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  • Crash von Flug AF 447: Ein Jahrhundertprozess geht in die nächste Runde

    Crash von Flug AF 447: Ein Jahrhundertprozess geht in die nächste Runde

    16 Jahre nach dem Absturz des Air-France-Flugs von Rio nach Paris beginnt in Paris erneut ein Prozess, der zu den größten Justizverfahren der französischen Luftfahrtgeschichte zählt. Im Zentrum: zwei Giganten der Branche – Air France und Airbus. Beide stehen wegen „fahrlässiger Tötung“ vor Gericht. 228 Menschen waren in der Nacht zum 1. Juni 2009 ums Leben gekommen, als der Airbus A330 in den Atlantik stürzte. Die Angehörigen der Opfer sprechen von einem „zweiten Tod“, weil die juristische Aufarbeitung so lange dauert. Und doch ist es für sie ein entscheidender Schritt: endlich Klarheit, endlich Antworten.

    Die Nacht, in der ein Flug verschwand Es war ein Routineflug, ein Transatlantik-Klassiker: AF 447, Rio de Janeiro nach Paris, 216 Passagiere, 12 Crew-Mitglieder. Doch in jener Nacht verschwand der Jet spurlos von den Radarschirmen. Erst zwei Jahre später fanden Spezialteams die Black Boxes in 4.000 Metern Tiefe. Die Auswertung brachte eine dramatische Abfolge ans Licht: Zuerst gefro…

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  • „Absolut inakzeptabel“ – Frankreichs Justizministerium stellt sich schützend vor die Richter

    „Absolut inakzeptabel“ – Frankreichs Justizministerium stellt sich schützend vor die Richter

    Ein Urteil erschüttert die Republik – und die Nachbeben sind heftig.Die Verurteilung von Nicolas Sarkozy wegen illegaler Wahlkampffinanzierung durch das libysche Regime Muammar al-Gaddafis hat nicht nur juristische, sondern auch politische Wellen ausgelöst. Fünf Jahre Haft, davon mehrere Jahre unbedingt – ein ehemaliger Präsident hinter Gittern. Historisch, beispiellos, schockierend. Doch noch gravierender ist, was danach kam: Drohungen gegen die Richterinnen und Richter, die diesen Prozess geführt haben. Einschüchterungen, persönliche Angriffe, sogar Morddrohungen. Das Justizministerium reagierte ohne Umschweife. Sprecher Sacha Straub-Kahn erklärte: „Wer Richter bedroht oder gar attackieren will, stellt sich gegen jedes Fundament der Demokratie.“ Deutlicher konnte man es kaum sagen.

    Ein politisches Erdbeben – und seine Schattenseiten Dass Sarkozy verurteilt wurde, sorgt ohnehin für Spaltung.Seine Anhänger wittern eine politische Justiz. Seine Gegner sehen Gerechtigkeit am Werk. Dazwi…

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  • Gas weg, Fragen offen: Die Explosion in der Provence trifft 11 000 Haushalte

    Gas weg, Fragen offen: Die Explosion in der Provence trifft 11 000 Haushalte

    Eine Gasexplosion, Tausende Haushalte ohne Versorgung – und viele offene Fragen. Was genau ist am vergangenen Freitag in der Provence passiert? Was bedeutet das für die Menschen vor Ort, für die Energieversorgung, für die Sicherheit der Netze? Und: Wie verletzlich sind die französischen Infrastrukturen eigentlich wirklich? Die Geschichte beginnt in der Nähe von Saint-Rémy-de-Provence. Eine Explosion reißt eine Gasleitung auf. Die Folge: Rund 11.000 Haushalte stehen plötzlich ohne Gas da – kein Warmwasser, keine Heizung, kein Herd. Zuerst ist nur von den Bouches-du-Rhône die Rede. Doch bald wird klar: Auch Teile des Departements Vaucluse sind betroffen, etwa Caumont-sur-Durance und L’Isle-sur-la-Sorgue. Das Problem ist also größer als gedacht. Und es dauert. Denn: Die Wiederherstellung der Versorgung geht nicht auf Knopfdruck. Für jedes einzelne Haus muss ein Techniker anrücken. Jeder Anschluss wird geprüft, geöffnet, entlüftet, wieder in Betrieb genommen. Ein Kraftakt – vor allem in lä…

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  • Venezuela, Amerika und das Gespenst eines Regimewechsels

    Venezuela, Amerika und das Gespenst eines Regimewechsels

    Die Pläne von Präsident Trump für Venezuela gleichen einem Rätsel – Venezuelas Präsident Nicolás Maduro gerät zunehmend unter Druck.

