Schlagwort: Jagd

  • Jagd: Verbot an Wochenenden und während der Schulferien?

    Jagd: Verbot an Wochenenden und während der Schulferien?

    Ein neuer Jagdunfall im Cantal rückt die Debatte über die Jagd in den Mittelpunkt des Präsidentschaftswahlkampfes. Die politischen Reaktionen sind sehr zahlreich. Sieben tödliche Unfälle ereigneten sich im Jahr 2021 in Frankreich, wo es etwas mehr als 1,5 Millionen gültige Jagdscheine gibt. Die Jagd ist in Frankreich mal wieder in den Mittelpunkt der politischen Debatte gerückt. Nach einem neuen Unfall im Cantal taucht erneut die Frage nach der Aufteilung des Naturraums auf. Für den grünen Kandidaten Yannick Jadot muss die Jagd an Wochenenden und während der Schulferien verboten werden, um solche Dramen zu verhindern. Seine Position wird von einem großen Teil der Linken geteilt. Lesen Sie auch: Jagdunfall: Wanderin in der Nähe einer Treibjagd auf Wildschweine von junger Jägerin getötet 55% der Franzosen lehnen die Jagd ab.Umgekehrt ist die Jagd für Marine Le Pen eine Tradition, die bereits ausreichend reglementiert ist. Die Jagd ist seit jeher ein wichtiges Thema im Rennen um den Élysé…

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  • Jagdunfall: Wanderin in der Nähe einer Treibjagd auf Wildschweine von junger Jägerin getötet

    Jagdunfall: Wanderin in der Nähe einer Treibjagd auf Wildschweine von junger Jägerin getötet

    Schock und Aufregung im Departement Cantal am Tag nach einem erneuten Jagdunfall, bei dem eine 25-jährige Wanderin ums Leben kam. Sie war auf einem markierten Wanderweg unterwegs, als sie von einer verirrten Kugel getroffen wurde. Die mutmaßliche Schützin war eine 17-jährige Jugendliche, die am Sonntag, dem 20. Februar in Polizeigewahrsam genommen wurde. Sie war erst 25 Jahre alt. Am Samstagnachmittag, dem 19. Februar, war die junge Frau mit ihrem Partner auf einer Wanderung und wurde von einer Kugel aus einem Jagdgewehr getroffen. Sie starb noch am Unfallort. Der Jagdunfall ereignete sich in der Gemeinde Cassaniouze in der Ortschaft La Bécarie. In der Nähe fand eine Treibjagd auf Wildschweine statt. Als Todesschütze wurde eine junge Jägerin im Alter von 17 Jahren identifiziert. Die Jägerin hatte weder Alkohol noch Drogen konsumiert. Unter Schock stehend, wurde sie wegen fahrlässiger Tötung in Polizeigewahrsam genommen. In Frankreich gab es in den letzten Monaten immer wieder Jagdunfälle, die meits jedoch nicht tödlich verlaufen. Die Gendarmerie von Aurillac hat ermittlungen aufgenommen und muss nun feststellen, ob alle bei Treibjagden vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen befolgt wurden. Lesen Sie auch: Jagdunfall: 40-Jähriger bei Treibjagd im Departement Landes getötet
  • Getötete Bärin: Ermittlungen wegen „Tötung einer geschützten Art“ und „illegaler Jagd“

    Getötete Bärin: Ermittlungen wegen „Tötung einer geschützten Art“ und „illegaler Jagd“

    Ein Jäger hatte das Tier am Samstag, 20. November, bei einer Treibjagd in einem Staatsreservat erschossen. Er wurde von der Bärin an den Beinen verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

    Die Staatsanwaltschaft Foix hat am Freitag, dem 26. November, die Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens gegen X wegen „Tötung einer geschützten Art“ angekündigt, berichtet France Bleu Occitanie, sechs Tage nach dem Tod einer Bärin in Seix (Ariège). Sie war von einem Jäger getötet worden, der von dem Tier an den Beinen schwer verletzt und anschließend ins Krankenhaus eingeliefert worden war.

    Lesen sie dazu auch: Bär greift Jäger an: Er wurde von dem Tier fünfzehn Meter weit mitgeschleift und…

    Die gerichtliche Untersuchung wurde auch wegen „illegaler Jagd in einem Reservat“ eingeleitet, präzisiert France Bleu. Das bedeutet, dass der Jäger nicht die Erlaubnis hatte, sich an dem Ort aufzuhalten, an dem der Vorfall stattfand. Dies geschah während einer Treibjagd in einem staatlichen Schutzgebiet, das vom Office nationale des forêts verwaltet wird. Es könnten daher Verstöße gegen das Umweltgesetzbuch vorliegen.

