Schlagwort: Hitze

  • Alpes-Maritimes: Das Dorf Coaraze sitzt auf dem Trockenen

    Alpes-Maritimes: Das Dorf Coaraze sitzt auf dem Trockenen

    In dieser Woche zieht eine Hitzewelle über Frankreich. Die Böden sind bereits sehr trocken und die Lage verschlechtert sich. In den Alpes-Maritimes gelten wegen der verschärften Situation neue Einschränkungen – zum Beispiel in Coaraze.

    In Coaraze (Alpes-Maritimes), einem kleinen hochgelegenen Dorf mit 800 Einwohnern, sind die Brunnen schon seit Monaten ausgetrocknet. Die Quelle ist versiegt. Die Gemeinde hat sich daher an die sogenannte Notquelle angeschlossen. „Uns geht langsam wirklich das Wasser aus. Es ist das erste Mal, dass uns das passiert. Wir sind fast nicht mehr in der Lage, Wasser zu pumpen“, erklärt Sébastien Suche, Brunnenmeister von Coaroze, auf dem Sender France 3.

    Sich an die Einschränkungen anpassen
    Seit eineinhalb Jahren entnehmen die Pumpen 180 Kubikmeter pro Tag, um das Dorf zu versorgen, aber aus der Quelle kommen 25 % weniger Wasser als früher. „Das ist nicht einmal unser Plan B, das ist unser Plan C“, stellt der erste stellvertretende Bürgermeister des Ortes klar. Auch auf der Straße fließen die drei Brunnen, die Spaziergänger und Wanderer nutzen, nicht mehr ohne Unterbrechung. Die ursprüngliche Quelle des Ortes ist bereits seit März 2022 versiegt und das verhindert auch das Bewässern der Gärten und Felder der Bewohner.

  • Klima: Frankreich erlebt die heißeste Woche dieses Sommers

    Klima: Frankreich erlebt die heißeste Woche dieses Sommers

    Diese Woche wird in Frankreich von Hitzewellen geprägt sein. In fünf Departements im Osten des Landes gilt bereits seit Montag, dem 14. August, eine orangefarbene Hitzewarnung. Es handelt sich tatsächlich um die erste große Hitzewelle dieses Sommers.

    Es hat bereits zwei schwächere Hitzewellen gegeben, im Osten Frankreichs am 10. Juli und im Südosten eine Woche später. Diesmal handelt es sich jedoch um eine länger anhaltende Episode, die mehr Departements betreffen wird. Es wird also wieder Bilder von menschenleeren Straßen und geschlossenen Fensterläden geben. Bereits am Montagnachmittag wurden in Lyon und generell im unteren Rhônetal 36 °C erreicht. Auch in den Ostpyrenäen wurde es sehr heiß.

    Hitze auch in Nordfrankreich.
    Die aktuelle Hitzewelle wird zumindest im Süden Frankreichs die ganze Woche über anhalten. Sie ist die Folge der aus Nordafrika aufsteigenden heißen und trockenen Luft. Die Temperaturen werden also weiterhin sehr heiß bleiben und auch nachts im Südosten nicht unter 20 °C sinken. Ab Freitag soll die Hitze sogar auf die nördlichen Departements übergreifen. Es werden am kommenden Wochenende im Norden zwischen 30 und 35 °C, im Süden zwischen 32 und 38 °C und lokal bis zu 40 °C erwartet. Das jedenfalls kündigt der Sender France 3 an:

  • Frankreich: 5 Departements am Montag unter Hitzewarnstufe Orange

    Frankreich: 5 Departements am Montag unter Hitzewarnstufe Orange

    Die Departements Isère, Rhône und Ain standen bereits unter Warnstufe Orange. Jetzt hat Météo France auch die Departements Savoie und Haute-Savoie auf Hitzewarnstufe Orange gesetzt.

    Wegen der Hitzewelle, die sich seit einigen Tagen über den Osten Frankreichs ausbreitet, hat Météo France nun auch für die Departements  Savoie und Haute-Savoie ab Montag, dem 14. August, Warnstufe Orange für große Hitze ausgerufen.