    Die US-Streitkräfte haben Kriegsschiffe, Überwachungsflugzeuge und ein U-Boot in die Karibik entsandt. Sie haben Boote aus Venezuela angegriffen, von denen sie – ohne Beweise – behaupten, sie hätten Drogen geschmuggelt; dabei kamen 17 Menschen ums Leben. Die US-Regierung bezeichnet Maduro als Kartellchef und „Flüchtigen der amerikanischen Justiz“. Einige amtierende und ehemalige US-Beamte sind der Ansicht, dass das unausgesprochene Ziel darin besteht, ihn aus dem Amt zu drängen.

    Mit anderen Worten: Regimewechsel.

    Das klingt nach genau der Art von Auslandskonflikt, gegen die Trump einst Wahlkampf geführt hatte.

    Die entscheidende Frage für Maduros Zukunft ist, ob die Trump-Regierung einen Regimewechsel in Venezuela als eine Art „ausländischen Krieg“ betrachtet – wie Trump ihn zu vermeiden versprach – oder als eine Operation zum Schutz amerikanischer Interessen im eigenen Hinterhof.

    „Dann wird aus Venezuela ein zweites Haiti“

    Zahlreiche Venezolaner wären froh, wenn Maduro abträte. Ihm werden schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen, darunter Folter und das Verschwindenlassen von Regimegegnern. Laut unabhängigen Wahlbeobachtern verlor er die Wahl 2024, hielt sich aber dennoch an der Macht. In den vergangenen Wochen erklärte eine der führenden Oppositionspolitikerinnen, María Corina Machado, sie würde militärische Hilfe der USA begrüßen, um Maduro aus dem Amt zu entfernen.

    Doch viele Menschen sehen das anders. In einer Region, in der die USA eine lange Geschichte militärischer Interventionen und der Unterstützung autoritärer Regime haben, stößt die Vorstellung eines von außen erzwungenen Machtwechsels auf instinktive Ablehnung.

    Lokale Diplomaten und Wirtschaftsvertreter warnen, dass ein militärisches Eingreifen Blutvergießen und Chaos auslösen könnte. Sollte die Regierung kollabieren, könnten bewaffnete Akteure in der Region – darunter das venezolanische Militär, kolumbianische Guerillas und paramilitärische Banden – um die Kontrolle kämpfen. Und in Venezuela, mit seinen Öl-, Gold- und anderen Rohstoffvorkommen, gäbe es viel zu gewinnen.

    „Wenn man Maduro tötet“, sagte ein Unternehmer, „dann macht man aus Venezuela ein zweites Haiti.“

    Nach den langen Kriegen im Irak und in Afghanistan ruft die Kombination aus den Begriffen „Amerika“ und „Regimewechsel“ sowohl innerhalb als auch außerhalb der USA Alarmstimmung hervor. Venezuelas Regierung scheint genau darauf zu setzen. Die Vizepräsidentin des Landes sagte gegenüber der New York Times, das amerikanische Volk wolle „keinen Krieg in der Karibik“.

    Ein Präsident zwischen Versprechen und Interessen

    Als Präsidentschaftskandidat hatte Trump damals versprochen, die USA nicht in Auslandskriege zu verwickeln.

    Gleichzeitig machte er Wahlkampf mit dem Versprechen, irreguläre Migranten nach Lateinamerika abzuschieben und den Drogenschmuggel zu bekämpfen. Zudem gewann er Unterstützung unter hispanischen Wählern, die sozialistische Regierungen – wie jene in Venezuela oder im verbündeten Kuba – strikt ablehnen.

