Schlagwort: Lidl

  • Hérault: Wie ein Cent den Wert des Weins infrage stellte

    Hérault: Wie ein Cent den Wert des Weins infrage stellte

    Ein Cent. Mehr nicht. In Sérignan, einer unscheinbaren Gemeinde im Département Hérault, reichte dieser symbolische Betrag aus, um eine Debatte loszutreten, die weit über die automatische Schiebetür eines Discounters hinausführt. Eine Flasche Roséwein stand dort kurzzeitig bei Lidl im Regal, ausgezeichnet mit einem Preis, der eher an ein Rechenbeispiel aus der Grundschule erinnerte als an ein Kulturgut mit jahrhundertealter Geschichte. 0,01 Euro. Zack, Aufregung. Was auf den ersten Blick wie ein technisches Versehen wirkt, entpuppte sich binnen Stunden als politischer und wirtschaftlicher Zündfunke. Denn Wein, das zeigt dieser Fall einmal mehr, ist in Frankreich niemals nur ein Getränk. Er ist Identität, Existenzgrundlage, Stolz. Und manchmal eben auch ein wunder Punkt. Lidl erklärte den Vorfall rasch. Kein Marketing-Gag, keine provokante Rabattaktion, sondern ein interner Fehler. Die betreffende Flasche hätte aus dem System genommen werden müssen, faktisch auf null gesetzt, und sei dur…

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  • Rückrufaktion bei Lidl Frankreich: Schinkenscheiben möglicherweise mit Listerien kontaminiert

    Rückrufaktion bei Lidl Frankreich: Schinkenscheiben möglicherweise mit Listerien kontaminiert

    In den letzten Tagen wurden in ganz Frankreich potenziell mit Listerien kontaminierte Schinkenprodukte verkauft. Die Regierungswebsite Rappel Conso warnt vor einer möglichen Kontamination von Schinken, der zwischen Donnerstag, dem 21., und Montag, dem 25. März, in Lidl-Filialen in ganz Frankreich verkauft wurde.

    Am Montag, dem 25. März, wurde auf der Website Rappel Conso des französischen Staates Alarm geschlagen: Bestimmte Packungen des Schinkens der Marke „Saint Alby“, die in mehr als 200 Lidl-Filialen in ganz Frankreich verkauft wurden, könnten von einer Listerienkontamination betroffen sein.

    Die Bakterien können potenziell Listeriose auslösen, „eine Krankheit, die schwerwiegend sein kann und deren Inkubationszeit bis zu acht Wochen betragen kann“, erklärt die staatliche Website. Sie empfiehlt, auf das Auftreten verschiedener Symptome zu achten. „Personen, die die oben genannten Produkte konsumiert haben und Fieber, isoliert oder begleitet von Kopfschmerzen und Muskelbeschwerden, aufweisen, sollten ihren Hausarzt konsultieren und auf den Verzehr hinweisen“.

    Im Detail sind die betroffenen Produkte Packungen mit vier Scheiben Label-Rouge-Qualitätsschinken ohne Schwarte der Marke „Saint Alby“, die zwischen dem 21. und 25. März in den etwa 200 Lidl-Filialen verkauft wurden. Die Liste der betroffenen Filialen ist hier einsehbar.

    Verbraucher, die solche Packungen gekauft haben, können diese zur Erstattung zurück in die jeweilige Filiale bringen oder das Produkt entsorgen. In jedem Fall sollte der Schinken nicht mehr verzehrt werden.

  • Lidl-Frankreich: Bis zu 100 % Rückerstattung – die Einzelhandelskette zieht alle Register

    Lidl-Frankreich: Bis zu 100 % Rückerstattung – die Einzelhandelskette zieht alle Register

    Der Marktanteil von Lidl im französischen Einzelhandel ist rückläufig. Die deutsche Supermarktkette beginnt nun damit, besondere Aktionen durchzuführen, um wieder mehr Kunden anzulocken.

    Lidl hat in Frankreich Marktanteile verloren. Die Supermarktkette, die seit 2017 nonstop höhere Kundenzahlen melden konnte, hat in letzter Zeit jedoch an Boden verloren und verzeichnet in der neuesten Kantar Worldpanel P11-Umfrage, die am Donnerstag veröffentlicht wurde, einen Marktanteil von 7,9 %, was einem Rückgang von 0,3 Prozentpunkten im Jahresvergleich entspricht. Leclerc führt weiterhin mit einem Marktanteil von 23,7 % vor Intermarché mit 16,1 % und Super U mit 11,8 %.

