Schlagwort: Hotels

  • Nizza hebt ab: Wie die Riviera-Stadt zur neuen Luxus-Hochburg wird

    Nizza hebt ab: Wie die Riviera-Stadt zur neuen Luxus-Hochburg wird

    Ein neuer Stern leuchtet an der Côte d’Azur – und er trägt den Namen Nizza. Lange stand die charmante Stadt im Schatten der mondänen Nachbarinnen Cannes und Monaco. Doch was sich in den letzten Jahren rund um die berühmte Promenade des Anglais entwickelt hat, ist mehr als ein Imagewandel. Es ist eine Renaissance des Luxus, fein ziseliert aus Tradition, Vision und einem ausgeprägten Gespür für zeitgemäße Eleganz. 3.000 neue Zimmer – und ein neues Selbstbewusstsein Seit 2020 wurden in Nizza rund 3.000 zusätzliche Hotelzimmer geschaffen. Über 60 % davon befinden sich im Vier- und Fünf-Sterne-Segment – ein klares Statement an den internationalen Reisemarkt. Besonders der Stadtteil Arénas, unweit des Flughafens, wurde zu einem Hotspot für gehobene Unterkünfte. Mehr als 1.100 neue Zimmer wurden allein hier eröffnet. Noch eindrucksvoller wirkt ein anderer Wert: Luxushotels machen heute 28 % des Hotelmarkts in Nizza aus – ein gewaltiger Sprung gegenüber 23 % vor einem Jahrzehnt. Zum Vergleich:…

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  • Eurovision 2025: Hotels nahe der Schweizer Grenze überfüllt

    Eurovision 2025: Hotels nahe der Schweizer Grenze überfüllt

    In der elsässischen Stadt Saint-Louis (Haut-Rhin), nur einen Katzensprung von der Schweizer Grenze und Basel entfernt, hat das Eurovision-Fieber bereits begonnen. Die Hotels sind restlos ausgebucht – Monate vor dem großen Musikwettbewerb im Mai.

    Riesiger Andrang auf Unterkünfte

    In Hagenthal-le-Bas, einer kleinen Gemeinde in der Nähe von Basel, bereiten sich Hoteliers auf einen Ansturm internationaler Gäste vor. Der Eurovision Song Contest findet vom 13. bis 17. Mai 2025 in Basel statt, und die Nachfrage nach Unterkünften ist enorm.

    „Die erste Welle von Buchungen begann bereits im August 2024, als Genf und Basel als mögliche Austragungsorte bestätigt wurden“, berichtet die Hotelbetreiberin Line Dirrig. Seitdem sind Zimmer in der Region heiß begehrt.

    Ein Glücksfall für die Region

    Jedes Jahr lockt der größte TV-Gesangswettbewerb der Welt Zehntausende Fans aus ganz Europa an – eine Herausforderung für die Gastgeberstadt. Basel allein kann den Ansturm nicht bewältigen, weshalb sich auch Hotels in Frankreich füllen.

    Besonders Saint-Louis profitiert: Die rund 2.000 verfügbaren Hotelzimmer der Stadt sind praktisch ausgebucht. Auch weiter entfernte Orte wie Mulhouse, etwa 30 Kilometer von Basel entfernt, erleben einen Boom.

    Und die Stadt Mulhouse hat noch größere Pläne: Sie möchte ein offizielles Eurovision-Village einrichten. „Wir hoffen, einige Delegationen hier begrüßen zu dürfen“, sagt Emmanuelle Suarez, stellvertretende Bürgermeisterin von Mulhouse.

    Der Eurovision Song Contest sorgt also nicht nur für musikalische Begeisterung, sondern auch für einen touristischen Aufschwung im südlichen Elsass.

