Schlagwort: Kosten

  • Kostenlose Sofortüberweisungen werden in Kürze auch in Frankreich allgemein eingeführt

    Kostenlose Sofortüberweisungen werden in Kürze auch in Frankreich allgemein eingeführt

    Die kostenlose Sofortüberweisung wird bald von allen französischen Bankinstituten angeboten werden, da sie durch ein bevorstehendes Gesetz der Europäischen Union dazu gezwungen werden. Wer hat sich nicht schon einmal über seine Bank beschwert, weil sie nicht schnell genug reagiert, wenn es darum geht, eine eilige Überweisung durchzuführen? In Frankreich kann es bis zu drei Tage dauern, bis Geldüberweisungen von Privatperson zu Privatperson wirksam werden. Es sei denn, Sie bezahlen für die Transaktion, damit sie sofort erfolgt, wobei eine Gebühr anfällt, die je nach Bank zwischen 80 Cent und 1 Euro liegt. Diese Zeiten werden bald vorbei sein, da eine EU-Verordnung, die derzeit verabschiedet wird, bald alle Bankinstitute dazu verpflichten wird, ihren Kunden diesen Service kostenlos anzubieten. So wie es in vielen anderen Ländern bereits der Fall ist. Der stellvertretende Direktor für Studien der Banque de France, Julien Lassalle, wurde von der Zeitung Le Parisien zitiert, dass die endgül…

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  • Versicherer schätzen Kosten der Überschwemmungen in Nordfrankreich auf 550 Millionen Euro

    Versicherer schätzen Kosten der Überschwemmungen in Nordfrankreich auf 550 Millionen Euro

    Rückversicherer haben die vorläufigen Kosten der Schäden veröffentlicht, die im Rahmen der Naturkatastrophenregelung in der Region Hauts-de-France, die seit mehr als zwei Wochen von wiederholten Überschwemmungen betroffen ist, übernommen werden.

    Es ist nur eine erste Schätzung, die sicher noch nach oben korrigiert werden wird. Diese 550 Millionen Euro werden im Rahmen des öffentlich-privaten Systems der sogenannten „Cat Nat“, der Naturkatastrophen, übernommen. Die Rechnung wird zunächst von den privaten Versicherern beglichen und anschließend wird ihnen die Hälfte von der Caisse centrale de réassurance, an der der Staat zu 100 % beteiligt ist, erstattet. Laut dem Generaldirektor des größten staatlichen Rückversicherers Frankreichs, Édouard Vieillefond, waren die Überschwemmungen ein „außergewöhnliches“ Ereignis, was die Größe der betroffenen Gebiete angeht. Der Wasserstand in diesen Gebieten, die größtenteils schon an wiederkehrende Überschwemmungen gewöhnt sind, war noch nie zuvor so hoch.

    Diese Summe von 550 Millionen Euro für die Departements Nord und Pas-de-Calais zusammengenommen kommt zu den Gesamtkosten anderer Schadensfälle hinzu, für die die Versicherungen aufkommen, wie Erdbeben, Dürren etc. Für die Caisse centrale de réassurance belaufen sich die Gesamtkosten aller Schäden in diesem Jahr auf über eine Milliarde Euro, was in etwa der Höhe der Einnahmen durch von den Kunden gezahlten Versicherungsprämien entspricht. Das spezielle Versicherungssystem für Naturkatastrophen war in den letzten sechs Jahren sogar defizitär und musste auf Reserven zurückgreifen. Heute wirft das chronische Defizit des staatlichen Rückversicherungssystems die Frage auf, wie es künftig finanziert werden muss, um über die Runden zu kommen. Es befinden sich nur noch zwei Milliarden Euro in den Kassen, gegenüber viereinhalb Milliarden im Jahr 2016.

    Jedes Jahr werden Erhöhungen der Versicherungstarife angekündigt, aber die häufigeren und immer verheerenderen Wetterereignisse und die Aussichten auf die globale Erwärmung erhöhen die Rechnung nochmal kräftig. Der Berufsverband France Assureurs will einen Aufschlag von 18 % für die „Cat Nat“-Versicherung, und es soll sogar von 22 % bis zum Jahr 2050 die Rede sein.

