Schlagwort: Mord

  • Marseille: Junger Mann von 18 Jahren durch Schüsse getötet – Verdächtiger auf der Flucht

    Marseille: Junger Mann von 18 Jahren durch Schüsse getötet – Verdächtiger auf der Flucht

    Der junge Mann wurde gestern gegen 17 Uhr bewusstlos in der Allee des Sycomores, im 11. Arrondissement von Marseille, gefunden.

    Ein 18-jähriger Mann wurde im 11. Bezirk von Marseille erschossen, wie die Polizei am Freitag (9. Juli) gegenüber Franceinfo mitteilte. Ein Verdächtiger ist auf der Flucht. Von Anwohnern wegen eines Schusses auf der Straße gerufen, entdeckte die Polizei gegen 17 Uhr einen bewusstlosen Mann am Boden im Stadtteil Sycamore. Der Mann starb kurz darauf an den Folgen von Schussverletzungen in der Brust.

    Drei Personen durch Messer verletzt
    Zur gleichen Zeit kam ein 48-jähriger Mann mit seiner 16-jährigen Tochter und seiner 25-jährigen Schwiegertochter ins Krankenhaus und sagte, sie hätten „Schüsse gehört“ und seien „nach draußen gegangen“, wo sie „von einem Mann mit einem Messer angegriffen“ wurden. Alle drei erlitten Stichwunden.

    Nach ersten Zeugenvernehmungen spielte sich das Drama vor dem Hintergrund eines Streits zwischen Mitgliedern der Reisenden-Gemeinschaft und „lokalen Schleppern“ ab, meldet Franceinfo am Samstag, 10. Juli, unter Berufung auf eine Polizeiquelle. Nach einer flüchtigen Person wurde am Samstag noch gesucht.

  • Haute-Garonne: Schweizerin in Terrebasse erschossen

    Haute-Garonne: Schweizerin in Terrebasse erschossen

    Die Leiche einer 48-jährigen Frau wurde am Donnerstag, 8. Juli in Terrebasse, im Süden der Haute-Garonne, entdeckt. Es wurde eine Untersuchung wegen Mordes eingeleitet.

    Eine vermutlich mit einer Handfeuerwaffe erschossene Frau wurde am späten Vormittag des Donnerstags, 8. Juli, in einem großen Anwesen mit Pensionsgästen und Pferden in Terrebasse, südlich von Toulouse, in der Nähe von Aurignac entdeckt. Die Schweizerin, Daniela Furrer, 48, war die Besitzerin der Domaine de Lagnet und lebte seit mehreren Jahren auf dem Anwesen in Comminges. Ihre Leiche wurde in einem der Gebäude auf dem Grundstück entdeckt.

    Eine Autopsie, mit der die Gerichtsmediziner des gerichtsmedizinischen Instituts Rangueil in Toulouse betraut wurden, wurde am Freitagnachmittag durchgeführt. Die Ergebnisse der Autopsie sollen wichtige Informationen über den Zeitpunkt des Verbrechens liefern.

    Ein Mann in der Schweiz vernommen
    Die Ermittlungen „sind schnell vorangeschritten“, sagte eine dem Fall nahestehende Quelle an. Ein Mann, dessen Verbindungen zum Opfer bekannt sind, wurde am Freitag im Raum Zürich von der Schweizer Polizei vorgeladen. „Er ist dieser Aufforderung nachgekommen und wird zur Zeit befragt“, bestätigte ein Richter der Staatsanwaltschaft Toulouse.

    Ist er ein einfacher Zeuge oder ein Verdächtiger? In Toulouse lässt der Staatsanwalt diese Frage unbeantwortet und wartet auf die Ergebnisse der Anhörungen durch seinen Schweizer Amtskollegen. Nach Informationen der französischen Presse handelt es sich bei dem in in Zürich in Untersuchungshaft genommenen Mann um einen engen Bekannten des Opfers. Der Freund oder ehemalige Freund? Die Polizei versucht, dies zu ermitteln.

    Die Domaine Lagnet, in der das Opfer entdeckt wurde, bietet mehrere Gästezimmer und einen großen Swimmingpool. Der Ort sei „ideal, um die Seele baumeln zu lassen oder aktiv zu sein beim Wandern, Radfahren oder Reiten“, heißt es auf einer Reise-Webseite. Pferdekutschenfahrten wurden von der Eigentümerin ebenfalls angeboten. Daniela Furrer war eine erfahrene Reiterin und liebte es, ihre Liebe zu ihren Tieren mit Besuchern zu teilen.

