Schlagwort: Lebensmittelindustrie

  • Buitoni-Pizzen: Schimmel und Spinnweben – seit 2012 sind Hygienemängel bekannt

    Buitoni-Pizzen: Schimmel und Spinnweben – seit 2012 sind Hygienemängel bekannt

    Die Fabrik der Buitoni-Pizzen in Caudry im Norden Frankreichs steht seit mehreren Monaten im Mittelpunkt der Kritik. Bei mehreren Kunden traten schwere Fälle von Escherichia coli auf. Die DGCCRF (Direction générale de la concurrence, de la consommation et de la répression des fraudes) warnt schon seit 2012 vor Hygienemängeln in der Fabrik! Seit zehn Jahren bereits warnt die Direction de la Consommation et de la Répression des Fraudes (DGCCRF) vor Hygienemängeln in der Fabrik, die für den Nestlé-Konzern Buitoni-Pizzen in Caudry im Departement Nord herstellt. Doch erst am 18. März 2022 stellte Nestlé die dort die Pizzafabrikation ein und am 1. April 2022 untersagte der Präfekt des Departements Nord den Betrieb. Der Präfektenerlass ist bis heute in Kraft und die Fabrik blieb bis heute geschlossen. Ein erster Bericht hatte 2012 Hygienemängel aufgedeckt, wie das Medienunternehmen Disclose berichtete. In diesem Bericht der DGCCRF Nord wurden „Zünslerfäden an verschiedenen Stellen“ (das sind …

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  • Buitoni und Kinderschokolade: Verbraucher meiden die Regale mit Schokolade und Tiefkühlpizza

    Buitoni und Kinderschokolade: Verbraucher meiden die Regale mit Schokolade und Tiefkühlpizza

    Fälle von Verunreinigungen mit E.Coli-Bakterien und Salmonellen haben das Image der beiden Marken stark beschädigt. Die Verkaufszahlen sind vor kurzem sehr stark eingebrochen. Und das beschränkt sich nicht auf die Produkte der Konzerne Nestlé und Ferrero. In den vergangenen Tagen wurden Infektion bei 50 Personen mit E.Coli-Bakterien nach dem Verzehr von Pizzas der Marke Buitoni nachgewiesen. Am Mittwoch, 13. April, wurden eine Fabrik im Norden Frankreichs und der Hauptsitz von Nestlé von Ermittlern durchsucht. Ferrero mit seiner Kinderschokolade zählte 150 Fälle von Salmonellose in neun europäischen Ländern, darunter auch in Frankreich. Lesen Sie auch: Kurz vor Ostern Kinder Schokolade wegen Salmonellen zurückgerufen – schon 15 Fälle Offensichtlich sind die Kunden von diesen Gesundheitsskandalen verunsichert. In den Tiefkühlabteilungen der Supermärkte sind die Kühlschränke mit Pizzas gefüllt. Doch die Kunden greifen nicht zu, die Verkäufe sind spürbar zurückgegangen. Tiefkühlpizzen ins…

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  • Kaufkraft: Eine Handelskette bietet ganze Paletten zu niedrigeren Preisen an

    Kaufkraft: Eine Handelskette bietet ganze Paletten zu niedrigeren Preisen an

    Angesichts der Inflation sind viele Franzosen auf der Suche nach den besten Preisen und Schnäppchen. Immer häufiger biete die großen Supermärkte sogenannte Ultra-Discounts an.

    In einem neuen Geschäft sind die niedrigen Preise überall zu sehen. Im Inneren dienen Paletten als Regale, die Produkte sind noch in ihren Kartons. Es herrscht der „Ultra-Discount“. Das Konzept hat Sylvie und Christian Ruffrais überzeugt, die in wenigen Wochen zu Stammkunden geworden sind. „Wir ziehen es hier vor, weil es im Vergleich deutlich billiger ist. Wir verdienen nicht viel, da mein Mann in Rente ist“, sagt Sylvie vor der Kamera von France 2. In diesem neuartigen Laden gilt: Je mehr der Kunde kauft, desto niedriger sind die Preise. „Wenn er es (das Produkt) einzeln nimmt, kostet es ihn 0,68 Cent, wenn er aber das 16er-Paket nimmt, bekommt er 5% (Rabatt) darauf“, erklärt Laetitia Boudeville, die Leiterin des Ladens.