    Die Autopsie der Bärin ergab, dass ein einzelner Schuss in die Brust sie fast sofort tötete.

    Lesen Sie auch: Von einem Jäger erschossene Bärin in der Ariège: Was passiert nun mit ihren Jungen?

  • Bär greift Jäger an: Er wurde von dem Tier fünfzehn Meter weit mitgeschleift und verletzt

    Bär greift Jäger an: Er wurde von dem Tier fünfzehn Meter weit mitgeschleift und verletzt

    Der Präsident des Jagdverbands des Departements Ariège informierte die Zeitung La Dépêche du Midi darüber, dass ein Jäger am Samstag von einem Bären verletzt wurde. „Er hat zerfetzte Beine“, berichtete er.

    Gestern wurde ein Jäger in der Nähe von Seix in der Region Couserans Opfer einer Bärenattacke. Der Mann eröffnete das Feuer, um sich zu verteidigen, und tötete den Bären. Jean-Luc Fernandez, der Präsident des Jagdverbands des Departements Ariège, hatte nur eine Sorge: die Gesundheit des Jägers. „Das ist das Einzige, was mich interessiert“, erklärt er gegenüber La Depeche du Midi.

    „Er verdankt sein Leben seinem Walkie-Talkie und dem Eingreifen einer Jägerin die bei der Freiwilligen Feuerwehr in Seix arbeitet und schnell zur Stelle war. Sie hat die Wunden an den Beinen schnell versorgt“, erzählt Jean-Luc Fernandez. „Der Jäger erlitt einen Wadenbeinbruch. Er wurde mit dem Hubschrauber nach Pamiers geflogen und von Pamiers nach Purpan transportiert. Der Mann wurde von einer wütenden Bärin etwa fünfzehn Meter weit mitgeschleift. Gücklicherweise konnte er sein Gewehr festhalten und sich damit verteidigen. Er hatte zwar die Bärenjungen gesehn, aber nicht das Muttertier, das sich hinter ihm befand sich sofort auf ihn stürzte. Der Mann ist 62 Jahre alt und wohnt in Sentenac-d’Oust“.

    Abgesehen von den Emotionen, die auch am Sonntag noch sehr lebendig sind, wird durch diesen Vorfall ein tiefgreifenderes Problem sichtbar: Für die Jagd stellten Bären bisher kein großes Problem dar, sie waren sehr unauffällig. Aber: Die Bären, die zu dieser Jahreszeit normalerweise schon im Winterschlaf sein sollten, bleiben durch die höheren Temperaturen jetzt länger wach und sind daher in den Wäldern der Pyrenäen auch Mitte November noch aktiv.

  • Tarn-et-Garonne: Wieder ein Jagdunfall – mutmaßlicher Schütze in Polizeigewahrsam

    Tarn-et-Garonne: Wieder ein Jagdunfall – mutmaßlicher Schütze in Polizeigewahrsam

    Ein Jagdteilnehmer wurde schwer verletzt, nachdem er bei einer Waldschnepfenjagd von Bleisplittern in Gesicht und Händen getroffen wurde.

    Ein Jäger in den Dreißigern wurde in Gewahrsam genommen, nachdem er am Donnerstag, dem 11. November, gegen 11.30 Uhr in Montauban in der Region Tarn-et-Garonne einen 47-jährigen Jäger verletzt hatte, wie France Bleu Occitanie unter Berufung auf Staatsanwaltschaft und Feuerwehr meldete. Der 47-jährigen Mann wurde schwer verletzt.

    In neun von zehn Fällen ist das Opfer ein Jäger.
    Seit dem Jahr 2000 haben sich in Frankreich 3.325 Jagdunfälle ereignet, bei denen 421 Menschen ums Leben kamen, so das französische Amt für Biodiversität und der nationale Jagdverband. Das Amt weist darauf hin, dass die Zahl der Unfälle seit 2000 um 40% und die Zahl der Todesfälle um fast 70% zurückgegangen sind.

    In neun von zehn Fällen ist das Opfer auch ein Jäger: der Schütze selbst oder ein anderer Jäger. In drei von zehn Fällen handelt es sich um einen „selbstverschuldeten Unfall“: falsche Handhabung des Gewehrs oder ein Sturz mit geladener Waffe. Die meisten Unfälle ereignen sich bei der Jagd auf Großwild wie zum Beispiel Wildschweine.

    Diese Zahlen werden von gegener der Jagd als unzureichend kritisiert, weil sie keine Schüsse berücksichtigen, die Haustiere töten oder verletzen, und auch Kugeln, die in einem Haus oder Auto landen, nicht zählen.

