Schlagwort: Italien

  • Italien: Fünf Eisenbahner bei Zugunglück in der Nähe von Turin getötet

    Italien: Fünf Eisenbahner bei Zugunglück in der Nähe von Turin getötet

    Der Zug war auf der Strecke zwischen Mailand und Turin mit einer Geschwindigkeit von 160 km/h unterwegs, als er auf ein Gleisarbeiter-Team auffuhr, das mit dem Austausch von Gleisteilen beschäftigt war.

    Ein Zug erfasste am frühen Donnerstag, dem 31. August, fünf Eisenbahner, die am Stadtrand von Turin in Norditalien nächtliche Wartungsarbeiten durchführten, und tötete sie, wie die Feuerwehr mitteilte.

    Der Zug, der Waggons auf der Strecke zwischen Mailand und Turin transportierte, war mit einer Geschwindigkeit von 160 km/h unterwegs, als er in der Nähe von Brandizzo auf ein Team auffuhr, das mit dem Austausch von Gleisteilen beschäftigt war, wie die Nachrichtenagenturen AGI und Ansa berichteten. „Fünf Arbeiter wurden von dem Zug getötet, zwei weitere wurden verletzt“, fügte die Feuerwehr in einer kurzen Erklärung hinzu.

    Die Leichen der Eisenbahner sollen laut AGI mehrere hundert Meter weit mitgeschleift worden sein. Der Bürgermeister von Brandizzo, Paolo Bodoni, erzählte der Nachrichtenagentur AGI, dass ein Rettungshelfer ihm eine „erschreckende Szene mit menschlichen Überresten über 300 Meter“ beschrieben habe. „Es ist eine Tragödie“, sagte er.

    Dem Bürgermeister zufolge kann ein Kommunikationsfehler nicht ausgeschlossen werden. Eine Untersuchung ist im Gange. Der Zugführer steht unter Schock, blieb ansonsten aber unverletzt.

    Das Unternehmen RFI, das für die Verwaltung des italienischen Eisenbahnnetzes zuständig ist, drückte seine „tiefe Trauer“ aus und sprach „den Familien der getöteten Angestellten sein Beileid aus“, wie es in einer von den Nachrichtenagenturen veröffentlichten Erklärung hieß.

  • Italien: Kind stürzt aus dem 5. Stock und wird von einem Passanten aufgefangen

    Italien: Kind stürzt aus dem 5. Stock und wird von einem Passanten aufgefangen

    Am vergangenen Samstag fiel eine Dreijährige aus dem fünften Stock ihres Wohnhauses in Turin, Italien. Das Kind wurde von einem Passanten aufgefangen und blieb wie durch ein Wunder unverletzt.

    Diese Geschichte hätte am Samstag in Turin tragisch enden können. Ein dreijähriges Mädchen, das von einem Balkon im fünften Stock eines Gebäudes gefallen war, konnte wie durch ein Wunder von einem Passanten aufgefangen werden, der den richtigen Reflex hatte.

    Am Samstag gegen 11 Uhr ging Mattia Aguzzi, ein 37-jähriger Bankangestellter aus Turin, mit seiner Freundin spazieren, wie der Sender CNN berichtet. „Ich ging mit meiner Freundin nach draußen, um Brot zu kaufen, und wir hörten Schreie aus einem Gebäude, die unsere Aufmerksamkeit erregten“, berichtet der Mann, der seitdem als Held gefeiert wird. Der Hilferuf kam aus den oberen Stockwerken eines Wohnhauses, wo ein Mann ein dreijähriges Mädchen davon abzuhalten versuchte, sich gefährlich über die Brüstung des Balkons zu lehnen. „Das kleine Mädchen beugte sich immer weiter vor und kletterte auf den Sims, sie hielt sich nur mit den Armen fest und ihre Beine waren in der Luft“, erzählt Mattia Aguzzi. Er versuchte zunächst, das Kind davon zu überzeugen, wieder zurück in die Wohnung zu gehen. Ohne Erfolg.

