Schlagwort: Migration

  • Verzweifelte Wege ins Glück: Der tödliche Preis der Hoffnung bei Calais

    Verzweifelte Wege ins Glück: Der tödliche Preis der Hoffnung bei Calais

    Ein Sturz. Ein Lkw. Ein Mensch – tot. Die Nachricht aus dem nordfranzösischen Pas-de-Calais ist nüchtern, fast beiläufig. Doch hinter dieser Schlagzeile verbirgt sich ein Drama, das sich Tag für Tag wiederholt. Ein Migrant stirbt, nachdem er versucht hatte, sich in einem Lastwagen Richtung Großbritannien zu verstecken. Es ist nicht der erste Todesfall dieser Art. Und es wird wohl nicht der letzte bleiben. Die Region um Calais ist zu einem Brennglas der europäischen Migrationspolitik geworden. Was sich dort abspielt, ist kein neues Kapitel – sondern ein immer wiederkehrender Albtraum. Zwischen Planen aus Plastik, Matschpfaden und improvisierten Kochstellen versuchen hunderte, manchmal tausende Geflüchtete, irgendwie über die Grenze zu kommen. Meistens heimlich. Oft lebensgefährlich. Schon im Herbst 2024 zeigten zwei erschütternde Ereignisse, wie hoch der Einsatz für diese Menschen ist: Im September kenterte ein überfülltes Boot vor Boulogne-sur-Mer – zwölf Menschen, darunter viele aus E…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Verloren zwischen zwei Küsten – Die stillen Dramen im Ärmelkanal

    Verloren zwischen zwei Küsten – Die stillen Dramen im Ärmelkanal

    In der Dunkelheit der Nacht, wenn der Himmel über dem Ärmelkanal wolkenverhangen ist und das Wasser wie schwarzer Samt glänzt, wagen sie den Aufbruch. 74 Menschen – Männer, Frauen, Kinder – haben in der Nacht vom 13. auf den 14. Juli 2025 versucht, das Meer zu bezwingen. Ihr Ziel: das Vereinigte Königreich. Doch ihr Mut, vielleicht auch ihre Verzweiflung, trifft auf die Realität eines der gefährlichsten Seewege Europas. Die französische Präfektur der maritimen Zone „Manche und Nordsee“ koordinierte zwei Rettungsaktionen im Pas-de-Calais. Überwacht und gesteuert wurden diese Einsätze vom CROSS Gris-Nez – dem regionalen Überwachungs- und Rettungszentrum an der französischen Kanalküste. Marineschiffe, Rettungskräfte, Küstenwache: ein eingespieltes Team, das Leben rettet. Und doch – die Fragen bleiben. Denn was wie eine koordinierte Rettungsaktion aussieht, ist auch ein Spiegelbild einer Krise, die längst keine Ausnahme mehr ist. Seit 2018 haben sich über 126.000 Menschen in unsicheren Sch…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Frankreich und Grossbritannien einigen sich auf neuartiges Abkommen zur Regelung der Kanal-Migration

    Frankreich und Grossbritannien einigen sich auf neuartiges Abkommen zur Regelung der Kanal-Migration

    Beim französisch-britischen Gipfeltreffen in London haben Präsident Emmanuel Macron und Premierminister Keir Starmer ein Pilotabkommen vorgestellt, das die illegalen Überfahrten von Migranten über den Ärmelkanal eindämmen soll. Das bislang einmalige Modell beruht auf einem Tauschprinzip: Für jeden Migranten, der illegal nach Grossbritannien gelangt und nach Frankreich zurückgeschickt wird, nimmt London einen Asylbewerber aus Frankreich auf, der nachweislich familiäre Bindungen im Vereinigten Königreich hat. Ein Abkommen mit Chancen und Risiken Premierminister Starmer bezeichnete das Projekt als „revolutionär“. Es sieht vor, zunächst wöchentlich 50 Migranten aus Grossbritannien nach Frankreich zurückzuführen. Im Gegenzug verpflichtet sich London, eine gleich grosse Zahl von Asylsuchenden aus Frankreich über ein legales und sicheres Aufnahmeverfahren zu übernehmen. Ziel ist es, lebensgefährliche Kanalüberquerungen zu verhindern und die Geschäftsgrundlage der Schleusernetzwerke zu zerstör…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Frankreich verschärft Abschiebehaft: Symbolpolitik oder Sicherheitsgewinn?

    Frankreich verschärft Abschiebehaft: Symbolpolitik oder Sicherheitsgewinn?