  • Die Betreiber eines Festsaales ein paar Stunden vor einer Hochzeit tot aufgefunden

    Die Betreiber eines Festsaales ein paar Stunden vor einer Hochzeit tot aufgefunden

    Ein Ehepaar, das einen Hochzeitsempfangssaal betrieb, wurde in der Region Var tot aufgefunden. Sie wurden wohl durch Schüsse getötet. Es war ein Mitarbeiter der Catering Firma, der die Gendarmerie alarmierte.

    Grausame Entdeckung in einer Domäne in der Nähe von Brignoles im Var, die auf die Durchführung Hochzeiten spezialisiert war. Ein 65-jähriger Mann und seine 62-jährige Frau wurden am Samstagnachmittag nur wenige Stunden vor dem Eintreffen der Hochzeitsgäste auf dem Anwesen ‚Domaine des Sources‘ tot aufgefunden.

    Die Opfer starben nach ersten Erkenntnissen durch mehrere Schüsse. In der Nähe der Leichen wurden Patronenhülsen gefunden. Die Leiche der Frau lag „zusammengerollt“ im Badezimmer. „Es handelt sich um ein sehr großes Grundstück und die Ermittlungen werden sicherlich die ganze Nacht dauern“, sagte am Samstagabend der Staatsanwalt der von Draguignan, Patrice Cambrerou.

    Mehrere Räume in dem Anwesen wurden durchsucht und ein Tresor wurde geöffnet. War es ein Einbruch, ein Überfall, oder ein Mord, gefolgt von einem Selbstmord? In diesem Stadium wird keine These von den mit den Ermittlungen beauftragten Gendarmen bevorzugt oder ausgeschlossen.

    Nach Angaben von France Bleu Provence waren es Mitarbeiter der Catering Firma, die die Polizei alarmierten. Sie waren besorgt, dass sie die Besitzer nur ein paar wenige Stunden vor dem Eintreffen des Brautpaares und ihrer Gäste nicht erreichen konnten.

  • Morbihan: Ein Teenager tötet seinen gewalttätigen Vater und postet das Video

    Morbihan: Ein Teenager tötet seinen gewalttätigen Vater und postet das Video

    Ein 17-jähriger Jugendlicher hat am Samstag in Ploeren (Morbihan) seinen Vater mit mehreren Messerstichen getötet. Er hat sich selbst der Polizei gestellt, aber erst, nachdem er „ein Video vom Tatort“ in sozialen Netzwerken verschickt hat, berichtet der Staatsanwalt aus Vannes.

    Ein 17-Jähriger hat am Samstag, 5. Juni, in Ploeren (Morbihan) seinen Vater mit mehreren Messerstichen getötet, berichtet France Bleu Armorique am Montag, 7. Juni. Sofort nach der Tat schickte er ein Video des Tatorts an etwa vierzig Empfänger in sozialen Netzwerken, erklärt der Staatsanwalt der Stadt Vannes, François Touron.

    Der Teenager stellte sich selbst
    Der Teenager selbst rief die Gendarmerie gegen 23:30 Uhr an und berichtete von seiner Tat. Er bestätigte, dass er seinen Vater „freiwillig mit mehreren Messerstichen getötet hat“, so der Staatsanwalt. Der junge Mann hatte stark getrunken, bevor er am Abend in die Wohnung seines Vaters ging, der dort seit einigen Wochen allein lebte. der junge Mann ging in die Küche, wo er zwei Messer nahm, seinen Vater aufweckte und ihm mehrere tödliche Stiche versetzte.

    Der Teenager erzählte den Ermittlern, dass er dem „aggressiven und gewalttätigen Verhalten seines Vaters vor dem Hintergrund des Alkoholismus und dem Leid, das dieses Verhalten seiner Familie zugefügt hat“, ein Ende setzen wollte. Die Frau des Mannes und Mutter des Jugendlichen hatte Anzeige erstattet und die eheliche Wohnung mit ihren beiden Kindern vor einigen Wochen verlassen. Nach dieser Anzeige wurde bereits am 12. Mai eine strafrechtliche Untersuchung gegen den Getöteten eingeleitet.

  • Pizzeria-Besitzer soll Angestellten getötet und zerstückelt zu haben

    Pizzeria-Besitzer soll Angestellten getötet und zerstückelt zu haben

    Die zerstückelte Leiche eines italienischen Pizzabäckers war zwei Monate nach seinem Verschwinden in einem Graben im Jahr 2019 gefunden worden. Fast zwei Jahre später wurde nun sein Ex-Boss in Gewahrsam genommen.

