Schlagwort: Immobilienwirtschaft

  • Rauswurf mit Ansage: Wenn der Sommer zum Albtraum für Mieter wird

    Rauswurf mit Ansage: Wenn der Sommer zum Albtraum für Mieter wird

    Die Sonne scheint, die Urlaubssaison läuft – und manche Menschen verlieren ihr Zuhause. Was klingt wie ein schlechter Scherz, ist in Frankreich bittere Realität: Während sich Touristen durch die Altstädte drängen, werden Mieter still und leise vor die Tür gesetzt. Ein Sommerdrama, das jedes Jahr größere Kreise zieht. Mit dem Ende der sogenannten „Winterpause“ am 31. März ist der Weg frei: Vermieter dürfen bis Ende September gerichtlich angeordnete Zwangsräumungen vollstrecken lassen. Ein Zeitfenster, das längst zur Routine geworden ist – und zur Zerreißprobe für viele Familien. Allein 2023 kam es zu über 21.500 vollstreckten Wohnungsräumungen in Frankreich – ein Anstieg von 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese Zahl hat eine symbolische Wucht. Denn sie steht nicht nur für fehlende Mieteinnahmen, sondern für zerbrochene Lebensentwürfe. Schlupflöcher für Vermieter – besonders in Touristenzonen Rein rechtlich gibt es klare Regeln: Vermieter dürfen Mietverträge nur unter bestimmten Be…

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  • Ein Zuhause finden, das dem Klimawandel trotzt: Ein kleiner Leitfaden

    Ein Zuhause finden, das dem Klimawandel trotzt: Ein kleiner Leitfaden

    Der Kauf eines Eigenheims ist nie bloß ein Kauf. Es ist eine Entscheidung fürs Leben – oder zumindest für ein gutes Kapitel davon. Und genau deshalb wird diese Entscheidung immer komplexer, immer risikobehafteter. Vor allem, weil der Klimawandel längst keine ferne Theorie mehr ist, sondern zunehmend zum unerwünschten Mitbewohner wird.

    In einer Welt, in der Stürme stärker, Dürreperioden länger und Wetterextreme unberechenbarer werden, reicht es nicht mehr, sich nur nach dem nächsten Supermarkt oder der besten Schule umzusehen. Die Frage, die sich viele (noch) nicht stellen: Ist mein zukünftiges Zuhause auch klimafest?

    Der Wandel ist angekommen – vor unserer Haustür

    Millionen Menschen haben es bereits erlebt. Der Sturm, der das Dach abdeckt. Das Hochwasser, das durch den Keller schwappt. Die Hitzewelle, die das Haus zur Sauna macht. Was gestern noch als „Einzelfall“ galt, zeigt heute ein klares Muster. Klimatische Risiken sind keine Ausnahmen mehr – sie sind die neue Normalität.

    Und trotzdem wird beim Immobilienkauf oft so getan, als sei das Wetter ein beiläufiger Nebendarsteller. Aber wie lange kann man sich das noch leisten?

    Was bedeutet Klimarisiko eigentlich – und wie lässt es sich erkennen?

    Zunächst einmal: Klimarisiken sind nicht überall gleich. Während die einen mit Überschwemmungen zu kämpfen haben, kämpfen andere mit Wassermangel. Und wieder andere mit Hitzeinseln mitten in der Stadt. Die erste Frage sollte also lauten: Wogegen muss mein Haus geschützt sein?

    Ein Beispiel: Wer in der Nähe eines Flusses wohnt, sollte nicht nur nach dem Blick aufs Wasser fragen – sondern auch nach der letzten großen Überschwemmung. Und der nächsten, die womöglich schon in den Startlöchern steht. Man kann sich schützen, ja – aber nur, wenn man weiß, wovor.

    Lage, Lage… Klima!

    Die berühmte Immobilienregel „Lage, Lage, Lage“ bekommt ein neues Kapitel. Neben Infrastruktur, Anbindung und Nachbarschaft zählt jetzt auch: Wie hitzebelastet ist die Gegend? Wie oft kam es hier zuletzt zu Starkregen? Gibt es Rückhaltebecken, begrünte Dächer, schattenspendende Bäume?

