolieren könnte.

    In Ault (Somme) bietet die Siedlung Bal Air einen atemberaubenden Blick auf die Klippen. Leider ist diese malerische Lage aber sehr riskant. Ein Teil der Klippen ist nämlich eingestürzt. „Wir bekommen SMS mit Fotos: ‚Am Wochenende ist ein Teil der Klippe abgestürzt’“, berichtet eine Bewohnerin auf dem Sender France 3. Ein anderer erzählt: „Als ich ein Kind war, habe ich Minigolf gespielt. Der Minigolfplatz, er ist jetzt abgestürzt. Die Klippen weichen zurück, das ist nicht zu leugnen“.

    Alain Schibler ist der Baubeauftragte der Gemeinde. Am Montag, dem 27. März, kam er mal wieder in den betroffenen Ortsteil, um das Ausmaß der Schäden zu begutachten. „Wenn die Klippe abstürzt, könnte sie einen Teil der Straße mitreißen. Wenn ein Teil der Straße mitgerissen wird, wird das Viertel isoliert, weil man es nicht mehr mit dem Auto erreichen kann“, erklärte Alain Schibler. Die Stadtverwaltung forderte dringend die Hilfe des staatlichen geologischen und bergbaulichen Büros an, um die Risiken genau zu bewerten.

  • 6. Juni: Gedenken an die Landung in der Normandie 1944 – D-Day

    6. Juni: Gedenken an die Landung in der Normandie 1944 – D-Day

    Vor 77 Jahren, am 6. Juni 1944, landeten die Alliierten in der Normandie. Dieser Gedenktag wurde im zweiten Jahr in Folge wegen der Covid-19-Epidemie nur eingeschränkt begangen. Aber die französische Patrouille überflog die Strände der Normandie als Ehrung für die Männer, die damals für Frankreich starben. Zum Gedenken an die Tausenden von Soldaten, die vor 77 Jahren an den Stränden gefallen sind, überflogen die Royal Air Force und die französische Patrouille am Sonntag, dem 6. Juni, die Normandie. Die französisch-britische Freundschaft steht im Mittelpunkt dieses 77. Jahrestages des D-Day. Allerdings waren die Feierlichkeiten im zweiten Jahr in Folge aufgrund von Covid-19 sehr eingeschränkt. Ein britisches Ehrenmal in Ver-sur-Mer wurde in Anwesenheit der Ministerin der Armee Florence Parly eingeweiht. Veteranen im Einsatz für den FriedenLéon Gauthier ist eiber der letzten Franzosen, die am 6. Juni 1944, während des D-Day, mit einer Kommandoeinheit unter General De Gaulle die Strände d…

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