Schlagwort: Kälteeinbruch

  • Wetter: Massive Kälte in ganz Frankreich für Mitte der Woche angekündigt

    Wetter: Massive Kälte in ganz Frankreich für Mitte der Woche angekündigt

    Im meteorologischen Spätherbst (September-Oktober-November) begann der Temperaturrückgang in Frankreich nach wochenlangem unbeständigem Wetter unter dem Einfluss einer ozeanischen Westströmung, die milde Luft transportierte.

    Diese Woche markiert das Ende einer langen Sequenz von mildem und feuchtem Wetter mit dem allmählichen Einsetzen einer viel kühleren Nord- bis Nordwestströmung. Wird der Winter in Frankreich in den nächsten Tagen an die Türen klopfen?

    Ein erster kurzer Kaltlufteinbruch fand bereits zwischen Mittwoch und Donnerstag statt, wobei in vielen Städten im Osten und Süden der erste Frost auftrat (-0,7°C in Auch, -1,2°C in Troyes, -2°C in Dijon und Besançon, -2,3°C in Nancy, -2,4°C in Strasbourg, -2,7°C in Clermont-Ferrand, -2,8°C in Nevers). Nach einer kurzen Frostperiode kam am Donnerstag von Nordwesten her wieder mildere Luft, die am Freitag in den Süden des Landes strömte.

    Am Montag wird ein Tiefdruckgebiet von den Britischen Inseln nach Nordfrankreich kommen. Es wird anhaltende Regenfälle mit sich bringen, die Frankreich von West nach Ost überqueren werden. Wenn der Regen den nordöstlichen Teil Frankreichs erreicht, trifft er auf kältere Luft und kann in der Region Grand Est vorübergehend etwas Schnee bis in die Ebenen bringen, insbesondere auf einer Achse von den Ardennen bis nach Lothringen. Der Schnee wird sich unterhalb von 300 m kaum halten können, aber die Hügel in den Ardennen und in Lothringen könnten mit ein paar Zentimetern Schnee bedeckt werden. Der Schnee wird in den Vogesen und im Jura oberhalb von 500 m Schneemengen, die 10-15 cm in 1.000 m Höhe erreichen können, bringen.

    Schnee erwartet am Montag und Dienstag © La Chaîne Météo

    In der Mitte der Woche wird sich die Kälte verstärken

    Nach dem Durchzug des Tiefdruckgebiets am Montag wird noch kältere Luft aus Nordeuropa Frankreich erreichen. Ab Dienstag wird es Schneegestöber bis in die Niederungen vom Nordosten bis in die östliche Mitte Frankreichs geben, während sich die Wetterbedingungen in den westlichen Regionen rasch verbessern. Am Mittwoch, mit der Rückkehr von Hochdruckwetter gemischt mit kalter Luft aus Nordeuropa, kann es in vielen Regionen zu Frost kommen. Im Nordosten kann es örtlich sogar zu starkem Frost kommen.

    Am kommenden Wochenende könnte es im Südwesten wieder milder werden. Es ist nicht sicher, dass der Kälteeinbruch sehr dauerhaft sein wird….

  • Wetter: Polare Luftmasse legt sich diese Woche über Frankreich – Temperaturen werden deutlich sinken

    Wetter: Polare Luftmasse legt sich diese Woche über Frankreich – Temperaturen werden deutlich sinken

    Das Thermometer wird in dieser Woche in Frankreich abrupt sinken, da sich eine polare Luftmasse über das Land legen wird, warnt La Chaîne Météo.

    Der Winter nähert sich mit großen Schritten: In den kommenden Tagen wird sich eine kalte, polare Luftmasse über ganz Frankreich legen, die aus Skandinavien kommt und über ganz Frankreich bis zum Mittelmeer reicht, sagt La Chaîne Météo voraus.

