Schlagwort: Italien

  • Grippe: Rückkehr der Maske in Spanien und viele Erkrankte in Italien – wie sieht es in Frankreich aus?

    Grippe: Rückkehr der Maske in Spanien und viele Erkrankte in Italien – wie sieht es in Frankreich aus?

    Die Grippeepidemie hat in den letzten Wochen einen großen Teil Europas erfasst. Spanien und Italien sind besonders betroffen. Frankreich noch nicht, obwohl die Indikatoren auf einen Anstieg der Ansteckungen hindeuten und einen Höhepunkt bis zum Ende des Monats befürchten lassen. Covid-19 lässt Frankreich im Winter 2023-2024 – vorerst – in Ruhe. Das Virus, das vor vier Jahren die Welt lahmgelegt hat, bleibt auf dem Rückzug. Derzeit ist es ein anderes Virus, das von den Gesundheitsbehörden genau beobachtet wird: die saisonale Grippe. In Spanien und Italien hat die Grippe in den letzten Wochen schon verheerende Schäden angerichtet. Auf der iberischen Halbinsel kündigte das Gesundheitsministerium am Montag, dem 8. Januar, angesichts des starken Ausbruchs der Winterviren sogar an, dass in den öffentlichen Krankenhäusern und Gesundheitszentren des Landes wieder Maskenpflicht besteht. Covid-19 wurde zwar erwähnt, aber es ist vor allem der Anstieg der Grippefälle, der die spanischen Ärzte beun…

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  • Italien: Etwa 1.000 Menschen werden beim Hitlergruß gefilmt

    Italien: Etwa 1.000 Menschen werden beim Hitlergruß gefilmt

    Etwa 1.000 rechtsradikale Aktivisten zeigten den faschistischen Gruß. Die Szene spielte sich in Rom ab, wo Rechtsextreme drei jugendliche Mitglieder einer neofaschistischen Partei ehrten, die 1978 ermordet worden waren. Die Demonstration wurde von Anwohnern gefilmt.

    Der faschistische Gruß auf offener Straße. Es ereignete sich am Sonntag, dem 7. Januar, in Rom. Mit erhobenen rechten Armen zeigen etwa 1.000 Menschen den sogenannten Hitlergruß zu Ehren von im Jahr 1978 ermordeten rechtsextremen Aktivisten. Die Videos, die in den sozialen Netzwerken geteilt wurden, haben in Italien einen Skandal ausgelöst. Obwohl diese Bewegungen in der Minderheit sind, schockieren die Bilder die Italiener. Eine Frau bedauert auf dem Sender France 2: „Es ist traurig, wir sollten diese Zeit längst hinter uns gelassen haben“. Seit 1979 wird dieses Attentat jedes Jahr von der extremen Rechten in Italien begangen.

    Und jedes Jahr wieder führt es zu derartigen Ausschreitungen. Doch was in diesem Jahr besonders für Kontroversen sorgt, ist das Schweigen der Premierministerin. Der faschistische Gruß ist in Italien theoretisch verboten, auch wenn er bei dieser Art von Demonstration manchmal toleriert wird. In den nächsten Tagen soll sich das Kassationsgericht in Rom übrigens genau zu dieser Frage äußern.

  • Italien: Regierung von Giorgia Meloni will bis 2025 452.000 ausländische Arbeitskräfte ins Land holen

    Italien: Regierung von Giorgia Meloni will bis 2025 452.000 ausländische Arbeitskräfte ins Land holen

    Ausgerechnet die rechtsgerichtete und ausländerfeindliche Regierung von Giorgia Meloni musste nun beschliessen, bis 2025 mindestens 452.000 ausländische Arbeitskräfte nach Italien zu holen. Viele Wirtschaftssektoren Italiens befinden sich wegen akuten Arbeitskräftemangel in einer Krise. Giorgia Meloni und ihre Regierung wurden mit dem Versprechen gewählt, die Einwanderung zu bekämpfen, und haben nun angekündigt, dass bis 2025 mindestens 452.000 ausländische Arbeitskräfte nach Italien kommen werden. Die Chefin der extremen Rechten in Italien versprach auf jeder ihrer früheren Kundgebung, die Einwanderung zu blockieren. Nur ein Jahr nach ihrer Wahl sah sich Meloni nun gezwungen, die höchsten Einwanderungsquoten seit zwölf Jahren zu genehmigen. Eine Überalterung der italienischen Bevölkerung.Die betroffenen Sektoren sind insbesondere die Landwirtschaft, das Gaststättengewerbe und die Fischerei. In diesen Berufen herrscht höchster Arbeitskräftemangel, und aufgrund der Überalterung der ital…