    Von C. Hatty

  • Frauenstreik in Marseille: Zimmermädchen kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen

    Frauenstreik in Marseille: Zimmermädchen kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen

    In Marseille haben Zimmermädchen am 2. Januar ihre Arbeit niedergelegt, um auf unhaltbare Arbeitsbedingungen, einen echten 13. Monatslohn und eine Sonderprämie für die Olympischen Spiele (JO) aufmerksam zu machen. Die Proteste führten durch das Stadtzentrum, vom Vieux-Port bis zu verschiedenen Hotels – darunter auch Häuser der Adagio-Kette. Eine Branche in der Krise Die Streikenden sind nicht direkt bei den Hotels angestellt, sondern bei den Subunternehmen Primium und Acqua, die den Reinigungsservice für die Adagio-Appart’hotels übernehmen. Diese Art der Fremdvergabe steht massiv in der Kritik: Laut der Gewerkschaft CNT-Solidarité Ouvrière werden die Beschäftigten oft unverhältnismäßig belastet, mit wechselnden Einsatzorten und unsicheren Arbeitsbedingungen. Maria, 52 Jahre alt und seit 12 Jahren Zimmermädchen in Marseille, beschreibt den Alltag so: „Es ist zu hart, vor allem, wenn wir ständig zwischen verschiedenen Hotels wechseln müssen – oft ohne das nötige Material wie Reinigungswa…

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  • Paris 2024: Schließlich doch ein lukratives Geschäft für die Hotellerie

    Paris 2024: Schließlich doch ein lukratives Geschäft für die Hotellerie

    In den Straßen des 15. Arrondissements von Paris herrscht reges Treiben – eine spanische Familie betritt das Korner Eiffel Hotel. „Welchen Nachnamen bitte?“, fragt Morgane, die Rezeptionistin, freundlich lächelnd, während sie die Buchung der Gäste abschließt. Damit sind wie an jedem Tag während der Olympischen Spiele alle 35 Zimmer des Hotels voll belegt. „Wir haben letztlich 100% erreicht“, erzählt Morgane stolz. „Am Anfang waren wir mit 60% schon zufrieden.“ Was anfangs nur verhalten begann, entwickelte sich zu einem vollen Erfolg – nicht nur für das Korner Eiffel, sondern für viele Hotels in der französischen Hauptstadt.

    Spät aber doch – die Buchungen liefen ein

    Für die Pariser Hoteliers waren die Olympischen Spiele ein Ereignis, das sich in den letzten Wochen erst allmählich als rentabel herausstellte. Laut der Union des Métiers de l’Industrie et de l’Hôtellerie (Umih) lag die durchschnittliche Auslastung der Hotels während der Spiele bei 85% – eine bemerkenswerte Steigerung von 15% im Vergleich zum Sommer 2023. Aber, und das war so nicht vermutet worden: Ein Großteil der Buchungen wurde kurzfristig vorgenommen, oft erst drei bis vier Tage vor der Anreise, manche sogar am selben Tag.

    Morgane erzählt von einem besonders hektischen Tag in der ersten Woche der Spiele: „Da hatten wir am Mittag noch etwa zehn Zimmer frei. Zwischen 12 und 15 Uhr waren dann alle weg – entweder über Booking.com oder durch Leute, die direkt vorbeikamen.“ Am Abend musste sie immer wieder enttäuschte Kunden abweisen, weil es schlichtweg keine freien Zimmer mehr gab.

    Olympische Preise und längere Aufenthalte

    Ein weiteres bemerkenswertes Phänomen dieser Olympischen Spiele: Die Zimmerpreise blieben – zumindest teilweise – moderat. Victor Hales, Betriebsleiter des Hotels Saint-Louis, berichtet von einem ungewöhnlichen Trend: „Wir hatten Zimmer, die für 120 bis 140 Euro weggegangen sind, abhängig davon, wann der Kunde gebucht hat.“ Ein Schnäppchen, wenn man bedenkt, dass die Preise für Buchungen, die Monate vor den Spielen getätigt wurden, zwischen 400 und 500 Euro lagen. Die Angst vor einer geringen Nachfrage zu Beginn des Jahres führte dazu, dass die Preise wieder gesenkt wurden – ein Glücksfall für spontane Besucher.

