Schlagwort: Kinder

  • Paris: Polizisten schützen Kinder auf dem Schulweg vor Drogenabhängigen

    Paris: Polizisten schützen Kinder auf dem Schulweg vor Drogenabhängigen

    In Paris werden Kinder auf dem Weg zur Schule von Polizisten begleitet, da die Eltern besorgt sind, dass sie auf Crack-Konsumenten treffen könnten.

    In der Nähe der Porte d’Aubervilliers in Paris findet man in den frühen Morgenstunden viele Crack-Abhängige. Dies ist auch die Zeit, zu der die meisten Kinder zur Schule gehen, und es ist die Straße, die einige von ihnen auf dem Weg von ihrem Zuhause zu ihrer Schule nehmen. Um Eltern und Kinder zu beruhigen, begleiten jetzt Stadtpolizisten die Kinder dort auf ihrem Schulweg. „Oft haben die Kinder Angst, wie ich und meine Tochter“, beklagt sich eine Mutter auf dem Sender France 2.

    Die Kinder fühlen sich unwohl. „Jedes Mal rauchen sie, und wir können nicht atmen“, beschwert sich ein Kind vor der Kamera. Das Ziel ist es, Kinder keinen Szenen auszusetzen, in denen Menschen Drogen konsumieren oder Drogen zwischen Drogensüchtigen und Dealern ausgetauscht werden. Auch Zurschaustellungen oder sexuelle Handlungen haben sich vor den Augen der Kinder abgespielt. Die Ordnungskräfte ziehen eine positive Bilanz. „Wir stellen seit einigen Wochen weniger Anwesenheit von Crack-Konsumenten fest“, stellt Kevin Havet, stellvertretender Sicherheitsbeauftragter der Stadtverwaltung des 18. Arrondissements von Paris, fest.

  • Eine Uhr soll es Eltern ermöglichen, ihre Kinder zu geolokalisieren

    Eine Uhr soll es Eltern ermöglichen, ihre Kinder zu geolokalisieren

    Es gibt jetzt eine Uhr mit Geolokalisierung, die Eltern immer zeigen soll, wo sich ihre Kinder gerade befinden. Eine Innovation, die Kindern und jungen Teenagern mehr Autonomie bieten soll.

    „Du schreibst mir eine Nachricht, wenn du angekommen bist.“ Eine Bitte, die Eltern immer wieder äussern. Den Eltern des achtjährigen Samuel geht es nicht anders und Samuel muss immer wieder Nachrichten schicken. Dass er jetzt allein und in aller Ruhe in seinem Heimatdorf unterwegs sein kann, verdankt er einer etwas speziellen Uhr. Diese Uhr schickt den Standort ihres Trägers an eine App. „Sie aktualisiert sich auf die Minute genau“, erklärt die Mutter des kleinen Samuel gegenüber France Télévisions. „Sie ist genau genug, um zu sehen, wo er ist“.

    Für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren
    Eine erste Erfahrung mit Selbstständigkeit, die Samuel begeistert: „Früher habe ich gefragt, ob ich irgendwo rausgehen kann, und sie haben immer nein gesagt. Jetzt, wo ich die Uhr habe, sagen sie fast immer ja“, freut er sich. „Die App ist sehr reaktionsschnell und ich sehe sofort, dass er gut in der Schule angekommen ist“, freut sich seine Mutter. Die Uhr kostet etwa 100 Euro und ist für Kinder gedacht, die noch nicht alt genug für ihr erstes Mobiltelefon sind, d. h. zwischen 6 und 13 Jahren, so Matthieu Lim, der die Kiwipwatch-Uhren entworfen hat.

  • Martyrium: Zehn Geschwister werden von ihren Eltern misshandelt

    Martyrium: Zehn Geschwister werden von ihren Eltern misshandelt

    Am Dienstag, 30. August, entdeckten die Polizeikräfte in einem Haus in Noyelles-sous-Lens (Pas-de-Calais) eine Horrorszene. Zehn Geschwister hatten offensichtlich ein wahres Martyrium durchlebt, zwei der jüngsten Geschwister waren an ihren Hochstuhl gefesselt. Die Eltern wurden unter gerichtliche Aufsicht gestellt.

    In einem Haus in Noyelles-sous-Lens (Pas-de-Calais) entdeckte die Polizei zwei Kinder im Alter von zwei und fünf Jahren, die an ihren Hochstuhl gefesselt waren und unter erbärmlichen hygienischen Bedingungen lebten. Der 24-jährige Älteste der insgesamt zehn Geschwister, hatte Alarm geschlagen. Es ist schwer zu verstehen, wie eine solche Situation so lange unbemerkt bleiben konnte. „Die meisten der Kinder gingen zur Schule“, erklärt Martine Brousse, Vorsitzende des Vereins „La Voix de l’Enfant“ (Die Stimme des Kindes).