    Lesen Sie dazu auch:

  • Rennes: Der vom Schuss eines Jägers getroffene Autofahrer ist seinen Verletzungen erlegen

    Rennes: Der vom Schuss eines Jägers getroffene Autofahrer ist seinen Verletzungen erlegen

    Am 30. Oktober dieses Jahres wurde ein 67-jähriger Autofahrer in der Nähe von Rennes (Ille-et-Vilaine) durch den Schuss eines Jägers schwer verletzt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Rennes ist er nun an seinen Verletzungen gestorben. Der Schütze wurde wegen ‚Totschlags bei der Jagd durch vorsätzliche Verletzung einer Sicherheits- oder Vorsichtsmaßnahme‘ angeklagt.

    Lesen Sie dazu auch: Jagdunfall: Autofahrer wird in der Nähe von Rennes durch einen Schuss schwer verletzt

    Der 67-jährige Autofahrer, der am Samstag zwischen Rennes und Nantes von einem Jäger in den Hals geschossen wurde, ist an seinen Verletzungen gestorben, teilte die Staatsanwaltschaft Rennes am Donnerstag mit. „Die Staatsanwaltschaft Rennes wurde soeben über den Tod des Fahrers des Fahrzeugs informiert, das am 30. Oktober 2021 auf der Schnellstraße Rennes-Nantes von einem 9,3 mm Geschoss getroffen wurde, das von einem Jäger abgefeuert wurde“, so die Staatsanwaltschaft in einer Erklärung.

    Der Unfall ereignete sich am Samstag zwischen Laillé und Orgères (Ille-et-Vilaine). Der 67-jährige Jäger wurde am Montag wegen „Totschlags bei der Jagd durch vorsätzliche Verletzung einer Sicherheits- oder Vorsichtsmaßnahme“ angeklagt, teilte die Staatsanwaltschaft Rennes mit.

    Der Angeklagte wurde unter richterliche Aufsicht gestellt und mit einem „Verbot des Tragens einer Waffe (…), der Teilnahme an jeglicher Jagdaktivität (…)“ und einem Kommunikationsverbot mit anderen Teilnehmern der Jagdgesellschaft belegt.

  • Haut-Rhin: Wandern während der Wildschweinjagd verboten

    Haut-Rhin: Wandern während der Wildschweinjagd verboten

    Yannick Jadot, der Kandidat der Grünen für die Präsidentschaftswahlen, sprach sich gestern gegen die Jagd an Wochenenden und während der Schulferien aus. Zur gleichen Zeit nahmen 250 Jäger an einer großen Wildschweinjagd im schönen Munstertal im Elsass teil.

    In Munster, im Haut-Rhin, sind 250 Jäger in dem riesigen Tal postiert, versteckt hinter Bäumen und Büschen. Sie jagen Wildschweine, und diese Jagd ist sehr wichtig, da sich die Tiere in der Gegend stark vermehren und große Schäden an den Ernten verursachen. „Es ist unsere Aufgabe, die Wildschweinpopulation wieder auf eine normale Größe zu bringen.“, sagt Raymond Blaise, Präsident der Jagdvereinigung Munster in der Sendung von France 3.

    „Wir müssen wachsam sein“

    Eine Jagd mitten am Wochenende während der Schulferien und in einer belebten Gegend zu veranstalten, ist gefährlich, aber die Jäger sind sich dessen bewusst. Sie versuchen, wachsam zu sein. „Das Wetter ist nicht gut zum Wandern, aber wir müssen sehr vorsichtig sein. Wenn ich schieße, muss ich sehen, ob jemand um mich herum ist“, sagt der Jäger Paul Hild. „Ich wusste nichts von der Jagd und habe keine Hinweise gesehen, das ist die große Überraschung“, beschwert sich ein Wanderer, der sich über das Fehlen von Schildern ärgert.

    Lesen Sie auch: Umwelt: Wenn Wildschweine in städtische Gebiete eindringen

  • Jagdunfall: Autofahrer wird in der Nähe von Rennes durch einen Schuss schwer verletzt

    Jagdunfall: Autofahrer wird in der Nähe von Rennes durch einen Schuss schwer verletzt

    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde das Opfer lebensgefährlich verletzt. Dem geschockten, aber unverletzten Beifahrer gelang es, das Fahrzeug unter Kontrolle zu bringen und es am Straßenrand zu parken, bevor er die Rettungskräfte alarmierte.

