Schlagwort: Konflikt

  • „Waffenstillstand ist zwingend erforderlich“: Pro-palästinensische Demonstration in Paris

    „Waffenstillstand ist zwingend erforderlich“: Pro-palästinensische Demonstration in Paris

    Am Samstagnachmittag fanden in mehreren Städten Frankreichs Demonstrationen zur Unterstützung des palästinensischen Volkes statt. Die Demonstrationen waren dieses Mal nicht im Vorfeld verboten worden. „Befreit Gaza, befreit Palästina“, skandierten die Demonstranten des Pariser Demonstrationszuges fast einen Monat nach dem Aufflammen des kriegerischen Konflikts zwischen Israel und der Hamas. Am Samstag, dem 4. November, marschierten nach Angaben der Pariser Präfektur 19.000 Menschen in der französischen Hauptstadt vom Place de la République zum Place de la Nation. Die Gewerkschaft CGT, die wie mehrere andere Gewerkschaftsorganisationen und einige politische Parteien zu den Demonstrationen aufgerufen hatte, zählte ihrerseits 60.000 Teilnehmer. „Boykott Israel“ oder „Israel ist ein Terrorstaat!“ war auf einigen Schildern zu lesen. Einer der Demonstranten sagte gegenüber Franceinfo: „Wenn wir hier sind, sind wir nicht für die Hamas. Wir sind nur dafür, dass nicht unschuldige Menschen sterb…

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  • Israel-Hamas-Konflikt: Leut neuer Bilanz wurden 39 Franzosen getötet und 9 sind vermisst

    Israel-Hamas-Konflikt: Leut neuer Bilanz wurden 39 Franzosen getötet und 9 sind vermisst

    Die offizielle Zahl der französischen Opfer, die bei den Angriffen der Hamas auf Israel getötet wurden, ist erneut gestiegen: 39 Tote und neun Vermisste, wie das Außenministerium in Paris am Samstag mitteilte.

    „Frankreich bedauert den tragischen Tod weiterer französischer Staatsangehöriger, womit sich die Zahl der französischen Opfer bei den Terroranschlägen der Hamas gegen Israel auf 39 erhöht hat“, teilte das französische Außenministerium in einer Erklärung mit und erklärte darüber hinaus, dass „neun Landsleute noch vermisst werden“, von denen einige als Geiseln der Hamas gehalten werden. „Wir setzen alles daran, ihre Freilassung zu erreichen. Wir bleiben in ständiger Verbindung mit allen Familien unserer vermissten oder als Geiseln gehaltenen Staatsangehörigen“, fügte das Ministerium hinzu.

    Seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der Hamas, der am 7. Oktober durch einen beispiellosen Angriff der palästinensischen islamistischen Bewegung auf israelischen Boden ausgelöst wurde, wurden nach Angaben der israelischen Behörden mehr als 1.400 Menschen in Israel getötet, die meisten davon Zivilisten, und mehr als 240 Personen wurden als Geiseln genommen.

    Als Vergeltung erklärte Israel einen Krieg zur „Vernichtung“ der Hamas und beschoss den Gazastreifen ohne Unterlass, wo laut einer letzten Bilanz der Hamas vom vergangenen Freitag 9.227 Menschen, darunter 3.826 Kinder, getötet wurden. Vierunddreißig Franzosen und ihre Familienangehörigen verließen am Freitag Gaza – wo das französische Kulturinstitut von einem israelischen Luftangriff getroffen wurde – über den Grenzübergang Rafah nach Ägypten, wie die französische Außenministerin Catherine Colonna am Freitag mitteilte.

    Am Samstag seien etwa 50 weitere Evakuierungen von Franzosen geplant, sagte Olivier Becht, der beigeordnete Minister, der unter anderem für die Auslandsfranzosen zuständig ist, auf France Inter. „Wir sind dabei, für die Evakuierung unserer Staatsangehörigen in Gaza zu sorgen: 34 Franzosen konnten gestern ausreisen, heute erwarten wir etwa 50 weitere“, sagte er. „Wir sind am Ball, um sicherzustellen, dass jeder Franzose, der nach Frankreich kommen will, unter den bestmöglichen Sicherheitsbedingungen evakuiert werden kann.“