    Die Eltern werden im kommenden Januar vor Gericht gestellt.
    „Es gibt eine Verpflichtung für jeden Berufstätigen, auch für einen Arzt, ein Kind in Gefahr, ein misshandeltes Kind zu melden“, fährt Martine Brousse fort. Die Eltern, die der Gewalt und Vernachlässigung verdächtigt werden, wurden unter gerichtliche Aufsicht gestellt. Sie werden im kommenden Januar vor Gericht gestellt. Ihre sieben noch minderjährigen Kinder wurden vorläufig vom Jugendamt in Obhut genommen.

  • Unicef: „Inakzeptabel und unwürdig“ – mindestens 1.600 Kinder schlafen in Frankreich auf der Straße

    Unicef: „Inakzeptabel und unwürdig“ – mindestens 1.600 Kinder schlafen in Frankreich auf der Straße

    Die Zahl der obdachlosen Kinder in Frankreich ist seit Januar 2022 gestiegen, warnt Unicef. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen schätzt, dass zu Beginn des neuen Schuljahres mehr als 1.600 Minderjährige auf der Straße leben. 

    Am Vorabend des Schulanfangs auf der Straße schlafen müssen – Adeline Hazan, Präsidentin von Unicef Frankreich, und Pascal Brice, Leiter der Fédération des acteurs de la solidarité (FAS), sind sich einig, dass diese Realität in Frankreich „inakzeptabel und unwürdig“ ist.

    Etwa 1.658 Kinder ohne Unterkunft waren in der Woche vor Schulbeginn gezwungen, im Freien oder in Notunterkünften zu schlafen, warnen die UN-Kinderrechtsorganisation und die FAS an diesem für Schulkinder so besonderem Tag. „Einige von ihnen, es ist unmöglich, ihre Zahl zu schätzen, werden heute nicht die Chance haben, den Weg zur Schule zu finden“, empörte sich Unicef.

    Die FAS-Studie, die in der Nacht zum 22. August durchgeführt wurde, basiert auf der Anzahl von Familien mit Kindern, die die Notrufnummer 115 angerufen haben und trotz der Dringlichkeit ihrer Situation nicht untergebracht werden konnten, weil „keine Plätze verfügbar oder mit der Zusammensetzung des Haushalts vereinbar sind“. Paris ist nach wie vor das Departement mit den meisten unversorgten Unterkunftsanfragen, gefolgt von den Departements Nord, Seine-Saint-Denis und Bas-Rhin.

    Fehlfunktion der französischen Notrufnummer für Unterkünfte
    Unter diesen 1.658 Familien auf der Straße befanden sich laut der Erhebung 368 Kinder unter drei Jahren. Die Autoren der Studie warnen davor, dass diese Zahlen hinter der Realität zurückbleiben, da sie nur die Personen berücksichtigen, die die Notrufnummer erreichen konnten.

    In vielen Fällen laufen die Anrufe bei der Nummer 115 jedoch „ins Leere“, wie Océane Marache von der Organisation Utopia 56 berichtet: „Jeden tag versuchen die Leute, die 115 zu erreichen, mehrere Stunden am Stück… Gestern hat mir eine Familie ihre Anrufliste gezeigt, sie haben drei Stunden damit verbracht. Nach 50 Minuten Wartezeit, ohne dass ein Telefonist am anderen Ende der Leitung ist, legt das Gerät von selbst auf“.

    Die Organisation Utopia 56, die Bürgerunterkünfte organisiert, hat festgestellt, dass die Zahl der Kinder, die auf der Straße leben, im letzten Jahr gestiegen ist. „Allein gestern Abend meldeten sich rund 50 Familien mit 44 Kindern, darunter 13 Babys unter einem Jahr, in unserer täglichen Sprechstunde auf dem Pariser Rathausplatz“, berichtet Océane Marache. „Darunter waren auch einige, die heute in die Schule gingen, und sie waren gestresst, weil sie dort sagen mussten, dass sie kein Zuhause haben.“

