Schlagwort: Inflation

  • Schrecken vor Halloween: Der Preis für Süßigkeiten ist seit einem Jahr um 21% gestiegen!

    Schrecken vor Halloween: Der Preis für Süßigkeiten ist seit einem Jahr um 21% gestiegen!

    Eine Untersuchung der Verbraucherorganisation UFC Que choisir zeigt, dass die Preise für Süßigkeiten seit einem Jahr um 21 % gestiegen sind. Ein Preisanstieg, der weit über der Inflationsrate liegt. Haribo, Têtes brûlées, Chupa chups… jede Packung kostet seit 2022 deutlich mehr.

    Die Preise für Süßigkeiten stiegen zwischen Oktober 2022 und Oktober 2023 um 21%, „weit über der Lebensmittelinflation“, wie die Verbraucherorganisation UFC-Que Choisir in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie feststellte. „Die Preise für Süßigkeiten und andere stark konsumierte Lebensmittel zu Halloween (…) sind innerhalb eines Jahres buchstäblich in die Höhe geschnellt, weit über die Lebensmittelinflation hinaus“.

    Auf der Grundlage von Online-Preiserhebungen vom 18. Oktober „in mehr als 6.500 großen Lebensmittelmärkten mit Drive-In-Service“ stellte die UFC-Que Choisir fest, dass Süßigkeiten „in einem Jahr um 21% gestiegen sind“, weit mehr als die drei anderen unverzichtbaren Produkte des Halloween-Abends, nämlich Chips (+15%), Schokolade (+12%) und Limonaden (+9%).

    UFC-Que Choisir stellte insbesondere bei den Spitzenprodukten des Süßwarenherstellers Haribo, aber auch bei den Têtes brûlées des Franzosen Verquin und in geringerem Maße bei den Produkten seiner Konkurrenten Chupa Chups, Carambar, M&M’s oder Kinder Preissteigerungen fest, die weit über denen anderer Lebensmittel liegen.

    „Unsere Kosten für Zucker und Stärke sind um das Doppelte gestiegen, daher waren Preiserhöhungen notwendig. Aber wir haben nur zwei Drittel dieser Mehrkosten weitergegeben, der Rest wurde von der Gewinnmarge von Haribo abgezogen“, sagte Virginie Le Roch, Marketingleiterin von Haribo, gegenüber UFC Que-Choisir.

    Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) warnte Anfang Oktober, dass die weltweiten Zuckerpreise im September den höchsten Stand seit 13 Jahren erreicht hätten, da die Märkte sich Sorgen über die Auswirkungen des Klimaphänomens El Niño auf die Ernten in Thailand machten.

    Im Jahr 2022 hatten die Franzosen an Halloween bereits die „Rekordzahl“ von 112 Millionen Euro für Süßigkeiten ausgegeben, so UFC-Que Choisir.

  • Inflation: Ein neuartiges Projekt wird in Bordeaux gestartet – es soll insbesondere Studenten helfen

    Inflation: Ein neuartiges Projekt wird in Bordeaux gestartet – es soll insbesondere Studenten helfen

    Angesichts der steigenden Preise in den Supermärkten nehmen 150 Jugendliche aus Bordeaux an einem in Frankreich bislang einzigartigen Experiment teil. Es ist ein in Frankreich einzigartiges Experiment, das am Montag, dem 2. Oktober, in Bordeaux startet, um die Verarmung von Studenten zu bekämpfen: 1…

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  • Frankreich: Inflation bleibt im September bei 4,9%

    Frankreich: Inflation bleibt im September bei 4,9%

    Der Anstieg der Verbraucherpreise, der Ende 2020 begann, sinkt seit April 2023 kontinuierlich.

    Die Inflation in Frankreich hält an. Nach vorläufigen Zahlen, die das französische Statistikamt Insee am Freitag, dem 29. September bekannt gab, lag der Verbraucherpreisindex im September im Jahresvergleich bei 4,9% und damit auf demselben Niveau wie im August.

    Die Inflation stieg seit Ende 2020 fast kontinuierlich an und erreichte im Februar 2023 mit 6,3% auf Jahressicht ihren Höchststand. Der Preisanstieg wurde insbesondere von den Lebensmittel- und Energiepreisen getragen, die um 14,8% bzw. 14,1% in die Höhe schnellten. Seit April ist der Anstieg der Verbraucherpreise leicht rückläufig, was vor allem auf den Rückgang der Energiepreise zurückzuführen ist.