    „Nach der langen, sehr unruhigen Periode der letzten Wochen wird der Luftdruck vom Atlantik her aufsteigen und die Tiefdruckgebiete und das schlechte Wetter nach Mitteleuropa zurückdrängen“, so die Wetterfrösche. „Frankreich wird zwischen diesen beiden Einflüssen liegen, wobei der Wind auf Nord drehen und kälteres und trockeneres Wetter mit sich bringen wird.“

    Mit der Verstärkung dieses Hochdruckgebietes wird ab Mittwoch, 22. November „ruhiges und kaltes Wetter erwartet“, „trotz einiger Schauer am Morgen von den Ostgrenzen bis zur Alpennordseite bis zum Zentralmassiv sowie in der Nähe der Pyrenäen“, so La Chaîne Météo in ihrem neusten Wetterbulletin.

    Am Mittwoch liegen die Temperaturen sogar deutlich unter den normalen Werten der Jahreszeit: Mit Höchsttemperaturen von 5°C in der elsässischen Ebene, 10°C in der Nähe des Atlantiks und bis zu 14°C in der Nähe des Mittelmeers.

    Am Donnerstagmorgen wird der erste Frost „vom Südwesten bis zu den östlichen Grenzen“ erwartet. Es wird der erste Morgen mit Frost in diesem Ausmaß seit Beginn der kalten Jahreszeit sein.

    Und am Freitag dürften die Temperaturen noch weiter sinken, da ein kleines Tiefdruckgebiet weiter kalte Luft vom Norden nach Europa bringen wird, erklärt La Chaîne Météo. Auch „Frankreich wird davon betroffen sein mit Regen im Osten und Schauern im Westen“. Am Freitagabend wird Schnee erwartet, der „im Osten bis ins Flachland“ fallen kann.

  • Wetter: Frost und Schnee – Kälteeinbruch in Frankreich in der kommenden Woche

    Wetter: Frost und Schnee – Kälteeinbruch in Frankreich in der kommenden Woche

    Nach einer Reihe von Stürmen, starken Regenfällen und Windböen wird für die Woche ab dem 20. November in Frankreich eine deutliche Abkühlung der Temperaturen erwartet.

    Es ist noch nicht Winter, aber es wird sich fast so anfühlen. Für die nächste Woche ist ein deutlicher Wetterumschwung in Frankreich angekündigt, das gerade eine Reihe von Tiefdruckgebieten, Stürmen und starken Niederschlägen, insbesondere in der Region Pas-de-Calais, erlebt hat.

    Wind aus Richtung Nord-Nordost wird bis zum nächsten Donnerstag zu einem Temperatursturz führen. Vorbei sind die milden Temperaturen seit Beginn des Herbstes. Die Höchsttemperaturen werden 4°C unter den normalen Werten der Jahreszeit liegen.

    Polarluft, die ab Mittwoch, dem 22. November über Frankreich erwartet wird, wird den Temperaturrückgang in der Nacht noch verstärken. Bei Tagesanbruch wird es in drei Vierteln Frankreichs den ersten Frost geben mit Tiefstwerten von 0°C bis -3°C. Im Südwesten wird der erste Frost am Donnerstagmorgen erwartet, mit Tiefstwerten zwischen – 1°C in Rodez und 4°C in Toulouse und Carcassonne. Die ersten Fröste im Herbst treten in der Regel zwischen Mitte Oktober und Anfang November auf.

    Der Himmel über Frankreich wird von Wolken bedeckt sein. Die Luftmasse wird „günstig für die Auslösung von Schauern sein, in Form von Schneegestöber oder sogar Schnee bis in sehr tiefe Lagen im Nordosten“, berichtet La Chaîne Météo. Die Dauer dieses ersten Kälteeinbruchs des Jahres ist noch nicht klar.

    Bis zum Eintreffen der Kaltluft verspricht der Sonntag, 19. November, in weiten Teilen Frankreichs noch recht mild zu werden.

  • Wetter: Kurz nach der Hitzewelle erlebte Frankreich am Dienstag den kühlsten Tag des Sommers

    Wetter: Kurz nach der Hitzewelle erlebte Frankreich am Dienstag den kühlsten Tag des Sommers

    Frankreich wechselte innerhalb von fünf Tagen vom wärmsten Tag zum kühlsten Tag des Sommers 2023. Ein Unterschied von mehr als 20°C.

