Schlagwort: Holocaust

  • Mit Pierre-François Veil verliert Frankreich einen stillen Hüter der Erinnerung

    Mit Pierre-François Veil verliert Frankreich einen stillen Hüter der Erinnerung

    Mit dem Tod von Pierre-François Veil verliert Frankreich eine Persönlichkeit, die zwar selten im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit stand, jedoch eine zentrale Rolle in der französischen Erinnerungskultur zur Shoah spielte. Der Jurist, Sohn von Simone Veil, gehörte über Jahrzehnte zu jenen Akteuren, die die historische Aufarbeitung des Holocaust in Frankreich institutionell absicherten und zugleich gegen das schleichende Vergessen arbeiteten. Sein Tod markiert daher nicht nur das Ende eines persönlichen Lebenswegs, sondern auch einen symbolischen Einschnitt für die französische Gedächtnispolitik. Pierre-François Veil wurde 72 Jahre alt. Als Präsident der Fondation pour la mémoire de la Shoah hatte er in den vergangenen Jahren maßgeblich dazu beigetragen, die Arbeit der Stiftung auszubauen und an neue gesellschaftliche Herausforderungen anzupassen. Die Anfang der 2000er Jahre gegründete Institution unterstützt historische Forschung, Bildungsprogramme, Archive sowie Überlebende …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Ein Platz im Panthéon – und in der republikanischen Gewissensgeschichte

    Ein Platz im Panthéon – und in der republikanischen Gewissensgeschichte

    Frankreich ehrt den verstorbenen Robert Badinter. Mit seiner symbolträchtigen Aufnahme ins Panthéon feiert die Nation nicht nur einen Juristen, sondern ein Prinzip: das der Menschenwürde. Am 9. Oktober 2025, genau 44 Jahre nach der Abschaffung der Todesstrafe in Frankreich, ist der ehemalige Justizminister Robert Badinter symbolisch in das Pariser Panthéon eingezogen. Die Zeremonie stand dabei weniger für einen Akt der Verklärung als für eine republikanische Selbstvergewisserung. Denn mit Badinter wird eine Figur geehrt, die sich in besonderer Weise um die Verteidigung der Rechtsstaatlichkeit und der Menschenrechte verdient gemacht hat – und die bis zuletzt für ein Frankreich stand, das moralische Prinzipien höher stellt als politischen Opportunismus. Ein Grab bleibt, ein Denkmal entsteht Im Unterschied zu anderen Panthéon-Beisetzungen wurde der Leichnam Badinters nicht in das nationale Mausoleum überführt. Auf Wunsch seiner Familie verbleiben seine sterblichen Überreste im jüdischen G…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • „La France accomplissait l’irréparable“ – Wie Jacques Chirac das Gedenken an die Shoah veränderte

    „La France accomplissait l’irréparable“ – Wie Jacques Chirac das Gedenken an die Shoah veränderte

    Am 16. Juli 1995 trat Jacques Chirac, kaum zwei Monate im Amt als Präsident der Französischen Republik, vor das Mahnmal des einstigen Vélodrome d’Hiver in Paris und sprach Worte, die sich tief ins kollektive Gedächtnis der Nation einprägen sollten: Zum ersten Mal bekannte ein französisches Staatsoberhaupt offen die Mitverantwortung des französischen Staates an der Deportation von Juden während der deutschen Besatzung. Die Shoah wurde damit nicht mehr nur als deutsches Verbrechen erinnert, sondern auch als französisches Versagen anerkannt. Es war ein symbolischer Bruch mit einer jahrzehntelangen offiziellen Erinnerungspolitik – und ein Meilenstein für eine offenere, selbstkritischere Gedenkkultur in Frankreich.

    Die lange Leugnung der Verantwortung

    Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs hatte sich die französische Staatsführung, allen voran General Charles de Gaulle, auf eine Interpretation der Geschichte festgelegt, die die Kollaboration des Vichy-Regimes mit dem NS-Regime als abweichende Episode ohne Legitimität ansah. In der Logik dieser „républicanischen Kontinuität“ existierte zwischen der Republik und dem Vichy-Staat keine institutionelle Verbindung – die Verbrechen seien nicht von der Republik, sondern von einem illegalen, fremdgesteuerten Regime begangen worden.