    US-Außenminister Marco Rubio drängt offen auf einen Regimewechsel in Venezuela. „Wir werden kein Kartell dulden, das als Regierung getarnt in unserer eigenen Hemisphäre operiert“, sagte er gegenüber Fox News.

    Der Verweis auf Amerikas „eigene Hemisphäre“ deutet darauf hin, dass Regierungsvertreter Venezuela anders betrachten als etwa die Ukraine oder den Irak. Es geht um ein Land, das eine direkte Rolle bei den Themen spielt, die für sie höchste Priorität haben – und das geografisch in unmittelbarer Nähe liegt. Ein Land also, das aus Sicht Washingtons zur amerikanischen Einflusssphäre gehört.

    Interventionismus mit neuem Fokus

    Der militärische Aufmarsch vor Venezuelas Küste ist nur ein Beispiel für die interventionistische Haltung der Trump-Regierung gegenüber Lateinamerika. Die USA haben damit gedroht, den Panamakanal unter ihre Kontrolle zu bringen und mexikanische Drogenlabore zu bombardieren. Sie mischen sich offen in die Innenpolitik Brasiliens ein – zugunsten des früheren Präsidenten Jair Bolsonaro. In der vergangenen Woche bot Washington der Regierung von Argentiniens Präsident Javier Milei ein Hilfskreditpaket über 20 Milliarden Dollar an – zur Stabilisierung seiner politischen Lage.

    Ein Teil dieses Engagements scheint ideologisch motiviert: Trump betrachtet Bolsonaro und Milei als Verbündete, Maduro hingegen als Feind. Doch der aggressive Fokus auf die „amerikanische Nachbarschaft“ könnte bald zur offiziellen US-Doktrin werden. Verteidigungsminister Pete Hegseth soll Berichten zufolge eine neue nationale Verteidigungsstrategie vorbereiten. Ihr oberstes Ziel: „Schutz der Heimat und der westlichen Hemisphäre.“


    Weichenstellung in Moldau

    Die proeuropäische Partei Moldaus steht kurz davor, eine Parlamentswahl zu gewinnen, die als Richtungsentscheidung zwischen Europa und Russland gilt. Auch wenn die Republik Moldau ein kleines Land ist, wird die Wahl mit großer Aufmerksamkeit verfolgt: Der frühere Sowjetstaat, eingeklemmt zwischen Rumänien und der Ukraine, hat wegen des Kriegs in der Ukraine strategische Bedeutung.

    Die proeuropäische Partei wirft Russland vor, den Urnengang zu beeinflussen – mit Millionenbeträgen zur Wählerbestechung und gezielter Desinformation. Am Wahltag selbst meldete die moldauische Regierung Cyberangriffe auf Wahlsysteme sowie Bombendrohungen an Wahllokalen.

    Ein Wahlsieg, der nach Auszählung der letzten Stimmen offiziell bestätigt werden muss, könnte Moldaus Annäherung an die Europäische Union weiter vorantreiben.


    Trumps Rachefeldzug

    Die Anklage gegen James Comey, den früheren FBI-Direktor, reiht sich ein in eine Serie juristischer Maßnahmen, mit denen die Trump-Regierung ihre politischen Gegner bloßstellt, gegen sie ermittelt und strafrechtlich verfolgt.

    Comey leitete einst die FBI-Untersuchung zu möglichen Verbindungen zwischen Trumps Wahlkampagne 2016 und Russland. Die aktuellen Vorgänge werfen ein Licht auf die hektischen Tage vor der Anklageerhebung.


    Weitere Nachrichten im Überblick

    • Russland griff die ukrainische Hauptstadt und weitere Städte mit fast 600 Drohnen und Dutzenden Raketen an. Bei dem mehrstündigen Angriff starben in Kiew mindestens vier Menschen.
    • Der Iran sieht sich neuen wirtschaftlichen Belastungen gegenüber, nachdem die UNO harte Sanktionen wegen des iranischen Atomprogramms wieder in Kraft gesetzt hat.
    • Trump trifft sich heute mit führenden Kongressabgeordneten – einen Tag vor Ablauf der Frist zur Vermeidung eines US-Haushaltsstillstands.
    • Mike Huckabee, US-Botschafter in Israel, wird in den kommenden Tagen zu Gesprächen über den Gaza-Krieg nach Kairo reisen.
    • Bei einer Massenpanik während einer politischen Kundgebung im Süden Indiens kamen mindestens 38 Menschen ums Leben.