    Mattia Aguzzi merkt, dass das kleine Mädchen ihn nicht hören kann. Als er merkt, dass sie wahrscheinlich fallen wird, versucht er, sich in der Fallachse zu positionieren, um die Kleine aufzufangen: „Als ich sie fallen sah, stellte ich mich unter sie, schloss die Augen und hoffte, dass alles gut gehen würde, ich federte den Fall ab, und wir fielen beide zu Boden.“ Dann folgte ein Moment der Sorge: „Zuerst spürte ich kein Lebenszeichen, dann begann das Kind zu weinen und ich seufzte erleichtert auf“, schloss der junge Mann seine dramatische Erzählung.

    Die Eltern, die laut dem sender Italy24 zum Zeitpunkt des Unfalls Arbeiten in ihrer Wohnung durchführten, dachten, ihre kleine Tochter würde spielen, und bemerkten erst nach dem Vorfall, was passiert war.

    Das Mädchen und Mattia Aguzzi wurden in ein Krankenhaus gebracht. Dem Kind geht es gut, nur sein Retter leidet an einigen Prellungen.

    Der Bürgermeister von Turin, Stefano Lo Russo, lobte auf Facebook die „außergewöhnliche und heldenhafte Geste“ von Mattia Aguzzi, der gibt bescheiden an, dass er nicht anders habe handeln können.

  • Italien: Regierung zahlt nach feuchtfröhlichem Abend im Nachtclub Kunden das Taxi

    Italien: Regierung zahlt nach feuchtfröhlichem Abend im Nachtclub Kunden das Taxi

    Die italienische Regierung testet seit diesem Sommer eine Maßnahme zur Vermeidung von Verkehrsunfällen: eine kostenlose Taxifahrt für alle diejenigen, die in einem Nachtclub zu viel getrunken haben. Was wäre, wenn man, um das Unfallrisiko zu verringern, Ihnen beim Verlassen eines Clubs ein Taxi anbieten würde, wenn Sie zu viel getrunken haben? Die Maßnahme wird diesen Sommer in Italien getestet, wo die Zahl der Verkehrstoten seit der Pandemie besonders bei den 18- bis 30-Jährigen wieder deutlich gestiegen ist. Beim Verlassen eines Clubs machen die Gäste einen Alkoholtest. Wenn das Ergebnis positiv ist (in Italien liegt die Grenze bei 0,5 Promille und für unter 21-Jährige sogar bei null), bekommen die Gäste einen Gutschein für eine Taxifahrt und die alkoholisierten Kunden werden kostenlos nach Hause gebracht. Um die Kosten zu begrenzen, fährt der Taxi-Shuttle jedoch nicht weiter als 30 Kilometer. Die neue Maßnahme wird derzeit in sechs Orten getestet. Handelt es sich hierbei aber etwa u…

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  • Italien: 30 Migranten werden vor Lampedusa im Mittelmeer vermisst

    Italien: 30 Migranten werden vor Lampedusa im Mittelmeer vermisst

    Am Wochenende ereignete sich ein weiteres Flüchtlingsdrama vor der italienischen Küste. Mindestens 30 Migranten gelten nach dem Untergang zweier Boote vor der italienischen Insel Lampedusa als vermisst. Die italienische Küstenwache konnte 57 weitere Personen bergen.

    Die Bilder der Rettungsaktion sind beeindruckend. Die Migranten schwimmen verzweifelt inmitten der stürmischen See und überleben nur dank der schwarzen Bojen, an die sie sich klammern, koste es, was es wolle. Die italienische Küstenwache versuchte, die Gruppe der Schiffbrüchigen zu erreichen, doch die Wellen waren riesig und machten die Rettung der Schiffbrüchigen fast unmöglich.