    Jedes Kind, das auf der Straße lebt, kann legal eingeschult werden, indem es bei einem Sozialarbeiter oder einem Verein eine Domizilierung beantragt und sich bei der Schulbehörde des zuständigen Rathauses anmeldet. „Theoretisch ist das möglich, ja …“, kommentiert Océane Marache. „Aber in der Praxis: Wie sollen diese Kinder lernen, wenn sie nicht richtig schlafen oder sich waschen können? Es ist nicht ungewöhnlich, dass sie ihre Hausaufgaben auf einer Bank neben unserem Bereitschaftsdienst machen.“

    Utopia 56 verfolgt insbesondere Fälle von alleinstehenden ausländischen Minderjährigen. In Paris warten 200 von ihnen auf die Anerkennung durch den französischen Staat. Ein Verfahren, das zwischen drei und achtzehn Monaten dauern kann. „In der Zwischenzeit werden sie nicht von der Kinderfürsorge untergebracht und können nicht zur Schule gehen“, erklärt Luc Viger von Utopia 56. Die Organisation versucht minderjährigen Migranten wenigstens Französischkurse zu vermitteln.

    Die Zahl der Kinder auf der Straße steigt.

    „Frankreich hat sich durch die Ratifizierung der Internationalen Kinderrechtskonvention verpflichtet, die Grundrechte der Kinder zu gewährleisten, insbesondere ihr Recht auf Entwicklung, Schutz, Gesundheit und Bildung“, betont Unicef Frankreich und fordert die Regierung auf, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen.

    „Wir können nicht länger die Augen verschließen“, alarmieren Hilfsorganisation und fordern den französischen Präsidenten Emmanuel Macron auf, sein Versprechen einzuhalten, „allen Obdachlosen ein Dach über dem Kopf zu geben“.

    In diesem Herbst schnellen die Zahlen der Wohnungslosigkeit für Kinder in die Höhe und die Zahl der Familien ohne Unterkunft ist laut der Unicef/FAS-Umfragen im Vergleich zum Januar um 77% gestiegen ist.

    Der Grund dafür ist laut Utopia 56 eine Kündigungswelle zu Ende März 2022 und die Rückkehr der Touristen nach Paris. „Der Tourismus hat sich erholt und viele Hotels haben die Sozialhilfe eingestellt, da sie ihre Zimmer wieder an ausländische Touristen vermieten können. Wieder einmal stellen wir fest, dass der Rückgriff auf Hotelübernachtungen keine Lösung für eine Neuunterbringung ist“.

    Die Unicef teilt diese Feststellung und bedauert, dass bisher „der Rückgriff auf Hotelübernachtungen“ „die wichtigste Antwort“ auf die Obdachlosigkeit von Familien war. Unicef erinnert daran, dass das Hotel „für das Familienleben ungeeignet ist und es nicht ermöglicht, die Grundbedürfnisse der 27.102 dort lebenden Kinder, von denen 9.201 jünger als drei Jahre sind, zu befriedigen“.

  • Charente-Maritime: Kinder entdecken am Strand eine Granate und spielen damit

    Charente-Maritime: Kinder entdecken am Strand eine Granate und spielen damit

    Ein Bombenentschärfungskommando aus La Rochelle musste am Strand von Vaux-sur-Mer in der Region Charentes-Maritimes eingreifen. Kinder hatten beim Spielen am Meer eine Granate gefunden.

    Am Freitagnachmittag, dem 19. August, spielte eine Gruppe von Kindern friedlich am Strand von Nauzan in Vaux-sur-Mer (Charente-Maritime), als sie eine Granate entdeckten. Zunächst spielten sie damit, doch dann begann die Bombe zu rauchen, berichtet France Bleu La Rochelle.

    Kurz vor 20 Uhr wurden die Einsatzkräfte gerufen und ein Entminungsteam an den Strand entsandt. Nachdem das Restaurant „La Maison Blanche“ aus Sicherheitsgründen evakuiert worden war, machten sich die Minenräumer an die Arbeit.

    Nachdem sich der Rauch, der aus der Granate entwich, gelegt hatte, konnte sie von dem Minenräumungskommando gezielt zerstört werden. Zum Glück für alle gab es keine frühzeitige Explosion mit körperlichen oder materiellen Schäden. Es handelte sich um eine Phosphorgranate, wie sie im Zweiten Weltkrieg oft verwendet wurden.

