Schlagwort: Iran

  • Weltweit buhlen Staaten um Trumps Gunst im Zollstreit – und andere World-News

    Weltweit buhlen Staaten um Trumps Gunst im Zollstreit – und andere World-News

    Die Uhren ticken. Überall auf dem Globus versuchen Regierungen in letzter Minute, mit Präsident Trump Kontakt aufzunehmen, Delegationen nach Washington zu schicken oder bei ihren eigenen Importzöllen nachzugeben – in der Hoffnung, den drohenden Strafzöllen zu entkommen, die jetzt in Kraft treten sollen.

    Ob Trumps Regierung wirklich verhandlungsbereit ist, bleibt unklar. Der Präsident äußerte mehrfach, die neuen Zölle – zwischen 10 und 40 Prozent auf Waren aus fast 60 Ländern – blieben bestehen, bis die Handelsdefizite der USA verschwänden. Trotzdem scheint das Weiße Haus durchaus offen für freundliche Angebote aus dem Ausland.

    Bislang haben nur China und Kanada mit Gegenzöllen reagiert. Die EU droht zwar ebenfalls mit Gegenmaßnahmen, bot im Gegenzug aber auch an, einige Zölle komplett zu streichen – sofern die USA im Gegenzug das Gleiche tun.

    China im Fadenkreuz

    Trump warnte Peking: Sollte China seine Gegenzölle nicht zurücknehmen, würden ab morgen zusätzliche 50 Prozent Zoll fällig. Die Folge? Chinesische Importe in die USA würden mit bis zu 104 Prozent besteuert. China konterte umgehend – man werde „bis zum Ende kämpfen“. Die Worte „Erpressung“ und „Drohung“ fielen.

    Wirtschaft auf der Kippe

    An der Wall Street herrscht weiterhin große Nervosität. Der Handelstag endete erneut mit leichten Verlusten. Der S&P 500 taumelt gefährlich nahe an einen sogenannten Bärenmarkt heran. In Asien dagegen beruhigten sich die Märkte etwas.

    Weitere Schlagzeilen aus dem Weißen Haus

    Der Oberste Gerichtshof entschied, dass venezolanische Migranten weiterhin auf Grundlage eines alten Kriegsrechts-Paragraphen abgeschoben werden dürfen – eine frühere Gerichtsentscheidung, die dies gestoppt hatte, wurde damit aufgehoben.

    Gleichzeitig plant die Trump-Regierung offenbar milliardenschwere Investitionen, um die Infrastruktur zur Inhaftierung von Migranten auszubauen.

    Beim Thema Informationspolitik schlägt Trump neue Wege ein: Regierungswebseiten verschwinden, Daten werden gelöscht – stattdessen schreibt der Präsident seine eigene Version der Geschichte.

    Atomgespräche mit Iran?

    Trump kündigte an, dass die USA am kommenden Samstag direkte Gespräche mit dem Iran über dessen Atomprogramm führen wollen. Ein letzter Versuch, das Programm einzudämmen – so seine Worte.

    Iran bestätigte die Verhandlungen, erklärte jedoch, diese würden indirekt stattfinden. Heißt: Vermittler sollen zwischen den Seiten agieren. Sollte der Auftakt gelingen, sei man zu direkten Gesprächen bereit.

    Trump warnte: Scheiterten die Gespräche, drohe Iran „große Gefahr“. Doch Teheran hat wenig Interesse, sein komplettes Atomprogramm aufzugeben – schließlich besitzt es inzwischen die Fähigkeit, binnen Wochen nuklearwaffenfähiges Material herzustellen.

    Der Nahe Osten brodelt weiter

    Gaza: Ein dramatisches Video der Palästinensischen Rotkreuz-Halbmond-Organisation zeigt die letzten Momente eines Sanitäters, bevor er von israelischen Truppen getötet wurde. 15 Rettungskräfte starben – die Organisation spricht von einem „Kriegsverbrechen“.

