Schlagwort: Hagelsturm

  • Hagelkörner mit bis zu 8 Zentimetern, Gewitter und große Schäden im Zentrum und im Westen

    Hagelkörner mit bis zu 8 Zentimetern, Gewitter und große Schäden im Zentrum und im Westen

    In Zentral- und Westfrankreich kam es zu schweren Hagelschlägen. Die Unwetter folgten auf die starke Hitze in der vergangenen Woche.

    Nach der extremen Hitze der vergangenen Tage folgten besonders heftige Gewitter. Meteo France hatte für 21 Departements im Zentrum und im Westen des Landes aufgrund der großen Unwettergefahr die Warnstufe Orange ausgerufen. Die Warnung wurde aufgehoben, aber in ihrer Prognose von 07.00 Uhr am Montag, den 23. Mai, behielt die Wetterorganisation Warnungen für nicht weniger als 86 Departements des Hexagons bei.

    Bevor die Warnstufe aufgehoben wurde, kam es in mehreren Gebieten zu schweren Blitzeinschlägen und besonders beeindruckenden Hagelschlägen. So zum Beispiel in Deux-Sèvres: Zwischen Niort und Parthenay beschädigten Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu acht Zentimetern zahlreiche Häuser.

    Auch in Châteauroux (Indre), wo Fahrzeuge zahlreiche Hagelschäden aufweisen, war die Lage ähnlich. „Die Feuerwehren des Departements Indre sind zu zahlreichen Einsätzen ausgerückt: Bäume oder Objekte auf öffentlichen Straßen, Überschwemmungen, Dächer…“, teilten die Behörden im Laufe der Nacht mit.

    Laut der Zeitung La Nouvelle République wurden durch den Hagelschlag vier Personen verletzt, die in die Notaufnahme von Châteauroux eingeliefert wurden. Sie seien aber zum Glück nicht schwer verletzt worden.

  • Heftige Unwetter im Gard: Blitz, Hagel und Starkregen bringen Überschwemmungen

    Heftige Unwetter im Gard: Blitz, Hagel und Starkregen bringen Überschwemmungen

    In der Nacht zum Sonntag, 26. September, zogen heftige Gewitter über das Departement Gard und verursachten starke Schäden. Das Straßennetz in Alès ist teilweise überflutet.

    In dieser Nacht haben Unwetter vor allem das Departement Gard und das Gebiet von Alès heimgesucht und es wurden „bis zu 140 L/m2 Niederschlag registriert“, wie die Feuerwehr von Gard mitteilte. Für das Departement gilt nach wie vor die Alarmstufe Orange für Gewitter, Regen und Überschwemmungen.

    Die Stürme, die mit „enormer elektrischer Aktivität“ einhergingen, verursachten in der Nacht mindestens vier Zählerbrände und mehrere Brände in Wohnungen. 

    In der Nacht schlugen zwischen Hagelschauern starke Blitze ein, berichtet France Bleu.

    https://twitter.com/MteoGardHerault/status/1441945812154478601

    Die Feuerwehr von Gard wurde zu zwei Bränden in vom Blitz getroffenen Häusern gerufen. Nach Angaben des Stromversorgers Enedis sind in dem Departement derzeit etwa 3.300 Haushalte ohne Strom.

    In der Nacht „wurden die stürmischen Niederschläge über dem Gard und der Ardèche deutlich stärker, und in den Regionen Alès und Aubenas fielen innerhalb weniger Stunden lokal bis zu 80 bis 100 Liter Regen pro m2“, so Meteo France in einem Bulletin von 06:00 Uhr.

  • Unwetter: Eine Straße verwandelt sich bei Montpellier in einen Hagelfluss

    Unwetter: Eine Straße verwandelt sich bei Montpellier in einen Hagelfluss

    Neue heftige Gewitter haben Montpellier am Mittwochabend heimgesucht. Starker Regen, Wind und Hagel, der eine Straße in der Hauptstadt des Departements Herault in einen Eisfluss verwandelte.

    Das hat nichts mit den sintflutartigen Regenfällen vom Dienstag zu tun. Am Mittwochabend sind in Montpellier und der Region erneut starke Stürme aufgetreten. Heftiger Regen, begleitet von Gewitter und starkem Wind und Hagel. Zwischen 20 und 21 Uhr fielen 35 mm in Pujaut im Gard, 31 mm in Montarnaud im Hérault und 21 mm in Aspiran im Hérault, wie Météo France mitteilte.

    Auch in der Region Montpellier ist am Mittwochabend Hagel gefallen. In Vaillauquès verwandelte sich eine Straße in der Stadt in einen Eisfluss. Wie das Video von Météo Gard-Hérault zeigt, war das Wasser, das die Straße überschwemmte, ganz weiß und trug Tausende von Hagelkörnern mit sich.

  • Unwetter und Überschwemmungen: 17 Departements auf Alarmstufe Orange

    Unwetter und Überschwemmungen: 17 Departements auf Alarmstufe Orange

    Die Alarmstufe Orange „Überschwemmungen“ und „Gewitter“ wurde auf sechzehn Departements ausgeweitet.

