Schlagwort: La Poste

  • Im Departement Gard spüren Autos der Post mit Kameras Schlaglöcher auf

    Im Departement Gard spüren Autos der Post mit Kameras Schlaglöcher auf

    In Sommières oder auch in Aigues-Mortes hat eine Tochtergesellschaft der Post die Autos der Postboten mit Kameras ausgestattet, um den Gemeinden eine neue Dienstleistung anzubieten: eine Diagnose des Zustands der Straßen in Echtzeit.

    Sie sind sechs Tage die Woche im ganzen Land unterwegs. Die gelben Autos der Postboten gehören in den Städten und Dörfern Frankreichs zum Landschaftsbild. Und genau das hat jetzt Geoptis, eine Tochterfirma der Post dazu veranlasst, eine neue Dienstleistung für Gemeinden zu entwickeln: die Diagnose des Zustands der Straßen. Heute macht Eve Dussaud, Postzustellerin in Aigues-Mortes (Gard), ihre übliche Runde und hat auf dem Dach ihres Autos eine Kamera montiert: „Es ist eine gute Sache, an der Verbesserung der Gemeinde mitwirken zu können, denn diese Straßen benutzt man und man ist froh, wenn sie auch in gutem Zustand sind“, sagt sie vor der Kamera von France Télévisions.

    Die Stadtverwaltung von Aigues-Mortes hat den Dienst in Anspruch genommen, um eine Bestandsaufnahme ihrer Straßen zu machen und so die notwendigen Arbeiten und das Budget zu planen. „Die Bilder werden an städtische Mitarbeiter, gesendet, die hinter ihrem Computer alle Bilder analysieren, um Straßenschäden festzustellen, aber auch, um gegebenenfalls Stadtmobiliar georeferenzieren zu können“, erklärt Hugo Villet, Ingenieur bei Geoptis.

    Für die Gruppe La Poste ist dieser neue Service Teil der Strategie der notwendigen Diversifizierung ihrer Aktivitäten, um dem ständigen Rückgang des Briefverkehrs entgegenzuwirken. „Unser Briefgeschäft ist seit vielen Jahren stark rückläufig, daher suchen wir heute nach neuen Tätigkeiten für unsere Mitarbeiter, um die Arbeitsplätze unserer Briefträger zu sichern“, erläutert Philippe Zancki, Betriebsleiter Rhône Camargue bei La Poste. Im Jahr 2008 wurden noch 18 Milliarden Briefe von der Post befördert, 2022 haben die Briefträger nur noch 7 Milliarden Briefe zugestellt.

  • Streik am 7. Februar: Störungen hauptsächlich im Transport und den Schulen erwartet

    Streik am 7. Februar: Störungen hauptsächlich im Transport und den Schulen erwartet

    Nach dem 19. und 31. Januar ist für Dienstag, den 7. Februar, ein weiterer Mobilisierungstag gegen die Rentenreform angekündigt. Die Streikaufrufe waren zwar etwas gemäßigter, trotzdem sind zahlreiche Störungen des alltäglichen Lebens in Frankreich zu erwarten. Am Dienstag, dem 7. Februar, wird es anlässlich des dritten nationalen Streiktages gegen die geplante Rentenreform in vielen Bereichen zu Störungen kommen. SNCF und RATP Wie die SNCF und die RATP am Sonntag mitteilten, wird der Verkehr der TGVs, der TERs, sowie bei U-Bahnen und RERs am Dienstag erneut „stark beeinträchtigt“ sein. Alle SNCF-Linien werden von den Streiks betroffen sein, wobei laut SNCF durchschnittlich jeder zweite Zug unter den TGV Inoui und Ouigo und drei von zehn TERs betroffen sein werden. Auf den Hauptstrecken erwartet die SNCF im Durchschnitt einen von zwei TGVs – am vorherigen Streiktag am Dienstag, 31. Januar, war es einer von drei: zwei von fünf TGVs werden auf der Nordachse, einer von zwei im Osten, eine…

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  • Ab März in Frankreich: Der Postbote könnte nicht mehr jeden Tag kommen

    Ab März in Frankreich: Der Postbote könnte nicht mehr jeden Tag kommen

    Die Gewerkschaften der französischen Post befürchten langfristig einen Stellenabbau. Die Geschäftsleitung dementiert dies und verweist auf den Willen, „sich bestmöglich an die neuen Gegebenheiten anzupassen“.