    Diese Forderungen der Versicherungen werden so lange bestehen bleiben, solange in den Gebieten, die am stärksten von Überschwemmungen und Klimawandel betroffen sind, Baugenehmigungen erteilt werden. Die Situation erfordert eine politische Entscheidung, die trotz der offensichtlichen Entwicklung der Situation und der Dringlichkeit auf sich warten lässt.

  • Frankreich: Elysee-Palast hat 2023 zu viel Geld ausgegeben

    Frankreich: Elysee-Palast hat 2023 zu viel Geld ausgegeben

    Der Jahreshaushalt der französischen Präsidentschaft, der mit 114,4 Millionen Euro bewilligt war, könnte Ende des Jahres zwischen 123 und 127 Millionen Euro betragen. Im Elysée-Palast ist die Zeit der Abrechnung gekommen. Der ehemalige sozialistische Abgeordnete René Dosière, Vorsitzender der Beobachtungsstelle für öffentliche Ethik, stellte in einer Mitteilung fest, dass das Budget der Präsidentschaft der Republik im Jahr 2023 auf beispiellose Weise „aus dem Ruder gelaufen“ sei, was hauptsächlich auf Ausgaben für Reisen des Präsidenten zurückzuführen sei. Für das laufende Jahr könnte das Budget, das mit 114,4 Millionen Euro bewilligt wurde, schließlich „zwischen 123 und 127 Millionen Euro“ betragen, so Dosière in einem Dokument, das der Nachrichtenagentur AFP am Freitag, dem 6. Oktober, zugesandt wurde. René Dosière stellte einen Anstieg von 12 bis 15% im Vergleich zum Vorjahr fest und erklärte, dass „die Ausgaben für Reisen explodieren“, und zwar auf 23 Millionen statt der vorgesehen…

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  • Versicherer schätzen Schäden der Unruhen von Anfang Juli auf 730 Millionen € – 80 Millionen mehr als angekündigt

    Versicherer schätzen Schäden der Unruhen von Anfang Juli auf 730 Millionen € – 80 Millionen mehr als angekündigt

    Nach Angaben des Versicherungsverbands entfallen 90% der Kosten auf Schäden an gewerblichen Objekten und lokalem Behördeneigentum.

    Die Rechnung für die Versicherungsgesellschaften steigt um 80 Millionen Euro. France Assureurs kündigte am Mittwoch, dem 6. September, eine Neubewertung der Kosten für Schäden im Zusammenhang mit den Unruhen nach dem Tod des 17-jährigen Nahel Ende Juni und Anfang Juli, an. Die im Juli auf rund 650 Millionen Euro bezifferte Schadenssumme beläuft sich nach Angaben des Versicherungsverbands nun vielmehr auf 730 Millionen Euro.

    Schäden an gewerblichen Objekten und lokalen Behörden machen laut der neuesten Bestandsaufnahme mehr als 90% der Gesamtkosten aus. Insgesamt wurden von France Assureurs 15.600 Schadensfälle im Zusammenhang mit den Krawallen gezählt.

    „Diese Neubewertung der Schäden im Zusammenhang mit den gewalttätigen Unruhen und Protesten Ende Juni bestätigt den hohen Tribut, den die lokalen Gebietskörperschaften und ihre Versicherer für diese Krawalle zahlen mussten“, erklärt die Präsidentin des Verbandes, Florence Lustman. Die Fristen für die Meldung von Schadensfällen wurden auf Wunsch von Wirtschaftsminister Bruno Le Maire verlängert. Der Versicherungsverband hatte seine Mitglieder außerdem aufgefordert, die Selbstbeteiligungen für „kleine unabhängige Händler, die am härtesten von den städtischen Gewalttätigkeiten betroffen sind“, zu reduzieren.

    Zur Erinnerung: Der 17-jährige Nahel Merzouk wurde am Morgen des 27. Juni 2023 nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei im Pariser Vorort Nanterre von einem Polizisten erschossen. Der Jugendliche wurde erschossen, nachdem er sich einer polizeilichen Aufforderung widersetzt hatte. Der Tod des jungen Nahel durch eine Polizeikugel führte zu wochenlangen gewalttätigen Protesten und Auseinandersetzungen mit den Ordnungskräften in nahezu allen Städten Frankreichs.

