Schlagwort: krankenhaus

  • Alptraum im Gaza-Streifen: Krankenhaus Ziel eines Angriffs – und andere World-News

    Alptraum im Gaza-Streifen: Krankenhaus Ziel eines Angriffs – und andere World-News

    Gestern Morgen wurde der Gazastreifen erneut von heftigen israelischen Luftangriffen erschüttert. Mehrere Palästinenser starben oder wurden verletzt, als unter anderem das Gelände des Al-Aqsa-Märtyrer-Krankenhauses in Zentral-Gaza getroffen wurde. Laut Gesundheitsbehörden und den Vereinten Nationen hinterließen die Angriffe Verwüstung und Leid – ein Bild, das für viele Familien dort leider zur traurigen Realität geworden ist.

    Zahlreiche Familien hatten in der Hoffnung, internationale Gesetze, die Krankenhäuser als geschützte Zonen ausweisen, würden ihnen Sicherheit bieten, auf dem Parkplatz des Krankenhauses Unterschlupf gesucht. Doch diese Hoffnung wurde durch den Einschlag eines Geschosses zerstört. Flammen breiteten sich von Zelt zu Zelt aus, Schreie der Verzweiflung erfüllten die Luft, während die Überreste der Zelte verkohlten.

    „Es ist, als ob man in einem wiederkehrenden Albtraum lebt“, sagte Mahmoud Wadi, ein 20-Jähriger, dessen Familie bereits seit Monaten auf dem Krankenhausgelände lebte. Für ihn und seine Verwandten war es der siebte Angriff auf ein Krankenhaus, den sie miterlebten. „Jedes Mal, wenn wir schlafen, wachen wir zu diesem selben Szenario auf: Zelte werden getroffen, Menschen schreien.“

    Was kann man in einer solchen Situation überhaupt noch erwarten? Diese Frage stellen sich wohl viele der Betroffenen.


    Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Harris und Trump

    Mit nur noch drei Wochen bis zur Wahl in den USA spitzt sich das Rennen zwischen Vizepräsidentin Kamala Harris und Donald Trump weiter zu. Eine neue Durchschnittsrechnung der Umfragewerte zeigt ein beinahe gleichauf liegendes Duell in sieben entscheidenden Swing States. Wie mein Kollege Nate Cohn analysiert, ist es schwer, sich an eine Wahl zu erinnern, bei der zu diesem Zeitpunkt noch so viele Schlüsselstaaten in den Umfragen derart eng beieinander lagen.

    In solch einem engen Rennen haben selbst kleinste Veränderungen in den Umfragewerten eine riesige Bedeutung. Ein minimaler Fehler in den Erhebungen könnte somit zu einem völlig anderen Wahlergebnis führen – sei es für Harris oder für Trump.

    Es bleibt spannend, ob das US-amerikanische Wahlsystem sich auf solche knappen Verhältnisse einstellen kann oder ob Chaos droht, sollte sich das Ergebnis auf der Kippe befinden.


    Kanada weist indische Diplomaten aus

    Kanada sorgte gestern für internationales Aufsehen, als es den indischen Hochkommissar und fünf weitere Diplomaten aus dem Land verwies. Die Regierung beschuldigte Indien, in Kanada Morde und Erpressungen organisiert zu haben, um die dort lebenden Sikh-Separatisten einzuschüchtern und Kritiker zum Schweigen zu bringen. Indien reagierte umgehend und wies sechs Kanadier aus, darunter einen hochrangigen Diplomaten der Botschaft.

    Dieser diplomatische Schlagabtausch ist der Höhepunkt eines Streits, der im vergangenen Jahr mit der Ermordung des prominenten Sikh-Geistlichen Hardeep Singh Nijjar in Surrey, British Columbia, seinen Anfang nahm. Die kanadische Regierung behauptet, Indien stehe hinter dem Mord – Vorwürfe, die von Neu-Delhi als politisch motiviert abgetan werden.

    Der Konflikt zwischen den beiden Ländern birgt das Potenzial, sich weiter zu verschärfen und könnte langfristig ihre diplomatischen Beziehungen auf eine harte Probe stellen. Wer wird hier wohl am längeren Hebel sitzen?


