Schlagwort: Lyon

  • Feinstaubbelastung: Verkehrseinschränkungen im Departement Rhône

    Feinstaubbelastung: Verkehrseinschränkungen im Departement Rhône

    Für 15 Metropolen im Departement Rhône gilt am Montag, dem 13. Februar, Alarmstufe Rot wegen Feinstaubbelastung, darunter auch die Grossstadt Lyon. In dem Departement werden Verkehrsbeschränkungen eingeführt.

    Am Montag, dem 13. Februar, herrscht in 15 Städten die Alarmstufe Rot wegen Feinstaubbelastung, darunter auch in Lyon (Rhône), wo der Journalist Thibault Grosse für den Sender France 2 berichtet. Die Präfektur hat daraufhin beschlossen, verschärfte Verkehrsbeschränkungen in Lyon für diesen Tag einzuführen. „Diese Verschmutzungsepisode dauert hier schon mehrere Tage an. Wir merken es selbst: Trotz strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel bleibt der Horizont grau und nebelig, und ich versichere Ihnen, dass das nicht nur mit dem Nebel zusammenhängt“, beschreibt der Journalist Thibault Grosse die Lage.

    Einschränkungen des Verkehrs
    Fahrzeuge der Kategorie Crit’Air 3, d. h. Dieselfahrzeuge, die vor 2010 gebaut wurden, und Benzinfahrzeuge, die vor 2005 gebaut wurden, haben heute Fahrverbot in der Umweltzone der Metropole Lyon. Das betrifft einen großen Teil der Stadt Lyon, aber auch die Gemeinden Villeurbanne (Rhône) und Caluire (Rhône). „Im gesamten Departement Rhône müssen die Fahrzeuge ihre Geschwindigkeit je nach Verkehrsachse um 10 bis 20 km/h reduzieren“, so der Journalist.

  • Lyon: Thermoradar soll die Anzahl der Passagiere in Fahrzeugen kontrollieren

    Lyon: Thermoradar soll die Anzahl der Passagiere in Fahrzeugen kontrollieren

    Die Metropole Lyon will mit thermischen Radargeräten experimentieren, um die Anzahl der Passagiere in Fahrzeugen zu kontrollieren.

    Die Metropole Lyon kündigte letzte Woche die Einführung von Wärmebildkameras an, um die Anzahl der Passagiere in Fahrzeugen zu kontrollieren, berichtet die Webseite Siècle Digital. Das Ziel ist, Fahrer, die alleine auf den für Fahrgemeinschaften reservierten Spuren fahren, zu festzustellen und zu bestrafen.

    Seit Ende 2020 gehört Lyon zu den Gemeinden, die für Fahrgemeinschaften reservierte Fahrspuren eingerichtet haben. Eine leuchtende Raute weist auf Fahrspuren hin, die nur von Fahrzeugen befahren werden dürfen, in denen sich mindestens zwei Personen befinden. Trotz eines drohenden Bußgeldes von 135 Euro wird diese Regel jedoch nur selten von den Autofahrern beachtet.

    Die Sensoren des Wärmebildradars werden in der Lage sein, die Anwesenheit von zwei Erwachsenen auf den Vordersitzen auch hinter getönten Scheiben zu erkennen. Die Geräte werden jedoch nicht in der Lage sein, die Anwesenheit eines Säuglings oder kleinen Kindes auf der Rückbank zu erkennen. „Radargeräte sind nie zu 100 % wirksam, aber der Staat homologiert sie, wenn die Fehlerquote unter 4 % liegt, also ab 96 %“ Effizienz, erklärte Jean-Charles Kohlhaas, Vizepräsident für Verkehr im Großraum Lyon, gegenüber der Zeitung Le Figaro.

    Bisher hat die Metropole Lyon weder ein Datum für den Beginn noch die Anzahl der Radargeräte bekannt gegeben.

  • Menschliche Überreste im Abflussrohr: Opfer war 17 Jahre alt – Verdächtiger festgenommen

    Menschliche Überreste im Abflussrohr: Opfer war 17 Jahre alt – Verdächtiger festgenommen

    Nach dem grausigen Fund (Nachrichten.fr berichtete)wurde eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet.