    Israel: Premierminister Benjamin Netanjahu traf sich gestern mit Trump in Washington. Ein öffentliches Versprechen, die 17 Prozent Zoll auf israelische Produkte zu streichen, konnte er allerdings nicht erreichen.

    USA: Angehörige der Opfer des Hamas-Angriffs vom 7. Oktober 2023 reichten Klage gegen einen palästinensisch-amerikanischen Geschäftsmann ein. Der Vorwurf: Er habe Immobilien zur Tarnung von Hamas-Tunneln und Waffenlagern zur Verfügung gestellt.

    Russland: Bleibende Narben

    Rund 800.000 Menschen haben Russland seit Beginn des Ukrainekriegs verlassen. Und selbst ein möglicher Friedensschluss wird viele von ihnen nicht zurückbringen – zu tief sitzen die Wunden.

    Kurzmeldungen weltweit

    Myanmar: Die Militärregierung steht unter Druck. Sie soll Hilfslieferungen blockieren und verzögern – mitten in der humanitären Katastrophe nach dem Erdbeben.

    Kalifornien: Ein Gericht sprach Opfern sexuellen Missbrauchs in der Jugendhaft in Los Angeles 4 Milliarden Dollar Entschädigung zu – ein Rekord.

    Südsudan: Alle US-Visa von Bürgern des Landes wurden annulliert. Der Hintergrund: Weigerung der Regierung des Südsudans, Abgeschobene aufzunehmen.

    Südkorea: Nach dem Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Yoon Suk Yeol finden am 3. Juni Neuwahlen statt.

    USA: Ein Mann in Nevada wurde verhaftet – auf seinem Grundstück wurden sieben Tiger sichergestellt.

    Von C. Hatty

  • Geiseln der Willkür: Das Leid von Cécile Kohler und Jacques Paris in iranischer Haft

    Geiseln der Willkür: Das Leid von Cécile Kohler und Jacques Paris in iranischer Haft

    Seit über tausend Tagen sitzen Cécile Kohler und Jacques Paris in einem iranischen Gefängnis – wegen angeblicher Spionage. Doch was sie tatsächlich getan haben: Urlaub gemacht. Es klingt wie ein schlechter Krimi, ist aber bittere Realität. Im Mai 2022 wurden die französische Lehrerin aus dem Elsass und ihr Partner während einer Iranreise festgenommen. Der Vorwurf: Spionage. Seither sind sie inhaftiert – unter Bedingungen, die laut dem französischen Außenministerium Folter gleichkommen. Isolation, Geständnisse und kein Prozess Die beiden befinden sich in der berüchtigten Sektion 209 des Evin-Gefängnisses in Teheran – ein Ort, der nicht nur in Menschenrechtskreisen als finsteres Symbol für Repression und Geheimdienstwillkür gilt. Cécile Kohler wurde laut ihrer Schwester monatelang in einer fensterlosen 8-Quadratmeter-Zelle eingesperrt, überwacht rund um die Uhr. Drei Mal pro Woche darf sie diese Zelle für kurze Zeit verlassen. Auch Jacques Paris ergeht es nicht besser. Beide wurden zunäc…

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  • Nach über zwei Jahren in iranischer Haft: Olivier Grondeau ist zurück in Frankreich

    Nach über zwei Jahren in iranischer Haft: Olivier Grondeau ist zurück in Frankreich