    Diese Sichtweise wurde nicht nur von de Gaulle propagiert, sondern auch von seinen Nachfolgern übernommen. Besonders François Mitterrand hielt bis zu seinem Tod an der Trennung von Republik und Vichy fest. Auch persönliche Gründe dürften eine Rolle gespielt haben: Mitterrand war während der Besatzungszeit zunächst Beamter unter Vichy gewesen, bevor er sich später der Résistance anschloss. Noch 1994 legte er öffentlich einen Kranz am Grab von Marschall Pétain nieder – ein Akt, der international wie im eigenen Land für Empörung sorgte.

    Doch mit der Zeit geriet die offizielle Geschichtspolitik unter Druck. Historiker wie Robert Paxton und Michael Marrus zeigten auf, wie sehr das Vichy-Regime nicht nur unter Zwang, sondern aus eigenem Antrieb mit den Deutschen kollaborierte. Insbesondere die Rolle französischer Verwaltungsbehörden bei der Erfassung, Verhaftung und Deportation jüdischer Bürger wurde immer klarer dokumentiert – etwa im Fall der „rafle du Vel’ d’Hiv“, der Massenverhaftung von über 13.000 jüdischen Männern, Frauen und Kindern am 16. und 17. Juli 1942, bei der kein einziger deutscher Soldat beteiligt war.

    Der 16. Juli 1995: Ein rhetorischer und moralischer Einschnitt

    Vor diesem Hintergrund markierte Chiracs Rede einen klaren Bruch mit der bisherigen offiziellen Linie. Der Satz, der sich ins kollektive Gedächtnis einbrannte, lautete:

    „Ja, der Wahnsinn der Besatzer wurde unterstützt – von Franzosen, vom französischen Staat.“

    Diese Aussage hatte es in sich. Chirac sprach nicht nur von einzelnen Kollaborateuren, sondern benannte den „État français“ – die Regierung in Vichy – als handelnde Instanz. Damit wurde die Verantwortung nicht auf Abweichler oder historische Randfiguren abgeschoben, sondern auf die Institutionen selbst gelenkt, die die Republik in dieser Zeit faktisch ersetzt hatten. Chirac sagte weiter:

    „An diesem Tag beging Frankreich das Unwiederbringliche.“

    Mit diesen Worten erklärte er die Deportation und Ermordung zehntausender französischer Juden zu einem Teil der französischen Geschichte – nicht nur als Erinnerung an Opfer, sondern als Bekenntnis zur Täterschaft.

    Politische Reaktionen: Zwischen Zustimmung und Verstörung

    Chiracs Rede fand breiten Zuspruch – insbesondere in der jüdischen Gemeinde, bei Historikern und Überlebenden. Serge Klarsfeld, einer der engagiertesten Anwälte der Aufarbeitung, nannte sie einen „historischen Moment von ungeheurer Bedeutung“. Auch Simone Veil, ehemalige Präsidentin des Europäischen Parlaments und selbst Überlebende von Auschwitz, würdigte die Rede als Akt der Gerechtigkeit gegenüber den Opfern und ihren Familien.

    Gleichzeitig gab es auch deutliche Kritik, vor allem aus dem gaullistischen Lager. Einige Republikaner warfen Chirac vor, die nationale Kontinuität und die republikanische Unschuld in Frage zu stellen. Selbst François Mitterrand äußerte privat Bedenken: Die Republik sei nicht verantwortlich für ein Regime, das sie nicht anerkannt habe.

    Doch die öffentliche Wirkung der Rede ließ sich nicht mehr zurückdrehen. Sie wurde zu einem Katalysator für eine neue Phase der Erinnerungskultur in Frankreich.

