Schlagwort: Messerattacke

  • Isère: Gendarmen töten einen Mann, der sie mit einem Cuttermesser bedroht hat

    Isère: Gendarmen töten einen Mann, der sie mit einem Cuttermesser bedroht hat

    Der alkoholisierte Mann hatte zuvor versucht, seine Eltern zu töten.

    Ein 49-jähriger Mann wurde in der Nacht von Freitag, dem 1. April, auf Samstag, den 2. April, von Gendarmen durch Schüsse getötet, nachdem er sie während eines Einsatzes mit einem Cuttermesser bedroht hatte, wie die Staatsanwaltschaft von Grenoble mitteilte. Ersten Ermittlungen zufolge war die Gendarmerie von den Eltern des Opfers alarmiert worden, weil er sie in der Wohnung der Familie in Pierre-Châtel, einer Gemeinde südlich von Grenoble, angegriffen hatte.

    Der 49-jährige Sohn hatte unter Alkoholeinfluss versucht, seine Eltern mit einer Sichel zu töten. Nachdem er von seinem Bruder, der in der Nachbarschaft wohnt, entwaffnet worden war, drohte er der Familie, mit einer Axt zurückzukommen. Vor Ort fanden die Gendarmen die Eltern und den Sohn im Haus verbarrikadiert vor.

    Als die Gendarmen versuchten, ins Haus zu gelangen ging der 49-Jährige mit einem Cuttermesser auf sie los. „Trotz mehrerer Aufforderungen, die Waffe fallen zu lassen, ging er weiter auf die  Beamten zu, die von ihren Pistolen Gebrauch machten, um sich zu schützen und seine Aktion zu stoppen“, berichtete Staatsanwalt Eric Vaillant.

    Der Mann wurde in die Brust getroffen und starb noch vor Ort. Er war der Gendarmerie und der Justiz unter anderem wegen schwerer Gewalt, Beleidigung und Sachbeschädigung bekannt. Die Staatsanwaltschaft Grenoble leitete zwei Ermittlungen ein, eine wegen des Angriffs des verstorbenen Mannes auf seine Eltern und eine wegen der Schüsse der Gendarmerie.

  • Hérault: 14-Jährige soll Vater getötet und die Mutter und 8-jährige Schwester schwer verletzt haben

    Hérault: 14-Jährige soll Vater getötet und die Mutter und 8-jährige Schwester schwer verletzt haben

    In Polizeigewahrsam war die Jugendliche nicht in der Lage, die Gründe für ihre Tat zu erklären.

    Eine 14-jährige Jugendliche wurde am Sonntag, 13. März, in Fabrègues (Hérault) in Polizeigewahrsam genommen. Sie wird verdächtigt, ihren 40-jährigen Vater mit einem Messerstich getötet sowie ihre Mutter und ihre achtjährige Schwester verletzt zu haben, berichtet France Bleu Hérault. Sie gab die Taten zu.

    Die Jugendliche war nach der Tat in Begleitung einer Freundin geflüchtet, bevor sie am Abend festgenommen wurde. In Polizeigewahrsam konnte sie die Gründe für ihre Tat nicht genau erklären, sprach aber davon, dass sie die Vorwürfe ihrer Eltern nicht mehr ertragen konnte.

    Ein psychiatrisches Gutachten wurde in Auftrag gegeben.
    Das Mädchen erklärte, dass sie ihren Vater mit einem Messer in die Brust gestochen habe, bevor sie ihre Mutter und ihre Schwester angriff, die schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Nur ihre sechs Jahre alte jüngere Schwester, die das Drama beobachtet hatte, blieb unverletzt. Die 14-Jährige befand sich am Montagnachmittag noch immer in Polizeigewahrsam. Ein psychiatrisches Gutachten wurde in Auftrag gegeben.

  • Marseille: Mann verletzt Polizisten mit Messer und wird erschossen

    Marseille: Mann verletzt Polizisten mit Messer und wird erschossen

    Der Angreifer, ein französischer Staatsbürger, war laut Innenminister Gérald Darmanin „den Polizeibehörden nicht bekannt“.

