Schlagwort: Hitzewelle

  • Frankreich: Die Hitze im August verursachte etwa 400 zusätzliche Todesfälle – Sterblichkeitsrate stieg um 5,4%

    Frankreich: Die Hitze im August verursachte etwa 400 zusätzliche Todesfälle – Sterblichkeitsrate stieg um 5,4%

    In Frankreich gab es während der großen Hitzewelle, die vom 11. bis 26. August 52 Departements heimsuchte, fast 400 Todesfälle mehr als normal, so Schätzungen von Santé Publique France. Nach Schätzungen von Santé Publique France gab es in Frankreich während der Hitzewelle, die vom 11. bis 26. August über 52 Departements lag, etwa 400 Todesfälle mehr als üblich. Dies entspricht einem Anstieg der Sterblichkeit um +5,4% in diesem Zeitraum. Die am stärksten betroffene Altersgruppe waren Personen im Alter von 75 Jahren und mehr. Die Auswirkungen auf die Sterblichkeit waren in den einzelnen Departements recht unterschiedlich, was insbesondere auf die Anzahl der Hitzetage und die Intensität der Hitze, aber auch auf die Art der betroffenen Bevölkerung zurückzuführen ist. So waren die Regionen mit den meisten Todesfällen die Auvergne-Rhône-Alpes mit 169 überschüssigen Todesfällen (+7,3 %) und Nouvelle Aquitaine mit 120 überschüssigen Todesfällen (+9,5 %). Die Zahln sind in mehrfacher Hinsicht n…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Paris: Touristen und Einwohner leiden unter der Hitzewelle

    Paris: Touristen und Einwohner leiden unter der Hitzewelle

    Seit Freitag, 8. September, verhängte Météo-France für 14 Departements die Alarmstufe Orange für große Hitzebelastung. In Paris leiden Touristen und Einwohner und machen sich Sorgen um die globale Erwärmung. Die Touristen sind am Trocadéro (Paris) sehr früh dran, und das nicht nur wegen der Fotos. Wenn einige ihre Sight-Seeing-Touren in die frühen Morgenstunden vorverlegt haben, liegt das daran, dass für diese Septembertage bis zu 35 °C angekündigt sind. „Es ist besser, den Eiffelturm am frühen Morgen zu sehen, wenn es noch kühl ist“, erklärt ein Tourist gegenüber dem Sender Franceinfo. Veränderte Urlaubsplanung für die einen, und für die anderen ein früher Jogginglauf. Die Mutigsten opfern ihr morgendliches Ritual auch der derzeitigen Hitzewelle nicht. „Ich vertrage die recht hohen Temperaturen schlecht. Nachts kann ich kaum schlafen…“, sagte ein besorgter Jogger vor der Kamera. Starke LuftverschmutzungDiese Bedenken werden von einer Yoga-Anhängerin geteilt. „Ich denke, dass wir auf…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Hitzewelle im September: 14 Departements von Météo-France auf Warnstufe Orange gesetzt

    Hitzewelle im September: 14 Departements von Météo-France auf Warnstufe Orange gesetzt

    Im Wetter-Bulletin vom Donnerstagnachmittag hat Météo France die Departements Ile-de-France und Centre-Val de Loire ab Freitagmittag auf die Warnstufe Orange wegen hoher Hitzebelastung gesetzt. Es ist das erste Mal seit 2004, dass eine solche Hitzewarnung ausserhalb der Sommerperiode ausgelöst wird, so Météo-France. Am Donnerstag, dem 7. September, wurde angekündigt, dass für Freitag in 14 französischen Departements die Warnstufe Orange für hohe Wärmebelastung ausgegeben wird. Ab Mittag werden folgende Departements betroffen sein: Paris, Seine-et-Marne, Yvelines, Essonne, Hauts-de-Seine, Seine-Saint-Denis, Val-de-Marne, Val-d’Oise, Indre-et-Loire, Cher, Eure-et-Loir, Indre, Loiret und Loir-et-Cher.

