Schlagwort: Hitzewelle

  • Neue Hitzewelle: Die Temperaturen sollen erst ab Freitag wieder fallen

    Neue Hitzewelle: Die Temperaturen sollen erst ab Freitag wieder fallen

    Eine neue Hitzewelle sucht Frankreich in dieser Woche heim. In Okzitanien wird das Thermometer auf über 35 Grad klettern und erst ab Freitag wieder sinken.

    Diese Woche wird es im Südwesten wieder sehr heiß werden. Hier die Vorhersagen für die kommenden Tage.

    Am Dienstag, dem 2. August, wird sich die Hitzeperiode weiter intensivieren. Am Nachmittag dieses Tages sollen die Temperaturen 32°C in Tarbes , 35°C in Albi und 36°C in Carcassonne erreichen.

    Mittwoch, 3. August
    Am Mittwoch scheint die Sonne und Höchstwerte von 39 oder 40°C werden im Südwesten Frankreichs erreicht. In der Nacht sinken die Temperaturen nicht unter 20 bis 25 Grad.

    Donnerstag, 4. August
    Einige Wolken werden am Donnerstag vor allem in Lot, Gers und den Hautes-Pyrénées die Sonne verdecken, aber das wird nicht ausreichen, um die Temperaturen zu senken. Am Nachmittag werden 35°C in Toulouse, 36°C in Alès und 37°C in Carcassonne erreicht.

    Freitag, 5. August
    Am Freitag beginnen die Temperaturen langsam wieder zu sinken, da der Himmel über dem größten Teil Süd- und Westfrankreichs bewölkt sein wird. Die Höchsttemperaturen in Saint-Gaudens sollen bei 28°C und in Rodez, Perpignan und Toulouse bei 32°C liegen.

    Samstag, 6. August
    Am Samstag sinken die Temperaturen bei bewölktem Himmel weiter. Allerdings sollen immer noch 33°C in Toulouse, 34°C in Albi und Montauban und 36°C in Nîmes erreicht werden.

    Sonntag, 7. August
    Am Sonntag werden vom Westen her zahlreiche gewittrige Schauer erwartet, vor allem in den Departements Haute-Garonne, Ariège, Aveyron und Tarn. Die Höchsttemperaturen liegen dann im Südwesten zwischen 28 und 34 Grad.

  • Klimawandel: Wir werden uns an immer öfter auftretende Hitzewellen gewöhnen müssen

    Klimawandel: Wir werden uns an immer öfter auftretende Hitzewellen gewöhnen müssen

    Am Montag, dem 1. August, beginnt in Frankreich eine erneute Hitzeperiode. Die Journalistin Chloé Nabédian erklärt in der Sendung 8 Heures auf France 2, dass wir uns an aufeinanderfolgende Hitzewellen gewöhnen müssen.

    Ab Montag, dem 1. August, erlebt Frankreich eine weitere Hitzewelle. Wird man sich an diese aufeinanderfolgenden Hitzewellen gewöhnen müssen? „Leider ja, wir erleben jetzt all das, was die Fachleute des IPCC schon vor mehreren Jahren gesagt haben. Wir befinden uns wirklich in Hitzewellen, die intensiver und häufiger werden“, erklärt die Journalistin Chloé Nabédian in der 8-Uhr-Nachrichtensendung des Senders France 2.

    Vor 30 Jahren war es im Sommer nicht so heiß.
    „Es stimmt schon, dass es vor 20 – 30 Jahren im Sommer auch extrem heiß war. Es waren 30 – 33 °C. Aber wenn man heute von Hitze spricht, spricht man von 40 °C Hitze, und morgen wird man von 45 oder 50 °C Hitze sprechen, wenn es zu extrem hohen Spitzenwerten kommt. Das ist die Situation im Kontext der globalen Erwärmung. Wir müssen also viele Dinge in die Wege leiten, um uns letztendlich an diese Veränderung anpassen zu können“.

  • Hitzewelle: 5 Departements von Météo France auf Hitzewarnung Orange gesetzt

    Hitzewelle: 5 Departements von Météo France auf Hitzewarnung Orange gesetzt

    In den Pyrénées-Orientales, im Gard, in der Drôme, im Vaucluse und in der Ardèche herrscht seit Sonntag, dem 31. Juli, aufgrund der neuen Hitzewelle die Warnstufe Orange.