    Montpellier kann aufatmen – und mit ihm ein ganzes Land. Olivier Grondeau, der französische Weltenbummler, ist nach über zwei Jahren in iranischer Gefangenschaft endlich wieder auf heimischem Boden. Am Montag, dem 17. März, landete er in Frankreich, wo ihn nicht nur seine Familie, sondern auch der französische Außenminister Jean-Noël Barrot persönlich empfing. Ein Moment, auf den viele so lange gewartet hatten. Grondeau, sichtlich erschöpft, aber spürbar erleichtert, hatte seit Oktober 2022 in der berüchtigten Evin-Gefängnisanstalt in Teheran eingesessen – einem Ort, der für seine gnadenlosen Haftbedingungen gefürchtet ist. Der heute 30-Jährige war damals im Rahmen einer Weltreise im Süden Irans unterwegs, genauer gesagt in Schiras. Der Traum vom Abenteuer wurde jedoch abrupt zum Albtraum, als iranische Behörden ihn wegen angeblicher Spionage verhafteten. Licht an, Licht aus – nie. Seine Aussagen während der Haft werfen ein düsteres Bild auf das Leben hinter den Mauern der Evin-Haftans…

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  • Trump setzt Zölle gegen Mexiko und Kanada vorübergehend aus- und andere World-News

    Trump setzt Zölle gegen Mexiko und Kanada vorübergehend aus- und andere World-News

    US-Präsident Donald Trump und die Staatschefs von Mexiko und Kanada einigten sich in letzter Minute auf eine 30-tägige Verschiebung der geplanten Strafzölle auf Exporte in die USA. Zeitgleich trat ein 10-prozentiger Zoll auf chinesische Waren kurz nach Mitternacht in Kraft.

    Diese hektischen Verhandlungen zeigten einmal mehr, dass Trump bereit war, Zölle als politisches Druckmittel gegen wichtige Handelspartner einzusetzen. Er begründete sein Vorgehen mit dem Kampf gegen Drogenschmuggel und illegale Einwanderung. Immerhin stammen mehr als ein Drittel aller US-Importe aus Mexiko, Kanada und China.

    Europa im Visier der Zölle

    Trump kündigte gegenüber der BBC an, dass es „definitiv“ auch Zölle auf europäische Waren geben werde – und das „ziemlich bald“. Gestern bekräftigte er diese Drohung erneut und beklagte Handelsdefizite bei Autos und Agrarprodukten.

    Iran und die nukleare Aufrüstung

    Laut US-Geheimdiensten lotet der Iran derzeit aus, wie er seine Nuklearbestände rasch in eine einsatzfähige, wenn auch rudimentäre, Atombombe umwandeln könnte. Dies geschehe für den Fall, dass die iranische Führung sich zur Entwicklung einer Bombe entscheide.

    Die Erkenntnisse, die auf nachrichtendienstlichen Informationen aus den letzten Monaten der Biden-Regierung basieren, deuten darauf hin, dass sich Irans Militär zunehmend geschwächt fühlt. Pro-iranische Milizen wurden stark dezimiert, und ein Raketenangriff auf Israel im vergangenen Jahr scheiterte. Nun prüft Teheran offenbar neue Strategien, um sich gegen einen möglichen israelischen oder amerikanischen Angriff zu wappnen.

    Ukrainischer Separatist in Moskau getötet

    Armen Sarkisyan, Gründer eines separatistischen Bataillons im Osten der Ukraine, kam gestern bei einer Explosion in einer abgeschlossenen Wohnanlage in Moskau ums Leben. Russische Medien berichteten von einem Bombenanschlag, während sich die ukrainischen Behörden nicht zu dem Vorfall äußerten.

    Rüstungsstreit gefährdet Nachschub der Ukraine

    Ein Machtkampf zwischen dem ukrainischen Verteidigungsminister und dem für Waffenbeschaffung zuständigen Beamten bringt Rüstungsverträge ins Stocken. Nach Angaben von Rüstungsunternehmen könnte dies in Zukunft zu Engpässen bei der Versorgung der ukrainischen Armee führen.


    WEITERE WICHTIGE NACHRICHTEN

    🇺🇸 USA: Bergungsteams in Washington begannen mit der Bergung des abgestürzten American-Airlines-Flugzeugs aus dem Potomac River.