  • Steuern: Französische Regierung prüft neue Abgaben

    Steuern: Französische Regierung prüft neue Abgaben

    Erhöhung der Besteuerung, Verdoppelung der medizinischen Eigenbeteiligung – das könnte den französischen Steuerzahlern blühen: In der 20-Uhr-Nachrichtensendung des Senders France 2 versucht der Journalist Axel de Tarlé einen Überblick zu geben. „Die Mindesterhöhung von 7 % bei der Grundsteuer ist eine sehr schlechte Nachricht für die 32 Millionen Eigentümer in Frankreich. Eine schlechte Nachricht, die zudem Aussagen von Elisabeth Borne, der Premierministerin, widerlegt. Auch wenn, zugegebenermassen, die Grundsteuer sowie die Wohnungssteuer Sache der Städte und Gemeinden sind und nicht Sache der Regierung“, sagt Axel de Tarlé. Die Steuerzahler werden aber in jedem fall zur Kasse gebeten. In Bezug auf neue Abgaben, so stellt Axel de Tarlé klar, steht „die Regierung jedoch nicht zurück“. Tarlé erwähnt insbesondere eine neue Steuer auf Flugtickets, eine weitere auf Mautgebühren, „die die Autobahngesellschaften drohen auf die Autofahrer umzulegen“, sowie die Verdoppelung der Eigenbeteiligun…

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  • Gewalt nach Nahels Tod: Wie viel werden Frankreich die Unruhen kosten?

    Gewalt nach Nahels Tod: Wie viel werden Frankreich die Unruhen kosten?

    Wie hoch sind die Kosten der derzeitigen Unruhen für den Staat und Privatpersonen? Der Wirtschaftsminister kündigte Steuererleichterungen für die von Plünderungen betroffenen Geschäftsleute an. Die Gewalt auf den Strassen ist aber auch schlecht für den Tourismus, ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Paris.

    Die Zahl der Sachbeschädigungen und Plünderungen in Geschäften während der Unruhen nimmt jede Nacht zu. Die Kosten dafür könnten sich auf viele Dutzend Millionen Euro belaufen. Im Departement Seine-et-Marne wurde in der Nacht zum 1. Juli ein Einkaufszentrum von den Flammen zerstört. Auch andere Geschäfte wurden in Brand gesetzt. „Ich hatte meine ganze Zeit investiert, ich habe mich für diesen Laden aufgeopfert“, sagt Aly Dia, der ein Carrefour City-Geschäft leitete, auf dem Sender France 2.

    Hotels verzeichnen bereits Stornierungen.
    Auch kleine Geschäfte bleiben nicht verschont, mit Folgen für die Angestellten. „Wir haben Personal, das arbeitslos werden wird, wir wissen nicht, wann wir wieder öffnen werden“, erklärt ein Geschäftsführer. An diesem ersten Wochenende des Schlussverkaufs wurden von den Gewalttätern viele Geschäfte ins Visier genommen. Die Beschädigungen sind wie ein Echo der Unruhen von 2005. Damals beliefen sich die Schäden auf 204 Millionen Euro bei 10.000 registrierten Schadensfällen.

    Im Tourismusbereich verzeichnet die französische Hotellerie bereits Stornierungen für die nächsten Tage und macht sich Sorgen um die Sommersaison.

  • Klima: Wetterkatastrophen haben in Europa seit 1980 etwa 195.000 Menschen getötet

    Klima: Wetterkatastrophen haben in Europa seit 1980 etwa 195.000 Menschen getötet

    Extreme Wetterereignisse haben ausserdem fast 560 Milliarden Euro gekostet.

    Dürren, Hitzewellen, Brände, Überschwemmungen… Extreme Wetterereignisse haben in Europa seit 1980 etwa 195.000 Menschen das Leben gekostet und Schäden in Höhe von ungefähr 560 Milliarden Euro verursacht, so die Europäische Umweltagentur (EUA), die am Mittwoch, dem 14. Juni, neue Maßnahmen forderte. Im Februar 2022 belief sich die Bilanz noch auf 510 Milliarden Euro und 142.000 Tote, was beweist, dass sie sich innerhalb eines Jahres erheblich erhöht hat. Eine Änderung in der in Frankreich und Deutschland verwendeten Methodik in der Statistik sei jedoch hauptsächlich für die große Abweichung verantwortlich, so die EU-Agentur.

