Schlagwort: Normandie

  • Normandie: Regen verdirbt die Sommerferien

    Normandie: Regen verdirbt die Sommerferien

    es regnet in Nordfrankreich. Die Stimmung im nördlichen Teil des Landes ist sehr herbstlich und kann die Urlaubslaune verderben. Die Touristen, die in die Normandie gekommen sind, stört das jedoch nicht…

    Wind, Wellen und Regen. Das ist es, was der Ärmelkanal den Urlaubern derzeit bietet. „Wir genießen es, wir haben keine Wahl. Wenn das über längere Zeit so bleibt, fahren wir aber zurück“, meint eine Touristin gegenüber dem Sender France 3. Die Bedingungen sind so schlecht, dass das Baden am Samstag, dem 5. August, tagsüber sogar verboten wurde. Dies erschwert es den Kioskbetreibern, den Gästen Süßigkeiten und Andenken zu verkaufen. Aber: „Solange der Wind weht, gibt es Hoffnung“, behauptet eine Ladenbesitzerin.

    Auch in den Restaurants herrscht graue Stimmung. Die ausbleibenden Gäste bedeuten Umsatzeinbußen. „Im letzten Jahr war das Wetter sehr schön. Es war eine sehr schöne Saison. Wir hoffen auf gutes Wetter, denn für den August soll es trockener werden“, sagt die Restaurantbesitzerin Guislaine De Malezieu vor der Kamera von France 3.

  • Frankreich und seine Regionen – Normandie

    Frankreich und seine Regionen – Normandie

    Die Region Normandie ist einer der faszinierendsten und kulturell reichsten Regionen Frankreichs. Hier erwarten den Besucher malerische Dörfer, atemberaubende Landschaften, historische Stätten und eine exzellente Küche. Die Normandie ist in fünf Départements unterteilt: Seine-Maritime, Eure, Calvados, Manche und Orne. Jedes Département hat seine eigenen Besonderheiten und seinen eigenen speziellen Charme, aber alle sind einen Besuch […]

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  • Landung der Alliierten am 6. Juni 1944: Amerikanische Veteranen gedenken an den Stränden der Normandie

    Landung der Alliierten am 6. Juni 1944: Amerikanische Veteranen gedenken an den Stränden der Normandie

    Für den 79. Jahrestag der Landung der Alliierten am 6. Juni 1944 laufen die letzten Vorbereitungen. Viele Amerikaner sind in diesem Jahr angereist. Ihnen zu Ehren wurde am Sonntag, dem 4. Juni, eine große Parade in Sainte-Mère-Eglise im Departement Manche durchgeführt.

    Dort, wo.4 414 alliierte Soldaten 1944 während der Landung an den Stränden der Normandie starben, wird eine Schweigeminute abgehalten. 45 amerikanische Veteranen sind dieses Jahr angereist, um ihren gefallenen Kameraden die letzte Ehre zu erweisen. Unter ihnen ist auch Robert Gibson, der zum Zeitpunkt des Geschehens 20 Jahre alt war und als einer der ersten an der Küste der Normandie landete, er erinnert sich an den Terror. „Wir mussten praktisch über Leichen am Strand laufen. Ich werde das nie vergessen (…). Es gab nicht einen einzigen dieser 19-jährigen Typen, der nicht weinte“, erzählt er auf dem Sender France 2.

    120.000 US-Veteranen sind noch am Leben
    In den Straßen von Sainte-Mère-Eglise (Manche), dem ersten befreiten Dorf, sitzen die Helden von 1944 am Sonntag, dem 4. Juni 2023, in ihren Rollstühlen. In der Menge befinden sich viele Kinder, D-Day-Begeisterte und viele Franzosen, die nicht vergessen, was die Alliierten für die Befreiung des Landes gtan haben. „Was mich beeindruckt, ist, wenn sie von all ihren Kameraden sprechen, die sie verloren haben“, sagt ein Anwohner. Es soll noch 120.000 amerikanische Veteranen des Zweiten Weltkriegs geben.

  • Umwelt: Zwei Wale in der Normandie gestrandet

    Umwelt: Zwei Wale in der Normandie gestrandet

    Hat der Bau von Windkraftanlagen vor der Küste von Fécamp etwas mit dem Stranden von einem Finnwal und einem Zwergwal an den Stränden der normannischen Küste zu tun? Diese Vermutung wird jedenfalls von einigen Umweltverbänden geäußert.

    Zwei Wale wurden innerhalb von zwei Tagen an den Stränden des Departements Seine-Maritime angespült: ein fast 20 Meter langer, stark abgemagerter Finnwal in Saint-Valery-en-Caux und ein 3 Meter langer Zwergwal in Veules-les-Roses. Die Meeresschutzorganisation Sea Shepherd fordert eine Untersuchung. Ihrer Meinung nach könnten die Wale durch die Lärmbelästigung, die von der 40 km entfernten Windkraftbaustelle in Fécamp ausgeht, desorientiert worden sein.