    Wer heute ein Haus in einem Gebiet kauft, das regelmäßig unter Wetterextremen leidet, investiert vielleicht in eine tickende Zeitbombe. Klingt drastisch? Mag sein. Aber ist es nicht noch drastischer, wenn das Wasser plötzlich im Wohnzimmer steht?

    Bauen gegen den Klimawandel: Was ein Haus können muss

    Ein Haus kann nicht alles abwehren – aber es kann vorbereitet sein.

    Ein Dach, das dem Sturm trotzt. Fenster, die sich bei Hitze nicht in Brenngläser verwandeln. Keller, die gegen Wassereinbruch gesichert sind. Es gibt Lösungen. Man muss nur bereit sein, sie mitzudenken – und im Zweifel etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

    Auch die Wahl der Materialien spielt eine Rolle. Wer mit nachhaltigen, hitzebeständigen Baustoffen arbeitet, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch kommende Generationen. Und seien wir ehrlich: Wer will schon im Sommer bei 40 Grad in einem Betonklotz schmoren?

    Versichern oder verdrängen?

    Natürlich lässt sich nicht alles planen. Ein Restrisiko bleibt. Aber genau dafür gibt es Versicherungen – wenn man die richtigen hat. Die klassische Wohngebäudeversicherung deckt viele Schäden ab, aber längst nicht alle. Elementarschäden? Nur mit Zusatzpaket.

    Doch auch hier gilt: Nur wer sich informiert, kann richtig entscheiden. Einfach den Standardvertrag unterschreiben und hoffen, dass schon nichts passiert? Nicht in Zeiten wie diesen.

    Nachhaltigkeit ist kein Luxus – sondern eine Notwendigkeit

    Ein energieeffizientes Haus war früher ein Bonus. Heute ist es ein Muss. Wer weniger Energie verbraucht, schützt nicht nur das Klima – er macht sich auch unabhängiger von Preisexplosionen und geopolitischen Turbulenzen.

    Solarenergie, Wärmepumpen, begrünte Dächer, Regenwassernutzung – das alles ist keine Zukunftsmusik mehr. Es ist der neue Standard für alle, die heute klug bauen oder kaufen wollen. Warum also warten, bis die nächste Krise kommt?

    Ein Gedanke zum Schluss – oder besser: ein Anfang

    Vielleicht ist es an der Zeit, ganz neu zu denken. Nicht mehr nur in Quadratmetern und Baujahren, sondern in Klimarisiken und Zukunftsfähigkeit. Denn was bringt das schönste Haus, wenn es beim nächsten Starkregen absäuft? Oder in der Hitze unbewohnbar wird?

    Wäre es nicht besser, gleich so zu bauen – oder zu kaufen –, dass man auch in 20 Jahren noch ruhig schlafen kann?

    Ein Zuhause ist mehr als ein Gebäude. Es ist ein Versprechen. An sich selbst. An die Familie. Und an die Zukunft.

    Von Andreas M. B.

  • Chamonix zieht die Notbremse: Keine neuen Ferienwohnungen mehr erlaubt

    Chamonix zieht die Notbremse: Keine neuen Ferienwohnungen mehr erlaubt

    Die Wohnraumkrise in Chamonix spitzt sich zu. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, plant die Gemeinde eine drastische Maßnahme: Künftig sollen keine neuen Ferienwohnungen mehr gebaut werden dürfen. Ein entsprechender Beschlussentwurf wurde bereits dem Gemeinderat vorgelegt – am 13. März steht die Abstimmung im kommunalen Rat an.

    Radikale Wende in der Wohnbaupolitik

    Chamonix-Mont-Blanc ist ein Traumziel für viele – aber ein Albtraum für diejenigen, die hier ganzjährig leben und arbeiten wollen. Der Grund? Ganze 70 % der Wohnfläche besteht aus Zweitwohnungen. Wer in der Gemeinde dauerhaft sesshaft werden will, hat es schwer. Die Preise steigen, während das Angebot für Einheimische schrumpft. Die neue städtebauliche Regelung (PLU) soll hier nun gegensteuern.

