Schlagwort: Kokain

  • Erneut Kokainfund an der Côte d’Opale

    Erneut Kokainfund an der Côte d’Opale

    Der Sommerurlaub an der idyllischen Küste der Côte d’Opale nahm für einige Strandbesucher eine unerwartete Wendung. Statt nur Muscheln und Sandburgen zu entdecken, fanden sie etwas weit weniger harmloses – große Mengen Kokain.

    Ein Fund, der Fragen aufwirft

    Am Donnerstag, dem 29. August, entdeckten Gendarmen aus Amiens auf der Nordseite von Boulogne-sur-Mer in der Nähe der kleinen Ortschaft Ambleteuse zwei große, schwarze Transportsäcke. Darin: insgesamt 51 Kilogramm reines Kokain. Ein Fund, der allein schon für Schlagzeilen sorgt. Doch was die Sache noch brisanter macht – diese beiden Säcke waren nicht die ersten ihrer Art, die diese Woche an den Stränden der Region angespült wurden. Bereits am Montag zuvor stießen Urlauber auf ähnliche Ballen, die in Form und Markierung den neuen Funden glichen.

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    Insgesamt wurden seit Beginn der Woche fünf solcher Säcke entdeckt, verteilt auf die Strände von Ambleteuse, Audresselles und Audinghen. Die gesamte Menge des gefundenen Kokains beläuft sich auf satte 131 Kilogramm – eine erschreckende Zahl, die viele Fragen aufwirft.

    Was steckt dahinter?

    Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Zuständig ist die Juridiction Interrégionale spécialisée (JIRS) in Lille. Mehrere Hypothesen stehen im Raum, doch eine scheint besonders plausibel: Eine Schiffsbesatzung, möglicherweise in Panik vor einer drohenden Kontrolle, könnte die gefährliche Fracht hastig über Bord geworfen haben. Die Meeresströmungen hätten dann den Rest erledigt und die Säcke an die malerischen Strände der Côte d’Opale gespült.

    Die Gefahr am Strand

    Es ist kaum vorstellbar, wie es sich anfühlen muss, beim entspannten Strandspaziergang plötzlich auf einen Sack voller Drogen zu stoßen. Dieser Fund erinnert daran, dass selbst in den scheinbar ruhigsten Ecken Frankreichs, weit entfernt von den städtischen Drogenszenen, das organisierte Verbrechen allgegenwärtig ist.

    Ein schmutziges Geschäft

    Drogenhandel ist ein milliardenschweres Geschäft, das mit brutaler Effizienz betrieben wird. Die Herkunft der Ballen, die nun an der Côte d’Opale angespült wurden, liegt vermutlich in Südamerika. Von dort aus treten die Drogen ihre lange Reise über den Atlantik an – oft versteckt in Frachtschiffen, unter Deck oder in speziellen Verstecken an Bord. Doch nicht jede Lieferung erreicht ihr Ziel. Ob durch Kontrollen, Wetterbedingungen oder eben durch Panik bei der Besatzung – manchmal endet die gefährliche Fracht an Orten, die dafür nicht vorgesehen waren.

    Was kommt als Nächstes?

    Während die Behörden weiterhin intensiv ermitteln, bleibt die Frage: Werden noch weitere solcher Ballen an den Stränden der Region auftauchen? Und was bedeutet das für die Sicherheit der Küstenbewohner und Urlauber? Klar ist, dass die Behörden in Alarmbereitschaft bleiben müssen. Es ist auch nicht ausgeschlossen, da der Wert der Funde auf dem Schwarzmarkt in die Millionen geht, das Risiko für erhöhte kriminelle Aktivitäten in der Region bestehen könnte.

    Was bleibt, ist ein Bild, das sich so gar nicht mit den friedlichen Stränden der Côte d’Opale vereinbaren lässt. Es zeigt einmal mehr, wie das globale Drogengeschäft bis in die entlegensten Winkel der Welt hineinreicht und dort Spuren hinterlässt, wo man sie am wenigsten erwartet – zwischen Strandkörben und Urlaubern. Die Geschichte ist noch nicht zu Ende geschrieben, und es bleibt spannend, wie sich die Situation weiterentwickeln wird.