    „Für den Wochenbeginn wird eine neue Hitzewelle erwartet, die sich allmählich von Süden her ausbreitet. Zunächst werden die höchsten Temperaturen zwischen dem Roussillon, dem Rhonetal und der westlichen Provence beobachtet werden“, berichtet Météo France auf seiner Website. Aufgrund der Hitzewelle am Sonntag, dem 31. Juli, verhängte Météo France für fünf Departements in Südfrankreich die Warnstufe Orange Hitzewelle, eine Warnung, die auch am Montag noch gilt.

    Von 34 bis 37 Grad
    Die Departements Pyrénées-Orientales, Gard, Drôme, Vaucluse und Ardèche sind von dieser Warnstufe betroffen.

    Laut dem offiziellen Wetter- und Klimadienst in Frankreich wird „die Intensität und Dauer“ dieser neuen Hitzewelle allerdings „geringer sein als die der vorherigen Episode“. Am Sonntagnachmittag wurden vom Roussillon bis zur Provence bereits hohe Temperaturen mit Werten von 34 bis 37 Grad gemessen.

  • Neue Hitzewelle: Meteo France warnt vor sehr hoher Brandgefahr im Südwesten

    Neue Hitzewelle: Meteo France warnt vor sehr hoher Brandgefahr im Südwesten

    Ab Sonntag, dem 31. Juli, soll eine neue Hitzewelle über Frankreich hinwegziehen. Die hohen Temperaturen, der Mistral und die Tramontane stellen eine echte Bedrohung dar. Meteo France warnt vor einer „sehr hohen Brandgefahr“.

    Eine dritte Hitzewelle bricht über Frankreich herein. Das Thermometer wird laut Météo-France am Sonntag im Südosten auf 30 bis 37 Grad steigen, in Okzitanien sogar mindestens auf 34 bis 35 Grad. Ab Montag werden die Temperaturen unterhalb einer Linie Bordeaux-Lyon allgemein über 35°C liegen. Im Südosten sollen sie bis zu 39°C erreichen.

    Diese große Hitze wird vom Mistral und den Tramontane-Winden begleitet, wodurch sie zu einer großen Bedrohung wird. Meteo France warnt daher vor „sehr hoher Brandgefahr“ im Mittelmeerraum ab diesem Sonntag. Bedingt durch die „weiterhin sehr heißen und trockenen Bedingungen und einer zunehmend empfindlichen Vegetation“.

    Ein Feuer, das am Samstagnachmittag nördlich von Perpignan ausgebrochen war, zerstörte innerhalb kurzer Zeit 150 Hektar Vegetation. 370 Feuerwehrleute und einige Löschflugzeuge waren wegen der Tramontane nötig, um das Feuer einzugrenzen. Der Brand ist zwar jetzt unter Kontrolle, brennt aber auch am Sonntag stellenweise noch immer.

    Drei Hitzewellen in diesem Sommer
    Frankreich hat bereits im Juni eine frühe Hitzewelle erlebt und kommt gerade aus einer zweiten, die vom 12. bis 25. Juli dauerte und mehrere Brände verursachte, insbesondere in der Region Gironde, wo fast 21.000 Hektar Wald zerstört wurden.

    Die jetzt beginnende neue Hitzewelle „stellt die 45. seit 1947 registrierte Hitzewelle dar“, „die drittintensivste“ und „die fünftlängste“, so die Website von Météo-France.

    Zu den hohen Temperaturen gesellte sich im Juli eine historische Trockenheit – der Juli 2022 ist wahrscheinlich der trockenste Juli seit Beginn der Aufzeichnungen.

  • Hitze aus Nordafrika: Auch in der kommenden Woche Spitzenwerte von 38°C in Frankreich

    Hitze aus Nordafrika: Auch in der kommenden Woche Spitzenwerte von 38°C in Frankreich

    Auch in der nächsten Woche werden die Temperaturen wieder steigen und stellenweise Spitzenwerte von 38°C erreichen. Eine neue Hitzewelle kommt auf Frankreich zu.

    Die Hitze war nie richtig weg und nächste Woche hat sie Frankreich wieder fest im Griff, mit Temperaturen, die stellenweise bis zu 38°C erreichen. Die Temperaturen waren seit einigen Tagen leicht gesunken und es hat zeitweise sogar geregnet. Diese Atempause war offensichtlich nur von kurzer Dauer, denn ab Samstag meldet Météo France wieder Temperaturen um die 30°C, die am Sonntag auf 33°C steigen werden, um dann bis Mittwoch oder Donnerstag noch weiter zu steigen.