    Météo France meldete für die Nacht von Sonntag auf Montag Tiefsttemperaturen zwischen 20 °C und 23 °C in den Ballungsräumen Lyon und Grenoble. Die Höchstwerte am Tag werden sich in den Departements Savoie und Haute-Savoie nach oben bewegen, das Thermometer soll im Vergleich zum Sonntag um ein bis zwei Grad steigen.

    Die Vorhersagen zeigen außerdem, dass eine kurze Hitzespitze im Departement Pyrénées-Orientales erwartet wird, mit Höchstwerten von 37°C bis 39°C im Landesinneren.

    Erhöhtes Risiko für Waldbrände
    In den Departements von Savoyen gilt laut der Waldwetterkarte derzeit die gelbe Warnstufe für Waldbrände. Aus Sicherheitsgründen „kann der Zugang zu und der Verkehr in Wäldern, Forsten, Heidelandschaften und Buschland für Fahrzeuge und Fußgänger eingeschränkt oder sogar verboten werden“. Die Ausrufung der Hitzewarnung soll daher zu äußerster Vorsicht beim Grillen und jeglicher Art von Feuer in der Nähe von Waldgebieten mahnen.

  • Hitzewelle in Frankreich: 3 Departements unter Warnstufe Orange für diesen Sonntag

    Hitzewelle in Frankreich: 3 Departements unter Warnstufe Orange für diesen Sonntag

    Die Temperaturen steigen weiter an. Météo France hat drei Departements der Region Rhône-Alpes für Sonntag, den 13. August, auf die Warnstufe Orange für Hitze gesetzt.

    Die Region Rhône-Alpes leidet bereits seit mehreren Tagen unter großer Hitze. Laut Météo-France werden am Sonntag neben der Rhône auch die Departements Ain und Isère zu den Regionen gehören, die von der Hitzewarnung betroffen sind.

    Mit Tagestemperaturen von bis zu 36 Grad im Lyonnais am Nachmittag und einem Minimum von 21 Grad, die in der Nacht erwartet werden, wurde das Departement Rhône bereits seit 12 Uhr am Samstag auf die Warnstufe Orange für Hitze gesetzt. Am Sonntag sollen die Temperaturen ähnlich hoch bleiben, mit Spitzenwerten von 35 Grad, die laut Météo-France in den Departements Ain, Isère und Drôme erwartet werden. Der Grund dafür ist eine Winddrehung auf Südwest, die weiterhin warme Luftmassen spanischen Ursprungs in die Region Rhône-Alpes bringen soll. Eine solche Hitzewelle ist für die Jahreszeit nicht außergewöhnlich, aber sie erfordert besondere Wachsamkeit, insbesondere für empfindliche oder exponierte Personen.

    Darüber hinaus gilt in sechs Departements der Auvergne-Rhône-Alpes die gelbe Hitzewarnung und in 30 weiteren Departements, die auf einer breiten Diagonale vom Bas-Rhin bis zu den Pyrénées-Atlantiques liegen, eine gelbe Gewitterwarnung. Ansonsten entwickeln sich gegen Mittag Schauer, vor allem in der Auvergne, die sich am Nachmittag auf Burgund, Franche-Comté, Lothringen und das Elsass ausbreiten und manchmal gewittrigen Charakter annehmen. Am Abend verlagern sich die Gewitter in Richtung der Vogesen, während eine neue kleine Gewitterfront Aquitanien und insbesondere das Baskenland betrifft.

    In der Nordwesthälfte des Landes bleibt es in einer weniger warmen Luftmasse ruhig und trocken.

  • Frankreich: Spitzenwerte von 38°C am Mittwoch – die Hitze kehrt diese Woche zurück

    Frankreich: Spitzenwerte von 38°C am Mittwoch – die Hitze kehrt diese Woche zurück

    In der Woche von Montag, dem 7. August, bis Freitag, dem 11. August, kehren Hitze und Sonne zurück, vor allem im Süden Frankreichs. Am Mittwoch werden Temperaturen von bis zu 38°C erwartet. Am Wochenende können jedoch Gewitter und Regen folgen.

