Schlagwort: Nizza

  • Tourismus: Frankreich zieht auch nach Covid wieder viele Menschen an

    Tourismus: Frankreich zieht auch nach Covid wieder viele Menschen an

    Nach drei Jahren, die von der Covid-19-Pandemie geprägt waren, kehren die ausländischen Touristen in großer Zahl nach Frankreich zurück. Die Auslastung der Beherbergungsunternehmen ist im Vergleich zu 2022 um 21% gestiegen.

    In Nizza (Alpes-Maritimes) hat die Promenade des Anglais in den letzten Wochen wieder viele Besucher angezogen. „Es ist eine sehr schöne Stadt, es ist angenehm“, sagt eine französische Touristin auf dem Sender France 2. Aber auch viele Ausländer strömen an die Côte d’Azur. Im letzten Jahr brachten sie Frankreich 58 Milliarden Euro ein. „Die Ausländer lassen sich gehen. Vielleicht haben sie größere Mittel als wir. Die Chinesen, die dieses Jahr stark zurückkommen, haben Lust zu entdecken. Sie probieren alle Gerichte durch“, erklärt der Besitzer eines Privatstrands.

    „Wir sind wieder auf Vor-Covid-Niveau“
    Auch auf nationaler Ebene waren die Hotels und Campingplätze in den Frühjahrsferien wieder voll belegt. Die Belegungsrate ist im Vergleich zum Vorjahr um starker 21% gestiegen – am verlängerten Wochenende des 8. Mai sogar +78 %. In Rocamadour im Departement Lot sind ebenfalls viele Touristen unterwegs und die Gassen der Stadt versetzen die Besucher in Staunen. „Wir erleben einen starken Anstieg und sind wieder auf dem Niveau von vor Covid“, freut sich ein Restaurantbesitzer. Eine positive Tourismusbilanz, die sich voraussichtlich den ganzen Mai über mit den Brückentagen zu Christi Himmelfahrt und Pfingsten fortsetzen wird.

  • Neun Personen in Nizza wegen eines Videos festgenommen, das einen Mann mit Sturmgewehr zeigt

    Neun Personen in Nizza wegen eines Videos festgenommen, das einen Mann mit Sturmgewehr zeigt

    Die Präfektur Alpes-Maritimes teilte mit, dass nach der Festnahme auch vier Waffen, 5 kg Cannabisharz, 10 kg Cannabis und 2,2 kg Kokain beschlagnahmt worden seien.

    Die Bilder, die der Vorsitzende der Republikaner, Eric Ciotti, am Sonntag, dem 2. April, auf Twitter postete, lösten einen politischen Aufschrei aus. Sie zeigen einen Mann mit einem Sturmgewehr, der durch das Viertel Les Moulins in Nizza (Alpes-Maritimes) spaziert. „Ich fordere den Innenminister Gérald Darmanin auf, alle verfügbaren Mittel einzusetzen, um dieses Viertel zurückzuerobern!“, forderte Eric Ciotti in seinem Tweet.

    Seine Worte wurden gehört. Die Präfektur der Alpes-Maritimes gab am Montag bekannt, dass neun Personen in dem Viertel festgenommen wurden, „nachdem ein Video einer bewaffneten Person in Les Moulins verbreitet wurde“. Es wurden Waffen und Drogen beschlagnahmt.

  • Mehrere Waldbrände in den Alpes-Maritimes geben Anlass zur Sorge

    Mehrere Waldbrände in den Alpes-Maritimes geben Anlass zur Sorge

    Auf den Anhöhen von Nizza und in Saint-Auban in den französischen Seealpen kam es zu Bränden. Zu Beginn des Monats April beunruhigen diese Brandausbrüche die Bewohner.

    Die Flammen schlugen in der Nacht von Samstag, dem 1. April, auf Sonntag, den 2. April, bis vor die Türen eines Hauses in Nizza (Alpes-Maritimes). Zehn Hektar Wald wurden durch das Feuer vernichtet. „Vom Schlafzimmer aus konnte ich sehen, dass der ganze Hügel in Flammen stand“, berichtete Lucie Peres, eine Einwohnerin von Nizza, auf dem Sender France 2. Ihre Familie ist gekommen, um ihr zu helfen, die Spuren des Feuers zu beseitigen.

    Dramatische Trockenheit

    Das Feuer lässt die Menschen das Schlimmste für den Sommer befürchten. „Es wird die Hölle sein. Es ist ja jetzt schon trocken“, sagt ein besorgter Bewohner. Die Feuerwehr hatte am Samstag, dem 1. April, in den französischen Seealpen, dem Departement Alpes-Maritimes, mit vier Bränden zu kämpfen. Fast 300 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Das trockene Wetter erschwert die Situation. „Man kann eine eher akzentuierte Trockenheit auf Ebene des Departements beobachten“, stellt Leutnant Vincent Barrere, Offizier bei der Feuerwehr SDIS 06, fest. Für die kommende Woche wird in den Alpes-Maritimes Regen endlich erwartet.