    Doch nicht nur die kurzfristigen Buchungen sorgten für zufriedene Hoteliers. Auch die Dauer der Aufenthalte war im Vergleich zum Vorjahr deutlich länger – durchschnittlich mehr als drei Nächte, was einer Steigerung von 20% entspricht. Dies brachte auch organisatorische Vorteile mit sich: „Weniger Abreisen bedeuten weniger Arbeit für das Reinigungspersonal und die Rezeption. Wir können uns besser auf das Wohlbefinden der Gäste konzentrieren – das ist deutlich angenehmer.“

    Doch wie sieht die Zukunft aus?

    Allerdings – wie das Sprichwort sagt: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.“ Die Festtage für die Hotellerie in Paris enden bald. Franck Delvaux, Präsident der Union des Métiers de l’Hôtellerie Paris-Île-de-France, prophezeit eine scharfe Wende: „Von 85% wird die Auslastung nach den Spielen auf kaum 50% sinken. Es wird ein tiefer Fall sein, obwohl das normalerweise eine Zeit ist, in der noch viele ausländische Touristen Paris besuchen.“

    Während die Paralympics im September vielleicht noch ein kleines Wiederaufflackern bringen könnten, ist die Zeit der vollen Häuser vorerst vorbei. Dennoch hoffen die Hoteliers, dass die positive Aufmerksamkeit, die Paris während der Olympischen Spiele erhalten hat, in den kommenden Monaten für einen Anstieg der Touristenzahlen sorgt.

    Ein temporärer Triumph

    Zusammengefasst haben die Olympischen Spiele den Pariser Hoteliers eine willkommene Atempause in einem schwierigen Jahr beschert. Obwohl die anfängliche Buchungslage eher verhalten war, sorgten die kurzfristigen Reservierungen und die längeren Aufenthalte für volle Häuser und zufriedene Hoteliers. Doch die Zukunft bleibt ungewiss – nach den Spielen wird Paris wieder in seinen normalen Tourismus-Alltag zurückkehren, und die Hoteliers werden sich neuen Herausforderungen stellen müssen.

    Aber hey – wer weiß, vielleicht haben die Bilder von Paris bei strahlendem Sommerwetter ja den einen oder anderen zukünftigen Besucher verzaubert, der sich bereits auf den nächsten Urlaub in der Stadt der Liebe freut?

  • Olympiade 2024: Touristenansturm in der Hauptstadt – 20% mehr Besucher als im letzten Sommer

    Olympiade 2024: Touristenansturm in der Hauptstadt – 20% mehr Besucher als im letzten Sommer

    Die Sommermonate in Paris sind bekannt für ihre Touristenströme, aber dieses Jahr haben die Olympischen Spiele eine wahre Flut an Besuchern ausgelöst. Nach den neuesten Zahlen von Choose Paris Region, die exklusiv von dem Sender Franceinfo veröffentlicht wurden, stieg die Anzahl der Touristen in der Region Île-de-France im Juli um satte 20% im Vergleich zum Vorjahr. Der ehrgeizige Plan, während der Olympischen Spiele 15 Millionen Touristen anzuziehen, scheint also aufzugehen.

    Hotelbuchungen und Flugankünfte im Höhenflug

    Ein Blick auf die Hotelbuchungen zeigt die immense Wirkung der Olympischen Spiele. Am Abend des 26. Juli, dem Tag der Eröffnungszeremonie auf der Seine, erreichte die Hotelauslastung nahezu 90%. Auch wenn dieser Wert mittlerweile auf 82% gesunken ist, liegt er immer noch deutlich über dem Durchschnitt eines normalen Sommers. Die Flughäfen der Region verzeichnen ebenfalls einen Anstieg der Ankünfte um 10% im Vergleich zum letzten Sommer.