    Hochdruckgebiet und Tiefdruckgebiet
    Das Hin und Her seit einigen Wochen wird immer durch das gleiche Szenario hervorgerufen. Zum wiederholten Mal bildet sich ein ziemlich großes Hochdruckgebiet, das sich über den gesamten Atlantik erstreckt. Dieses Hoch blockiert die Zufuhr von kühlerer Meeresluft. Dazu passend liegt jedesmal ein kleines Tief über Spanien. Die heisse Luft aus Nordafrika strömt wegen des Tiefs über Spanien nördlich nach Frankreich. Seit einigen Wochen wiederholt sich dieses Szenario immer wieder auf die gleiche Weise.

  • Hitzewelle: 13 Departements bleiben am Montag auf der Hitze-Warnstufe Orange

    Hitzewelle: 13 Departements bleiben am Montag auf der Hitze-Warnstufe Orange

    Météo France hat auch am Montagmorgen die Hitzewarnung Orange für 13 Departements aufrechterhalten, die sich überwiegend im Südosten Frankreichs befinden.

    Die große Hitze ist noch nicht vorbei, ein Teil Frankreichs leidet noch immer unter hohen Temperaturen. Nachdem Frankreich fast den ganzen Juli über von einer Hitzewelle heimgesucht wurde, die vor allem im Westen für Rekorde sorgte, ist die Hitzewelle immer noch in vollem Gange, diesmal jedoch im Südosten.

    Météo France hat daher in seinem Warnbericht vom Montag, dem 25. Juli um 6 Uhr, die Warnstufe Orange für 13 Departements aufrechterhalten.

    Am Montag erwarten die Vorhersagen erneut Temperaturen zwischen 35 und 38 °C in den Departements im Südosten. Die Vorhersagen gehen davon aus, dass das Quecksilber ab Dienstag „spürbar“ zu sinken beginnt.

    In weiteren Departements im Osten Frankreichs gilt Hitzewarnstufe Gelb.

    Neben der Hitzewelle sagt Météo France auch Gewitter in einem großen Teil Frankreichs voraus. Vom südlichen Zentralmassiv bis zum Nordosten des Landes und in den Alpen wird mit Gewittern gerechnet. Auch ein Teil der Pyrenäen ist betroffen.

  • Pyrénées-Atlantiques: Tod eines Kleinkindes, das bei der Hitze in einem Auto vergessen wurde

    Pyrénées-Atlantiques: Tod eines Kleinkindes, das bei der Hitze in einem Auto vergessen wurde

    Ein 14 Monate altes Baby wurde in Bordes im Département Pyrénées-Atlantiques tot aufgefunden. Es wurde anscheinend von seinem Vater im Auto vergessen und hat die heißen Temperaturen nicht überlebt.

    Am Mittwochnachmittag, dem 20. Juli, starb ein Baby auf einem Parkplatz in Bordes im Département Pyrénées-Atlantiques. Sein Vater, der morgens zur Arbeit gefahren war, soll es allein im Auto gelassen haben, ohne es in der Krippe abzugeben, berichtet der Sender RTL. Die heißen Temperaturen sollen der Grund für den Tod des Kindes gewesen sein, das von seinem Vater im Innenraum des Fahrzeugs vergessen worden war.

    Der Alarm wurde von der Kinderkrippe in Assat, einer Gemeinde in der Nähe von Pau, ausgelöst, wo das Kind normalerweise erwartet wurde. „Ich wurde gestern Abend von der Krippe in Assat davon unterrichtet, dass am Nachmittag ein Kind gestorben ist“, berichtet Jean-Christophe Rhaut, Bürgermeister der Gemeinde, gegenüber dem Sender RTL.

    Erst vor kurzem hatte sich in der Gemeinde Saint-Nazaire ein fast identisches Drama ereignet, das einem anderen Baby das Leben kostete.

  • Hitzewelle: Zahlreiche Temperaturrekorde wurden am Montag in Frankreich gebrochen

    Hitzewelle: Zahlreiche Temperaturrekorde wurden am Montag in Frankreich gebrochen

    Am Montag, dem 18. Juli, wurden in Frankreich zahlreiche Temperaturrekorde gebrochen. An manchen Orten kletterte das Thermometer auf über 42°C!

    Montag, der 18. Juli, sollte der heißeste Tag der Hitzewelle werden, die seit Tagen in Frankreich herrscht. Und das bestätigte sich am Montagabend mit historischen Temperaturrekorden in ganz Frankreich, von Brest über Nantes bis Biscarrosse, wie Meteo France mitteilt.