    🇫🇷 Frankreich: Regisseur Christophe Ruggia wurde wegen sexuellen Missbrauchs der damals minderjährigen Schauspielerin Adèle Haenel verurteilt.

    🇬🇷 Griechenland: Die Insel Santorin wird von Hunderten leichten bis mäßigen Erdbeben erschüttert.

    🇸🇾 Syrien: Eine Autobombe tötete 15 Landarbeiter in einer Stadt nahe der türkischen Grenze. Bisher bekannte sich niemand zu dem Anschlag.

    🇷🇸 Serbien: Der staatliche Fernsehsender, bisher ein Propagandainstrument von Präsident Aleksandar Vučić, berichtet plötzlich über Proteste gegen ihn.

    🇮🇳 Indien: Der Ministerpräsident des südindischen Bundesstaates Tamil Nadu lobte eine Million Dollar für die Entzifferung der Schrift der antiken Indus-Kultur aus.


    Von C. Hatty

  • Frankreichs Forderung nach Freilassung inhaftierter Staatsbürger im Iran

    Frankreichs Forderung nach Freilassung inhaftierter Staatsbürger im Iran

    Am 31. Januar 2025 verurteilte der französische Präsident Emmanuel Macron die „unwürdige und willkürliche“ Inhaftierung von zwei französischen Staatsbürgern im Iran, die seit 1.000 Tagen festgehalten werden, sowie eines weiteren Franzosen, der seit über zwei Jahren in Haft ist. Macron erklärte auf der Plattform X: „Ich denke an sie und ihre Familien, die ich demnächst empfangen werde. Ihre Inhaftierung ist unwürdig und willkürlich. Wir fordern ihre Freilassung.“ Bei den Inhaftierten handelt es sich um Cécile Kohler und Jacques Paris, die am 7. Mai 2022 während einer touristischen Reise im Iran festgenommen wurden. Die iranischen Behörden werfen ihnen Spionage vor. Olivier Grondeau, der seit über zwei Jahren inhaftiert ist, trat Anfang Januar mit der Aussage an die Öffentlichkeit: „Es gibt Tage, an denen man glaubt, bald freigelassen zu werden, und am nächsten Tag denkt man, man wird hier sterben.“ Die Familien der Inhaftierten haben wiederholt an die französische Regierung appelliert, …

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  • Iran: Eine wachsende Bedrohung oder strategische Abschreckung?

    Iran: Eine wachsende Bedrohung oder strategische Abschreckung?

    Die Islamische Republik Iran wird von westlichen Staaten als erhebliche Bedrohung im Nahen Osten wahrgenommen. Diese Einschätzung basiert auf Irans militärischer Stärke, seinen regionalen Allianzen und insbesondere seinem umstrittenen Atomprogramm.

    Militärische Kapazitäten und regionale Einflussnahme

    Mit einer Streitkraft von über 500.000 Soldaten verfügt der Iran über eine der größten Armeen im Nahen Osten. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung und Produktion von Drohnen und ballistischen Raketen mit Reichweiten von mehreren tausend Kilometern, die potenziell Ziele wie Israel erreichen können. Diese technologischen Fortschritte unterstreichen die wachsende militärische Kompetenz des Landes.

    Der Iran verfolgt eine Strategie der Einflussnahme durch Stellvertreterorganisationen. Gruppen wie die Hisbollah im Libanon, die Hamas im Gazastreifen und die Huthis im Jemen erhalten finanzielle, logistische und militärische Unterstützung aus Teheran. Diese Verbindungen ermöglichen es dem Iran, seinen Einfluss in der Region zu festigen und geopolitische Gegner indirekt zu konfrontieren. Die enge Beziehung zur Hisbollah, die als verlängerter Arm des iranischen Einflusses im Libanon gilt, ist dabei besonders bedeutsam.