    Weitere Schlagzeilen:

    • Weltraum: NASA hat nach über einem Jahrzehnt erstmals wieder eine Mission zum Jupiter gestartet. Ziel ist es, die Bewohnbarkeit eines seiner Ozeanmonde zu erforschen – eine Reise, die fast sechs Jahre dauern wird.
    • Nobelpreis für Wirtschaft: Daron Acemoglu, Simon Johnson und James Robinson wurden für ihre bahnbrechende Arbeit zur Erklärung der Wohlstandsunterschiede zwischen Nationen ausgezeichnet.
    • Krieg in der Ukraine: Die russischen Streitkräfte konnten in einem von der Ukraine zurückeroberten Gebiet Erfolge verzeichnen.
    • Großbritannien: In England und Wales wachsen die Rufe nach einer Verstaatlichung der Wasserindustrie, da immer mehr Haushalte unter Abwasserverschmutzungen und steigenden Rechnungen leiden.
    • Deutschland: Ein Berliner Gericht hat einen 80-jährigen ehemaligen Stasi-Offizier für einen Mord im Jahr 1974 zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt.
    • Russland: Ein Bericht zeigt, dass westliche Pläne, Russlands Einnahmen aus dem Ölgeschäft zu unterbinden, durch eine „Schattenflotte“ von Tankern unterlaufen werden.
    • Italien: Ein umstrittener Plan führte dazu, dass Italien erstmals ein Boot mit Migranten nach Albanien schickte, wo deren Asylanträge geprüft werden sollen.
    • Jordanien: Archäologen haben in der Nähe des weltberühmten Schatzhauses von Petra eine Kammer mit 12 menschlichen Skeletten und Grabbeigaben entdeckt.

    Die Welt dreht sich unaufhörlich weiter – und manchmal hat man das Gefühl, sie würde dabei immer ein wenig schneller werden.

  • Hôpital de Nice: Ein Sommer im Ausnahmezustand für die Notaufnahmen

    Hôpital de Nice: Ein Sommer im Ausnahmezustand für die Notaufnahmen

    Am CHU de Nice (Alpes-Maritimes), dem meistbesuchten Krankenhaus Frankreichs, laufen die Notaufnahmen seit Beginn des Sommers auf Hochtouren.

    In den sonnigen Straßen von Nizza muss es schnell gehen. Doch die Sommerstaus machen es den Rettungsdiensten nicht leicht, sich einen Weg zu bahnen. Bei lebensbedrohlichen Notfällen rücken die Feuerwehrleute aus, nur um dann auf die medizinische Crew des ärztlichen Notfalldienstes SAMU zu warten. Sobald diese eintrifft, werden im Handumdrehen alle notwendigen Untersuchungen durchgeführt – eine gut eingespielte Routine, die in kürzester Zeit Leben rettet.

    Dauerstress in den Notaufnahmen

    Alle Einsätze der Ambulanz werden vom CHU de Nice, dem größten Krankenhaus in Nizza, koordiniert. Der Notruf 15, die zentrale Leitstelle, ist im Sommer besonders gefordert. Hier sitzen SAMU-Mitarbeiter, die unermüdlich Fragen von Patienten am Telefon beantworten. In der Universitätsklinik von Nizza, dem Pasteur-Krankenhaus, herrscht Hochbetrieb: Brüche, Ertrinkungsunfälle und Schwächeanfälle gehören zum Alltag der Ärzte. Denn die malerische Stadt an der Côte d’Azur zieht im Sommer sehr viele Urlauber an.

    Im Juli sind die Notaufnahmen oft überlastet. Mehr als 300 Patienten strömen täglich in die Notaufnahme, womit es das am stärksten frequentierte Notfallzentrum des Landes ist. Man stelle sich vor: Wie ein Domino-Effekt folgt ein Notfall auf den nächsten, ohne dass eine Pause in Sicht ist. Das bedeutet für das Personal ununterbrochenen Stress und hohen Druck, der oft auf den Schultern nur einiger weniger ruht.

    Ein schwieriger Weg

    Die Ambulanzfahrten durch den dichten Sommerverkehr sind ein Abenteuer für sich. Die Feuerwehrleute müssen kreativ werden, um Hindernisse zu umgehen, und jeder Anruf beim Notruf birgt die Frage: „Kommen wir rechtzeitig an?“ Dieser ständige Wettlauf gegen die Zeit ist für die Rettungskräfte nervenaufreibend. Aber was ist die Alternative? Den Notruf nicht zu beantworten, ist keine Option.

    Von Herzen für die Patienten

    Trotz der Belastung bleibt das Engagement des medizinischen Personals unerschütterlich. Jeder Patient wird mit derselben Sorgfalt behandelt – ob es sich um einen Sonnenstich oder einen schweren Unfall handelt. Die Ärzte und Krankenschwestern im Pasteur-Krankenhaus sind echte Helden des Alltags. Ihre Arbeit geht über das hinaus, was man von einem normalen Job erwarten würde. Sie zeigen Herz und Mut, um den Menschen in ihrer Stadt zu helfen.

