Schlagwort: Mobbing

  • Soziale Netzwerke: Neue EU-Regeln sollen Nutzer schützen

    Soziale Netzwerke: Neue EU-Regeln sollen Nutzer schützen

    Der „Digital services act“ ist am Freitag, dem 25. August, in Kraft getreten. Die neue EU-Regelung gibt den Internetgiganten einen neuen Rechtsrahmen und soll unter anderem besser gegen Cybermobbing schützen. Die Rufnummer 30 18, Frankreichs Notnummer für Cybermobbing, erhält 120 Anrufe pro Tag. Am anderen Ende der Leitung ist an dieses Mal ein Jugendlicher, der befürchtet, dass sein Ex-Freund ein indiskretes Video verbreitet. Unter den anonymen Aussagen findet sich auch die einer 15-jährigen Schülerin, die von einer Mitschülerin belästigt wird. Nach dem ersten Gespräch leiten die Mitarbeiter die Opfer an eine psychologische und manchmal auch an eine juristische Hilfe weiter und greifen direkt bei etwa 15 Plattformen ein. „Wir können Inhalte löschen lassen, wir können Konten löschen lassen… und das wird in den kommenden Monaten und Tagen noch stärker zum Tragen kommen“, erklärt Samuel Comblez, Einsatzleiter bei der Notrufzentrale 30 18. Seit Freitag, dem 25. August, wird nämlich eine…

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  • Pas-de-Calais: 13-jähriges Mädchen nimmt sich nach monatelangem Mobbing in der Schule das Leben

    Pas-de-Calais: 13-jähriges Mädchen nimmt sich nach monatelangem Mobbing in der Schule das Leben

    Im Departement Pas-de-Calais nahm sich eine 13-jährige Jugendliche das Leben. In einem Brief, den sie hinterließ, berichtete sie, was sie erlitten hatte, obwohl die Schule mehrfach gewarnt worden war. Vier Minderjährige wurden angeklagt.

    Vor den Türen der Schule in Vendin-le-Vieil (Pas-de-Calais) sind über mehrere Dutzend Meter mit Blumen und Hommagen bedeckt, mit Botschaften gegen Mobbing in der Schule und Fotos des Mädchens, das am 12. Mai dieses Jahres ein Opfer von Mobbing wurde. Lindsay war 13 Jahre alt, besuchte die vierte Klasse und hatte sich seit mehreren Monaten darüber beschwert, dass sie zur Zielscheibe mehrerer Mitschüler geworden war. Am Mittwoch, dem 24. Mai, wurde ein Trauermarsch organisiert. Unter den Teilnehmern befanden sich auch zahlreiche verstörte Mittelschüler.

    Mehrere Male von den Eltern alarmiert
    Die Eltern des Mädchens gaben an, die Schule mehrfach alarmiert zu haben. Das Rektorat erklärte, dass ein beschuldigter Schüler von der Schule ausgeschlossen wurde. Für den Vater einer Schülerin ist das nicht ausreichend: „Man hätte sich schon viel früher mobilisieren müssen (…) der Schulleiter wusste Bescheid.“ Gegen vier Minderjährige wurde Anklage erhoben.

  • Schulanfang: Emmanuel Macron spricht sich auf TikTok gegen Mobbing aus

    Schulanfang: Emmanuel Macron spricht sich auf TikTok gegen Mobbing aus

    Der Präsident der Republik ruft am Vorabend des Beginns des neuen Schuljahres Kinder, die Opfer von Mobbing sind, dazu auf, in ihrem Umfeld darüber zu sprechen.

    „Akzeptiert nichts, das Problem liegt auf der Seite derer, die euch beleidigen“, sagt Emmanuel Macron am Mittwoch, dem 31. August, in einem auf TikTok und Facebook veröffentlichten Video, in dem er am Vorabend des Schulanfangs über Mobbing in der Schule spricht.

    „Ich will nicht akzeptieren, dass der morgige Schulbeginn gleichbedeutend mit einem Martyrium ist“, so der Präsident der Republik. „Ich will nicht akzeptieren, dass für viele von euch – fast eine Million, wie uns die Zahlen sagen -, die unter Mobbing leiden, die Rückkehr in die Schule bedeutet, diese tägliche Gewalt, diese Ungerechtigkeiten und ein unmögliches Leben wiederzufinden.“

    Emmanuel Macron erinnert daran, dass es eine Telefonnummer für Mobbingopfer gibt, die 3020, sowie die Nummer 3018 des Vereins e-Enfance.

    „Ich möchte, dass ihr, sobald es passiert, mit euren Eltern, euren Lehrern darüber sprecht. Sprecht darüber. Wir werden nicht locker lassen.“ Emmanuel Macron „wünscht allen einen guten Start ins neue Schuljahr“.

  • Morbihan: 14-jährige Schülerin nimmt sich nach Mobbing das Leben

    Morbihan: 14-jährige Schülerin nimmt sich nach Mobbing das Leben

    Eine 14-jährige Mittelschülerin nahm sich in der Nacht vom 11. auf den 12. November im Departement Morbihan das Leben. Sie soll über das soziale Netzwerk Snapchat Nacktfotos weitergeleitet haben, für die sie von anderen Schülern der Sekundarstufe I verspottet wurde. Es wurde eine Untersuchung wegen Mobbing eingeleitet.