    La Poste wird ab März 68 Untersuchungen in ganz Frankreich starten, um die Postzustellungstouren neu zu organisieren. Das meldet Franceinfo am Freitag, dem 6. Januar. Es wird insbesondere mit der Umstellung oder sogar Abschaffung der täglichen Tour der Briefzusteller experimentiert werden.

    Die Postboten werden an einem Tag eine festgelegte Tour haben und am nächsten Tag eine andere Tour. Nur eilige Sendungen wie Pakete, Presse oder Einschreiben werden täglich zugestellt. „Die Postkunden werden ihre Briefträger nicht mehr täglich sehen“, kritisiert Ludovic Jeanneau, Delegierter der Gewerkschaft Sud-PTT, gegenüber Franceinfo.

    Experimente in ländlichen und städtischen Gebieten
    Diese Versuche und Untersuchungen werden in Städten wie Canet-en-Roussillon (Pyrénées-Orientales), Orthez in der Nähe von Pau (Pyrénées-Atlantiques), Armentières, Carvin, Saint-Omer, Amiens in der Region Hauts-de-France oder auch im Gebiet von La Sauve-Créon in der Nähe von Bordeaux stattfinden. Ab Januar sind Treffen auf lokaler Ebene geplant, um die Vorbereitungen der Versuche abzuschließen.

    Den Gewerkschaften zufolge sollen sie der Post letztendlich dazu dienen, die Zahl der Briefträger zu reduzieren. La Poste dementiert diese Absicht und verweist auf die gegenwärtige Entwicklung der Briefzustellung. „Wir haben 2008 mehr als 18 Milliarden Briefe zugestellt, 2022 waren es wahrscheinlich nur noch 7 Milliarden. Die Experimente haben zum Ziel, uns bestmöglich an diese Entwicklungen vor Ort anzupassen“, erklärt Yves Xémard, stellvertretender Generaldirektor der Sparte Kurierdienste-Paketdienste bei La Poste, gegenüber Franceinfo. Im Zeitraum 2008-2022 hat sich die Zahl der Eilsendungen um den Faktor 14 verringert. Aus diesem Grund hat La Poste auch die rote Briefmarke für prioritäre Briefbeförderung am 1. Januar 2023 abgeschafft.

  • La Poste: Ende der roten Briefmarke – das Ende einer Ära

    La Poste: Ende der roten Briefmarke – das Ende einer Ära

    Die berühmte rote Briefmarke wird am 1. Januar endgültig verschwinden. Seit mehr als eineinhalb Jahrhunderten kennzeichnete sie die Prioritätspost in Frankreich. Die Post digitalisiert sich, ein Schritt, der bei weitem nicht von allen Franzosen begrüßt wird.

    Damit der Brief zu  Weihnachten pünktlich ankommt, werden die Franzosen im nächsten Jahr keine rote Briefmarke mehr brauchen. Die rote Briefmarke, die der garant dafür war, dass Briefe in Frankreich innerhalb eines Tages befördert wurden, wird am 1. Januar 2023 verschwinden. Sie wird durch einen elektronischen Brief ersetzt. Man tippt dann eine E-Mail in den Computer, die anschliessend von der Poststelle, die dem Empfänger am nächsten ist, ausgedruckt wird. In einem Umschlag verpackt wird sie dann vom Postboten zugestellt. Die Resonanz auf diese kleine Revolution ist eher gemischt.

    Der Preis der roten Briefmarke ist in 10 Jahren um 148% gestiegen.
    „Alles, was mit Computern zu tun hat, ist für mich mit 84 Jahren nichts mehr“, sagt ein Mann im Gespräch mit France Télévisions. Das ist also das Ende der roten Briefmarke. In der Tat ist ihre Verwendung in den vergangenen 12 Jahren um den Faktor 14 gesunken. Aber die Post lässt bisher immer noch Flugzeuge, Züge und Lastwagen für die Post mit der roten Briefmarke rollen oder fliegen. Die Folge: Ihr Preis ist innerhalb von 10 Jahren um 148% gestiegen. Und auch der neue Brief wird 6 Cent mehr kosten, nämlich 1,49 Euro.