    Mitten in einem aufgeheizten innenpolitischen Klima hat das französische Parlament ein Gesetz verabschiedet, das die maximale Dauer der Abschiebehaft für als gefährlich eingestufte Ausländer von bislang 90 auf 210 Tage mehr als verdoppelt. Für die Regierung von Präsident Emmanuel Macron ist dies ein Signal der Härte in der Migrations- und Sicherheitspolitik. Doch Menschenrechtsorganisationen und die linke Opposition sprechen von einer «unnötigen und freiheitsfeindlichen Eskalation». Am 9. Juli 2025 stimmten die Abgeordneten der Nationalversammlung mit 303 Ja-Stimmen bei 168 Gegenstimmen für das Gesetz, der Senat folgte mit 228 zu 108 Stimmen. Getragen wurde der Entwurf von Innenminister Bruno Retailleau, der nach der Zustimmung erklärte, Frankreich müsse «die Mittel haben, sich gegen gefährliche Individuen zu schützen, unabhängig von ihrer Nationalität». Motiviert durch ein aufwühlendes Verbrechen Hintergrund der Reform ist der Fall Philippine, einer 19-jährigen Studentin, die im Septe…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Macron in London: Staatsbesuch als Signal der Neuannäherung

    Macron in London: Staatsbesuch als Signal der Neuannäherung

    Mit einer imposanten militärischen Parade, Kutschenkorso und Salutschüssen haben König Charles III. und Premierminister Keir Starmer den französischen Präsidenten Emmanuel Macron zu einem dreitägigen Staatsbesuch empfangen. Es ist die erste Visite eines EU-Staatschefs im Vereinigten Königreich seit dem Brexit – und die erste eines französischen Präsidenten seit Nicolas Sarkozy im Jahr 2008. Die diplomatische Geste unterstreicht eine Zeitenwende in den traditionell schwierigen Beziehungen zwischen London und Paris, die nach dem EU-Austritt Grossbritanniens 2020 von gegenseitigem Misstrauen geprägt waren. Beide Seiten bemühen sich nun um eine pragmatische Zusammenarbeit in Verteidigungsfragen, Energiepolitik und Migrationskontrolle. Royaler Glanz und historische Symbolik Am 8. Juli landete Macron mit seiner Ehefrau Brigitte auf dem Militärflughafen Northolt, wo der Thronfolger Prinz William und Prinzessin Kate sie mit militärischen Ehren begrüssten. Eine 41-Kanonen-Salve sowie eine Ehren…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Macron in Windsor: Ein Staatsbesuch voller Symbole, Kutschen und schwieriger Gespräche

    Macron in Windsor: Ein Staatsbesuch voller Symbole, Kutschen und schwieriger Gespräche

    Der Wind am Militärflughafen RAF Northolt wehte kühl, als Emmanuel Macron mit seiner Frau Brigitte am Morgen des 8. Juli 2025 britischen Boden betrat. Empfangen wurden sie nicht etwa von Protokolloffizieren, sondern höchstpersönlich von Kronprinz William und Prinzessin Kate. Schon dieser Moment machte klar: Dieser Staatsbesuch ist mehr als höfische Pflichtübung. Gemeinsam ging es nach Windsor, wo König Charles III. und Königin Camilla bereitstanden. Salutschüsse hallten über den Rasen, Pferde zogen die Staatskutschen in perfektem Gleichklang – ein Empfang wie aus einer Netflix-Dokumentation über die Royals, nur in der rauen Realität britischer Politik verankert. Denn dieser Besuch ist der erste eines europäischen Staatsoberhaupts seit dem Brexit. Und er soll heilen, was in den Jahren zuvor rissig geworden war. Am Abend tafelt man in Windsor Castle bei einem Staatsbankett. Unter goldenen Kronleuchtern halten sowohl König Charles als auch Präsident Macron Reden, in denen sie von „Freunds…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Macron in London: Frankreichs Präsident sucht den «Reset» mit Grossbritannien

    Macron in London: Frankreichs Präsident sucht den «Reset» mit Grossbritannien

    Emmanuel Macron reist von Dienstag bis Donnerstag zu einem Staatsbesuch nach Grossbritannien – der ersten Visite eines EU-Staatsoberhaupts in London seit dem Brexit. Der französische Präsident wird nicht nur im Parlament sprechen, sondern auch Verteidigungs- und Migrationsabkommen vorantreiben. Die Reise ist damit weit mehr als royale Symbolik. Als Emmanuel Macron am Dienstag London betritt, tut er dies nicht nur im Protokoll der Diplomatie, sondern mit klar definierten politischen Zielen. Der letzte Staatsbesuch eines französischen Präsidenten liegt siebzehn Jahre zurück: 2008 hatte Nicolas Sarkozy Königin Elizabeth II. besucht. Nun empfängt König Charles III. seinen Amtsnachfolger – und im Windschatten des höfischen Glanzes sollen auch handfeste europapolitische und sicherheitspolitische Fragen vorangebracht werden. Europas erste Staatsvisite seit dem Brexit «Es handelt sich um die erste Staatsvisite eines EU-Staatschefs im Vereinigten Königreich seit dem Brexit», hebt der Élysée-Pal…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Ein Boykott als Aufschrei: Warum die Bürgermeisterin von Guéret die Feier zum 14. Juli absagt

