Schlagwort: kultur frankreich

  • Vieilles Charrues 2026: Wie Frankreichs größtes Musikfestival den Stars von morgen eine Bühne gibt

    Vieilles Charrues 2026: Wie Frankreichs größtes Musikfestival den Stars von morgen eine Bühne gibt

    Auf den ersten Blick bleibt beim Festival Vieilles Charrues alles beim Alten. Internationale Superstars, bekannte Namen aus Rock, Pop, Rap, Elektro und Chanson locken Jahr für Jahr Hunderttausende Besucher auf die weitläufigen Wiesen von Kerampuilh in der Bretagne. Doch hinter den großen Schlagzeile…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Arles blickt nach Amerika

    Arles blickt nach Amerika

    Jeden Sommer verwandelt sich die südfranzösische Stadt Arles in einen Ort, an dem Fotografie weit mehr ist als Kunst an weißen Wänden. Die Rencontres d’Arles zählen seit Jahrzehnten zu den bedeutendsten Fotofestivals der Welt und locken Fotografen, Kuratoren, Sammler und Bildliebhaber aus allen Kont…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Fayence und Nougatine – die gut gehüteten Geheimnisse von Nevers

    Fayence und Nougatine – die gut gehüteten Geheimnisse von Nevers

    Nevers gehört zu jenen Städten, die sich nicht in den Vordergrund drängen. An den Ufern der Loire gelegen, fern der großen Touristenströme, bewahrt sie einen Charakter, der typisch für das stille Frankreich ist. Zwischen mittelalterlichen Gassen, dem imposanten Herzogspalast und traditionsreichen Geschäften begegnen Besucher zwei Wahrzeichen, die auf den ersten Blick kaum miteinander verbunden scheinen: der berühmten Fayence und der ebenso bekannten Nougatine. Die eine entsteht aus Ton, Feuer und Farbe, die andere aus Zucker, Mandeln und handwerklichem Geschick. Doch beide erzählen dieselbe Geschichte – die einer Stadt, die ihre Identität über Tradition, Präzision und Leidenschaft definiert.

    Die Fayence von Nevers zählt zu den ältesten und bedeutendsten Keramiktraditionen Frankreichs. Bereits im 16. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zu einem Zentrum dieser besonderen Kunstform. Italienische Handwerker brachten damals ihr Wissen mit an die Loire und führten Techniken ein, die von der Majolika der Renaissance inspiriert waren. Aus dieser Begegnung verschiedener Kulturen entstand ein Stil, der bis heute unverwechselbar geblieben ist.

    Teller, Vasen, Krüge und Schalen verwandelten sich in kleine Kunstwerke. Religiöse Szenen fanden ebenso ihren Platz auf der Keramik wie mythologische Darstellungen, Blumenornamente oder exotische Motive, die von der Faszination für ferne Länder zeugten. Wer heute eine historische Fayence aus Nevers betrachtet, blickt nicht einfach auf einen Gebrauchsgegenstand. Er liest eine Geschichte.

    Gerade darin liegt ihre Besonderheit.

    Ein Teller aus Nevers diente selten nur dem Servieren von Speisen. Er zeigte Wohlstand, Geschmack und oft auch politische Überzeugungen. Während der Französischen Revolution nutzten Künstler die Keramik sogar als Medium für Botschaften und Symbole ihrer Zeit. In einer Epoche ohne soziale Netzwerke und moderne Kommunikationsmittel verbreiteten sich Ideen auf überraschenden Wegen – manchmal eben über kunstvoll bemalte Teller.

    Besonders bekannt ist das charakteristische Blau der Neverser Fayence. Dieses tiefe Blau wirkt fast wie der Himmel über der Loire an einem klaren Sommerabend. Auf dem farbigen Hintergrund heben sich weiße Figuren und filigrane Ornamente eindrucksvoll ab. Jede Werkstatt entwickelte im Laufe der Jahrhunderte ihre eigenen Nuancen, doch die Verbindung von Blau und Weiß blieb ein Markenzeichen der Stadt.

    Heute produzieren nur noch wenige Ateliers in traditioneller Handarbeit. Genau das verleiht den Stücken ihren besonderen Wert. In einer Welt, in der Maschinen perfekte Kopien erzeugen, wirken kleine Unregelmäßigkeiten plötzlich wie ein Luxus. Jeder Pinselstrich trägt die Handschrift eines Menschen. Jede Glasur besitzt ihren eigenen Charakter.

    Und genau das macht den Reiz aus.