  • Israel-Hamas-Konflikt: Macron kündigt „humanitäre Konferenz“ zu Gaza in Paris am 9. November an

    Israel-Hamas-Konflikt: Macron kündigt „humanitäre Konferenz“ zu Gaza in Paris am 9. November an

    Während einer Reise in die Bretagne erklärte der französische Präsident, dass diese humanitäre Konferenz im Rahmen des Pariser Friedensforums stattfinden werde. Emmanuel Macron kündigte am Freitag, dem 3. November, eine „humanitäre Konferenz“ für den 9. November in Paris an und sagte, dass „der Kampf gegen den Terrorismus nicht rechtfertigt, Zivilisten zu opfern“, während die Bodenoperationen und Luftangriffe in Gaza von der israelischen Armee fortgesetzt werden. Auf seiner Reise durch die Bretagne erklärte der französische Präsident, dass diese humanitäre Konferenz im Rahmen des Pariser Friedensforums stattfinden werde. „Wir rufen zu einem humanitären Waffenstillstand auf, weil der Kampf gegen den Terrorismus es nicht rechtfertigt, Zivilisten zu opfern“, so Macron. Netanjahu lehnt vorübergehenden Waffenstillstand ab.Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu sagte am Freitag nochmals, er lehne „einen vorübergehenden Waffenstillstand ohne die Freilassung der Geiseln“ ab, die am…

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  • Israel-Hamas-Konflikt: Frankreich „verurteilt die Angriffe auf UN-Standorte“ durch das israelische Militär

    Israel-Hamas-Konflikt: Frankreich „verurteilt die Angriffe auf UN-Standorte“ durch das israelische Militär

    Das erklärte der französische Regierungssprecher Olivier Véran nach israelischen Angriffen auf das Flüchtlingslager Jabaliya, das größte im Gazastreifen. Frankreich „verurteilt die Angriffe auf Standorte der Vereinten Nationen und auf humanitäres Personal“, teilte der französische Regierungssprecher Olivier Véran am Freitag, dem 3. November, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP mit, nachdem Israel mehrere Angriffe auf das Flüchtlingslager Jabaliya, das größte im Gazastreifen, geflogen hatte. Er lobte die „für die Zivilbevölkerung in Gaza unverzichtbare“ Arbeit des humanitären Personals. Die Vereinten Nationen schätzen den Bedarf für Gaza und das Westjordanland auf 1,2 Milliarden US-Dollar. Die für die humanitäre Koordination zuständige Abteilung der UN veröffentlichte eine Erklärung, in der sie feststellte, dass „die Kosten für die Deckung der Bedürfnisse von 2,7 Millionen Menschen – d.h. der gesamten Bevölkerung von Gaza und 500.000 Menschen im besetzten Westjordanland – auf 1,2 Mill…

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  • Israel-Hamas-Konflikt: Familien von Geiseln in der französischen Nationalversammlung empfangen

    Israel-Hamas-Konflikt: Familien von Geiseln in der französischen Nationalversammlung empfangen

    Familienangehörige von französisch-israelischen Geiseln, die von der Hamas im Gazastreifen festgehalten werden, sind zur Zeit in Paris. Am Dienstag, dem 31. Oktober, trafen sie sich mit Abgeordneten der Nationalversammlung. Ihr Ziel ist es, um Hilfe bei der Freilassung ihrer Angehörigen zu bitten und Druck auf die Regierung auszuüben. In Paris anwesende Familien von französisch-israelischen Geiseln halten die Porträts ihrer von der Hamas in Gaza festgehaltenen Angehörigen in den Händen. Sie wurden am Dienstag, dem 31. Oktober, im Hotel de la Questure in der Nationalversammlung empfangen. Die französisch-israelischen Familien der Geiseln haben alle das gleiche Ziel: Sie bitten um Hilfe bei der Befreiung ihrer Angehörigen. „Seit drei Wochen und zwei Tagen haben wir keine Nachricht von unseren Angehörigen. Wir brauchen Hilfe von Leuten wie dem Roten Kreuz oder anderen humanitären Organisationen, die in den Gazastreifen fahren und uns Informationen über unsere Familien geben können“, sagte…

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  • Israel-Hamas-Konflikt: Zwei französische Kinder im Gazastreifen getötet

    Israel-Hamas-Konflikt: Zwei französische Kinder im Gazastreifen getötet

    Die israelische Armee setzt ihren schrittweisen Vormarsch in den Gazastreifen fort, insbesondere im Norden, wie der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu mitteilte. Am Dienstagmorgen äußerte sich der Palästinensische Rote Halbmond besorgt über israelische Angriffe in der Nähe eines seiner Krankenhäuser, wo Zivilisten vor den israelischen Bombenangriffen Zuflucht gesucht hatten.