    „Wir werden keine neuen Zweitwohnungen mehr genehmigen“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt vom 12. März. Diese Entscheidung basiert auf der neuen Loi Le Meur, die es Kommunen ermöglicht, durch sogenannte „Servitudes de logement permanent“ (Dauerwohnpflicht) den Bau von Ferienunterkünften zu unterbinden.

    Neue Regeln für Bauprojekte

    Neben dem Baustopp für neue Zweitwohnungen hat die Stadt weitere Maßnahmen im Gepäck:

    • 50 % Sozialwohnungen bei großen Neubauprojekten in bestimmten Zonen
    • Mindestens 25 % sozialer Wohnraum bei Bauvorhaben über 200 m²
    • Mehr Hotelkapazitäten: Erweiterung bestehender Hotels um bis zu 20 %, um mehr Personal – vor allem Saisonarbeiter – vor Ort unterzubringen

    Besonders der letzte Punkt ist entscheidend: Viele Arbeitnehmer müssen täglich weite Strecken pendeln, weil sie sich das Leben in Chamonix nicht leisten können. Die Gemeinde will diesen Trend stoppen und den Arbeitsmarkt durch bezahlbaren Wohnraum stabilisieren.

    Ein harter Schlag für Airbnb & Co.

    Neben den neuen Bauvorschriften nimmt Chamonix auch den bestehenden Wohnungsmarkt ins Visier. Ab dem 1. Mai 2025 tritt eine strengere Regulierung für Kurzzeitvermietungen in Kraft. Wer seine Wohnung über Plattformen wie Airbnb vermietet, könnte es künftig schwerer haben, da die Stadt stärker auf dauerhafte Wohnnutzung setzt.

    Diese Regelungen stützen sich auf ein 2024 beschlossenes Gesetz, das es Kommunen erleichtert, den Markt für möblierte Touristenunterkünfte zu kontrollieren. Chamonix nutzt dieses neue Instrument konsequent – wohl wissend, dass die Interessen von Investoren und Einheimischen oft kollidieren.

    Wie geht es weiter?

    Die Entscheidung des Gemeinderats wird zeigen, ob Chamonix diesen radikalen Kurs tatsächlich durchzieht. Aber eines ist sicher: Der Wohnungsmarkt in touristischen Hochburgen wie Chamonix kann nicht einfach weiterlaufen wie bisher. Wer in einer Stadt lebt und arbeitet, braucht auch einen Platz zum Wohnen – und keine Geisterstadt aus leeren Zweitwohnungen.

    Autor: Catherine H.

  • Immobilienmarkt 2024: Deutlicher Rückgang bei neuen Wohnungsangeboten in Frankreich

    Immobilienmarkt 2024: Deutlicher Rückgang bei neuen Wohnungsangeboten in Frankreich

    Der Markt für Neubauimmobilien in Frankreich bleibt angespannt. Im Jahr 2024 wurden 59.014 neue Wohnungen zum Verkauf angeboten – ein Rückgang von 29 % im Vergleich zum Vorjahr und fast 50 % weniger als 2022. Diese Zahlen, die das französische Ministerium für Raumordnung am 26. Februar veröffentlichte, verdeutlichen die anhaltende Krise im Neubausektor. Ein leichter Aufschwung am Jahresende Während das Gesamtjahr von einem deutlichen Rückgang geprägt war, gab es im letzten Quartal 2024 eine leichte Erholung. Mit 14.335 neu auf den Markt gebrachten Wohneinheiten wurde ein Plus von 6,4 % im Vergleich zum vorherigen Quartal verzeichnet. Besonders auffällig: Der Verkauf von Neubauwohnungen zog um 8,1 % an, während der Absatz von Häusern weiter schrumpfte – um satte 15,5 %. Die Nachfrage folgt diesem Trend: Privatpersonen reservierten 2024 insgesamt 67.906 Neubauwohnungen, was einem Rückgang von 5 % gegenüber 2023 entspricht – und fast 40 % weniger als noch 2022. Im vierten Quartal gingen d…