  • Sturm Larisa: Panik an Bord eines Flugs von Paris nach Nizza

    Sturm Larisa: Panik an Bord eines Flugs von Paris nach Nizza

    „Ich hatte meinen Liebsten schon eine Abschiedsnachricht geschrieben…“ Wegen des Sturms Larisa gelang es einem Air-France-Flugzeug nicht, in Nizza zu landen. Passagiere beschreiben panische Szenen an Bord.

    Die Passagiere werden diesen Flug wohl nicht so schnell vergessen. Auf einem Air-France-Flug von Paris nach Nizza kam es am Freitag, dem 10. März, zu panischen Szenen, wie de Zeitung Nice-Matin jetzt berichtet.

    Der Flug sollte um 14.30 Uhr in der Stadt an der Côte d’Azur landen, aber die starken die Winde des Sturms Larisa verhinderten die Ankunft des Flugzeugs. Der Pilot versuchte ein erstes Mal zu landen, dann ein zweites Mal. Ohne Erfolg. „Es dauerte 40 Minuten, es war endlos, ich hatte das Gefühl, dass mein Herz versagen würde“, berichtete eine Passagierin gegenüber der Zeitung Nice-Matin.

    „Leute und die Kinder schrien. Leute mussten sich erbrechen, Leute fielen in Ohnmacht. Ich war mir sicher, dass ich sterben würde. Ich habe Abschiedsnachrichten an meine Lieben geschickt“, fuhr sie fort. „Es war die totale Panik. Der Pilot hat seine Sache schlecht gemacht“, erklärte eine andere Passagierin.

    Das Flugzeug landete schließlich in Montpellier. Die Passagiere mussten jedoch an Bord bleiben, bis sich Sanitäter um diejenigen, denen schlecht geworden war, gekümmert hatten. Anschließend konnte die Fluggesellschaft wegen der Streiks gegen die Rentenreform nur einen Bus mit 55 Sitzplätzen für die Fahrt nach Nizza anbieten, obwohl fast 200 Passagiere auf dem Flug sassen. „Sie haben uns gesagt, wer zuerst kommt, wird zuerst bedient. Dann sollten wir uns durchschlagen“.

    Die Fluggesellschaft Air France versicherte, dass das Manöver des Piloten völlig normal gewesen sei. Sie versicherte auch, dass die Passagiere, die ihre Heimreise selbstständig antreten mussten, ihr Geld zurückerhalten würden.

  • Dünkirchen, Nizza, Venedig und Rio – die Karnevalssaison auf ihrem Höhepunkt

    Dünkirchen, Nizza, Venedig und Rio – die Karnevalssaison auf ihrem Höhepunkt

    Fünf Millionen Menschen werden zum Karneval in Rio, Brasilien, erwartet. Aber auch in Frankreich, in Dünkirchen oder Nizza, ist die Party in vollem Gang. Der Karneval in Dünkirchen (Nordfrankreich) wurde nach zwei Jahren Pause wegen der Covid-19-Krise jetzt wieder möglich. Am Sonntag, dem 19. Februa…

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  • Inflation: Einzelhändler in Nizza schließen sich zusammen und senken die Preise

    Inflation: Einzelhändler in Nizza schließen sich zusammen und senken die Preise

    In Nizza beschlossen einige Ladenbesitzer, ihre Preise einen Monat lang einmal pro Woche um 10 % zu senken, um ihren Kunden zu helfen. Darunter sind Lebensmittelgeschäfte, ein Friseur, Restaurantbesitzer und ein Reformhaus.

    Wie kann man Kunden anlocken und gleichzeitig die Inflation bekämpfen? In Nizza (Alpes-Maritimes) bietet Christine Bourdon, Geschäftsführerin des Friseursalons „Opium“, jeden Mittwoch 10 % Rabatt an. „Wir hoffen, dass das ein bisschen Bewegung in die Region bringt“, sagt sie dem Sender France 2. In Nizza sind sich Ladenbesitzer einig: Seit Anfang des Jahres ist der Konsum zurückgegangen. Um ihn wieder anzukurbeln, hatte Yasmine Gheribi, Geschäftsführerin der Lebensmittelkette „Cabane du 12“, eine Idee: Sie bietet im Februar in allen ihren Geschäften einen Rabatt von 10 % an.