    Autor: P. Tiko

  • Zwei Seelen in einer Straße: Kulinarischer Spagat in La Ciotat

    Zwei Seelen in einer Straße: Kulinarischer Spagat in La Ciotat

    Wie entscheidet man sich zwischen einem Michelin-Stern und einem Pizzaofen? Beide Restaurants liegen nur wenige Schritte voneinander entfernt – beide in der Rue Edgar-Quinet in La Ciotat. Doch unterschiedlicher könnten sie kaum sein: „Couleurs de Shimatani“, das hochdekorierte Kleinod japanisch-mediterraner Finesse, und „Le Four Pop“, eine bodenständige italienische Trattoria mit Holzofen und Charme. Die Entscheidung fällt nicht leicht – und hängt ganz davon ab, was man eigentlich sucht.

    Couleurs de Shimatani – wo Präzision auf Poesie trifft Im Haus Nummer 35 arbeitet ein Mann mit ruhiger Hand und großer Vision. Der japanische Küchenchef Shimatani verbindet in seinem gleichnamigen Restaurant die Raffinesse der japanischen Kaiseki-Tradition mit dem Reichtum der Mittelmeerküche. Frischer Fisch, saisonales Gemüse, lokale Zutaten – alles verwandelt sich hier in essbare Kunstwerke. Der Raum ist klein. Sehr klein. Nur wenige Tische, intime Atmosphäre, ein Service, der zwischen Zuwendung und…

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  • Ein Niederländer krönt sich in Arras zum Weltmeister der Fritte

    Ein Niederländer krönt sich in Arras zum Weltmeister der Fritte

    Es war ein goldgelber Triumph – und das mitten im Herzen Nordfrankreichs. In Arras, jener Stadt, die für ihre Kopfsteinpflastergassen und herzliche Esskultur bekannt ist, stieg am Samstag die dritte Ausgabe der „Weltmeisterschaft der Fritte“. Und siehe da: Der Pokal für die beste Fritte wandert diesmal nicht nach Belgien oder Frankreich, sondern in die Niederlande. Der Sieger heißt Siem van Bruggen, ein Gastronom aus Utrecht. Sein Geheimnis? Eine Zubereitungstechnik, die den klassischen Kartoffelstäbchen eine ganz besondere Note verleiht. Bevor sie im heißen Öl baden dürfen, blanchiert van Bruggen die Fritten zunächst in Wasser, aromatisiert mit Rosmarin. Danach folgt ein doppelter Durchgang im pflanzlichen Öl. Das Ergebnis: außen knusprig, innen weich und zugleich mit einer feinen Kräuternote versehen. „Ich bin glücklich über diese Auszeichnung. Bei uns in den Niederlanden sind Fritten ein fester Bestandteil der Esskultur“, erklärte der frischgebackene Weltmeister gegenüber den Verans…

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  • Tödliche Schüsse im 19. Arrondissement: Was in der Pariser Nacht geschah – und was wir (noch) nicht wissen

    Tödliche Schüsse im 19. Arrondissement: Was in der Pariser Nacht geschah – und was wir (noch) nicht wissen