    Nach vorläufigen Werten um 17 Uhr zeigte das Thermometer in Brest 39,3°C (gegenüber einem vorherigen Rekord von 35,1°C im August 2003), in Saint-Brieuc 39,5°C (gegenüber 38,1°C im August 2003), in Nantes 42°C (gegenüber 40,3°C im Juli 1949) oder in Biscarrosse 42,6°C (gegenüber 41,7°C im Juni 2022).

    Die Rekorde wurden in den Departements Finistère, Côtes d’Armor, Loire Atlantique und Landes verzeichnet, die alle von Météo France auf die Warnstufe Rot gesetzt worden waren. Neben ihnen waren elf weitere Departements am Montag, dem 18. Juli, ebenfalls von der Warnstufe Rot betroffen.

    Auch in den 69 französischen Departments, in denen „nur“ Warnstufe Orange gilt, wurden große Hitzewellen registriert. Sieben dieser Departments liegen im Südwesten, wo die 40 °C-Marke häufig überschritten wurde.

    Temperaturrückgang ab Dienstag
    Laut Météo France werden die Temperaturen ab Dienstag, 19. Juli, soweit sinken, dass die rote Hitzewarnung aufgehoben werden sollte.

    Am Mittwoch „wird die große Hitze nur noch das südöstliche Viertel betreffen, mit weiterhin sehr warmen Nächten“, erklären die Meteorologen.

    Parallel dazu hat Météo France auch einen „Temperatursturz von 15 bis 20 °C“ angekündigt, der von „Westwindböen von 60 bis 70 km/h“ begleitet wird und „von der baskischen Küste bis zum Becken von Arcachon zwischen 18 und 21 Uhr“ hereinbrechen wird. Die Temperaturen werden somit von 40 °C am späten Nachmittag auf 21 °C am nächsten Morgen fallen.

  • Hitzealarm: Rekordhitze am Montag in ganz Frankreich erwartet

    Hitzealarm: Rekordhitze am Montag in ganz Frankreich erwartet

    Die heißen Temperaturen schreiten in ganz Frankreich voran und erreichen am heutigen Montag Spitzenwerte. Die gesamte Westküste ist betroffen. In 15 Departements herrscht Alarmstufe Rot und es werden Rekordtemperaturen erwartet.

    Wird dieser Montag, der 18. Juli, wirklich der heißeste Tag seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Frankreich? Die Vorhersage-Karte hat sich in weiten Teilen der Atlantikküste eine scharlachrote Farbe angenommen. In 15 Departements herrscht Hitzewarnung Rot, darunter auch in der Gironde, wo die Feuer am Sonntagabend wieder an Intensität zugenommen haben. Die Höchsttemperaturen werden überall über 30°C liegen und in der westlichen Hälfte Frankreichs, vom Atlantik bis zum Rhonetal, zwischen 38 und 40°C.

    Der Höhepunkt der seit 1947 45. Hitzewelle in Frankreich wird auf der Westseite des Landes erwartet, insbesondere in der Bretagne, die bislang von der grossen Hitze verschont blieb. Gestern Nachmittag, am Sonntag, wurden bereits in den Departements Landes, Gironde, Gers, Haute-Garonne, Lot und Pyrénées-Atlantiques Spitzenwerte von über 40°C gemessen.

    Der Höhepunkt wird im Laufe des Tages erwartet.
    Gegen 5 Uhr am Montagmorgen wurden von der Mittelmeerregion bis zur Atlantikküste meist mehr als 20°C gemessen. In Dourgne im Departement Tarn ist das Thermometer auch in der Nacht nicht unter 30°C gesunken!

    Der Montag markiert den Höhepunkt dieser Hitzewelle auf der Westseite des Landes mit extremen Werten: Die 40-Grad-Marke soll in den Departements mit Warnstufe Rot häufig erreicht oder überschritten werden. Gleichzeitig gewinnt die große Hitze in Richtung Norden und Osten des Landes an Fahrt, während sie im Südosten anhält.

    Die Temperaturen sind hoch: 33°C in Lille, 39°C in Nantes, 32°C in Marseille, 37°C in Toulouse und Biarritz.

    Es werden einige Temperaturrekorde gebrochen. In Brest wurde der absolute Rekord von 35,2°C vom Juli 1949 (im August 2003 wurden 35,1°C gemessen) bereits am gestrigen Sonntagnachmittag erreicht. Er soll am heutigen Montagnachmittag überschritten werden. In der Bretagne ist ein solches Hitzenniveau absolut außergewöhnlich.