    Eine Person wurde am Mittwoch, dem 18. Januar, im Rahmen einer Untersuchung wegen „vorsätzlicher Tötung“ festgenommen, nachdem in einem Rohr in einem Gebäude in Saint-Priest (Rhône) menschliche Überreste gefunden worden waren.

    Die menschlichen Überreste wurden entdeckt, nachdem eine Bewohnerin des betroffenen Gebäudes seit Montag ihre Toilette nicht mehr benutzen konnte. Am Dienstagabend gegen 23:40 Uhr „wurde der Alarm von der Firma ausgelöst, die auf Wunsch des Eigentümers des Gebäudes für die Beseitigung der Verstopfung der Abflüsse zuständig war“, erklärte die Staatsanwaltschaft.

    „In den Rohren wurden Hände, ein Fuß und Fleischstücke gefunden. Eine elektrische Säge soll ebenfalls gefunden worden sein“, nicht weit vom Gebäude entfernt, präzisierte die Website Lyon Mag, die den Fall gemeldet hatte. Die Zeitung „Le Progrès“ berichtete, dass sich die Mieter seit mehreren Tagen über üble Gerüche in den Gemeinschaftsbereichen des Gebäudes beschwert hatten.

    Die Vermutung, dass es sich bei dem Opfer um einen 17-jährigen Ausreißer handelt, der seit mehreren Tagen vermisst wird, wurde von der Zeitung „Le Parisien“ bestätigt. „Wir können Ihnen mitteilen, dass die forensischen Untersuchungen es ermöglicht haben, das Opfer als einen vermissten 17-jährigen jungen Mann zu identifizieren. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lyon wurde ein Psychologen abgestellt, um der Familie des Jungen beizustehen“, erklärte die Staatsanwaltschaft in einer Pressemitteilung.

    Das seit Samstag, dem 14. Januar, vermisste Opfer lebte in einer zerrütteten Familie und war wohl bereits mehrfach von zu Hause weggelaufen. Ein Nachbar gab an, am Sonntag, dem 15. Januar, also zwei Tage vor der schrecklichen Entdeckung, Schreie gehört zu haben. Bisher ist aber noch Unklar, ob es einen Zusammenhang mit dem grausigen Fund gibt.

    „Eine Person wurde im Rahmen dieser Untersuchung verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen“, teilte die Staatsanwaltschaft der Nachrichtenagentur AFP ohne weitere Angaben mit und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung „Le Parisien“. Die von der Nachbarschaft als instabil bezeichnete Person hatte wohl die Angewohnheit, im Treppenhaus des Gebäudes „herumzuhängen“.

    Der 28-jährige Verdächtige sei wegen einer psychiatrischen Vorgeschichte bekannt und gehöre zum „freundschaftlichen Umfeld des Opfers“, so „Le Parisien“. Ein psychiatrisches Gutachten soll erstellt werden. Die Ermittler gehen derzeit von einem grundlosen Mord aus.

  • Emmanuel Macron will „einen großen Hafen – von Marseille bis Lyon“

    Emmanuel Macron will „einen großen Hafen – von Marseille bis Lyon“

    „Wir müssen auf der Strecke Marseille-Lyon das tun, was wir auf der Strecke Le Havre-Paris mit Haropa getan haben“, bekräftigte der Staatschef. Werden Lyon und Marseille bald um ein großes maritimes Projekt reicher sein? Emmanuel Macron kündigte am Samstag, dem 10. Dezember, in der Tageszeitung La Provence seinen Willen an, „einen großen Hafen zu schaffen, der von Marseille bis Lyon reicht“, insbesondere für den Transport von Waren und Energie. „Marseille ist ein natürliches Eingangstor, durch seine geografische Lage und durch die Präsenz seiner zukunftsorientierten Industrien“, so Emmanuel Macron. Dieser Hafen „wird das Rhône-Tal hinaufreichen, um Energien und Waren zu der Chemie-Industrie südlich von Lyon zu bringen, und er wird auch die Verbindung zu Deutschland und seinen Produktionsstandorten ermöglichen“, stellt sic der Präsident vor. „Wir müssen zwischen Marseille und Lyon das tun, was wir zwischen  Le Havre und Paris mit Haropa getan haben. Die Idee ist, den Güter- und Energiet…

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  • Schulanfang: Schulkantinen in Lyon bieten mehr Bio- und lokale Produkte an – ohne die Preise zu erhöhen

    Schulanfang: Schulkantinen in Lyon bieten mehr Bio- und lokale Produkte an – ohne die Preise zu erhöhen

    Trotz der hohen Rohstoff- und Gaspreise wollen die Schulkantinen in Lyon einen ehrgeizigen Plan für Ernährung und Umwelt umsetzen.