    Von Shorts zu langen Hosen und vom Sonnenschirm zum Regenschirm. Innerhalb von nur fünf Tagen wechselte das Wetter in Frankreich von einer Hitzewelle zum kühlsten Tag des Sommers 2023. Dienstag, der 29. August, wurde als der kühlste Tag des meteorologischen Sommers 2023 gemessen. Der nationale Temperaturdurchschnitt lag bei nur 17,34°C.

    In einigen Regionen Frankreichs fiel das Thermometer um mehr als 20°C. „Die Abweichung von den jahreszeitlichen Mittelwerten sank von +8 bis +16°C am letzten Donnerstag auf -12°C bis -4°C am Montag, dem 28. August. In Lyon fiel die Temperatur innerhalb von fünf Tagen von 41,4°C auf 19,7°C, in Bourg-Saint-Maurice (Savoyen) von 37,5°C auf 13,3°C und in Lons-le-Saunier (Jura) von 39°C auf 17,2°C.

    In den Alpen viel oberhalb von 2.000 Metern Höhe sogar Schnee. Schnee im August in den Bergen war früher nichts Außergewöhnliches, aber dieses Wetterphänomen ist in den letzten Jahren immer seltener geworden. In den Pyrenäen schneite es am Sonntag und Montag, dem 28. August, auf dem Pic du Midi in 2.877 m Höhe.

    Der abrupte Wetterumschwung ist auf die Ankunft Tiefdruckgebietes in Kombination mit einer Nordwestströmung zurückzuführen.

    Der Sommer 2023 war im Süden und Osten Frankreichs insgesamt sehr heiß und trocken, während er in West- und Nordfrankreich, wo es von Mitte Juli bis Anfang August kühl blieb, durchwachsener ausfiel. Laut einer vorläufigen Bilanz von La Chaîne Météo ist der meteorologische Sommer 2023 um 1,5 °C zu warm gewesen, und wies ein Niederschlagsdefizit von 5 % und ein um 4 % höheres Sonnenscheinvolumen auf. Der Sommer 2023 könnte nach 2003, 2022 und 2018 der viertwärmste Sommer seit dem Jahr 1900 werden.

  • Wetter: Wird bald eine „eisige“ Kälte über Frankreich hereinbrechen?

    Wetter: Wird bald eine „eisige“ Kälte über Frankreich hereinbrechen?

    Die Wettervorhersagen jedenfalls kündigen eine Rückkehr von sehr winterlichen Temperaturen ab Samstag, dem 25. Februar, an. Die Kälte soll in ganz Frankreich herrschen und mehrere Tage andauern.

    Nach einer ersten Winterhälfte mit sehr milden Temperaturen soll es ab dem Wochenende vom 25. / 26. Februar in Frankreich kühler werden. Die Temperaturen sollen im ganzen Land deutlich sinken.

    Im Durchschnitt werden die Temperaturen stellenweise 5 bis 6 °C unter den normalen Werten der Saison liegen, so Météo France. Die Temperaturen werden ab diesem Samstag, 25. Februar, langsam zurückgehen, die Kälte wird sich ab Sonntag verschärfen und über das ganze Land ausbreiten.

    Dieser plötzliche Temperaturrückgang und Einbruch einer eisigen Kälte wird laut Météo France durch ein Hochdruckgebiet, das über den Britischen Inseln liegt, und einem Tiefdruckgebiet, das sich im Mittelmeerraum ausbreitet, verursacht.

    Hochdruck- und Tiefdruckgebiete drehen sich auf der Nordhalbkugel in entgegengesetzten Richtungen – ein Hoch dreht sich im Uhrzeigersinn, ein Tief im Gegenuhrzeigersinn. Sie schaufeln auf diese Weise gemeinsam kalte Luft aus der Arktis nach Europa. Diese Luft wird die Atmosphäre abkühlen und die gefühlten Temperaturen werden deutlich sinken. Wegen dieser kalten Luftströmungen werden die Temperaturen im ganzen Land oft nahe 0°C liegen.