    Zwei französische Kinder im Gazastreifen getötet, meldet das französische Aussenministerium.
    Zwei französische Kinder sind im Gazastreifen getötet worden, ihre Mutter und ein drittes Kind wurden wahrscheinlich verletzt, wie das französische Außenministerium am Dienstag mitteilte. „Frankreich hat mit Trauer vom Tod zweier Kinder französischer Staatsangehörigkeit erfahren, die sich mit ihrer französischen Mutter im nördlichen Gazastreifen befanden, die selbst sowie ihr drittes Kind verletzt worden sein soll“, teilte das Aussenministerium in einer Erklärung mit, die keine näheren Angaben zu den Todesumständen enthält.

    Die Israelische Armee bestätigt, Jabaliya bombardiert zu haben, um einen Hamas-Kommandeur zu töten
    Die israelische Armee bestätigte, dass sie am Dienstag das Flüchtlingslager Jabaliya im Gazastreifen bombardiert hat. Sie behauptet, dort einen Hamas-Kommandeur getötet zu haben, der ihrer Meinung nach einer der Verantwortlichen für den Angriff war, den die Palästinenserbewegung am 7. Oktober auf Israel gestartet hatte.

    8.525 Tote in Gaza nach Angaben der Hamas
    Das Gesundheitsministerium der palästinensischen Hamas gab am Dienstag bekannt, dass seit Beginn des Krieges mit Israel 8.525 Menschen, darunter 3.542 Kinder, im Gazastreifen getötet wurden. Dem Ministerium zufolge befinden sich unter den seit dem 7. Oktober registrierten Toten auch 2.187 Frauen. In einer vorherigen, am Montag veröffentlichten Bilanz war von 8.306 getöteten Personen die Rede.

    Fast 70% der bei israelischen Bombardements Getöteten sind Kinder und Frauen, so die UN.
    Laut dem Leiter des UN-Flüchtlingshilfswerks in Palästina (UNRWA), Philippe Lazzarini, sind „fast 70% der (in Gaza) getöteten Personen Kinder und Frauen“. Er fügte hinzu: „Man darf das nicht als ‚Kollateralschäden‘ ansehen“.

  • Israel-Hamas-Konflikt: Deutlicher Anstieg des Antisemitismus in Frankreich

    Israel-Hamas-Konflikt: Deutlicher Anstieg des Antisemitismus in Frankreich

    Der Krieg zwischen Israel und der Hamas führt zu einem deutlichen Anstieg antisemitischer Vorfälle in Frankreich. Innerhalb von drei Wochen wurden mehr als 800 gezählt.

    Plakate mit den Fotos der israelischen Geiseln werden seit drei Wochen von jüdischen Studenten an Pariser Wänden aufgehängt. Die meisten sind inzwischen zerrissen oder mit antisemitischen Inschriften besprüht. „Wir haben hier angefangen, und als wir zurückkamen, waren die Plakate schon alle auf dem Boden“, erläutert Yossef Marciano, Nationalsekretär der Union des étudiants juifs de France (UEJF). Nach Angaben der UEJF hat sich das Leben der jüdischen Gemeinschaft in Frankreich seit dem 7. Oktober geändert.

    „Es ist eine Explosion dessen, was wir als Alltagsantisemitismus bezeichnen (…) es gibt im Moment keine physischen Angriffe“, präzisiert Samuel Lejoyeux, Präsident der UEJF. Es gibt zahlreiche Graffiti, die sich gegen Juden richten. In Lyon (Rhône) wurde eine Schule mit antisemitischen Tags beschmiert. Die jüdische Gemeinschaft in Frankreich ist besorgt. „Man spürt, dass es eine große Spannung gibt“, präzisiert ein praktizierender Jude gegenüber dem Sender France 2. In ganz Frankreich wurde eine höhere Sicherheitsstufe für jüdische Einrichtungen angeordnet.