    Das umstrittene Atomprogramm

    Das iranische Atomprogramm steht im Zentrum internationaler Besorgnis. Berichte der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) deuten darauf hin, dass der Iran genügend auf 60 Prozent angereichertes Uran besitzt, um bei weiterer Anreicherung auf waffenfähiges Niveau mehrere Atombomben zu produzieren. Diese Entwicklung wird als ernsthafte Bedrohung für die regionale und globale Sicherheit angesehen.

    Die Spannungen wurden durch den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen von 2015 und die darauf folgenden Sanktionen verschärft. In der Folge intensivierte der Iran seine nuklearen Aktivitäten, was zu einer weiteren Eskalation der Situation führte. Die internationale Gemeinschaft, einschließlich der Europäischen Union, steht vor der Herausforderung, effektive Maßnahmen zu ergreifen, um die nukleare Aufrüstung des Iran zu verhindern und gleichzeitig diplomatische Lösungen zu fördern.

    Geopolitische Implikationen und internationale Reaktionen

    Die militärischen Fähigkeiten des Iran und seine Unterstützung für Stellvertretergruppen haben direkte Auswirkungen auf die Stabilität des Nahen Ostens. Die Beziehungen zu Israel sind besonders angespannt, da der Iran die Existenz des israelischen Staates infrage stellt und regelmäßig mit dessen Zerstörung droht. Diese Feindseligkeit manifestiert sich in direkten militärischen Konfrontationen, wie beispielsweise dem iranischen Raketenangriff auf Israel im Oktober 2024, bei dem rund 200 Raketen abgefeuert wurden. Israel reagierte mit Vergeltungsmaßnahmen und betonte sein Recht auf Selbstverteidigung.

    Die internationale Gemeinschaft reagiert mit Besorgnis auf diese Entwicklungen. Die USA und europäische Staaten haben wiederholt Sanktionen gegen den Iran verhängt und fordern eine Rückkehr zu diplomatischen Verhandlungen. Gleichzeitig gibt es Diskussionen über die Einstufung der iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation, um den Druck auf Teheran zu erhöhen.

    Historische Perspektive und wirtschaftliche Auswirkungen

    Historisch betrachtet hat der Iran seit der Islamischen Revolution 1979 eine Politik der regionalen Expansion und des Widerstands gegen westliche Einflüsse verfolgt. Diese Haltung hat zu wiederholten Konflikten und Spannungen mit Nachbarländern und westlichen Mächten geführt. Wirtschaftlich haben die internationalen Sanktionen erhebliche Auswirkungen auf die iranische Wirtschaft, führen jedoch nicht zwangsläufig zu einer Änderung der politischen Ausrichtung des Regimes.

    Der Blick in die Zukunft

    Der Iran stellt eine komplexe und vielschichtige Herausforderung für die internationale Gemeinschaft dar. Seine militärischen Fähigkeiten, das Streben nach nuklearer Technologie und die Unterstützung von Stellvertretergruppen destabilisieren die Region und gefährden die globale Sicherheit. Es bedarf einer sorgfältig abgestimmten Mischung aus diplomatischem Engagement, wirtschaftlichem Druck und, falls erforderlich, militärischer Abschreckung, um den Iran zu einer konstruktiven Rolle in der internationalen Gemeinschaft zu bewegen.

    Von Andreas Brucker

  • Marjane Satrapi lehnt Légion d’honneur ab und kritisiert Frankreichs „Heuchelei“ im Umgang mit dem Iran

    Marjane Satrapi lehnt Légion d’honneur ab und kritisiert Frankreichs „Heuchelei“ im Umgang mit dem Iran

    Die französisch-iranische Künstlerin und Filmemacherin Marjane Satrapi hat mit ihrer Entscheidung, die prestigeträchtige Légion d’honneur abzulehnen, ein starkes politisches Signal gesendet. In einem offenen Brief an die französische Kulturministerin bezeichnete sie die Haltung Frankreichs gegenüber Iran als „heuchlerisch“ und kritisierte insbesondere den Umgang mit iranischen Dissidenten und die Visa-Politik des Landes. Diese Entscheidung ist mehr als ein persönlicher Akt – sie ist ein Aufruf zur Solidarität mit den Iranern, insbesondere mit den Frauen und der Jugend, die seit Jahren für Freiheit und Gleichheit kämpfen.