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  • Italien: Urteil in Groß-Prozess gegen 338 Mitglieder der kalabrischen Mafia ‚Ndranghetta erwartet

    Italien: Urteil in Groß-Prozess gegen 338 Mitglieder der kalabrischen Mafia ‚Ndranghetta erwartet

    Am Montag, dem 20. November, wird das Urteil im Prozess gegen die ‚Ndranghetta erwartet, die in Kalabrien (Italien) ansässig ist und sich vor allem dank des Kokainhandels zur mächtigsten kriminellen Bewegung Italiens entwickelt hat.

    Es ist ein Prozess der Superlative, der größte in Italien seit dem Prozess gegen die sizilianische Mafia Cosa Nostra in Palermo in den 1980er Jahren. Diesmal steht die ‚Ndranghetta vor Gericht, die in Kalabrien ansässig ist und durch Kokainhandel zur mächtigsten kriminellen Bewegung des Landes geworden ist. Die ‚Ndranghetta erzielt weltweit einen Jahresumsatz von rund 50 Milliarden Euro.

    Tausende von Stunden vor Gericht und jahrelange Haftstrafen, die gegen die 338 Angeklagten gefordert werden: Das sind nur einige Daten, die den vor fast drei Jahren eröffneten Prozess zusammenfassen. Ihnen allen wird vorgeworfen, dem Mancuso-Clan anzugehören oder mit ihm verbunden zu sein, der die Region Vibo Valentia in Kalabrien unter seine Kontrolle gebracht hat. Bei den Ermittlungen im Vorfeld des Prozesses waren unter der Leitung des Staatsanwalts Gratteri, der heute in Neapel lebt, mehr als 300 mutmaßliche Mafiosi festgenommen worden.

    Um den Clan und seine mutmaßlichen Mitglieder und Unterstützer, darunter ein ehemaliger Parlamentsabgeordneter, vor Gericht zu stellen, wurde in Lamezia Terme, im Herzen Kalabriens, eigens ein Bunker gebaut. Auffällig ist die Zahl der aussagewilligen Personen, es sind etwa 50. Die Anklagepunkte sind zum Beispiel: mafiöse Vereinigungen, Drogenhandel, Erpressung und Geldwäsche. Vor Gericht erklärten einige Angeklagte detailliert, wie die ‚Ndrangheta funktioniert, wie sie die lokale Bevölkerung beeinflusst, wie sie Erpressungen durchführte, Ausschreibungen und Wahlen manipulierte, Waffen erwarb und vieles mehr. Sie lüfteten Geheimnisse über Waffenverstecke auf Friedhöfen oder in Krankenwagen und verrieten, wie städtisches Wasser zur Bewässerung von Marihuanaplantagen umgeleitet wurde.

    Dieser spektakuläre Prozess wird jedoch nicht die Folgen des Prozesses aus den 1980iger Jahren in Palermo haben. In Sizilien waren die damals Anführer einer pyramidenförmigen Struktur, der Cosa Nostra, verurteilt worden. In dem aktuellen Prozess wurde nur eine von über 150 Familien der ‚Ndranghetta vor Gericht gestellt.