    Seit Juli steigen die Energiepreise jedoch wieder und erreichten im September mit 11,5% im Jahresvergleich wieder das Niveau von vor dem Sommer. Die Inflation der Lebensmittelpreise setzte ihren leichten Rückgang seit März fort und lag im September bei 9,6%. Die Inflation bei Fertigwaren und Dienstleistungen war seit 2021 insgesamt etwas moderater. Diese Sektoren verzeichneten im September einen Preisanstieg von knapp 3% im Vergleich mit dem Vorjahr.

  • Kaufkraft: ein zentrales Thema für französische Familien

    Kaufkraft: ein zentrales Thema für französische Familien

    Aufgrund der Inflation, unter der auch Frankreich immer noch leidet, ist die Kaufkraft für viele Franzosen ein zentrales Thema.

    Die Kraftstoffpreise sind eines der großen Themen des neuen Schuljahres. Die französischen Autofahrer leiden unter sehr hohen Preisen. Die Kraftstoffpreise schwanken derzeit zwischen 1,95 und 2,02 Euro pro Liter. So viel wie noch nie zuvor. Um dem entgegenzuwirken, kündigte Emmanuel Macron am Sonntag, dem 24. September, staatliche Hilfe für ärmere Haushalte an. Antragsteller, die aus beruflichen Gründen auf ihr Fahrzeug angewiesen sind, können einen Zuschuss von bis zu 100 Euro für ihre Benzinkosten erhalten, erklärte der französische Präsident.

    Die Inflation bei Lebensmitteln bleibt trotz einer Verlangsamung hoch.
    Die Inflation der Lebensmittelpreise lag laut der Verbraucherorganisation UFC-Que Choisir im September bei 15 %. Auch dazu machte Emmanuel Macron gestern Ankündigungen. Sie betreffen die Beschleunigung der Verhandlungen zwischen Lieferanten und Einzelhandelsketten, um den Preisanstieg zu begrenzen. Diese Maßnahmen sind in einem neuen Gesetzentwurf verankert, der am Mittwoch, den 27. September im Ministerrat vorgestellt werden soll.

  • Immobilienmarkt: Besorgniserregender Anstieg unbezahlter Mieten in Frankreich

    Immobilienmarkt: Besorgniserregender Anstieg unbezahlter Mieten in Frankreich

    Bei französischen Mietern häufen sich die unbezahlten Rechnungen und Mietschulden. Schuld daran sind die Gesundheitskrise und die Inflation.

    Noch nie hatten französische Mieter so große Schwierigkeiten, ihre Miete pünktlich zu bezahlen. Laut den neuesten Zahlen der Online-Immobilienagentur Imodirect hat sich der Anteil der Fälle, in denen Mahnungen wegen unbezahlter Rechnungen erforderlich sind, innerhalb von drei Jahren im Durchschnitt verdreifacht.

    Einer von vier Mietern wird jeden Monat gemahnt.
    Am auffälligsten ist der Anstieg bei kleinen Zahlungsrückständen. In der Region Île-de-France betrafen die Mahnungen im März 2020 nur 5,22 % der Mietverträge, im März 2023 waren es über 19 %. In den zehn größten Städten Frankreichs verzeichneten die Mahnungen für Mietrückstände im August einen Anstieg auf bis zu 25% – der höchste jemals festgestellte Wert. Dasselbe gilt für den Rest des Landes: Mietrückstände betreffen derzeit 24, 97% des Mietbestands – gegenüber 9,23% im November 2022. Jeder vierte Mieter muss mittlerweile angemahnt werden!

    Noch beunruhigender: Auch die Mieten, die länger als 30 Tage unbezahlt bleiben, werden immer häufiger. In den großen Städten ist der Anstieg seit März 2020 (0,92%) konstant und betrug im August 2023 3,49%. Außerhalb der Großstädte machen Zahlungsrückstände, die 30 Tage überschreiten, 3,75% der Fälle aus – gegenüber 1,25% im Jahr 2020.

    Zu den säumigen Zahlern gehören vor allem Mieter, die von der Gesundheitskrise und später von der Inflation gebeutelt wurden. Viele Franzosen kämpfen derzeit mit den allgemeinen Preissteigerungen, insbesondere bei Energiekosten, und mit einer sinkenden Kaufkraft. Dies macht es heute vor allem für die einkommensschwache Bevölkerungsgruppen schwierig, ihre Miete innerhalb der in ihren Mietverträgen vorgeschriebenen Fristen zu zahlen.