    Folgen für das kollektive Gedächtnis

    In den Jahren nach 1995 folgten konkrete politische Schritte. Im Jahr 2000 wurde der 16. Juli offiziell zum nationalen Gedenktag für die Opfer rassistischer und antisemitischer Verbrechen des französischen Staates erklärt. 2005 wurde das „Mémorial de la Shoah“ in Paris neu eingeweiht – ein eindrucksvolles Dokumentationszentrum und Ort des Gedenkens.

    Auch die nachfolgenden Präsidenten schlossen sich Chiracs Linie an. François Hollande sagte 2012:

    „Diese Verbrechen wurden von Frankreich begangen.“

    Emmanuel Macron bekräftigte 2017 – zum 75. Jahrestag der Vel’ d’Hiv-Razzia – die Verantwortung des Staates und warnte vor jeder Form der historischen Relativierung. Dabei wandte er sich auch direkt gegen die Aussagen der rechtspopulistischen Politikerin Marine Le Pen, die behauptet hatte, Frankreich sei nicht für die Deportationen verantwortlich gewesen.

    Heute ist die Anerkennung der Mitverantwortung des französischen Staates fester Bestandteil der französischen Erinnerungskultur. Der einstige Tabubruch ist zur Staatsräson geworden.

    Frankreich hat mit diesem Schritt etwas getan, was in vielen Ländern noch aussteht: Es hat sich nicht nur an das Leid erinnert, sondern auch die eigene Rolle als Täterstaat anerkannt. Dieser Schritt war – und bleibt – unbequem. Aber er ist notwendig, um die Erinnerung an die Shoah nicht in ritualisierte Symbolpolitik verkommen zu lassen.

    Autor: P. Tiko

  • Helden in der Soutane – Als französische Geistliche jüdische Leben retteten

    Helden in der Soutane – Als französische Geistliche jüdische Leben retteten

    Mitten im Grauen des Zweiten Weltkriegs, während die Nazis Frankreich besetzten und das Vichy-Regime fleißig bei der Judenverfolgung mitmachte, gab es Menschen, die sich dem Wahnsinn entgegenstellten – leise, mutig, und oft im Verborgenen. Unter ihnen: Geistliche. Priester, Mönche, Nonnen, Pastoren….

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Schändung des Holocaust-Mahnmals in Paris: Russische Kampagne vermutet

    Schändung des Holocaust-Mahnmals in Paris: Russische Kampagne vermutet

    Am Montagabend, dem 13. Mai, und Dienstagmorgen, dem 14. Mai, wurden auf dem „Mur des Justes“ des Holocaust-Mahnmals in Paris rote Hände gesprüht. Diese Tat löste eine Welle der Empörung und Verurteilung aus allen politischen Richtungen aus. Die französische Polizei vermutet eine russische Desinformationskampagne hinter dieser Schändung.

    Überwachungskameras liefern entscheidende Hinweise

    Dank der Überwachungskameras konnte die Polizei den Vorfall detailliert nachverfolgen. Um drei Uhr morgens zeichneten die Kameras zwei Personen auf, die mit Spraydosen und Schablonen hantierten. Die Ermittler identifizierten die Täter schnell: Es handelt sich um zwei Bulgaren, die direkt nach der Tat Frankreich verließen. Gemeinsam mit einem oder zwei weiteren Verdächtigen fuhren sie am Morgen des 14. Mai mit einem Bus von der Gare de Bercy nach Brüssel.

    Ein Experte kommentierte die Ähnlichkeit dieser Aktion mit einem früheren Vorfall, bei dem im Herbst des letzten Jahres hunderte Davidsterne in Paris gesprüht wurden. Damals handelte es sich um Moldauer, doch die Parallelen in der Vorgehensweise lassen die Ermittler auch diesmal eine russische Einflussnahme vermuten.

    Weitere Vorkommnisse deuten auf russische Involvierung hin

    Zusätzlich untersucht die Polizei die Möglichkeit, dass Moskau auch hinter anderen jüngsten Vorfällen steckt. Ende März wurden auf der Île de la Cité, nahe der Kathedrale Notre-Dame, Warnungen wie „Achtung, Sturzgefahr vom Balkon“ auf zahlreiche Fassaden gesprüht. Diese Warnungen erschienen kurz nachdem die Immobilienvereinigung vor der Gefahr gewarnt hatte, dass Zuschauer bei den Olympischen Spielen 2024 die Balkone überfüllen könnten.

