Schlagwort: Konflikt

  • Israel-Hamas-Konflikt: Emmanuel Macron trifft auf der COP28 mit Politikern des Nahen Ostens zusammen

    Israel-Hamas-Konflikt: Emmanuel Macron trifft auf der COP28 mit Politikern des Nahen Ostens zusammen

    Der französische Präsident, der in Dubai zur Weltklimakonferenz erwartet wird, wird seine Reise in die Region nutzen, um Gespräche über die Lage in Gaza und Israel zu führen. Der französische Präsident Emmanuel Macron wird am Samstag nach der COP28-Klimakonferenz in Dubai nach Katar reisen, wie der Elysée-Palast am Donnerstag, dem 30. November, bekannt gab. Dort wird der französische Präsident mit dem Emir des Landes zusammentreffen, das eine Schlüsselrolle bei der Befreiung der von der Hamas festgehaltenen Geiseln spielt. Am Rande der UN-Klimakonferenz in den Vereinigten Arabischen Emiraten, die Macron ab Donnerstag besucht, wird der französische Präsident auch Gespräche mit mehreren führenden Politikern der Region im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt führen, darunter voraussichtlich der Ägypter Abdel Fattah al-Sissi, der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman oder auch der israelische Präsident Isaac Herzog. Die Einzelheiten seines Programms sollen erst im Laufe des Tages bekannt …

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  • Israel-Hamas-Konflikt: Erste französisch-israelische Geiseln befreit – Emmanuel Macron „extrem glücklich“

    Israel-Hamas-Konflikt: Erste französisch-israelische Geiseln befreit – Emmanuel Macron „extrem glücklich“

    Die Hamas ließ am Montagabend 11 israelische Geiseln frei, darunter 3 minderjährige französisch-israelische Geiseln: Eitan, 12 Jahre; Erez, 12 Jahre und Sahar, 16 Jahre. Vom Roten Kreuz betreut, kehrten die 11 Geiseln nach Israel zurück. Im Gegenzug ließ Israel 33 Palästinenser frei. Emmanuel Macron zeigte sich äußerst erfreut über die Ankündigung bezüglich der Freilassung der ersten französischen Geiseln und versicherte, dass er „mobilisiert“ sei, um die Freilassung aller Geiseln zu erreichen.Die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas, die eigentlich am Dienstagmorgen um 6 Uhr deutscher Zeit enden sollte, wurde um zwei weitere Tage verlängert, wie die Hamas in Katar bekannt gab.Das französische medizinische Hilfsschiff „Dixmude“ ist mittlerweile in Ägypten eingetroffen. Es wird medizinische Hilfe für Verletzte im Gazastreifen anbieten. Das Schiff umfasst zwei Operationssäle und rund 40 Betten.150 Lastwagen mit humanitärer Hilfe sind nach Angaben des Palästinensischen Roten Halbmonds…

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  • Israel-Hamas-Konflikt: Diese acht Franzosen sind immer noch in der Gewalt der Hamas

    Israel-Hamas-Konflikt: Diese acht Franzosen sind immer noch in der Gewalt der Hamas

    Zwischen der Hamas und Israel wurde in der vergangenen Nacht offensichtlich eine Vereinbarung über die Freilassung von 50 israelischen Geiseln im Austausch gegen die Freilassung palästinensischer Häftlinge getroffen. Auch acht Franzosen befinden sich noch immer in der Gewalt der Hamas-Terroristen.

    Nach eineinhalb Monaten erbitterte Kämpfe gab Israel nun grünes Licht für eine Vereinbarung mit der Hamas. Palästinensische Häftlinge sollen von Israel im Gegenzug für die Freilassung einer ersten Gruppe von 50 Geiseln und für eine viertägige Waffenruhe im Gazastreifen freigelassen und ausgetauscht werden. Frauen und Kinder sollen diese erste Gruppe freigelassener Geiseln bilden. Ein erster Austausch könnte bereits am Donnerstag oder Freitag stattfinden.

    Werden auch Franzosen unter den freigelassenen Geiseln sein? „Wir hoffen es und wir arbeiten daran“, sagte Außenministerin Catherine Colonna am Mittwochmorgen auf dem Sender France Inter. Acht Franzosen gelten noch als vermisst und befinden sich wahrscheinlich in den Händen der Hamas.