    Ein gemischtes Bild in verschiedenen Stadtteilen

    Während die Hotels und Restaurants in der Nähe der Olympiastätten – wie Bercy, Stade de France und Trocadéro – voll ausgebucht sind und florieren, sieht die Lage in anderen Vierteln weniger rosig aus. Besonders in den Innenstadtbezirken beklagen sich die Händler und Gastronomen über mangelnde Umsätze, da die meisten Besucher zu den Wettkampfstätten der Olympischen Spiele abwandern.

    Ein Rückgang nach den Spielen?

    Ein weiterer kritischer Punkt wird nach der Schlusszeremonie am 11. August erwartet. Prognosen zufolge werden 60% der Hotelzimmer ab dem 13. August leerstehen, was zu einem abrupten Einbruch der Umsätze führen wird.

    Internationale Besucherströme: Wer dominiert?

    Die Amerikaner führen weiterhin die Rangliste der internationalen Touristen an, mit einem Anstieg von 30% im Vergleich zum Vorjahr. Auch Kanadier, Japaner, Deutsche und Spanier sind in großer Zahl vertreten. Überraschend sind die starken Zuwächse bei irischen, chinesischen und japanischen Touristen. Die Sorgen, dass Paris während der Spiele leer sein könnte, haben sich als unbegründet erwiesen – zumindest, was die Touristen betrifft.

    Fazit

    Paris erlebte dank der Olympischen Spiele einen beeindruckenden Touristenansturm, der die Hotellerie und Gastronomie in vielen Bereichen beflügelte. Allerdings zeigt sich auch, dass nicht alle Stadtteile gleichermaßen profitieren und ein spürbarer Rückgang nach den Spielen sehr wahrscheinlich ist. Was wird das für die Zukunft des Pariser Tourismus bedeuten? Das bleibt abzuwarten – doch eines ist sicher: Paris bleibt ein Magnet für Reisende aus aller Welt.

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  • Sommer ohne Personal: Frankreichs Hôtellerie und Gastronomie in der Krise

    Sommer ohne Personal: Frankreichs Hôtellerie und Gastronomie in der Krise

    Sommer, Sonne, Sorgen: In Frankreich fehlt es an Saisonkräften für die bevorstehende Urlaubssaison. Fast 200.000 Stellen in Hotels und Restaurants sind unbesetzt – und das in einer Branche, die auf die Sommersaison angewiesen ist.

    Küste, Pool, Terrasse – und leere Stellen

    Ein Beispiel aus den Bouches-du-Rhône: Ein idyllisch gelegenes Hotel mit allen Annehmlichkeiten für sommerliche Gäste kämpft mit akutem Personalmangel. Statt der benötigten vier Saisonkräfte stehen lediglich zwei zur Verfügung, um die Zimmer in Schuss zu halten. „Die Arbeit ist hart, und der Mangel an Personal belastet uns sehr“, sagt Cindy Tolosano, Direktorin des Best Western Paradou. „Wir suchen ständig nach Leuten – entweder finden wir niemanden oder sie bleiben nicht lange.“

    Die Nachwirkungen von Covid-19

    Seit der Covid-19-Pandemie ist dieses Problem allgegenwärtig. Fast alle Restaurants im Viertel kämpfen um Personal. Anna Taillandier, Betreiberin des Restaurants „Le Pirate“, sucht verzweifelt nach fünf Saisonkräften für Küche und Service. „Ich bin kurz vor dem Burn-out“, gesteht sie. „Wir schaffen es kaum noch, den Betrieb aufrechtzuerhalten.“

    Lösungsansätze – aber reichen sie?

    In Südfrankreich wurden für diesen Sommer 1.000 Studentenwohnungen während der Sommerferien zu reduzierten Preisen für Saisonkräfte bereitgestellt, eine Initiative des Studentenwerks CROUS und der Region. Doch ob das reicht, um den Mangel zu lindern? Eine rhetorische Frage – wahrscheinlich nicht.