    Nach Episoden starker Hitze werden am Wochenende in Frankreich Gewitter erwartet. Obwohl das Wetter am Freitag, den 23. Juli, noch überwiegend sonnig sein wird, werden laut Vorhersage von Météo-France im Westen des Landes bis in die Mitte Gewitter auftreten.

    Siebzehn Departements wurden von Météo-France auf „Unwetter-“ und „Hochwasser“-Warnung gesetzt. Dies betrifft die Departements Lot, Côtes d’Armor (22), Finistère (29), Morbihan (56), Manche (50), Yonne (50), Côte-d’Or (21), Nièvre (58), Saône-et-Loire (71), Allier (03), Loire (42), Creuse (23), Puy-de-Dôme (63), Corrèze (19), Cantal (15), Oise (60) und Aisne (02).

    Während dieser Gewitter werden „heftige Wetterphänomene erwartet: starke elektrische Aktivität (Blitze), Hagel, Windböen von bis zu 80 bis 90 km/h, starke Niederschlagsmengen von etwa 20 bis 40 L/m² in einer Stunde“, warnt Météo France.

    „Im Laufe des Abends wird sich eine dritte Gewitterfront vom Lot über den Osten des Limousin, den Westen der Auvergne und dem Burgund bilden. Die Gewitter werden besonders heftig sein, begleitet von starker elektrischer Aktivität und ziemlich großem Hagel. Starke Niederschlagsmengen in der Größenordnung von 20 bis 40 L/m² pro Stunde sind für kurze Zeit zu erwarten, lokal sogar bis 40 bis 60 L/m². Es werden auch starke Windböen von 80 bis 100 km/h oder mehr erwartet“, warnt Météo France.

    „Die Stürme werden dann in der zweiten Nachthälfte von Freitag auf Samstag nordwärts ziehen und an Stärke verlieren“, schließen die Meteorologen in ihrem Bulletin.

  • Anti-Hagel-Netze zum Schutz der Beaujolais-Weinberge

    Anti-Hagel-Netze zum Schutz der Beaujolais-Weinberge

    Es gibt sie seit 2015. Immer mehr Winzer versuchen mit Anti-Hagel-Netzen, ihre Weinberge zu schützen. Im Beaujolais haben nun mehrere Dutzend solche Netze installiert.

    Seit einigen Wochen machen die entfesselten Elemente in einem großen Teil Frankreichs den Landwirten das Leben schwer. Mehrere Weinberge wurden von heftigen Gewitterstürmen getroffen, die von Hagel begleitet wurden. Das von den Winzern am meisten gefürchtete Wetter-Phänomen sind Hagelkörner, die die Arbeit eines ganzen Jahres in nur wenigen Minuten zerstören können.

    Um dieses Katastrophenszenario zu vermeiden und die Verluste zu begrenzen, haben sich einige Winzer in mehreren Departements inzwischen mit Anti-Hagel-Netzen ausgerüstet. Ein Schutzsystem, das von der Inao, dem Nationalen Institut für Herkunft und Qualität, validiert wurde. Zwei sehr widerstandsfähige Netze werden auf jeder Seite der Rebzeile gespannt und schützen die Vegetation vor Hagelkörnern. „Die Trauben sind durch das Netz geschützt, ebenso das Holz und die Blätter. Mit diesem Schutz gewinnen wir an Sicherheit“, versichert Rémi Vincent, technischer Leiter des Maison Jean Loron in Régnié-Durette, an der Rhône gegenüber Franceinfo. Eine praktische und effektive Lösung, um sich vor den Unbilden des Wetters zu schützen. Doch die Investition hat ihren Preis: fast 10.000 Euro pro Hektar. Einmal installiert, kann man mit diesem System, das etwa fünfzehn Jahre hält, die schädlichen Auswirkungen von Hagel auf die Ernte um etwa 90% verringern.

  • Wetter: Ein heftiger Hagelsturm hat heute das Departement Vosges getroffen

    Wetter: Ein heftiger Hagelsturm hat heute das Departement Vosges getroffen

    Bis zu 60 cm Hagel fielen am heutigen Dienstag in Plombières-les-Bains.

    Ein sehr heftiger Hagelsturm traf am Dienstagmittag, 29. Juni, das Departement Vosges, wo örtlich mehrere Dutzend Zentimeter Hagel niedergingen und die Menschen zwangen, Ende Juni noch mal ihre Schneeschaufeln und Pflüge herauszuholen.

    Der Sturm kam in der Mitte des Morgens aus dem Süden des Departements und zog „durch das Val d’Ajol und Plombières-les-Bains und zog in Richtung Remiremont und Bruyères weiter“, sagte Romain Munier, Verantwortlicher für Kommunikation bei der Feuerwehr des Departements, gegenüber der Agentur AFP. In Plombières-les-Bains „gab es bis zu 60 Zentimeter hohe Hagelberge“, während in der Gegend von Bruyères „bis zu 10 Liter Wasser pro M2 in nur sechs Minuten“ fielen, fügte er hinzu. Meteo France hat den gesamten Nordosten des Landes, also 54 Departements, unter Unwetterwarnungen gestellt.