  • Covid-19: BA.2 ansteckender und gefährlicher bei Kindern – Experten sind beunruhigt

    Covid-19: BA.2 ansteckender und gefährlicher bei Kindern – Experten sind beunruhigt

    Die Viruszirkulation in Frankreich nimmt zu und es scheint, dass Kinder besonders von dem erneuten Anstieg der Ansteckungszahlen betroffen sind. Epidemiologen sind besorgt über einen möglichen Anstieg der Long-Covid bei Minderjährigen. In Frankreich werden zur Zeit jeden Tag durchschnittlich fast 127.000 neue Covid-19-Fälle registriert: eine Zahl, die innerhalb einer Woche um 42% gestiegen ist. Die Zunahme der Ansteckungen ist vor allem durch der Omikron-Untervariante BA.2geschuldet. Laut der jüngsten Zahlen von Santé Publique France verursacht „die Untervariante BA.2 heute die Mehrheit in Frankreich und macht fast 73%“ der Ansteckungsfälle aus. Und es scheint, dass die Jüngsten von dem epidemiologischen Aufschwung besonders betroffen sind. In einem am Freitag, 25. März, veröffentlichten Bericht gab das Bildungsministerium an, dass 81.424 Schüler innerhalb von sieben Tagen positiv auf Covid-19 getestet worden waren. Derzeit sind in Frankreich 3.080 Klassen wegen Covid-19-Fällen geschlo…

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  • Nutzung des Internets bei Kindern zwischen 1 und 6 Jahren zwischen 2011 und 2022 fast verdreifacht

    Nutzung des Internets bei Kindern zwischen 1 und 6 Jahren zwischen 2011 und 2022 fast verdreifacht

    Zwischen 2011 und 2022 hat die von Kindern vor Bildschirmen verbrachte Zeit weiter zugenommen, wobei das Internet im Vergleich zum Fernsehen immer mehr an Bedeutung gewinnt, so eine Ipsos-Studie.

    Die Bedeutung von Bildschirmen im Alltag von Kindern und Jugendlichen hat im Laufe der letzten Jahre deutlich zugenommen. Laut einer Studie von Ipsos, zusammen mit Bayard/Milan und Unique Heritage Media, die von Les Échos veröffentlicht wurde, ist die Online-Zeit weiter gestiegen.

    So ist die durchschnittliche Zeit, die pro Woche vor dem Fernseher, Videospielen und dem Internet verbracht wird, bei den 1-6-Jährigen zwischen 2011 und 2022 von 12:29 auf 16:21 Stunden gestiegen; bei den 7-12-Jährigen von 19:58 auf 24:41 Stunden; und bei den 13-19-Jährigen von 30:33 auf 36:08 Stunden.

    Das Internet hat das Fernsehen überholt.
    Beim Bildschirmkonsum hat das Internet das Fernsehen eingeholt oder sogar überholt. Laut der Umfrage, die unter 4.000 Kindern und/oder Eltern durchgeführt wurde, werden im Jahr 2022 die 1-6-Jährigen im Durchschnitt pro Woche 6 Stunden 08 Minuten im Internet und 6 Stunden 07 Minuten vor dem Fernseher verbringen; das Verhältnis ist 9 Stunden 04 Minuten (Internet) und 9 Stunden 08 Minuten (TV) für die 7-12-Jährigen; 17 Stunden 48 Minuten und 8 Stunden 55 Minuten für die 13-19-Jährigen.

    Videos stehen an erster Stelle der Internetaktivitäten und YouTube witrd von den 7- bis 12-Jährigen und den 13- bis 19-Jährigen stark genutzt.

    Bei den 1- bis 6-Jährigen hat sich die Zeit, die sie im Internet verbringen, zwischen 2011 und 2022 fast verdreifacht: 2 Stunden 10 Minuten gegenüber heute 6 Stunden 08 Minuten.

  • UN-Komitee: Frankreich hat Rechte von in Syrien festgehaltenen französischen Kindern verletzt

    UN-Komitee: Frankreich hat Rechte von in Syrien festgehaltenen französischen Kindern verletzt

    Frankreich hat die Rechte französischer Kinder, die in Lagern in Syrien festgehalten werden, verletzt, indem es sich weigerte, sie zurückzuführen. Dies erklärte ein UN-Ausschuss am Donnerstag, nachdem er Anträge von 49 französischen Kindern geprüft hatte. Der Ausschuss fordert Frankreich nachdrücklich auf, dringende Maßnahmen zu ergreifen, um die verbleibenden 38 Kinder zu repatriieren. Frankreich hat die Rechte französischer Kinder, die in Syrien festgehalten werden, verletzt, indem es ihre Rückführung unterließ. Dies erklärte ein UN-Ausschuss am Donnerstag, dem 24. Februar, nachdem er Anträge von 49 französischen Kindern geprüft hatte. „Die Weigerung Frankreichs, französische Kinder, die seit Jahren unter lebensbedrohlichen Bedingungen in syrischen Lagern festgehalten werden, zurückzuführen, verletzt ihr Recht auf Leben sowie ihr Recht, nicht unmenschlich und erniedrigend behandelt zu werden“, erklärte der Ausschuss für die Rechte des Kindes in einer Erklärung. Der Ausschuss vertrat …