    In diesen 14 Departements hält die starke Hitze tagsüber an und auch die Nachttemperaturen sollen in den nächsten Tagen nochmals ansteigen, so Météo France. Für den Freitag wurden ausserdem siebenunddreißig Departements auf Hitze…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Septemberhitze: Rekordtemperaturen in der Bretagne

    Septemberhitze: Rekordtemperaturen in der Bretagne

    In der Bretagne waren die letzten Tage die wärmsten seit Beginn des Jahres. Am Dienstag, dem 5. September, wurden insbesondere in Lannion und Saint-Brieuc Rekordtemperaturen gemessen.

    Emma Lasaga ging am Mittwoch, dem 6. September, in den frühen Morgenstunden joggen. Sie besucht ihren Bruder in der Bretagne  und die Temperaturen der letzten Tage überraschten sie. „Ich wollte etwas Abkühlung suchen, weil es überall in Frankreich heiß ist. Man kommt in die Bretagne, um etwas Kühle zu finden, aber das ist gar nicht so einfach“, sagte sie gegenüber dem Sender France 2. Überall in der Bretagne steigt das Thermometer nach einem eher trüben und kühlen Sommer jetzt in die Höhe. Die letzten Tage waren die heißesten des Jahres. Für die Region kommt diese Wärme ungewöhnlich spät. Ein Rentner sucht auf seinem Boot nach etwas Abkühlung. „Wir hier sind die große Hitze nicht gewohnt“, gibt er zu.

    Diejenigen, die am meisten leiden, sind die, die im Freien arbeiten müssen. Die Landvermesser, die das ganze Jahr über draußen sind, haben den außergewöhnlichen Charakter dieser Hitzewelle sehr wohl bemerkt. „Ich kann den Winter kaum erwarten“, versichert einer von ihnen. In der prallen Sonne herrschten am Mittwochmorgen bereits 25 °C, als die Terrasse eines Restaurants aufgebaut wurde. In der Küche laufen die Öfen auf Hochtouren und die Wärme wird schier unerträglich. Restaurantbesitzerin Marlène Gouzy führt die Hitze der letzten Tage auf die globale Erwärmung zurück. Die außergewöhnlichen Temperaturen sollen mindestens bis zum 11. September anhalten.

  • Hitzewelle im September: Temperaturrekorde in ganz Frankreich gebrochen

    Hitzewelle im September: Temperaturrekorde in ganz Frankreich gebrochen

    So eine Hitzewelle hat es in Frankreich in einem September noch nie gegeben. Am Montag, dem 4. September, wurden am Nachmittag neue Temperaturrekorde aufgestellt, u. a. in Poitiers mit 37 Grad, La Rochelle, Limoges und Aix-en-Provence, und das dürfte auch in den nächsten Tagen so weitergehen.

    Sportstunde in einem Garten in Bordeaux (Gironde). Der Fitness-Trainer hat für seine Schüler extra eine frühe Stunde gewählt, um die große Hitze zu vermeiden. Um 9 Uhr morgens ist es bereits 23 Grad warm, und bei Anstrengung steigt die Körpertemperatur schnell an. Der Sommer geht in die Verlängerung und man muss sich anpassen. Während einige ihre Sporteinheit beenden, beginnen andere schon mit der Arbeit. Die Arbeiter werden den ganzen Tag im Freien sein müssen, ohne angepasste Arbeitszeiten. „Wir versuchen, morgens so viel wie möglich zu tun, damit wir es nachmittags ruhiger angehen können“, sagt einer von ihnen gegenüber Franceinfo.