    Ein Boykott als Aufschrei: Warum die Bürgermeisterin von Guéret die Feier zum 14. Juli absagt

    Manchmal reichen Worte nicht mehr aus. In Guéret, einer kleinen Stadt im Herzen der Creuse, hat ein politisches Zeichen dieser Tage Wellen geschlagen, die weit über die Stadtgrenzen hinausreichen. Die Bürgermeisterin Marie-Françoise Fournier kündigte an, die Feierlichkeiten zum französischen Nationalfeiertag am 14. Juli zu boykottieren. Der Grund: die Festnahme einer georgischen Familie, die kurz davorsteht, aus Frankreich abgeschoben zu werden. Für viele ist dieser Boykott ein symbolischer Akt. Für Fournier ist es mehr als das. Es ist ein stiller Schrei gegen eine Entscheidung, die sie als Verletzung republikanischer Werte empfindet – dieser Werte, auf die Frankreich so stolz ist. Eine georgische Familie, bereits mit einer sogenannten OQTF belegt – der obligation de quitter le territoire français, also der Verpflichtung, das französische Staatsgebiet zu verlassen –, wird in Guéret von der Polizei abgeholt. Solche Szenen passieren täglich irgendwo in Frankreich. Doch hier war es anders…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Kommentar: Zerstochenes Boot, zerstochenes Gewissen

    Kommentar: Zerstochenes Boot, zerstochenes Gewissen

    Manchmal muss man Dinge beim Namen nennen.

    Das, was da am Strand von Pas-de-Calais passiert ist, ist keine „Taktik“ und keine „Maßnahme“. Es ist eine Schande. Eine Schande für Frankreich. Eine Schande für Großbritannien. Und, ja, eine Schande für Europa.

    Da stehen Gendarmen, bewaffnet mit Messern, und zerschlitzen ein Schlauchboot. Ein Boot, das ein paar verzweifelten Menschen vielleicht die letzte Hoffnung gegeben hat, das Elend am Rande unserer wohlgeordneten Welt hinter sich zu lassen.

    Man kann das pragmatisch nennen. Abschreckung. Sicherheitsstrategie. Grenzschutz.

    Oder man nennt es bei seinem wahren Namen: Menschenverachtung.

    Frankreich und Großbritannien – und die Lüge von der Zivilisation

    Zwei Staaten, die sich rühmen, Hüter der Menschenrechte zu sein. Die Shakespeare, Rousseau, Newton, Sartre und Simone de Beauvoir hervorgebracht haben. Zwei Staaten, die stolz sind auf ihre Zivilisation, ihre Demokratie, ihre aufgeklärte Rechtsordnung.

    Und doch schaffen sie es nicht, für ein paar Tausend schutzsuchende Menschen an ihren Küsten eine humane Lösung zu finden.

    Kein Wunder, dass europäische Werte im Rest der Welt zunehmend wie ein schlechter Witz klingen.

    Wer ein Boot zersticht, zersticht mehr als Gummi

    Es geht hier nicht nur um ein Boot. Es geht um Würde. Um die Gewissheit, dass ein Mensch nicht behandelt wird wie ein Insekt, das man zertritt, weil es gerade im Weg ist.

    Ja, Migration ist ein Problem. Ja, Schleuser sind ein Problem. Aber wer glaubt, dass Messerstiche in ein Schlauchboot irgendetwas lösen, der hat nicht verstanden, warum Menschen überhaupt fliehen.

    Es ist wie ein Pflaster auf eine platzende Wasserleitung zu kleben – sinnlos, aber man kann sich einreden, etwas getan zu haben.

    Eine menschliche Katastrophe – und ein moralisches Versagen

    Als ich dieses Video sah, spürte ich Scham. Scham, Teil dieses Europas zu sein, das so viel Kraft aufbringt, um Menschen abzuwehren, und so wenig Willen zeigt, ihnen zu helfen.