    Nach einer trüben ersten Augustwoche wird es in der zweiten Woche in den meisten Teilen Frankreichs wieder wärmer und sonniger. Hier sind die neuesten Wettervorhersagen von Montag bis Freitag.

    Montag, 7. August
    Am Montagmorgen werden in ganz Frankreich sehr kühle Temperaturen herrschen. Im Osten des Landes wird es Regenschauer geben. Im Westen wird sich die Sonne durchsetzen. Im Südosten werden Mistral und Tramontana stark wehen mit Windgeschwindigkeiten von 80 km/h. Heute Nachmittag wird es in der Nordhälfte des Landes um die 20°C, im Süden um die 25°C warm.

    Dienstag, 8. August
    Am Dienstag kehren die sommerlichen Temperaturen nach Frankreich zurück, vor allem im Süden. 2/3 des Landes werden unter strahlendem Sonnenschein liegen, Wolken werden den Himmel in der Hauts-de-France, der Normandie, der Bretagne und dem Grand Est bedecken. Der Morgen wird immer noch kühl sein, aber im Südwesten wird das Thermometer im Lauf des Tages auf bis zu 30°C steigen.

    Mittwoch, 9. August
    Der Mittwoch wird der heißeste Tag der Woche. Im Süden des Hexagons, insbesondere im Südwesten, wird es sehr heiß. Die Höchsttemperaturen werden südlich einer Linie Bordeaux-Lyon um die 30 bis 35°C liegen. In Toulouse wird es 36°C und im Süden Aquitaniens Spitzenwerte von 38°C geben. Im Norden des Landes wird es am Morgen von der Bretagne bis zum Grand Est viele Wolken geben, bevor es am Nachmittag aufklart.

    Donnerstag, 10. August
    Am Donnerstag wird das Wetter schwül und gewittrig. Eine Gewitterfront wird über 3/4 des Landes hinwegziehen. Die Luft wird sehr schwer und feucht sein, während die Hitze in weiten Teilen Frankreichs noch anhält. Die Temperaturen werden am Donnerstagnachmittag im Durchschnitt zwischen 28 und 32°C liegen.

    Freitag, 11. August
    Regen wird im Westen und Nordwesten des Hexagons erwartet. Im Süden wird die Sonne trotz einiger Wolken dominieren. Dort wird es auch nochmal sehr heiß werden mit Höchstwerten um die 35°C im Süden und 25°C in der Nordhälfte.

    Am Wochenende werden die Temperaturen eher mild um die 25°C liegen, mit möglichen Gewittern am Sonntag im Süden Frankreichs.

  • Sizilien stöhnt unter heißen Temperaturen und kämpft mit heftigen Bränden

    Sizilien stöhnt unter heißen Temperaturen und kämpft mit heftigen Bränden

    Auf der italienischen Mittelmeerinsel, auf der das Thermometer auf über 45 °C kletterte, sind Städte und Infrastruktur von den Flammen bedroht.

    Sizilien ist „vom Feuer belagert“, wie es die italienische Nachrichtenagentur Ansa formulierte. Am Montag, dem 24. Juli, und Dienstag, dem 25. Juli, kam es auf der italienischen Insel zu mehr als 50 Brandausbrüchen. Die Flammen zerstörten Waldgebiete, näherten sich Städten und Häusern und bedrohten Menschen und Infrastruktur. Auf Twitter berichtete die Feuerwehr am Dienstagabend von 650 Einsätzen in 48 Stunden auf der gesamten Insel.

    Extreme Temperaturen, die Brände begünstigen
    Bereits am Montag herrschte auf Sizilien starke Hitze. Drei Wetterstationen auf der Insel überschritten an diesem Tag die 47°C-Marke, berichtet Keraunos. Die Station in Syrakus hielt den Rekord: 47,8°C.