    Während die Fayence die künstlerische Seite von Nevers verkörpert, steht die Nougatine für die süßen Verführungen der Stadt. Ihre Geschichte beginnt im Jahr 1850, als der Confiseur Jean Louis Bourumeau eine Spezialität entwickelte, die schon bald weit über die Region hinaus bekannt wurde.

    Der Legende nach kostete Kaiserin Eugénie, die Gemahlin Napoleons III., die Süßigkeit während eines Aufenthalts in Nevers. Ihr soll die Nougatine so gut geschmeckt haben, dass sie regelmäßig Bestellungen aufgab und damit zum Ruhm der Spezialität beitrug. Ob sich jedes Detail dieser Geschichte exakt belegen lässt? Vielleicht nicht. Doch solche Erzählungen gehören in Frankreich oft zum kulturellen Erbe eines Produkts wie die Zutaten selbst.

    Die Rezeptur erscheint zunächst erstaunlich schlicht: Mandeln, Zucker, Glukose, Vanille und Eiweiß. Mehr braucht es nicht. Doch zwischen den Zutaten und dem fertigen Ergebnis liegt eine Kunst, die Erfahrung verlangt. Der Zucker muss exakt den richtigen Punkt erreichen. Die Mandeln benötigen die passende Röstung. Und dann zählt jede Minute, denn die Masse härtet rasch aus.

    Das Ergebnis besitzt eine unverwechselbare Textur. Knusprig, karamellig und angenehm nussig entfaltet die Nougatine ihren Geschmack mit jedem Bissen. Ihre typische perlmuttfarbene bis leicht orange schimmernde Oberfläche macht sie sofort erkennbar. Viele Besucher nehmen eine Schachtel als Souvenir mit nach Hause – nicht selten mit dem Vorsatz, sie lange aufzubewahren. Meist siegt allerdings die Versuchung deutlich früher.

    Zwischen Fayence und Nougatine bestehen erstaunliche Parallelen.

    Beide entstehen durch die Kraft des Feuers. Die Fayence verbringt Stunden im Brennofen, die Nougatine verdankt ihren Charakter dem kochenden Zucker. Beide erfordern präzises Timing. Ein Moment zu früh oder zu spät, und das Ergebnis verliert seine Qualität.

    Auch ihre Zerbrechlichkeit verbindet sie.

    Ein Fayenceteller kann Jahrhunderte überdauern und zugleich mit einem unachtsamen Griff zerbrechen. Eine Nougatine hält nur wenige Tage oder Wochen, bleibt dafür oft lange in Erinnerung. Ist es nicht faszinierend, wie eng Vergänglichkeit und Beständigkeit manchmal zusammenliegen?

    Nevers hat diese Traditionen nie auf bloße Folklore reduziert. Die Stadt präsentiert sie nicht als dekorative Kulisse für Besucher, sondern als lebendige Bestandteile ihres Alltags. In Werkstätten malen Keramiker noch immer von Hand. In Konditoreien duftet es nach karamellisierten Mandeln. Vergangenheit und Gegenwart begegnen sich hier ganz selbstverständlich.

    Vielleicht erklärt genau das den besonderen Charme der Stadt.

    Wer Nevers besucht, entdeckt keine spektakulären Inszenierungen. Stattdessen offenbart sich eine Kultur des Handwerks, die über Generationen gewachsen ist. Zwischen den stillen Straßen, den historischen Fassaden und dem gemächlichen Flusslauf der Loire entstehen jene kleinen Momente, die oft stärker wirken als große Sehenswürdigkeiten. Was sagt schließlich mehr über eine Region aus als die Dinge, die ihre Bewohner seit Jahrhunderten mit Hingabe herstellen?

    Die Antwort findet sich vielleicht in einem blau bemalten Teller. Oder in einem Stück goldbrauner Nougatine.