    Es läuft sogar auf einen Rabatt von 10% hinaus, wenn der Kunde eine ganze Palette kauft. Das Ziel für den Laden ist es, die Kosten für Lagerung und Handhabung zu senken. Die Kunden müssen ihre Artikel selbst scannen. Diese art des Einzelhandels ist wieder auf dem Vormarsch, denn die explodierenden Preise verändern die Lage. „Wo es eine Gelegenheit gibt, mit Preisen zu handeln, die so niedrig wie möglich sind, gibt es eine Gelegenheit, neue Konzepte und neue Geschäfte entstehen zu lassen“, analysiert Rodolphe Bonnasse, ein Experte für große Einzelhandelsunternehmen auf France 2.

  • Französische Staatsanwälte durchsuchen Buitoni-Pizzafabrik

    Französische Staatsanwälte durchsuchen Buitoni-Pizzafabrik

    Staatsanwälte durchsuchten am Mittwoch eine Buitoni-Tiefkühlpizza-Fabrik in Nordfrankreich, die als Quelle eines E.coli-Ausbruchs vermutet wird, der Dutzende von Kindern krank gemacht hat. Am 1. April wurde eine Untersuchung wegen fahrlässiger Tötung und betrügerischer Praktiken wurde eingeleitet, nachdem die Behörden von mehr als 70 Infektionen erfahren hatten, die zum Tod eines einjährigen Kindes und eines 18-Jährigen geführt haben könnten. Die Durchsuchung der Fabrik von Buitoni, das zum Schweizer Lebensmittelkonzern Nestle gehört, wurde von der Pariser Staatsanwaltschaft bestätigt, die die Ermittlungen leitet. Nestle kündigte am 18. März einen Rückruf der betroffenen Fraiche-Up-Pizzen an, und die Behörden ordneten am 6. April nach zwei Hygieneinspektionen einen Produktionsstopp in Caudry an. Die Inspektionen ergaben eine „Verschlechterung der Lebensmittelhygiene“, das Vorhandensein von „Nagetieren“ und unzureichende Maßnahmen, um zu verhindern, dass Schädlinge eine Lebensmittelprod…

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  • Salmonellen: Rohschinken in ganz Frankreich aus dem Handel zurückgerufen

    Salmonellen: Rohschinken in ganz Frankreich aus dem Handel zurückgerufen

    Nach den kontaminierten Pizzen von Buitoni, Käse und Kinder-Schokolade werden nun auch geräucherte Rohschinken aus dem Elsass zurückgerufen, nachdem Salmonellen nachgewiesen wurden. Dies teilte die Website der Regierung für Produktrückrufe, Rappel Conso, mit. Es nimmt einfach kein Ende. In dieser Woche wurden in Frankreich zahlreiche Lebensmittel, die mit Bakterien verseucht waren, von ihren Herstellern zurückgerufen. Nach kontaminierten Pizzen von Buitoni, Käse und Kinder-Schokolade von Ferrero wurde nun auch geräucherter Rohschinken aus dem Elsass zurückgerufen, nachdem Salmonellen nachgewiesen worden waren. Auf der Website der Regierung für Produktrückrufe, Rappel Conso, heißt es, dass es sich bei dem zurückgerufenen Produkt um den „Jambon cru cru fumé d’Alsace supérieur demi“ der Marke Maurer handelt, der zwischen dem 30. März und dem 7. April 2022 in ganz Frankreich vertrieben wurde. Lesen Sie auch: Kurz vor Ostern Kinder Schokolade wegen Salmonellen zurückgerufen – schon 15 Fälle…

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  • Lebensmittel: Deswegen gehen die Preise so stark in die Höhe

    Lebensmittel: Deswegen gehen die Preise so stark in die Höhe

    Nudeln, Kaffee, Senf, Mehl… Seit mehreren Monaten beobachten die französischen Verbraucher einen Anstieg der Lebensmittelpreise, der sich derzeit sogar noch zu beschleunigen scheint. Der Presianstieg, der seit einigen Monaten bei Lebensmitteln beobachtet wird, hängt hauptsächlich mit den Problemen…

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  • Listeria: Rückruf von 24.000 Käse-Produkten der Lactalis-Gruppe