    Herausforderungen und Lösungen

    Die Sommermonate in Nice bringen nicht nur Hitze, sondern auch eine Vielzahl von gesundheitlichen Herausforderungen mit sich. Die Notaufnahmen stoßen regelmäßig an ihre Grenzen. Neue Strategien zur Entlastung des Personals und zur Verbesserung der Versorgung sind gefragt. Vielleicht helfen mehr spezialisierte Zentren oder eine bessere Verkehrsplanung, um die Rettungskräfte schneller ans Ziel zu bringen. Der Bedarf ist eindeutig – innovative Lösungen müssen her, um die Effizienz und die Arbeitsbedingungen zu verbessern.

    Es ist eine brütende Sommerhitze, die über Nizza liegt, und doch strahlt das Krankenhauspersonal eine unerschütterliche Entschlossenheit aus. Inmitten von Stress und Hektik finden sie immer wieder Wege, um das Unmögliche möglich zu machen. Diesen Sommer sind sie mehr denn je die wahren Ritter der Côte d’Azur.

  • Drama um Jeane Manson während eines Prozesses in Lyon

    Drama um Jeane Manson während eines Prozesses in Lyon

    Die amerikanische Sängerin Jeane Manson, bekannt für ihre musikalischen Erfolge und schillernde Karriere, erlebte kürzlich dramatische Momente in Lyon, die weit über die auf der Bühne hinausgingen. Während eines Berufungsprozesses, der die Aufmerksamkeit der Medien auf sich zog, erlitt Manson einen …

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  • Cyberangriff auf Cannes: Krankenhausdaten erbeutet

    Cyberangriff auf Cannes: Krankenhausdaten erbeutet

    Das Krankenhaus Simone Veil in Cannes wurde Ziel eines schwerwiegenden Cyberangriffs durch russischsprachige Hacker. Vor zwei Wochen führten sie ihre Drohungen aus und verlangten Lösegeld. Der Vorfall hat weitreichende Folgen, da über 60 Gigabyte an medizinischen Dokumenten gestohlen und im Internet veröffentlicht wurden.

    Ein schwerwiegender Datendiebstahl

    Die gestohlenen Informationen umfassen eine breite Palette sensibler Daten: von Personalausweisen über medizinische Berichte bis hin zu Gehaltsabrechnungen und psychologischen Bewertungen. Diese Veröffentlichung privater und vertraulicher Daten stellt ein erhebliches Risiko für die betroffenen Patienten und Mitarbeiter dar.

    Ein Sprecher des Krankenhauses erklärte, man sei dabei, die gestohlenen Daten zu analysieren, um die betroffenen Personen zu informieren und Anweisungen zu geben, wie sie sich verhalten sollen. Dieser Schritt ist entscheidend, um das Risiko von Identitätsdiebstahl und anderen Formen des Missbrauchs zu minimieren.

    Weitere Fälle in Frankreich

    Dies ist nicht der erste Vorfall dieser Art in Frankreich. Vor einigen Monaten wurden bei einem weiteren Cyberangriff auf das Krankenhaus in Armentières mehr als 800 Bankdaten gestohlen. Die Zunahme solcher Vorfälle betont die Notwendigkeit für verbesserte Sicherheitsmaßnahmen in Gesundheitseinrichtungen.

    Das Krankenhaus in Cannes hat offiziell Anzeige erstattet, und es läuft eine Untersuchung. Die französischen Behörden sind gefordert, auf diese wachsende Bedrohung zu reagieren, die nicht nur die Privatsphäre der Bürger bedroht, sondern auch das Vertrauen in die Sicherheit kritischer Infrastrukturen untergräbt.

    Die Notwendigkeit stärkerer Cybersicherheitsmaßnahmen

    Angesichts der Schwere und der Häufigkeit dieser Angriffe ist es unerlässlich, dass Krankenhäuser und andere kritische Einrichtungen ihre Cybersicherheitsprotokolle stärken. Dies beinhaltet nicht nur verbesserte technische Maßnahmen, sondern auch Schulungen für Mitarbeiter, um die Risiken zu minimieren und auf verdächtige Aktivitäten schnell reagieren zu können.