    Und dies sind die 8 Frauen und Männer mit französischer Staatsangehörigkeit, auf deren Freilassung man hofft:

    Die 21-jährige Mia Schem befand sich auf dem Musikfestival Super Nova, als sie von bewaffneten Männern der Hamas entführt wurde. Sie ist die einzige Geisel, für die ein Lebenszeichen verbreitet wurde. Sie war in einem von der Hamas am 16. Oktober geteilten Video zu sehen, in dem sie an einem Arm von Ärzten behandelt wurde. Emmanuel Macron hatte das Video als „eine abscheuliche Inszenierung“ kritisiert.

    Der 28-jährige Eliya Toledano ist ein Freund von Mia Schem und war ebenfalls auf dem Musikfestival im Süden Israels. Er arbeitet als Eventmanager und organisiert Hochzeiten und Bar-Mizwas. Seine Mutter stammt aus Straßburg und wanderte nach ihrer Heirat nach Israel aus.

    Orion Hernandez Radoux, 32, war ebenfalls auf dem Super Nova Festival, als er entführt wurde. Der Franko-Mexikaner, Vater eines fast zweijährigen Kindes, war der Freund von Shani Kouk, der 32-jährigen deutsch-israelischen Frau, die von der Hamas entführt und getötet wurde. Während des Angriffs war es Orion Hernandez Radoux zunächst gelungen, mit einem israelischen Freund in einem Auto zu fliehen, doch sie wurden getrennt und sein Freund wurde später tot aufgefunden.

    Ohad Yahalomi, ein 49-jähriger Erzieher, wurde im Kibbuz Nir Oz entführt. Er versuchte, sich den Angreifern der Hamas entgegenzustellen und seine Familie zu schützen, so seine Frau. Sein Sohn, der 12-jährige Eitan, ist auch unter den vermissten Franzosen.

    Eitan Yahalomi, 12 Jahre, ist der Sohn von Ohad Yahalomi. Er ist leidenschaftlicher Fußballer und Tierliebhaber und lebt im Kibbuz von Nir Oz. „Er ist ein sensibler Junge voller Empathie“, erzählte die Cousine seines Vaters.

    Ofer Kalderon ist ein 53-jähriger Tischler. Auch er lebt im Kibbuz von Niz Oz. Seine 16-jährige Tochter und sein 12-jähriger Sohn sind ebenfalls verschwunden. Zwei weitere Familienmitglieder wurden tot gefunden. Ofer Kalderon liebt Mountainbike-Touren in den Bergen.

    Die 16-jährige Sahar Kalderon wurde zusammen mit ihrem kleinen Bruder, dem 12-jährigen Erez, und ihrem Vater Ofer entführt. Ihre Familie lebt im Kibbuz Nir Oz. Sie spielt und liebt Musik, Tanz und Zeichnen. Ihre Mutter, die sich in einem anderen Haus verschanzt hatte, konnte den Terroristen entkommen.

    Der 12-jährige Erez Kalderon wird gemeinsam mit seinem Vater Ofer und seiner älteren Schwester Sahar vermisst. Wie viele Kinder in seinem Alter spielt er gerne Fußball und liebt das Reiten. Der Junge, der seit seiner Geburt unweit der Grenze zum Gazastreifen immer wieder Explosionen gehört hat, leidet seit seiner frühen Kindheit regelmäßig unter Panikattacken.

  • Israel-Hamas-Konflikt: In Paris fand ein Schweigemarsch für Frieden im nahen Osten statt

    Israel-Hamas-Konflikt: In Paris fand ein Schweigemarsch für Frieden im nahen Osten statt

    Am Sonntag, 19. November, zogen mehrere Tausend Menschen bei einem Friedensmarsch für den Nahen Osten friedlich durch Paris. Auch zahlreiche bekannte Künstler waren anwesend. Keine Slogans, weiße Banner und Schauspielerinnen an der Spitze des Zuges. „Es ist ein weißer, neutraler Marsch, was keineswegs bedeutet, dass er unengagiert ist“, sagte die Schauspielerin Isabelle Adjani, die bei dem Marsch für den Frieden im Nahen Osten am Sonntag, dem 19. November, in Paris mit dabei war. Die Route des Demonstrationszuges war symbolisch und führte vom Institut du monde arabe bis zum Musée de l’art et de l’histoire du judaïsme. Die Demonstration war atypisch und still. Seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der Hamas waren nur wenige Künstler bereit, Stellung zu beziehen. Das hat sich inzwischen geändert. „Wir sind hier, um unsere Empathie mit den Opfern auszudrücken“, sagt Philippe Geluck. Der Zug von mehreren Tausend Personen, der sich aus vielen Prominenten, aber auch aus „normalen“ Mens…