    Sechs Geschäfte nehmen an der Aktion teil.
    Friseursalons, Lebensmittelgeschäfte, Restaurants – sechs Geschäfte nehmen derzeit an der Aktion teil. „Eine schöne Initiative. Das wird die Leute sicher zum Kommen bewegen“, prophezeit eine Kundin. Für Bruno Ruiz, Geschäftsführer des Lebensmittelladens „Jean de la tomate“, war es wichtig, zu an der Aktion teilzunehmen. „Auch wenn es nicht viel ist, aber es ging darum, zu zeigen, dass wir zwar klein sind, aber auch Angebote machen können“. Bei Erfolg könnte die Aktion in den nächsten Monaten wiederholt werden.

  • Prozess um Terroranschlag in Nizza: Strafen zwischen 2 und 18 Jahren Zuchthaus verhängt

    Prozess um Terroranschlag in Nizza: Strafen zwischen 2 und 18 Jahren Zuchthaus verhängt

    Das Pariser Sondergericht gab am Dienstagabend, 13. Dezember, sein Urteil im Prozess um den Anschlag in Nizza, bei dem 86 Menschen getötet worden waren, bekannt. Die Richter befanden alle acht Angeklagten für schuldig.

    Tränen und Umarmungen nach dreieinhalb Monaten eines schmerzhaften Prozesses für die Opfer des Attentats in Nizza (Alpes-Maritimes). Alle acht Angeklagten wurden für schuldig befunden. Die Strafen reichen von 2 bis 18 Jahren Zuchthaus. „Es geht um Kinder, um zerrissene Familien. Und die menschliche Justiz hat ausnahmsweise ihre Rolle gut gemacht“, sagt Caroline Vilani, die bei dem Anschlag vier Menschen, darunter ihren Sohn, verloren hat, auf dem Sender France 3.

    18 Jahre Haft für Mohamed Ghraieb
    In dem Prozess gab es einen wichtigen Abwesenden: den Attentäter, der mit seinem Lastwagen am 14. Juli 2016 auf der Promenade des Anglais in Nizza mit voller Geschwindigkeit in die Menschenmenge fuhr und 86 Personen niedermähte. Er wurde damals in der Kabine des LKWs von der Polizei erschossen. Tatsächlich war keiner der Angeklagten in dem Prozess wegen Mittäterschaft angeklagt. Zwei Angeklagte wurden jedoch einer terroristischen Vereinigung schuldig gesprochen, darunter Mohamed Ghraieb, der zu 18 Jahren Haft verurteilt wurde. Sein Anwalt, Vincent Brengarth, zeigte sich „fassungslos über die Brutalität des Urteils“ und kündigte an, dass er Berufung einlegen werde.

  • Attentat von Nizza: 15 Jahre Haft für die drei Hauptangeklagten gefordert

    Attentat von Nizza: 15 Jahre Haft für die drei Hauptangeklagten gefordert

    Die Staatsanwaltschaft hat am Dienstag 15 Jahre Haft für die drei Hauptangeklagten im Prozess um die Anschläge von 2016 in Nizza gefordert. Das Urteil wird am Dienstag, dem 13. Dezember, erwartet.

    Die Staatsanwaltschaft forderte am Dienstag, dem 6. Dezember, 15 Jahre Haft für jeden der drei Hauptangeklagten im Prozess um den Anschlag in Nizza. Mohamed Ghraieb, Chokri Chafroud und Ramzi Arefa werden wegen „terroristischer Vereinigung“ angeklagt.  Ramzi Arefa allerdings, so die Staatsanwaltschaft, „konnte nichts von der Radikalisierung“ des Mörders Mohamed Lahouaiej-Bouhlel wissen, der am 14. Juli 2016 am Steuer seines 19-Tonnen-LKWs auf der Promenade des Anglais 86 Menschen tötete und über 450 verletzte. Die Staatsanwaltschaft forderte dennoch 15 Jahre Haft für ihn, weil er dem Mörder eine Waffe zur Verfügung gestellt hatte, wie auch für die beiden anderen Angeklagten Mohamed Ghraieb und Chokri Chafroud. Diese beiden „waren sich der Fähigkeit von Mohamed Lahouaiej-Bouhlel bewusst, Taten in Verbindung mit seiner radikalen Ideologie zu begehen“, sagte Jean-Michel Bourlès, einer der drei Staatsanwälte der Nationalen Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft (Pnat), am Ende seines Plädoyers.

    Die Staatsanwaltschaft forderte 15 Jahre Haft für Mohamed Ghraieb und Chokri Chafroud und argumentierte, dass sie sich aufgrund ihrer „tatsächlichen Nähe“ zu dem Mörder, ihrer Beteiligung „in unterschiedlichem Maße“ an der Anmietung des für den Anschlag verwendeten LKWs und ihrer „Handlungen, um (ihm) eine Waffe zu verschaffen“, der terroristischen Vereinigung schuldig gemacht hätten.