  • Überraschender Fund: 85 Kilo Kokain an den Stränden von Pas-de-Calais angespült

    Überraschender Fund: 85 Kilo Kokain an den Stränden von Pas-de-Calais angespült

    Manchmal hat das Meer nicht nur Muscheln und Seetang im Gepäck. An den Stränden von Audresselles und Ambleteuse im Pas-de-Calais kam es kürzlich zu einem äußerst ungewöhnlichen Fund – und das ist noch untertrieben. Insgesamt 85 Kilo Kokain wurden dort von Montag bis Dienstag, dem 27. August, angeschwemmt. Der Verkaufswert dieser Menge wird auf beeindruckende sechs Millionen Euro geschätzt.

    Was für eine Entdeckung!

    Eine Familie, die wohl nur einen entspannten Tag am Strand verbringen wollte, stieß am Montag auf das erste von drei Paketen. Sie fanden ganze 25 Kilo Kokain, gut verpackt – ein unerwartetes Strandgut. Selbstverständlich ging das Paket direkt an die Gendarmerie, denn wer will schon mit solch einer gefährlichen Fracht einfach nach Hause gehen?

    Am nächsten Tag, Dienstag, wurden zwei weitere Pakete, jeweils 30 Kilo schwer, auf dem Nachbarstrand von Audresselles entdeckt. In wenigen Stunden hatten sich die Strände von ruhigen Erholungsorten zu Tatorten eines großen Drogenfunds verwandelt. Was für eine Wendung!

    Die Ermittlungen sind nun in vollem Gange, geleitet von der Juridiction interrégionale spécialisée (JIRS) in Lille, die für Fälle dieser Größenordnung zuständig ist. Der Fall gibt viele Rätsel auf. Es gibt Hinweise darauf, dass ein Schiff die Ware absichtlich über Bord geworfen haben könnte – vielleicht aus Angst vor einer Kontrolle durch die Behörden.

    Was steckt dahinter?

    Solche Mengen Kokain verschwinden nicht einfach so vom Radar. Es wird vermutet, dass die Drogen ihren Weg über den Seeweg nach Europa fanden und dass möglicherweise ein Schiff, das sich in Bedrängnis sah, die illegale Fracht losgeworden ist. Ein typisches Szenario wäre, dass das Schiff auf dem Weg in einen europäischen Hafen war und plötzlich einen Hinweis auf eine bevorstehende Kontrolle erhielt. Um sich vor Strafen oder gar einer Beschlagnahmung zu retten, könnten die Verantwortlichen dann entschieden haben, das Kokain ins Meer zu werfen. Vielleicht in der Hoffnung, es später wieder einsammeln zu können – oder schlichtweg, um keine Beweise zu hinterlassen.

    Doch so einfach ist das nicht: Der Wert von sechs Millionen Euro, um den es hier geht, macht deutlich, wie riskant dieses Geschäft ist. Wer auch immer hinter dem Transport steckt, hat nicht nur mit den Behörden zu kämpfen, sondern sieht sich auch einem erheblichen finanziellen Verlust gegenüber.

    Welche Konsequenzen hat das?

    Solche Funde sind nicht nur ein Problem für die Ermittler, sondern auch für die lokale Bevölkerung. Der Kokainfund hat zweifelsohne für Aufsehen gesorgt, aber er wirft auch Fragen auf: Wie sicher sind unsere Strände wirklich? Was passiert, wenn Kinder oder Unwissende auf solche gefährlichen Substanzen stoßen?

    Die Behörden sind bemüht, schnell auf solche Situationen zu reagieren und die betroffenen Gebiete gründlich zu überwachen. Auch die Sensibilisierung der Bevölkerung ist ein wichtiger Schritt, um zu verhindern, dass Unschuldige durch den Kontakt mit illegalen Drogen gefährdet werden.

    Während die Ermittlungen andauern, bleibt natürlich unklar, ob noch weitere Pakete an die Strände gespült werden könnten. Die Behörden rufen dazu auf, verdächtige Funde sofort zu melden und betonen, dass die Entsorgung solcher Substanzen Aufgabe der Experten ist. Es ist eine ernste Angelegenheit, die nicht auf die leichte Schulter genommen werden darf.

    Doch wie wird dieser Fall enden? Wird man die Verantwortlichen hinter dem Drogenfund zur Rechenschaft ziehen können? Eines ist sicher: Die Küste von Pas-de-Calais wird in den nächsten Wochen unter verstärkter Beobachtung stehen – und die Geschichte der angeschwemmten Kokainballen wird noch für einige Zeit für Gesprächsstoff sorgen.