    Zwischen 70 Cent und sieben Euro je nach Einkommensniveau: Der Preis für das Mittagessen in den Kantinen von Lyon wird sich nicht ändern, versichert der für Ernährung zuständige Gautier Chapuis (Grüne) . „Wir werden die Rechnung für die Familien nicht erhöhen, das ist auch eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. Die Entscheidung wurde getroffen, die Preise für die Schulverpflegung im Schuljahr 2022-2023 nicht zu erhöhen.“

    Die Stadt Lyon wird also trotz der Inflation die Preise für ihre Schulkantinen nicht erhöhen. Die Stadtverwaltung hat ausserdem mit dem Konzern Elior eine Vereinbarung unterzeichnet, die höhere Anforderungen an Bio- und lokale Produkte stellt.

    „Die Umstellung auf biologische und lokale Zutaten kostet 4 Millionen Euro, aber das ist eine Entscheidung, die wir getroffen haben. Ab dem Schulbeginn im September werden 50% der Produkte biologisch sein, mit dem Ziel, innerhalb von vier Jahren auch 50% lokal einzukaufen.“ (Gautier Chapuis, grüner Stadtverordneter in Lyon gegenüber Franceinfo)

    Ein teurerer, aber ernährungs- und umweltpolitisch ambitionierterer Weg für die Schulverpflegung. Die Stadt Lyon kam bereits während der Polemik um das fleischlose Menü in den Schulkantinen während der Covid-19-Pandemie in die Schlagzeilen.

    26.000 Mahlzeiten werden täglich in den Lyoner Kantinen serviert.
    Ab dem neuen Schuljahr wird das Obst und Gemüse auf den Tellern der Lyoner Schulkinder also teilweise von lokalen Erzeugern stammen. Zucchini, Tomaten und Birnen werden zum Beispiel von einem Bio-Gemüsebauern eingekauft, der sich freut seine Produktion liefern zu können ohne sie für die großen Handelskreisläufe kalibrieren zu müssen.

    „Die großen Strukturen kalibrieren ihre Tomaten, Äpfel und Birnen auf das Gramm genau. Wir können das nicht.“ (Henry Chambre, Bio-Gemüsebauer gegenüber Franceinfo)

    „Die Schulkantinen akzeptieren, dass es mal ein Zentimeter weniger oder ein Zentimeter mehr ist. Und wir haben dadurch eine viel breitere Palette, die wir liefern können“, erklärt der Gemüsebauer. 26.000 Mahlzeiten werden täglich an Schüler in Lyon serviert, wobei nun auch jeden Tag ein vegetarisches Menü angeboten wird. 15% der Familien haben sich bislang für die vegetarische Alternative entschieden.

  • Lyon: Zwei minderjährige Tretrollerfahrer von Krankenwagen überfahren

    Lyon: Zwei minderjährige Tretrollerfahrer von Krankenwagen überfahren

    Die Kinder „fuhren auf einer Busspur und der Krankenwagen, der sie erfasste, war auf dem Weg zu einem Einsatz“, sagte ein Verantwortlicher der Feuerwehr des Departements Rhône.

    Zwei Minderjährige, ein Junge und ein Mädchen, die in Lyon auf einem Tretroller unterwegs waren, starben am Montagabend, dem 22. August, nachdem sie von einem privaten Krankenwagen gerammt worden waren, wie die Feuerwehr des Departements Rhône mitteilte. „Wir wurden um 18.20 Uhr zu einem Unfall mit einem Tretroller gerufen, der von einem privaten Krankenwagen gerammt wurde (…) Als wir am Unfallort eintrafen, waren die beiden Personen, die zum Zeitpunkt des Unfalls auf demselben Tretroller fuhren, bereits verstorben“, erklärte ein Verantwortlicher der Feuerwehr des Departements gegenüber der Nachrichtenagentur AFP und bestätigte damit eine Meldung der Regionalzeitung Le Progrès.