    Eine Kälte soll mindestens bis Mittwoch, 1. März, anhalten. 

    Während das Hochdruckgebiet der Nordhälfte Frankreichs wahrscheinlich recht trockenes Wetter bescheren wird, dürfte das vom Mittelmeer kommende Tiefdruckgebiet in der Südhälfte für Niederschläge oder sogar Schnee sorgen. Météo France erwartet ab Sonntag Regenfälle, die vom Golf von Genua kommen und sich dann bis zu den Pyrenäen ausbreiten werden. Der Regen sei zwar eher schwach, aber sehr willkommen für eine Region, die sehr unter der bestehenden Trockenheit leidet.

    Die kommende Woche wird durch einen recht deutlichen Temperaturunterschied zwischen dem Vormittag und dem Nachmittag gekennzeichnet sein. Die Temperaturen am Nachmittag werden durch die Sonneneinstrahlung jeweils um ein paar Grad steigen, bleiben aber relativ niedrig.

  • Kältewelle: Der Winter kehrt überall in Frankreich ein

    Kältewelle: Der Winter kehrt überall in Frankreich ein

    Seit Samstagabend, 21. Januar, wird es in Frankreich immer kälter. In Korsika fiel Schnee und in vielen Regionen des Landes kehrte der Winter ein.

    In den abschüssigen Straßen von Piazzole, Haute-Corse, hatte die Schneeräummaschine Mühe, sich einen Weg zu bahnen. In 450 m Höhe fiel dort am Samstag, dem 21. Januar, reichlich Schnee, was die Bewohner überraschte. Die Konditorin Aurélie Leoni beschloss, einige Tage zu schließen, um den Sturm vorüberziehen zu lassen. „Das ist ein Geschenk des Himmels, es freut uns für die Natur und für uns, für das Wasser, das knapp geworden war“, sagt sie gegenüber dem Sender France 2.

    Schwierigkeiten auf den Straßen
    Der Winter hat sich in vielen Regionen zurückgemeldet. In Super-Besse im Puy-de-Dôme wurden -6 °C gemessen. Auch das Departement Lozère liegt unter makellosem Weiß. Die Schneeräumer waren den ganzen Nachmittag im Einsatz. Auf den Straßen kam es zu zahlreichen Problemen. Im Département Moselle etwa steckten Lkw-Fahrer wegen Glatteis mehrere Stunden auf einer Landstraße fest. Auch im Departement Creuse bereitete die Kälte größere Sorgen. Freiwillige Helfer suchten Obdachlose und informierten sie über die Öffnung von Aufnahmezentren.

  • USA: Was ist eine „Zyklonbombe“? Teile der USA über Weihnachten lahmlegt – 23 Tote

    USA: Was ist eine „Zyklonbombe“? Teile der USA über Weihnachten lahmlegt – 23 Tote

    Starker Schnee, heftiger Wind und eine „tödliche Kälte“ beeinträchtigen das Leben von Dutzenden Millionen Amerikanern am Ende des Jahres 2022. Insgesamt bestätigten die Behörden bereits mindestens 23 Todesfälle, verteilt auf acht Bundesstaaten.

    Die USA befinden sich laut dem National Weather Service (NWS) in einem „Sturm, der nur einmal pro Generation auftritt“. Die private Wetterseite AccuWeather berichtet von einer besorgniserregenden „Zyklonbombe“. Und das in einer Zeit, in der viele Millionen Amerikaner über die Feiertage Familie und Freunde besuchen wollen. Insgesamt bestätigten die Behörden mindestens 17 Todesfälle in acht Bundesstaaten. Was aber ist eine „Zyklonbombe“?