    Ein klares Muster: Einflussnahme durch Destabilisierung

    Diese Ereignisse passen in ein bekanntes Schema: gezielte Aktionen, die Unruhe stiften und das Vertrauen in der Gesellschaft untergraben sollen. Die russische Strategie der Desinformation und psychologischen Kriegsführung scheint darauf abzuzielen, die öffentliche Meinung in Europa zu destabilisieren.

    Die französischen Behörden sind entschlossen, diesen Bedrohungen entschlossen entgegenzutreten und arbeiten daran, weitere ähnliche Vorfälle zu verhindern. Die Überwachung der sozialen Medien und grenzübergreifende Zusammenarbeit werden dabei eine Schlüsselrolle spielen.

    Bleibt zu hoffen, dass diese gezielten Provokationen nicht den gewünschten Effekt erzielen und die Gesellschaft weiterhin wachsam und widerstandsfähig bleibt.

  • Schändung des Pariser Holocaust-Denkmals mit roten Handabdrücken

    Schändung des Pariser Holocaust-Denkmals mit roten Handabdrücken

    Die „Mauer der Gerechten“ im Holocaust-Memorial in Paris wurde mit roten Handabdrücken beschmiert. Diese beklagenswerte Aktion fand genau zum Jahrestag des ersten großen Razzias gegen französische Juden durch die Nazis im Jahr 1941 statt. Anne Hidalgo, die Bürgermeisterin von Paris, bezeichnete den Vorfall als „unaussprechlichen Akt“. Es wurden etwa 20 dieser Schmierereien direkt unterhalb der Wand entdeckt, die denjenigen gewidmet ist, die Juden während der Nazi-Besatzung von 1940-44 gerettet haben. Die Reaktionen auf diesen abscheulichen Akt waren prompt und scharf. Yonathan Arfi, Präsident des Rates jüdischer Einrichtungen in Frankreich (CRIF), nannte die Tat auf X, ehemals Twitter, einen „hasserfüllten Sammelruf gegen Juden“. Wie kann es sein, dass solch ein symbolträchtiger Ort Ziel eines Angriffs wird? Präsident Emmanuel Macron verurteilte diese Tat ebenfalls deutlich und sprach von „abscheulichem Antisemitismus“. Er betonte, dass diese Tat das Gedenken an die Opfer sowie die Ret…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Emmanuel Macron entzündete die Flamme unter dem Arc de Triomphe zum Gedenken an den Holocaust

    Emmanuel Macron entzündete die Flamme unter dem Arc de Triomphe zum Gedenken an den Holocaust

    Macron ist der erste Präsident, der an dieser jährlichen Zeremonie teilnahm, die von der Union der nach Auschwitz Deportierten organisiert wird. Emmanuel Macron hat am Donnerstagabend, den 27. Januar, anlässlich des internationalen Tages, der dem Gedenken an die Opfer des Holocaust gewidmet ist, die Flamme unter dem Triumphbogen in Paris wieder entzündet. Er ist der erste Präsident, der an dieser jährlichen Zeremonie teilnahm, die von der Union der nach Auschwitz Deportierten (UDA) organisiert wird. Der Präsident wurde von zwei Überlebenden des Holocaust begleitet: Esther Senot, die im September 1943 im Alter von 15 Jahren deportiert wurde, und Victor Perahia, der nach Bergen-Belsen deportiert wurde. In Begleitung von Geneviève Darrieussecq, der beigeordneten Ministerin für das Gedenken und die Kriegsveteranen, ehrte er auch Raphaël Esrail, den Präsidenten der UDA, der am Samstag im Alter von 96 Jahren in Lannion (Côtes-d’Armor) gestorben war. https://twitter.com/EmmanuelMacron/status/…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…