Schlagwort: Klimawandel

  • Editorial: Klimawandel – Sturmflut der Realität

    Editorial: Klimawandel – Sturmflut der Realität

    Wisst ihr noch, als der Wind nur sanft durch die Bäume rauschte und der Regen wie ein gemütliches Hintergrundgeräusch auf das Dach prasselte? Diese Zeiten scheinen wie ein ferner Traum, denn die Stürme und Unwetter, die wir heute erleben, sind wie ein Weckruf der Natur – laut, unüberhörbar und vor allem nicht zu ignorieren.

    Der Mann des Sturms, Klimawissenschaftler Michael Mann, hat uns gewarnt. Er hat nicht nur vorhergesagt, sondern auch belegt, dass unser Handeln die Erde in einen Dauer-Overdrive versetzt hat. Die Konsequenzen? Nun, sie lassen sich in den immer häufiger und stärker auftretenden Stürmen und Unwettern ablesen, die unsere Welt heimsuchen.

    Diese Naturkatastrophen sind nicht nur Ausnahmen; sie sind der neue Normalzustand. Mann betont, dass der menschengemachte Klimawandel eine Veränderung in der Intensität und Häufigkeit von Stürmen mit sich bringt. Es ist, als ob die Erde selbst gegen das wilde Treiben des Menschen rebelliert.

    Schaut euch die Schlagzeilen an: Sturm Louis, der wie ein tobender Gigant über Frankreich fegte, oder die sintflutartigen Regenfälle, die ganze Regionen unter Wasser setzen. Das ist nicht mehr der normale Lauf der Dinge – das ist ein Weckruf, dem wir nicht länger die Ohren verschließen können.

    Michael Mann warnt davor, dass dies erst der Anfang ist. Der Klimawandel wird nicht einfach vorbeigehen, wenn wir die Augen verschließen. Unsere Handlungen haben Konsequenzen, und die Konsequenzen sind jetzt überdeutlich. Der Planet schreit nach Veränderung, und es liegt an uns, ihm zuzuhören.

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    Der Klimawissenschaftler Michael Mann lehrt an der University of Pennsylvania

    Es ist Zeit, aufzuwachen, nicht nur meteorologisch, sondern auch politisch. Wir können nicht zulassen, dass diejenigen, die die Warnungen am lautesten ignorieren, die Zukunft unseres Planeten bestimmen. Michael Manns Thesen sind keine abstrakten Theorien mehr; sie sind zu einem dringenden Appell geworden, unsere Lebensweise zu überdenken und zu handeln, bevor es zu spät ist.

    Also, Leute, lasst uns nicht länger Ignoranten sein. Lasst uns die Fakten akzeptieren und gemeinsam an einer nachhaltigeren Zukunft arbeiten. Denn der Sturm der Realität ist hier, und es wird Zeit, dass wir uns ihm stellen.

    Bleibt wachsam, bleibt engagiert.

    Stürmisch grüßt die Redaktion von Nachrichten.fr

  • Klima: Axa Frankreich hat 2023 etwa 400 Millionen Euro für „Klimaschäden“ aufgewendet

    Klima: Axa Frankreich hat 2023 etwa 400 Millionen Euro für „Klimaschäden“ aufgewendet

    Das bedeutet einen Anstieg von „30-40%“ im Vergleich zum Durchschnitt der zehn vorangegangenen Jahre.
    „Die Kosten werden weiter wachsen. Das ist unvermeidlich. Es wird leider immer mehr Naturkatastrophen geben“, sagt Guillaume Borie, Generaldirektor von Axa France.

    „Im Jahr 2023 haben wir etwa 400 Millionen Euro für die Übernahme von Klimaschäden ausgegeben“, sagte Guillaume Borie, Generaldirektor von Axa France, am Montag, dem 19. Februar, im französischen Nachrichtensender Franceinfo. Das sind „30 bis 40% mehr als der Durchschnitt der zehn vorangegangenen Jahre“, fügte Borie hinzu. Die Stürme Ciaran und Domingos, Folgen des Klimawandels, trafen Ende 2023 auf Frankreich. Die Region Pas-de-Calais war von beeindruckenden Überschwemmungen betroffen. „Insgesamt gibt es bei diesen drei Ereignissen mehr als 40.000 Kunden, die direkt von Axa betreut wurden“, so Guillaume Borie.

    „Das wird sich exponentiell entwickeln, es wird weiter wachsen. Das ist unvermeidlich. Es wird leider immer mehr Naturkatastrophen geben“. Um dem zu begegnen, „müssen wir gemeinsam konkrete Lösungen zur Prävention und Begleitung finden, um uns an diese Realität, die der Klimawandel darstellt, anzupassen“. Wie weit werden die Versicherungsgesellschaften die Folgen dieser Katastrophen abdecken können: Wenn wir die richtigen Anpassungsmaßnahmen vornehmen, wenn wir weiterhin unsere Kohlenstoffemissionen reduzieren, um die Auswirkungen der globalen Erwärmung zu begrenzen, könnte die Welt „versicherbar bleiben“, bekräftigt Guillaume Borie.

    Beitragserhöhung zur Finanzierung der Naturkatastrophen
    Guillaume Borie warnt, dass die Beiträge „bei Axa und den anderen“ Versicherern steigen werden, um die Risiken von Naturkatastrophen abzudecken, die immer häufiger auftreten werden. Aber Borie sagt auch: „Man sollte niemand in Panik zu versetzen, denn es ist nur ein kleiner Teil der Prämie, der für diese Schadensfälle verwendet wird. In einer Prämie für eine Hausratversicherung macht das ein paar Euro pro Monat aus“.

    Guillaume Borie begrüßte die Entscheidung der französischen Regierung, das Beitragsniveau zur Finanzierung von Naturkatastrophen anzuheben: „Das muss unbedingt dauerhaft eingeführt werden. Insgesamt sind das im Durchschnitt für einen Wohngebäudeversicherungsvertrag etwa 15 Euro mehr pro Jahr“, erklärt Borie. „Dank dessen haben wir ein weltweit einzigartiges System, das bewirkt, dass die Versicherten im Falle von Überschwemmungen, im Falle von Dürren perfekt abgesichert sind“, betonte er. Ab dem 1. Januar 2025 wird der Beitragssatz für Naturkatastrophen bei Sachversicherungsverträgen für Wohn- und Gewerbeimmobilien von 12 % auf 20 % angehoben.

  • Bedrohungen für die Arktis: Warum die „Klimaanlage“ der Erde dringend gerettet werden muss

    Bedrohungen für die Arktis: Warum die „Klimaanlage“ der Erde dringend gerettet werden muss

    Das Jahr 2024 beginnt mit beunruhigenden Aussichten für die Arktis und ihre Ökosysteme, die für die Regulierung des Klimas und der Ozeane unerlässlich sind. Die Arktis ist nicht nur durch die Erderwärmung bedroht, sondern auch durch den Transport von Waren und den Bergbau in den Gewässern des hohen Nordens.