    Der Direktor für Einkauf und Marketing von Lidl-Frankreich ist – zumindest öffentlich – noch nicht beunruhigt über die Situation. „Die Inflation betrifft alle. Unsere Kunden besonders, da sie oft wirtschaftlich verletzlicher und daher immer auf der Suche nach dem besten Preis sind“, erklärte Thiago Almeida in der Zeitung Le Parisien.

    Die deutsche Handelskette hat jetzt beschlossen, hart zuzuschlagen, um neue Kunden anzulocken. Vom 6. bis 12. Dezember werden Rabattgutscheine im Wert von 5 € verteilt, die ab einem Einkaufswert von 50 € eingelöst werden können. Jeder Kunde, der die Lidl Plus-App heruntergeladen hat, erhält automatisch einen solchen Gutschein, und in jedem Prospekt wird ein Coupon beigelegt. Es werden Rabattgutscheine im Wert von insgesamt 100 Millionen Euro verteilt.

    Eine weitere neuartige Maßnahme: Die Küchenmaschine Monsieur Cuisine Plus Smart, die für 360 € verkauft wird, wird zu 100 % erstattet. Jeder Kunde, der sie gekauft hat, erhält im Jahr 2024 jeden Monat einen Gutschein über 30 €, der ohne Mindestkaufsumme beliebig eingelöst werden kann. 30 € entspricht einem durchschnittlichen Einkauf bei Lidl. „Das bedeutet, dass diese Kunden einmal im Monat kostenlos bei uns einkaufen“, erklärt Thiago Almeida und versichert: „Wir haben das beste Preis-Leistungs-Verhältnis“.

    Es bleibt jedem Kunden selbst überlassen, sich eine Meinung zu bilden.

  • Listerien: Räucherlachs in ganz Frankreich zurückgerufen

    Listerien: Räucherlachs in ganz Frankreich zurückgerufen

    Lidl führt einen Rückruf von Räucherlachs aus Norwegen durch, der in Lidl-Filialen in ganz Frankreich verkauft wurde. Er könnte mit Listeria-Bakterien kontaminiert sein. Rappel Conso, die öffentliche Website zur Information der Verbraucher über Produktrückrufe, berichtet, dass Lidl geräucherten Lachs aus Norwegen, der in seinen Filialen in ganz Frankreich verkauft wurde, vom Markt nimmt. Bei einer Selbstkontrolle wurde das Vorhandensein von Listeria monocytogenes festgestellt.

    Bei dem betroffenen Produkt handelt es sich um Norwegischen ASC-Räucherlachs 4 Scheiben 140g der Marke Nautica. Sein GTIN-Code lautet 4056489615156 und seine Chargennummer G0540372. Der Lachs wurde vom 01/03/2023 bis zum 26/03/2023 verkauft. Sein Mindesthaltbarkeitsdatum ist der 26/03/2023. Hier eine Liste der Geschäfte, die das vom Rückruf betroffene Produkt verkauft haben. Personen, die diesen Lachs verzehrt haben und Fieber, ohne oder mit Kopfschmerzen…

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  • Lidl führt Anti-Inflationskorb mit rund 50 Produkten des täglichen Bedarfs ein

    Lidl führt Anti-Inflationskorb mit rund 50 Produkten des täglichen Bedarfs ein

    Die auch in Frankreich führende Discountkette folgte dem Aufruf von Olivia Grégoire, beigeordnete Ministerin für kleine und mittlere Unternehmen, Handel, Handwerk und Tourismus. Ab dem 1. März will Lidl einen Warenkorb mit Produkten des täglichen Bedarfs zum Selbstkostenpreis abgeben. Es ist beschlossene Sache: Lidl wird am 1. März seinen Anti-Inflations-Warenkorb einführen. Der Vorschlag der delegierten Handelsministerin Olivia Grégoire stieß auf Resonanz. Mit dieser Maßnahme will man dem seit mehreren Monaten auftretendem Rückgang der Kaufkraft der Franzosen entgegenwirken. Der Lidl-Korb soll aus etwa fünfzig Produkten bestehen, erklärte Michel Biero, Exekutivdirektor für Einkauf und Marketing bei Lidl France, gegenüber dem Sender BFMTV. „Es ist wichtig, diese Art von Ideen zu unterstützen“. Es wird auch Bio geben Man habe sich gesagt, dass zwanzig Produkte zu wenig sind, man müsse die Produkte nehmen, die man in den Schränken der Franzosen findet, so Michel Biero. „Es wird Bio in un…