    Der Angriff auf das Krankenhaus Simone Veil in Cannes ist ein weiteres alarmierendes Beispiel dafür, wie Cyberkriminalität zunehmend reale Auswirkungen hat und warum es entscheidend ist, präventive Maßnahmen zu ergreifen, um solche Vorfälle in der Zukunft zu verhindern.

  • Cyberangriff legt Krankenhaus in Cannes lahm: Nicht dringende Operationen verschoben

    Cyberangriff legt Krankenhaus in Cannes lahm: Nicht dringende Operationen verschoben

    Das Simone-Veil-Krankenhaus in Cannes erlebt derzeit eine heikle Situation. Seit dem Morgen des 16. April steht das Krankenhaus im Zeichen eines Cyberangriffs, der dazu führte, dass viele nicht dringende chirurgische Eingriffe verschoben werden mussten. Aber was bedeutet das genau für die Patienten und das Krankenhauspersonal?

    Laut Berichten von France Bleu Azur wurde nach Bekanntwerden des Angriffs sofort eine Krisenzelle eingerichtet. Diese besteht aus IT-Experten und Mitgliedern der Nationalen Agentur für die Sicherheit von Informationssystemen (Anssi). Ihr Ziel? Die Auswirkungen des Angriffs so gering wie möglich zu halten. Trotz der schwierigen Umstände bleibt die Notfallversorgung des Krankenhauses gewährleistet, ein kleiner Lichtblick in dieser düsteren Lage.

    Die Verwaltung des Krankenhauses funktioniert derzeit nur in einem „degradierten Modus“. Das bedeutet, dass die übliche digitale Patientenakte auf Eis liegt und stattdessen alles per Hand auf Papier festgehalten wird. „Alles muss überprüft werden“, betont das Krankenhaus in seinem Kommuniqué. Aber was genau verursachte diesen digitalen Kollaps?

    Die Justiz hat bereits Ermittlungen eingeleitet, um den Ursprung und die Verantwortlichen dieses Cyberangriffs zu ermitteln. Doch die Frage bleibt: Wie sicher sind französische Krankenhäuser vor solchen digitalen Bedrohungen, und was kann getan werden, um solche Vorfälle in der Zukunft zu verhindern?

    In einer Welt, in der unsere Abhängigkeit von Technologie immer weiter zunimmt, sind solche Vorfälle nicht nur beunruhigend, sondern sie werfen auch wichtige Fragen auf. Ist es an der Zeit, dass Krankenhäuser ihre Cybersicherheitsmaßnahmen überdenken? Oder sollten wir uns darauf einstellen, dass solche Vorfälle zum neuen Normal werden?

  • Krisenzustand in Straßburger Notaufnahmen: FO-Gewerkschaft klagt an

    Krisenzustand in Straßburger Notaufnahmen: FO-Gewerkschaft klagt an

    Die Gewerkschaft Force Ouvrière (FO) hat im Namen der Mitarbeiter der Universitätskliniken von Straßburg Klage gegen Unbekannt wegen „unterlassener Hilfeleistung“ eingereicht. Dieser drastische Schritt wurde am Donnerstag, dem 11. April, vollzogen und folgt auf den Tod von zwei Patienten im Jahr 2022, die in den Notaufnahmen der Kliniken verstarben.

    Die Überlastung der Notaufnahmen in Straßburg, wo durchschnittlich 225 Patienten täglich behandelt werden und täglich zwischen 80 und 90 Hospitalisierungen stattfinden, hat laut Berichten von France Bleu Alsace zu schwerwiegenden Mängeln in der Patientenversorgung geführt. Christian Prud’homme, der Generalsekretär der FO Santé im Departemeent Bas-Rhin, äußerte sich kritisch über die Situation und beschuldigte die Verantwortlichen, ihre Pflichten zur ordnungsgemäßen Verwaltung und Reaktion auf Notfälle nicht zu erfüllen.

    Diese Klage soll ein dringendes Signal an die Verantwortlichen senden, die Missstände in den Notaufnahmen ernst zu nehmen und die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um weitere Tragödien zu verhindern. Die Gewerkschaft macht deutlich, dass das aktuelle System nicht nur unter personeller und organisatorischer Überlastung leidet, sondern auch ein grundsätzliches Problem in der Verantwortungsübernahme und im Krisenmanagement besteht.