    Die extreme Hitze hielt auch am Dienstag an, mit Höchstwerten von 46,5°C an der Ostküste. Die Tiefstwerte lagen bei 36°C in der Region Parlermo, wie die französische Wetterwarte weiter berichtete. Auf Twitter erinnerte sie daran, dass auf der gesamten Insel 50 Brandherde aktiv sind.

    Seit dem Ende der dritten Juliwoche waren aufgrund der Hitzewelle abwechselnd etwa 500.000 Menschen ohne Strom, wie ein Sprecher der Stadtverwaltung Catania am Montag gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP erklärte. Laut dem Bürgermeister der Stadt ist Catania „in die Knie gegangen“, während E-distribuzione, eine Tochtergesellschaft des italienischen Energieriesen Enel, die die Stromverteilung in Catania verwaltet, Erklärungen liefert: „Die Temperatur des Asphalts ist glühend heiß und nähert sich seit Wochen der 50°C-Marke. Dadurch und durch die hohe Luftfeuchtigkeit kann die Wärme nicht richtig abgeführt werden, was zu Schäden an den unterirdischen Kabeln führt“.

    „Wir zahlen einerseits den Preis für den Klimawandel, dem wir seit einigen Jahren mehr Aufmerksamkeit hätten widmen müssen, und andererseits den Preis für eine Infrastruktur, die den neuen Gegebenheiten völlig unangemessen zu sein scheint“, erklärte der Minister für Zivilschutz, Nello Musumeci, vor Ort vor den Mikrofonen internationaler Nachrichtenagenturen.

    Brände bedrohen Städte und Infrastruktur
    Die extreme Hitze und die trockenen Bedingungen begünstigen Brände, die auf der Insel immer schneller und häufiger auftreten. Die sizilianische Feuerwehr kämpfte in der Nacht von Montag auf Dienstag gegen mehrere Brände, von denen einer ganz in der Nähe des Flughafens von Palermo wütete. Der Flughafen musste am Morgen für mehrere Stunden geschlossen werden, bevor er am Mittag wieder geöffnet wurde.

    Beeindruckende Bilder, die der Autofahrer Pietro Graziano zu diesem Zeitpunkt in seinem Wagen aufgenommen hat, zeigen die Flammen auf beiden Seiten der Autobahn. Das Video, das er gedreht und auf Twitter geteilt hat, zeugt von der Nähe des Feuers zu den Infrastrukturen auf der Insel.

    Bilder, die am Dienstagmorgen von der Feuerwehr gedreht wurden, zeigen das Ausmaß der Einsätze in verschiedenen Gemeinden, wo auch Häuser evakuiert werden mussten.

    „Das Problem ist, dass die Canadairs heute Morgen gestartet sind, aber sie können wegen des Windes und der Turbulenzen, die durch das Feuer selbst verursacht werden, nicht operieren“, beklagt Salvo Cocina, Generaldirektor der Abteilung für Zivilschutz der Region Sizilien, wie die Zeitung LaPresse zitiert.

    Brände brachen auch im Stadtteil Santa Maria di Gesù aus, wo die Flammen auf den historischen Friedhof und die Klosterkirche übergriffen.

    Auf Twitter veröffentlichte der sizilianische Journalist Walter Gianno ein Video der Klosterkirche, die von den Flammen zerstört wurde.

  • Hitzewelle: eine zweite Woche mit großer Hitze in Antibes

    Hitzewelle: eine zweite Woche mit großer Hitze in Antibes

    In der bekannten und beliebten Stadt an der Côte d’Azur zeigt das Thermometer seit zwei Wochen bis zu 38 °C an. Eine Hitze, gegen die einige Touristen kämpfen müssen, während andere behaupten, schon daran gewöhnt zu sein.

    Strohhut, Kappen – unverzichtbare Accessoires, um sich vor der sengenden Sonne zu schützen. In den Straßen von Antibes (Alpes-Maritimes) erreicht das Thermometer in der Spitze des Tages seit mindestens zwei Wochen die 38 °C. „Wir waren in den letzten zwei Wochen in Apulien (Italien) und da war es noch heißer“, berichtet ein Tourist lächelnd auf dem Sender Franceinfo.