    Auf den guten alten Schulgloben sieht man Grönland und den Arktische Ozean nördlich von Asien, Amerika und Europa ganz in Weiß. Lange Zeit wurde diese polare Kältezone mit Leere in Verbindung gebracht. Und jetzt beweisen uns Klimaforscher: Die Zukunft der Menschheit hängt von der Gesundheit dieser weißen Fläche ab.

    Innerhalb von 40 Jahren ist das arktische Packeis am Ende des Sommers von 7 auf 3,4 Millionen Quadratkilometer geschrumpft. „Es ist die Klimaanlage des Planeten … Und das Eis, das uns kühlt, schmilzt“, fasst Sara Fleury vom Laboratoire d’études en géophysique et océanographie spatiales des Observatoire Midi-Pyrénées in Toulouse auf LaDepeche.fr zusammen.

    Die Eindämmung der zunehmenden Erderwärmung ist das Gebot der Stunde, sagt der aus dem Departement Tarn stammende Jean-Louis Etienne, der am 14. Mai 1986 als erster Mensch im Alleingang den Nordpol bezwang und sich unermüdlich für die Natur und ihre Schönheit einsetzt, auf LaDepeche.fr. Und das umso mehr, als die Bedrohungen immer zahlreicher werden, betonte die Organisation Robin Hood zu Beginn des Jahres.

    Seit 1998 ist die „Vermeidung und Beseitigung der Meeresverschmutzung und der Schutz des Nordostatlantiks vor den schädlichen Auswirkungen menschlicher Aktivitäten“ das Ziel des Ospar-Übereinkommens, das von Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Irland, Island, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Portugal, Spanien, Schweden, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich in Zusammenarbeit mit der EU ratifiziert wurde.

    „Die Arktis ist der Punkt, an dem die Fluss-, Meeres- und Luftverschmutzungen unserer Gesellschaften zusammenlaufen“, fasst die Organisation Robin Hood, die als Beobachter in der Ospar-Konvention sitzt, zusammen und warnt vor Umweltschäden durch Lachszuchtanlagen oder dem Gigantismus-Wettlauf einiger Kreuzfahrtunternehmen im hohen Norden. Das Kreuzfahrtschiff MSC Preziosa, das für 4.300 Gäste ausgelegt ist, soll dieses Jahr laut Reederei „Abenteurer glücklich machen, die davon träumen, den Arktischen Kreis zu erforschen“, kritisiert Robin Hood.

    Darüber hinaus erregen die strategische Lage und die Energie- und Bodenschätze Grönlands auch zunehmend Interesse. Russland, Finnland, Norwegen, Dänemark, die USA, Kanada… Der Polarkreis wurde zu einer Region wachsender Spannungen und Begehrlichkeiten.

    Der am 5. Februar im Alter von 101 Jahren verstorbene Historiker und Geograf Jean Malaurie startete 1954 die französische Buchreihe „Terre Humaine“ und veröffentlichte „Les derniers Rois de Thulé“, um über das Leben der letzten „Polareskimos“ zu berichten. Vor allem, weil er durch die Errichtung des amerikanischen Atomwaffenstützpunkts in Thule im Jahr 1951 und nach der Vertreibung der örtlichen Inuit zutiefst „erschüttert“ worden sei, wie er sagte. Bereits vor 70 Jahren rief Jean Malaurie dazu auf, sich auf die Begegnung der Menschen und ihre enge Verbindung zur Natur anstelle der Apokalypse zu konzentrieren.

    Zu den noch immer andauernden militärischen Konfrontationen kommt nun noch der Konflikt um die Ressourcen der polaren Wirtschaftszonen hinzu. Trotz seines Beitritts zur Ospar-Konvention hat Norwegen am 9. Januar den Bergbau auf 280.000 km2 des norwegischen Meeresbodens genehmigt. Das Europäische Parlament hat angesichts der unglaublichen Dichte an Leben, die der Meeresboden dort beherbergt, ein Moratorium für diese Entscheidung gefordert. Reedereien rechnen sich aus, dass die Strecke Tokio-Amsterdam derzeit 23.000 km über Panama und nur 15.500 km durch die Nordwestpassage bei geschmolzenem Eis lang is. 

    „Die Arktis, die letzte Grenze der Globalisierung“, titelte Le Monde Diplomatique schon im Jahr 2009. Der Bürger und Verbraucher muss allerdings und insbesondere seinen Lebensstil hinterfragen, wenn er die Arktis oder den Amazonas schützen will.

    Wenn die Pole Fieber haben, sind sie ganz und gar nicht die einzigen, die krank sind.

  • Klima: Wahrscheinliche Rückkehr von „La Niña“ – ist das eine gute oder eine schlechte Nachricht?

    Klima: Wahrscheinliche Rückkehr von „La Niña“ – ist das eine gute oder eine schlechte Nachricht?

    Das Klimaphänomen El Niño, das im späten Frühjahr 2023 auftrat, wird sich in den nächsten Monaten voraussichtlich abschwächen. La Niña wird die Nachfolge antreten. Was bedeutet das für uns?

    Die beiden gegensätzlichen Klimaphänomene La Niña und El Niño spielen eine entscheidende Rolle bei der Beeinflussung der globalen Wetter- und Klimabedingungen. Während El Niño für extreme Hitzeperioden und ungewöhnliche Niederschlagsmuster bekannt ist, bringt La Niña kühlere Temperaturen und andere meteorologische Herausforderungen mit sich.

    Forscher von Climat.gov berichteten am Donnerstag, dem 8. Februar, dass El Niño, ein Klimaphänomen, das das Wasser und die Atmosphäre im äquatorialen Pazifik aufheizt, in Kürze abklingen und La Niña Platz machen wird. Ein Klimaphänomen, das nach dem Durchzug seines kleinen Bruders die globale Erwärmung vorübergehend begrenzen dürfte. Ist das eine gute oder eine schlechte Nachricht?

    Was ist La Niña?
    Es wird erwartet, dass ein gewaltiger Klimatanz stattfindet. In den kommenden Monaten wird erwartet, dass sich das Oberflächenwasser des äquatorialen Pazifiks abkühlt. Während dieser seit Urzeiten bestehenden Episode werden die Passatwinde (äquatoriale Winde) an Stärke gewinnen. Sie werden das warme Wasser vor der peruanischen Küste in Richtung Asien und Australien treiben. Dort wird es durch kälteres Wasser ersetzt, das aus den Tiefen des östlichen Pazifiks kommt. Dieses ozeanische Ballett, das als Upwelling bezeichnet wird – das Aufsteigen von kaltem Tiefenwasser an die Oberfläche -, trägt zu einem globalen Rückgang der Wassertemperaturen bei. Dieses Phänomen wird erhebliche Auswirkungen auf das Klima der kommenden Jahre haben.

    1. Verstärkte Hurrikanaktivität: In den Atlantikregionen führt La Niña oft zu verstärkter Hurrikanaktivität. Die kühleren Oberflächentemperaturen im Pazifik begünstigen die Bildung von Wirbelstürmen im Atlantik.
    2. Überflutungen und Starkregen: La Niña geht oft mit erhöhten Niederschlägen in einigen Regionen einher, was zu Überschwemmungen und Erdrutschen führen kann. Dies betrifft insbesondere Teile von Südasien, Australien und Südamerika.
    3. Dürren und Trockenheit: Gleichzeitig kann La Niña in anderen Regionen zu Dürren führen. Teile von Ostafrika, Indonesien und Teilen der USA erleben möglicherweise trockenere Bedingungen.
    4. Kältere Winter: In Nordamerika und Europa können während einer La-Niña-Phase kältere Winter auftreten. Dies kann zu strengeren Temperaturen, Schneefällen und eisigen Bedingungen führen.