    Aber, die Situation ist nicht nur für die Mieter kompliziert, sondern auch für die Vermieter. Ein Beweis dafür ist, dass die Zahl der Mietrückstandsgarantien (GLI), Versicherungen zum Schutz der Vermieter vor Zahlungsausfällen, in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Viele Wohnungen wurden auf Kredit gekauft. Wenn Eigentümern die Mieteinnahmen für ihre Immobilien wegbrechen, geraten sie selbst oft in eine schwierige Lage. In solchen Fällen kann es schnell zu extremen Situationen kommen. Mit langen und komplexen Gerichtsverfahren.

    In jedem Fall erscheinen die Prognosen nicht sehr optimistisch. Da die Problematik der Inflation oder des Kaufkraftverlustes immer noch aktuell ist, wäre es laut Imodirect nicht überraschend, wenn die Mahnungen bei Mietrückständen von mehr als 30 Tagen bald in Richtung 4 % tendieren würden.

  • Shrinkflation: Auch große Marken täuschen die Kunden

    Shrinkflation: Auch große Marken täuschen die Kunden

    Es gibt die Inflation, die auf den Preisschildern sichtbar ist, aber es gibt auch eine versteckte Inflation: die Shrinkflation. Bei dieser Praxis wird das Gewicht eines Artikels vom Hersteller gesenkt, während der Verkaufspreis steigt.

    Das Gewicht eines Artikels zu reduzieren und gleichzeitig den Preis zu erhöhen – das Resultat nennt sich Shrinkflation. Diese Marketingtechnik, mit der sich die Preise aufblähen lassen, wird bei grossen und namhaften Herstellern immer beliebter. In Zeiten der Inflation merken das natürlich auch die Verbraucher. „Manchmal öffne ich die gleichen Packungen, die ich normalerweise kaufe, und sehe, dass die Menge im Inneren abgenommen hat“, stellt ein Mann gegenüber dem Sender Franceinfo fest. Als Beispiel ein Packung Chips der Marke Lay’s. Die Menge des Produkts hat sich um 50 Gramm verringert. Der Preis pro Kilogramm ist gleichzeitig jedoch von 9,67 € auf 12,08 € gestiegen.

    Dasselbe gilt für eine Flasche Lipton: 25 Zentiliter weniger, aber der Literpreis des Getränks ist um 20 Cent gestiegen ist. Da etwa 40 Produkte von solchen Praktiken betroffen sind, beschloss jetzt die Leitung des Einzelhandelsunternehmens Carrefour, die Initiative zu ergreifen. „Wir werden verlangen, dass in allen unseren Filialen Etiketten auf den Produkten angebracht werden, bei denen wir Shrinkflation feststellen“, erklärte der CIO Alexandre Bompard. Tatsächlich ist Shrinkflation in Frankreich nicht illegal und die Begründungen der Industrie für Preiserhöhungen sind manchmal an Fantasie kaum zu überbieten.

  • Armut in Frankreich: Der Staat muß 2023 insgesamt 156 Millionen Euro für Nahrungsmittelhilfen bereitstellen

    Armut in Frankreich: Der Staat muß 2023 insgesamt 156 Millionen Euro für Nahrungsmittelhilfen bereitstellen

    Das Ministerium für Solidarität teilte mit, dass der französische Staat im Jahr 2023 insgesamt 156 Millionen Euro für Organisationen bereitstellen werde, die sich für die Nahrungsmittelhilfe bedürftiger Bürger einsetzen. Viele Organisationen geben an, dass sie sich aufgrund der Inflation in den roten Zahlen befinden. Seit mehreren Monaten leiden Organisationen, die in Frankreich Nahrungsmittelhilfe für bedürftige Bürger leisten, unter den Auswirkungen der Inflation und einer wachsenden Nachfrage. Nachdem mehrere Organisationen wie die Restos du Coeur oder das Rote Kreuz die Behörden auf ihre finanzielle Situation aufmerksam gemacht hatten, gab der Staat bekannt, dass er fast 156 Millionen Euro für „lokale und nationale Organisationen, die sich um die Schwächsten kümmern“, bereitstellen werde, so eine am 5. September veröffentlichte Erklärung des Ministeriums für Solidarität. Das Dokument spricht von „mehr als einer Verdoppelung“ dieses Budgets innerhalb von nur „drei Jahren“. Die Regie…

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  • Restos du Coeur: Der französische Staat will 15 Millionen Euro an die Hilfsorganisation spenden

    Restos du Coeur: Der französische Staat will 15 Millionen Euro an die Hilfsorganisation spenden