    Listeria: Rückruf von 24.000 Käse-Produkten der Lactalis-Gruppe

    Die zur Lactalis-Gruppe gehörenden Fromageries de Normandie weiteten am Freitag ihre Rückrufkampagne für Rohmilchkäse aus, nachdem sie eine „wahrscheinliche Kontaminationsquelle“ identifiziert hatten. Lactalis hatte am Montag mit dem Rückruf seiner Graindorge-Käse begonnen, ging der Ursache des Problems auf den Grund und identifizierte die Quelle der Kontamination, die „durch Rohmilch aus einem der Partnerbetriebe“ verursacht wurde, wie der Konzern jetzt mitteilte. Die Fromageries de Normandie weiteten daher am Freitag ihre Rückrufkampagne für Rohmilchkäse aus, wie es in einer Erklärung hieß. Welche Käse sind betroffen? Die Fromageries de Normandie, die 2016 von Lactalis übernommen wurden, rufen „alle Rohmilchkäse zurück, die mit der Milch des betroffenen Erzeugers hergestellt wurden“, d.h. 24.000 Käse, wie ein Sprecher von Lactalis erklärte. Lesen Sie auch: Produktrückruf: Käse von Auchan, Leclerc oder Casino möglicherweise mit Listeria verseucht Die Marken Normanville, Bon Normand, P…

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  • Lebensmittel: Wegen der Vogelgrippe werden die Eier knapp

    Lebensmittel: Wegen der Vogelgrippe werden die Eier knapp

    Nicht alle Steigerungen bei den Lebensmittelpreisen sind auf den Krieg in der Ukraine zurückzuführen. Die Vogelgrippe hat Landwirte dazu gezwungen, Hunderttausende von Vögeln zu schlachten. Eier und Eierprodukte werden knapp.

    Vom Frühstück bis zum Abendessen enthalten unzählige Produkte ein und dieselbe Zutat: Eier. Ihr Preis ist in die Höhe geschnellt, manchmal hat er sich sogar verdoppelt. In einer Fabrik im Departement Morbihan werden Beschäftigte dafür bezahlt, Eier aufzuschlagen, etwa eine Million pro Tag. „Diese Eier werden dann getrennt, das Eiweiß auf der einen Seite, das Eigelb auf der anderen“, erklärt Produktionsleiter Sylvain Reland auf dem Sender France 2. Und jetzt werden die Eier knapp.

    Innerhalb von drei Monaten um 11% teurer geworden
    Der Grund dafür ist der Ausbruch der Vogelgrippe in Frankreich. „Es wurden ungefähr drei Millionen Hühner im Pays-de-la-Loire und anderen französischen Regionen wegen der Vogelgrippe getötet“, sagt Loïc Coulombel, Vorsitzender des nationalen Industrieverbands auf France 2. Auch die Preise für Hühnerfutter sind durch den Krieg in der Ukraine in die Höhe geschnellt. Am Ende steht ein starker Preisanstieg. Der Preisanstieg betrifft insbesondere Konditoren und Eisdielen. „In drei Monaten sind die Preise um 11% gestiegen“, stellt ein Konditor fest. Für seine Cakes und sein Eis sind Eier unverzichtbar. Dennoch will er seine Preise vorerst nicht erhöhen.

  • Kaufkraft: Lebensmittelpreise werden in den nächsten Monaten weiter steigen

    Kaufkraft: Lebensmittelpreise werden in den nächsten Monaten weiter steigen

    Die Preise für Nudeln, Öl, Eier und Brot stiegen auch am Mittwoch, 6. April, aufgrund der höheren Rohstoffpreise wieder an. Preissteigerungen, die die Folgen des Krieges in der Ukraine noch nicht berücksichtigen.

    Jeden Morgen sammelt eine Landwirtin die Eier des Tages ein. Seit einem Jahr kostet es sie 20% mehr, die 100 Legehennen auf ihrem Hof zu füttern. Um diesen Anstieg zu bewältigen, wird sie den Preis für eine Schachtel mit sechs Eiern um 20 Eurocent erhöhen. Neben den Eiern werden auch Mehl und Butter teurer. Diese Rohstoffe sind für die Konditorin Florence Cail unverzichtbar, und sie weiß bereits, dass auch sie ihre Preise erhöhen muss.

    Die Preise in den Supermärkten steigen.
    In den Supermarktregalen explodieren die Preise seit Anfang des Jahres für bestimmte Produkte. Die Preise für Nudeln stiegen um 40% und die Preise für Olivenöl um 11%. Auch Fleisch oder Markenprodukte wie Milch oder Kaffee sind von den Preiserhöhungen betroffen. Laut Rodolphe Bonnasse, einem Experten für Supermärkte, sind in den Preiserhöhungen jedoch noch nicht die Folgen des Krieges in der Ukraine berücksichtigt. Die Nahrungsmittelindustrie rechnet bereits mit Preiserhöhungen von 5-8% in den nächsten Monaten.