    Wann wird La Niña kommen?
    Pierre Bonnin, Klimatologe bei Météo France, bestätigte die Nachricht am Freitag, dem 9. Februar, gegenüber Ouest France: „Wir haben den Höhepunkt der Intensität von El Niño Ende 2023 überschritten und befinden uns nun in einer Phase der schnellen Abschwächung (…) einige Modelle kippen danach in den La Niña-Zustand um“. Der Umschlag wird voraussichtlich zwischen Juli und November 2024 erfolgen.

    Ist La Niña eine gute Nachricht für uns in Europa?
    Vor zwei Jahren sah sich die Erde bereits mit dem Phänomen La Niña konfrontiert. Am 8. September 2022 gab der Europäische Klimadienst Copernicus bekannt, dass Juli und August 2022 die wärmsten Monate waren, die jemals in Europa gemessen wurden. Das Auftreten von La Niña ist also nicht unbedingt gleichbedeutend mit einem

    Ist das eine gute Nachricht?
    Vor zwei Jahren sah sich die Erde bereits mit dem Phänomen La Niña konfrontiert. Am 8. September 2022 gab der Europäische Klimadienst Copernicus bekannt, dass Juli und August 2022 die wärmsten Monate waren, die jemals in Europa gemessen wurden. Das Auftreten dieses Phänomens ist also nicht unbedingt gleichbedeutend mit einem globalen Temperaturrückgang auf der Erde oder in Europa.

    El Niño: Die wärmere Alternative

    El Niño, das Gegenstück zu La Niña, wird durch wärmere Oberflächentemperaturen im äquatorialen Pazifik charakterisiert. Auch die Auswirkungen von El Niño erstrecken sich über verschiedene Kontinente:

    1. Erhöhte Temperaturen: El Niño bringt im Allgemeinen höhere Temperaturen mit sich. Dies kann zu Hitzewellen in Regionen wie Australien, Südostasien und Südafrika führen.
    2. Dürren und Waldbrände: Die höheren Temperaturen und veränderten Niederschlagsmuster, die mit El Niño einhergehen, können zu schweren Dürren führen. Trockene Bedingungen erhöhen auch das Risiko von Waldbränden, insbesondere in Teilen Südamerikas.
    3. Starkregen und Überschwemmungen: Gleichzeitig kann El Niño in einigen Regionen zu ungewöhnlich starken Niederschlägen führen. Dies kann zu Überschwemmungen in Gebieten wie Südostasien und Teilen Südamerikas führen.
    4. Veränderte Hurrikanaktivität: Im Gegensatz zu La Niña neigt El Niño dazu, die Hurrikanaktivität im Atlantik zu dämpfen. Dies bedeutet, dass während einer El-Niño-Phase weniger Wirbelstürme entstehen.

    Globale Auswirkungen und Herausforderungen

    Beide Klimaphänomene haben weitreichende Auswirkungen auf die Landwirtschaft, Wasserversorgung, Ökosysteme und die Wirtschaft. Landwirte müssen sich auf unvorhersehbare Bedingungen einstellen, Wasserversorgungssysteme müssen flexibel sein, und die Bevölkerung muss sich auf extreme Wetterereignisse vorbereiten.

    Die zunehmende Häufigkeit und Intensität von La Niña- und El Niño-Ereignissen haben auch den Einfluss des Klimawandels verstärkt. Forscher betonen die Notwendigkeit, diese Phänomene besser zu verstehen und Anpassungsstrategien zu entwickeln, um die sich verändernden Klimamuster erfolgreich zu bewältigen.

    In einer Welt, die zunehmend von Klimaveränderungen betroffen ist, sind das Verständnis der Unterschiede zwischen La Niña und El Niño sowie die Anpassung an ihre Auswirkungen entscheidend, um die Herausforderungen des globalen Klimawandels zu bewältigen.

  • Tausende Franzosen starben im Sommer 2023 an den Folgen der großen Hitze – so Santé publique France

    Tausende Franzosen starben im Sommer 2023 an den Folgen der großen Hitze – so Santé publique France

    Im Sommer 2023, der durch Hitzewellen gekennzeichnet war, die später als normal eintraten, starben in Frankreich mehr als 5.000 Menschen an den Folgen der ungewöhnlichen Wärme, wie die französische Gesundheitsbehörde am Donnerstag, dem 8. Februar mitteilte. Im Sommer 2023, der von vier Hitzewellen geprägt war, starben mehr als 5.000 Menschen in Frankreich an den Folgen der Hitze, wobei nicht nur die älteren Menschen betroffen waren. „Alle sind betroffen“, fasste Caroline Semaille, Leiterin der Agentur Santé publique France, am Donnerstag auf einer Pressekonferenz zusammen, als sie eine Bilanz der hitzebedingten Todesfälle im Sommer 2023 vorstellte. Der Sommer 2023 war der viertwärmste, der je in Frankreich, wo die ersten Messungen bis ins Jahr 1900 zurückreichen, beobachtet wurde, und wies ein recht ungewöhnliches Profil auf.

    Mehrere Regionen, vor allem im Norden Frankreichs, erlebten wochenlang trübes Wetter. Aber vier…

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  • Französischer Rechnungshof: Angesichts des Klimawandels verlieren Skigebiete an Sinn und Wert

    Französischer Rechnungshof: Angesichts des Klimawandels verlieren Skigebiete an Sinn und Wert

    Nur wenige Skigebiete werden ihren Betrieb nach 2050 fortsetzen können, schätzt der Rechnungshof in seinem Bericht.

    Es besteht Gefahr für die Wintersportorte Frankreischs. Der Klimawandel bedroht „das Wirtschaftsmodell des französischen Skisports“, so der Rechnungshof in einem am Dienstag, dem 6. Februar, veröffentlichten Bericht. „Ab den 2000er Jahren begannen der Rückgang der Skiaktivitäten und die zunehmende Unangepasstheit des Immobilienbestands der Stationen, das finanzielle Gleichgewicht der Skilifte und die lokale Wirtschaft, die zum Teil von ihnen abhängt, zu schwächen“, so der Rechnungshof.

    Die Autoren des Berichts gehen davon aus, dass alle Skigebiete in Frankreich bis 2050 die Folgen der globalen Erwärmung deutlich zu spüren bekommen werden. Und nur „einige wenige Skigebiete können darauf hoffen, ihren Betrieb über diesen Zeitpunkt hinaus fortzusetzen“.

    Kunstschnee als kurzfristige Lösung
    Der Rechnungshof bemängelt, dass „die in den Bergen durchgeführten Anpassungsmaßnahmen im Wesentlichen auf der Schneeproduktion beruhen“, die nur „eine kurzfristige Wirkung“ hat, da „ihre Kosten hoch sind und ihre Wirksamkeit mit steigenden Temperaturen tendenziell abnimmt“.