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  • Perpignan: Ein attraktiver Standort für Immobilieninvestoren

    Perpignan: Ein attraktiver Standort für Immobilieninvestoren

    Perpignan, die südfranzösische Stadt in den Pyrénées-Orientales, zieht immer mehr Immobilieninvestoren an. Laut einer Studie von Se Loger rangiert sie auf Platz sieben der rentabelsten Städte Frankreichs für Immobilieninvestitionen. Besonders bemerkenswert ist, dass Perpignan die einzige Stadt im Süden ist, die es in die Top 10 schafft. Warum Perpignan? Die Stadt bietet ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis: Die Immobilienpreise sind im Vergleich zu anderen Städten in der Region deutlich niedriger, während die Nachfrage nach Mietobjekten konstant hoch bleibt. Ein Beispiel: Ein zentral gelegenes Appartement mit 52 Quadratmetern kostet nur 99.000 Euro – ein Preis, der im Vergleich zu benachbarten Großstädten wie Montpellier unschlagbar erscheint. Für viele Investoren sind solche Angebote nicht nur attraktiv, sondern auch aus einer reinen Rentabilitätsrechnung heraus ein sicherer Kauf. Investoren kaufen, ohne zu besichtigen Einige Investoren agieren sogar ohne die Immobilien physis…

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  • Immobilien: Der Geheimtipp – Landhäuser

    Immobilien: Der Geheimtipp – Landhäuser

    Günstige Preise fernab der Stadt Die Immobilienpreise steigen und steigen, aber auf dem Land sieht die Sache anders aus. Hier findet man oft Schnäppchen – vor allem, wenn es um Zweitwohnsitze geht. Ein Beispiel? Touffreville in der Normandie. Vincent Favier du Perron hat dort ein charmantes Landhaus für 155.000 Euro erstanden, 22% unter dem ursprünglichen […]

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  • Immobilienboom im Bassin d’Arcachon: Die neue Côte d’Azur

    Immobilienboom im Bassin d’Arcachon: Die neue Côte d’Azur

    Das Bassin d’Arcachon in der Gironde erlebt einen wahren Ansturm auf dem Immobilienmarkt. Die Einwohnerzahl ist von 2015 bis 2021 um fast 12 % gestiegen. Überall sprießen Neubauten aus dem Boden, und Bautafeln verkünden fortlaufend neue Projekte. Was einst ein idyllisches Fleckchen Erde war, hat sich in kürzester Zeit zu einem beliebten Ziel entwickelt – eine neue Côte d’Azur sozusagen.

    Die Kehrseite des Booms

    Mit dem wachsenden Interesse kommen jedoch auch die Probleme. Immer mehr Anwohner beklagen sich über die rasante Urbanisierung und den stetig zunehmenden Verkehr. Ein nahe gelegenes Dorf, das seinen familiären Charme bewahren wollte, kämpft nun mit Staus und enttäuschten Bewohnern. Ein Anwohner bringt es auf den Punkt: „Nach der Côte d’Azur und der Côte Basque kommt jetzt jeder hierher. Das geht viel zu schnell.“

    Viele sind unglücklich über diese Entwicklung. Ein Paar, das den Rummel satt hat, ist ins Landesinnere gezogen. „Es ist einfach kein ruhiger Ort mehr“, klagen sie. Lokale Verbände gehen noch weiter und werfen manchen Bauprojekten sogar vor, illegal zu sein. Eine Beschwerde wurde beim Verwaltungsgericht eingereicht, ebenso wie Beschwerden gegen touristische Einrichtungen in der Nähe der berühmten Düne von Pilat.

    Ein Paradies in Gefahr?

    Das Bassin d’Arcachon, bekannt für seine malerischen Landschaften und die majestätische Düne von Pilat, zieht seit jeher Touristen an. Doch die jüngste Entwicklung hat viele Bewohner vor den Kopf gestoßen. Sie fürchten, dass ihre Heimat ihre Seele verliert. Die Urbanisierung bringt zweifellos wirtschaftliche Vorteile, aber zu welchem Preis?