    Die Tatsache, dass die Staatsanwaltschaft Straßburg zuvor bereits informiert wurde, aber keine Maßnahmen ergriffen hat, verstärkt die Dringlichkeit der Angelegenheit. Die Gewerkschaft fordert eine gründliche Untersuchung und Überarbeitung der Notfallprotokolle sowie eine bessere Ressourcenverteilung, um die Sicherheit und das Wohl der Patienten zu gewährleisten. Die Klage gegen Unbekannt wegen „unterlassener Hilfeleistung“ unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Lage und die Notwendigkeit einer sofortigen und umfassenden Reaktion.

  • Bettwanzenalarm im Krankenhaus: Notaufnahme vorübergehend geschlossen

    Bettwanzenalarm im Krankenhaus: Notaufnahme vorübergehend geschlossen

    Im Krankenhauszentrum von Arras, einer Stadt im französischen Département Pas-de-Calais, kam es zu einem ungewöhnlichen Vorfall, der die sofortige Schließung der Notaufnahme nach sich zog. Grund für diese drastische Maßnahme war die Aufnahme eines Patienten, der stark von Bettwanzen befallen war.

    Der Vorfall

    Am Dienstag, den 9. April, stellte sich heraus, dass ein Mann, der die Notaufnahme des Krankenhauses aufsuchte, mit Bettwanzen infiziert war. Die Verantwortlichen reagierten umgehend: Der Patient wurde isoliert, um eine weitere Ausbreitung der Schädlinge zu verhindern. Als Vorsichtsmaßnahme wurden sämtliche Neuaufnahmen in der Notaufnahme (mit Ausnahme lebensbedrohlicher, geburtshilflicher und pädiatrischer Notfälle) vorübergehend gestoppt. Patienten, die eine Behandlung benötigten, wurden an benachbarte Gesundheitseinrichtungen verwiesen.

    Maßnahmen und Wiederaufnahme des Betriebs

    Um das Problem zu bewältigen und eine weitere Verbreitung der Bettwanzen zu verhindern, wurde noch am selben Tag eine spezialisierte Firma mit der Desinfektion des betroffenen Bereichs beauftragt. Diese schnelle Reaktion ermöglichte es dem Krankenhaus, den regulären Betrieb der Notaufnahme in der darauffolgenden Nacht wieder aufzunehmen.

    Bettwanzen: Eine unterschätzte Gefahr

    Bettwanzen sind kleine, nachtaktive Insekten, die sich von menschlichem Blut ernähren. Sie sind bekannt dafür, in Bettritzen, Möbeln und sogar in Kleidungsstücken zu leben, von wo aus sie sich schnell ausbreiten können. Ihr Biss kann zu Hautirritationen, Allergien und in seltenen Fällen zu ernsthaften allergischen Reaktionen führen. Der Vorfall im Krankenhaus von Arras unterstreicht die Bedeutung schneller und effektiver Reaktionsmaßnahmen bei der Entdeckung von Bettwanzen, um ihre Verbreitung in öffentlichen Einrichtungen zu verhindern.

    Der Vorfall im Krankenhauszentrum von Arras zeigt deutlich, dass Bettwanzen eine ernstzunehmende Herausforderung darstellen können, selbst in Umgebungen, in denen Sauberkeit und Hygiene oberste Priorität haben. Die schnelle und entschlossene Reaktion des Krankenhauspersonals und die anschließende professionelle Desinfektion waren entscheidend, um den normalen Krankenhausbetrieb schnell wiederherzustellen und das Risiko einer weiteren Ausbreitung zu minimieren. Dieser Vorfall dient als wichtige Erinnerung an die Notwendigkeit, wachsam zu bleiben und proaktiv Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Schädlingen in öffentlichen Einrichtungen zu ergreifen.

  • Saint-Denis: 24-jährige Frau stirbt wenige Stunden nach Entlassung aus der Notaufnahme

    Saint-Denis: 24-jährige Frau stirbt wenige Stunden nach Entlassung aus der Notaufnahme

    Eine 24-jährige Frau suchte wegen starker Brustschmerzen die Notaufnahme des Krankenhauses in Saint-Denis (Seine-Saint-Denis) auf. Die Patientin wurde wieder nach Hause geschickt und starb nur wenige Stunden nach ihrem Besuch im Krankenhaus.

    Was geschah am 29. Dezember letzten Jahres in der Notaufnahme des Krankenhauses von Saint-Denis (Departement Seine-Saint-Denis)? Diese Frage stellen sich die Angehörigen von Anissa. Die 24-jährige Frau starb an den Folgen einer genetisch bedingten Herzmuskelerkrankung nur wenige Stunden, nachdem sie in der Notaufnahme des Krankenhauses behandelt worden war.