    Die Boote sind in Sfax, Tunesien, gestartet.
    Ein Rettungsschwimmer gehen ins Wasser und nach langen Minuten können einige Migranten in Sicherheit gebracht werden und klettern einer nach dem anderen auf das von den Wellen gebeutelte italienische Schiff. Die Männer und Frauen sollen bereits am vergangenen Donnerstag in Sfax, Tunesien, in unsicheren Booten aufgebrochen sein, die irgendwann kenterten. An Land angekommen, sind die geretteten Flüchtlinge erschöpft, einige haben Mühe zu laufen, andere müssen auf Tragen transportiert werden. Nach Angaben von Hilfsorganisationen hält die unruhige See die Migranten nicht davon ab, das große Risiko einzugehen, mit Booten nach Europa zu gelangen.

  • Ehemaliger italienischer Premierminister Silvio Berlusconi ist tot

    Ehemaliger italienischer Premierminister Silvio Berlusconi ist tot

    Der ehemalige italienische Staatschef, von dem bereits bekannt war, dass er gesundheitliche Probleme hatte, verstarb am heutigen Montag im Alter von 86 Jahren. Silvio Berlusconi, der Medienmogul, der Italien neun Jahre lang regiert hatte, starb am 12. Juni 2023 im Alter von 86 Jahren an den Folgen einer Leukämieerkrankung, wie sein Umfeld am Montag der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Der Senator und Geschäftsmann, der aufgrund seines langen politischen Engagements den Spitznamen „der Unsterbliche“ trug und die politische Landschaft seines Landes nachhaltig geprägt hat, war am Freitag erneut in das San Raffaele Krankenhaus in Mailand eingeliefert worden, wo er bereits mehrfach behandelt wurde. Am 5. April war der Milliardär bereits sechs Wochen lang in dem renommierten Krankenhaus stationär behandelt worden, um einen Schwächezustand in Verbindung mit einer Lungeninfektion zu behandeln, dabei hatten seine Ärzte jedoch festgestellt, dass er an chronischer Leukämie litt. Anfang Mai hatte…

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  • Organisiertes Verbrechen: Wenn die kalabrische Mafia ‚Ndrangheta Europa angreift

    Organisiertes Verbrechen: Wenn die kalabrische Mafia ‚Ndrangheta Europa angreift

    Anfang Mai wurden in den französischen Seealpen zwei Männer festgenommen, die der Zugehörigkeit zur kalabrischen Mafia verdächtigt wurden. Der Einfluss der äußerst mächtigen ‚Ndrangheta reicht weit über die Grenzen Italiens hinaus.

    Es war eine der größten Antimafia-Aktionen, die je durchgeführt wurden: 100 Hausdurchsuchungen und 132 gleichzeitige Festnahmen. Ein schwerer Schlag gegen die ‚Ndrangheta, die kriminelle Organisation aus Kalabrien. Am 3. Mai waren im Rahmen der Operation Eureka 2.700 Polizisten in Kalabrien und auf dem gesamten europäischen Kontinent im Einsatz. Neben den Verhaftungen in Italien kam es auch zu Verhaftungen in Deutschland, Belgien und Frankreich.

    Bei der Operation wurden 25 Millionen Euro sichergestellt: Bargeld, Waffen, Drogen, Luxusuhren und zahlreiche Geschäfte, über die das Geld gewaschen werden sollte. In Frankreich erfolgten die Festnahmen in dem französisch-italienischen Grenzort Menton. Zwei Männer wurden den italienischen Behörden übergeben. Einer der beiden verhafteten wurde durch abgehörte Telefongespräche überführt. In seinen Gesprächen mit einem der Chefs der ‚Ndrangheta scheint er als Verbindungsmann zu fungieren, um ein ideales Lokal für die Geldwäsche zu finden.

    Wenig sichtbar, aber sehr mächtig
    Der Umsatz der ‚Ndrangheta, einer der mächtigsten Mafia-Organisationen der Welt, wird auf 50 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Die in Kalabrien entstandene Organisation operiert im Geheimen. Da sie auf eng zusammengeschweißten Familienclans beruht, gibt es nur wenige aussagewillige Menschen. Die ‚Ndrangheta ist auf allen fünf Kontinenten präsent, wird mit dem südamerikanischen Drogenkartell in Verbindung gebracht und kontrolliert einen Großteil des Kokainhandels in Europa. „Die Mafia schießt heute nicht mehr, tötet nicht mehr, zündet keine Autos mehr an, so dass man denkt, es sei vorbei. Aber in Wirklichkeit sind sie in Europa sehr präsent: Sie verkaufen Drogen und sie waschen Geld“, kommentiert Nicola Gratteri, Staatsanwalt in Catanzaro (Italien) auf dem Sender France 2.

