Schlagwort: Nizza

  • Brand in Wohnhaus in Nizza: 1 Toter, 14 Verletzte und 180 Evakuierte

    Brand in Wohnhaus in Nizza: 1 Toter, 14 Verletzte und 180 Evakuierte

    Ein heftiger Brand zerstörte am Freitag, dem 25. November, ein 13-stöckiges Gebäude in Nizza. Ein Mann kam ums Leben und 14 Personen wurden verletzt. Insgesamt mussten 180 Bewohner evakuiert werden.

    Am Freitag, dem 25. November, brannte in Nizza (Alpes-Maritimes) die Fassade eines 13-stöckigen Gebäudes. Die Bilanz: ein Toter, 14 Verletzte und 180 evakuierte Personen. Am Samstagmorgen kehrten die Bewohner zurück, um persönliche Gegenstände aus ihren Wohnungen zu holen. „Die Treppen fingen an zu schmelzen, die Geländer und Aufzüge auch, überall waren Flammen. Ich hatte noch nie in meinem Leben so viel Angst vor dem Tod“, sagt eine Frau gegenüber France Télévisions.

    „Wir konnten nicht mehr atmen“
    Am Freitagabend gegen 22 Uhr brach das Feuer in einem Sozialwohnungsbau im Norden von Nizza aus. Rund 80 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Fast eine Stunde lang harrte ein Mann mit seinem Papagei auf seinem Balkon aus. „Als Rauch in die Wohnung drang, habe ich schnell die Tür geschlossen, weil wir nicht mehr atmen konnten“, berichtet er. Das Feuer brach in der Wohnung des verstorbenen Mannes im dritten Stock aus.

  • Nizza: Frau wird von einem reißenden Fluss hunderte Meter unter der Stadt und dann ins Mittelmeer gespült

    Nizza: Frau wird von einem reißenden Fluss hunderte Meter unter der Stadt und dann ins Mittelmeer gespült

    Als am Dienstagmorgen starke Unwetter über Nizza niedergingen, wurde eine 19-jährige Frau von den Wassermassen des Flusses Paillon bis ins Mittelmeer gespült. Die Feuerwehr konnte ihr Leben retten. 

    Es ist ein Wunder: Eine 19-jährige obdachlose Frau wäre fast im Mittelmeer vor Nizza ertrunken. Am Dienstagmorgen gehen starke Regenfälle über der Stadt nieder. Der Fluss Paillon schwillt zusehends an. Die Frau befindet sich mit ihrem Lebensgefährten und einem Freund am Ufer, wo die Gruppe in einem Zelt schläft. Sie verliert den Halt und fällt ins Wasser, wie der Sender France Bleu Azur berichtet.

    In ihrer Panik gelingt es ihr zunächst, sich an einer Plane festzuhalten. Doch die starke Strömung reisst sie los und die junge Frau treibt mit der Plane davon.

    Im Stadtgebiet von Nizza wurde in den 1970er Jahren der Fluss über hunderte von Metern vollständig abgedeckt, um die Promenade du Paillon zu schaffen. Die Frau findet sich in völliger Dunkelheit in dem unterirdischen Fluss wieder. Die Panik, die sie in diesem Moment verspürt haben muss, muss enorm gewesen sein.

    Erst hunderte Meter weiter mündet der Fluss in das Mittelmeer. Dank der Plane, mit der sie weggeschwemmt wurde, kann sich die 19-jährige Frau treiben lassen und schafft es, an der Wasseroberfläche zu bleiben. Sie treibt auf das offene Meer hinaus, das trotz des Unwetters erstaunlich ruhig und nur wenig bewegt ist.

    Zeugen alarmieren die Feuerwehr des Departements Alpes-Maritimes. Diese machen sich mit einem Schnellboot auf den Weg, um die Frau zu retten, und erreichen sie, als sie sich schon fast 400 Meter vom Ufer entfernt befindet. Die Frau ist bei Bewusstsein, aber verängstigt und unterkühlt. „In meiner 26-jährigen Karriere habe ich so etwas noch nie erlebt: vom Paillon weggespült zu werden und auf dem offenen Meer zu landen, das ist unglaublich. Sie wurde wie ein Korken eingesaugt“, berichtet Olivier Toya, Mitglied des Rettungsdienstes SDIS 06, gegenüber France Bleu Azur.