    Rekord gebrochen
    In diesen heißen Tagen bleibt das Baden ein wichtiger Ausgleich. Und ein Vergnügen, etwa für Touristen aus Norwegen: „Wir kommen seit über 20 Jahren jeden Sommer und es ist nicht das erste Mal, dass es heiß ist, wir sind daran gewöhnt“. Im letzten Jahr galt insgesamt elf Tage lang eine orangefarbene Hitzewarnung in Antibes, in diesem Jahr sind es bereits 15 Tage – ein Rekord. Diese Hitzewellen werden sich mit hoher Sicherheit in den nächsten Jahren immer häufiger wiederholen.

  • Meteo-France warnt vor „sehr hoher“ Brandgefahr in den Bouches-du-Rhône – höchste Gefahrenstufe

    Meteo-France warnt vor „sehr hoher“ Brandgefahr in den Bouches-du-Rhône – höchste Gefahrenstufe

    Das Brandrisiko wird durch den Mistral, der mit bis zu 70 km/h wehen soll, und den hohen Temperaturen um 30°C, noch verstärkt.

    In der Region Bouches-du-Rhône ist zu Beginn der Woche erhöhte Wachsamkeit wegen Waldbränden erforderlich. In seinem Waldwetterbericht weist Météo-France darauf hin, dass die Brandgefahr am Dienstag, dem 25. Juli, „sehr hoch“ sein wird, was der höchsten Alarmstufe entspricht.

    Das bedeutet, dass „die Wetterbedingungen das Risiko des Ausbruchs und der Ausbreitung von Wald- und Vegetationsbränden im Vergleich zu den sommerlichen Normalwerten sehr stark erhöhen“, erklärt Météo-France. Am Dienstag werden die Regionen Vaucluse und Var ebenfalls in Alarmbereitschaft sein, allerdings eine Stufe tiefer.

    Die Waldbrandgefahr wird durch den Mistral, der am Dienstag in der Region mit bis zu 70 km/h wehen wird, und durch hohe Temperaturen von fast 30°C noch verstärkt.

    Météo-France erinnert daran, dass 9 von 10 Bränden von Menschen verursacht werden, und ruft zu größter Vorsicht auf, um den Ausbruch von Bränden zu verhindern: nicht im Wald rauchen, Zigarettenkippen nicht in die Landschaft werfen, Grillen nur weit weg von der Vegetation und keine gefährlichen Arbeiten in der Nähe von trockenem Rasen oder trockenen Gräsern durchführen.

  • Wetter: Über 40°C auf Korsika – bewölkter Himmel im Rest des Landes

    Wetter: Über 40°C auf Korsika – bewölkter Himmel im Rest des Landes

    Für die beiden Departements auf Korsika gilt auch am Montag Hitzewarnung Orange. Am Montag und Dienstag sind im Osten des Landes Gewitter zu erwarten, aber kein Departement wird von Météo-France auf Gewitterwarnung gesetzt. Der Himmel wird fast im ganzen Land von Wolken bedeckt sein.

    Auf Korsika herrscht auch am Montag, dem 24. Juli, eine Hitzewarnung mit möglichen Spitzenwerten von 40°C im Süden der Insel. Météo-France hat die Hitzewarnung in den Alpes-Maritimes beendet.

    Weniger heftige Gewitter als erwartet
    Am Ende der Nacht zogen Gewitter von West nach Ost vom südlichen Zentralmassiv bis nördlich der Alpen. Sie sind punktuell stark und werden von kleinem Hagel, starken Windböen, hohen Regenintensitäten und hoher elektrischer Aktivität begleitet.

    Die Gewitter werden am Vormittag weiterhin die Auvergne-Rhône-Alpes betreffen, wobei sie weniger heftig sind, aber weiterhin zahlreiche Schauer von der Alpennordseite bis nach Elsass-Lothringen mit sich bringen werden. Auch die Region Grand-Est wird laut Météo-France betroffen sein.