    Ein Mann wurde erschossen, nachdem er am Samstag, dem 12. März, auf dem Quai des Alten Hafens vor dem Rathaus von Marseille (Bouches-du-Rhône) einen Polizeibeamten verletzt hatte, wie Franceinfo unter Berufung auf eine Polizeiquelle meldet. Laut derselben Quelle griff eine Person mit afrikanischem Migrationshintergrund mit einem Messer Polizisten der Stadtpolizei an. Er wurde zunächst mit einem Flash-Ball beschossen, konnte aber einen Polizisten am Handgelenk verletzen. Anschließend wurde er erschossen, wie Franceinfo berichtet. Die Szene spielte sich auf der Höhe einer Sammelstelle für Spenden für die Ukraine ab. Bisher wurde kein Zusammenhang zwischen dem Krieg in der Ukraine und diesem Vorfall festgestellt.

    Innenminister Gérald Darmanin berichtete bei einem Besuch in Marseille von einem „aggressiven und extrem gewalttätigen“ Mann. Nachdem die Polizisten vergeblich versucht hätten den Mann zu stoppen, hätten sie „das Feuer eröffnet und diese Person unschädlich gemacht“. Der Angreifer, ein französischer Staatsbürger, sei den Polizeibehörden nicht bekannt gewesen, so der Minister, der den angegriffenen Polizisten seine „Unterstützung“ zusagte und versicherte, dass es dem verletzten Beamten gut gehe.

  • Messerangriff an der Universität von Le Mans – mehrere Studenten verletzt

    Messerangriff an der Universität von Le Mans – mehrere Studenten verletzt

    Gegen 13.45 Uhr am 2. März 2022 kam es an der Universität von Le Mans zu einem Messerangriff. Die Opfer befinden sich nicht in Lebensgefahr und der mutmaßliche Angreifer wurde festgenommen.

    An der Universität von Le Mans kam es am Mittwoch, dem 2. März, gegen 13.45 Uhr zu einem Angriff. Mehrere Studierende gaben an, einen Mann gesehen zu haben, der wahllos Studenten angriff. Mindestens drei von ihnen wurden leicht verletzt, wie die Rettungskräfte berichteten. Drei weitere wurden angegriffen, ohne verletzt zu werden.

    Der Mann habe sowohl mit einem Stock als auch mit einer Stichwaffe auf die Studenten eingeschlagen. Die Tat soll sich im Lehrgebäude der geisteswissenschaftlichen Fakultät ereignet haben. Nach Angaben von Studenten soll der Alarm zur Räumung der Fakultät gegen 13.45 Uhr ausgelöst worden sein. Viele verließen das Gebäude, während andere sich in die Klassenräume und Verwaltungsräume flüchteten.

    Der Angreifer soll gegen 14 Uhr festgenommen worden sein.

    Über den Hintergrund der Tat ist noch nichts bekannt.

  • Paris: Mann mit Messer bedroht Polizisten im Gare du Nord und wird erschossen

    Paris: Mann mit Messer bedroht Polizisten im Gare du Nord und wird erschossen

    Ein Mann in den Dreißigern, der mit einem langen Messer bewaffnet war, stürzte sich am Montagmorgen auf eine Gruppe von Polizisten, die im Gare du Nord in Paris auf Streife waren. Die Polizisten schossen den Mann nach mehreren Vorwarnungen nieder.

    Ein mit einem Messer bewaffneter Mann, der Polizisten bedrohte, wurde am Montag, dem 14. Februar, von den Ordnungskräften am Gare du Nord getötet, wie France Télévisions unter Berufung auf Polizeikreisen meldet.

    Gegen 6.50 Uhr näherte sich der etwa 30-jährige Mann, der eine 30 cm lange Klinge mit der Aufschrift „ACAB“ („All cops are bastards“, „alle Polizisten sind Bastarde“) in der Hand hielt, einer Gruppe von Polizisten, die in der Nähe der Gleise patrouillierten.

    Der Mann bedrohte die Polizisten, die ihn mehrmals aufforderten, seine Waffe fallen zu lassen. Die Polizisten machten daraufhin von ihren Schusswaffen Gebrauch, um ihn unschädlich zu machen.

    Gérald Darmanin steht hinter den Polizisten.
    Ein Journalist von France Télévisions, der zum Zeitpunkt der Ereignisse im Bahnhof anwesend war, stellte ein Video in die sozialen Netzwerke, in dem zwei Schüsse zu hören sind, die von den Polizisten abgefeuert werden.

    Innenminister Gérald Darmanin lobte auf Twitter das Vorgehen der Polizisten, die seiner Meinung nach durch ihr Einschreiten „jede Gefahr für sich selbst und für die Reisenden“ gebannt hätten.

