Schlagwort: Jagd

  • Polizisten suchen nach einer im Departement Nord frei herumlaufenden Löwin

    Polizisten suchen nach einer im Departement Nord frei herumlaufenden Löwin

    In den letzten Tagen wurde ein löwenähnliches Tier in der Nähe Prouvy im Department Nord gesichtet. Es wurde von mehreren Einwohnern gefilmt. Die Polizei sucht nun nach dem Tier.

    In Prouvy (Departement Nord) sucht die Polizei nach einem rätselhaften Tier. Was ist es genau? Auch wenn Größe und Gang an ein wildes Tier erinnern, hat Antonio Sirna seine eigene Vermutung. „Ich habe gefilmt, aber gleichzeitig das Tier beobachtet. Was mich beeindruckt hatte, war der dicke Schwanz mit der schwarzen Spitze. Das hat dazu geführt, dass ich mir gesagt habe: Das kann kein Fuchs sein, keine Katze, das kann nichts anderes sein als eine Löwin“, meint er auf dem Sender France 3.

    Seitdem hält er Ausschau an den nahegelegenen Bahngleisen nach Fressensresten der Raubkatze. Die Bahngleise gernzen an einen Wald, der von Wildtieren frequentiert wird. Da Antonio Sirna um seine eigene Sicherheit und die seiner Tiere fürchtete, alarmierte er die Stadtverwaltung. Die Bürgermeisterin glaubte zunächst an einen Scherz, verständigte dann aber die Behörden und will die Bewohner beruhigen. „Die Behörden sind vor Ort, um zu tun, was getan werden muss, um dieses Tier in eine Falle zu locken, und dann wird die Geschichte ein Ende haben“, so Isabelle Choain, Bürgermeisterin von Prouvy.

  • Jäger stirbt bei Treibjagd durch Herzschuss: Unfall oder Selbstmord?

    Jäger stirbt bei Treibjagd durch Herzschuss: Unfall oder Selbstmord?

    In Licques im Departement Pas-de-Calais wurde ein Jäger tot aufgefunden. Der Mann starb, nachdem er bei einer Treibjagd von einer Kugel in die Brust getroffen worden war. Es wird sowohl von einem Unfall als auch von einem möglichen Selbstmord ausgegangen.

    Ein Jäger starb am Sonntag, dem 19. Februar, während einer Treibjagd in Licques im Departement Pas-de-Calais an einer Schusswunde in der Brust, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Augenzeugen schliessen einen Schuss von anderen Jägern aus.

    Das 59-jährige Opfer wurde gegen 15.30 Uhr mit einer „Schusswunde am Herzen“ aufgefunden, sagte der stellvertretende Staatsanwalt Philippe Sabatier gegenüber der Nachrichtenagentur AFP und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung „La Voix du Nord“.

    „Von den anderen Jägern wurde keine Kugel abgefeuert“, versicherte der Präsident des nationalen Jägerverbands Willy Schraen der Nachrichtenagentur AFP, der zum Zeitpunkt des Dramas an der Treibjagd in diesem „Wald, in dem er seit 28 Jahren jagt“, persönlich teilnahm.

    Der tote Jäger habe sich von den anderen Teilnehmern getrennt und man habe daraufhin „einen dumpfen Knall“ gehört. Der tote Mann litt laut Willy Schraen unter „persönlichen Problemen“.

    Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung zur Ermittlung der Todesursache ein. „Es werden sowohl ein Jagdunfall als auch ein Selbstmord in Betracht gezogen“.

  • Umfrage: Fast 8 von 10 Franzosen wollen die Jagd am Sonntag verbieten

    Umfrage: Fast 8 von 10 Franzosen wollen die Jagd am Sonntag verbieten

    Eine Ifop-Umfrage ergab am Montag, dem 2. Januar 2023, dass 78% der Franzosen dafür sind, dass der Sonntag ein jagdfreier Tag wird.

    Wie schon im Jahr 2016 befürworten fast 8 von 10 Franzosen ein Verbot der Jagd am Sonntag, berichtet die Zeitung Sud-Ouest. Eine Umfrage, die am Montag, dem 2. Januar veröffentlicht wurde, war von sieben Naturschutzverbänden bei dem Meinungsforschungsinstitut Ifop in Auftrag gegeben worden. Die Befragten argumentieren, dass „die Sicherheit und Ruhe aller gewährleistet“ und „eine friedliche Aufteilung der ländlichen Räume und deren Nutzung“ gewährleistet werden müsse.

    Um ihr Anliegen zu unterstreichen, verweisen die Verbände auf die Zahl der Jagdunfälle seit September 2022, bei denen 18 Nichtjäger (darunter ein Toter) und 17 Jäger (darunter zwei Tote) zu Schaden gekommen sein sollen. Daher das Schreiben der Verbände an Emmanuel Macron vom 21. November, den Sonntag als jagdfreien Tag fordern.