    Alarmstufe Rot ab Dienstagmorgen aufgehoben
    Die am Sonntag ausgegebene „rote“ Warnung, die den Bewohnern der betroffenen Gebiete empfiehlt, angesichts „gefährlicher Phänomene von außergewöhnlicher Intensität“ „absolute Wachsamkeit“ walten zu lassen, gilt für die folgenden Departements: Charente, Charente-Maritime, Côtes-d’Armor, Dordogne, Finistère, Gers, Gironde, Ille-et-Vilaine, Landes, Loire-Atlantique, Lot-et-Garonne, Maine-et-Loire, Morbihan, Deux-Sèvres und Vendée.

    Einundfünfzig Departements sind außerdem auf der Warnstufe Orange (was so viel bedeutet wie „Seien Sie sehr wachsam“) und der Rest Frankreichs – mit Ausnahme von Corse-du-Sud – auf Gelb („Seien Sie aufmerksam“).

    Zu beachten ist eine teilweise ausgeprägte Gewitterentwicklung heute Nachmittag auf der Alpensüdseite (gelbe Wachsamkeit „Gewitter“): Schauer, die in kurzer Zeit zu starken Niederschlägen führen können.

    Die rote Hitzewarnung wird aller Voraussicht nach Dienstag ab 6 Uhr aufgehoben werden können. Am Mittwoch „werden die starken Hitzewellen nur noch das südöstliche Viertel betreffen, mit weiterhin sehr warmen Nächten“, so Météo France.

    Ganz Europa betroffen
    Die Zunahme solcher extremen Wetterphänomene ist laut Wissenschaftlern eine direkte Folge der globalen Erwärmung, da der Ausstoß von Treibhausgasen sowohl die Intensität als auch die Dauer und Häufigkeit dieser Phänomene erhöht.

    Die große Hitze facht die Brände an, die sich in den letzten Tagen insbesondere in den Wäldern der Gironde und in Bouches-du-Rhône vervielfacht haben.

    Die Hitzewelle betrifft ganz Westeuropa und hat auch in Spanien und Portugal zu Waldbränden geführt. Im Vereinigten Königreich gab die Wetterbehörde die erste „rote Warnung für extreme Hitze“ in der Geschichte des Landes heraus.

  • Hitzewelle: Viertes Kernkraftwerk darf wärmeres Wasser als üblich freisetzen, um weiter arbeiten zu können

    Hitzewelle: Viertes Kernkraftwerk darf wärmeres Wasser als üblich freisetzen, um weiter arbeiten zu können

    Und das zu einer Zeit, in der 29 von 56 französischen Reaktoren aus verschiedenen Gründen nicht verfügbar sind.

    Einem weiteren Atomkraftwerk, dem AKW Bugey im Departement Ain, wurde eine vorübergehende Ausnahme von den Umweltvorschriften gewährt, damit es während der Hitzewelle „mit einem minimalen Leistungsniveau“ weiterarbeiten kann, wie aus einem Erlass hervorgeht, der am Sonntag, dem 17. Juli im Journal Officiel veröffentlicht wurde.

    „Die Reaktoren des Kernkraftwerks Bugey, die Kühlwasser in die Rhône einleiten, können während des festgelegten Zeitraums (…) diese Einleitungen weiterhin vornehmen, solange die Erwärmung nach der Vermischung der Abwässer in der Rhône (…) im Tagesmittelwert 3°C nicht überschreitet“, heißt es in dem Erlass vom Sonntag.

    Die Hälfte des französischen Atomparks ist abgeschaltet
    Bereits am Freitag war eine Ausnahmegenehmigung für die Kernkraftwerke Golfech (Tarn-et-Garonne), Blayais (Gironde) und Saint-Alban (Isère) erteilt worden. Für diese drei Kraftwerke und jetzt auch das Kraftwerk Bugey wurde die Genehmigung bis zum 24. Juli erteilt. Derzeit sind 29 von 56 französischen Reaktoren aus verschiedenen Gründen nicht am Netz.

    Lesen Sie auch: Hitzewelle: 3 Atomkraftwerke stellen Antrag auf Umweltausnahmegenehmigung

    Seit 2006 hat jedes Kraftwerk vorgeschriebene Grenzwerte für die Temperatur der Wassereinleitungen, die nicht überschritten werden dürfen, um die umliegenden Flüsse nicht zu stark zu erwärmen und die Flora und Fauna zu schützen. Die Kraftwerke pumpen Wasser zur Kühlung der Reaktoren aus den Flüssen ab, bevor sie es wieder einleiten. Eine solche Ausnahmeregelung, mit der das reibungslose Funktionieren der Stromversorgung sichergestellt werden soll, wurde bislang nur einmal genutzt, nämlich im Jahr 2018 für das Kraftwerk Golfech für 36 Stunden.