    Gegen den Chef einer Pizzeria in der kleinen Isère-Gemeinde Montalieu-Vercieu wurde am Dienstagnachmittag ein Ermittlungsverfahren wegen Mordes eingeleitet. Er wird verdächtigt, an der Ermordung und Zerstückelung eines seiner Angestellten beteiligt gewesen zu sein, eines Italieners, dessen Leiche im September 2019 in Charette gefunden wurde, teilte die Staatsanwaltschaft Grenoble gegenüber France Bleu Isère und Franceinfo mit und bestätigte damit Informationen des Dauphiné libéré vom Mittwoch, 2. Juni. Der Restaurantbesitzer wurde in Untersuchungshaft genommen. Er bestreitet jedoch jede Verwicklung in den Mord an seinem Mitarbeiter Vittorio Barruffo im Jahr 2019.

    Die Leiche des 44-jährigen Mannes war zwei Monate nach seinem Verschwinden in einem Graben in Charette gefunden worden, erinnert France Bleu Isère. Die Leiche war zerstückelt und in eine Plane ein gewickelt. Neben dem Besitzer der Pizzeria wurden auch zwei Frauen in Gewahrsam genommen, wurden aber ohne weitere Maßnahmen kurz darauf wieder freigelassen, sagt der Staatsanwalt Eric Vaillant.

    Gegen einen weiteren Mann wird wegen Mordes ermittelt
    Außerdem war einer der Mitbewohner des Opfers bereits im Jahr 2020 in Italien verhaftet worden. Auch gegen diesen 29-jährigen Mann wird seither wegen des Mordes an Vittorio Barruffo ermittelt.

  • Leichen einer Mutter und ihrer beiden Kinder in Saint-Germain-lès-Arpajon gefunden

    Leichen einer Mutter und ihrer beiden Kinder in Saint-Germain-lès-Arpajon gefunden

    Die Feuerwehr wurde von einer Freundin der Mutter alarmiert, die ihr gegenüber angedeutet hatte, ihr Leben beenden zu wollen.

    Drei leblose Körper, eine Mutter und ihre zwei Kinder, wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 16. Mai, in einer Wohnung in Saint-Germain-lès-Arpajon, in Essonne, gefunden, meldet Franceinfo.

    Gegen 1:05 Uhr wurde die Feuerwehr von einer Freundin der Mutter alarmiert, die ihr gegenüber angekündigt hatte, dass sie ihr Leben beenden wolle. Als sie am Wohnort der Familie eintrafen, fanden die Feuerwehrleute, die von Männern des Sicherheitsdienstes des Departements Essonne begleitet wurden, die Leiche der 30-jährigen Mutter und ihrer beiden Töchter im Alter von 8 und 7 Monaten, die mit Messerstichen getötet worden waren.

    Laut Franceinfo gab sich die Frau selbst den Tod auf die gleiche Weise, nachdem sie ihre beiden Kinder getötet hatte.

  • Val-de-Marne: 17-jähriges Mädchen mit Messer getötet

    Val-de-Marne: 17-jähriges Mädchen mit Messer getötet

    Der Bürgermeister von Ivry-sur-Seine, Philippe Bouyssou, sagte gegenüber der Agentur AFP, das Opfer habe versucht, mit einem jungen Mann zu sprechen, der die kleine Schwester des Opfers in sozialen Netzwerken angegriffen hatte.

    Ein 17-jähriges Mädchen ist am Freitag in Ivry-sur-Seine (Val-de-Marne) bei einer Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen erstochen worden, wie die Staatsanwaltschaft Créteil und die Polizei mitteilten.

    Ein 15-jähriger Verdächtiger wurde am Freitagabend verhaftet. Das Tötungsdelikt stand offensichtlich im Zusammenhang mit einer Rivalität, die in sozialen Netzwerken entstanden war, so eine der Polizeiquellen.

    Die Tat ereignete sich auf der Straße, in einer städtischen Wohnsiedlung. Die Kriminalpolizei Val-de-Marne hat die Ermittlungen übernommen.

    Der Bürgermeister von Ivry-sur-Seine, Philippe Bouyssou, sagte der AFP, das Opfer habe „versucht, zwischen dem jungen Mann zu vermitteln, der die jüngere Schwester des Teenagers in sozialen Netzwerken gewaltsam angegriffen hatte“.