    7 von 10 Franzosen haben während der Jagdsaison Angst
    Die Umfrage ergab auch, dass sich 70% der Franzosen während der Jagdzeit nicht sicher fühlen. Im Vergleich zu nur 54% im Jahr 2009 und 61% im Jahr 2016. Besonders im Großraum Paris sind etwa 74% der Landbewohner sehr stark beunruhigt.
    Die Verbände erinnern daran, dass die Jagd „tödliche Risiken“ birgt, und fordern den Präsidenten der Republik auf, „einen Tag der Ruhe, den Sonntag, für die anderen Nutzer der Natur wie auch für die Tierwelt zu gewähren“.

  • „Stech ihm ins Herz!“: Kind wird vom Vater aufgefordert, Wildschwein mit Messer zu töten

    „Stech ihm ins Herz!“: Kind wird vom Vater aufgefordert, Wildschwein mit Messer zu töten

    Ein von dem Naturforscher Pierre Rigaux scharf kritisiertes und schockierendes Video zeigt ein Kind, das aufgefordert wird, am Ende eines Jagdausflugs, ein Wildschwein mit einem Messer zu töten.

    Ein zehnjähriger Junge wird von seinem Vater aufgefordert, während eines Jagdausflugs ein Wildschwein zu töten, indem er es mit einem Messer ersticht. Das Internet reagiert auf die schockierenden Bilder.

    Auf dem Video, das von dem Naturforscher Pierre Rigaux weitergeleitet wurde, kann man hören, wie der Vater des Kindes dieses ermutigt. „Hab keine Angst, beeil dich schnell […] Stich ihm ins Herz“, befiehlt er seinem Sohn.

    „Das Kind ist sehr jung“
    Das Kind „stösst so gut es geht das Messer mehrmals in den Körper des Wildschweins, inmitten der Hunde, stolpernd, mit dem schreienden Wildschwein“, empört sich der Naturforscher.

    Das Video, das Ende November auf dem Twitter-Konto eines Jägers aus dem Departement Marne veröffentlicht wurde, wurde von dem Tierschutzaktivisten aufgegriffen, der die „lange Agonie“ des Tieres und die Gefährlichkeit der Handlung des Kindes kritisiert.

    Achtung, diese Bilder können schockieren:

    https://twitter.com/RigauxNature/status/1599748216521576448

    „Was so schockierend ist, ist, dass das Kind sehr jung ist, keine große Lust hat, das zu tun, und dass es dabei ein körperliches Risiko für das Kind gibt. Es befindet sich dort inmitten von Hunden und kann jeden Moment hinfallen. Es ist einfach gefährlich, einem Kind ein Messer zu geben und ihm zu sagen, dass es sich inmitten der Hunde in den Büschen einem Wildschwein nähern soll, das offensichtlich um sein Überleben kämpft“. Pierre Rigaux reichte beim Gericht in Chalons-en-Champagne eine Klage wegen Tierquälerei ein.

  • Jagdunfall im Departement Gard: Ein Jäger wird durch einen Schuss an der Schläfe verletzt

    Jagdunfall im Departement Gard: Ein Jäger wird durch einen Schuss an der Schläfe verletzt

    Ein 56-jähriger Jäger wurde am Sonntag, dem 4. Dezember, in Sauve im Departement Gard durch einen Schuss verletzt. Der Mann wurde  an der Schläfe verletzt und in ein Krankenhaus in Nîmes gebracht.

    Ein 56-jähriger Mann wurde am Sonntagnachmittag, dem 4. Dezember, in Sauve im Département Gard durch den Schuss eines anderen Jägers verletzt, wie die Zeitung Midi Libre berichtete.

    „Unglücklicher Schuss“
    Der Jäger wies eine große Kopfwunde an der Schläfe auf. Der Gendarmerie zufolge handelte es sich um einen Unfall zwischen zwei Jägern, der sich wegen eines „unglücklichen Schusses“ ereignet hatte.

    Der Schuss war nicht direkt auf das Opfer gerichtet, sondern ein Querschläger, der an einem Felsen abgeprallt war und den Mann getroffen hatte. Der Verletzte wurde in das Krankenhaus von Nîmes gebracht und schwebt nicht in Lebensgefahr.

  • Monieux: Jäger wird bei Treibjagd von anderem Jäger erschossen

    Monieux: Jäger wird bei Treibjagd von anderem Jäger erschossen

    Ein 56-jähriger Jäger starb am Sonntagnachmittag bei einer Jagd in der Gemeinde Monieux im Departement Vaucluse. Das ist der zweite tödliche Unfall in diesem Departement seit Beginn der diesjährigen Jagdsaison.