    In der neuen Bestandsaufnahme entfallen 81% der Todesfälle und 15% der finanziellen Schäden auf Hitzewellen. Der von wiederholten Hitzewellen geprägte, aber noch nicht erfasste Sommer 2022 wies in ganz Europa eine höhere Zahl von Todesfällen als üblich auf. Es gab im Juli 2022 etwa 53.000 Todesfälle mehr als im monatlichen Durchschnitt der Jahre 2016-2019, wobei allerdings nicht alle direkt auf die Hitze zurückgeführt werden konnten, so die EUA.

    Der vom Menschen verursachte Klimawandel hat die Wahrscheinlichkeit einer Dürre im Jahr 2022 um das Fünf- bis Sechsfache erhöht, während die Waldbrände im Vergleich zu den letzten Jahren mehr als doppelt so viel Fläche betrafen, so die EUA. Ihre Kosten könnten von derzeit neun Milliarden Euro pro Jahr auf 25 Milliarden Euro pro Jahr bis zum Ende des Jahrhunderts steigen, wenn die Erwärmung „nur“ 1,5°C beträgt. Mit weitaus weniger Todesopfern (2% der Gesamtzahl) sind Überschwemmungen bislang allerdings die teuersten Katastrophen, auf die 56% aller registrierten  Kosten entfallen.

  • Frankreich: Covid-19-Tests werden nicht mehr systematisch erstattet

    Frankreich: Covid-19-Tests werden nicht mehr systematisch erstattet

    In einem entsprechenden Erlass hat das Gesundheitsministerium veröffentlicht, die systematischen Tests auf Covid-19 einzustellen. Nur bestimmte Personengruppen werden noch eine Erstattung erhalten. Das ist zweifellos ein Zeichen dafür, dass in Frankreich die Zeit nach Covid-19 begonnen hat. Angesichts der derzeitigen geringen Verbreitung des Virus hat die Generaldirektion für Gesundheit (DGS) jetzt beschlossen, die allgemeine Erstattung von Tests zu beenden. Ein am Dienstag, dem 28. Februar, veröffentlichter Erlass legt fest, dass ab Mittwoch, dem 1. März, bestimmte Patienten, die sich testen lassen wollen, ihre Tests selber bezahlen müssen. „Die deutliche Verlangsamung der Zirkulation des SARS-CoV-2-Virus ermöglicht es, die Teststrategie anzupassen und sie den Regeln der Kostenübernahme im Allgemeinen anzunähern“, erklärt das Gesundheitsministerium in diesem Erlass, der im Journal Officiel (JO) veröffentlicht wurde. Bisher hatten nur Franzosen mit einer vollständigen Impfung gegen Cov…

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  • Ist das Leben in Frankreich wirklich so teuer?

    Ist das Leben in Frankreich wirklich so teuer?

    Klar ist, dass die Steuern in Frankreich hoch sind und dass deswegen auch der Lebensunterhalt teuerer sein könnte. Wie sieht es mit den Lebensmittelpreisen im Vergleich zum restlichen Europa wirklich aus?

    Frankreich ist ein wunderbares Land und lockt Besucher mit seiner schönen Landschaft, der Geschichte, dem Lebensstil, dem schmackhaften Essen und gutem Wein.

    Einige Dinge sind in Frankreich deutlich teurer als anderswo und die Steuern sind notorisch hoch, aber wie sieht es mit den Kosten für Lebensmittel und Wein im Vergleich mit anderen Ländern aus?

    Eurostat, das die Preisniveaus in der EU, dem EWR und den EU-Beitrittsländern überwacht, sieht die Preise für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke in Frankreich auf Platz 10 von 36. Allerdings gibt es innerhalb Frankreichs zum Teil erhebliche regionale Unterschiede.

    Lebensmittel in Frankreich sind teurer als im Durchschnitt der 19 Länder, die derzeit den Euro als Währung verwenden.