    Auf einem Markt im Zentrum der Stadt Bordeaux trotzen die Menschen der Hitze: Es werden bereits 28 Grad gemessen. An vorderster Front stehen die Händler. William Syna hat nicht damit gerechnet, dass er zu dieser Jahreszeit noch so viel Hitze erdulden muss. „Man muss es eben aushalten. Mit der Hitze der Kochgeräte, Fritteuse und Plancha, ist das nicht so einfach“, sagt der Manager des Foodtrucks „Chez Willy“. Die Temperaturen sind am Montagnachmittag in Bordeaux noch auf 35 Grad gestiegen und sollen die ganze Woche über ähnlich hoch bleiben.

  • Wetter der kommenden Woche in Frankreich – Hitze ist angesagt

    Wetter der kommenden Woche in Frankreich – Hitze ist angesagt

    Eine neue Hitzewelle erfasst Frankreich in dieser Woche. Für einen September werden Rekordtemperaturen erwartet.

    Das neue Schuljahr beginnt in Frankreich mit wahrem Urlaubswetter. Für die kommenden Tage ist in weiten Teilen des Landes warmes, ja sogar sehr warmes Wetter angesagt. Dazu kommen starker Wind aus dem Süden und Saharasand, der seit Sonntag aus Afrika herüber weht. 

    Die Hitze, die am Sonntag im Süden begann, wird sich bis zum Ende der Woche über drei Viertel Frankreichs erstrecken. Die Höchstwerte werden zwischen 30°C und 35°C liegen, was 5°C bis 10°C über den landesweiten Durchschnittswerten für einen Monat September liegt. In der Region Nouvelle-Aquitaine werden fast 40°C erwartet. In Paris wird es jeden Tag dieser Woche über 30°C heiß werden. Montag und der Dienstag sollen landesweit die wärmsten Tage werden. Die einzigen Regionen, in denen die Hitze etwas weniger ausgeprägt sein wird, sind die Nordküsten der Bretagne, die Region Hauts-de-France und der Norden Lothringens.

    Hitze im September ist keine Seltenheit. I. Jahr 2022 erreichten die Temperaturen 40,2°C in Pissos im Departement Landes. 34,3°C wurde es in Paris im Jahr 2020 oder 38,7°C in Biarritz im Jahr 2016, so La Chaîne Météo. Die aktuelle Luftmasse ist allerdings für die Jahreszeit außergewöhnlich warm. Im Westen und in Zentralfrankreich werden möglicherweise Hitzerekorde fallen. In der Region Bordeaux oder in Paris könnten bisherige Rekordtemperaturen knapp überschritten werden.

    Diese Wetterlage erklärt sich durch ein Hochdruckgebiet über dem Mittelmeer, das bis nach Deutschland reicht. Es wird diese Woche weitgehend stabil bleiben und warme Luftmassen aus Nordafrika nach Europa schaufeln, wodurch sich eine Wärmekuppel aufbaut. Die Luft aus der Sahara wird auch eine Sandwolke über Frankreich aufsteigen lassen.

    Sandwinde aus der Sahara sind ein Wetterphänomen, das sich in den letzten Jahren mehrmals im Jahr gezeigt hat. Sand aus Nordafrika steigt über das Mittelmeer in den Himmel auf und landet in Frankreich. Er verursacht einen milchigen Himmel mit orangen/ockerfarbenen Tönen. Der Sand ist bereits am Sonntag im Südwesten Frankreichs angekommen und wird sich zu Beginn der Woche über das ganze Land ausbreiten. Südlich der Garonne wird der Himmel wahrscheinlich den ganzen Tag über gelblich aussehen.

    Die Hitze soll bis zum nächsten Wochenende anhalten. Die Ankunft eines Tiefdruckgebiets zum Wochenende wird die Temperaturen wieder sinken lassen.

  • Frankreich: Mit 44,4°C im Departement Gard wurden auch am Donnerstag neue Temperaturrekorde aufgestellt

    Frankreich: Mit 44,4°C im Departement Gard wurden auch am Donnerstag neue Temperaturrekorde aufgestellt

    In der Hitzewelle, die sich seit mehreren Tagen über die Südhälfte Frankreichs gelegt hat, wurden sehr hohe Temperaturen registriert. Die lokal gemessenen Werte überschritten am Donnerstag in Okzitanien teilweise die 44°C-Marke.