    Die Briefmarke gehörte seit 1849 zum Alltag in Frankreich.

  • Loire-Atlantique: Französische Post versteigert vergessene Pakete

    Loire-Atlantique: Französische Post versteigert vergessene Pakete

    Hunderte von Postpaketen werden jedes Jahr nicht abgeholt. Sie werden dann auf einer Auktion verkauft. Die Versteigerung fand gerade in Nantes statt.

    Eine Spielkonsole, ein High-End-Staubsauger oder ein Luxus-Toaster. Drei Wochen vor den Feiertagen fand in Nantes (Loire-Atlantique) die Versteigerung verloren gegangener Pakete der Post statt, ein Muss für jeden Schnäppchenjäger. 470 Pakete wurden versteigert.

    Erlös wird an eine Organisation gespendet.
    „Wir lagern diese Pakete, bis wir eine eventuelle Reklamation eines Kunden erhalten. Wenn keine Nachfrage kommt, werden die Pakete dann hierher geschickt, um zugunsten eines Vereins versteigert zu werden“, erklärt David Resse, Leiter der Abteilung Kundenpakete bei der Post in Nantes. Der Erlös der Auktion geht an die Assoziation der Familien behinderter Kinder „La Poste Orange“ (AFEH). An den beiden Verkaufstagen wurden auf diese Weise 147.000 Euro gesammelt.

  • La Poste: Vom 15. November bis 20. Dezember können Kinder dem Weihnachtsmann schreiben

    La Poste: Vom 15. November bis 20. Dezember können Kinder dem Weihnachtsmann schreiben

    Auch das französische Sekretariat des Weihnachtsmanns öffnet am Dienstag, dem 15. November, wieder seine Türen, um die Briefe der Kinder entgegenzunehmen.

    Kinder in Frankreich haben auch dieses Jahr wieder bis zum 20. Dezember Zeit, dem Weihnachtsmann zu schreiben. Das berühmte Sekretariat, das von La Poste in Libourne (Gironde) eingerichtet wurde und in diesem Jahr sein 60-jähriges Bestehen feiert, öffnet am Dienstag, dem 15. November, wieder seine Pforten.

    Die Kinder können dem Weihnachtsmann auf zwei Arten schreiben: Sie können sich für einen traditionellen Brief oder für den elektronischen Weg entscheiden, wie die französische Post am Montag mitteilte. Auf den Umschlag ihres Briefes können die Kinder einfach „Père Noël“ schreiben, ohne auf der Rückseite ihre Adresse zu vergessen, um sicherzugehen, dass sie eine Antwort erhalten. Für den Brief an den Weihnachtsmann ist keine Briefmarke erforderlich. Natürlich können sie in Zeiten der Digitalisierung auch die elektronische Version auf der Website pere-noel.laposte.fr wählen, indem sie im Menü „écrire au Père Noël“ (dem Weihnachtsmann schreiben) auswählen.

    Der Weihnachtsmann und seine 60 Wichtel – freiwillige Postbeamte und Aushilfskräfte – verpflichten sich, allen Kindern kostenlos auf Französisch oder Englisch zu antworten. Die Kinder „erhalten einen schönen Brief des Weihnachtsmannes zusammen mit einer Postkarte zum Ausmalen, die sie an ihre Familie und Freunde schicken können“, so La Poste in einer Pressemitteilung. Im vergangenen Jahr beantwortete der staatliche Konzern nach Angaben seiner Sprecherin 1,2 Millionen Briefe an den Weihnachtsmann.

    Dieser kostenlose Service der französischen Post wurde 1962 eingeführt und erhielt im ersten Jahr 5.000 Briefe von Kindern, die wenige tage später eine Standardantwort der berühmten Kinderärztin und Psychoanalytikerin Françoise Dolto, der Schwester des damaligen Postministers Jacques Marette, in ihrem Briefkasten vorfanden.