    Paris, kurz nach vier Uhr morgens. Im dämmrigen Licht der Straßenlaternen liegt ein junger Mann auf dem Asphalt der Rue Émile Bollaert. Mehrere Einschüsse in seiner rechten Brustseite. Er lebt noch – kurz. Wenig später ist er tot. Eine weitere Gewalttat in einem Viertel, das immer wieder in die Schlagzeilen gerät. Die Spurensicherung beginnt noch in derselben Nacht. Auf dem Boden: mehrere Patronenhülsen. Im Gebüsch: eine Pistole. In der Manteltasche des Opfers: ein gefüllter Magazinclip. Neben dem leblosen Körper: ein Auto mit polnischem Kennzeichen – durchlöchert von Einschüssen. Was wie ein Drehbuch aus einem Krimi klingt, ist in der Nacht vom 26. auf den 27. September in Paris Realität geworden. Die Polizei ermittelt wegen Mordes. Doch noch ist vieles unklar. Ein Tatort voller Fragen Die Faktenlage scheint auf den ersten Blick eindeutig. Ein 28-jähriger Mann stirbt durch Schüsse, abgegeben mutmaßlich mit einer Pistole, die später in der Nähe entdeckt wird. Doch schon die ersten Deta…

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  • Kultur, Krater, kleine Dörfer: Warum das Cantal mehr ist als nur grüne Hügel

    Kultur, Krater, kleine Dörfer: Warum das Cantal mehr ist als nur grüne Hügel

    Ein Ort, wo sich das Ursprüngliche nicht nur in den Landschaften zeigt, sondern auch in Gesichtern, Gesten und Geschichten – das ist das Cantal. Mitten im Herzen Frankreichs wartet dieses Departement darauf, entdeckt zu werden: wild, rau, herzlich. Und irgendwie echt. Wo die Erde noch dampft: Das geologische Herz des Cantal Im Cantal fühlst du […]

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  • Caramels d’Isigny: Normandie in kleinen, goldenen Würfeln

    Caramels d’Isigny: Normandie in kleinen, goldenen Würfeln

    Wer in die Normandie reist, dem weht der Duft von Butter, Äpfeln und salziger Meeresluft entgegen. Und irgendwo dazwischen – fast unscheinbar, aber von Kennern gefeiert – liegen die kleinen, goldenen Würfel, die wie ein süßer Gruß aus der Normandie wirken: die Caramels d’Isigny. Sie sind weit mehr als nur Bonbons. Sie sind ein Stück Kulturgeschichte, ein Symbol für den Stolz einer Region und eine zarte Versuchung, die Tradition und Innovation miteinander verwebt.

    Vom Bauernhof ins Bonbonpapier Die Geschichte beginnt Ende des 19. Jahrhunderts, als die Familie Dupont d’Isigny die Idee hatte, aus der überreichen Milch- und Butterproduktion der Region etwas Neues zu schaffen. 1894 entstehen die ersten Caramels, zubereitet aus frischer Sahne, cremiger Milch und butterreichem Herzblut der Normandie. Von Anfang an steht das Produkt für Handwerk und Regionalität – Eigenschaften, die bis heute unverändert bleiben. Denn im Hintergrund steht ein Name, der in der Feinschmeckerwelt Gewicht hat: Is…

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  • Nicolas Sarkozy lehnt Begnadigung durch Macron kategorisch ab

    Nicolas Sarkozy lehnt Begnadigung durch Macron kategorisch ab

    Paris, 28. September 2025 – Mit ernster Miene, aber kämpferischem Tonfall meldet sich Nicolas Sarkozy zu Wort. In einem Interview mit dem Journal du dimanche erklärt der frühere Staatspräsident, er „hoffe in keinem Fall“ auf eine Begnadigung durch Emmanuel Macron. Nur einen Tag zuvor war er im Prozess um die mutmaßliche libysche Wahlkampffinanzierung von 2007 zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. „Um begnadigt zu werden, muss man seine Strafe akzeptieren – und damit seine Schuld anerkennen. Niemals werde ich meine Schuld eingestehen für etwas, das ich nicht getan habe. Ich werde bis zu meinem letzten Atemzug kämpfen, um meine Ehrlichkeit unter Beweis zu stellen.“ Worte, die wie ein Schwur klingen. Ein historisches Urteil Am 25. September 2025 sprach das Pariser Strafgericht ein Urteil, das in die Geschichtsbücher eingehen dürfte: Sarkozy wurde wegen „Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung“ schuldig gesprochen. Die Strafe: fünf Jahre Haft, eine Geldbuße von 100.000 Euro, ein fünf…

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