Schlagwort: katholische Kirche

  • Verdun: Messe für Pétain sorgt für politische Kontroverse und Proteste

    Verdun: Messe für Pétain sorgt für politische Kontroverse und Proteste

    Verdun, 15. November 2025 – Eine von der „Association pour défendre la mémoire du maréchal Pétain“ (ADMP) organisierte Gedenkmesse für Philippe Pétain hat am Samstag in Verdun zu Protesten und politischen Reaktionen geführt. Die Zeremonie fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit in der Kirche Saint-…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Kommentar: Habt ihr wirklich nichts aus der Geschichte gelernt?

    Kommentar: Habt ihr wirklich nichts aus der Geschichte gelernt?

    Es ist eine Szene, die einem den Atem raubt. In der Stadt Verdun – dem Symbol französischer Standhaftigkeit, millionenfachen Leidens und nationaler Erinnerung – findet eine Messe statt. Nicht irgendeine. Sondern eine für Philippe Pétain. Den Mann, der einst als Held des Ersten Weltkriegs gefeiert wurde – und der später, als Chef des Vichy-Regimes, aktiv an der Verfolgung und Deportation von Juden mitwirkte. Verurteilt als Verräter. Und jetzt? Jetzt wird für ihn gebetet. Mitten in Verdun. Ausgerechnet.

    Man reibt sich die Augen. Fragt sich: Wie kann das sein? Wie konnte es so weit kommen, dass ausgerechnet in dieser Stadt, die wie kaum ein anderer Ort für Opfer, Widerstand und das Nie‑Wieder steht, ein solcher Akt der Rehabilitierung stattfinden darf? Eine Handvoll Mitglieder eines dubiosen Vereins trifft sich hinter Kirchentüren, feiert eine Messe – geschützt von Polizei, abgeschirmt vor Protestierenden. Und draußen, vor der Tür, ruft eine wütende Menge: „Pas de fachos à Verdun!“ Kein Platz für Faschisten. Schon gar nicht hier.

    Doch das reicht offenbar nicht. Das Gericht kassiert das Verbot des Bürgermeisters. Der Staat bleibt still. Die Kirche betet – angeblich unpolitisch. Aber ist ein Gebet für einen verurteilten Kollaborateur wirklich neutral? Kann man für jemanden beten, ohne eine Botschaft zu senden? Ohne eine historische Verantwortung zu unterwandern?

    Wem nützt so ein Gebet?

    Die Veranstalter sagen: Es gehe um Gedenken. Um spirituelle Würde. Um das Gebet für einen Verstorbenen. Doch wer genau hinhört, merkt schnell: Es geht nicht um Trauer – es geht um Umdeutung. Um eine perfide Form der Geschichtskosmetik. Wenn ein Vereinspräsident behauptet, Pétain habe „mehr Juden gerettet als Hitler deportiert“, dann wird die Linie zur Geschichtsfälschung überschritten. Dann ist es keine Erinnerung mehr – sondern ein Angriff auf die Wahrheit.

    Und die Politik? Entsetzt, empört, entrüstet – aber ohne Konsequenzen. Als ob Empörung allein reiche, um den Schaden zu begrenzen. Als ob es nicht schon schlimm genug sei, dass solche Events überhaupt juristisch gedeckt sind. Dass der Rechtsstaat – so stolz wir ihn feiern – in diesem Fall das Falsche schützt: nämlich das Recht, die Vergangenheit zu verzerren.

    Verdun ist mehr als ein Ort. Es ist ein Mahnmal. Ein heiliges Gelände des Gedenkens. Und wer diesen Raum für revisionistische Rituale nutzt, der missbraucht die Geschichte. Er zerstört das, wofür Generationen gekämpft haben: die klare Trennung zwischen Widerstand und Kollaboration, zwischen Heldentum und Verrat, zwischen Republik und Unterwerfung.

    Dass man das heute noch sagen muss – ist das eigentlich nicht schon der größte Skandal?

    Es gibt Dinge, über die man nicht streitet. Dinge, die nicht relativierbar sind. Die Kollaboration mit den Nationalsozialisten gehört dazu. Die Deportation von Kindern gehört dazu. Die Verbeugung vor einer Diktatur gehört dazu. Dass ausgerechnet ein katholisches Gotteshaus – das doch ein Ort der Versöhnung und nicht der Verwirrung sein sollte – hier zum Schauplatz einer symbolischen Provokation wird, ist kaum zu fassen.

    Es geht nicht um Pétain. Es geht um uns.