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  • Mann verletzt mit Beil und Messer vier Menschen in einer Lidl-Filiale

    Mann verletzt mit Beil und Messer vier Menschen in einer Lidl-Filiale

    Vier Personen wurden am Montag, dem 12. Dezember, in einer Lidl-Filiale in Jeumont im Norden Frankreichs mit Beil und Messer verletzt, zwei davon schwer. Der Angreifer war ein Mann, der anschließend versuchte, sich das Leben zu nehmen.

    Ein Mann hat am Montag, dem 12. Dezember, in einer Lidl-Filiale in Jeumont im Norden Frankreichs vier Personen verletzt, zwei davon schwer. Die beiden Schwerverletzten befinden sich nicht in Lebensgefahr, im Gegensatz zu dem Täter, der einen Selbstmordversuch unternommen hat, wie die Polizei erklärte.

    Die Tat ereignete sich gegen 19 Uhr, als der Mann unter anderem mit einem Beil bewaffnet in den Laden kam und dann auf die Kunden losging. Etwa zehn Personen waren zu diesem Zeitpunkt vor Ort.

    Der Angreifer trug auch zwei Messer mit sich.
    Laut der Polizei trug der Angreifer neben dem Beil auch zwei Messer mit sich. Derzeit gibt es noch keine Anhaltspunkte für die Motivation des Angreifers, der laut Polizei noch nicht identifiziert worden sei. Der etwa 40-jährige Mann hatte keine Papiere bei sich und versuchte, sich nach der Tat das Leben zu nehmen, indem er sich mit dem Messer an der Kehle verletzte.

  • Mutter klagt wegen Alkoholverkaufs an Jugendliche gegen Lidl – Sohn verunglückte deswegen tödlich

    Mutter klagt wegen Alkoholverkaufs an Jugendliche gegen Lidl – Sohn verunglückte deswegen tödlich

    Eine Mutter hat gegen Lidl geklagt, weil der Supermarkt ihrem minderjährigen Sohn Alkohol verkauft hat, berichtet der Sender RTL. Der Jugendliche verunglückte daraufhin tödlich auf der Straße.

    Im Mai 2021 kauften Kilian und sein Freund, beide minderjährig, im Lidl in Socoa in den Pyrénées-Atlantiques je eine Flasche Wodka. Die beiden Jugendlichen konsumierten den Alkohol und stiegen betrunken auf ihre Motorroller. Kilians Roller wird von dem seines Freundes gerammt. Daraufhin prallt er gegen einen Laternenmast und stirbt noch an Ort und Stelle.

    „Für mich hat die Lidl-Filiale ihre Arbeit nicht gemacht. Sie waren minderjährig, sie waren 16 Jahre alt und sie kauften zwei Flaschen Wodka. Sie haben die Personalien nicht überprüft, beide waren minderjährig“, beklagte sich die Mutter gegenüber RTL.

    Auf Anfrage von RTL wollte Lidl vor der Anhörung vor dem Strafgericht in Bayonne, die am 3. November stattfinden soll, keinen Kommentar abgeben.

  • Produktrückruf: Lidl verkaufte mit Listeria kontaminierten Label Rouge-Schinken

    Produktrückruf: Lidl verkaufte mit Listeria kontaminierten Label Rouge-Schinken

    Der kontaminierte Schinken wurde zwischen dem 23. und 24. Mai in Lidl-Filialen in den Regionen Grand Est und Bourgogne-Franche-Compté zum Verkauf angeboten. Lidl muss eine Produktrückrufkampagne durchführen. Es geht dabei um gekochten Schinken der Marke Saint Alby, der mit Listeria kontaminiert ist, wie TF1Info berichtet. Die betroffenen Produkte haben den Strichcode 20057626, die Losnummer 0421400006 und ein Mindesthaltbarkeitsdatum bis zum 12.06.2022. Der Schinken wurde zwischen dem 23. und 24. Mai in Lidl-Filialen in den Regionen Grand Est und Bourgogne-Franche-Compté zum Verkauf angeboten. Die Liste der betroffenen Geschäfte ist auf der Website rappel.conso.gouv.fr abrufbar. Verbraucher sollten den Label-Rouge-Schinken nicht verzehren und ihn in ihre Filiale zurückbringen, um eine Rückerstattung zu erhalten. Bei einer von Lidl durchgeführten Kontrolle wurde festgestellt, dass in dem Schinken die Bakterie Listeria monocytogenes vorkommt. Rappel conso rät: Personen, die „Fieber, isol…