    „Sie sind schnell gestorben“, sagte ein Beamter und bestätigte, dass es sich um einen minderjährigen Jungen und ein minderjähriges Mädchen handelte, deren Alter nicht angegeben wurde. Der Unfall ereignete sich am 5 Quai du Maréchal Joffre im zweiten Arrondissement von Lyon. Die Opfer „fuhren auf einer Busspur und der Krankenwagen, der sie erfasste, war auf dem Weg zu einem Einsatz“, erklärte der Sprecher der Feuerwehr. Der Fahrer des Krankenwagens und sein Kollege wurden mit einem Schock ins Krankenhaus Édouard Herriot gebracht.

    Der Unfallort in Lyon
  • Der 76-jährige Journalist Gérard Corneloup stirbt an den Folgen eines Überfalls in Lyon

    Der 76-jährige Journalist Gérard Corneloup stirbt an den Folgen eines Überfalls in Lyon

    Er hat sein Leben lang von Lyon und seinen Geheimnissen erzählt. Gérard Corneloup, wurde am 18. Juli vor seinem Wohnhaus in Lyon überfallen. Er starb acht Tage später im Alter von 76 Jahren. Es wurde ein Zeugenaufruf gestartet.

    Der 76-jährige Journalist und Historiker Gérard Corneloup starb nach einem Überfall im Eingangsbereich seines Wohnhauses im dritten Arrondissement von Lyon an den Folgen seiner Verletzungen.

    Gérald Bouchon, Präsident der Mediengruppe Lyon Demain Média, kommentierte: „Die ganze Angelegenheit muss aufgeklärt werden, Gérard hat das nicht verdient…“.

    Nathalie Perrin Gilbert, stellvertretende Bürgermeisterin von Lyon und zuständig für Kultur, sagte im Namen der Stadtverwaltung: „Der Bürgermeister und die Mitglieder des Stadtrats von Lyon gedenken Gérard Corneloup, eines bemerkenswerten Lyoners, der zum Ruhm unserer Stadt beigetragen hat“.

    Zeugenaufruf
    Gérard Corneloup war wahrscheinlich nicht aufgrund seines Berufs, sondern vielmehr aufgrund seines Alters das Ziel des Überfalls. Ihm wurde eine Tasche gestohlen, die einige Straßen weiter aufgefunden wurde.

    Die Polizei hat einen Zeugenaufruf gestartet, um den Fall aufzuklären. Jede Person,die etwas über die Umstände des Überfalls am 18. Juli im Haus 100 Cours Lafayette wissen könnte, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 04 72 82 15 05, 04 72 82 16 66 oder 17 zu melden.

    Ein Werdegang aus Leidenschaft
    Gérard Corneloup war ausgebildeter Bibliothekar und erlebte eine lange Karriere als Journalist, insbesondere für die Zeitungen Le Progrès und Le Figaro Lyon.

    Als Autor mehrerer Bücher über die Geschichte Lyons wurde er für seine Vorliebe für Recherchen und ungewöhnliche Geschichten bekannt.

  • Lyon: 11 Monate altes Kleinkind stirbt im Kindergarten

    Lyon: 11 Monate altes Kleinkind stirbt im Kindergarten

    Am Mittwoch, 22. Juni, wurde in einer Kindertagesstätte in der Stadt Lyon ein elf Monate altes Baby leblos aufgefunden. Die ersten Ermittlungen deuten darauf hin, dass das Kind etwas Giftiges verschluckt hat. Das Drama ereignete sich am Mittwoch, dem 22. Juni, in Lyon. Ein elf Monate altes Mädchen starb, nachdem es bewusstlos in einer Kindertagesstätte der Stadt aufgefunden worden war. Dies berichtete die Staatsanwaltschaft am Donnerstag, dem 23. Juni, und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung Le Progrès. Gegen 8 Uhr morgens wurde die Feuerwehr zu dem Kindergarten im dritten Arrondissement von Lyon gerufen. Das Baby wurde sofort in das Krankenhaus in Bron gebracht. Trotz der dort geleisteten Notfallversorgung konnte das Kind nicht wiederbelebt werden. Es wurde eine Untersuchung wegen „fahrlässiger Tötung“ eingeleitet. Laut der Zeitung Le Progrès deuten erste Hinweise darauf hin, dass das Baby etwa Giftiges verschluckt hat. „Die Ermittlungen müssen die genauen Umstände zeigen, unter…