    Und wieder gab es einen Jagdunfall. Wie die Staatsanwaltschaft am Sonntag, 31. Oktober, mitteilte, wurde am Samstag auf der Schnellstraße zwischen Rennes und Nantes ein Autofahrer durch eine Gewehrkugel lebensgefährlich verletzt und ein Jäger wurde festgenommen. Der 67-jährige Autofahrer war zwischen Orgères und Laillé (Ille-et-Vilaine) unterwegs, als er von einem Schuss getroffen und schwer verletzt wurde, sagte der stellvertretende Staatsanwalt Jean-Marie Blin und bestätigte damit Informationen der Zeitung Ouest-France.

    „Der Schuss wurde von einem Jäger abgefeuert“, sagt die Staatsanwaltschaft in einer Erklärung vom Sonntagmorgen. Das Opfer ist lebensgefährlich verletzt und es wurde ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Ein Jäger wurde am Samstag in Gewahrsam genommen, meldet die Staatsanwaltschaft. Nach Angaben der Tageszeitung Ouest-France gelang es dem geschockten, aber unverletzten Beifahrer, das Fahrzeug unter Kontrolle zu bringen und am Straßenrand zu parken, bevor er die Rettungsdienste alarmierte. Der aus Maine-et-Loire stammende Fahrer wurde in kritischem Zustand in das Universitätskrankenhaus von Rennes eingeliefert.

    Lesen sie auch: Die Brigitte-Bardot-Stiftung startet eine Anti-Jagd-Kampagne – Jäger erstatten Anzeige

  • Oise: zwei große Hirsche von Jägern getötet

    Oise: zwei große Hirsche von Jägern getötet

    In der Region Oise wurden diesen Monat zwei kapitale Hirsche geschossen. Der örtliche Jagdverband selbst hat diejenigen, die sie erlegt haben, kritisiert.

    Sie waren das Wahrzeichen des Waldes in Compiègne (Oise). Einer der majestätischsten Hirsche der Region wurde nun von Jägern erlegt. Das Tier war bekannt unter dem Namen „l’Araignée“. Einige Tage zuvor bereits wurde ein weiterer großer Hirsch, der den Spitznamen „Square“ trug, getötet. Ein großer Verlust für die Wanderer, aber auch für alle diejenigen, die diese beiden stolzen Hirsche bekannt gemacht haben. „Es ist ein sehr kleiner Jagdbezirk, und jedes Jahr müssen sie zwei Hirsche erlegen, und jedes Mal sind es sehr große Hirsche“, erklärt Gaëtan Martin, ein Wildtierfotograf gegenüber France 2.

    Kritik durch den örtlichen Jagdverband
    Eine Kritik, die viele Einwohner der Region teilen, die diese „Trophäenjagd“nicht verstehen und ablehnen. Die Jagd ist seit Ende September eröffnet und ist insgesamt von September bis Februar genehmigt. Sie findet also mitten in der Brutzeit der Hirsche statt. Der örtliche Jagdverband selbst ist nicht einverstanden mit denjenigen, die die beiden großen Hirsche erlegt haben, und hat deren Jagdrecht für das nächste Jahr eingeschränkt.

    Lesen Sie auch: Die Brigitte-Bardot-Stiftung startet eine Anti-Jagd-Kampagne – Jäger erstatten Anzeige

  • Demonstration: 40.000 Jäger marschieren gegen Verbot traditioneller Methoden der Vogeljagd

    Demonstration: 40.000 Jäger marschieren gegen Verbot traditioneller Methoden der Vogeljagd

    Mehr als 40.000 Befürworter der traditionellen Jagd haben am Samstag, 18. September, in verschiedenen französischen Städten demonstriert. 

    Am zahlreichsten waren die Demonstranten in Mont-de-Marsan (Landes) . Trotz des Regens brachten nach Angaben der Behörden 16.000 Jäger ihren Unmut zum Ausdruck. „Unsere Lebensweise wird angegriffen, also gehen wir protestieren. Wir kennen die Natur, sie ist in uns, bis in unsere Fingerspitzen“, sagten zwei Demonstranten gegenüber dem Sender France 2. Angesichts der Proteste kündigte die Regierung in dieser Woche an, einige der verbotenen Praktiken wieder zu erlauben.

    Diese Ankündigung löst nun jedoch eine Reaktion von Tierschutzverbänden aus. „Ich finde es schlichtweg skandalös, dass wir das Gesetz verdrehen, um ein paar Jäger zufrieden zu stellen, die sich schlecht benehmen. Die Fallen, die von ihnen verwendet werden, misshandeln Wildtiere“, sagte Allain Bougrain-Dubourg, Präsident der Liga für Vogelschutz. Bei der Demonstration in Amiens auch Xavier Bertrand teil. Der Präsident des Regionalrats von Hauts-de-France betonte: „Wir respektieren das Leben auf dem Land und wir müssen die Menschen auf dem Land respektieren“.