    Bei diesem Wetterphänomen handelt sich um einen Sturm, der ein bestimmtes Kriterium erfüllen muss. Laut dem amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Service (NOAA) muss der Luftdruck in seinem Inneren sehr schnell sinken, um mehr als 24 Hektopascal (hPa) in 24 Stunden, damit die Bezeichnung „Zyklonbombe“ zutreffend ist. „Der Druck fällt sehr stark und sinkt in nur 24 Stunden von 1013 hPa auf 978 hPa, also 35 bis 40 Hektopascal in nur einem Tag. So etwas nennt man eine explosive Zyklogenese“, erklärt Yann Amice, Meteorologe bei Weather’n’Co, gegenüber der Zeitung Ouest-France.

    Wie lässt sich so ein schneller Druckabfall erklären? Er kann auftreten, „wenn eine kalte Luftmasse mit einer warmen Luftmasse kollidiert, wie zum Beispiel kalte Luft über warmem Ozeanwasser“, so beschreibt es die NOAA.

    Blizzard und drastischer Temperaturabfall
    In den USA kommen mehrere Phänomene zusammen: Der NWS warnt vor starkem Schneefall, stürmischem Wind und „tödlicher Kälte“. Das Zusammenspiel der ersten beiden Elemente bildet einen sogenannten Blizzard, einen heftigen Nordwind mit Schneesturm, der den Auto- und Flugverkehr stark beeinträchtigt. Seit Mittwoch sind allein in Oklahoma bereits drei Menschen bei wetterbedingten Verkehrsunfällen ums Leben gekommen, und landesweit wurden seit Beginn des Blizzards bereits mehrere tausend Flüge gestrichen.

    Ein weiteres Merkmal einer „Zyklonbombe“ ist der drastische Temperaturabfall. Der NWS meldete, dass man beeindruckende Temperaturstürze „innerhalb einer Stunde oder weniger“ beobachtet habe. Die gefühlte Temperatur in der Region der Great Plains soll bis zu -55°C betragen. „Eine Kälte dieses Ausmaßes könnte innerhalb von Minuten zu Erfrierungen auf der exponierten Haut führen, sowie zu Unterkühlung und Tod, wenn die Exposition länger andauert“, warnte der NWS.

    Auch wenn die Intensität und das Timing dieser „Zyklonbombe“ zum Jahresende in den USA diesmal besonders kritisch sein mögen, ist das Phänomen an sich gar nicht so selten. Eine amerikanische Studie aus dem Jahr 2021 ergab, dass etwa 7% aller nicht tropischen Tiefdrucksysteme in Nordamerika zwischen 1979 und 2019 „Zyklonbomben“ waren, das bedeutet durchschnittlich etwa 18 pro Jahr über und in der Nähe von Nordamerika.

    Die US-Behörden rufen dien Bevölkerung dazu, äußerst wachsam zu sein. „Bitte nehmen Sie diesen Sturm extrem ernst“, forderte US-Präsident Joe Biden. Zu Weihnachten waren mindestens 240 Millionen Amerikaner, also etwa 60% der Bevölkerung, von verschiedenen Wetterwarnungen betroffen, betont der NWS.

  • Kältewelle: frostiges Wochenende im Grand Est

    Kältewelle: frostiges Wochenende im Grand Est

    Die Region Grand-Est und ihre Bewohner leiden seit Freitag, dem 16. Dezember, unter einer Kältewelle. In Buhl-Lorraine (Moselle) fielen die Temperaturen auf bis zu minus 19 Grad.

    Mit minus 19 °C war Buhl-Lorraine (Moselle) in der Nacht von Freitag auf Samstag, dem 17. Dezember die kälteste Stadt Frankreichs. Am Samstagmorgen war der Metzger des Dorfes trotz der Minustemperaturen im Einsatz. „Es war so kalt, dass das Messer am Steak klebte. Die Kühlschränke braucht man im Moment nicht anzuschließen, kein Problem, alles bleibt kühl“, sagt er lächelnd auf dem Sender France 3.