    Nicht zu vergessen „die Auswirkungen der Schneeproduktion auf die Wasserressourcen“, die „in vielen Gebieten unterschätzt“ zu werden scheinen, so der Bericht. Nach Ansicht des Rechnungshofs „wäre es notwendig, dass die Genehmigungen für die Entnahme von Wasser für die Schneeproduktion die Klimaprognosen stärker berücksichtigen“.

    Mangel an Koordination und Planung
    Was die Maßnahmen zur Diversifizierung der Aktivitäten betrifft, so sind diese „selten auf ein echtes Projekt gestützt“, urteilt der Rechnungshof. „Sie werden nach dem Zufallsprinzip durchgeführt und neigen häufig dazu, das Skimodell zu reproduzieren, das auf hohen Investitionen und hohen Besucherzahlen beruht, ohne einen Geschäftsplan, der es ermöglicht, ihre wirtschaftliche Relevanz festzustellen“. Außerdem „sind die Initiativen der Gebietskörperschaften kaum aufeinander abgestimmt“.

    Der Bericht kritisiert auch die derzeitige „ökologische Planung des Staates, die für den Tourismussektor in den Bergen wenig sinnvoll ist“ und „keine wirkliche Dynamik des Wandels auslösen kann“. Dasselbe gilt laut dem Dokument auch für die Regionen. Der Rechnungshof schlägt vor, eine Steuerung der Bergstationen einzuführen, die nicht mehr allein der kommunalen Ebene unterliegt. Ausserdem schlägt die Institution vor, einen Fonds für die Anpassung an den Klimawandel einzurichten, der Maßnahmen zur Diversifizierung und zum Rückbau von Anlagen finanzieren soll.

    Der Präsident des Rechnungshofs, Pierre Moscovici, erklärte vor der Presse: „Wir müssen ganz klar unsere Vision ändern, eine neue Governance einführen, den Fokus erweitern, Ressourcen finden – denn es sind jährlich etwa 92 Millionen Euro an Investitionen erforderlich, um zu einem diversifizierteren Modell zu gelangen, das ein Modell für „vier Jahreszeiten“ und für alle Arten von Stationen ist“.

  • Malediven: Künstliche Inseln gegen den steigenden Meeresspiegel

    Malediven: Künstliche Inseln gegen den steigenden Meeresspiegel

    Um sich gegen den durch die globale Erwärmung bedingten Anstieg des Meeresspiegels zu wappnen, haben die Malediven mit dem Bau von künstlichen Inseln begonnen.

    Es gibt türkisfarbenes Wasser, einen feinen Sandstrand, ein Luxushotel – aber diese Insel auf den Malediven ist künstlich. Eine dänische Firma hat sie gebaut. Die Inselgruppe der Malediven wird bis zum Ende des Jahrhunderts im Indischen Ozean versinken. Um den Tourismus aufrechtzuerhalten, aber auch um die Hauptstadt zu entlasten, werden jetzt neue Inseln geschaffen. Eine schwimmende Stadt dieser Art könnte im Jahr 2025 immerhin 13.000 Familien beherbergen.

    „Die Höhe der Insel beträgt 1,50 Meter. Wenn ein Sturm kommt: keine Sorge, sie bleibt immer auf der gleichen Höhe. Aber wir greifen die Umwelt nicht an“, sagt Ibrahim Riyaz, der Direktor der Maldive Floating City, auf dem Sender France 2. Für diese Innovation haben die Malediven 1 Milliarde Euro reserviert, was einige Umweltaktivisten verärgert. Die Behörden antworten auf die Kritik, dass sie auf den bevorstehenden Untergang des Archipels reagieren müssen. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, könnten sie sich sogar in Indien oder Sri Lanka ein Stück Territorium kaufen.

  • Klimawandel: Große Artikelserie über Hintergründe und Auswirkungen der globalen Erderwärmung

    Klimawandel: Große Artikelserie über Hintergründe und Auswirkungen der globalen Erderwärmung

    Der Klimawandel ist eine große, wenn nicht sogar die größte Herausforderung unserer Zeit.

    Die Erkenntnis, dass sich das Klima derzeit grundlegend wandelt, ist nicht nur wissenschaftlich abgesichert und wird durch Daten und Studien namhafter Wissenschaftler in aller Welt gestützt – sie macht sich nach den Wetterereignissen der letzten Wochen, Monate und Jahre in unser aller Bewusstsein breit.

    Und damit wird das Thema Klimawandel und der Umgang inzwischen auch in der Gesellschaft und der Politik als vordringliche Aufgabe anerkannt.

    Das ist der Grund, warum wir ab sofort unsere große Artikelserie zum Thema Klimawandel anbieten, bestehend aus 16 Artikeln, unterteilt in mehere Themengruppen, basierend auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen des international anerkannten Klimaforschers Michael E. Mann und anderen Wissenschaftlern.

    Am Ende dieser Seite und auch jeweils am Endes jedes weiteren Artikels findet sich der Link auf den nachfolgenden Artikel.

    Heute schon haben wir haben unseren Planeten um über ein Grad Celsius erwärmt durch die Treibhausgase, die wir bereits in die Atmosphäre eingebracht haben. Durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe und durch andere menschliche Aktivitäten.

    Und wir sind auf dem besten Weg, bis Mitte des Jahrhunderts eine Erwärmung von 2 Grad Celsius oder mehr zu erreichen, wenn wir weiterhin hemmungslos fossile Brennstoffe verbrennen.

    Inzwischen beginnen wir, die Auswirkungen grausam zu spüren. Schon 1 Grad Celsius Erwärmung erhöht die Wahrscheinlichkeit und verstärkt die Folgen schwerer Wetterereignisse um etwa 7-10%.

    Wir sahen in den drei Jahren 2016, 2019 und 2020 drei fast aufeinanderfolgende Rekordjahre, die heißesten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.
    Die extremen Hitzewellen, Dürren, Waldbrände, Überschwemmungen, die sich im Laufe der letzten Jahre auf der gesamten nördlichen Hemisphäre abspielten, waren eine eindringliche Botschaft des Klimas.

    Nicht nur Hitzeperioden – auch extreme Regenfälle und Hochwasser sind Auswirkungen der globalen Erderwärmung und des Klimawandels.

    Die Auswirkungen des Klimawandels sind nicht mehr nur im Verborgenen spürbar. In den Sommern der vergangenen Jahre sahen wir sie in Echtzeit auf unseren Fernsehbildschirmen, in unseren Zeitungs-Schlagzeilen, in unseren Social Media Feeds. Wir haben sie schlimmstenfalls sogar persönlich erlebt. Wir sehen Klimaflüchtlinge, Orte wie Kiribati, tiefliegende Inselstaaten, wo Küstendörfer zerstört werden.
    Miami Beach und Venedig werden inzwischen regelmäßig überflutet, nicht nur mehr durch Stürme und in bestimmten Jahreszeiten, sondern einfach wegen der Auswirkungen des globalen Meeresspiegelanstiegs. Wir haben ungefähr die Hälfte des Meereises in der Arktis verloren. Wir sind auf dem besten Weg, in ein paar Jahrzehnten eine eisfreie Arktis zu haben, wenn wir den Kurs beibehalten, auf dem wir sind. Selbst wenn wir die Kohlenstoffemissionen, die wir heute in die Atmosphäre abgeben, bis morgen auf Null reduzieren, werden die Auswirkungen noch für die kommenden Generationen zu spüren sein. Wir hinterlassen ein schweres Erbe.