    Zwischen dem 23. und 24. August wurden laut der Beobachtungsstelle Keraunos in Frankreich nicht weniger als 100 Hitzerekorde gebrochen.

    Laut dem Sender France 3 wurde am Donnerstag in Salindres im Departement Gard eine Höchsttemperatur von 44,4 °C gemessen (der bisherige Rekord lag bei 44 °C im Jahr 1947), dicht gefolgt von Siran im Gard (44,2 °C) und Xaintrailles im Lot-et-Garonne mit 43,2 °C, einem seit 1952 nicht mehr gemessenen Wert.

    In Belis im Departement Landes erlebten die Bewohner am Mittwoch 42,9 °C, was den bisherigen Rekord aus dem Jahr 2019 übertraf. Auch in den Pyrénées-Atlantiques wurden am Donnerstag 41,9 °C gemessen.

    Die heissen Tage sind mit extrem warmen Nächten verbunden, „mit Temperaturen, die sich über 25 °C halten, wie in Nizza, Menton, Narbonne, Toulouse oder Bordeaux“, so Météo France. Bei einer solch extremen Hitzewelle werden die in den betroffenen Gebieten lebenden Menschen auf eine harte Probe gestellt.

    Hitzewarnung Rot in 17 Departements bis Freitagmorgen.
    Glücklicherweise prognostiziert die Wetterbehörde, dass die hohe Wärmebelastung am Freitag um 6 Uhr enden wird. Innerhalb von 24 Stunden werden die Temperaturen um 10 Grad sinken – was dann immer noch warm ist – , bevor das Thermometer von Freitag auf Samstag erneut fallen wird. An manchen Orten werden die Temperaturen innerhalb von 48 Stunden um 20 Grad sinken.

  • Franzosen auf der Suche nach Abkühlung fahren in die Bretagne und die Normandie

    Franzosen auf der Suche nach Abkühlung fahren in die Bretagne und die Normandie

    Touristen und Urlauber fliehen vor der großen Hitze in die Bretagne oder die Normandie. Die Hitzekuppel über dem Süden bringt der Tourismusbranche in diesen Regionen des Nordens Glück.

    Am Strand von Pléneuf-Val-André in der Region Côtes-d’Armor gibt es keine Sonnenschirme. Der Wind weht und es ist nicht wärmer als 22 °C. Auf dem Campingplatz der Gemeinde genießen die Touristen die kühle bretonische Luft. „Wir sind sehr glücklich, hier zu sein, nur 22 oder 23 °C zu haben, das ist wirklich toll“, freut sich einer von ihnen auf dem Sender France 3. „Es ist gut, es ist luftig, nachts ist es kühl (…) Wir hatten gesagt, dass wir vielleicht morgen wieder abreisen würden, aber nein, wir bleiben noch ein bisschen“, sagt ein anderer.

    Milde Temperaturen
    Die gleiche Anziehungskraft auf die Touristen hat dieses Jahr die Küste der Normandie. Auch hier flieht man vor der großen Hitze, die im Rest des Landes herrscht. Am Strand von Luc-sur-Mer entdeckt eine Frau aus der Auvergne die Vorteile der Region: „Wir haben nicht die Folgen der Hitze. Ich weiß, dass in der Auvergne meine Nachbarin heute Morgen 35 °C hatte, mir geht es besser, ich hatte nur 21 °C, das ist top.“ Am Mittwoch, dem 23. August, war es in der Normandie nicht mehr als 21 °C warm, weit entfernt von der Hitzewelle, die zur Zeit gerade den größten Teil Frankreichs heimsucht.