  • Israel-Hamas-Konflikt: Emmanuel Macron schickt Krankenhausschiff zu den Zivilisten in Gaza

    Israel-Hamas-Konflikt: Emmanuel Macron schickt Krankenhausschiff zu den Zivilisten in Gaza

    Nachdem er am Dienstag Tel Aviv und Ramallah besucht hatte, traf Emmanuel Macron am Mittwoch den König von Jordanien und den ägyptischen Präsidenten. Nachdem sein überraschender Vorschlag, eine „internationale Koalition“ gegen die Hamas ins Leben zu rufen, international auf Skepsis stößt, engagiert sich Frankreich jetzt humanitär. Emmanuel Macron setzte am Mittwoch seine Reise durch den Nahen Osten fort. Einen Tag nach seinem überraschenden Vorschlag, eine „internationale Koalition“ gegen die Hamas ins Leben zu rufen – nach dem Vorbild der Koalition, die 2014 gegen den IS eingerichtet worden war -, sah er sich mit den Zweifeln vieler Experten und ausländischer Diplomaten konfrontiert. Nachdem Macron am Dienstag unter anderem den israelischen Premierminister Benyamin Netanyahu in Tel Aviv und anschließend den Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud Abbas in Ramallah getroffen hatte, flog der französische Präsident am Dienstagabend nach Amman, um mit dem jordanischen K…

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  • Israel-Hamas-Konflikt: Emmanuel Macron will zur Schaffung eines palästinensischen Staates aufrufen

    Israel-Hamas-Konflikt: Emmanuel Macron will zur Schaffung eines palästinensischen Staates aufrufen

    Der französische Präsident will sich für eine „humanitäre Waffenruhe“ einsetzen, um den Menschen in Gaza Hilfe zukommen zu lassen und so „die Freilassung der Geiseln zu erleichtern“. Der französische Präsident Emmanuel Macron traf am Dienstag, dem 24. Oktober, in Israel ein. Gleich nach seiner Ankunft traf der Präsident noch im Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv mit etwa 30 Franzosen zusammen, 18 Familien von Opfern waren anwesend. Unter anderem waren auch die Angehörigen von Mia Shem, der französisch-israelischen Geisel, die in einem am 16. Oktober von der Hamas verbreiteten Video gezeigt wurde, zu dem Treffen mit dem Präsidenten erschienen.

    Emmanuel Macron machte sich danach auf den Weg nach Jerusalem, wo er mit dem israelischen Präsidenten Isaac Herzog und anschließend mit dem israelischen Premierminister Benyamin Netanyahu zusammentreffen wird. Der französische Präsident will sich für eine „humanitäre Waffenruhe“ einse…

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  • Hamas-Angriff auf Israel: Zahl der toten Franzosen steigt auf 10 – 18 weitere werden vermisst

    Hamas-Angriff auf Israel: Zahl der toten Franzosen steigt auf 10 – 18 weitere werden vermisst

    Am Dienstagabend stand die Zahl von acht bei dem Angriff der Hamas auf Israel am Samstag getöteten Franzosen im Raum. Die Zahl der Opfer steigt. Zehn französische Staatsbürger wurden bei dem Angriff der Hamas auf Israel am Samstag getötet, wie Premierministerin Elisabeth Borne am Mittwoch, dem 11. Oktober, vor dem Senat erklärte. Die Premierministerin sagt, dass „wir keine Nachricht“ von 18 weiteren Personen haben, darunter „mehrere Kinder, die wahrscheinlich entführt wurden“. Das einzige Kraftwerk im Gazastreifen wurde abgeschaltet, nachdem ihm der Treibstoff ausgegangen war, wie der Leiter der Energiebehörde der palästinensischen Enklave mitteilte. Der israelische Verteidigungsminister ordnete am Montag eine „vollständige Abriegelung“ des Gazastreifens an. „Kein Strom, kein Wasser, kein Gas“, sagte Yoav Gallant. Berlin fordert Katar auf, eine Rolle bei der Befreiung der Geiseln im Gazastreifen zu spielen. Deutschland ruft Katar zusammen mit anderen Ländern des Nahen Ostens dazu auf, …

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