  • Drogenschmuggel: Französische Marine beschlagnaht 10 Tonnen Kokain im Golf von Guinea

    Drogenschmuggel: Französische Marine beschlagnaht 10 Tonnen Kokain im Golf von Guinea

    Rekordfund im Golf von Guinea: Französische Marine beschlagnahmt zehn Tonnen Kokain

    Die französische Marine hat in einer beispiellosen Operation zehn Tonnen Kokain beschlagnahmt, die auf einem Fischerboot aus Brasilien im Golf von Guinea transportiert wurden. Dies stellt einen Rekord für Frankreich dar und unterstreicht die entscheidende Rolle des Landes im globalen Kampf gegen den Drogenhandel.

    Die Operation wurde auf Grundlage von Informationen durchgeführt, die von der Nationalen Direktion für Nachrichtendienste und Zolluntersuchungen (DNRED), dem Büro gegen Drogendelikte (OFAST) der Justizpolizei und amerikanischen Diensten bereitgestellt wurden. Eine Fregatte der französischen Marine untersuchte das Boot und fand an Bord Kokain im Wert von schätzungsweise 695 Millionen Euro. Die Drogen wurden beschlagnahmt und sollen vernichtet werden.

    Diese Maßnahme spiegelt die ausgezeichnete internationale Zusammenarbeit wider, die von der Präfektur des Atlantiks und dem Staatsanwalt der Republik Brest geleitet wurde. Es demonstriert die Effektivität des französischen Staates auf See im Rahmen des Schutzes der Außengrenzen und der Bekämpfung der organisierten Kriminalität.

    Dieser Fund folgt auf eine ähnliche Aktion vom 6. Dezember 2023, bei der mehr als fünf Tonnen Kokain mit einem geschätzten Wert von etwa 330 Millionen Euro beschlagnahmt wurden. Solche Erfolge sind von entscheidender Bedeutung, um den internationalen Drogenhandel einzudämmen und die damit verbundenen kriminellen Aktivitäten zu bekämpfen.

    Die Operationen der französischen Marine im Golf von Guinea sind ein wichtiges Signal an Drogenschmuggler weltweit und bekräftigen Frankreichs Engagement, die internationale Sicherheit und Ordnung aufrechtzuerhalten.

  • Drogen: Crack-Konsum in Frankreich breitet sich nun auch in mittelgroßen Städten und ländlichen Gebieten aus

    Drogen: Crack-Konsum in Frankreich breitet sich nun auch in mittelgroßen Städten und ländlichen Gebieten aus

    Vor einem Jahr betraf der Crack-Konsum in Frankreich vor allem die Städte Paris und Marseille. Trotz des von Innenminister Gérald Darmanin eingeleiteten Aktionsplans gegen dieses gefährliche Kokainderivat ist die Bilanz heute schlechter als vor zwölf Monaten.

    Crack in der Hauptstadt „auszurotten“: Das war der Auftrag, den Innenminister Gérald Darmanin dem Pariser Polizeipräfekten Laurent Nuñez im Juli letzten Jahres erteilt hatte. Zwölf Monate später ist die Bilanz nicht gut: Das Kokainderivat ist durchaus nicht aus den beiden großen Metropolen verschwunden, in denen es damals hauptsächlich konsumiert wurde – Paris und Marseille -, aber vor allem breitet sich sein Konsum nun auch auf die mittelgroßen Städte und die ländlichen Gebiete Frankreichs aus.

    Es ist zwar kein „Tsunami“, wie es die Regierung ausdrückte, aber die Welle ist durchaus real: Lille, Lyon, Bordeaux, Montpellier, Toulouse, Grenoble, Perpignan, Saint-Etienne…. Alle Metropolen Frankreichs sind mittlerweile betroffen.

    Noch beunruhigender ist, dass Crack in mittelgroße Städte wie Chambéry oder Beauvais und sogar in noch kleinere Gemeinden vorgedrungen ist: Macon, Compiègne, Aix-les-Bains oder auch Montataire im Departement Oise mit seinen 13.000 Einwohnern.

    Ein Zeichen für die unaufhaltsame Zunahme des Crack-Konsums ist, dass es mancherorts die am häufigsten konsumierte harte Droge ist, noch vor Heroin oder Kokain. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die im Departement Oise von einem Verein zur Unterstützung von Drogenabhängigen durchgeführt wurde.

    Die meisten Crack-Konsumenten sind Männer, die obdachlos sind oder in besetzten Häusern leben. Aber auch unter weiblichen Prostituierten im Großraum Lille ist diese synthetische Droge sehr beliebt. Der Konsum nimmt im ganzen Land zu, was laut Polizei zu mehr Störungen der öffentlichen Ordnung, Sachbeschädigungen und Gewalt führt.