    Nach ersten Erkenntnissen, die die Staatsanwaltschaft am Montagmorgen mitteilte, ereignete sich der tödliche Unfall bei einer Treibjagd auf Rehe. Der Jäger, der den tödlichen Schuss abgegeben hatte, wurde in Polizeigewahrsam genommen. Die Staatsanwaltschaft Carpentras leitete eine Untersuchung wegen „fahrlässiger Tötung“ ein, um die genauen Umstände dieses Dramas zu ermitteln.

    Die Rettungskräfte wurden am Sonntag gegen 16.30 Uhr alarmiert. Der Unfall ereignete sich in der Ortschaft Peissonnier in der Gemeinde Monieux (Vaucluse). Als die Rettungskräfte eintrafen, war der Mann mutmasslich bereits tot. Trotz aller Bemühungen gelang es den Sanitätern aus Carpentras nicht, ihn wiederzubeleben. Der Jäger wurde noch vor Ort für tot erklärt.

    Dies ist bereits der zweite tödliche Jagdunfall im Departement Vaucluse seit Beginn der Jagdsaison 2022. Am 25. September wurde ein Jäger aus Goult bei einer Treibjagd auf Wildschweine im Luberon-Massiv getötet.

  • Radfahrer werden von einem Jäger mit Schrot beschossen und filmen die Szene

    Radfahrer werden von einem Jäger mit Schrot beschossen und filmen die Szene

    Am Sonntag, dem 23. Oktober, wurden Radfahrer im Departement Maine-et-Loire von einem Jäger mit Schrot beschossen. Die zwei Männer und eine junge Frau wurden am Helm und in der Bauchgegend getroffen.

    Am Sonntagmorgen, dem 23. Oktober, wurde eine Gruppe von sieben Personen mit Schrot beschossen, wie die Zeitung Ouest-France berichtet. Während sie eine Mountainbike-Tour in Les Gennes-Val de Loire, einer Gemeinde im Département Maine-et-Loire, unternahmen, sahen die Radfahrer einen Jäger auf einem Feld.

    „Wir sahen, wie ein Rebhuhn davonflog und der Lauf des Gewehrs in unsere Richtung schwenkte“, berichtete ein mitglied der Radler-Gruppe. „Einer der Freunde meines Mannes hatte sogar den Reflex, seinen Kopf zu senken. Aber zu spät, der Jäger hatte gerade den Schuss abgegeben. Meine Tochter und der Freund meines Mannes hatten eine Schrotkugel im Helm, mein Mann wurde in den Bauch getroffen“. Es gab in der ganzen Gegend kein Schild, das darauf hinwies, dass am Sonntag eine Jagd stattfand.

    Die Szene wurde gefilmt und in sozialen Netzwerken gepostet: „Sie gingen auf ihn zu, aber der Jäger schien die Sache herunterzuspielen. Er war schon älter und man fragt sich, ob er überhaupt noch die richtigen Reflexe für die Jagd hatte“, so die Zeugin weiter.

    Bei der Polizeistation in Angers wurden drei Anzeigen erstattet und eine Untersuchung eingeleitet.

    https://twitter.com/unjour1chasseur/status/1584269020718518273
  • Côtes-d’Armor: Frau stirbt nach Jagdunfall

    Côtes-d’Armor: Frau stirbt nach Jagdunfall

    Die 67-Jährige hatte am Sonntag, dem 16. Oktober, mit ihrem Lebensgefährten an einer Treibjagd auf Wildschweine teilgenommen.

    Eine Frau starb am Sonntag, dem 16. Oktober, nach einem Jagdunfall in Goudelin, in der Nähe von Guinguamp (Côtes-d’Armor), wie France Bleu Breizh Izel berichtet. Die 67-jährige Frau hatte an einer Treibjagd auf Wildschweine teilgenommen. Nach Angaben des Bürgermeisters der Gemeinde nahm die 67-Jährige mit ihrem Lebensgefährten, an der Treibjagd teil, als dieser mit seinem Gewehr eine falsche Bewegung machte. Die Frau wurde durch einen Schuss in die Brust schwer verletzt und starb kurz darauf im Krankenhaus.

    „Wir kennen das Paar sehr gut“, berichtete der Bürgermeister Laurent Le Faucheur gegenüber France Bleu. „Wir sind sehr betroffen, weil sie in das Leben der Jagdgesellschaft eingebunden war, sie begleitete. Sie bereitete kleine Gerichte für alle zu“, fährt der Bürgermeister fort. „Sie war eine fröhliche, sympathische, lächelnde Person.“ Laurent Le Faucheur bekräftigt, dass „die Jäger, die zum Zeitpunkt der Treibjagd anwesend waren, schockiert sind“. „Wir sind betroffen und denken an sie und an ihn, der diese unglückliche Geste verantworten muss. Wir sind geschockt“.