    In dieser Artikelserie werden unsere Autoren die grundlegenden wissenschaftlichen Prinzipien hinter dem Klimawandel und der globalen Erwärmung darlegen.

    Wir alle müssen die Grundlagen verstehen, um die gesellschaftlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Probleme zu lösen, die der Klimawandel mit sich bringt.

    Beginnen werden wir mit den prinzipiellen Gegebenheiten der Atmosphäre. Wir werden schildern, wie Klimadaten gesammelt werden, und die Trends aufzeigen, die sich aus diesen Daten ablesen lassen.

    Wir wollen zeigen, wie man grundlegende Berechnungen durchführt und wie man theoretische Modelle des Klimasystems verwendet, um Fragen über den derzeitigen Klimawandel und die zukünftige Entwicklung zu beantworten.

    Wir werden die Auswirkungen von Treibhausgasemissionen untersuchen, verschiedene mögliche Zukunftsszenarien durchspielen, und schließlich werden wir die Auswirkungen, die der Klimawandel auf das soziale, kulturelle, wirtschaftliche, urbane und andere Facetten des menschlichen Lebens hat, aufzeigen und bewusst machen.
    Wir haben uns die Aufgabe gestellt, dir Erklärungen an die Hand zu geben, die es dir erlauben, nicht nur deine eigenen Fragen zu beantworten, sondern auch die deiner Kinder und Freunde.

    Fragen nach dem WARUM und dem WIE – Antworten, die erklären, warum ein Tiefdruckgebiet tagelang auf der Stelle verharrt und in wenigen Stunden hunderte Liter Wasser pro m2 abregnen lässt, warum eine Hitzeglocke über einer Region festhängt und alles unter sich verdorren lässt.

    Denn eigentlich wollen wir ja alle, dass auch noch unsere Kinder und Enkel in dem Land, in dem schon unsere Grosseltern lebten, auch ihr Leben in Ruhe und Gesundheit verbringen können.

    Sintflutartige Regenfälle und regelmässige Temperaturen über 40 Grad Celsius passen nicht in dieses Bild. Es gibt einen Grund, warum unser Fieberthermometer nicht über 42 Grad hinausgeht …

    Wir werden euch, unseren Lesern, eine Vielzahl von Hilfsmitteln an die Hand geben, um den Klimawandel zu verstehen, darunter Videovorträge, Graphiken, Diagramme, Tabellen und andere visuelle Darstellungen, Simulationen, Klimamodell-Simulationen,
    und weitere Datenquellen.

    Am Ende dieser Artikelserie werden wir alle ein tieferes Verständnis und grösseres Wissen darüber haben, wie sich unser Klimasystem verändert. Wir werden in der Lage sein zu verstehen, warum das menschliche Verhalten das Klima verändert, was genau den Klimawandel antreibt.
    Wir werden die Natur dieser Veränderungen verstehen.

    Die Inhalte dieser Artikel sind frei und dürfen zu Zwecken der Information frei benutzt werden. Du darfst sie verwenden, um Präsentationen zu erstellen oder sie in Referate einfügen. Alle Bilder, die wir zur Illustration benutzen, stammen von unsplash.com oder pixabay.com und dürfen frei genutzt werden.

    Das Klimasystem ist ein komplexes System
    Wenn wir einen Teil des Systems verändern, zum Beispiel indem wir der Atmosphäre CO2 hinzufügen, hat das lang anhaltende Auswirkungen nicht nur für die Atmosphäre, sondern auch auf andere Systeme wie die Ozeane, die Kryosphäre, das ist das Eis, die Biosphäre, das ist das Leben auf diesem Planeten, und menschliche Systeme wie die urbane Infrastruktur, die Wirtschaft und
    sogar die nationale Sicherheit.

    Vor allem aber werden wir ein Verständnis und Wissen entwickeln, um die Auswirkungen des Klimawandels auf den Planeten und die Menschen auf ihm zu verstehen.
    Wir werden die Rolle verstehen, die der Mensch spielt. Menschen sind sowohl die treibenden Kräfte hinter dem Klimawandel als auch maßgeblich und in tödlicher Weise vom Klimawandel betroffen.


    Unter diesem Link geht es zum folgenden Artikel in unserer Serie über den Klimawandel: Was bitte hat ein Hockey-Schläger mit dem Klima zu tun?

  • Was bitte hat ein Hockey-Schläger mit dem Klima zu tun?

    Was bitte hat ein Hockey-Schläger mit dem Klima zu tun?

    Alle Artikel unserer Serie über den Klimawandel findet ihr unter diesem Link …

    Wir beginnen unsere große Artikelserie mit zwei Schlüsselfragen:
    W
    as ist der Unterschied zwischen Wetter und Klima? Und was hat ein Hockey-Schläger mit dem Klima zu tun?

    Nun, wie Mark Twain es formuliert haben soll:

    Klima ist das, was man erwartet, Wetter ist das, was man bekommt.
    Klima ist der statistische Durchschnitt des Wetters über längere Zeiträume, und das
    Klima beinhaltet das Verhalten des gesamten komplexen Systems der Erde, die
    Kopplung von Ozean und Atmosphäre und den Eisschilden und der Biosphäre, dem Leben auf der Erde.

    Ja, das Bild oben ist ein echtes Foto, aufgenommen am 11. März 2021 in Berlin. Diese erstaunlichen Wolken sind Mammatus, „ein Phänomen, das mit dem Zusammentreffen eines kalten Bereichs einer Wolke mit einem anderen, wärmeren Bereich zusammenhängt: ein Teil der Wolke steigt auf und ein anderer fällt ab, wodurch diese originelle Form entsteht“, so Météo France.

    Das Verhalten des Klimasystems variiert im Laufe der Zeit aus natürlichen Gründen, zum Beispiel sind El-Niño-Jahre tendenziell feuchter im Winter in Kalifornien und schneereicher im Südosten der USA.

    Wenn sich das sich das Klima immer ändert, wird dann der Klimawandel per Definition immer stattfinden?

    Irgendwie ja und irgendwie nein. Als Beispiel werfen wir einen Blick auf die Kreidezeit.

    Die Kreidezeit ist ein Zeitabschnitt der Erdgeschichte, der vor rund 145 Millionen Jahren mit dem Ende des Juras begann und vor etwa 66 Millionen Jahren mit dem Beginn des Paläogens endete.

    Vor einhundert Millionen Jahren, als die Dinosaurier auf der Erde lebten, war es wärmer als es heute ist und es gab damals kein Eis an den Polen.

    Und was ist der Grund, dass die Erde zu dieser Zeit wärmer war?