    Auch der Drogenhandel wird immer professioneller. Der Cannabis- oder Kokainhandel ist sehr gut organisiert, mit Netzwerken in den Städten, an denen Händler beteiligt sind, die mit mehreren Produkten gleichzeitig dealen.

  • Frankreich: Steigender Kokain-Konsum bereitet Sorgen

    Frankreich: Steigender Kokain-Konsum bereitet Sorgen

    In Frankreich wird immer mehr Kokain konsumiert, und zwar nicht nur in den Großstädten. In Limoges (Haute-Vienne) betrifft das Phänomen alle Bevölkerungsschichten (Reportage France 2). Limoges, die Präfektur-Stadt des Départements Haute-Vienne, ist weit entfernt von dem Bild, das man sich von einer von Drogen durchsetzten Stadt macht. Dennoch ist auch hier, wie überall in Frankreich, Kokain spürbar auf dem Vormarsch. Die Zahl der Beschlagnahmungen allein dieser Droge durch die Polizei ist im letzten Jahr um 110 % gestiegen. Der erste Konsum findet häufig in einem festlichen Rahmen statt, danach kann es aber sehr schnell gehen, dass man abrutscht. „Am Anfang ist man euphorisch, es ist gut, man freut sich, es verändert die Art und Weise, wie man denkt und handelt. Und dann kann man ohne das nicht mehr zurechtkommen“, gesteht ein Mann auf dem Sender France 2. Etwa 600.000 Kokainkonsumenten in FrankreichDer niedrige Preis von Kokain und die leichte Verfügbarkeit ziehen die Konsumenten an. …

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  • Dutzende mit Kokain gefüllte Taschen an den Stränden der Normandie entdeckt

    Dutzende mit Kokain gefüllte Taschen an den Stränden der Normandie entdeckt

    An mehreren Stränden in der Normandie wurden mehrere Dutzend Taschen mit Kokain gefunden. Koks auf den Stränden der Normandie. Die Wellen des Ärmelkanals haben seit mehreren Tagen Dutzende von Säcken voller Kokain angespült. Es begann am Sonntag, dem 26. Februar. Etwa 40 Leinensäcke wurden an einem Strand in Réville im Departement Manche angespült. Neue Funde am Mittwoch, dem 1. März: Am Vormittag wurden weitere Säcke in Néville und La Hague, ebenfalls im Departement Manche, angespült. Die Menge der am Sonntag angeschwemmten Drogen wurde auf 800 kg geschätzt. Mit den weiteren Säcken vom Mittwochvormittag könnte sich die Menge inzwischen auf 1,5 Tonnen belaufen, berichtet die Zeitung Ouest-France. Die Ordnungskräfte sperrten mehrere Strände ab, um die Drogen zu sichern und zu verhindern, dass sich neugierige und Kriminelle daran bedienen. Ein Hubschrauber der Gendarmerie Nationale überfliegt die Gegend um Cherbourg, um mögliche weitere Pakete bereits auf dem Meer ausfindig zu machen.
  • Seine-Maritime: Der Hafen von Le Havre im Visier der Drogenhändler

    Seine-Maritime: Der Hafen von Le Havre im Visier der Drogenhändler

    Le Havre, Seine-Maritime, ist der größte Frachthafen Frankreichs, aber nach Angaben der Behörden auch das wichtigste Einfallstor für den Kokainhandel.

    Das in Südamerika produzierte Kokain gelangt in den Hafen von Le Havre (Seine-Maritime), versteckt in einigen der drei Millionen Container, die jedes Jahr entladen werden. Das weiße Pulver kann mit anderer Ware vermischt oder in Säcken versteckt werden. Nach Rückgängen ist die Menge der beschlagnahmten Drogen in den letzten beiden Jahren wieder deutlich gestiegen.

    Mindestens sieben Tonnen Kokain im Jahr 2022 abgefangen.
    Im Jahr 2022 fing der Zoll in Le Havre mindestens sieben Tonnen Kokain ab. Der Schmuggel durchzieht den Hafen und das Thema ist offensichtlich sehr heikel. Weder die Staatsanwaltschaft noch die Hafenarbeiter waren bereit, den Teams von France Télévisions Rede und Antwort zu stehen. Im April 2022 kam es am helllichten Tag und inmitten von unbeteiligten Autofahrern zu Schusswechseln zwischen Drogenhändlern und der Polizei. Die Drogenhändler wollten eine große Kokainlieferung abholen und machten deutlich, das sie für ihre Ware buchstäblich alles tun.