  • Italien: Das Land ist mit einer großen Migrationskrise konfrontiert

    Italien: Das Land ist mit einer großen Migrationskrise konfrontiert

    Seit Anfang des Jahres ist die Zahl der ankommenden Migranten in Italien um 300% gestiegen. In Kalabrien versuchen Teams des Zivilschutzes, den Zustrom von Erstankömmlingen zu koordinieren.

    In den ersten vier Monaten des Jahres ist die Zahl der ankommenden Migranten in Italien um 300% im Verglaich zum Vorjahr gestiegen. Es ist der Süden des Landes, der an vorderster Front der Migrationskrise steht. Die kleine Hafenstadt Roccella Ionica, 6.000 Einwohner, muss Hunderte von ankommenden Flüchtlingsbooten bewältigen. Auch an diesem Abend ist das vom Roten Kreuz betriebene Notaufnahmezentrum voll belegt. Die Migranten, die alle aus Libyen kamen, wurden nach sieben Tagen Irrfahrt auf dem Meer gerettet. Ein 16-jähriger junger Mann hat die Reise ganz allein von Pakistan aus angetreten. „Ich bin nach Italien gekommen, weil ich in meinem Land nicht sicher war“, erzählt er.

    Um sich zu verständigen, behelfen sich die freiwilligen Helfer mit den Mitteln, die ihnen zur Verfügung stehen. Es gibt keine Dolmetscher, sondern nur Apps auf dem Handy. „All diese jungen Menschen tun mir leid. […] Sie sind so dankbar für das Wenige, das wir ihnen geben“, sagt Arturo Bianco, ein Freiwilliger des Zivilschutzes gegenüber dem Sender France 2. Nur haben nicht alle das Glück, lebend in Italien anzukommen. In Cutro kamen am 26. Februar 94 Menschen ums Leben und 80 überlebten. 34 Minderjährige konnten nur noch tot geborgen werden.

    Experten gehen davon aus, dass die Dunkelziffer der auf dem Mittelmeer umgekommenen Flüchtlinge wesentlich höher ist.

  • Italienisches Dorf wird von Urlaubern überrannt und verbietet in den Strassen „stehen zu bleiben“

    Italienisches Dorf wird von Urlaubern überrannt und verbietet in den Strassen „stehen zu bleiben“

    Nach einer aktuellen Entscheidung des Bürgermeisters von Portofino ist es Touristen verboten, im Stadtzentrum und an der Strandpromenade „stehen zu bleiben“. Eine radikale Entscheidung, die bis zum 15. Oktober in Kraft ist, um Menschenmengen zu begrenzen.

    Es ist eine radikale Entscheidung. Als beliebtes Reiseziel während der Sommersaison hat das italienische Dorf Potofino eine ungewöhnliche Entscheidung getroffen, um den Touristenansturm zu bewältigen. Seit dieser Woche ist es Urlaubern verboten, „stehen zu bleiben“, wenn sie in belebten Gebieten zu Fuß unterwegs sind. Für diejenigen, die sich nicht an diese Regel halten, ist ein Bußgeld zwischen 68 und 275 Euro vorgesehen, wie der französische Sender TF1 berichtet.

    Als Begründung nannte der Bürgermeister des Ortes „Probleme mit dem flüssigen Personen- und Fahrzeugverkehr“ und „eine potenzielle Gefahr aufgrund der übermäßigen Bevölkerungsdichte im Verhältnis zur verfügbaren Fläche“. Wegen der Touristenmengen wird es für Krankenwagen, Rettungskräfte und die Polizei unmöglich, ihre Arbeit ordnungsgemäß zu erledigen.