    Ein Artikel von M. Legrand

  • Patrick Bruel in Polizeigewahrsam: Neue Entwicklung in einer der meistbeachteten Affären Frankreichs

    Patrick Bruel in Polizeigewahrsam: Neue Entwicklung in einer der meistbeachteten Affären Frankreichs

    Der französische Sänger und Schauspieler Patrick Bruel ist am Montag, dem 8. Juni 2026, im Rahmen laufender Ermittlungen wegen mehrerer Vorwürfe sexueller Gewalt in Polizeigewahrsam genommen worden. Die Maßnahme erfolgte auf Anordnung der zuständigen Ermittlungsbehörden und stellt einen weiteren Schritt in einem Verfahren dar, das seit Monaten die französische Öffentlichkeit beschäftigt. Nach aktuellen Informationen soll die Anhörung dazu dienen, den Künstler zu Vorwürfen zu befragen, die in mehreren Beschwerden zusammengeführt wurden. Die Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft in Nanterre koordiniert, nachdem sowohl in Frankreich als auch im Ausland Anzeigen eingegangen waren. Die Behörden prüfen dabei unterschiedliche Vorwürfe, darunter sexuelle Übergriffe, versuchte Vergewaltigungen und Vergewaltigungen. Die Affäre hat in den vergangenen Monaten erheblich an Dynamik gewonnen. Zahlreiche Frauen haben öffentlich über mutmaßliche Erlebnisse mit dem Sänger berichtet und ihm unan…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Der Eiffelturm neu erlebt: Wenn Geschichte durch die virtuelle Brille lebendig wird

    Der Eiffelturm neu erlebt: Wenn Geschichte durch die virtuelle Brille lebendig wird

    Der Eiffelturm gehört zu jenen Bauwerken, die jeder kennt. Er ziert Reiseführer, Postkarten und Millionen von Smartphone-Fotos. Kaum ein Symbol steht so sehr für Paris wie die „Dame de Fer“, die eiserne Dame, die seit mehr als 130 Jahren über der französischen Hauptstadt wacht. Und doch zeigt sich g…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Die Millionen-Banane von Metz: Gestohlen, ersetzt – und wieder Gesprächsthema der Kunstwelt

    Die Millionen-Banane von Metz: Gestohlen, ersetzt – und wieder Gesprächsthema der Kunstwelt

    Manchmal schreibt die Kunstwelt Geschichten, die klingen wie ein Scherz. Im französischen Metz genügte nun ein einziger Handgriff, um eines der bekanntesten Kunstwerke der Gegenwart vorübergehend verschwinden zu lassen: Ein Besucher nahm die Banane von der Wand. Genau dieses unscheinbare Obststück b…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Saint-Martin-d’Abbat: Wo Briefkästen zu Dorfgeschichten werden

    Saint-Martin-d’Abbat: Wo Briefkästen zu Dorfgeschichten werden

    Wer durch das kleine französische Dorf Saint-Martin-d’Abbat spaziert, merkt schnell: Hier läuft etwas anders. Kein Mensch hetzt. Kein Souvenirshop blinkt aggressiv um Aufmerksamkeit. Stattdessen bleibt man plötzlich vor einem Briefkasten stehen — und grinst. Denn dieser Briefkasten sieht aus wie ein Traktor. Der nächste wie ein kleines Schiff. Wieder ein paar Häuser weiter hängt eine […]

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Sara Forestier und das Ende des Schweigens im französischen Kino

    Sara Forestier und das Ende des Schweigens im französischen Kino

    Das französische Kino steht unter Druck. Nicht wegen sinkender Zuschauerzahlen oder künstlerischer Debatten, sondern wegen einer Frage, die jahrelang hinter roten Vorhängen, Festivalglanz und großen Namen verborgen blieb: sexuelle Gewalt und Machtmissbrauch in der Filmbranche. Schauspielerin Sara Fo…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Ein Strand für den Mythos: Cannes ehrt Brigitte Bardot

    Ein Strand für den Mythos: Cannes ehrt Brigitte Bardot

    An der Croisette glitzert das Mittelmeer wie eh und je. Sonnenbrillen spiegeln Palmen, Fotografen lauern auf den nächsten großen Auftritt – und nun trägt einer der bekanntesten Strände der Stadt einen Namen, der seit Jahrzehnten untrennbar mit Cannes verbunden ist: Brigitte Bardot. Der frühere Stran…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Der 14. Mai in Frankreich: Zwischen Revolte, Erinnerung und rotem Teppich

    Der 14. Mai in Frankreich: Zwischen Revolte, Erinnerung und rotem Teppich

    Der 14. Mai wirkt im französischen Kalender zunächst unscheinbar. Kein Nationalfeiertag, keine Militärparaden. Und doch trägt dieses Datum eine erstaunliche politische und kulturelle Wucht in sich. Frankreich wäre schließlich nicht Frankreich, wenn selbst ein gewöhnlicher Frühlingstag nicht Stoff für historische Debatten, gesellschaftliche Spannungen und große Inszenierungen liefern würde.

    Besonders tief eingebrannt bleibt der Mai 1968.