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  • Produktrückruf: Metall in Lidl-Mehrkornbaguettes

    Produktrückruf: Metall in Lidl-Mehrkornbaguettes

    Wenn Sie bei Lidl Baguettes aus Mehrkornteig gekauft haben, essen Sie sie nicht! Sie könnten Metallstücke enthalten, warnt die Website RappelConso.gouv. Der Rückruf betrifft „rustikale“ Mehrkornbaguettes (Baguette Céréales Rustique), die zwischen dem 3. und dem 13. Mai 2022 in Lidl-Filialen in ganz Frankreich verkauft wurden. Kunden, die diese Baguettes bereits gegessen haben, sollten Ihren Gesundheitszustand beobachten und beim Auftreten ungewöhnlicher Symptome nicht zögern, einen Arzt aufzusuchen….

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  • Lidl-Manager im Hungerstreik: Entlassen, weil er 89 Euro für Produkte zu spät bezahlt hatte

    Lidl-Manager im Hungerstreik: Entlassen, weil er 89 Euro für Produkte zu spät bezahlt hatte

    Der Leiter des Lidl-Supermarkts in Joigny befindet sich im Hungerstreik, um gegen seine Entlassung zu protestieren. Er hatte einige Waren, die er aus dem Laden mitgenommen hatte, zu spät bezahlt.

    „Ich werde mich nicht wegen 89 Euro zum Dieb machen lassen“, sagt François (Name auf Wunsch der betroffenen Person geändert). Unterstützt von seinen Beschäftigten trat der Leiter eines Lidl-Supermarkts in Joigny im Departement Yonne am Mittwoch in den Hungerstreik, nachdem er entlassen worden war, weil er die Waren, die er aus einem Geschäft mitgenommen hatte, zu spät bezahlte.

    Der Filialleiter liegt auf einer kleinen Matratze vor dem Supermarkt unter einem von den Beschäftigten aufgestellten Schild mit der Aufschrift: „Unser Geschäftsführer im Hungerstreik“. Die 21 Angestellten des Ladens traten in den Streik, um ihren Chef zu unterstützen. Das Geschäft blieb jedoch geöffnet, da Personal von außerhalb hinzugezogen wurde, um den Dienst zu übernehmen.

    Am 28. Februar war der Lidl-Manager, zur Unterstützung in ein Pariser Lidl-Geschäft gerufen worden. Dort nahm er vier Produkte für seinen persönlichen Gebrauch im Wert von fast 90 EUR mit und unterschrieb eine „Überweisung“, die es ihm ermöglichte, diese Artikel später in Joigny zu bezahlen. „Der Fehler, den ich zugebe, ist, dass ich meinem Vorgesetzten am Montagabend gesagt hatte – Dienstag bezahle ich“, gibt der dreißigjährige Filialleiter zu, „aber ich habe vergessen, es sofort zu tun. Nun muss man sich aber auch klar machen: Ich bin Filialleiter, ich habe ein sehr gutes Gehalt, ich habe einen Dienstwagen, ich werde mich nicht wegen 89 Euro zum Dieb machen“.

    Anfang April teilte ihm sein Vorgesetzter dann mit, dass er für fünf Tage freigestellt wurde. In einem Schreiben, das François am Dienstag, dem 19. April, erhielt, erfuhr er jedoch, dass er „aus tatsächlichen und ernsthaften Gründen“ entlassen worden war. „Wie kommt es, dass ein Verantwortlicher in einem Gespräch eine Sanktion ankündigen und sie einige Tage später in eine Kündigung ändern kann“, sagte Mohamed Sylla, Regionalvertreter der Gewerkschaft UNSA, gegenüber der Agentur AFP. „Und: Wie kann man eine Person wegen so etwas entlassen? Das sind Managementfehler, die wir anprangern“.