    Ein Leben zwischen zwei Welten Marjane Satrapi, die mit ihrer Graphic Novel Persepolis und der gleichnamigen Verfilmung weltberühmt wurde, ist eine Symbolfigur für den Kampf gegen Unterdrückung und für die Freiheit der Meinungsäußerung. 1994 floh sie aus Iran nach Frankreich, wo sie später eingebürgert wurde. Doch trotz ihres erfolgreichen Lebens in der Diaspora hat s…

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  • Historische Ereignisse am 8. Januar: Unser Blick in die Vergangenheit

    Historische Ereignisse am 8. Januar: Unser Blick in die Vergangenheit

    Der 8. Januar markiert weltweit bedeutende historische Ereignisse. Werfen wir einen Blick auf einige davon.

    Schlacht von New Orleans (1815)

    Am 8. Januar 1815 fand die Schlacht von New Orleans statt, ein entscheidender Moment im Krieg von 1812 zwischen den Vereinigten Staaten und Großbritannien. Unter der Führung von General Andrew Jackson besiegten die US-Truppen die britischen Streitkräfte, obwohl der Friedensvertrag von Gent bereits unterzeichnet war – die Nachricht hatte die Kämpfenden jedoch noch nicht erreicht.

    Wikipedia

    Gründung des African National Congress (1912)

    Ebenfalls an diesem Datum, im Jahr 1912, wurde in Bloemfontein, Südafrika, der South African Native National Congress gegründet, der später als African National Congress (ANC) bekannt wurde. Diese Organisation spielte eine zentrale Rolle im Kampf gegen die Apartheid und für die Rechte der schwarzen Bevölkerung in Südafrika.

    Wikipedia

    Volksabstimmung zur Selbstbestimmung Algeriens (1961)

    Am 8. Januar 1961 stimmten die französischen Bürger in einer Volksabstimmung über die Zukunft Algeriens ab. Eine Mehrheit unterstützte die Politik von Präsident Charles de Gaulle, die eine Selbstbestimmung Algeriens anstrebte. Dieses Referendum war ein entscheidender Schritt in Richtung Unabhängigkeit Algeriens, die schließlich 1962 erreicht wurde.

    Chroniknet

    Erdbeben im Iran (1926)

    Am 8. Januar 1926 erschütterte ein schweres Erdbeben den Iran und forderte Hunderte von Todesopfern. Naturkatastrophen wie diese haben die Region immer wieder heimgesucht und bedeutende Auswirkungen auf die betroffene Bevölkerung gehabt.

    Chroniknet

    Geburt von Elvis Presley (1935)

    Am 8. Januar 1935 wurde Elvis Presley geboren, der später als „King of Rock ’n‘ Roll“ weltweite Berühmtheit erlangte. Seine Musik und sein Stil beeinflussten Generationen und prägten die Popkultur des 20. Jahrhunderts maßgeblich.

    Weitere Ereignisse

    • 1959: Charles de Gaulle wird erster Staatspräsident der Fünften Republik in Frankreich. Heimatgeschichte Mitterfels
    • 1956: Fünf US-Missionare werden von der Huaorani in Ecuador getötet, kurz nachdem sie Kontakt mit ihnen aufgenommen hatten. Geschichtsseite
    • 1989: British Midland Flug 92, eine Boeing 737-400, stürzt in die Autobahn M1, wobei 47 der 126 Menschen an Bord ums Leben kommen. Geschichtsseite
    • 2011: Bei einem Attentat in Casas Adobes, Arizona, wird die US-Abgeordnete Gabrielle Giffords schwer verletzt; sechs Menschen sterben, 13 weitere werden verletzt. Geschichtsseite

    Der 8. Januar ist somit ein Datum, das in vielerlei Hinsicht die Weltgeschichte geprägt hat – von politischen Entscheidungen über Naturkatastrophen bis hin zu kulturellen Meilensteinen.