  • Hitzewelle: In Toulouse wurde am Mittwoch die 42 °C-Marke überschritten – neuer Rekord

    Hitzewelle: In Toulouse wurde am Mittwoch die 42 °C-Marke überschritten – neuer Rekord

    Météo France registrierte an der Station Blagnac (Haute-Garonne) am Mittwoch um 15 Uhr eine Lufttemperatur von 41,3 °C. Damit wurde der bisherige Rekord von 40,7 °C vom 4. August 2003 überschritten. Um 17 Uhr lag die Temperatur dann schon bei 42,3 °C. Und laut den Daten der Wetterstationen von Toulouse Métropole war es am Mittwoch um 17:30 Uhr in Toulouse im Stadtteil La Cépière 42,7 °C heiss.

    Nach 20 Jahren wurde am Mittwoch, dem 23. August, im Großraum Toulouse ein neuer Hitzerekord aufgestellt, wie Météo France mitteilt. „Die Temperaturen stiegen bis auf 41,3 °C um 15 Uhr in Blagnac. Der bisherige Rekord stammte vom 4. August 2003, als die Lufttemperatur 40,7 °C erreichte. Auch in Saint-Félix-Lauragais wurde heute der Hitzerekord gebrochen, es wurden 40 °C überschritten, der bisherige Rekord datiert vom 25. Juli 2006 mit 38,1 °C“, meldete Jean-Frédéric Bondet, Beratungsprognostiker im interregionalen Zentrum von Météo France am Mittwoch kurz nach 15 Uhr.

    Nur zwei Stunden später, um 17 Uhr wurden in Blagnac 42,3°C gemessen und damit laut Météo France „der Hitzerekord für alle Monate seit 1947 in Blagnac pulverisiert“.

    Das Departement Haute-Garonne, das nach Juni 2022 zum zweiten Mal unter „roter“ Hitzewarnung steht, hat am Mittwoch, 23. August, überall im Departement eine Reihe von Hitzerekorden zu verzeichnen gehabt. Das wird sich möglicherweise auch am Donnerstag, dem 24. August, fortsetzen, bevor am Abend einige Gewittern erwartet werden.

    Um 17:30 Uhr am Mittwoch betrug die Temperatur laut den Daten der Wetterstationen von Toulouse Métropole in Toulouse im Stadtteil La Cépière 42,7°C.

    Neben den Höchstwerten am Tag wurden in der Nacht auch noch nie zuvor erreichte Temperaturen verzeichnet. Am kühlsten waren noch die 25 °C in Saint-Félix-Lauragais, während die höchste jemals gemessene Tiefsttemperatur bis dahin bei 23,2 °C am 16. Juli 2022 lag. In Blagnac lag der Rekord bei 24,1 °C, nicht weit entfernt vom absoluten Rekord von 24,6 °C.

    Die Nacht war besonders heiß, um Mitternacht wurden in Blagnac 30,7 °C und in Francazal 30 °C gemessen. In der kommenden Nacht wird es sicherlich ähnlich sein, denn erst ab Freitag sollen die Temperaturen wieder sinken.

  • Hitzewelle: Der Dienstag stellt neuen Hitzerekord für einen Spätsommer in Frankreich auf

    Hitzewelle: Der Dienstag stellt neuen Hitzerekord für einen Spätsommer in Frankreich auf

    Der Rekord vom Montag wurde am Dienstag bereits übertroffen: der 22. August war der heißeste Tag, der in Frankreich nach einem 15. August je gemessen wurde. Mit einer nationalen Durchschnittstemperatur von 27,1 Grad.

    Dieser Wert wurde in Frankreich seit 1947 nur 24 Mal erreicht oder überschritten, hauptsächlich in den letzten 20 Jahren, und noch nie so spät im August, so Météo-France. Am Montag lag der nationale Thermoindikator (Tagesmittel der durchschnittlichen Lufttemperatur, die an 30 repräsentativen Wetterstationen des Landes gemessen wird) bei 26,63 °C, womit der bisherige Rekord vom 19. August 2012 (26,44 °C) übertroffen wurde.