    Ursachen und Herausforderungen

    Warum fehlen Saisonkräfte? Die Gründe sind vielfältig. Zum einen schrecken die Arbeitsbedingungen viele ab. Lange Arbeitszeiten, oft ohne geregelte Pausen, und körperlich anstrengende Tätigkeiten gehören zum Alltag in der Gastronomie. Zudem haben viele während der Pandemie die Branche gewechselt und / oder sich weiterqualifiziert.

    Ein weiterer Faktor ist die Bezahlung. Viele Saisonkräfte verdienen kaum mehr als den Mindestlohn. In Regionen mit hohen Lebenshaltungskosten, wie dem Süden Frankreichs, reicht das oft nicht aus. Trotz der Bemühungen, bezahlbaren Wohnraum für Saisonarbeiter bereitzustellen, bleibt der Lohn ein entscheidender Hemmschuh.

    Innovationen und Zukunftsperspektiven

    Einige Betriebe setzen auf kreative Lösungen, um dem Personalmangel entgegenzuwirken. Automatisierung und Digitalisierung spielen eine immer größere Rolle. Selbstbedienungskioske und automatisierte Bestellsysteme entlasten das Personal und bieten den Gästen dennoch ein gutes Serviceerlebnis.

    Auch die Ausbildung und Weiterbildung von Mitarbeitern rückt in den Fokus. Einige Hotels und Restaurants bieten intensive Schulungen an, um Quereinsteiger für die Branche zu gewinnen und zu halten. Doch das ist ein langer Weg und erfordert Geduld und Investitionen.

    Ein Blick nach vorn

    Die Frage bleibt: Wie kann die Branche langfristig attraktiv gestaltet werden? Es bedarf einer umfassenden Strategie, die Arbeitsbedingungen verbessert, faire Löhne sichert und attraktive Karriereperspektiven bietet. Gleichzeitig müssen Betriebe flexibler und innovativer werden, um den sich wandelnden Anforderungen gerecht zu werden.

    Die kommende Urlaubssaison wird für viele Betriebe zur Bewährungsprobe. Mit Kreativität, Durchhaltevermögen und einem klaren Fokus auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter könnte die Branche diese Herausforderung meistern. Doch es braucht mehr als nur kurzfristige Maßnahmen – eine grundlegende Veränderung der Arbeitskultur in der Hôtellerie und Gastronomie ist unabdingbar.

    In diesem Sommer werden viele Gäste vielleicht etwas mehr Geduld aufbringen müssen. Aber mit ein bisschen Verständnis und Rücksicht kann auch dieser Sommer unvergesslich werden – trotz oder gerade wegen der Herausforderungen. Denn was wäre ein Urlaub ohne die kleinen Überraschungen, die das Leben bunt und spannend machen?

  • Frankreich verteidigt Spitzenposition als weltweit führendes Touristenziel

    Frankreich verteidigt Spitzenposition als weltweit führendes Touristenziel

    Olivia Grégoire, die französische Staatssekretärin für Unternehmen, Tourismus und Verbrauch, bestätigte in einem Interview mit Franceinfo am Dienstag, dem 7. Mai, dass Frankreich seine Position als weltweit führendes Reiseziel erfolgreich verteidigt. Trotz der globalen Herausforderungen zieht das Land weiterhin eine beeindruckende Anzahl internationaler Besucher an, mit prognostizierten 1,5 Millionen ausländischen Touristen für den kommenden Sommer.

    Rekordbrechende Tourismusleistungen

    Die Staatssekretärin unterstrich die herausragenden Leistungen des französischen Tourismussektors: „Dieses Jahr haben wir zwei Rekorde gebrochen: eine Besucherzahl von 100 Millionen internationalen Ankünften im Jahr 2023 – so viele internationale Ankünfte hatte Frankreich noch nie – und touristische Einnahmen von mehr als 63 Milliarden Euro.“ Diese Zahlen markieren nicht nur eine Rückkehr zu den Spitzenwerten von 2019, sondern übertreffen diese sogar.