    „Die Tat ist das Ergebnis einer Form von Mobbing in sozialen Netzwerken“, beklagte er. „Ich bin zutiefst betrübt und schockiert, dass diese Art von Streit zu einer solchen Tragödie führen konnte“, fügte er hinzu und erklärte, dass er der Mutter des Opfers nach der Tragödie „all seine Unterstützung“ zugesagt habe.

    Der genau Ablauf der Tat ist bisher noch nicht bekannt.

  • Doppelmord in den Cevennen: Was man über den flüchtigen Verdächtigen weiss

    Doppelmord in den Cevennen: Was man über den flüchtigen Verdächtigen weiss

    Es werden viele ordnungskräfte eingesetzt, um den mutmaßlichen Schützen zu finden, dessen Persönlichkeit als „besonders“ und „paranoider Typ“ beschrieben wird, so der Staatsanwalt von Alès.

    Die Fahndung geht am Mittwoch, 12. Mai, in den Cevennen rund um das Dorf Les Plantiers auf Hochtouren weiter, wo ein 29-jähriger Mann am Dienstag, 11. Mai, seinen Chef und einen Kollegen in einem Sägewerk durch Schüsse getötet hat. Der Mitarbeiter hatte „seinen Chef nicht gegrüßt, der ihn daraufhin zur Rede stellte. Der Verdächtige zog eine Handfeuerwaffe und eröffnete sofort das Feuer“, so der Staatsanwalt von Alès. Der Verdächtige eilte dann nach Hause, holte eine weitere Waffe und flüchtete in den Wald.

    Hunderte von Gendarmen in den Wäldern unterwegs
    Mehr als 24 Stunden nach dem Doppelmord bleiben „300 Gendarmen mobilisiert“, so Oberst Laurent Haas im Interview mit France Bleu Gard Lozère. Eine Hundertschaft von ihnen verfolgte auch in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch die Spur des Flüchtenden. Das steile, bergige und bewaldete Suchgebiet wurde auf „ein Viereck von 15 Kilometer mal 15 Kilometer“ erweitert.

    Les Plantiers, im nördlichen Gard gelegen, ist eine kleine Stadt, umgeben von kleineren Bergen und Nadelwäldern, mit 10 Weilern, die von einem Fluss durchzogen sind. „Wir sind noch immer auf der Suche“, sagte ein Sprecher der Gendarmerie gegenüber Reportern.

    Höhlen werden durchsucht, Hubschrauber und Drohnen suchen mit Infrarotkameras
    Die Gendarmerie setzt modernste Mittel ein, um den Schützen zu finden, so Oberst Haas. Das Gelände wird überflogen von Drohnen und sieben Hubschraubern.

    „Es ist aber immer noch schwierig, jemanden in einem Sektor aufzuscheuchen, den er in- und auswendig kennt und in dem es unzählige Versteckmöglichkeiten gibt“, fügte der Gendarmeriesprecher hinzu. „Alle Schafställe und Höhlen in der Gegend werden durchsucht, um sicher zu gehen, dass er darin keinen Unterschlupf gefunden hat“, sagte er. Ein Saint-Hubert-Hund, dessen spezielles Geruchsvermögen anderen Rassen überlegen ist, nimmt ebenfalls an den Operationen teil.

    Die „besondere“ Persönlichkeit des Verdächtigen
    Der mutmaßliche Mörder, 29 Jahre alt und Mitglied eines Schützenvereins, hat eine „sehr besondere Persönlichkeit“, sagte am Dienstag der Staatsanwalt von Alès François Schneider und erwähnte während einer Pressekonferenz in der nahe gelegenen Stadt Saumane „ein ziemlich beunruhigendes Verhalten von paranoider Art“ das der Verdächtige seit einiger Zeit gezeigt habe. Er Streit gehabt mit dem ehemaligen Bürgermeister des Dorfes und „war auch im Konflikt mit seinem Arbeitgeber wegen der Arbeitszeiten“, so Schneider weiter.

    Bewohner sind in ihren Wohnungen und Häusern eingeschlossen
    „Wir wissen nicht, wozu der Verdächtige fähig ist“, sagte ein Jäger und erklärte gegenüber France Bleu Gard Lozère, er sei mit seinem „Gewehr zur Hand“ zu Hause geblieben. Die Bewohner des Sektors werden gebeten, auch an diesem Mittwoch in ihren Häusern zu bleiben. „Die Menschen haben sich organisiert, sie treffen sich auf dem Dorfplatz und sind nur unterwegs, wenn absolut nötig“, erklärt die Unterpräfektin der Region, Sabadia Tamelikecht.