  • Italien will Aufnahme von Migranten über das Mittelmeer in Zentren in Albanien auslagern

    Italien will Aufnahme von Migranten über das Mittelmeer in Zentren in Albanien auslagern

    Die italienische Premierministerin Giorgia Meloni hat ein Abkommen mit Albanien geschlossen, um dort zwei Aufnahmezentren für Migranten einzurichten. Rom hofft, jedes Jahr 36.000 Migranten, die an der italienischen Mittelmeerküste ankommen, dorthin bringen zu können. Nach Albanien ausgelagerte Migrantenzentren: Das ist der neueste Plan der italienischen Premierministerin Giorgia Meloni. Die beiden Zentren, die unter italienischer Gerichtsbarkeit stehen werden, sollen vollständig von Rom finanziert werden, sowohl die Struktur als auch das Personal. Die albanische Polizei werde sich ihrerseits an der Überwachung beteiligen. Die Zentren sollen im Frühjahr 2024 eröffnet werden und könnten nach Angaben der italienischen Ministerpräsidentin jährlich rund 36.000 Migranten aufnehmen. Dieses Projekt, das die Auslagerung der Aufnahme von Migranten in ein Land außerhalb der Europäischen Union vorsieht, wirft jedoch viele rechtliche und praktische Fragen auf. „Ich denke, dass diese Vereinbarung se…

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  • Italien: Waldbrände verwüsten den Norden Siziliens und fordern Todesopfer

    Italien: Waldbrände verwüsten den Norden Siziliens und fordern Todesopfer

    Seit drei Tagen und auch am Samstag, dem 23. September, wüten Waldbrände im Norden Siziliens. Zwei Menschen sind bereits ums Leben gekommen. Andere machen sich auf den Weg, um den Flammen zu entfliehen.

    Ein Haus in Palermo ist von Flammen umzingelt. Am Samstag, dem 23. September, bedecken Flammen die Hügel rund um die Stadt. Seit drei Tagen breiten sich die Brände im Norden Siziliens aus, angeheizt durch starke Winde. Bereits im Juli haben schwere Waldbrände in der Umgebung von Palermo gewütet. Diesmal ist auch das weiter östlich gelegene Cefalù betroffen.

    Bewohner ergreifen die Flucht.
    Eine 42-jährige Frau starb auf der italienischen Insel, als sie versuchte, ihre Pferde zu retten. Ein 68-jähriger Mann starb ebenfalls durch die Brände. In Cefalù wurden 700 Menschen aus der Stadt notfallmäßig evakuiert. Während einige inzwischen in ihre Wohnungen zurückkehren konnten, versuchen andere, auf der Straße oder mit dem Zug vor den Bränden zu fliehen. In mehreren sizilianischen Städten herrscht weiterhin Feueralarm. Erhoffter Regen könnte den Feuerwehren entscheidende Hilfe bringen.

  • Immigration: verstärkte Grenzkontrollen in Menton und neue Kapazitäten zur Aufnahme von Migranten

    Immigration: verstärkte Grenzkontrollen in Menton und neue Kapazitäten zur Aufnahme von Migranten

    Immer mehr Migranten kommen in der Stadt Menton (Alpes-Maritimes) an. Vor Ort wurden die Polizeikräfte verstärkt und die Kontrollen nehmen deutlich zu. Parallel dazu richtet die Präfektur ein Grundstück nahe der Grenze ein, um eine vorübergehende Aufnahme der Flüchtlinge vor einer Rückführung nach Italien zu ermöglichen.

    An Bord eines Zuges aus Italien versuchten zahlreiche Migranten auch am Dienstag, dem 19. September, die Grenze nach Frankreich zu überqueren. Kaum waren sie jedoch auf der französischen Seite in Menton (Alpes-Maritimes) angekommen, wurden sie von den Ordnungskräften abgefangen. Einige werden zur Polizeistation gebracht, andere ziehen es vor, einfach nach Italien umzukehren. „Es kommen viele Leute an. Mein Bruder ist auf der Straße, er kommt auch aus Lampedusa“, sagt ein Migrant gegenüber dem Sender Franceinfo.

    Um diese zahlreichen Ankünfte zu bewältigen, werden 120 Soldaten der Operation Sentinelle die 200 Polizisten und Gendarmen unterstützen, die bereits in dem Grenzgebiet präsent sind. Parallel dazu richtet die Präfektur des Departments Alpes Maritimes am Ortseingang von Menton ein Gelände ein, auf dem die Migranten vorübergehend betreut werden sollen, bevor sie wieder nach Italien abgeschoben wrden. „Es ist gut, dass die Gemeinde ein Grundstück zur Verfügung stellt, um sie vorübergehend aufzunehmen“, sagt ein Passant, während andere sich über die aktuelle Situation große Sorgen machen.