    Mit nur 14 Jahren hat sich ein junges Mädchen in der Nacht vom 11. auf den 12. November im Schlafzimmer ihres Hauses in der Gegend von Lorient im Departement Morbihan das Leben genommen, wie die Zeitung Ouest France berichtet. Laut dem Staatsanwalt von Lorient, Stéphane Kellenberger, wurde eine Untersuchung eingeleitet, „insbesondere wegen des Vorwurfs des Mobbings“.

    Die Jugendliche und andere Minderjährige, die die vierte Klasse eines Privatgymnasiums in der Region Lorient besuchen, sollen vor mehreren Monaten über Snapchat, ein Netzwerk zum Austausch von Fotos, Nacktfotos von sich an Jungen aus ihrer Klasse weitergeleitet haben. Die Jungen hätten diese Schnappschüsse dann veröffentlicht.

    Laut der Aussage der Mutter einer Schülerin der Mittelschule sei die Jugendliche später Ziel von „Spott und Beleidigungen“ geworden, weshalb von Mobbing in der Schule ausgegangen wird.

    Insgesamt werden deshalb 40 Teenager von den Behörden befragt. Die jetzt verstorbene Mittelschülerin sollte Anfang der Woche angehört werden.

    Für die Mittelschüler wurde eine psychologische Zelle eingerichtet. Die Beerdigung der verstorbenen Jugendlichen fand am Donnerstag statt.

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  • Emmanuel Macron kündigt neue Maßnahmen zur Bekämpfung von Mobbing in der Schule an

    Emmanuel Macron kündigt neue Maßnahmen zur Bekämpfung von Mobbing in der Schule an

    Das Staatsoberhaupt äußerte sich in einem Video, das in sozialen Netzwerken gepostet wurde, anlässlich des Mobilisierungstages gegen Mobbing in der Schule. Der 18. November ist der internationale Tag zur Bekämpfung von Gewalt und Mobbing in der Schule. Aus diesem Anlass kündigte Präsident Emmanuel Macron mehrere Maßnahmen an, darunter die Stärkung der elterlichen Kontrolle über die von Kindern genutzten digitalen Geräte und eine neue Anwendung, die Opfern helfen soll, die Vorfälle zu melden. Emmanuel Macron sagt, dass man den Kampf gegen Mobbing gewinnen kann, „wenn wir immer und immer wieder darüber sprechen“. In einem Video, das in sozialen Netzwerken gepostet wurde, erklärte der Staatschef, dass trotz der ergriffenen Initiativen „das Mobbing immer noch in der Schule und in den sozialen Netzwerken wütet und den Opfern keinen Moment der Ruhe lässt“. Eine App zum Versenden von Screenshots“Aus diesem Grund werden wir weiterhin aktiv sein, vor allem weil die belästigten Schüler oft isoli…

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  • Trauermarsch am Sonntag nach dem Selbstmord der 14-jährigen Dinah, die in der Schule schikaniert wurde

    Trauermarsch am Sonntag nach dem Selbstmord der 14-jährigen Dinah, die in der Schule schikaniert wurde

    Die 14-jährige Dinah wurde von Schülern ihrer Schule schikaniert und nahm sich das Leben. Eine Tragödie, die die Debatte über Mobbing an Schulen neu entfacht hat.

    In ein paar Wochen hätte sie ihren 15. Geburtstag feiern können. Aber in der Nacht vom 4. auf den 5. Oktober brachte sich Dina in ihrem Zimmer um. An diesem Sonntag ist um 15 Uhr in Mulhouse im Elsass ein Trauermarsch zum Gedenken an das junge Mädchen geplant, das in Kingersheim ein ganz normales Leben zu führen schien. Nach Angaben ihrer Familie wurde sie über zwei Jahre lang von Mitschülern ihrer Schule massiv belästigt. Sie wurde „eine Hure, eine Lesbe, eine dreckige Streberin, eine dreckige Rasse, eine dreckige Mischrasse“ genannt. Im März unternahm sie ihren ersten Selbstmordversuch. „Die Schule hat uns jeden Tag angerufen, um sie abzuholen“, so Dinahs Mutter gegenüber dem sender RTL.

    Eine Untersuchung wurde eingeleitet
    Trotz einer organisierter Gespräche zwischen Dinah und ihren Peinigern ging die Tortur für das Mädchen weiter. Sie erhielt ihr Zwischendiplom mit Auszeichnung. Durch den Besuch eines anderen Gymnasiums in Mulhouse (Haut-Rhin) hoffte sie, ihren Belästigern nicht wieder zu begegnen, aber sie trafen sich in der Kantine, die von mehreren Schulen der Region gemeinsam genutzt wird. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet, um einen Zusammenhang des Mobbings mit dem Selbstmord zu Untersuchen. Dinahs Familie will eine Klage gegen X und die Schule einreichen.

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