    Für die Wissenschaftler ist es allerdings unmöglich, dies zu bestätigen, auch wenn es klar ist, dass einige Walstrandungen mit menschlichen Aktivitäten und Unterwasserlärm in Verbindung stehen. „Das kann desorientierend wirken, dazu führen, dass Individuen nicht mehr fressen, ihre Beziehung zu ihrer Umwelt gestört wird und sich Lebensräume verändern“, erklärt Jean-Luc Jung, Leiter der Meeresstation Dinard. Die Hauptursachen für Strandungen sind aber der natürliche Tod der Tiere und Kollisionsunfälle. Jedes Jahr werden an den französischen Küsten zwischen zwei und zehn Wale tot aufgefunden.

  • Calvados: Bunker fällt wegen der Erosion von einer Klippe

    Calvados: Bunker fällt wegen der Erosion von einer Klippe

    Ein Stück Geschichte wurde gerade von der Erosion zerstört. An den D-Day-Stränden in Grandcamp-Maisy ist ein Bunker von den Klippen gestürzt. Eine direkte Folge der globalen Erwärmung und des unaufhaltsamen Vorrückens des Meeres.

    Es war eine Festung, ein Stück des Atlantikwalls, hart wie Fels. Eines Tages im März kippte der Bunker in Grandcamp-Maisy (Calvados) von der klippe. Das Schauspiel ist für die Spaziergänger atemberaubend. „Da kann man sie nicht mehr leugnen, die Erosion“, sagt eine Frau auf dem Sender France 3. „Man sieht, dass es ein Ort war, den man besuchen konnte, weil dort oben ein Geländer ist“, bemerkt ein Mann.

    „Das Meer ist da, es greift an“
    Der kleine Bunker war für die Unterbringung eines Soldaten und eines Maschinengewehrs vorgesehen. Seit einigen Jahren bröckelt die aus Erde bestehende Klippe aufgrund der kombinierten Wirkung von Wasserabfluss und Meeresströmungen. Heute hat der atemberaubende Blick auf die Skyline etwas Bedrohliches an sich. „Das Meer ist da, es greift an. In 3-4 Jahren ist so viel passiert wie in vielleicht 20 oder 30 Jahren vorher“, stellt Eric Poissonnière, der Bürgermeister von Grandcamp-Maisy, fest. Das Meer hat inzwischen auch die letzten Überreste der Strandverteidigung, die in der Normandie noch zu sehen sind, aus den Angeln gehoben.

  • Somme: Die Gemeinde Ault von Küstenerosion bedroht

    Somme: Die Gemeinde Ault von Küstenerosion bedroht

    Unwetter haben die Küsten untergraben. In Ault, im Departement Somme, ist ein weiterer Teil der Klippen eingestürzt. Ein beeindruckender Erdrutsch, der Sicherheitsprobleme aufwirft und ein ganzes Viertel des Ortes isolieren könnte.

    In Ault (Somme) bietet die Siedlung Bal Air einen atemberaubenden Blick auf die Klippen. Leider ist diese malerische Lage aber sehr riskant. Ein Teil der Klippen ist nämlich eingestürzt. „Wir bekommen SMS mit Fotos: ‚Am Wochenende ist ein Teil der Klippe abgestürzt’“, berichtet eine Bewohnerin auf dem Sender France 3. Ein anderer erzählt: „Als ich ein Kind war, habe ich Minigolf gespielt. Der Minigolfplatz, er ist jetzt abgestürzt. Die Klippen weichen zurück, das ist nicht zu leugnen“.

    Alain Schibler ist der Baubeauftragte der Gemeinde. Am Montag, dem 27. März, kam er mal wieder in den betroffenen Ortsteil, um das Ausmaß der Schäden zu begutachten. „Wenn die Klippe abstürzt, könnte sie einen Teil der Straße mitreißen. Wenn ein Teil der Straße mitgerissen wird, wird das Viertel isoliert, weil man es nicht mehr mit dem Auto erreichen kann“, erklärte Alain Schibler. Die Stadtverwaltung forderte dringend die Hilfe des staatlichen geologischen und bergbaulichen Büros an, um die Risiken genau zu bewerten.

  • 6. Juni: Gedenken an die Landung in der Normandie 1944 – D-Day

    6. Juni: Gedenken an die Landung in der Normandie 1944 – D-Day

    Vor 77 Jahren, am 6. Juni 1944, landeten die Alliierten in der Normandie. Dieser Gedenktag wurde im zweiten Jahr in Folge wegen der Covid-19-Epidemie nur eingeschränkt begangen. Aber die französische Patrouille überflog die Strände der Normandie als Ehrung für die Männer, die damals für Frankreich starben. Zum Gedenken an die Tausenden von Soldaten, die vor 77 Jahren an den Stränden gefallen sind, überflogen die Royal Air Force und die französische Patrouille am Sonntag, dem 6. Juni, die Normandie. Die französisch-britische Freundschaft steht im Mittelpunkt dieses 77. Jahrestages des D-Day. Allerdings waren die Feierlichkeiten im zweiten Jahr in Folge aufgrund von Covid-19 sehr eingeschränkt. Ein britisches Ehrenmal in Ver-sur-Mer wurde in Anwesenheit der Ministerin der Armee Florence Parly eingeweiht. Veteranen im Einsatz für den FriedenLéon Gauthier ist eiber der letzten Franzosen, die am 6. Juni 1944, während des D-Day, mit einer Kommandoeinheit unter General De Gaulle die Strände d…

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