Schlagwort: Inflation

  • Armut in Frankreich: Der Staat muß 2023 insgesamt 156 Millionen Euro für Nahrungsmittelhilfen bereitstellen

    Armut in Frankreich: Der Staat muß 2023 insgesamt 156 Millionen Euro für Nahrungsmittelhilfen bereitstellen

    Das Ministerium für Solidarität teilte mit, dass der französische Staat im Jahr 2023 insgesamt 156 Millionen Euro für Organisationen bereitstellen werde, die sich für die Nahrungsmittelhilfe bedürftiger Bürger einsetzen. Viele Organisationen geben an, dass sie sich aufgrund der Inflation in den roten Zahlen befinden. Seit mehreren Monaten leiden Organisationen, die in Frankreich Nahrungsmittelhilfe für bedürftige Bürger leisten, unter den Auswirkungen der Inflation und einer wachsenden Nachfrage. Nachdem mehrere Organisationen wie die Restos du Coeur oder das Rote Kreuz die Behörden auf ihre finanzielle Situation aufmerksam gemacht hatten, gab der Staat bekannt, dass er fast 156 Millionen Euro für „lokale und nationale Organisationen, die sich um die Schwächsten kümmern“, bereitstellen werde, so eine am 5. September veröffentlichte Erklärung des Ministeriums für Solidarität. Das Dokument spricht von „mehr als einer Verdoppelung“ dieses Budgets innerhalb von nur „drei Jahren“. Die Regie…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Restos du Coeur: Der französische Staat will 15 Millionen Euro an die Hilfsorganisation spenden

    Restos du Coeur: Der französische Staat will 15 Millionen Euro an die Hilfsorganisation spenden

    Auf dem TV-Sender TF1 kündigte die Ministerin für Solidarität, Aurore Bergé, am Sonntag, dem 3. September, an, dass die Regierung der Organisation Restos du Coeur finanziell helfen werde, da diese aufgrund ihrer finanziellen Schwierigkeiten sonst gezwungen wäre, in diesem Winter die Zahl der Menschen in ihren gemeinnützigen Restaurants zu reduzieren. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten werden die Restos du Coeur in diesem Winter möglicherweise gezwungen sein, die Zahl der Menschen, die von den gemeinnützigen Restaurants profitieren können, drastisch zu reduzieren. Die Verantwortlichen der Organisation rufen zu einer „massiven Mobilisierung der politischen und wirtschaftlichen Kräfte dieses Landes auf, um uns zu helfen, diese Hürde zu nehmen“, wie es Patrice Douret, Präsident der berühmten Wohltätigkeitsorganisation, die 1985 von dem französischen Schauspieler Coluche gegründet wurde, formulierte. „Seit Monaten warnen wir die Regierung vor dieser Situation, wir haben nicht genug Gehör…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Lebensmittelpreise: Französischer Wirtschaftsminister kritisiert Nestlé, Pepsi und Unilever

    Lebensmittelpreise: Französischer Wirtschaftsminister kritisiert Nestlé, Pepsi und Unilever

    Der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire war am Donnerstag nach einem Treffen mit Vertretern des französischen Lebensmittelhandels Gast des Fernsehsenders France 2. Le Maire griff Industrieunternehmen an, die seiner Meinung nach „viel mehr tun könnten“, um den aktuellen Preisanstieg zu bekämpfen. Bruno Le Maire nennt Namen. Der französische Wirtschaftsminister, der am Donnerstag zu Gast im Fernsehsender France 2 war, nannte die Namen von Industrieunternehmen, die seiner Meinung nach „viel mehr tun könnten“, um den Preisanstieg bei Lebensmitteln in Frankreich zu bekämpfen. Dazu zählen groß0e Unternehmen wie Nestlé, Pepsi oder Unilever, „sehr große multinationale Unternehmen, die ein wenig, aber nicht viel getan haben“, so der Minister. „Ich denke, sie könnten noch viel mehr tun“. Bruno Le Maire lobte dagegen Industrieunternehmen, die „das Spiel gespielt“ und Preissenkungen angekündigt hatten, wie der Nudelspezialist Barilla oder der Ölriese Avril, ein Unternehmen, dessen Präs…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Inflation in Frankreich: Intermarché-Chef sieht Preisrückgang nicht vor März 2024

    Inflation in Frankreich: Intermarché-Chef sieht Preisrückgang nicht vor März 2024

    Nach dem starken Anstieg der Preise in den französischen Supermärkten lässt der Preisrückgang auf sich warten. Der Präsident der Intermarché-Gruppe rechnet nicht vor März 2024 mit einer Verbesserung.