    Einen Hinweis darauf gibt diese Darstellung, wie die Erde während des Zeitalters der Dinosaurier ausgesehen haben könnte. und warum die frühe Kreidezeit so warm war:


    Wenn Sie bei diesem Bild an Vulkanausbrüche gedacht haben, dann hatten Sie recht. Vulkanausbrüche sind ein natürlicher Faktor, der das Klima der Erde beeinflusst und schon immer beeinflusst hat. Über kürzere Zeiträume hinweg können sie das Klima tatsächlich zunächst abkühlen, indem sie Partikel in die Atmosphäre pumpen, die die Sonne für einige Jahre blockieren, aber über längere Zeiträume hinweg spielen sie eine andere Rolle: Vulkanausbrüche pumpen grosse mengen Kohlendioxid (Co2) in die Atmosphäre und verstärken damit den Treibhauseffekt.

    In der erdgeschichtlichen Vergangenheit kam es aufgrund des Einflusses von Naturkräften, wie diesen Vulkanausbrüchen, zu Veränderungen des Klimas, die sich jedoch über einenZeitraum von Dutzenden von Millionen von Jahren hinzogen.


    Wenn aber der Klimawandel doch ein natürlicher Vorgang ist, warum sollten wir uns dann solche Sorgen um den Klimawandel machen, der heute stattfindet?

    Achtung, hier gibt es ein wichtiges Missverständnis: Viele glauben, die Bedrohung durch den Klimawandel habe mit der absoluten Erwärmung der Erde zu tun. Das ist nicht unbedingt der Fall, es ist vielmehr die Geschwindigkeit der Veränderung, die die Wissenschaftler beunruhigt.
    Wie schnell verändert sich das Klima heute? Ändert es sich mit einer Geschwindigkeit, an die wir uns anpassen können, die wir verkraften können? Die es auch anderen Lebewesen ermöglicht, damit zurechtzukommen? Das ist die eigentliche Frage, und sie wird von einer Grafik beantwortet, die der Klimawissenschaftler Michael E. Mann vor etwa zwei Jahrzehnten veröffentlicht hat, dem sogenannten Hockey-Schläger:

    Mit viel Vorstellungskraft, ähnelt diese Kurve einem Sportgerät, dem Hockey-Schläger und die moderne Erwärmung ist die Klinge des Hockeyschlägers. Sie führt uns deutlich außerhalb des Bereichs, den der Griff des Hockeyschlägers für die letzten tausend Jahre darstellt.

    Um zu rekonstruieren, wie sich das Klima in der ferneren Vergangenheit verändert hat, als noch vor den etwa 100 bis 150 Jahren, in denen wir umfassende historische Messungen von Klimavariablen haben, müssen wir uns an sogenannte Klima-Proxy-Daten halten.

    Klima-Proxy-Daten sind Dinge wie Baumringe und Korallen, Eiskerne und Seesedimente. Natürliche Archive in unserer Umwelt also, die uns etwas darüber sagen können, wie sich das Klima in der fernen Vergangenheit verändert hat. Und indem wir die Informationen aus solchen natürlichen Archiven auf der ganzen Welt kombinieren, können wir uns ein Bild davon machen, wie sich im Vergleich dazu das Klima in der jüngeren Vergangenheit verändert hat.

    Aus dem Eis der Gletscher, der Arktis und der Antarktis, erhalten Wissenschaftler wichtige Hinweise auf die Klimaentwicklung über tausende von Jahren auf unserem Planeten.

    Vor etwa zwei Jahrzehnten veröffentlichten der Klimaforscher Michael E. Mann und seine Koautoren Raymond S. Bradley und Malcolm K. Hughes eine Studie in der Zeitschrift Nature, und ein Jahr später eine Folgestudie in der Zeitschrift Geophysical Research Letters, in der sie solche indirekten Klima-Proxy-Daten verwendeten, um globale Temperaturmuster über die letzten tausend Jahre zu rekonstruieren. Und am Ende erlaubten die Daten, eine Kurve zu definieren, die die Durchschnittstemperatur unseres Planeten darstellt, speziell der gesamten nördlichen Hemisphäre. Die Kurve zeigt relativ warme Bedingungen vor etwa 1.000 Jahren während der so genannten mittelalterlichen Warmzeit, und eine langsame Abkühlung als wir in die „Kleine Eiszeit“ des 17., 18. und 19. Jahrhunderts gerieten. Und dann kommt die sogenannte Industrielle Revolution in den letzten zwei Jahrhunderten und die Temperaturen steigen plötzlich sprunghaft an. Dieser Anstieg ist über die Länge der vergangenen 1.000 Jahre gesehen beispiellos.

    Man muss nicht die komplexe Funktionsweise des Klimasystems der Erde verstehen, um zu begreifen, was uns das sagt: Nämlich dass sich etwa seit den 50iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts etwas Tiefgreifendes in unserem Klima abspielt und dass dies wahrscheinlich mit uns zu tun hat, mit dem Effekt, den wir Menschen auf den Planeten haben indem wir fossile Brennstoffe verbrennen und die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre erhöhen.

    So wurde der Hockeystick zu einem Symbol in der Debatte um den Klimawandel, weil er eine einfache Geschichte erzählt, die eigentlich jeder Mensch verstehen können sollte, eine Geschichte über die tiefgreifenden Auswirkungen, die unsere Handlungen auf unseren Planeten haben.

    Seither gibt es nicht nur einen einfachen Hockeystick. Inzwischen gibt es eine wahre Hockey-Liga, das heißt, es gibt viele Rekonstruktionen dieser Art von den Temperatur-Daten vergangener Zeiten, die von verschiedenen Teams von Wissenschaftlern auf der ganzen Welt mit unterschiedlichen Daten und Methoden durchgeführt wurden.

    Aber tatsächlich kommen sie alle zu dem gleichen Ergebnis, nämlich, dass die jüngste Erwärmung in tausenden von Jahren kein Beispiel findet.

    Klimaforscher Michael E. Mann gilt als der Erfinder des sogenannten „Hockeysticks“. Michael E. Mann (55) ist Distinguished Professor für Meteorologie und Direktor am Zentrum für Geowissenschaften der Pennsylvania State University.

    Unter diesem Link geht es zum folgenden Artikel in unserer Serie über den Klimawandel: Das Pariser Abkommen, das Klimasystem und die Atmosphäre – wie hängt das eigentlich zusammen?

  • Das Pariser Abkommen, das Klimasystem und die Atmosphäre – wie hängt das eigentlich zusammen?

    Das Pariser Abkommen, das Klimasystem und die Atmosphäre – wie hängt das eigentlich zusammen?

    Alle Artikel unserer Serie über den Klimawandel findet ihr unter diesem Link …

    Es besteht Einigkeit darüber, dass alle Lebewesen, einschließlich der Menschen, sich im Prinzip auch an starke Veränderungen des Klimas anpassen können. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Veränderungen langsam über Tausende oder Hunderttausende von Jahren stattfinden.

    Die Anpassung an Veränderungen die in Zeiträumen von nur einigen Jahrzehnten stattfinden, ist weitaus schwieriger. Meist sogar unmöglich.