    Den Märkten fehlen Kunden
    Die ganze Region Grand Est war weiß gefärbt, zugefrorene Flüssen und Spinnweben, die sich in Eisperlen verwandelt hatten. Ein märchenhafter Anblick, vorausgesetzt, man ist warm genug gekleidet. In Straßburg (Bas-Rhin) versuchen die Geschäftsleute, die den Mut hatten, der Kälte zu trotzen, sich anzupassen. In Reims (Marne) ist das Streuen der Gänge auf dem Markt Pflicht, auch wenn die Kunden wegen der Kälte ausbleiben. „Für die Händler verstehe ich, dass es schwierig ist, aber uns geht es gut, es ist anders, wir gehen runter und kommen gleich wieder hoch“ in die warme Wohnung, erklärt eine Frau. In den nächsten Tagen sollen die Temperaturen im Osten Frankreichs wieder steigen und nächste Woche soll Regen kommen.

  • Wetter: Kälte- und Frostwelle zieht über den Osten Frankreichs

    Wetter: Kälte- und Frostwelle zieht über den Osten Frankreichs

    Es besteht weiterhin die Gefahr von Glatteis und Schneefällen ein Ostfrankreich. Das Unfallrisiko auf den Straßen ist hoch, was auch zu Problemen im öffentlichen Nahverkehr führt.

    Die Eisschicht, die die Windschutzscheiben bedeckte, war am Morgen des 15. Dezember in Mulhouse (Haut-Rhin) besonders dick. „Schnee ist besser als Eis. Es ist praktischer, mit einer Bürste kann man schnell reinigen, aber das hier sieht aus wie Beton, es ist unglaublich“, kommentiert ein Autofahrer auf dem Sender France 2. Auf den Gehwegen muss man sich an Geländern festhalten, um nicht zu fallen. Manche ziehen es vor, auf der Straße zu laufen. „Da ist es nicht so rutschig“, meint ein junger Mann.

    Für den Abend wird Schnee erwartet
    Eine der Folgen des außergewöhnlichen Glatteises ist die Störung des Straßenbahnverkehrs in Mulhouse. Die Bahnen bleiben im Depot und werden auf unbestimmte Zeit durch Busse ersetzt. „Die Oberleitungen für den Strom sind vereist und deshalb fließt an manchen Stellen kein Strom. Wenn die Straßenbahnen fahren, bleiben sie mancherorts stehen und das kann alles durcheinander bringen“, erklärt ein Techniker. Die Temperaturen bleiben den ganzen Tag über unter Null und für den Abend wird Schnee erwartet.

  • Kältewelle: Die Stadt Lyon erwachte heute im Schnee

    Kältewelle: Die Stadt Lyon erwachte heute im Schnee

    Mit eisigen Temperaturen, Schneefall und Dauerfrost war der Winter am Dienstag, dem 13. Dezember, eingetroffen. In der Region Lyon fielen fast 5 cm Schnee.

    In Lyon im Departement Rhône lag am Dienstagmorgen, dem 13. Dezember, eine geschlossene Schneeschicht über der Stadt. Eine Freude für die Augen, die aber doppelte Aufmerksamkeit der Autofahrer erforderte. Die Busse fuhren nicht und man musste sich zu Fuß auf den Weg zur Arbeit machen. In den Bahnhöfen von Lyon sind die TER-Linien stark beeinträchtigt und die meisten Züge blieben in den Bahnhöfen stehen. Die wenigen TER, die fahren, werden gestürmt. „Ich komme gerade aus einem Zug, in den nicht alle reinpassten“, erzählt ein Fahrgast auf dem Sender France 3.

    Bis zum Mittag war der Verkehr immer noch nicht vollständig wiederhergestellt. Selbst wenn man zu Fuß unterwegs ist, muss man vorsichtig sein, wenn man in die höher gelegenen Stadtteile von Lyon kommt. Für zwei Jugendliche, die auf dem Weg zu ihrem Gymnasium waren, war es jedoch ein Ausflug zurück in ihre Kindheit. Und in der Pause lieferten sie sich eine Schneeballschlacht.