    Der Himmel wird im ganzen Land bewölkt sein.
    Die Tiefstwerte liegen zwischen 13 und 16°C im nordwestlichen Viertel Frankreichs, 14 bis 18°C in der Nordhälfte, 17 bis 24°C von Aquitanien bis in den Südosten des Landes. Die Höchstwerte werden vor allem im Süden deutlich zurückgehen. Auf der Westseite und in der Nordhälfte werden 19 bis 26°C erwartet, von Okzitanien bis zur Provence 26 bis 33°C. Aufgrund des bewölkten Wetters werden die Temperaturen niedriger sein als am Wochenende.

    Von der Bretagne bis zur belgischen Grenze wird es immer wieder Schauer geben, die auch von Donnerschlägen begleitet sein können. Etwas weiter südlich, von den Pays de la Loire bis zum Zentrum, findet der Nachmittag unter wechselndem Himmel statt. An der Mittelmeerküste können sich Aufhellungen entwickeln. Der Nordwind Tramontana wird mit Böen zwischen 60-70 km/h wehen.

    Frankreich bleibt auch am Dienstag unter Wolken, wobei Gewitter mit Regen in Burgund-Franche-Comté und im Grand-Est vorhergesagt sind. Auch in der Île-de-France, in Auvergne-Rhône-Alpes und im Westen von Okzitanien wird es Schauer geben. Auf Korsika ist viel Sonnenschein zu erwarten und auch im Südosten und in der Region Hauts-de-France wird es sonnig sein.

    Was die Temperaturen am Dienstag betrifft, wird es im Südosten des Landes und auf Korsika am heißesten werden mit Temperaturen von 26°C in Montpellier bis 33°C in Nizza. In Toulouse wird es 21°C, in Paris 20°C. In der nördlichen Hälfte des Landes wird das Thermometer nicht über 21°C steigen. Temperaturen, die unter dem Durchschnitt der Jahreszeit liegen.

  • Marseille: Wegen der starken Hitze bleibt der Strand des Catalans die ganze Nacht geöffnet

    Marseille: Wegen der starken Hitze bleibt der Strand des Catalans die ganze Nacht geöffnet

    Im Süden Frankreichs bleibt es auch in der Nacht so warm, dass der Schlaf für viele Anwohner in Marseille schwierig ist. Um den Bewohnern eine Abkühlung zu ermöglichen, blieb in Marseille (Bouches-du-Rhône) in der vergangenen Nacht der Strand des Catalans die ganze Nacht über geöffnet und bewacht.

    Normalerweise geht man an den Strand des Catalans in Marseille (Bouches-du-Rhône), um den Sonnenuntergang zu bewundern. „Das ist der Strand von Marseille schlechthin“, meint ein Anwohner. Ein Klassiker, der wegen seiner festlichen, spielerischen und familiären Atmosphäre von Anwohnern und Touristen gleichermassen geschätzt wird. „Ich selbst werde die ganze Nacht hier bleiben, ich nehme den letzten Bus“, erzählt eine Frau auf dem Sender France 3. Der Strand bleibt angesichts der Hitze jetzt tatsächlich die ganze Nacht über geöffnet. Mit immer noch 37 °C am Abend war der Mittwoch, 19. Juli, ein extrem heißer Tag. Diejenigen, die die ganze Nacht bleiben können, sind also glücklich. „In Belgien haben wir so etwas nicht“, scherzt ein Tourist.

    „Das ist Freiheit“
    „Es ist sehr gut, es ist wunderschön, es ist Freiheit“, sagt ein Mann. Langsam sinkt die Sonne tiefer, sehr zur Freude der Strandbesucher, die das Spektakel beobachten. Jeder wartet auf den richtigen Moment, den magischen Moment, um zu fotografieren. Sobald die Sonne verschwunden ist, herrscht eine andere, friedlichere Atmosphäre. Bis Mitternacht oder bis zum Ende der Nacht reiht sich am Strand der Katalanen eine Geschichte an die andere…