    Gegen weitere fünf Angeklagte, darunter vier Albaner, die wegen gewöhnlicher Straftaten im Zusammenhang mit Waffenhandel angeklagt waren, forderte der Staatsanwalt Haftstrafen zwischen zwei und zehn Jahren. Drei der vier Albaner sollen ausserdem dauerhaft aus Frankreich verbannt werden.

    Die drei Staatsanwält*innen stellten fast acht Stunden lang ihre Anträge, in denen sie insbesondere betonten, dass die Angeklagten „ausschließlich für die ihnen vorgeworfenen Taten“ verurteilt werden sollten.

    „Es wird Frustrationen geben, das ist unvermeidlich“, sagt Generalstaatsanwältin Alexa Dubourg und erinnerte daran, dass keiner der acht Angeklagten vor dem Sondergericht in Paris „als Urheber des Attentats“ verurteilt werden könne.

    Sie erinnerte an die „Einzigartigkeit des Horrors“ dieses Attentats, das unschuldige Familien zum Ziel hatte. Fünfzehn Kinder und Jugendliche wurden von Mohamed Lahouaiej-Bouhlel getötet.

    Mohamed Ghraieb und Chokri Chafroud drohen bis zu 20 Jahre Haft. Ramzi Arefa droht eine lebenslange Haftstrafe, da er nach einer Verurteilung wegen Diebstahls im Jahr 2014 rückfällig geworden ist.

    Nach den Plädoyers der Verteidigung, die vom 7. bis 9. Dezember vorgesehen sind, haben die Angeklagten am 12. Dezember noch ein letztes Mal das Wort, bevor sich das Gericht zur Beratung zurückzieht.

    Das Urteil wird am Dienstag, den 13. Dezember, erwartet.

  • Nizza: Ein des Mordes an zwei Obdachlosen verdächtigter Mann wurde von der Polizei neutralisiert

    Nizza: Ein des Mordes an zwei Obdachlosen verdächtigter Mann wurde von der Polizei neutralisiert

    Der Verdächtige wurde von den Ordnungskräften verletzt, nachdem er ein Messer gezogen hatte. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, befindet sich aber nicht in Lebensgefahr.

    Der Verdächtige des Mordes an zwei Obdachlosen, die am Mittwoch tot aufgefunden wurden, wurde am Sonntag, dem 4. Dezember, im Stadtzentrum von Nizza (Alpes-Maritimes) festgenommen, wie France Télévisions unter Berufung auf eine Polizeiquelle meldete. Es wurde bekannt, dass der Mann von der Polizei verletzt wurde, nachdem er ein Messer gezogen hatte. Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert, befindet sich aber nicht in Lebensgefahr.

    Der Vorfall ereignete sich gegen Mittag des 2. Advents bei strömendem Regen, nur wenige Schritte vo der Place Masséna und dem Weihnachtsmarkt entfernt, der kurzzeitig geschlossen wurde. Der Mann wurde bereits seit mehreren Tagen wegen Mordes an 2 Obdachlosen gesucht, wie der erste stellvertretende Bürgermeister von Nizza, Anthony Borré, vor Ort mitteilte.

    Die Leichen der beiden Obdachlosen wurden in der Nähe eines besetzten Hauses in den Anhöhen von Nizza gefunden. Die Kriminalpolizei wurde mit einer Untersuchung wegen „zweifachen vorsätzlichen Mordes“ beauftragt.

  • Tour de France: Die Ankunft des Rennens wird 2024 ausnahmsweise Nizza sein

    Tour de France: Die Ankunft des Rennens wird 2024 ausnahmsweise Nizza sein

    Die Ankunft der Tour de France 2024 wird wegen der Olympischen Spiele in Nizza (Alpes-Maritimes) und nicht in Paris stattfinden. Die Freude der Bewohner von Nizza nach dieser Ankündigung ist gross.

    Aufgrund der Olympischen Spiele 2024 wird die Tour de France in Nizza (Alpes-Maritimes) und nicht wie gewohnt in Paris ankommen. Eine tolle Nachricht für die südfranzösische Stadt, wo im Jahr 2020 bereits das traditionelle Radrennen starten durfte. Die Journalistin Audrey Lalli, berichtete am Donnerstag, dem 1. Dezember, per Live-Schaltung aus Nizza.

    Eine Premiere nach 111 Jahren
    „Es ist das erste Mal nach 111 Jahren, dass die Ankunft nicht in Paris, sondern auf der Promenade des Anglais stattfindet“, sagte die Journalistin. Dieser Ort, der bei Touristen etwas weniger bekannt ist als die Champs-Élysées, wird bei diesem weltweit bekannten Sportereignis viele tausende Schaulustige anziehen.