    Die Patientin war am Abend wegen starker Schmerzen in der Brust in die Universitätsklinik in der Region Paris gebracht worden. Die junge Frau spuckte viel Blut und wurde von den medizinischen Fachkräften einer radiologischen Untersuchung unterzogen. Die Patientin wurde anschließend wieder nach Hause geschickt, obwohl das Pflegepersonal eine Infektion in den Bronchien feststellte. Anissas jüngere Schwester behauptet, sie habe mit einer Krankenschwester gesprochen: „Ich fragte sie, warum meine Schwester in diesem Zustand ist. Sie sagte mir, dass man ihr ein Rezept mit einem Medikament gegeben habe und dass sie es nehmen muss. Ich sage ihr, dass ich nicht mit ihr nach Hause gehen kann, während sie Blut spuckt“.

    Maïmouna und Anissa werden trotzdem aufgefordert, wieder nach Hause zu gehen. Die kranke junge Frau stirbt nur viereinhalb Stunden später. Die Familie hat inzwischen Anzeige erstattet. Die Staatsanwaltschaft Bobigny teilte inzwischen mit, dass eine Untersuchung eingeleitet wurde. Die Autopsie der jungen Frau ergab, dass sie an Kardiomyopathie gestorben ist, einer Herzerkrankung, die bei einer intensiveren Behandlung hätte erkannt werden können. „Sie hatte starke Schmerzen – wir wollen die Wahrheit wissen“, so der Vater der jungen Frau. Die Krankenhausleitung wollte sich nicht zu den laufenden Ermittlungen äußern und drückte der Familie des Opfers ihre Unterstützung und ihr Mitgefühl aus.

  • Ärztemangel in Frankreich: Bald kubanische Ärzte als Verstärkung?

    Ärztemangel in Frankreich: Bald kubanische Ärzte als Verstärkung?

    Die Entbindungsstation in Guingamp (Departement Côtes-d’Armor) ist von der Schließung bedroht, da es nicht genügend Ärzte gibt. Das Krankenhaus hat daher kubanische Ärzte um Hilfe gebeten. Es ist ein symbolischer Handschlag mit großer Bedeutung: die Rettung des Krankenhauses. Der kubanische Botschafter in Frankreich reiste am Freitag, dem 16. Februar, nach Guingamp (Departement Côtes-d’Armor), um sich mit Bürgermeistern und Abgeordneten zu treffen und ihnen seine Unterstützung zu versichern: „Ich glaube, es gibt Möglichkeiten, aber zunächst werden wir reden“. Und zwar über die Entsendung kubanischer Ärzte nach Guingamp. Die Stadt hatte sich mit der Botschaft des mittelamerikanischen Landes in Verbindung gesetzt, um medizinisches Personal zur Verstärkung nach Frankreich zu holen. Mehrere Dienste von der Schließung bedroht“Unser Ehrgeiz besteht in der Tat darin, Personal für die Geburtshilfe, die Gynäkologie und Notärzte zu finden. Heute geht es uns nicht um langfristige Lösungen, aber w…

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  • Seit 10 Tagen auf dem Gang: Patient begeht Selbstmord in der psychiatrischen Notaufnahme in Toulouse

    Seit 10 Tagen auf dem Gang: Patient begeht Selbstmord in der psychiatrischen Notaufnahme in Toulouse

    Ein Patient, der sich seit Tagen in der psychiatrischen Notaufnahme des Purpan-Krankenhauses in Toulouse befand, nahm sich am Mittwoch, den 14. Februar, das Leben. Es handelte sich um das dritte dramatische Ereignis in diesem Krankenhaus innerhalb von drei Tagen. Nach einer Vergewaltigung und einem sexuellen Übergriff am vergangenen Wochenende im Krankenhaus Purpan in Toulouse ereignete sich dort am Mittwochmorgen ein weiteres Drama. Ein 49-jähriger Mann, der in die psychiatrische Notaufnahme eingeliefert worden war, nahm sich am frühen Morgen das Leben. Dieser Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Aufnahmebedingungen für Patienten in diesem Krankenhaus. Der am Mittwochmorgen Verstorbene lag seit zehn Tagen auf einer Behandlungsliege im Gang. Er war dort gelagert – weil es nicht genügend Plätze auf den Stationen gibt, bleiben die Patienten in der Notaufnahme. Das liegt nicht an den Pflegern, sondern an der regionalen Gesundheitsbehörde, die nach Meinung der Gewerkschaften ihre „Verantw…

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