    Um unser Verhältnis zur Geschichte. Um unsere Fähigkeit zur Unterscheidung. Um unsere Bereitschaft, aus der Vergangenheit Lehren zu ziehen – oder sie zu verraten. Wenn wir in Verdun Pétain gedenken, gedenken wir dann nicht auch dem, was er repräsentiert? Der Kapitulation? Der Ausgrenzung? Dem Antisemitismus? Oder wollen wir wirklich glauben, dass man all das abtrennen kann – und nur den „alten Soldaten“ ehren?

    Verdun ist nicht der Ort für solche Spielchen.

    Nicht der Ort für falsche Ausgewogenheit. Nicht der Ort für revisionistische Gesten im Talar. Wer hier Pétain feiert, verlässt den Konsens unserer Republik. Und wer das zulässt, macht sich mitschuldig – an der schleichenden Erosion unserer Erinnerungskultur.

    Denn am Ende geht es nicht um gestern. Es geht um morgen.

    Darum, ob wir aus der Geschichte wirklich etwas gelernt haben – oder ob wir bereit sind, sie erneut zu verraten.

    Ein Kommentar von Daniel Ivers

  • Ein Urteil, das nachhallt: Der Fall des „Abbé von Tarasteix“ erschüttert Frankreich

    Ein Urteil, das nachhallt: Der Fall des „Abbé von Tarasteix“ erschüttert Frankreich

    Acht Jahre Haft – so lautet das Urteil gegen Jean-Claude Mercier, einst als „Abbé von Tarasteix“ bekannt, jetzt als verurteilter Sexualstraftäter in den Schlagzeilen. Die Geschichte beginnt in einem abgelegenen Ort in den Pyrenäen und endet in einem Gerichtssaal, in dem das Echo vergangener Schuld über Jahre hinweg widerhallte. Ein Fall, der viele Fragen aufwirft – und noch mehr offenlässt. Eine abgelegene „Abtei“, ein isolierter Mann, ein erschütterndes Verbrechen Zwischen 1997 und 2000 soll Jean-Claude Mercier einen 17-jährigen Jugendlichen sexuell missbraucht haben. Das Urteil der Cour criminelle des Hautes-Pyrénées fiel am 20. Oktober 2025. Acht Jahre Gefängnis für einen 83-jährigen Mann, dessen Vergangenheit jetzt mit voller Wucht aufgearbeitet wird. Doch damit nicht genug: Mehrere Zeug:innen berichteten im Laufe der Ermittlungen von weiteren Übergriffen, die jedoch allesamt verjährt sind. Der Prozess drehte sich juristisch also um einen einzigen Fall – doch die moralische Tragwei…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Schweigen brechen, Wahrheit suchen – Der Missbrauchsfall Pierre Bernard erschüttert Le Havre

    Schweigen brechen, Wahrheit suchen – Der Missbrauchsfall Pierre Bernard erschüttert Le Havre

    Die Kirche fragt. Und sie bittet um Antworten. Am 16. Oktober 2025 hat das Bistum Le Havre in Frankreich einen öffentlichen Aufruf gestartet – einen Appell an alle, die Opfer oder Zeuginnen und Zeugen sexueller Übergriffe durch den verstorbenen Priester Pierre Bernard geworden sein könnten. Es geht um Taten, die sich zwischen 1958 und 2014 zugetragen haben sollen. Zwei anerkannte Missbrauchsfälle liegen bereits vor. Doch nun steht mehr auf dem Spiel. Es geht um Glaubwürdigkeit. Um Gerechtigkeit. Und vor allem um Menschen, die vielleicht seit Jahrzehnten mit einer schmerzhaften Erinnerung leben – im Verborgenen, in der Stille, mit niemandem, der zuhört. Ein Aufruf – schwer und notwendig „Ihre Aussagen werden mit Respekt, Diskretion und Wohlwollen aufgenommen.“ So verspricht es das Bistum. Dahinter steckt mehr als nur eine freundliche Geste. Es ist ein Versprechen, das zugleich Mut und Sensibilität fordert – von jenen, die sich melden sollen, und von jenen, die zuhören müssen. Der Fall P…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Kommentar: Wo bleibt die Nächstenliebe? Missbrauch in kirchlichen Internaten – und das große, feige Schweigen

    Kommentar: Wo bleibt die Nächstenliebe? Missbrauch in kirchlichen Internaten – und das große, feige Schweigen

    Es ist zum Verzweifeln.

    Wieder einmal berichten ehemalige Schüler:innen katholischer Schulen in Frankreich von Misshandlungen, Demütigungen, sexuellen Übergriffen. Wieder einmal müssen sich Erwachsene öffentlich entblößen, damit irgendjemand hinhört. Wieder einmal dreht sich alles um das gleiche Muster: Gewalt. Macht. Schweigen.