    Auf dem TV-Sender TF1 kündigte die Ministerin für Solidarität, Aurore Bergé, am Sonntag, dem 3. September, an, dass die Regierung der Organisation Restos du Coeur finanziell helfen werde, da diese aufgrund ihrer finanziellen Schwierigkeiten sonst gezwungen wäre, in diesem Winter die Zahl der Menschen in ihren gemeinnützigen Restaurants zu reduzieren. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten werden die Restos du Coeur in diesem Winter möglicherweise gezwungen sein, die Zahl der Menschen, die von den gemeinnützigen Restaurants profitieren können, drastisch zu reduzieren. Die Verantwortlichen der Organisation rufen zu einer „massiven Mobilisierung der politischen und wirtschaftlichen Kräfte dieses Landes auf, um uns zu helfen, diese Hürde zu nehmen“, wie es Patrice Douret, Präsident der berühmten Wohltätigkeitsorganisation, die 1985 von dem französischen Schauspieler Coluche gegründet wurde, formulierte. „Seit Monaten warnen wir die Regierung vor dieser Situation, wir haben nicht genug Gehör…

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  • Lebensmittelpreise: Französischer Wirtschaftsminister kritisiert Nestlé, Pepsi und Unilever

    Lebensmittelpreise: Französischer Wirtschaftsminister kritisiert Nestlé, Pepsi und Unilever

    Der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire war am Donnerstag nach einem Treffen mit Vertretern des französischen Lebensmittelhandels Gast des Fernsehsenders France 2. Le Maire griff Industrieunternehmen an, die seiner Meinung nach „viel mehr tun könnten“, um den aktuellen Preisanstieg zu bekämpfen. Bruno Le Maire nennt Namen. Der französische Wirtschaftsminister, der am Donnerstag zu Gast im Fernsehsender France 2 war, nannte die Namen von Industrieunternehmen, die seiner Meinung nach „viel mehr tun könnten“, um den Preisanstieg bei Lebensmitteln in Frankreich zu bekämpfen. Dazu zählen groß0e Unternehmen wie Nestlé, Pepsi oder Unilever, „sehr große multinationale Unternehmen, die ein wenig, aber nicht viel getan haben“, so der Minister. „Ich denke, sie könnten noch viel mehr tun“. Bruno Le Maire lobte dagegen Industrieunternehmen, die „das Spiel gespielt“ und Preissenkungen angekündigt hatten, wie der Nudelspezialist Barilla oder der Ölriese Avril, ein Unternehmen, dessen Präs…

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  • Inflation in Frankreich: Intermarché-Chef sieht Preisrückgang nicht vor März 2024

    Inflation in Frankreich: Intermarché-Chef sieht Preisrückgang nicht vor März 2024

    Nach dem starken Anstieg der Preise in den französischen Supermärkten lässt der Preisrückgang auf sich warten. Der Präsident der Intermarché-Gruppe rechnet nicht vor März 2024 mit einer Verbesserung.

    Der Preis für Einkäufe in französischen Supermärkten wird in nächster Zeit leider nicht sinken. Zwar werden hier und da in den Regalen sinkende Preise angezeigt, aber der Beginn einer Stabilisierung oder einer durchgängigen Senkung der Preise aller Marken in den großen Einzelhandelsketten ist noch nicht zu bemerken.

    Marken wie Panzani oder Lesieur hätten ihre Preise nach unten angepasst. „Andere tun es nicht“, sagte Thierry Cotillard, Vorsitzender der Handelsgruppe Les Mousquetaires (Intermarché, Netto, Bricorama), am Mittwochmorgen auf dem Sender RTL. Dabei sind die Preise für viele Rohstoffe inzwischen rückläufig und dieser Rückgang sollte sich auch in den Regalen widerspiegeln. „Wir stellen im Moment mehr Preisrückgänge bei Rohstoffen als -erhöhungen fest, zum Beispiel bei Öl, Weizen, Papier“.

    Ein negatives Beispiel bietet die Marke „Lu“ mit ihren berühmten Keksen „Petit Beurre“. Der Weizenpreis ist im Vergleich zum Januar 2022 um 6 % gesunken. Dennoch werden die Petit Beurre-Kekse bis zu 21 % teurer verkauft als vor einem Jahr.

    Thierry Cotillard versicherte auf RTL, dass Intermarché die Preissenkungen bei den Rohstoffen für seine Eigenmarken an den Handel weitergibt. Bei den großen nationalen Marken sei dies nicht der Fall. „Bei den nationalen Marken ist der Hersteller gesetzlich nicht verpflichtet, die Preise neu zu verhandeln“. Aus diesem Grund erwartet der Einzelhandel eine Verbesserung nicht vor März 2024, wenn die Industrie und die großen Einzelhandelsunternehmen dann ihre Einkaufspreise für das laufende Jahr 2024 neu verhandeln.