    Die Frau, eine spanisch sprechende Obdachlose, wurde mit Unterkühlungen ins Krankenhaus eingeliefert.

    Unter dieser Grünfläche verläuft über hunderte Meter der Fluss Paillon
  • Streik im Transportwesen: In Nizza leiden die Reisenden unter stark gestörtem Verkehr

    Streik im Transportwesen: In Nizza leiden die Reisenden unter stark gestörtem Verkehr

    Aufgrund eines Streikaufrufs ist der Nah- und Fernverkehr am Dienstag, dem 18. Oktober, beeinträchtigt.

    In Nizza (Alpes-Maritimes) sind die Fahrgäste, die die Regionalverbindung nach Marseille (Bouches-du-Rhône) nutzen, am Dienstag, dem 18. Oktober, am stärksten vom Streik im Verkehrswesen betroffen. In der Hauptverkehrszeit wird nur ein einziger Zug zwischen den beiden Großstädten verkehren. Offiziell kündigt die SNCF nur einen von zwei TER-Zügen in der Region PACA an.

    Die Fahrgäste organisieren sich so gut es ging, um zu ihrer Arbeitsstelle zu gelangen. „Ich musste früher losfahren, weil ich in Cannes arbeite, normalerweise beginne ich um 8.45 Uhr. Jetzt bin ich eine Stunde früher da“, berichtet eine junge Frau auf dem Sender France 2. „Das ist nicht normal. Wir wollen arbeiten“, beklagt sich eine andere Frau. Der Hinweg ist kompliziert, bei den Zügen für den Rückweg herrscht grosse Unsicherheit. „Das kann man nicht planen“, sagt ein Mann.

    Und so wie in Nizza sieht es heute in vielen anderen Regionen und Städten Frankreichs aus.

  • Prozess um Anschlag in Nizza: 1.940 Personen sind Nebenkläger – 300 werden aussagen

    Prozess um Anschlag in Nizza: 1.940 Personen sind Nebenkläger – 300 werden aussagen

    Allerdings nehmen nur wenige der Nebenkläger direkt am Prozess teil.

    1.940 Personen haben sich als Nebenkläger im Prozess um das Attentat vom 14. Juli 2016 auf der Promenade des Anglais in Nizza, der am Montag, den 5. September, vor dem Sondergericht für Schwurgerichte in Paris begonnen hat, registrieren lassen. Es gibt 300 Zeugen, die im Laufe des Prozesses aussagen wollen.

    Lesen Sie auch: Prozess um den Anschlag in Nizza: 6 Jahre später wollen die Opfer Gerechtigkeit

    Es ist allerdings zu erwarten, dass nicht alle, die sich anmelden, auch als Nebenkläger anerkannt werden. Die Justiz wird die Nebenkläger erst in einer Entscheidung im Jahr 2023 bestätigen, also mehrere Wochen nach dem Urteil, das für Dezember 2022 erwartet wird. Die Entscheidung wird auf mehreren Kriterien beruhen, die eine Vertreterin der Nationalen Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft (NAT) am ersten Verhandlungstag am Montag erläuterte. Beispielsweise wird die Justiz prüfen, ob es sich um direkte oder indirekte Opfer des Angreifers handelt, ob sie sich auf der Fahrbahn des LKWs befanden oder nicht, ob sie zum Zeitpunkt der Tat anwesend waren oder nicht.

    Lesen Sie auch: Nizza-Attentat-Prozess: Nizzas Bürgermeister Christian Estrosi als Zeuge geladen

    Der Prozess findet in Paris statt
    Im Gegensatz zu der großen Anzahl an angemeldeten Nebenklägern wohnen nur wenige dem Prozess tatsächlich bei, obwohl für sie über tausend Plätze im Sondergericht in Paris und in zwei Sälen des Palais des Congrès in Nizza reserviert sind. Eine Organisation, mit der sich die Bürger von Nizza offensichtlich nicht recht anfreunden können. Die Säle in Paris und Nizza sind fast leer. Insgesamt nur 85 Opfer oder Angehörige von Opfern waren am ersten Tag des Prozesses in Paris und Nizza anwesend, wie Franceinfo berichtet. Etwa dreißig kamen am Dienstagmorgen und etwa sechzig am Dienstagnachmittag, um die ersten Aussagen der Angeklagten zu hören.