    Wir reden hier nicht von Millionen. Wir reden von ein paar Schlauchbooten, von Männern, Frauen, Kindern, die den Tod riskieren, weil das Leben, das sie hinter sich lassen, schlimmer ist als jede Welle im Ärmelkanal.

    Und was tun wir? Wir nehmen ihnen auch noch das letzte Boot weg.

    Europa, schau in den Spiegel

    Eines Tages wird man auf diese Epoche zurückblicken und fragen: Wo wart ihr, als sie auf dem Meer starben? Wo wart ihr, als ihre Boote zerstochen wurden? Und wir werden sagen: Wir waren da – mit unseren Messern, unseren Patrouillen, unserer grenzenlosen Gleichgültigkeit.

    Es ist eine Schande. Und sie wird bleiben.

    Ein Kommentar von C. Hatty

  • Zerstochenes Schlauchboot – zerrissene Prinzipien

    Zerstochenes Schlauchboot – zerrissene Prinzipien

    Ein Video genügte.

    Am 5. Juli sah Frankreich, was es lieber nicht sehen wollte: Gendarmen, die mit Messern ein Schlauchboot aufschlitzen. Ein Boot, das offenbar Migranten über den Ärmelkanal hätte bringen sollen. Ort des Geschehens: Pas-de-Calais.

    Die Bilder sind verstörend. Nicht wegen der scharfen Klinge an weichem Gummi. Sondern wegen der Frage, die sie aufwerfen: Wo endet legitime Abschreckung, wo beginnt Unmenschlichkeit?

    Die Taktik der Nadelstiche

    Die französischen Behörden setzen auf Abschreckung.

    Seit Monaten verschärfen sie in Kooperation mit Großbritannien ihre Grenzschutzmaßnahmen. Drohnen, Patrouillen, Sperranlagen – und nun auch durchstochene Boote. Die Logik dahinter klingt einfach: Kein fahrtüchtiges Boot, keine Überfahrt.

    Doch diese Logik kratzt gefährlich am Fundament humanitärer Prinzipien. Denn beschädigte Boote sind nicht immer eindeutig unbrauchbar. Verzweifelte Menschen wagen dennoch den Aufbruch – mit fatalen Folgen.

    Osmose 62: „Eine inhumane Praxis“

    Die Organisation Osmose 62 nennt das Vorgehen inhuman. Sie weist auf die Risiken hin: Sollte ein solches Boot doch zu Wasser gelassen werden, droht der schnelle Untergang. Im Ärmelkanal, bei Wellengang und starker Strömung, endet das oft tödlich.

    Andere Hilfsorganisationen stimmen ein. Sie fordern keine offene Grenze, sondern praktikable, legale Wege für Asylsuchende. Stattdessen sehen sie sich mit einer Sicherheitsstrategie konfrontiert, die Symbolkraft über Menschenwürde stellt.

    Sicherheit als moralischer Drahtseilakt

    Die französische Regierung steht unter Druck. Immer mehr Menschen versuchen, nach Großbritannien zu gelangen. Die Camps in Calais und Dunkerque platzen aus allen Nähten. Schleuser nutzen jede Lücke im System.

    Doch Abschreckung allein schafft keine Lösungen. Sie verlagert nur Probleme. Wer kein intaktes Boot am Strand findet, sucht Schleuser mit schlechterem Material. Wer kein Schlauchboot findet, schwimmt. Jede zerstochene Luftkammer zwingt Menschen, noch riskantere Wege zu gehen.

    Der Preis der Abschreckung

    Niemand bestreitet die Notwendigkeit von Grenzschutz. Doch er darf nicht zur Demütigung Schutzsuchender verkommen. Europas Werte beruhen auf Rechtsstaatlichkeit und Menschenwürde – auch dort, wo sie unbequem sind.

    Hier zeigt sich ein altes Paradox: Je härter ein Staat auftritt, desto größer wird der Markt für kriminelle Netzwerke. Und je gefährlicher der Weg, desto verzweifelter die Menschen, die ihn gehen.

    Es braucht mehr als Messer an Gummibooten

    Die Bilder aus Pas-de-Calais sind ein Spiegel. Sie zeigen, was Europa in der Migrationspolitik geworden ist: entschlossen, aber ratlos. Abschreckend, aber nicht lösungsorientiert. Effizient, aber nicht menschlich.

    Eine nachhaltige Politik wird nicht an der Länge von Messerklingen gemessen, sondern an der Fähigkeit, legale Wege zu eröffnen, ohne die Kontrolle zu verlieren. Wer nur Boote zerstört, zerstört letztlich auch den Glauben an die Werte, die Europa groß gemacht haben.

    Autor: Andreas M. Brucker