    Der Preis für Einkäufe in französischen Supermärkten wird in nächster Zeit leider nicht sinken. Zwar werden hier und da in den Regalen sinkende Preise angezeigt, aber der Beginn einer Stabilisierung oder einer durchgängigen Senkung der Preise aller Marken in den großen Einzelhandelsketten ist noch nicht zu bemerken.

    Marken wie Panzani oder Lesieur hätten ihre Preise nach unten angepasst. „Andere tun es nicht“, sagte Thierry Cotillard, Vorsitzender der Handelsgruppe Les Mousquetaires (Intermarché, Netto, Bricorama), am Mittwochmorgen auf dem Sender RTL. Dabei sind die Preise für viele Rohstoffe inzwischen rückläufig und dieser Rückgang sollte sich auch in den Regalen widerspiegeln. „Wir stellen im Moment mehr Preisrückgänge bei Rohstoffen als -erhöhungen fest, zum Beispiel bei Öl, Weizen, Papier“.

    Ein negatives Beispiel bietet die Marke „Lu“ mit ihren berühmten Keksen „Petit Beurre“. Der Weizenpreis ist im Vergleich zum Januar 2022 um 6 % gesunken. Dennoch werden die Petit Beurre-Kekse bis zu 21 % teurer verkauft als vor einem Jahr.

    Thierry Cotillard versicherte auf RTL, dass Intermarché die Preissenkungen bei den Rohstoffen für seine Eigenmarken an den Handel weitergibt. Bei den großen nationalen Marken sei dies nicht der Fall. „Bei den nationalen Marken ist der Hersteller gesetzlich nicht verpflichtet, die Preise neu zu verhandeln“. Aus diesem Grund erwartet der Einzelhandel eine Verbesserung nicht vor März 2024, wenn die Industrie und die großen Einzelhandelsunternehmen dann ihre Einkaufspreise für das laufende Jahr 2024 neu verhandeln.

  • Inflation in Frankreich: Das neue Schuljahr startet unter dem Einfluss steigender Preise

    Inflation in Frankreich: Das neue Schuljahr startet unter dem Einfluss steigender Preise

    In diesem August sind die Lebensmittelpreise in Frankreich im Jahresvergleich um 12,4 % gestiegen. Zusammen mit den Benzinpreisen, den Strompreisen und allem anderen ist die vom Staat versprochene Beruhigung der Lage bei der Kaufkraft in weite Ferne gerückt. Inflation bleibt das Schlüsselwort des Beginns des neuen Schuljahres. Ende des Sommers 2023 tut der anstehende Schulanfang dem Geldbeutel der Eltern besonders weh. Zum Beispiel der Zucker verzeichnet bei den Handelsmarken im August 2023 einen Preisanstieg von 40 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Preise einiger Produkte gehen also weiterhin durch die Decke. „Ob Eier, Butter, Käse, diese Art von Produkten, man spürt wirklich, dass es einen Anstieg gibt“, stellt ein Verbraucher auf dem Sender France 2 fest. Vor dem Sommer hatte hatte die Regierung noch versprochen, die Preise durch neue Verhandlungen zwischen Herstellern und dem Einzehlandel zu senken. „Im Herbst werden wir eine sichtbare Preissenkung in den Regalen sehen“, hatte Olivia…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Tourismus: Korsika erlebt deutlichen Rückgang der Touristenzahlen

    Tourismus: Korsika erlebt deutlichen Rückgang der Touristenzahlen

    In diesem Sommer erlebt Korsika einen spürbaren Rückgang der Touristenzahlen. Der Hauptgrund dafür ist die Inflation und die schwindende Kaufkraft der Franzosen.

    Wo bleiben in diesem Jahr die Touristen? Die Ufer des Flusses Restonica (Haute-Corse) sind fast menschenleer. Einige Familien genießen die Ruhe des Flusses – zu ihrem eigenen Erstaunen, wenn man die Jahreszeit bedenkt. Auch auf einem nahen Campingplatz herrscht keine großes Treiben. Es stehen zahlreiche Stellplätze zur Verfügung, nur wenige Wohnwagen haben sich eingefunden. Der Mangel an Touristen wird sich in der finanziellen Bilanz der Branche bemerkbar machen. „In diesem Juli sehen wir einen großen Unterschied, etwa 30 % weniger“, erklärt Jeannine Mariotti, Geschäftsführerin des Campingplatzes in Tuani dem Sender France 3.

    Die gleiche Situation herrscht in einem Restaurant im Tal. In den 25 Jahren seines Bestehens erlebt das Lokal eine seiner schlechtesten Saisons. Über die Ursachen dieses trüben Sommers herrscht Einigkeit. „Wir bekommen die finanzielle Krise zu spüren“, sagt Jean-Christophe Barrau, Manager des Hotels Arena Le Refuge. Korsika leidet auch unter der Konkurrenz anderer Mittelmeerziele, die in dieser Zeit der Inflation erschwinglicher sind. Der Tourismussektor auf Korsika muss sich also wohl eine neue Strategie überlegen, um für Touristen wieder attraktiv zu werden.