    Zur Erinnerung: Am 14. Juli 2016 raste Mohamed Lahouaiej-Bouhlel mit einem Lastwagen in die Menschenmenge, die sich auf der Promenade des Anglais in Nizza versammelt hatte, um das Feuerwerk zum Nationalfeiertag zu sehen. Er tötete 86 Menschen, verletzte 316 körperlich und über 3000 psychisch, bevor er von den Sicherheitskräften durch Schüsse getötet wurde. Seit Montag, dem 5. September, stehen acht Personen vor dem Schwurgericht in Paris, darunter drei Personen aus dem Umfeld des Attentäters, die der Bildung einer terroristischen Vereinigung verdächtigt werden, und fünf Personen, die ihm Waffen geliefert haben sollen.

    Nur sieben der Angeklagten sind bei der Anhörung anwesend, der achte befindet sich in Tunesien in Haft.

  • Nizza-Attentat-Prozess: Nizzas Bürgermeister Christian Estrosi als Zeuge geladen

    Nizza-Attentat-Prozess: Nizzas Bürgermeister Christian Estrosi als Zeuge geladen

    Der Bürgermeister der Stadt, der zur Zeit der Vorfälle stellvertretender Sicherheitsbeauftragter war, wird am 20. Oktober vom Gericht befragt. Auch der ehemalige Präsident François Hollande wird als Zeuge geladen. Nachdem am Montag vor dem Pariser Sondergericht für Strafsachen der Prozess um den Anschlag in Nizza am 14. Juli 2016 begann, wurde der derzeitige Bürgermeister der Stadt Christian Estrosi, der damals als erster Stellvertreter des Bürgermeisters für die Sicherheit zuständig war, von der Vereinigung „Promenade des Anges“ als Zeuge vorgeladen. Philippe Pradal, der 2016 Bürgermeister von Nizza war, wird in dem Verfahren, das bis zum 16. Dezember dauern soll, ebenfalls gehört werden.

    Christian Estrosi und Philippe Pradal werden am Donnerstag, 20. Oktober, ab 14 Uhr angehört. Außerdem werden François Hollande, ehemaliger Präsident der Republik, Bernard Cazeneuve, ehemaliger Premierminister, und François Molins, ehemaliger St…

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  • Attentat in Nizza: Der Prozess beginnt heute

    Attentat in Nizza: Der Prozess beginnt heute

    Am Montag, dem 5. September, beginnt in Paris der Prozess um den Anschlag in Nizza (Alpes-Maritimes) aus dem Jahr 2016. Er wird sich bis Mitte Dezember hinziehen.

    Mit vielen Emotionen sehen  die Angehörigen der Opfer des Anschlags in Nizza dem Prozessbeginn entgegen. Am Montag, dem 5. September, beginnt der Prozess um den Anschlag am 14. Juli 2026 in Nizza (Alpes-Maritimes). Stéphane Erbs, der seine Frau und Mutter seiner Kinder verloren hat, wird während der Anhörungen aussagen. Erbs sagt auf dem Sender France 2: „Man muss ruhig bleiben, es geht nicht darum, anzukommen und seinen Hass herauszuschreien, das hätte keinen Sinn. Es geht wirklich darum, den Schaden zu erklären, der den Familien, Kindern und Eltern zugefügt wurde“.

    Lesen Sie auch: Prozess um den Anschlag in Nizza: 6 Jahre später wollen die Opfer Gerechtigkeit

    Acht Komplizen werden vor Gericht gestellt
    Der Attentäter wurde nach der Ermordung von 86 Menschen mit Hilfe eines LKWs auf der Promenade des Anglais von der Polizei getötet wurde, werden jetzt andere Personen, die beschuldigt werden, ihm geholfen zu haben, im Rahmen des Prozesses vor Gericht gestellt. Insgesamt werden acht Personen auf der Anklagebank sitzen. Der Prozess wird vor einem Sondergericht in Paris stattfinden. Einer der Angeklagten ist jedoch nicht anwesend, er wird, sollte seine Schuld festgestellt werden, in Abwesenheit verurteilt. Einigen der Angeklagten wird die Lieferung von Waffen vorgeworfen, andere sollen von den Plänen des Terroristen gewusst und geschwiegen haben. Der Prozess wird live in einen Saal in Nizza übertragen.