  • Ein Drittel des Kokainhandels in Europa: „Superkartell“ von Europol zerschlagen

    Ein Drittel des Kokainhandels in Europa: „Superkartell“ von Europol zerschlagen

    Europol, die europäische Kriminalpolizeibehörde, gab am Montag, dem 28. November bekannt, dass sie „einen der gefährlichsten“ Kokainringe in Europa zerschlagen habe. 49 Verdächtige wurden in verschiedenen Ländern festgenommen, darunter sechs hochrangige Mitglieder in Dubai.

    Europol, die europäische Kriminalpolizeibehörde, gab am Montag, dem 28. November bekannt, dass sie „einen der gefährlichsten“ Kokainringe in Europa zerschlagen habe. 49 Verdächtige wurden in verschiedenen Ländern festgenommen, sechs davon in Dubai.

    Einige Drogenbarone, die von Europol als „Ziele von großem Interesse“ eingestuft wurden, hatten sich verbündet, um ein ‚Superkartell‘, das etwa ein Drittel des Kokainhandels in Europa kontrollierte, zu bilden. „Das Ausmaß der Kokaineinfuhr nach Europa unter der Kontrolle und dem Kommando der Verdächtigen war massiv. Und mehr als 30 Tonnen Drogen wurden von den Strafverfolgungsbehörden während der Ermittlungen beschlagnahmt“, so die europäische Polizeiagentur.

    Die Polizei von Dubai verhaftete zwei Verdächtige, die mit den Niederlanden in Verbindung standen, zwei weitere mit Verbindungen nach Spanien und zwei mit Verbindungen nach Frankreich. Einer der niederländischen Verdächtigen sei ein „extrem großer Fisch“, meldet unter Berufung auf eine Europol-Quelle die Nachrichtenagentur AFP.

    Neben den sechs Festnahmen in Dubai wurden dreizehn Personen in Spanien, sechs in Frankreich und zehn in Belgien festgenommen. Die niederländische Staatsanwaltschaft erklärte, sie wolle bei den Vereinigten Arabischen Emiraten die Auslieferung der beiden in Dubai festgenommenen verdächtigen Niederländer beantragen.

    Der eine ist ein 37-jähriger Mann mit doppelter niederländischer und marokkanischer Staatsbürgerschaft, der beschuldigt wird, in den Jahren 2020 und 2021 Tausende Kilogramm Kokain in die Niederlande geschmuggelt zu haben. Der andere ist ein 40-jähriger Mann mit doppelter niederländischer und bosnischer Staatsangehörigkeit, so die Staatsanwaltschaft. „Es handelt sich um schwere kriminelle Straftaten im Zusammenhang mit internationalem Drogenhandel, hauptsächlich aus Südamerika über die Häfen von Antwerpen und Rotterdam“, so eine Erklärung der niederländischen Staatsanwaltschaft.

  • Flughafen Toulouse-Blagnac: Frau aus Guyana mit 20 kg Kokain erwischt!

    Flughafen Toulouse-Blagnac: Frau aus Guyana mit 20 kg Kokain erwischt!

    In den Koffern einer Frau aus Guayana wurden 20 Kilogramm Kokain entdeckt, was einem Weiterverkaufswert von etwa zwei Millionen Euro entspricht. Sie befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam und wird am Donnerstag, dem 6. Oktober, dem Staatsanwalt vorgeführt.

    Bisher sind nur wenige Informationen durchgesickert, aber es scheint, dass die regionale Zolldirektion am Flughafen Toulouse-Blagnac am Montagabend eine Rekordmenge Kokain in dem Gepäck einer Reisenden entdeckte. Zwei Frauen wurden von den Zollbeamten durchsucht, als sie aus ihrem Flugzeug ausstiegen. Beide stammen aus Cayenne in Französisch-Guayana. Im Gepäck einer der beiden Frauen machen die Beamten eine unglaubliche Entdeckung: 20 kg Kokain. Beim Weiterverkauf kann man mit dieser Menge leicht zwei Millionen Euro erlösen.

    Die beiden Frauen wurden zunächst vom Zoll in Gewahrsam genommen, bevor sie von den Ermittlern des Ofast (Office antistupéfiants), der für die Bekämpfung der großen Drogen-Kriminalität zuständigen Behörde, in Polizeigewahrsam genommen wurden.

    Die Frau, deren Koffer mit dem Kokain gefüllt war, wird nach bisherigen Informationen am Donnerstag dem Staatsanwalt von Toulouse vorgeführt. Die zweite Frau wurde wieder freigelassen.