  • Schulanfang im September: Preis für Schulmaterial um 10 % gestiegen

    Schulanfang im September: Preis für Schulmaterial um 10 % gestiegen

    Nach Angaben von UFC Que Choisir, der größten französischen Verbraucherorganisation, sind die Preise für Schulmaterialien innerhalb eines Jahres um 10 % gestiegen. Einige Wochen vor Beginn des neuen Schuljahres suchen die Kunden in den Fachabteilungen der Supermärkte nach Sonderangeboten, um möglichst preiswert einzukaufen.

    In einem großen Supermarkt in Montpellier (Hérault) haben Charlotte und ihr Vater beschlossen, den Monat August zu nutzen, um die Einkäufe für den Schulanfang zu erledigen. Sich Zeit für die Auswahl zu nehmen, ist besonders in Zeiten der Inflation von entscheidender Bedeutung. „Wir haben ziemlich viel vom letzten Jahr übrig, und alles, was wir an Ordnern brauchen, ist ungefähr gleich geblieben“, erklärt der Familienvater auf dem Sender France 3. Christine hält ihre Liste in der Hand und kommt direkt zur Sache. „Ich nehme wirklich nur das, was ich brauche, ich bin kein Konsumist. Man muss nicht 50 Klebestifte kaufen, wenn man nur 10 braucht“, sagt sie.

    Kugelschreiber, Bleistifte und Filzstifte gehören laut der Verbraucherorganisation UFC Que Choisir zu den Produkten, deren Preise am stärksten gestiegen sind. Der Supermarkt in Montpellier hat daher bei einigen Artikeln Preissenkungen und Sonderangebote vorgesehen. „Wir bieten 60 Artikel für jeweils weniger als 2 € an, mit denen der gesamte Bedarf eines Schulkindes gedeckt werden kann. Das sind die unverzichtbaren Produkte, die in jedem Federmäppchen und jeder Schultasche zu finden sind“, so Philippe Hieng, Leiter des Supermarkts gegenüber France 3.

  • Inflation: „Keine signifikante Preissenkung vor März 2024“ – sagt der Chef der Système-U-Geschäfte

    Inflation: „Keine signifikante Preissenkung vor März 2024“ – sagt der Chef der Système-U-Geschäfte

    Dominique Schelcher, Vorstandsvorsitzender der Einzelhandelsgruppe Système U, zeigt sich erfreut über die derzeitige Stabilisierung der Preise im Lebensmittelsektor. Obwohl er für den Herbst attraktive Sonderangebote in den Regalen seiner Geschäfte ankündigt, sagt er einen deutlichen Preisrückgang erst für März nächsten Jahres voraus, wenn die nächsten Verhandlungen zwischen Einzelhändlern und Lieferanten abgeschlossen sind.

    Der Höhepunkt der Inflation scheint in Frankreich überwunden zu sein und das Preisniveau könnte sich zum Besseren wenden. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Preise von vor der Ukraine-Krise jemals wieder erreicht werden, sondern dass eine gewisse Anzahl von Preisen mit der günstigen Entwicklung der Rohstoffpreise sinken wird.

    Allerdings werden die Lebensmittelpreise nicht vor den nächsten Verhandlungen des Einzelhandels mit den Herstellern, die zwischen dem 1. Dezember und dem 28. Februar 2024 angesetzt sind, deutlich fallen. Mit anderen Worten: nicht vor März 2024.

    Dominique Schelcher fordert, dass die französische Regierung dem Einzelhandel erlauben sollte, das ganze Jahr über die Preise mit den Herstellern zu verhandeln. Bisher finden diese Verhandlungen in Frankreich nur im Frühjahr und Herbst statt.

    In diesem Zusammenhang bedauert der Chef der Système-U-Supermärkte, dass Industrie und Hersteller den Franzosen in der Zeit der Inflation nicht mehr geholfen haben. Preissenkungen der Energie und Rohstoffe würden nicht rasch genug und in zu geringem Umfang an die Verbraucher weitergegeben.

    Kunden sollten ab Herbst aufmerksam auf die Preisetiketten in den Regalen achten. Der Einzelhandel rechnet damit, dass es zu Beginn des Herbstes Preissenkungen geben wird, insbesondere bei den entsprechenden Eigenmarken. Und manche Hersteller, die ihre Preise nicht dauerhaft senken, aber dennoch schon Sonderangebote angekündigt.