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  • Israel-Hamas-Konflikt: Emmanuel Macron kritisert Benjamin Netanjahu wegen „zu vieler ziviler Opfer“

    Israel-Hamas-Konflikt: Emmanuel Macron kritisert Benjamin Netanjahu wegen „zu vieler ziviler Opfer“

    Emmanuel Macron hat den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu nochmals auf die „zu vielen zivilen Opfer“ in Gaza angesprochen und ihn an die „absolute Notwendigkeit, zwischen Terroristen und der Bevölkerung zu unterscheiden“, erinnert, wie der Elysée-Palast am Sonntag, 19. November, bekannt gab. Emmanuel Macron verbrachte am Sonntag, dem 19. November, wieder einige wichtige Minuten am Telefon. Nach Angaben des Elysée-Palastes sprach er den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu auf die „zu vielen zivilen Opfer“ in Gaza an und erinnerte ihn an die „absolute Notwendigkeit, zwischen Terroristen und der Bevölkerung zu unterscheiden“. Zur Lage im Westjordanland teilte der Staatschef Netanyahu „seine große Besorgnis über die zunehmende Gewalt gegen palästinensische Zivilisten“ mit und rief dazu auf, „alles zu tun, um eine Ausweitung dieser Gewalt zu verhindern und die Ruhe zu wahren“. Macron sprach das Thema auch in einem Telefongespräch mit dem Präsidenten der Palästinens…

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  • Israel-Hamas-Konflikt: Persönlichkeiten aus der Welt der Kultur rufen für Sonntag zu Schweigemarsch auf

    Israel-Hamas-Konflikt: Persönlichkeiten aus der Welt der Kultur rufen für Sonntag zu Schweigemarsch auf

    Zu den fast 500 Unterzeichnern des Aufrufs gehören Pierre Richard, Elsa Zylberstein oder Laure Calamy und auch der Sänger Michel Jonasz. Sie wollen „einer anderen Stimme Gehör verschaffen: der Stimme der Vereinigung“. Rund 500 Persönlichkeiten aus dem französischen Kulturbereich, darunter prominente…

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  • Israel-Hamas-Konflikt: Produzent der Netflix-Serie „Fauda“ Matan Meir starb Samstag im Kampf in Gaza

    Israel-Hamas-Konflikt: Produzent der Netflix-Serie „Fauda“ Matan Meir starb Samstag im Kampf in Gaza

    Der Produzent der erfolgreichen israelischen Netflix-Serie „Fauda“ (arabisch für „Chaos“) wurde am Samstag, dem 11. November, im nördlichen Gazastreifen im Straßenkampf getötet.

    Er hatte sich nach dem Angriff der Hamas am 7. Oktober dafür entschieden, der Israelischen Armee beizutreten, wo er als Reserveoffizier diente.

    Der 38-jährige Matan Meir starb am Samstag, dem 11. November, zusammen mit vier weiteren israelischen Soldaten bei der Explosion eines Tunnels im nördlichen Gazastreifen. Matan Meir ist bekannt als Produzent von „Fauda“, einer auf Netflix ausgestrahlten israelischen Serie. In dieser Serie, die sich mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt befasst, geht es unter anderem um eine israelische Eliteeinheit, die sich in arabische Terror-Kreise einschleust, um Pläne der Hamas zu durchkreuzen.

    Vier Staffeln seit 2016 ausgestrahlt
    „Wir sind am Boden zerstört nachdem wir erfahren haben, dass ein Mitglied unserer Fauda-Familie im Kampf in Gaza gefallen ist“, hieß es auf dem offiziellen X-Account der Serie, die seit 2016 vier Staffeln umfasst. Die fünfte Staffel wurde gerade gedreht, als der Konflikt im vergangenen Monat ausbrach.

    Die Serie Fauda, die eine Vielzahl von Preisen auf der ganzen Welt gewonnen hat, wurde in einem Ranking der New York Times auf Platz 8 der 30 besten Serien des letzten Jahrzehnts eingeordnet.