    Nun ist es aber so, dass die Daten und Messungen der Klimaforscher zeigen, dass der Klimawandel innerhalb von weniger als 100 Jahren eingetreten ist. Die gleichen Daten zeigen auch ganz klar, dass er nur durch menschliche Aktivitäten verursacht sein kann. In den vergangenen etwa 100 Jahren gab es keine grossen und über Jahre andauernden Vulkanausbrüche oder andere Naturereignisse, die eine so hohe Zunahme der Konzentration an Treibhausgasen in unserer Atmosphäre erklären könnten.

    Wir sehen uns vor ernsthafte Herausforderungen und Probleme gestellt, allein bei der Suche nach der Antwort auf die Frage: Was können wir tun, um den Klimawandel zu stoppen und seine Auswirkungen abzufedern?

    Die gerade gestellten Fragen führen zu immer weiteren Fragen: Was können wir tun, um die anhaltende Emission von Kohlenstoffen und anderen Treibhausgasen in die Atmosphäre zu stoppen, die die Erwärmung des Planeten und den damit verbundenen Klimawandel verursacht?

    Erinnern wir uns, es gibt bereits das historische Pariser Klima Klimaabkommen, das vor einigen Jahren unterzeichnet wurde und in dem sich alle Länder der der Welt verpflichtet haben, ihre Kohlenstoffemissionen drastisch zu reduzieren.

    Wenn man die Menge des Co2s aus allen diesen Verpflichtungen zusammenzählt, dann kommt man zu dem Schluss, dass wir auf eine Erwärmung unseres Planeten um etwa fünf Grad Celsius bis zum Ende des Jahrhunderts zusteuern würden, würden wir nichts unternehmen.

    Das Pariser Abkommen bedeutet allerdings auch nur den halben Weg zu den Werten, die die meisten Klimawissenschaftler als notwendig erachten, um einem wirklich gefährlichen und potenziell irreversiblen Klimawandel bei einer Erwärmung von etwa zwei Grad Celsius, abwenden zu können.

    Das Pariser Abkommen bringt uns also nur halb soweit voran, als es eigentlich notwendig wäre, um gefährliche Naturkatastrophen zumindest teilweise abwenden zu können.

    Das heisst im Klartext: Wir müssen die Kurve der Co2-Emissionen noch schneller nach unten bringen, wenn wir einen für uns katastrophalen Klimawandel vermeiden wollen.
    Und das bedeutet auch, dass das Pariser Abkommen nur ein Ausgangspunkt ist. Auf den kommenden internationalen Konferenzen müssen sich die Länder der Welt auf eine noch stärkere Reduzierung ihrer Kohlenstoffemissionen einigen, denn wir müssen uns dieser Herausforderung stellen, damit unsere Gesellschaft überleben kann und nicht in immer stärkeren Umweltkatastrophen irgendwann komplett untergeht.

    Wir machen zwar deutliche Fortschritte, aber wir haben noch einen weiten Weg vor uns.


    Der erste Schritt, um tatsächlich etwas gegen den Klimawandel zu tun, ist das Verstehen des Klimas, und deshalb wollen wir jetzt mit euch über die Details die Funktionsweise des Klimasystems sprechen.

    Lasst uns zunächst betrachten, wie es aufgebaut ist.

    Das Klimasystem ist ein interagierendes System, das mehrere wichtige Bereiche miteinander vereint:

    • die Ozeane oder die Hydrosphäre, alles Wasser auf der Erde,
    • die Atmosphäre,
    • die Kryosphäre, das ist das ganze Eis auf der Erde, und
    • die Biosphäre, das Leben auf der Erde.

    Das alles nimmt am Klimasystem teil und bestimmt die Entwicklung unseres Klimas.

    Natürlich wird dieses System auch von außen durch andere Faktoren beeinflusst, wie etwa die Leistung der Sonne, die die
    Ozeane und die Atmosphäre aufheizt.

    In diesem Zusammenhang werden später die sogenannten Treibhausgase interessant werden, die eine sehr wichtige Rolle bei der Entwicklung der Erdtemperatur spielen.

    Aber betrachten wir zunächst die Grundlagen der globalen Wärmeentwicklung.

    Da gibt es zuerst die Ozeane mit ihren Wassermassen und es gibt Wasser in Flüssen und Seen, und ein Teil dieses Wassers verdunstet in die Atmosphäre in Form von Wasserdampf, der auch ein Gas ist. Und Wasserdampf ist sogar auch ein Treibhausgas, denn auch Wasserdampf hindert Wärmeenergie daran, von der Oberfläche der Erde in den Weltraum zu entweichen. Und zwar in Form von Wolken, die sich in der Atmosphäre bilden und die Wärme auf die Erde reflektieren.

    Dann gibt es da die Vegetation und die Landoberfläche und die Eigenschaften der Erdoberfläche. Alles das beeinflusst, was mit dem einfallenden Sonnenlicht passiert. Die Fähigkeit der Böden, Kohlendioxid in die Atmosphäre abzugeben, die Fähigkeit der Böden und der Vegetation, Feuchtigkeit an die Atmosphäre abzugeben: All diese Systeme interagieren miteinander in physikalischer Weise in Bezug auf die Thermodynamik und den Gasaustausch.

    Alle diese Prozesse sind wichtig für das Verständnis für die Dynamik des Klimasystems auf der Erde.
    Lasst uns nun näher auf das zweite Teilsystem, die Atmosphäre, eingehen.

    Die Atmosphäre ist in verschiedene Schichten unterteilt, die unterste Schicht nennen wir Troposphäre. Tropos kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet „Wendung“oder „Art und Weise“. In der Troposphäre findet das Wetter statt, das wir erleben.
    Die Troposphäre ist gleichzeitig auch der dynamischste Teil der Atmosphäre und erstreckt sich bis zu einer Höhe von etwa 10 bis 14 Kilometern über der Erdoberfläche.
    Sie ist also die Atmosphärenschicht, in der wir leben und in der das Wetter, das wir erleben, stattfindet. Ein wichtiges Merkmal der Troposphäre ist, dass die Temperaturen mit zunehmender Höhe abnehmen, was zu einem instabilem Verhalten dieser Atmosphärenschicht beiträgt. Das ist auch der Grund dafür, warum das sichtbare und spürbare Wetter ausgerechnet in diesem Teil der Atmosphäre stattfindet.

    Oben, über der Troposphäre trifft man dann auf die nächsthöhere Schicht, die Stratosphäre, und in der Stratosphäre fangen die Temperaturen an, sich wieder zu erwärmen. Ob man es glauben mag oder nicht, es wird tatsächlich wärmer, je höher man in die Stratosphäre vorstösst. Daher ist die Stratosphäre viel stabiler und dient im Wesentlichen als ein Deckel für die Wettersysteme.

    Wir konzentrieren uns in unserem täglichen Leben auf die Troposphäre, die ersten 10 bis 14 Kilometer, weil dort das Wetter stattfindet. Dort leben wir, die meisten Dinge, die uns interessieren, passieren in der Troposphäre. Die meisten der Klimaveränderungen und der tägliche Wetterbericht finden in der Troposphäre statt.