    Im Herbst kommt also eine gute Zeit auf Schnäppchenjäger zu.

  • Frankreich: Inflation fällt im Juni unter 5% und geht im zweiten Monat in Folge zurück

    Frankreich: Inflation fällt im Juni unter 5% und geht im zweiten Monat in Folge zurück

    Die Inflation in Frankreich ist im Juni auf 4,5 % und damit unter die 5 %-Marke gefallen, wie das Statistik-Insee in einer ersten Schätzung bekannt gab. Dies ist das erste Mal seit April 2022, dass der Preisanstieg unter 5 % liegt. Die Lebensmittelpreise allerdings stiegen im Juni erneut um mehr als 13 % im Jahresvergleich.

    Der Preisanstieg in Frankreich verlangsamte sich im zweiten Monat in Folge und lag im Juni bei 4,5% im Jahresvergleich, nach 5,9% im April und 5,1% im Mai, wie das Statistikamt Insee am Freitag in einer ersten Schätzung bekannt gab. Damit liegt der Anstieg zum ersten Mal seit April 2022 wieder unter 5%, was auf eine Verlangsamung des Anstiegs der Lebensmittelpreise und einen Rückgang der Energiepreise um 3% auf Jahressicht zurückzuführen ist, so das Institut national de la statistique et des études économiques in seiner Pressemitteilung.

    Der Rückgang der Energiepreise ist, sofern er vom Insee in seiner für Mitte Juli erwarteten endgültigen Inflationsschätzung bestätigt wird, ein kleines Ereignis nach mehr als zwei Jahren kontinuierlichen Anstiegs. Der letzte Preisrückgang in diesem Bereich datiert vom März 2021.

    Lebensmittelpreise steigen weiter an
    Die Lebensmittelpreise allerdings stiegen auch im Juni weiterhin stark an (+13,6% im Jahresvergleich), aber der Anstieg verlangsamte sich im Vergleich zum Mai (+14,3% im Jahresvergleich). Frische Lebensmittel verteuerten sich jedoch schneller als im Mai (+11,1% nach +10,7% im Mai). Die Kosten für Dienstleistungen (+2,9%) und Fertigwaren (+4,3%) stiegen im Juni mit einer gegenüber Mai nahezu unveränderten Rate. Die Preise für Tabakwaren (+9,8%) setzten genau denselben dynamischen Anstieg fort wie im Vormonat (+9,8%).

    Auf Monatssicht stieg der Verbraucherpreisindex laut Insee um 0,2%, nachdem er zwischen April und Mai um 0,1% gesunken war.

    Als Referenzindikator für Vergleiche zwischen europäischen Ländern steigt der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) im Jahresvergleich um 5,3%, nachdem er im Mai um 6% gestiegen war.

  • Inflation in Frankreich: Niedrigere Preise für Markenprodukte ab dem 1. Juli

    Inflation in Frankreich: Niedrigere Preise für Markenprodukte ab dem 1. Juli

    Mehrere große Marken kündigen umfangreiche Rabattaktionen an, die sich ab dem 1. Juli auf die Preise auswirken sollen. Dies könnte den Beginn eines dauerhaften Preisrückgangs markieren.

    Markenprodukte werden diesen Sommer im Durchschnitt um 7-10 % sinken, bei Dessertcremes von Danone etwa sogar um bis zu 18 %. Von 2,15 Euro könnten sie auf 1,76 Euro sinken. Diese Sonderangebote wurden von einer 81-jährigen Rentnerin sehnlichst erwartet. In den letzten Monaten hatte sie aufgrund der Inflation ihre Gewohnheiten ändern müssen. „Es gibt einige Marken, die ich nicht mehr konsumiert habe. Ich werde wieder auf bekannte traditionelle Marken zurückgreifen, wenn die Preise sinken“, gesteht sie auf dem Sender France 2.

    Preissenkungen während des ganzen Sommers
    Panzani kündigte eine Preissenkung für seine Nudelpackungen an. Diese Senkungen sind auf den Rückgang der Preise für bestimmte Rohstoffe zurückzuführen. Die meisten Hersteller haben sich allerdings bisher geweigert, ihre Preise mit den Einzelhändlern neu zu verhandeln, und haben daher einfach Werbe- und Rabattaktionen gestartet. Diese Preisnachlässe werden in Wellen kommen, am 1. Juli, dann Anfang August und Anfang September. „Es wird immer Industrieunternehmen und Lieferanten geben, die die Initiative ergreifen, andere werden folgen und wieder andere nicht“, erklärt Laurent Plantevin, ein Experte für Handelsverhandlungen. Aufgrund der Inflation war der Preisanstieg in Frankreich bei Lebensmitteln im Mai im Jahresvergleich auf 14 % gestiegen.