    Seit Beginn des Jahres 2000 und bis Ende 2021 gab es in Frankreich 3.325 Jagdunfälle, bei denen 421 Menschen ums Leben kamen. Das sind durchschnittlich 158 Unfälle pro Jahr, von denen 20 tödlich enden. So die nackten Zahlen, die vom Office français de la biodiversité und dem nationalen Jagdverband vorgelegt wurden. Allerdings wird betont, dass seit dem Jahr 2000 die Zahl der Unfälle um 40% und die Zahl der Todesfälle um fast 70% zurückgegangen ist. In den Jahren 2020-2021 wurden in Frankreich 83 Jagdunfälle gezählt, von denen sieben tödlich endeten.

  • Vaucluse: Mann bei Jagdausflug erschossen

    Vaucluse: Mann bei Jagdausflug erschossen

    Nach Informationen der Zeitung La Provence starb ein 60-Jähriger kurz vor Mittag am Sonntag, dem 25. September, wahrscheinlich nach einem Jagdunfall.

    Die Feuerwehr wurde am Sonntag, dem 25. September, gegen 11 Uhr von einem Jäger in Lacoste (Vaucluse) gerufen.

    Als die Sanitäter vor Ort eintrafen, versuchten sie vergeblich, das Opfer zu reanimieren. Laut der Zeitung La Provence wurde der 65-jährige Mann durch einen Schuss getötet. Das Opfer befand sich an einem abgelegenen Ort in Lacoste, einer Gemeinde im Département Vaucluse. War es eine absichtliche Tat oder ein Unfall? La Provence zufolge handelte es sich bei dem Mann, der den Alarm ausgelöst hatte, um einen Freund des Opfers, mit dem er offensichtlich einen gemeinsamen Jagdausflug unternommen hatte.

    Erstes Opfer der Saison 
    Im vergangenen Jahr zählten die Behörden in Frankreich 8 Todesfälle im Zusammenhang mit Jagdunfällen in Frankreich in der Wintersaison 2021/2022. Der 65-jährige Mann ist allem Anschein nach das erste tödliche Opfer der am 25. September begonnenen diesjährigen Jagdsaison.

    Mitte September hatte der Senat einen Bericht mit 30 Vorschlägen vorgelegt, um die Jagd in Frankreich besser zu regulieren. Darunter die Verpflichtung, Treibjagden auf Großwild mit Schildern zu kennzeichnen und die Gemeinden deutlicher über die Jagdgebiete zu informieren. Auch der Vorschlag, den Jagdschein eines Todesschützen einzuziehen und ihm die Jagd für zehn Jahre zu verbieten, wenn jemand durch dessen direkten Schuss getötet wird, könnte umgesetzt werden.

    Die Senatoren haben noch nicht entscheiden, ob sie daraus einen Gesetzesvorschlag machen wollen oder nicht.

  • Die Jagd auf Auerhühner wird in Frankreich für fünf Jahre verboten

    Die Jagd auf Auerhühner wird in Frankreich für fünf Jahre verboten

    Im Juni bereits hat der Staatsrat die Aussetzung der Jagd auf den Auerhahn, der vor allem in den Pyrenäen, den Cevennen und im Jura lebt, entschieden.

    Die Jagd auf den Auerhahn, den größten wilden Landvogel Europas, wird in Frankreich gemäß einer Anordnung des Staatsrats für fünf Jahre verboten, wie aus einem am Samstag, dem 17. September im Amtsblatt veröffentlichten Erlass hervorgeht.

    „Die Jagd auf Auerhühner wird im gesamten französischen Festland für eine Dauer von fünf Jahren ab dem Inkrafttreten des vorliegenden Erlasses ausgesetzt“, heißt es in dem auf den 1. September datierten Text. Die Frist kann verkürzt werden, „wenn neue Daten auf eine ausreichend günstige Entwicklung der Population des Auerhuhns hinweisen“, heißt es weiter.

    „Rückgang der Art und Untätigkeit der öffentlichen Hand“
    Der Staatsrat hatte am 1. Juni die Aussetzung der Jagd auf den in den Bergen lebenden Auerhahn für fünf Jahre verhängt und die Regierung damals aufgefordert, diese Maßnahme bis zum 15. Juli umzusetzen. Das oberste Gericht war von mehreren Umweltverbänden angerufen worden, die das Jagdverbot forderten und „den Rückgang der Art und die Untätigkeit der öffentlichen Behörden“ feststellten.

    Die Umweltverbände forderten erfolgreich die Annullierung einer am 12. April 2021 ergangenen Entscheidung der damaligen Ministerin für den ökologischen Übergang, Barbara Pompili, gegen einen Erlass zur Aussetzung der Auerhuhnjagd.