    Eine Entscheidung, die bis zum 15. Oktober gilt.
    Die Stadtverwaltung hat zwei „rote“ Zonen zwischen der Piazzetta, der Calata Marconi und dem Umberto Pier festgelegt, in denen diese Einschränkungen täglich (in der einen von 7:30 bis 18:00 Uhr und in der anderen von 10:30 bis 18:00 Uhr) bis zum 15. Oktober gelten sollen, berichtet die italienische Tageszeitung Corriere della Sera. Das Ziel ist nicht die Bestrafung, sondern die Abschreckung von Urlaubern.

    Das Dorf Portofino ist nicht das einzige, das mit solch einem Problem konfrontiert ist. Im Nationalpark Cinque Terre forderte der Bürgermeister von Riomaggiore laut der Zeitung Courrier Intenational ebenfalls die Einführung eines Sondergesetzes, um die Touristenströme zu regulieren.

  • Italienische Küstenwache rettet rund 50 Migranten aus Seenot

    Italienische Küstenwache rettet rund 50 Migranten aus Seenot

    Obwohl in Italien am Montag ein neues Gesetz in Kraft trat, das die Zahl der in Italien an Land gebrachten Migranten drastisch begrenzen soll, gab jetzt eine Wohltätigkeitsorganisation bekannt, dass rund 50 Migranten, die seit Sonntag in Seenot waren, von der Küstenwache gerettet wurden. Eine Wohltätigkeitsorganisation, die Migrantenboote im Mittelmeer überwacht, erklärte am Montag, dem 2. Januar, dass die italienische Küstenwache rund 50 Personen in Sicherheit gebracht habe, nachdem diese wiederholt um Hilfe gerufen hatten. Die Organisation „Alarm Phone“, die eine Notrufnummer für Migranten in Not betreibt, erklärte auf Twitter, man sei „erleichtert, bestätigen zu können, dass die italienische Küstenwache endlich die Menschen gerettet hat“, die bereits seit Sonntag um Hilfe gerufen hatten. Es wurden keine weiteren Informationen über die geretteten Personen mitgeteilt. Die NGO Ärzte ohne Grenzen hatte ursprünglich am Montag berichtet, dass sie auf dem Weg sei, um ein Migrantenboot in S…

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  • Frankreich-Italien: Verstärkte Kontrollen an der Grenze

    Frankreich-Italien: Verstärkte Kontrollen an der Grenze

    Der Fall der Ocean Viking hat eine Krise zwischen Frankreich und Italien ausgelöst. Grenzkontrollen wurden am Samstag, dem 12. November, an mehr als einem Dutzend Grenzübergängen, auch in den Bergen, verschärft.

    In Menton, wie auch an zehn anderen Grenzübergängen des Departements Alpes-Maritimes, werden die Kontrollen an der französisch-italienischen Grenze verschärft. Grenzpolizisten und Gendarmen überprüfen die Autos. Die Ankunft der Ocean Viking im Hafen von Toulon (Var) mit 230 Migranten an Bord ließ die Spannungen zwischen den beiden Ländern auf einen vorläufigen Höhepunkt steigen. Innenminister Darmanin mobilisierte mehr als 500 Beamte, damit die verstärkten Kontrollen durchgeführt werden können.

    Schlepper im Visier

    Neben Migranten sind auch Schleuser im Visier der Ordnungskräfte. Seit Jahresbeginn wurden bereits 680 Schleuser festgenommen. Trotz der Risiken, die mit fünf Jahren Gefängnis und 300.000 Euro Geldstrafe verbunden sind, steigt ihre Zahl stetig an. „Schlepper können auf Fußwegen Migranten über die Grenze bringen, sie in Privatfahrzeugen abholen, aber es kann auch sein, dass sie LKWs benutzen“, sagt Emmanuelle Joubert, Leiterin der Luft- und Grenzpolizei des Departements Alpes-Maritimes, auf dem Sender France 3. Auch in Bahnhöfen und Zügen werden verstärkte Kontrollen durchgeführt. Sie dürften in den nächsten Tagen noch zunehmen.