  • Sarthe: Drei Kundinnen eines Supermarktes werden mit Messer angegriffen

    Sarthe: Drei Kundinnen eines Supermarktes werden mit Messer angegriffen

    Der Angreifer richtet die Waffe gegen sich selbst, bevor er überwältigt wird. Das Motiv des Täters ist derzeit noch unbekannt.

    Ein Mann griff am Montag, 7. Februar, drei Kundinnen eines Hypermarktes in Cherré-Au, in der Nähe von La Ferté-Bernard (Sarthe), mit einem Messer an, wie France Bleu Maine berichtet. Am frühen Nachmittag bedrohte der etwa 40-jährige Mann in den Gängen des Geschäfts ein neunjähriges Mädchen und ihre Großmutter an. Anschließend zog er eine Stichwaffe und ging auf eine Frau in den Dreißigern los, die er am Hals und an der Hand verletzte.

    Der Angreifer richtet die Waffe gegen sich selbst.
    Kurz vor 15 Uhr versuchten Gendarmen einzugreifen. Der Verdächtige richtet daraufhin die Waffe gegen sich selbst und versucht, sich das Leben zu nehmen. Die Ordnungskräfte konnten ihn überwältigen, aber der Mann verletzte sich schwer. Er wurde in ernstem Zustand in ein Krankenhaus in Le Mans eingeliefert. Die junge Frau, die durch eine Stichwaffe verletzt worden war, wurde ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert, ihr Leben ist jedoch nicht in Gefahr. Das kleine Mädchen und seine Großmutter stehen unter Schock, sind aber nur leicht verletzt. Sie wurden ebenfalls versorgt.

    Die Motive des Täters sind derzeit noch unbekannt. Aufgrund seines Zustands war es den Gendarmen nicht möglich, ihn zu verhören.

  • Französische Touristin in Marokko getötet: Terrorismus-Verdächtiger festgenommen

    Französische Touristin in Marokko getötet: Terrorismus-Verdächtiger festgenommen

    Am Samstag wurde eine 79-jährige französische Touristin mit einem Messer getötet. Nach Angaben der marokkanischen Staatsanwaltschaft wurde die Antiterrorismuspolizei eingeschaltet. Am vergangenen Samstag wurde eine französische Touristin auf einem Markt in Tiznit, in der Nähe von Agadir im Südwesten Marokkos, mit einem Messer getötet. Sie war 79 Jahre alt. Die Antiterrorpolizei wurde eingeschaltet, wie die marokkanische Staatsanwaltschaft am Dienstag bekannt gab. Das Bureau Central d’Investigations Judiciaires (BCIJ) „wurde mit den Ermittlungen in diesem Fall unter der Aufsicht des Staatsanwalts des Königs beim Berufungsgericht in Rabat beauftragt, da der Verdacht auf ein terroristisches Motiv für das Verbrechen besteht“, meldet die Nachrichtenagentur AFP unter Bezugnhame auf eine anonyme Quelle aus dem Umfeld der Ermittlungen. Die Touristin, eine französische Staatsbürgerin, verbrachte einige Urlaubstage auf einem Campingplatz in der Nähe der Kleinstadt Tiznit. Am Tag des Angriffs wur…

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  • Hérault: Ein Doppelmord erschüttert das Dorf Roujan

    Hérault: Ein Doppelmord erschüttert das Dorf Roujan

    In Roujan (Hérault), dem Schauplatz eines Feminizids mit anschließendem Mord, herrscht Fassungslosigkeit. Ein Mann tötete seine Lebensgefährtin mit mehreren Messerstichen. Eine Nachbarin im Alter von etwa 20 Jahren, die dazwischen gehen wollte, wurde ebenfalls getötet.

    Der Doppelmord ereignete sich in einem Gebäude im Ortszentrum von Roujan, im Departement Hérault, nördlich von Béziers. Am Freitag, dem 14. Januar, gegen 19 Uhr wurde eine erste Frau von einem etwa 20-jährigen Mann erstochen, bei dem es sich um ihren Lebensgefährten handeln soll. Eine Nachbarin aus dem oberen Stockwerk, die durch die Schreie alarmiert wurde, eilte zum Tatort und wurde ebenfalls erstochen. Der Mann flüchtete in das Restaurant seiner Eltern, das sich im Haus direkt gegenüber befindet, bevor er festgenommen wurde.