    Und mittendrin eine Institution, die sich gern auf ihre Werte beruft: christlich, moralisch, erziehend. Nächstenliebe. Vergebung. Schutz für die Schwachen. Klingt gut auf dem Papier. Aber was ist das wert, wenn Kinder in Internatsbetten weinen und niemand fragt, warum?

    Der Missbrauch in der katholischen Kirche ist kein Betriebsunfall. Er ist ein Systemfehler mit Ansage. Jahrzehntelang haben Ordensleute, Lehrer, Schulverantwortliche weggesehen – oder schlimmer: mitgemacht. Und heute? Heute ducken sich viele von ihnen weg, sobald das Wort „Verantwortung“ fällt.

    Es ist eine Schande.

    Nicht nur für die Kirche. Sondern auch für eine Gesellschaft, die sich viel zu lange von Gewändern und Weihrauch blenden ließ.

    Wie oft sollen sich noch Opfer auf Bühnen stellen müssen, ihre Geschichten erzählen, ihr Innerstes nach außen kehren? Wie oft müssen sie betteln – ja, betteln – um Anerkennung, um Würde, um einen Hauch Gerechtigkeit?

    Die Frage ist nicht: Gab es Missbrauch in kirchlichen Schulen?
    Die Frage ist: Wie viele Wellen der Offenlegung braucht es noch, bis sich endlich etwas ändert?

    Die Kirche gibt sich geläutert, veranstaltet Synoden, beruft unabhängige Kommissionen. Aber solange die Täter von einst nicht benannt werden, solange Schulträger lieber auf Schadensbegrenzung als auf Schuldeingeständnis setzen, bleibt alles Fassade.

    Und wer schützt heute die Kinder in den Internaten?

    Man kann nur hoffen, dass wir nicht auch in zehn oder zwanzig Jahren wieder Artikel lesen müssen mit der Überschrift: „Ehemalige Schüler berichten von Missbrauch.“ Denn dann hätten wir alle – Gesellschaft, Staat, Kirche – kolossal versagt.

    Nächstenliebe beginnt nicht beim Gebet.

    Sondern beim Hinschauen.

    Ein Kommentar von Daniel Ivers

  • „Sie wollen, dass wir endlich hinschauen“ – Missbrauchsvorwürfe in katholischen Internaten in der Bretagne – ein neuer Schritt der Aufarbeitung

    „Sie wollen, dass wir endlich hinschauen“ – Missbrauchsvorwürfe in katholischen Internaten in der Bretagne – ein neuer Schritt der Aufarbeitung

    Sie waren Kinder. Manche zehn, andere zwölf, einige noch jünger. Heute sind sie Erwachsene – mit Stimmen, die nicht mehr schweigen. In einem aufsehenerregenden Schritt haben am 8. Oktober 2025 ehemalige Schüler:innen dreier katholischer Bildungseinrichtungen im bretonischen Département Finistère die Justiz angerufen: Über 60 schriftliche Aussagen, die mutmaßliche körperliche, psychische und sexuelle Gewalt dokumentieren, wurden der Staatsanwaltschaft in Brest übergeben. Die Namen der Schulen klingen harmlos: Sainte-Ursule, Notre-Dame du Kreisker, Saint-Pierre. Doch für viele stehen sie für Leidensorte. Orte der Einschüchterung, des Schweigens – und, mutmaßlich, der systematischen Misshandlung. Drei Schulen – eine schmerzhafte Geschichte Die betroffenen Einrichtungen liegen im Norden und Westen des Départements Finistère: Zwei in Saint-Pol-de-Léon, eine weitere in Le Relecq-Kerhuon bei Brest. Schon im Mai hatten frühere Schüler von Saint-Pierre den Mut gefunden, ihre Geschichten zu teil…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Evangelikale im Netz: Wie Social Media in Frankreich zur Kanzel einer neuen Glaubensgeneration wird

    Evangelikale im Netz: Wie Social Media in Frankreich zur Kanzel einer neuen Glaubensgeneration wird

    Ein Livestream ersetzt den Altar, ein TikTok-Clip ersetzt die Sonntagspredigt – und der Hashtag #JesusLovesYou erreicht mehr Jugendliche als ein ökumenischer Kirchentag. In Frankreich hat sich das evangelikale Christentum – und zunehmend auch der Katholizismus – in wenigen Jahren digital neu erfunden. Die „Mission“ ist online gegangen. Die Revolution im Glaubensraum Was früher das Gemeindehaus war, ist heute die Timeline. Gottesdienste werden gefilmt, geteilt, kommentiert. In manchen Freikirchen leuchten dutzende Handys, die Predigt läuft live auf TikTok und Instagram. Die Clips zeigen nicht nur Musik und Gebet, sondern auch Zeugnisse, Fragen, Emotionen – kurze, dichte Momente des Glaubens, zugeschnitten auf den Rhythmus der Generation Z. Diese digitale Wendung ist mehr als ein Trend. Sie ist Ausdruck eines tiefen Wandels: Junge Menschen begegnen dem Glauben nicht mehr zuerst im Kirchenraum, sondern auf ihrem Bildschirm. Laut einer Studie von Aleteia und Famille Chrétienne sind 73 Proz…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Heiliges im Fadenkreuz: Wie Kirchen im Norden Frankreichs zum Ziel organisierter Diebe werden