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  • Covid-19: Olivier Véran fordert Impfung von mehr Kindern

    Covid-19: Olivier Véran fordert Impfung von mehr Kindern

    „Ich bemühe mich, den Eltern immer wieder zu sagen, dass die Impfung ihres Kindes bedeutet, nicht das Risiko einzugehen, dass es zu den Hunderten von Kindern gehört, die wegen einer schweren Form von Covid ins Krankenhaus eingeliefert werden“, betonte der Gesundheitsminister. Als Olivier Véran am Mittwoch, den 16. Februar, auf Franceinfo auf die geringe Zahl von Impfungen bei Kindern in Frankreich angesprochen wurde (nur 4,4% der 5- bis 11-Jährigen haben bis zum 8. Februar mindestens eine Impfung erhalten), versicherte er, dass es sich „nicht um einen Misserfolg“ handele. „Ich bemühe mich, den Eltern immer wieder zu sagen, dass die Impfung ihres Kindes bedeutet, nicht das Risiko einzugehen, dass es zu den Hunderten von Kindern gehört, die wegen einer schweren Form von Covid ins Krankenhaus eingeliefert werden“, betonte der Gesundheitsminister. Er bedauerte auch, dass „30% der schwangeren Frauen“ nicht geimpft sind. Lesen Sie auch: Covid-19: Olivier Véran startet Impfung für Kinder zwi…

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  • Mutter erstickt ihre zweijährigen und neun Monate alten Kinder und greift Mann mit Hammer an

    Mutter erstickt ihre zweijährigen und neun Monate alten Kinder und greift Mann mit Hammer an

    Eine 35-jährige Frau wurde in Nancy in Polizeigewahrsam genommen, weil sie ihre beiden kleinen Kinder getötet haben soll. Zuvor hatte sie ihren Ehemann angegriffen. Die Polizei nahm sie fest, bevor sie sich das Leben nehmen konnte.

    Eine Mutter, die ihre beiden Kinder im Alter von neun Monaten und zweieinhalb Jahren getötet hatte, wurde am Dienstagabend in Drouville in der Nähe von Nancy festgenommen und in Polizeigewahrsam genommen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Die 35-jährige Mutter hatte zunächst ihren Mann angegriffen, der nur leicht verletzt wurde, und dann ihre beiden Kinder getötet, vermutlich indem sie sie erstickte. Anschließend wollte sie sich selbst töten, wurde jedoch rechtzeitig von der Gendarmerie festgenommen.

    Der Staatsanwalt erklärte, dass der Ehemann am Dienstagmorgen zunächst mit einem Hammer angegriffen worden war, ohne jedoch allzu schwer verletzt zu werden. Er liess sich im Krankenhaus behandeln und ging anschließend zur Gendarmerie, um den Angriff zu melden. Als er nach Hause kam, war seine Frau nicht mehr da. Am frühen Nachmittag holte sie ihre beiden Kinder aus der Kindertagesstätte ab, wo sie normalerweise den ganzen Tag betreut wurden.

    Die Gendarmen machten sich auf die Suche nach ihr und versuchten, sie ausfindig zu machen, was zunächst nicht gelang. Erst am frühen Abend kehrte die Mutter nach Hause zurück, um ein Stofftier ihrer Tochter zu holen, und erklärte ihrem Mann, dass sie damit beerdigt werden müsse. Die Gendarmen, die das Haus bewachten, konnten die junge Frau festnehmen und entdeckten die Leichen ihrer beiden Kinder auf dem Beifahrersitz des Autos.

    Die Mutter äusserte sich bisher nicht zu der Tat und wurde in ein Krankenhaus gebracht, um festzustellen, ob ihr psychischer Zustand einen Polizeigewahrsam zulässt. „Der Gerichtsmediziner untersucht derzeit die Körper der beiden Kinder, die wahrscheinlich durch Ersticken gestorben sind, aber das muss durch eine Autopsie bestätigt werden“, meldet die Staatsanwaltschaft. Die Mutter ist unverletzt aber die Gendarmen fanden in ihrem Auto Schriftstücke, die darauf hindeuteten, dass sie anschließend Selbstmord begehen wollte. Sie scheint psychisch labil zu sein und litt bereits in der Vergangenheit unter Depressionen.