  • Prozess um den Anschlag in Nizza: 6 Jahre später wollen die Opfer Gerechtigkeit

    Prozess um den Anschlag in Nizza: 6 Jahre später wollen die Opfer Gerechtigkeit

    Endlich findet nun auch der Prozess zu dem Anschlag vom 14. Juli auf der Promenade des Anglais in Nizza statt. Der Attentäter und Fahrer des LKWs starb durch Schüsse der Polizei noch vor Ort. Jetzt stehen acht Personen wegen ihrer Verbindung zu dem schrecklichen Anschlag vor Gericht.

    86 Tote, mehr als 300 Verletzte und chaotische Szenen. Weniger als ein Jahr nach dem Attentat vom 13. November 2015 in Paris wurde Frankreich am 14. Juli 2016 in Nizza (Alpes-Maritimes) erneut in Angst und Schrecken versetzt. Ein Datum und Bilder, die die Opfer, die den Anschlag überlebt haben, nicht vergessen können. Hager Ben Aouiffi tritt als Nebenklägerin auf, sie und ihre 4-jährige Tochter sind damals zwischen die Räder des Lastwagens geraten und haben wir durch ein Wunder überlebt. „Das Bild, das ich in mir trage, ist der Blick meiner Tochter, als sie mir sagte, Mama, da ist ein Lastwagen, ich sehe ihren erschrockenen Blick und spüre das Gefühl der Ohnmacht, das ich hatte, als ich sah, wie meine Tochter vor meinen Augen hätte sterben können, zerquetscht unter den Rädern eines Lastwagens“, sagt sie aus.

    Für diejenigen kämpfen, die nicht mehr da sind
    Insgesamt treten über 800 Personen als Nebenkläger auf, so auch die Familie Borla, die den Tod der 13-jährigen Laura betrauert. „Wir kämpfen für die Menschen, die leider gegangen sind und die nicht hätten gehen dürfen, das ist unser Kampf, unsere Art, uns für sie einzusetzen“, sagt ihre Schwester vor der Kamera von France 3. Marc Falip hingegen wurde selbst weder körperlich verletzt noch trauerte er um Angehörige. Als freiwilliger Feuerwehrmann hat er sterbende Menschen ins Krankenhaus gebracht und kann die Bilder nicht vergessen, wie sein Fahrzeug im Slalom zwischen leblosen Körpern fahren muss. „Das sind Bilder, die nicht mehr weggehen, das ist wie eine Narbe“. Ein Prozess, auf den die Opfer seit sechs Jahren warten. Er wird am Montag, den 5. September, eröffnet und soll bis zum 16. Dezember dauern.

  • Nizza: Vier Leichtverletzte durch Schüsse in der Nähe eines Gymnasiums

    Nizza: Vier Leichtverletzte durch Schüsse in der Nähe eines Gymnasiums

    In der Umgebung des Lycée d’Estienne d’Orves in Nizza fielen Schüsse. Unter den vier Verletzten befindet sich auch ein 17-jähriges Mädchen, das an der Schulter getroffen wurde und ins Krankenhaus eingeliefert werden musste, wie France Bleu Azur berichtete.

    In der Nähe des Lycée d’Estienne d’Orves in Nizza wurden am Freitag, dem 2. September, kurz vor 17 Uhr mehrere Schüsse abgefeuert. Vier Personen wurden nach einer ersten Bilanz leicht verletzt. Das Viertel wurde sofort abgeriegelt.

    Nizzas Oberbürgermeister Christian Estrosi besuchte den Ort des Geschehens und gibt sich beruhigend. Er erklärte auf Twitter, dass die Schüsse am Fuße eines Gebäudes abgefeuert wurden, das sich „weit entfernt von der Schule“ befindet. Er versichert, dass „drei der Opfer bereits nach Hause entlassen wurden und keine medizinische Versorgung mehr benötigten“. Auch bei dem 17-jährigen Mädchen, das an der Schulter getroffen wurde, handele es sich laut dem Bürgermeister um eine „oberflächliche Verletzung“.