  • Macron fordert Israel zur Einstellung der Bombardierungen in Gaza auf – Netanjahu sagt nein

    Macron fordert Israel zur Einstellung der Bombardierungen in Gaza auf – Netanjahu sagt nein

    In einem Interview mit dem britischen Fernsehen am Freitagabend hat Emmanuel Macron Israel „dringend aufgefordert, die Bombardierungen zu beenden“, bei denen Zivilisten im Gazastreifen getötet werden. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu schiebt die Schuld auf die Hamas. „Wir fordern Israel auf, aufzuhören“. Emmanuel Macron beantwortete am Freitagabend Fragen des britischen öffentlich-rechtlichen Fernsehens BBC zu dem seit über einem Monat andauernden bewaffneten Konflikt zwischen Israel und der Hamas. „Wir teilen den Schmerz Israels. Und wir teilen den Wunsch, den Terrorismus loszuwerden“. Aber „de facto werden heute Zivilisten bombardiert. Diese Babys, diese Frauen, diese älteren Menschen werden bombardiert und getötet“. Dafür gibt es „keine Rechtfertigung“ und „keine Legitimität“. „Wir fordern Israel daher nachdrücklich auf, damit aufzuhören“, forderte das französische Staatsoberhaupt.

    Die „Reaktion Israels im…

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  • Macron: Zur Vermeidung einer Ausweitung des Konflikts muß man ärmeren Ländern im Nahen Osten helfen

    Macron: Zur Vermeidung einer Ausweitung des Konflikts muß man ärmeren Ländern im Nahen Osten helfen

    Der französische Staatschef äußerte sich am zweiten Tag des Pariser Friedensforums zur Angst Jordaniens vor einem Massenzustrom palästinensischer Flüchtlinge. Wird sein Appell gehört werden? Die „verwundbaren“ Länder im Nahen Osten müssen mehr internationale Finanzhilfe erhalten, damit sie nicht in den Konflikt zwischen Israel und der Hamas hineingezogen werden, betonte Emmanuel Macron am Freitag, dem 10. November, auf dem Pariser Friedensforum. „Alles ist miteinander verbunden“, sagte der französische Präsident, der den ersten Runden Tisch des Forums leitete. „Heute haben wir sehr verwundbare Länder, die, wenn wir ihnen nicht durch internationale Solidarität helfen, von dem Konflikt, der im Nahen Osten im Gange ist, mitgerissen werden“, sagte Macron. „Die Unterstützung des Internationalen Währungsfonds, insbesondere für Jordanien und Ägypten im Zusammenhang mit dem Konflikt ist absolut entscheidend“, fügte er hinzu. Der IWF hatte am Donnerstag eine Vereinbarung über eine Hilfe in Höhe…

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  • Israel-Hamas-Konflikt: Der „französische Spiderman“ Alain Robert will eine „Botschaft des Friedens“ senden

    Israel-Hamas-Konflikt: Der „französische Spiderman“ Alain Robert will eine „Botschaft des Friedens“ senden

    Der französische Bergsteiger Alain Robert, auch bekannt als der „französische Spiderman“, kletterte am Montag auf den Turm Coupole Total, den Sitz von TotalEnergies in La Défense (Paris), um am 31. Tag des bewaffneten Konflikts zwischen Israel und der Hamas eine „Botschaft des Friedens“ zu senden.

    Der Franbzose Alain Robert klettert regelmäßig auf die höchsten Gebäude der Welt, um sich für bestimmte Anliegen einzusetzen und Botschaften zu vermitteln. Der Mann kann auf über 100 spektakuläre Gebäude-Besteigungen zurückblicken, vom Burj Khalifa in Dubai bis zum Eiffelturm. Am Montag bestieg er den 179 Meter hohen Total-Turm im Pariser Geschäftsviertel La Défense, um eine Rückkehr zum Frieden im Nahen Osten zu fordern.

    Alain Robert erklärte, dass er mit seinem spektakulären Aufstieg „eine Botschaft des Friedens“ senden wollte, damit „die großen Führer der ganzen Welt sich hinsetzen, sich treffen und etwas tun, um diesen Konflikt mit Palästina und Israel ein für alle Mal zu lösen“. „Während ich hochkletterte, dachte ich an die Menschen in Palästina und in Israel, die mit Bomben beschossen werden“, berichtete Alain Robert, nachdem er von dem imposanten Wolkenkratzer wieder heruntergestiegen war. Er sagte, dass seiner Meinung nach im Gazastreifen ein „Völkermord“ stattfinde.

    Alain Robert wurde nach seiner Aktion verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen, weil er laut der Präfektur des Départements Hauts-de-Seine das Leben anderer gefährdet habe. „Die Strafverfolgung wurde von der Staatsanwaltschaft inzwischen eingestellt“, erklärte diese später jedoch. Der Kletterer ist inzwischen wieder auf freien Fuß gesetzt worden.