    Nach den Daten von Eurostat lagen die Lebensmittelpreise in Frankreich im Jahr 2021 um 11 Prozent über dem EU-Durchschnitt, bei Obst, Gemüse und Kartoffeln sogar um 20 Prozent.

    Alkoholfreie Getränke waren in Frankreich dagegen etwas billiger als der Durchschnitt, ebenso wie Milch, Käse und Eier. Alkoholische Getränke sind im Durchschnitt etwas teurer als der Durchschnitt. Allerdings gehen die höheren Lebenshaltungskosten mit einem höheren Lohnniveau einher. Auch die Löhne in Frankreich sind im Durchschnitt höher als in den anderen Euro-Ländern.

    Ein genaueres Maß für die tatsächlichen Kosten von Lebensmitteln wäre daher die Messung des Anteils am Monatseinkommen eines Haushalts, der für Lebensmittel ausgegeben wird. In Rumänien etwa machen Lebensmittel mehr als ein Viertel der Ausgaben eines Haushalts aus. In Rumänien sind die „echten“ Lebenshaltungskosten also teurer, da sie einen größeren Teil des Haushaltsbudgets verschlingen, obwohl die Preise niedriger sind als im EU-Durchschnitt. In den 36 von Eurostat erfassten Ländern machten Lebensmittel und alkoholfreie Getränke etwa 13 Prozent der Konsumausgaben eines Haushalts aus.

    In Frankreich lag dieser Anteil im Jahr 2021 bei 13,9 Prozent, gegenüber 14,9 Prozent im Vorjahr, womit Frankreich auf der Liste ziemlich genau im Durchschnitt liegt.

    Der Lebenshaltungskosten-Index von Numbeo listet Frankreich insgesamt auf Platz 15 der teuersten Länder der Welt – obwohl es beim Lebensmitteleinkauf und beim Restaurantbesuch näher an den USA liegt (Platz 27 auf der Liste).

  • Waldbrände: Kosten für die Einsätze explodieren

    Waldbrände: Kosten für die Einsätze explodieren

    Die Zunahme von Bränden in den letzten Jahren hat die Gesamtkosten für die Einsätze der Feuerwehren in die Höhe schnellen lassen. Bezahlung der Feuerwehrleute, Ausrüstung, Investitionen in neue Technologien – die Kosten steigen immer weiter an. Allein der Treibstoff für die Feuerwehrfahrzeuge kostete auf dem Höhepunkt der Brände in der Gironde fast 60.000 Euro pro Tag. Emmanuel Macron verspricht eine Erhöhung des Budgets.

    In diesem Sommer brennen viele Wälder und die Kosten für die Löscheinsätze schießen in die Höhe. Bei den beiden Bränden in der Gironde beispielsweise werden die Gesamtkosten für den Einsatz auf einen hohen zweistelligen Millionenbetrag geschätzt. Der Einsatz eines Canadair-Löschflugzeugs allein kostet etwa 15.000 Euro pro Stunde Flugzeit. Der Treibstoff für Hunderte von Löschfahrzeugen schlägt mit 60.000 Euro pro Tag zu Buche. Und für Transport und Unterbringung der Feuerwehrleute, die mit ihrer Ausrüstung aus ganz Frankreich anreisen müssen, sind pro Tag fast eine Million Euro aufzubringen. Die aufzubringenden finanziellen Mittel sind kolossal, um auf immer größere und immer häufiger auftretende Brände zu reagieren.

    2 Milliarden Euro pro Jahr für die Brandbekämpfung.
    Auch Investitionen in neue Ausrüstung sind notwendig. Neue Lastwagen sind mit einem neuen Flammenbekämpfungssystem und einem Selbstschutz ausgestattet, was seinen Preis hat. Die größten dieser Löschfahrzeuge kosten über 400.000 Euro. Aufgrund der globalen Erwärmung plant Frankreich, in mehr Canadair-Löschflugzeuge zu investieren. In Frankreich kostet die Bekämpfung von Bränden jährlich bereits jetzt über 2 Milliarden Euro. Dieser Betrag könnte in den nächsten Jahren stark ansteigen.