    Rund um den 14. Mai erreichte die Protestbewegung damals eine neue Dimension. Was mit Studentenprotesten in Paris begonnen hatte, schwappte plötzlich auf das ganze Land über. Universitäten wurden besetzt, Arbeiter streikten, Fabriken standen still. Innerhalb weniger Tage verwandelte sich Frankreich in ein Pulverfass. Millionen Menschen legten die Arbeit nieder — ein Vorgang, der bis heute als einer der größten Generalstreiks Europas gilt.

    Die Bilder jener Wochen wirken noch immer nach: Barrikaden im Quartier Latin, junge Demonstranten mit Pflastersteinen in den Händen, Rauchschwaden über Paris. Präsident Charles de Gaulle schien zeitweise die Kontrolle über das Land zu verlieren. Frankreich diskutierte plötzlich alles gleichzeitig — Macht, Freiheit, Kapitalismus, Sexualmoral, Bildung, Hierarchien. Das alte Frankreich bekam Risse. Und zwar gewaltige.

    Bis heute entzündet sich an „Mai 68“ fast reflexartig Streit. Für manche markierte diese Revolte den Beginn eines moderneren, freieren Landes. Andere sehen darin den Startschuss für den schleichenden Verlust staatlicher Autorität und gesellschaftlicher Ordnung. In französischen Talkshows reicht oft schon das Stichwort „68“, und zack — die nächste Grundsatzdebatte läuft heiß.

    Doch der 14. Mai erinnert Frankreich auch an ein düsteres Kapitel seiner Geschichte.

    Am 14. Mai 1941 begann die sogenannte „Rafle du billet vert“, eine der ersten großen Verhaftungsaktionen gegen Juden im besetzten Frankreich. Tausende Männer, viele von ihnen ausländische Juden, wurden damals von französischen Behörden vorgeladen, festgenommen und später interniert. Dass die französische Polizei aktiv an diesen Maßnahmen beteiligt war, zählt bis heute zu den schmerzhaftesten Punkten der nationalen Erinnerungskultur.

    Lange tat sich Frankreich schwer mit dieser Vergangenheit. Jahrzehntelang dominierte die Erzählung eines Landes des Widerstands. Erst später rückte die Verantwortung des Vichy-Regimes stärker ins öffentliche Bewusstsein. Heute gehört diese Aufarbeitung fest zur politischen Kultur Frankreichs. Gerade angesichts wachsender antisemitischer Spannungen gewinnt die Erinnerung an solche Ereignisse erneut an Gewicht. Geschichte liegt hier eben nie staubig im Archiv — sie sitzt mit am Tisch.

    Und dann gibt es noch die andere Seite Frankreichs: Glamour, Kino und große Bühne.

    Im Mai richtet sich der Blick traditionell nach Cannes. Während an den Stränden der Côte d’Azur Fotografen um die besten Bilder kämpfen, präsentiert sich Frankreich als Kulturnation mit globalem Anspruch. Das Filmfestival von Cannes ist weit mehr als eine Ansammlung schöner Kleider und berühmter Gesichter. Hier treffen Politik, Kunst und Selbstinszenierung aufeinander. Französische Kulturpolitik versteht Film seit Jahrzehnten als Teil nationaler Identität — fast so ernst wie andere Länder ihre Außenpolitik.

    Manchmal wirkt Cannes wie ein Paralleluniversum zum politischen Alltag in Paris. Dort Streiks und Rentendebatten, hier Blitzlichtgewitter und Champagner. Irgendwie passt genau dieser Kontrast perfekt zu Frankreich.

    Auch sportlich fällt der 14. Mai häufig in eine heiße Phase der Saison. Fußballmeisterschaften entscheiden sich, Pokalfinals stehen an, ganze Städte geraten in kollektive Nervosität. Fußball besitzt in Frankreich längst eine Bedeutung, die weit über den Sport hinausgeht. Fragen nach Integration, sozialem Aufstieg und nationalem Zusammenhalt spiegeln sich regelmäßig auf dem Platz wider.

    Der 14. Mai zeigt deshalb exemplarisch, wie Frankreich tickt: Dieses Land lebt von Erinnerung, Widerspruch und Leidenschaft. Vergangenheit und Gegenwart prallen hier ständig aufeinander. Selbst ein scheinbar gewöhnlicher Tag im Kalender öffnet plötzlich ein Fenster auf die großen französischen Themen — Revolte, Verantwortung, Kultur und gesellschaftliche Identität.

    Von C. Hatty