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  • Gard: Chef und ein Angestellter eines Sägewerks getötet, der mutmaßliche Schütze auf der Flucht

    Gard: Chef und ein Angestellter eines Sägewerks getötet, der mutmaßliche Schütze auf der Flucht

    Nachdem er seine beiden Kollegen am Dienstagmorgen in einem Sägewerk in Plantiers in den Cevennen (Gard) getötet hatte, flüchtete der mutmaßliche Mörder in den Wald.

    Zwei Männer wurden am Dienstag, dem 11. Mai, in den frühen Morgenstunden in der Gemeinde Plantiers in den Cevennen (Gard) erschossen. Dies geht aus Informationen von France Bleu Gard Lozère hervor, die von dem Staatsanwalt von Alès, François Schneider, bestätigt wurden. Der mutmaßliche Täter ist auf der Flucht.

    Nachdem er einen seiner Kollegen und seinen Chef erschossen hatte, flüchtete der mutmaßliche Täter, der einen Waffenschein für Sportwaffen besitzt, in den Wald und wird von den vor Ort eingesetzten Gendarmen gesucht, so François Schneider. „Es ist der Polizei derzeit noch nicht möglich seinen Aufenthaltsort festzustellen“, sagte der Staatsanwalt und fügte hinzu, dass ein mobiles Einsatzkommando angesichts der Gefährlichkeit des Täters vor Ort erwartet wird.

    In dem Dorf mit 260 Einwohnern wurde ein Krisenstab eingerichtet. Die Behörden rufen die Bewohner des Dorfes dazu auf, in ihren Häusern zu bleiben, bis die Gendarmen den mutmaßlichen Schützen festgenommen haben.

  • Charente: 75-jährige Frau ermordet und verbrannt in ihrem Hühnerstall gefunden

    Charente: 75-jährige Frau ermordet und verbrannt in ihrem Hühnerstall gefunden

    Eine 75-jährige Frau wurde verbrannt im Hühnerstall ihres Hauses in der Nähe von Angouleme in der Charente gefunden. Nach den Ermittlungen der Gendarmerie hörte ein Nachbar in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 6. auf 7. Mai, um 5.30 Uhr das Geräusch einer Kettensäge.

    Am Freitag, 7. Mai, wurde eine Mordermittlung eingeleitet, nachdem die verkohlte Leiche einer 75-jährigen Frau in ihrem Hühnerstall in einem Dorf nordöstlich von Angouleme gefunden worden war.

    Die Leiche der Fünfundsiebzigjährigen wurde am Freitag gegen 11 Uhr von einem Nachbarn gefunden. Sie lag verkohlt im Hühnerstall, nur wenige Meter von ihrem Haus im Dorf Les Pins, im Herzen der Charente Limousin.

    Kettensägengeräusche in der Nacht
    Nach den ersten Elementen der Untersuchung, die den Gendarmen der Ermittlungsabteilung von Poitiers anvertraut wurde, wurden am Eingang des Hauses Brandspuren gefunden und die Türblätter waren sorgfältig ausgeschnitten worden. Ein Schnitt „von einem Meter mal 80 cm“, schildert der Bürgermeister von Les Pins Didier Sellier den Tatort. Laut einer Quelle, die den Ermittlungen nahe steht, hörte ein Nachbar um 5.30 Uhr das Geräusch einer Kettensäge und kurz darauf ein abfahrendes Auto.

    Die Spur eines Einbruchs scheint jedoch von den Ermittlern verworfen zu werden, da das Haus von den Angreifern nicht durchsucht wurde.

    Am Freitag haben die Ermittler den Tatort untersucht, um Spuren und Beweise zu sichern. Sie befragten auch die Nachbarn und nahmen DNA-Proben.  Bis jetzt wurde noch kein Verdächtiger in Gewahrsam genommen. 

    Eine Autopsie wird am Montag im gerichtsmedizinischen Institut in Poitiers durchgeführt, um zu versuchen, die Umstände des Todes der Frau zu bestimmen. Sie war sehr aktiv im lokalen Leben, lebte allein in diesem Haus in einem kleinen Weiler und war seit etwa zehn Jahren Witwe.

    „Die Ermittlungen sind im Gange und es müssen noch viele Untersuchungen durchgeführt werden, um definitive Spuren, die zu dem oder den Tätern führen, zu finden“, sagte die Staatsanwaltschaft von Angoulême.