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  • Emmanuel Macron während eines Besuchs in Lyon mit Ei beworfen

    Emmanuel Macron während eines Besuchs in Lyon mit Ei beworfen

    Ein Mann, der im Verdacht steht, ein Ei geworfen zu haben, wurde vom Sicherheitsdienst des Präsidenten der Republik verhaftet, der gerade die Internationale Gastronomieausstellung in Lyon besuchte. Emmanuel Macron wurde am Montag, 27. September, in Lyon Ziel eines Wurfgeschosses, wie Bilder von France 3 Auvergne-Rhône-Alpes zeigen. Der Präsident schlenderte kurz vor Mittag durch die Gänge der Internationalen Messe für Gastronomie und Tourismus (Sirha), als er von einem Gegenstand, a priori einem hartgekochten Ei, an der Schulter getroffen wurde. Auf diesem Video ist zu sehen, wie eine Hand aus der Menge auftaucht, etwa einen Meter vom Präsidenten der Republik entfernt, bevor sie das Ei wirft. Die Person, die „Es lebe die Revolution“ rief, wurde sofort vom Sicherheitsdienst des Präsidenten verhaftet, wie von Lyon Mag gefilmte Bilder zeigen. Der Mann wurde in einen anderen Raum gebracht und mit Handschellen gefesselt. Emmanuel Macron setzte seinen Besuch einige Sekunden später fort. „Wen…

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  • Lyon: Taxiboote auf der Saône und Rhône umfahren Staus in der Stadt

    Lyon: Taxiboote auf der Saône und Rhône umfahren Staus in der Stadt

    Er ist im Gespräch mit der Stadtverwaltung, um sein Projekt zu verwirklichen. In Lyon will ein Unternehmer einen regelmäßigen Taxiboot-Service mit mehreren Stationen an den Ufern der Saône und Rhône einrichten.

    Seit 2017 bietet Jeff Fèvre Touren durch Lyon auf dem Wasser und private Ausflüge auf der Saône oder der Rhône an. Und seit einiger Zeit kann man ihn auch für einfache Fahrten von einem Punkt zum anderen in Anspruch nehmen, wie ein klassisches Taxi, nur ohne Stau.

    Ein Taxiboot-Service, den er nun ausbauen möchte, natürlich für Besucher, indem er die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt bedient, aber auch für eilige Lyonnaiser, die den Staus, die die Stadt regelmässig verstopfen, oder den öffentlichen Verkehrsmitteln, die zur Rushhour oft überlastet sind, entgehen wollen. „Meine ursprüngliche Vision war, dass die Geschichte der Stadt auf den Flüssen Saône und Rhône basiert und dass man über die Wasserwege überall hinfahren kann“, sagt der Unternehmer.

    Im Gespräch mit der Verwaltung
    Dazu ist es notwendig, einen regelmäßigen, gut gekennzeichneten Dienst anzubieten und Ein- und Ausstiegsstellen auf der Rhône und der Saône anfahren zu können. Jeff Fèvre befindet sich derzeit in Gesprächen mit der Stadtverwaltung und der Verkehrsbehörde, die entscheiden müssen, ob sie diesen neuen Service erlauben und ihm die Genehmigungen erteilen wollen, an verschiedenen strategischen Orten der Stadt anzudocken, um seine Fahrgäste ein- und aussteigen zu lassen.

    Auch wenn dieser Service im Moment noch teuer ist, können wir uns vorstellen, dass mit mehreren Booten und wenn genügend Kundschaft da ist, der Preis für eine Fahrt sinken und sich den Preisen der klassischen Taxis annähern könnte, nur eben mit weniger Staus. Und da der Kapitän ein echter Lyoner ist, der seine Stadt liebt, wird er es nicht versäumen, seinen Fahrgästen einige Anekdoten über die reiche Geschichte von Lyon zu erzählen.