    Aber auch die Stratosphäre spielt eine wichtige Rolle, denn dort befindet sich die Ozonschicht. In der Stratosphäre wird der Sauerstoff durch einfallendes Sonnenlicht, durch ultraviolette Strahlung zerlegt, und daraus bildet sich die Ozonschicht.

    Die Ozonschicht ist wichtig, sie absorbiert einen Teil der einfallenden hochfrequenten Strahlung von der Sonne, die wir als ultraviolette Strahlung bezeichnen, die ansonsten für das Leben auf der Erde schädlich wäre. Die Ozonschicht schirmt uns vor dieser schädlichen Strahlung ab.

    Auch die Ozonschicht spielt eine wichtige Rolle beim Klimawandel und bei den Auswirkungen durch eine steigende Treibhausgaskonzentration.

    Wie wir später sehen werden, erwärmt sich die Troposphäre, wenn man die Treibhausgaskonzentrationen erhöht, aber die Stratosphäre kühlt ab, und das bedeutet, wenn wir das Signal des menschlichen Einflusses auf das Klima erkennen wollen,
    wenn wir nach einem Fingerabdruck suchen wollen, der uns beweist, dass die Erwärmung tatsächlich vom Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen herrührt, wäre dieser Fingerabdruck eine sich erwärmende Troposphäre einerseits und eine sich abkühlende Stratosphäre andererseits.

    Kurz noch ein paar Worte über die atmosphärische Zusammensetzung. Die Atmosphäre besteht hauptsächlich aus
    Stickstoff und Sauerstoff, etwa 99% der Atmosphäre bestehen aus Stickstoff und Sauerstoff, und nur 1% besteht aus allen anderen Spurengasen, einschließlich aller Treibhausgase. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass die Wirkung dieser Treibhausgase sehr stark sein kann, selbst in so geringen Konzentrationen können sie einen tiefgreifenden Einfluss auf die Eigenschaften unserer Atmosphäre haben.

    Hier nun einige Schlüsseleigenschaften der atmosphärischen Zusammensetzung.

    Sie ist im Allgemeinen gut durchmischt, die verschiedenen Bestandteile der Atmosphäre sind rund um den Globus ziemlich gleichmäßig verteilt, und das liegt an der Durchmischung der Atmosphäre durch Wettersysteme und Turbulenzen. Außerdem können wir voraussetzen, dass sich die Atmosphäre im Großen und Ganzen wie ein ideales Gas verhält, eine wichtige
    Eigenschaft, die uns hilft, die physikalischen Eigenschaften der Atmosphäre zu beschreiben.
    Nun gibt es einige Ausnahmen von dieser Regel, einige Gase wie Methan, ein wichtiges Treibhausgas, kennen starke Unterschiede, was bedeutet, dass in manchen Regionen die Konzentrationen dieser Gase höher oder niedriger als in anderen Regionen sein können.

    Auch kann atmosphärischer Wasserdampf eine Herausforderung darstellen, weil er das Unidealste tut, was ein Gas tun kann: Wasserdampf kann zu Wasser kondensieren, und dieses Wasser kann gefrieren und zu Eis werden.
    Wasserdampf kommt in der Atmosphäre in allen drei Phasen vor: gasförmig, flüssig und fest. Und dabei müssen wir berücksichtigen, dass Wasserdampf, die gasförmige Form von Wasser, ein sehr wichtiges Treibhausgas ist denn er trägt zum Treibhauseffekt bei, er ist ein verstärkender Faktor, wenn es um den Klimawandel geht.

    Hier noch einmal das Wichtigste zusammengefasst: Die Atmosphäre besteht hauptsächlich aus Sauerstoff und Stickstoff, aber etwa 1% der Atmosphäre besteht aus all diesen anderen Spurengasen: Ozon, Methan, Kohlendioxid, Wasserdampf.

    Und jetzt hören wir schon die Zweifler, die sagen: Das so sehr verteufelte Kohlendioxid kommt doch nur in Konzentrationen von einem Bruchteil eines Prozents in der Atmosphäre vor, warum also hat es einen so großen Einfluss?

    Deshalb müssen wir an dieser Stelle ein paar Momente über das Konzept des Treibhauseffekts sprechen, ein absolut kritischer Teil der Geschichte über den Klimawandel.

    Es stimmt: Treibhausgase machen zwar weniger als 1% der Atmosphäre aus, aber sie haben aufgrund ihrer starken Eigenschaften einen großen Einfluss auf die Atmosphäre. Die wichtigsten vom Menschen emittierten Treibhausgase sind Kohlendioxid, Methan und Distickstoffoxid.

    Wir nennen diese Gase Treibhausgase wegen der Art und Weise, wie diese Gase mit der Wärmeenergie interagieren, der
    Strahlung, die von der Sonne kommt und die die Erde reflektiert und versucht, zur Abkühlung wieder ins All zu schicken.
    Und hier ist der ausschlaggebende Punkt: Diese Treibhausgase fangen einen Teil der Wärmeenergie auf und halten sie in der Atmosphäre fest und schicken sie wieder zur Erde hinunter, statt sie in den Weltraum entweichen zu lassen.

    Das ist zwar nicht ganz die Art und Weise, wie ein echtes Treibhaus funktioniert. Ein echtes Gewächs- oder Treibhhaus blockiert einfach Wind- und Luftströme, die die Wärme, die durch das Sonnenlicht, das durch das Glas des Gewächshauses kommt, erzeugt wird, wegtragen würden.

    In der Atmosphäre jedoch passiert etwas viel unangenehmeres: Die Sonne erwärmt den Planeten, der Planet versucht, sich abzukühlen, indem er Wärmeenergie in den Weltraum abgibt, aber die Treibhausgase fangen diese Wärmeenergie teilweise ein, und lassen nur einen Teil der Wärme ins All entweichen.
    Den abgefangenen Teil der Wärme schicken sie wieder zurück auf die Oberfläche der Erde. Das bedeutet, dass die Erde noch mehr von dieser Wärmeenergie abgeben muss, um genug abzukühlen und die Erwärmung durch die Sonne auszugleichen. Und
    da ihr das bedingt durch die Aktionen der Treibhausgase nicht gelingen kann, steigt die Temperatur der Erdoberfläche stetig weiter an.

    Durch Industrie, Massentierhaltung und Transport setzen wir Menschen immer mehr Co2, Methan und andere Treibhausgase frei und dadurch baut sich über uns ein Deckel aus Treibhausgasen auf, der die Wärmeenergie, die die Sonne zu uns schickt auf der Erde festhält. Vergleichbar mit einem Glasdach, dass sich immer weiter schliesst …

    Das ist der von uns Menschen gemachte Treibhauseffekt.

    Und, wie wir in den kommenden Artikeln sehen werden, ist das Erkennen des Treibhauseffekts und seiner Wirkungsweise grundlegend für ein Verständnis des menschlichen Einflusses auf unser Klima.

    Denn, wie sagt man so schön: Einsicht ist der erste Weg zur Besserung …

    Unter diesem Link geht es zum folgenden Artikel in unserer Serie über den Klimawandel: https://nachrichten.fr/klimawandel-wie-genau-funktioniert-eigentlich-diese-erderwaermung/