    Ein Beispiel verdeutlicht das Dilemma: Ein kleines Fischerdorf am Rand des Beckens hat sich innerhalb weniger Jahre in eine belebte Touristenhochburg verwandelt. Wo einst Fischer ihre Netze flickten, dominieren nun Boutiquen und Cafés das Straßenbild. Ist das der Preis des Fortschritts? Diese Frage stellt sich mehr als einmal beim Spaziergang durch die einst so ruhigen Gassen.

    Neue Projekte und alte Konflikte

    Die Immobilienbranche wittert ihre Chance und investiert kräftig. Neue Wohnanlagen schießen wie Pilze aus dem Boden, und die Nachfrage scheint ungebrochen. Für viele ist das Bassin d’Arcachon der perfekte Rückzugsort aus den hektischen Großstädten. Doch nicht alle sehen diese Entwicklung positiv. Naturschutzverbände und lokale Initiativen wehren sich gegen die ausufernde Bautätigkeit. Sie warnen vor den ökologischen Folgen und den sozialen Spannungen, die der Boom mit sich bringt.

    Ein besonders umstrittenes Projekt betrifft ein großes Ferienresort in der Nähe der Düne von Pilat. Kritiker befürchten, dass der Touristenandrang die empfindliche Dünenlandschaft zerstören könnte. Ein erbitterter Streit ist entbrannt, und die Fronten sind verhärtet.

    Wie weiter?

    Die Zukunft des Bassin d’Arcachon steht auf dem Spiel. Einerseits lockt der Boom neue Investitionen und bringt wirtschaftlichen Aufschwung. Andererseits droht die Region ihre Identität und ihre natürlichen Schätze zu verlieren. Was also tun? Eine nachhaltige und behutsame Entwicklung könnte der Schlüssel sein. Doch dafür müssen alle Beteiligten – Investoren, Anwohner und Politiker – an einem Strang ziehen.

    Ein Ansatz könnte sein, klare Regeln für Neubauten zu definieren und strengere Auflagen für den Umweltschutz einzuführen. Auch der Ausbau der Infrastruktur sollte nicht auf Kosten der Natur gehen. Letztlich braucht es ein Gleichgewicht zwischen Fortschritt und Bewahrung der Tradition.

    Ein Blick in die Zukunft

    Das Bassin d’Arcachon wird zweifellos weiterhin wachsen und sich verändern. Die Kunst wird darin liegen, diese Entwicklung in geordnete Bahnen zu lenken. Vielleicht können zukünftige Generationen auf die aktuellen Herausforderungen zurückblicken und sagen, dass der richtige Weg eingeschlagen wurde. Denn wer möchte schon in einem Paradies leben, das seine Seele verloren hat?

    Abschließend bleibt zu hoffen, dass das Bassin d’Arcachon ein Beispiel für nachhaltige Entwicklung wird – ein Ort, an dem die Menschen gerne leben und den sie ebenso gerne besuchen, ohne dass die Natur und das Erbe auf der Strecke bleiben. Wer weiß, vielleicht finden sich eines Tages Lösungen, die das Beste aus beiden Welten vereinen.

  • Wohnen und Immobilienmarkt in Frankreich: Zwischen Provence und Paris

    Wohnen und Immobilienmarkt in Frankreich: Zwischen Provence und Paris

    Das Wohnen in Frankreich bietet eine außergewöhnliche Vielfalt, die von der idyllischen Landschaft der Provence bis zum pulsierenden Herzen von Paris reicht. Der französische Immobilienmarkt spiegelt diese Vielfalt wider und bietet zahlreiche Möglichkeiten für Einwohner und Auswanderer gleichermaßen. In diesem Artikel erkunden wir die verschiedenen Wohnmöglichkeiten in Frankreich, geben Einblicke in den Immobilienmarkt und teilen […]

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  • Immobilien: Preise für Altbauten in Frankreich sinken