    Der Tourismussektor trägt mit 7% direkt zur Gesamtbeschäftigung in Frankreich bei und erreicht in Regionen wie der Provence-Alpes-Côte d’Azur sogar bis zu 15%. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes profitiert ebenfalls erheblich vom Tourismus, mit einem Anteil von 7,5%.

    Positive Aussichten trotz Bedenken

    Trotz Bedenken einiger Fachleute aus der Hotellerie über möglicherweise nachlassende Besucherzahlen während der Olympischen Spiele, gibt Grégoire Entwarnung: „Nein, die Olympischen Spiele haben die Touristen nicht vertrieben.“ Vielmehr verzeichnet der Sektor eine Steigerung der Hotelbuchungen um 40% im Zusammenhang mit den bevorstehenden Olympischen und Paralympischen Spielen.

    In Bezug auf den Arbeitsmarkt betonte Grégoire die angespannte Situation in den Berufsfeldern Gastronomie und Hotellerie. Seit Monaten werden verstärkte Anstrengungen unternommen, um Personal zu rekrutieren, einschließlich Küchenhilfen und Spülkräfte. Die Regierung bemüht sich auch, junge Menschen für eine Karriere in diesem Sektor zu begeistern.

    Ein nachhaltiges Wachstum

    Die bemerkenswerte Erholung und das Wachstum des französischen Tourismussektors nach der Pandemie spiegeln die Widerstandsfähigkeit und Attraktivität Frankreichs als Top-Reiseziel wider. Mit strategischen Plänen und anhaltenden Investitionen in den Tourismus stellt das Land sicher, dass es seine führende Position auf der globalen Bühne weiterhin behaupten kann. Olivia Grégoire sieht der Zukunft des französischen Tourismus daher optimistisch entgegen.

  • Hundert 4-Sterne-Zimmer und außergewöhnliche Aussicht: Willkommen im Dalí-Hotel in Montauban

    Hundert 4-Sterne-Zimmer und außergewöhnliche Aussicht: Willkommen im Dalí-Hotel in Montauban

    Das Dalí Hotel in Montauban öffnet am 21. März seine Pforten und befindet sich am Quai de Verdun. Das vierstöckige Luxushotel mit 100 Zimmern, zwei Dachterrassen mit 360°-Ausblick, zwei Küchen und einem großen Speisesaal ehrt den Künstler Salvador Dalí. Die Einrichtung schafft eine einzigartige Erfahrung, die Kunst, Geschichte und die architektonischen Codes von Montauban vereint. […]

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  • Paris 2024: 6 Monate vor den Olympischen Spielen bereitet sich Paris auf den Empfang der Touristen vor

    Paris 2024: 6 Monate vor den Olympischen Spielen bereitet sich Paris auf den Empfang der Touristen vor

    Sechs Monate vor den Olympischen Spielen in Paris organisieren sich die Tourismusfachleute, um die Zuschauer so gut wie möglich zu empfangen, da die französische Gastfreundschaft derzeit nicht unbedingt den besten Ruf genießt.

    Während der Olympischen Spiele und der anschließenden Paralympischen Spiele werden zwischen Ende Juli und Anfang September mehr als 15 Millionen Besucher in Paris erwartet. Dies sind die Zahlen, die das Fremdenverkehrsamt der Hauptstadt jetzt vorgelegt hat. Die meisten dieser Zuschauer sind „Einheimische“ aus ganz Frankreich, aber auch Besucher aus der ganzen Welt, deren Zahl auf über eine Million geschätzt wird, werden erwartet. Es ist eine Herausforderung für die französische Hauptstadt, deren Gastfreundschaft von manchen Touristen in Frage gestellt wird, all diese Zuschauer, die für kurze oder längere Zeit in der Stadt bleiben, unter guten Bedingungen zu beherbergen.