    Darin hiess es: „Mein geliebtes Kind, dein netter Brief hat mir große Freude bereitet. Ich schicke dir mein Porträt. Du siehst, dass der Postbote mich gefunden hat, er ist sehr schlau. Ich habe viele Bestellungen erhalten. Ich weiß nicht, ob ich dir das bringen kann, worum du mich gebeten hast. Ich werde es versuchen, aber ich bin schon sehr alt und manchmal mache ich Fehler, das musst du mir verzeihen. Sei brav und arbeite gut. Ich umarme dich ganz fest. Der Weihnachtsmann“.

    Der Minister hatte die Initiative ergriffen, nachdem er erfahren hatte, dass zwei Postbeamtinnen, Odette Ménager in Nueil-sur-Layon (Maine-et-Loire) und Magdeleine Homo in Veules-les-Roses (Seine-Maritime), die Briefe an den Weihnachtsmann selbst beantworteten.

  • La Poste gibt eine Sammler-Briefmarke zu Ehren der Manga-Comics heraus

    La Poste gibt eine Sammler-Briefmarke zu Ehren der Manga-Comics heraus

    Ab Montag, dem 10. Oktober 2022, gibt La Poste eine Briefmarke mit Naruto, dem berühmten Zeichentrickhelden aus dem gleichnamigen Manga, heraus, um das 20-jährige Jubiläum der Comic-Serie und der Ankunft des Mangas in Frankreich zu feiern. Es handelt sich aber nicht um eine einfache Briefmarke. Seit…

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  • Frankreich: La Poste will die digitale Briefmarke einführen

    Frankreich: La Poste will die digitale Briefmarke einführen

    Die Post wechselt mit dem Angebot einer „digitalen Briefmarke“ in ein neues Zeitalter. Und so soll es funktionieren.

    Ab 2023 wird La Poste eine digitale Briefmarke auf den Markt bringen, die es ermöglicht, mithilfe eines achtstelligen Codes einen Brief über das Smartphone zu versenden. Dieser Schritt in die Moderne ist das Ergebnis der Arbeit von zehn Forschern an einem „komplexen“ Algorithmus, mit dem die Zahl möglicher Betrugsfälle verringert werden soll.

    Aber keine Sorge, die klassische Briefmarke wird nicht verschwinden. La Poste will lediglich 800 Millionen Euro in ihr Netz und in die Digitalisierung ihrer Dienstleistungen investieren. Die digitale Briefmarke ist ein Beispiel dafür.

    „Es ist nicht mehr nötig, eine Briefmarke zu kaufen und sie auf den Brief zu kleben“, heißt es in einer Pressemitteilung von La Poste. In dem Bestreben, seinen Service zu entmaterialisieren, hat der Konzern die digitale Briefmarke eingeführt. Sie wird derzeit getestet und ermöglicht es, „einen Brief einfach und schnell über das Smartphone zu frankieren“. Aber man kann sie durchaus auch auf einen Umschlag bringen: Über die App La Poste gekauft, stellt sie sich in Form eines alphanumerischen Codes mit 8 Zeichen zur einmaligen Verwendung dar, der mit einem Stift auf einen Umschlag geschrieben werden kann.

    Aber auch die digitale Briefmarke wird nicht kostenlos sein, der Code soll 1,16 Euro kosten und zunächst nur auf Briefe mit einem Gewicht von weniger als 20 Gramm anwendbar sein.

    Wie funktioniert das Ganze?
    „Sie klicken auf ‚Eine digitale Briefmarke kaufen‘. Sie erhalten einen Code. Sie schreiben ihn auf den Umschlag und können diesen dann in einem Postamt abgeben. Es ist genau so, als hätten Sie eine klassische Briefmarke, nur viel schneller und fast unmittelbar“, heisst es in einer Reportage in den 20 Uhr-Nachrichten des Senders TF1.

    Die mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellten Codes mit acht Zeichen sollen sehr sicher sein, versichert jedenfalls die französische Post.