  • Gewitter: Für 11 Departements „hohes Risiko von gewaltsamen Wetterphänomenen“

    Gewitter: Für 11 Departements „hohes Risiko von gewaltsamen Wetterphänomenen“

    Und wieder kommen die Gewitter. Météo France hat elf französische Departements auf Warnstufe Orange gesetzt.

    Die schweren Gewitter setzen sich am Montag, 28. Juni, über Teilen Frankreichs fort. Vom Norden des Zentralmassivs bis zum Jura-Gebirge ist das Risiko besonders hoch, das die Gewitter mancherorts auch von starkem Hagel begleitet werden. Météo France spricht von einer „stark stürmischen Situation im Sommer“, die „eine besondere Wachsamkeit erfordert, da ein starkes Risiko von gewaltsamen Wetterphänomenen besteht“.

    Météo France hat elf Departements unter Warnstufe Orange gestellt: Allier (03), Puy-de-Dôme (63), Loire (42), Rhône (69), Bas-Rhin (67), Haut-Rhin (68), Territoire de Belfort (90), Doubs (25), Jura (39), Haute-Savoie (74), Ain (01).

    „Die neue Gewitterwelle dehnt sich heute Nachmittag bis in den Nordosten des Zentralmassivs aus“, so Météo France. „Die Gewitter vermehren sich und breiten sich schnell nach Norden aus. In der Nähe der Schweizer und deutschen Grenze besteht bis zur Nachtmitte die Gefahr von heftigen Gewittern mit Hagel, starken Windböen von bis zu 100 km/h und hoher Niederschlagsintensität von etwa 30 Litern pro Quadratmeter.

    „Die Gewitteraktivität wird aber in der Nacht von Montag auf Dienstag deutlich abnehmen“, so Météo France.

  • Gewitter: Weinberge im Mâconnais vom Hagel geschädigt

    Gewitter: Weinberge im Mâconnais vom Hagel geschädigt

    Nach dem späten Frost im Monat Mai wurden die Weinberge in Saône-et-Loire am Montag, 21. Juni, von einem Hagelsturm heimgesucht. Zehn Minuten Sturm zerstörten 50% der Ernte einiger Winzer.

    In der Region Mâconnais hat nun der Hagel die Winzer getroffen. Bei den heftigen Stürmen am Montagnachmittag, 21. Juni, wurden Rebstöcke umgeknickt und Blätter abgerissen. Ein Winzer besichtigte am Dienstag gemeinsam mit einem Kamerateam von France 2 die Schäden auf seinem Hof . „Es ist ein großer Schaden für die diesjährige Ernte“, sagte Camille Giroux, Winzer aus Pouilly-Fuissé, der schätzt, dass er mindestens 50% seiner Premier Cru Weinberge verloren hat. Der Hagelsturm folgt auf die Frostnächte, die bereits vor ein paar Wochen schwere Schäden verursachten: Die Winzer der Saône-et-Loire machen sich Sorgen um die Zukunft.

    2021, ein Alptraumjahr
    In nur 10 Minuten zerstörte das schlechte Wetter nicht nur „die Moral der Winzer“, sagt Aurélie Cheveau, Präsidentin der Appellation Pouilly-Fuissé. Sie begannen, die Frostepisoden zu vergessen, weil sich die Vegetation wieder erholt hatte.

    Diese periodischen klimatischen Gefahren werden das Jahr 2021 zu einem Albtraumjahr für die Winzer von Fuissé machen.

  • Gewitter in Haute-Garonne: Am See von Saint-Ferréol fielen Hagelkörner so groß wie Golfbälle

    Gewitter in Haute-Garonne: Am See von Saint-Ferréol fielen Hagelkörner so groß wie Golfbälle

    Es handelte sich um einen richtigen Hagelsturm, der am Nachmittag des Montags, 21. Juni, für einige Minuten über Revel und seine Umgebung niederging und vor allem die Bootsfahrer und Badegäste des Sees von Saint-Ferréol überraschte.

    Hagelkörner, von denen einige die Größe von Golfbällen hatten, verursachten Dellen in der Karosserie von Fahrzeugen und auch einige Zusammenstöße von Autofahrern, die auf der Seestraße unterwegs waren. Sie wurden überrascht von der Gewalt des Sturms und der Kraft der Wasserfluten, die plötzlich die Straßen überschwemmten.

    Während der wenigen Minuten, die der Hagelsturm andauerte, saßen mehrere Personen in ihren Fahrzeugen fest. Auch die Vegetation wurde in Mitleidenschaft gezogen und auf den Straßen der Gemeinde bildeten sich regelrechte Teppiche aus Laub und Eis. Die Bewohner von Revell beklagten schwere Schäden an ihren Gartenmöbeln, einigen Dächern und Dachrinnen. So plötzlich, wie es gekommen war, zog sich das Unwetter zurück und bis zum Ende des Tages herrschte wieder sonniges Wetter. Einen solchen Hagelsturm hatte es seit mehreren Jahren in dieser Region nicht mehr gegeben.