  • Französischer Innenminister Gérald Darmanin spricht in Rom mit Amtskollegen über Migrantenkrise

    Französischer Innenminister Gérald Darmanin spricht in Rom mit Amtskollegen über Migrantenkrise

    Der französische Innenminister Gérald Darmanin wird am Montagabend, den 18. September, in Rom mit seinem italienischen Amtskollegen über die Migrationskrise sprechen, mit der die italienische Insel Lampedusa derzeit konfrontiert ist. Die italienische Insel Lampedusa sieht sich derzeit mit einem massiven Zustrom von Migranten konfrontiert. In der vergangenen Woche landeten innerhalb von nur 3 Tagen fast 8.500 Menschen auf der Insel. Der Sender France 2 berichtet, dass Innenminister Gérald Darmanin bereits heute Abend in Rom sein wird, um mit seinem italienischen Amtskollegen über dieses Problem zu sprechen. Emmanuel Macron hat sich mit Giorgia Meloni ausgetauscht.Rechte und extreme Rechte haben in Frankreich das Problem aufgegriffen. So hat zum Beispiel Marion Maréchal von der rechtsextremen Partei Reconquête am vergangenen Wochenende Lampedusa besucht. Am Sonntag sah man dann auch Marine Le Pen (Rassemblement National) an der Seite von Matteo Salvini, wie sie von einer ‚migrantischen Ü…

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  • Frankreich: Innenminister Gérald Darmanin beruft nach Lampedusa-Krise Dringlichkeitssitzung ein

    Frankreich: Innenminister Gérald Darmanin beruft nach Lampedusa-Krise Dringlichkeitssitzung ein

    Die Migrantenkrise in Lampedusa (Italien) zeigt, dass es den Europäern nach wie vor schwerfällt, mit einer Stimme zu sprechen. der französische Innenminister Gérald Darmanin hat eine Dringlichkeitssitzung zu diesem Thema einberaumt. Das französische Innenministerium hat erneut eine Krisensitzung abgehalten. Die Chefs der Polizei, der Gendarmerie, der Einwanderungsbehörden und die Präfekten der am stärksten betroffenen Departements haben sich erneut um Innenminister Gérald Darmanin versammelt, meldet der Sender Franceinfo am Samstag, dem 16. September. Auswirkungen auf Frankreich? Zunächst wurde die Situation auf Lampedusa bewertet. Dann sollen die Auswirkungen der Migranten-Krise auf das französische Staatsgebiet untersucht und schließlich Vorkehrungen an den französischen Grenzen bewertet werden. Die Überwachungen an den Grenzen nach Italien wurden bereits verstärkt. Schon am Dienstag kündigte Innenminister Gérald Darmanin die Verdoppelung der Einheiten der Grenzüberwachung und des Zo…

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  • Italien: 6.000 Migranten landen an einem einzigen Tag auf Lampedusa – Frankreich verstärkt Grenzkontrollen

    Italien: 6.000 Migranten landen an einem einzigen Tag auf Lampedusa – Frankreich verstärkt Grenzkontrollen

    Etwa 6.000 Migranten kamen allein am Mittwoch, dem 13. September, auf der italienischen Insel Lampedusa an. Das Rote Kreuz spricht von einer „komplexen Situation“. Französischer Innenminister Gérald Darmanin will daraufhin französisch-italienische Grenze besser sichern. Die vor der Küste Italiens gelegene Insel Lampedusa erlebte am Mittwoch eine beispiellose Migrationswelle. Allein am 13. September kamen rund 6.000 Menschen auf Booten aus Afrika kommend auf der kleinen Insel an, was ihrer üblichen Einwohnerzahl entspricht. 120 Boote landeten auf der Insel, die sich im Laufe der Jahre zu einem der wichtigsten Einfallstore für Migranten aus Nordafrika nach Europa entwickelt hat. Die Behörden und das Rote Kreuz sind total überfordert.

    Einen solchen Zustrom von Migranten kann das Italienische Rote Kreuz nur schwer bewältigen. Die Auffangslager sind für weniger als 400 Personen ausgelegt. Derzeit müssen sie mehr als 6.000 Mensche…

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