  • Historische Ereignisse an einem 7. Januar: Ein Blick in die Vergangenheit

    Historische Ereignisse an einem 7. Januar: Ein Blick in die Vergangenheit

    Der 7. Januar markiert in der Geschichte zahlreiche bedeutende Ereignisse, sowohl weltweit als auch in Frankreich. Werfen wir einen Blick auf einige dieser denkwürdigen Momente.

    Weltweite Ereignisse:

    • 1558 – Rückeroberung von Calais: Die Franzosen unter François de Lorraine, duc de Guise, eroberten die Hafenstadt Calais zurück, den letzten kontinentalen Besitz der Engländer. Wikipedia
    • 1610 – Galileis Entdeckung: Galileo Galilei entdeckte die ersten drei Monde des Jupiter: Io, Europa und Ganymed. On This Day
    • 1782 – Gründung der Bank of North America: Die erste US-amerikanische Geschäftsbank öffnete in Philadelphia ihre Türen. On This Day
    • 1953 – Ankündigung der Wasserstoffbombe: US-Präsident Harry S. Truman verkündete, dass die USA eine Wasserstoffbombe entwickelt haben. Wikipedia
    • 1959 – Anerkennung der kubanischen Regierung: Die USA erkannten die neue kubanische Regierung unter Fidel Castro an. Wikipedia
    • 1979 – Sturz des Pol-Pot-Regimes: Vietnamesische Truppen eroberten Phnom Penh und beendeten die Schreckensherrschaft der Roten Khmer in Kambodscha. Chroniknet

    Ereignisse in Frankreich:

    • 1935 – Französisch-Italienisches Abkommen: Frankreich und Italien schlossen ein Abkommen, das Italien unter anderem den Weg zur Vorbereitung des Abessinienkrieges ebnete. Wikipedia
    • 1936 – Verbot des Tschadors im Iran: Reza Schah Pahlavi verbot per Dekret das Tragen des Tschadors im Iran. Der 7. Januar wurde während der Herrschaft der Pahlavi-Dynastie als „Tag zur Befreiung der Frau“ gefeiert. Wikipedia
    • 2015 – Anschlag auf Charlie Hebdo: Bei einem islamistischen Terroranschlag auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ in Paris wurden zwölf Menschen ermordet. inFranken

    Diese Ereignisse zeigen, wie der 7. Januar im Laufe der Geschichte immer wieder Schauplatz bedeutender Entwicklungen war, die sowohl Frankreich als auch die Welt prägten.

  • Russland und Iran bekräftigen Unterstützung für Assad-Regime – und andere World-News

    Russland und Iran bekräftigen Unterstützung für Assad-Regime – und andere World-News

    Russland und Iran, die engsten Verbündeten des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad, haben ihre Unterstützung für dessen Regierung unmissverständlich bekräftigt. Während Assads Truppen gegen eine überraschende Offensive der Rebellen kämpfen, verstärkten beide Staaten gestern ihre diplomatischen und militärischen Signale – auch mit Luftangriffen.

    Doch die zentrale Frage bleibt: Reicht das?

    Bislang hat weder Russland noch Iran Bodentruppen entsandt. Stattdessen greifen russische und syrische Kampfflugzeuge immer wieder Ziele in Rebellengebieten im Nordwesten Syriens an, wie syrische Staatsmedien und die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichten.

    Laut der in Großbritannien ansässigen Beobachtungsstelle führten diese Angriffe zu zivilen Opfern – neben Toten unter den Kämpfern. Trotz dieser Luftangriffe scheint der Vormarsch der Rebellen ungebremst. In der Region um Aleppo und Hama-Provinz gewinnen sie weiter an Boden und setzen die Assad-Truppen massiv unter Druck.