    Lesen Sie auch: Hérault: Zwei Frauen mit Messern getötet – ein Mann festgenommen

    Klärung der genauen Umstände
    Laut dem Staatsanwalt von Béziers, Raphaël Balland, „gab es nie einen Verdacht auf Gewalt in der Ehe“. Das Opfer war in der Gemeinde gut bekannt, die Bewohner sind schockiert. „Das ist ein super freundlicher Ort und direkt nebenan werden zwei junge Frauen ermordet“, beklagt ein Einwohner. In Polizeigewahrsam gab der Mann gegenüber den Ermittlern an, unter psychologischen Problemen zu leiden. Die Gendarmen versuchen nun, die genauen Umstände des Doppelmords zu klären.

  • Hérault: Zwei Frauen mit Messern getötet – ein Mann festgenommen

    Hérault: Zwei Frauen mit Messern getötet – ein Mann festgenommen

    Am Freitag wurden zwei Frauen am frühen Abend in Roujan (Hérault) mit einem Messer getötet. Der Täter könnte der Freund eines der beiden Opfer gewesen sein. Ein Mann wurde von der Gendarmerie festgenommen.

    Am Freitag wurden in Roujan (Hérault) zwei Frauen, von denen die jüngere etwa 20 Jahre alt war, von einem Mann mit einem Messer getötet. Der Mann soll geflohen sein, bevor er von der Gendarmerie festgenommen wurde, berichtet die Zeitung Midi Libre.

    Laut Midi Libre handelt es sich bei dem festgenommenen Verdächtigen um den Ex-Freund eines der Opfers.

    Möglicherweise fünfter Frauenmord in diesem Jahr
    Der junge Mann wurde gegen 19.00 Uhr in Polizeigewahrsam genommen und soll zuvor seinen Angehörigen erklärt haben, „dass er Mist gebaut hat“. Laut Staatsanwaltschaft muss die Tatwaffe – es handelt sich zweifellos um ein Messer – noch gefunden werden. Das zweite Opfer, dessen Identität die Ermittler am Freitagabend noch nicht ermittelt hatten, könnte eine Nachbarin der jungen Frau sein, so der Staatsanwalt.

    Weder der mutmaßliche Mörder noch seine Lebensgefährtin waren der Polizei oder der Gendarmerie bisher bekannt, „weder als Täter noch als Opfer“, betonte der Staatsanwalt von Béziers.

    Laut der jüngsten Bilanz des Innenministeriums starben im Jahr 2020 mindestens 102 Frauen durch ihre Partner oder Ex-Partner. Im Jahr 2019 waren es 146.

    Sollte sich die Tat in Roujan bestätigen, wäre es mindestens der fünfte Frauenmord in diesem Jahr, nachdem seit dem 1. Januar bereits vier Frauen von ihren Partnern oder Ex-Partnern getötet wurden, und zwar in Maine-et-Loire, Meurthe-et-Moselle, Seine-Saint-Denis und Nizza in den Alpes-Maritimes.

  • Perpignan: Junger Mann auf offener Straße mit einem Messer getötet

    Perpignan: Junger Mann auf offener Straße mit einem Messer getötet

    Ein junger Mann in den Zwanzigern wurde am Dienstag, dem 14. Dezember, mit einem Messer verletzt. Er wurde ins Krankenhaus transportiert, wo er jedoch verstarb.

    Ein Mann in den Zwanzigern wurde am Dienstagnachmittag, 14. Dezember, im Viertel Moyen-Vernet in Perpignan mit einer Stichwaffe tödlich verletzt, wie aus Polizeikreisen verlautete. Der junge Mann, der eine Brustverletzung aufwies, wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er verstarb.

    Nach ersten Erkenntnissen der Polizei soll er aus noch unbekannten Gründen von einer Gruppe von Personen angegriffen worden sein. Ein den Ermittlern bekannter Mann, dem es jedoch gelungen war, zu fliehen, soll das Opfer mit einem Messer verletzt haben. Der 53-jährige Vater des Opfers und sein 18-jähriger Bruder sollen vergeblich versucht haben, sich den Angreifern in den Weg zu stellen.

    Der junge Mann war der Justiz wegen schweren Diebstahls bekannt, hatte aber wohl keine Verbindung zum Drogenmilieu.