    Jahr für Jahr wird den Franzosen – und insbesondere den Parisern – mehr oder weniger begründet vorgeworfen, sie seien nörglerisch, hochmütig, chauvinistisch, schlecht im Umgang mit Fremdsprachen und sogar unhöflich, obwohl Frankreich, wie Emmanuel Macron Mitte Januar auf X stolz verkündete, das weltweit führende Reiseziel ist. Kurz gesagt, das Land und insbesondere seine Hauptstadt haben den Ruf „französischer Ungastlichkeit“.

    Jüngstes Beispiel für diese schlechte Presse ist die Geschichte einer amerikanischen Touristin und Influencerin auf TikTok. Ihr am 5. Januar veröffentlichtes Video mit dem Titel „La France m’a fait pleurer“ (Frankreich hat mich zum Weinen gebracht) wurde millionenfach angeklickt. Darin berichtet sie von ihren schlechten Erfahrungen in Lyon, das sie allein und zum ersten Mal besuchte. „Ich habe mich sehr isoliert gefühlt“, erzählt sie. „Die Leute geben dir ein schlechtes Gefühl, weil du ihre Kultur nicht kennst oder ihre Sprache nicht sprichst.“

    „Die Qualität des Empfangs ist nicht immer gegeben“, räumt Frédéric Hocquard ein, der im Pariser Rathaus als Beigeordneter für Tourismus zuständig ist. „Man muss zugeben, dass wir nicht außergewöhnlich gastfreundlich sind. Wenn ich sehe, wie Touristen am Pariser Flughafen oder am Gare du Nord empfangen werden…“, ergänzt der Grünen-Politiker, der aber optimistisch bleiben will: „2024 werden wir versuchen, die Stadt von ihrer besten Seite zu zeigen!“. Tony Estanguet, der Präsident des Organisationskomitees der Olympischen Spiele, schlägt in die gleiche Kerbe: „Seit zehn Jahren arbeiten wir hart daran, dass Frankreich strahlt, dass Frankreich die Welt willkommen heißt […] und ich weiß, dass wir bereit sein werden“, versprach der dreifache Olympiasieger Mitte Januar 2024.

    Ein „Manifest der Gastfreundschaft“ für Fachleute
    Diese Herausforderung, die Zuschauer gut zu empfangen, haben die Organisatoren der Olympischen Spiele – vom Komitee über das Fremdenverkehrsamt bis hin zur Pariser Stadtverwaltung – fest im Blick. „Es wird viele Freiwillige geben, die zur Zeit der Olympischen Spiele Touristen empfangen“, sagt Frédéric Hocquard. „Auch die Tourismusbranche muss sich anstrengen und an der Qualität des Empfangs arbeiten“, fügt er hinzu.

    Das Pariser Fremdenverkehrsamt hat daher ein „Manifest der Gastfreundschaft“ ins Leben gerufen, erklärt Corinne Menegaux, Generaldirektorin von „Paris je t’aime“, dem neuen Namen des Fremdenverkehrsamts der Hauptstadt. „Unser Ziel ist es, dass der Weg des Besuchers so einfach wie möglich und wir so gastfreundlich wie möglich sind, im wahrsten Sinne des Wortes des Wortes Gastfreundschaft“, betont sie.

    Dieses Manifest behandelt zahlreiche Aspekte wie „den zweisprachigen Empfang, die zur Verfügung stehenden Karten, die digitalen Tools zur Buchung bis hin zu Verpflichtungen, z. B. in Bezug auf Barrierefreiheit, Inklusion, nachhaltige Entwicklung, kurze Wege usw.“, zählt Corinne Menegaux auf. Die Fachleute aus den Bereichen Unterkunft, Gastronomie, Kultur- und Sportstätten, Fremdenführer und Transport sind betroffen und haben alle das Manifest unterzeichnet, das bereits seit dem 1. Januar in Kraft ist, erläutert die Chefin des Fremdenverkehrsamts. Sie betont: „Es gibt ein echtes Bewusstsein dafür, wie wichtig es heute ist, unsere Besucher gut zu empfangen. Für die Spiele, aber nicht nur…“.