    Eskalation zwischen Hisbollah und Israel trotz Waffenruhe

    Ein fragiles Schweigen zwischen Hisbollah und Israel ist gestern gebrochen worden. Die Hisbollah, eine mächtige libanesische Miliz, feuerte erstmals seit einer Woche Raketen auf von Israel kontrolliertes Gebiet ab. Israel antwortete prompt mit einer Welle von Luftangriffen auf Ziele in Libanon.

    Woran entzündete sich der Konflikt?

    Die Hisbollah erklärte, ihre Angriffe seien eine „defensive Warnung“ gewesen – eine Reaktion auf angebliche wiederholte Verstöße Israels gegen die Waffenruhe. Die Raketen schlugen in den umstrittenen Shebaa-Farmen ein, ein Gebiet, das Israel 1967 besetzte, das jedoch auch Libanon für sich beansprucht. Glücklicherweise wurden dabei keine Verletzten gemeldet.

    Israel hingegen antwortete mit Nachdruck. Die Armee bombardierte nach eigenen Angaben zahlreiche Ziele im Libanon, darunter Dutzende Raketenabschussrampen. Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums kamen bei den Angriffen mindestens zehn Menschen ums Leben, drei weitere wurden verletzt.


    Ein Blick auf weitere wichtige Nachrichten

    • Russland: Die wirtschaftliche Lage verschärft sich im vierten Kriegsjahr gegen die Ukraine. Spannungen innerhalb der Elite nehmen zu. Ist die russische Kriegsmaschinerie ins Stocken geraten?
    • Elon Musk: Eine Richterin in Delaware bestätigte, dass das gigantische Vergütungspaket des Tesla-Chefs – im Wert von über 50 Milliarden US-Dollar – für ungültig erklärt werden muss. Ein empfindlicher Schlag für Musk.
    • Hunter Biden: Der Präsident sorgte mit der Begnadigung seines Sohnes für heftige Kritik. Einige Demokraten fürchten um das Vertrauen in Rechtsstaatlichkeit und Demokratie.
    • Georgien: In Tiflis gehen die Proteste weiter. Tausende Menschen versammelten sich vor dem Parlament, während die politische Krise in eine neue Runde geht.
    • Rumänien: Die Parlamentswahlen brachten einen Sieg für die Mitte-Links-Partei. Doch der starke Auftritt nationalistischer Kräfte erschwert die Bildung einer stabilen Regierung.
    • Technologie: Nach fast vier Jahren an der Spitze trat der Intel-CEO überraschend zurück. Ein Signal für tiefere Umbrüche in der Branche?
    • Ukraine: Das Pentagon kündigte neue Militärhilfen in Höhe von 725 Millionen US-Dollar an. Die Lieferung erfolgt aus den bestehenden Beständen der USA.
    • Kanada: Der Klimawandel zwingt die indigene Gemeinschaft von Tuktoyaktuk zu schwierigen Entscheidungen. Der Verlust des Permafrosts macht ein Leben in der Region zunehmend unmöglich.
    • China: In einer heimlichen Aktion halfen Diplomaten gefangenen Uiguren, in die USA zu fliehen und sich mit ihren Familien zu vereinen – ein Hoffnungsschimmer inmitten von Repressionen.

    Was bedeuten diese Entwicklungen?

    Die Weltpolitik gleicht einem brodelnden Kessel – während in Syrien alte Allianzen neu aufleben, wird der Nahe Osten durch den Konflikt zwischen Hisbollah und Israel weiter destabilisiert. Und während die globalen Supermächte ihre Positionen neu ausrichten, stehen soziale, wirtschaftliche und klimatische Herausforderungen weltweit im Vordergrund.

    Werden wir Zeugen eines Wendepunkts in der internationalen Ordnung?