    Die nationale und die städtische Polizei „suchen aktiv nach dem Urheber der Schüsse“, fügte der Bürgermeister hinzu.

  • Nizza: In Wohnung im 10. Stock zwei Schlangen in drei Tagen entdeckt

    Nizza: In Wohnung im 10. Stock zwei Schlangen in drei Tagen entdeckt

    Die Bewohnerin eines Wohnhauses in Nizza hatte die unangenehme Überraschung, innerhalb von drei Tagen zwei Schlangen in ihrer Wohnung zu entdecken. Die Mutter und ihre drei Kinder sind daraufhin aus ihrer Wohnung am vergangenen Wochenende ausgezogen.

    Wenige Tage vor Schulbeginn wurde der Alltag von Linda, einer Mutter aus Nizza, durcheinander gewirbelt. Sie musste aus ihrer Sozialwohnung im 10. Stock einer Wohnanlage fliehen, um mit ihren drei Jungen im Alter von 13 Jahren, 5 Jahren und 10 Monaten bei ihrer Familie Zuflucht zu finden. Schuld daran waren Schlangen.

    „Das erste Mal war es mein fünfjähriger Sohn, der in der Küche Nase an Nase mit dem Viech zusammenstieß“, erzählte Linda der Lokalzeitung Nice-Matin. Die Schlange, die genauso verängstigt zu sein scheint wie die Familie, versucht sich unter den Küchenmöbeln zu verstecken. Die junge Mutter ruft die Feuerwehr, die das Tier zunächst nicht finden kann. Die Feuerwehr rät ihr, die Schlange mit einem Laken zuzudecken, damit sie einschläft, falls sie wieder auftaucht. Gleichzeitig kontaktiert Linda den Sozialvermieter Côte d’Azur habitat. „Sie kamen und haben ein Loch gestopft“.

    Drei Tage später gab es erneut Stress: Die Familie stieß auf eine neue Schlange, die noch größer war als die erste. „Ich habe getan, was die Feuerwehr mir erklärt hat, ich habe ein Laken über die Schlange gelegt, sie hat versucht, mich anzugreifen, ehrlich gesagt, das war gruselig“, erinnerte sich Linda im Nice-Matin. Die Feuerwehrleute, die erneut in die Wohnung gerufen wurden, konnten die Schlange diesmal einfangen. Es war eine Natter.

    Für Linda kam es nicht in Frage, in der Wohnung zu bleiben. Ihr 13-jähriger Sohn ist traumatisiert, ihr 5-jähriger Sohn will nicht mehr in die Wohnung gehen und sie hat Angst, ihr Baby herumkrabbeln zu lassen. Nach ihrem Wissen hat kein Nachbar den Verlust einer Schlange aus einem Vivarium gemeldet.

    In der Woche, bevor sie die Schlangen entdeckte, hatte die junge Mutter Mäuse in ihrer Wohnung gefunden. „Nächste Woche werden es Krokodile sein?“, fragt sie sich ironisch.

  • Nizza: 20-Jähriger von unbekanntem Schützen erschossen

    Nizza: 20-Jähriger von unbekanntem Schützen erschossen

    Das Opfer war der Polizei bereits wegen Diebstahls bekannt.

    Ein 20-jähriger junger Mann wurde am Samstagabend in Nizza erschossen. Er wurde im Viertel Moulins, einem westlichen Vorort der Stadt, erschossen, wie eine Polizeiquelle berichtete und damit erste Informationen von France Bleu Azur bestätigte. Der Schütze ist am Sonntag, dem 7. August, noch auf der Flucht.

    Am Ort der Tat, die sich gegen 23 Uhr ereignete, wurden sechs Patronenhülsen gefunden, wie France Télévisions von einer Polizeiquelle erfuhr. Das Opfer war der Polizei wegen Diebstahls bereits bekannt.

    Als die Rettungskräfte vor Ort eintrafen, war der junge Mann bereits tot und konnte auch nicht wiederbelebt werden. Die Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei in Nizza übernommen.