    Eine Reportage von France 3.

  • Ukraine-Krieg: Ist in Frankreich ein Mangel an bestimmten Verbrauchsgütern zu befürchten?

    Ukraine-Krieg: Ist in Frankreich ein Mangel an bestimmten Verbrauchsgütern zu befürchten?

    Aufgrund des Krieges in der Ukraine besteht die Gefahr, dass bestimmte Verbrauchsgüter knapp werden könnten. Müssen sich die Franzosen Sorgen machen?

    Einige Verbraucher tätigen aus Angst vor einer ungewissen Zukunft heute schon Hamsterkäufe. Das ist der Grund, warum man in manchen Supermärkten zum Beispiel ab und zu kein Sonnenblumenöl findet. Der Grund sind nicht tatsächliche Engpässe in der Versorgung. Die Regale in den französischen Supermärkten werden nach wie vor täglich wieder aufgefüllt.

    Nach Meinung von Branchenspezialiten wie Michel-Éduard Leclertc ist es also das Verhalten der Verbraucher, das zu einer Verknappung führen kann. Leere Regale sind die Folge von Ängsten der Verbraucher. Sie neigen dazu, ein Produkt mehr zu kaufen, als sie eigentlich geplant hatten, und so kurze Engpässe zu verursachen.

    Lesen Sie auch: Michel-Édouard Leclerc: Preis für Toilettenpapier wird “erheblich steigen”

    Tatsächlich ist aber ist eines der ersten Produkte, bei dem es zu Engpässen kommen kann, die Sonnenblume. Drei Viertel der Weltproduktion stammt aus Russland und der Ukraine und einige wenige Einzelhändler haben begonnen, die Verkäufe zu rationieren, insbesondere bei Frittieröl. In Frankreich hat die Metro-Kette, die Restaurants und gewerbliche Kunden beliefert, eine mögliche Verknappung vorweggenommen, indem sie den Verkauf rationiert hat.

    Im Moment gibt es noch keine Probleme, aber wenn der Krieg länger andauert, könnte es zu spürbaren Engpässen bei Sonnenblumenöl kommen. Aber die Verbracuher können jederzeit zum Beispiel auf Rapsöl zurückgreifen. Ein wirklicher mangel an Öl wird nicht eintreten.

    Lesen Sie auch: Engpässe: Manche Waren werden in belgischen und französischen Supermärkten rationiert

    Die Ukraine ist auch ein sehr wichtiger Getreide- und vor allem Weizenproduzent. Bei Getreide für Brot und Teigwaren gibt es allerdings keinen Grund zur Sorge, da Frankreich selbst ein sehr großer Produzent von Qualitätsweizen ist. Derzeit exportiert Frankreich etwa 50% seiner Weizenproduktion. Sollte bes zu spürbaren Engpässen kommen, dann kann Frankreich auf Kosten des Exports den lokalen Markt bevorzugen.

    Sorgen bereitet jedoch das Getreide, das als Tierfutter verwendet wird. Ein längerer Wegfall des billigeren Getreides aus der Ukraine könnte sich möglicherweise in einem deutlichen Anstieg der Preise für Tierfutter und damit auch der Fleischpreise niederschlagen.

    Allerdings hat die Ukraine angekündigt, dass sie trotz des Krieges etwa Hälfte der normalen Getreidemenge wird produzieren können. Es dürfte also ’nur‘ die Hälfte der ukrainischen Produktion fehlen. Auch China, die USA, Kanada und natürlich Frankreich produzieren Getreide. Ein Anstieg der Verbraucherpreise ist leider zu erwarten, und das kann insbesondere ärmeren Länder grosse Probleme bereiten. Aber nicht für Frankreich.

    Ein weiteres Produkt, das Sorgen bereiten könnte, sind Düngemittel. Auch diese werden in grossem Umfang in der Ukraine für den Weltmarkt produziert. Hier können sich Preissteigerungen direkt auf die Preise landwirtschaftlicher Produkte auswirken.

    Generell muss man also eher einen Anstieg der Inflation als eine Knappheit befürchten. 

    Lesen Sie auch: Krieg in der Ukraine: Welche Auswirkungen wird er auf die Preise für Öl, Gas…