    Immobilien: Preise für Altbauten in Frankreich sinken

    Zum ersten Mal seit acht Jahren sind die Preise für Altbauten im ersten Quartal 2023 leicht zurückgegangen, vor allem in Paris. Dies soll auf den Anstieg der Zinsen zurückzuführen sein…

    Wohnung zu verkaufen, Luxusgebäude, begehrtes Viertel: Seit drei Monaten zum Verkauf angeboten und immer noch nicht weg. Das ist für die Immobilienmaklerin in Marly-le-Roi (Yvelines), einem schicken Vorort von Paris, schon zur Gewohnheit geworden. Der angegebene Preis von 359.000 Euro wurde bereits um 10.000 Euro gesenkt, aber trotzdem gibt es immer noch sehr wenige Besichtigungen. Eine Enttäuschung für die Eigentümerin, die mit mehr Angeboten gerechnet hatte. „Wir haben nur eins bekommen (…). Wir hatten mit mehr Angeboten gerechnet“, sagt sie gegenüber dem Sender France 3.

    Sinkende Verkaufspreise
    „Vor einem Jahr ging das weg wie warme Semmeln“, analysiert die Immobilienmaklerin Mathilde Bevilis. Die Yvelines sind nicht das einzige betroffene Departement. Überall in Frankreich sind die von den Notaren beobachteten Verkaufspreise um 0,2 % gesunken, zum ersten Mal seit 2015. Dies gilt insbesondere für die Region Paris mit einem Rückgang von 1,1 %. Dies lässt sich durch den Anstieg der Kreditzinsen für Käufer erklären. Der Rückgang betrifft nicht nur die Verkaufspreise, sondern auch die Anzahl der Transaktionen. Der Trend könnte sich in den nächsten Monaten noch fortsetzen.

  • Immobilienkredite: Zinssätze könnten in Frankreich auf 4% steigen

    Immobilienkredite: Zinssätze könnten in Frankreich auf 4% steigen

    Die Zahl der Immobilienkredite ist innerhalb eines Jahres um ganze 40% gesunken. Diese Situation wird sich wahrscheinlich nicht bessern, da die Zinssätze weiter steigen werden. Aber wer wird dann noch kaufen können?

    Die Finanzierung eines Immobilienkaufs wird in Frankreich immer teurer, und die Situation könnte sich noch verschlimmern, da die Zinssätze derzeit regelrecht in die Höhe schnellen. Vor anderthalb Jahren lagen sie im Durchschnitt bei 1,07%, im April 2023 schon bei 3,15% und im September könnten sie auf 4% steigen. Eine Situation, die den Plänen vieler Hauskäufer einen Strich durch die Rechnung macht. Adrien Sartoli-Carvalho erzählt auf dem Sender France 2, dass er bereits die Wohnung gefunden hat, die er kaufen möchte. Sein Kreditantrag wurde jedoch bereits viermal von den Banken abgelehnt.

    Es ist nicht zu erwarten, dass sich die Situation verbessert.
    Wenn die Zinssätze steigen, können die Kaufwilligen weniger Geld aufnehmen. Ein Paar mit einem Nettoeinkommen von 3.000 Euro pro Monat konnte im Januar 2022 noch 210.000 Euro leihen. Wenn der Zinssatz im September auf 4 % steigt, hätten sie nur 165.000 Euro zur Verfügung. Weniger Budget, das zum Hauskauf zur Verfügung steht, bedeutet, dass der gesamte Immobilienmarkt durcheinander gewirbelt wird. In Poitiers (Vienne) hat ein Immobilienmakler große Schwierigkeiten, eine Wohnung zu verkaufen, die für 117.000 Euro angeboten wird. Potentielle Käufer sind seltener als früher. Die Zinssätze steigen weiter, da auch die Banken teurere Kredite aufnehmen müssen als früher. Und Experten zufolge wird sich die Situation nicht verbessern.

    Die Zahl der vergebenen Kredite ist innerhalb eines Jahres um fast 40 % zurückgegangen.