    Während der Spiele, aber auch nach den Spielen
    Andere Instrumente ergänzen dieses Manifest für Fachleute, insbesondere die App mit dem Namen „My Paris Je t’aime“, die seit Ende 2023 online ist. „Die Idee ist, den Besucher besser zu begleiten, wenn er erst einmal vor Ort ist“, erklärt Corinne Menegaux. „Wie kann ich meine Tickets buchen? Wie nehme ich die Verkehrsmittel? Wie komme ich von einem Ort zum anderen? Das alles mit einer geolokalisierten Karte, die den Zugang zu allen Dienstleistungen ermöglicht“.

    „Die Karte wird um eine behindertenspezifische Version erweitert, die es ermöglichen wird, den Zugang zu verschiedenen Standorten und verschiedenen Arten von Aktivitäten je nach Art der Behinderung zu erfahren“, verspricht Corinne Menegaux, Generaldirektorin des Pariser Fremdenverkehrsamts gegenüber dem Sender Franceinfo.

    Diese virtuelle Hilfe wird durch reale Anlaufstellen ergänzt. „Wenn Sie in Montparnasse sind, müssen Sie nicht durch ganz Paris fahren, um eine Information zu erhalten“, erklärt Corinne Menegaux. Es gibt heute zwölf solcher Infopunkte, die zu offiziellen Touristeninformationsstellen werden. Das Ziel ist es, bis zum Beginn der Spiele etwa 50 solcher Stellen zu haben.

    Corinne Menegaux denkt jedoch bereits auch an die Zeit nach Paris 2024. Paris erwartet einen Touristenansturm auch in den Jahren 2025, und 2026, nachdem die Olympischen Spiele die französische Hauptstadt weltweit ins Rampenlicht gerückt haben: „Die Zeit nach den Olympischen Spielen wird die eigentliche Herausforderung sein“, betonte der für Tourismus zuständige stellvertretende Bürgermeister von Paris.

  • Paris 2024: Verbraucherschützer kritisieren zu hohe Preise für Hotelzimmer während der Olympischen Spiele

    Paris 2024: Verbraucherschützer kritisieren zu hohe Preise für Hotelzimmer während der Olympischen Spiele

    Die Organisation UFC-Que Choisir warnt vor einem Anstieg der Hotelzimmerpreise in Paris und der Region Île-de-France während der Olympischen Spiele im Sommer 2024. Auch die Buchungsbedingungen würden sich verschärfen, so der Verband.

    Die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2024 in Paris auf der Seine verspricht spektakulär zu werden, und die Preise für Hotelzimmer an diesem Abend explodieren bereits heute. Die Verbraucherschutz-Organisation UFC-Que Choisir hat die Übernachtungspreise von 80 Hotels in der Nähe des Austragungsortes der Eröffnungsfeier im Abstand von 15 Tagen verglichen. „Der Durchschnittspreis für die Nacht vom 26. auf den 27. Juli 2024 betrug 1.033 Euro gegenüber 317 Euro vom 12. auf den 13. Juli, was einem Anstieg von 226 % entspricht“, so die Vereinigung.

    Insgesamt stieg der Preis für eine Übernachtung in der Region Île-de-France von 169 Euro im Juli 2023 auf 699 Euro während der Olympischen Spiele. UFC-Que Choisir geht noch weiter und prangert die Praktiken der Hoteliers an. Nach Angaben der Vereinigung würden 30 % der Hotels, die derzeit Zimmer anbieten, ein Minimum von zwei Übernachtungen verlangen. Einige zögern nicht, noch weiter zu gehen. Die Rechnung für die 15 Millionen erwarteten Touristen wird insgesamt sehr hoch ausfallen, da das Metroticket während der Olympischen Spiele auch auf 4 Euro erhöht wird und sogar die Preise für Sehenswürdigkeiten bereits ab Januar 2024 steigen werden.