    Heiliges im Fadenkreuz: Wie Kirchen im Norden Frankreichs zum Ziel organisierter Diebe werden

    Wenn Stille zur Einladung für Täter wird, dann ist es genau das, was derzeit viele Kirchen im Norden Frankreichs erleben. Orte des Gebets und der Sammlung, Symbolorte des Glaubens – und doch zunehmend Tatorte. In der Region Hauts-de-France, insbesondere im Département Nord, rollt derzeit eine beunruhigende Serie von Kircheneindiebstählen durch kleine Gemeinden und ländliche Pfarreien. Abr, es geht nicht nur um Diebstahl. Es geht um Verletzungen, die tiefer sitzen. Sechs Kirchen in zwei Wochen – und kein Ende in Sicht Hasnon. Valenciennes. Cambrai. Namen kleiner Städte, die kaum in den Schlagzeilen auftauchen – es sei denn, wenn etwas aus der Ordnung fällt. In nur wenigen Tagen wurden mindestens sechs Kirchen Opfer von Einbruch, Diebstahl oder Profanation. Besonders betroffen: liturgisches Gerät wie Kelche, Patene, Monstranzen. Manche aus edlen Metallen, andere rein symbolisch wertvoll. In gleich drei Fällen wurden Tabernakel aufgebrochen, die geweihten Hostien entwendet – für gläubige …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Saint-Stanislas in Nantes: Wenn das Schweigen bricht

    Saint-Stanislas in Nantes: Wenn das Schweigen bricht

    Mehr als 80 Menschen. Mehr als 80 Stimmen, die jahrzehntelang geschwiegen haben – bis jetzt. In Nantes erschüttert ein Fall von mutmaßlichen sexuellen Übergriffen an einem katholischen Schulkomplex die Öffentlichkeit. Im Zentrum: das traditionsreiche Collège-Lycée Saint-Stanislas. Der Ort, an dem Generationen erzogen, unterrichtet und vorbereitet wurden – und der nun von einem düsteren Schatten der Vergangenheit eingeholt wird.

    Was bisher bekannt ist Die über 80 eingegangenen Meldungen beziehen sich zum Großteil auf einen Zeitraum zwischen 1958 und 1995. In den meisten Fällen geht es um sexuellen Missbrauch von Minderjährigen – in Internatszimmern, auf Freizeiten, im Alltag des Schulbetriebs. Mindestens fünf verstorbene Geistliche und ein ehemaliger Erzieher sollen betroffen sein. Manche Opfer konnten ihre Peiniger nicht benennen, viele taten sich schwer, die genaue Schwere der Taten in Worte zu fassen. Die Erinnerung – fragmentiert, verletzt, verschüttet. Die juristische Aufarbeitung…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Skandal im Kirchenschiff: Der Fall des suspendierten Rektors von Clermont-Ferrand

    Skandal im Kirchenschiff: Der Fall des suspendierten Rektors von Clermont-Ferrand

    Die Kathedrale von Clermont-Ferrand ist nicht nur ein imposantes Bauwerk aus dunklem Vulkangestein, sie gilt auch als geistiges Zentrum der Region. Umso größer ist das Beben, das die Gemeinde erfasst hat, seit ihr Rektor, der Priester Bernard Lochet, „vorsorglich“ seiner Aufgaben enthoben wurde. Eine junge Frau hat gegen ihn Anzeige wegen „unangemessenen Verhaltens“ erstattet – ein Vorwurf, der schwere Schatten wirft, auch wenn viele Details noch im Unklaren liegen.

    Wer ist betroffen? Der Name Bernard Lochet ist in Clermont-Ferrand kein unbekannter. Der rund sechzigjährige Priester steht seit Jahren auf der Kanzel der Kathedrale und ist darüber hinaus für mehrere Pfarreien in der Stadt verantwortlich: Notre-Dame-du-Port, Saint-Pierre-des-Minimes, Saint-Eutrope, Saint-Genès-les-Carmes. Er ist damit einer der sichtbarsten Geistlichen des Bistums, ein Gesicht, das man in der Stadt kennt – bei Taufen, Hochzeiten, Festgottesdiensten. Gerade deshalb trifft die Nachricht von seiner Suspendie…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…