Schlagwort: Hagelsturm

  • Unwetter im Departement Gers: Hagel, Mini-Tornado, 90 Einsätze der Feuerwehr

    Unwetter im Departement Gers: Hagel, Mini-Tornado, 90 Einsätze der Feuerwehr

    Starke Winde, sintflutartige Regenfälle und Hagelböen trafen mehrere Gemeinden des Departements Gers, vor allem im Nordwesten. Ein Campingplatz in Eauze musste nach einem Mini-Tornado evakuiert werden und die Straßen von Condom waren von einer Graupelschicht bedeckt.

    Nach einem sehr trockenen und heißen Sommer änderte sich das Wetter am Dienstagabend, dem 16. August, schlagartig. In allen Regionen des Departements Gers, das von Météo France nicht auf die Warnstufe Orange für Gewitter gesetzt worden war, kam es zu sintflutartigen Regenfällen und örtlich zu Hagelstürmen.

    Die Feuerwehr rückte nach 22.30 Uhr zu über 90 Einsätzen aus. Hauptsächlich wegen Überschwemmungen und Ästen auf Straßen in den Regionen um Nogaro, Eauze und Condom. Die Gendarmerie berichtet, dass Bäume auf Landstraßen stürzten und so die Durchfahrt von Fahrzeugen behinderten.

    In Eauze musste ein Campingplatz evakuiert werden, nachdem ein Mini-Tornado mehrere Bäume auf seinem Weg entwurzelt hatte.

    In der Stadt Condom fielen große Mengen Hagel. Einige Einwohner berichten von mehr als 30 Millimetern Hagelschlag. In der Gegend von Montréal-du-Gers wurden 50 Liter Niederschlag pro m2 gemessen.

    Die durch das Gewitter verursachten Schäden waren nur materieller Art, Menschen kamen nicht zu Schaden.

  • Gewitter und Überschwemmungen: Schäden der Nacht, 5 Departements unter Warnstufe Orange

    Gewitter und Überschwemmungen: Schäden der Nacht, 5 Departements unter Warnstufe Orange

    Heftige Gewitter suchten am Dienstag bis in die Nacht hinein Südfrankreich und Paris heim. Am Mittwoch ziehen die Unwetter weiter…

    Am Dienstag Nachmittag wurden die Regionen am Mittelmeer von schweren Unwettern heimgesucht. Die Gewitter, die teilweise schweren Hagel brachten, sind noch nicht vorbei und haben sich am Mittwoch in Richtung Var verlagert. In den Departements Hérault, Gard, Vaucluse und Bouches-du-Rhône gilt weiterhin die Warnstufe Orange.

    Beeindruckende Bilder, aber keine großen Schäden
    In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zogen heftige Gewitter, teilweise mit starken Regenfällen, von West nach Ost über den Südosten, von der Aude bis zum Var. Glücklicherweise wurden keine nennenswerten Schäden von den Rettungsdiensten gemeldet. Die Warnstufe Orange wurde in der Nacht für die Departements Aude, Tarn und Aveyron aufgehoben.

    Die Feuerwehr im Departement Gard meldet eine ruhige Nacht mit relativ wenigen Einsätzen. Gleiches wird am Mittwochmorgen aus den Departements Hérault und Bouches-du-Rhône berichtet, obwohl es über Montpellier und Marseille stark regnete. Diese Gewitter brachten Starkregen in der Größenordnung von 20 bis 40 Litern pro m2 in der Stunde. Spitzenwerte mit 75 Litern Regen in Montarnaud und 97 Litern in Puechabon, zwei Gemeinden in der Nähe von Montpellier, wurden von Météo-France gemeldet. Der Wind blies ebenfalls sehr stark mit 103 Kilometern in der Gemeinde Aigues-Mortes in der Camargue.

    Aus Paris kamen zwar beeindruckende Bilder, aber es gab zum Glück keine grossen Schäden zu beklagen. Die außergewöhnlich starken regenfälle in der französischen Hauptstadt führten allerdings zu einer Überschwemmung der U-Bahn, die innerhalb weniger Minuten unter Wasser stand. In den Straßen bildeten sich Sturzbäche und zahlreiche Äste wurden von den Bäumen gerissen. Glücklicherweise kam es zu keinen größeren Zwischenfällen oder gar Verletzten.

    Wie lauten die Vorhersagen?
    „Die Gewitter ziehen weiter nach Osten und überqueren das Departement Var. Die Gewitter können sehr heftig sein, mit starken Regenfällen, die lokal in kurzer Zeit 80 Liter/m2 erreichen, mit Hagel und starken Windböen. In den Küstengebieten sind auch Wirbelstürme möglich“, warnt Météo-France in einem Bulletin am Mittwochmorgen.

    Im Laufe des Mittwochs werden von der Loire bis zur belgischen Grenze öfters Schauer auftreten, die von Gewittern begleitet werden. Vom mittleren Rhônetal bis zum Nordosten, folgen zahlreiche gewittrige Schauer aufeinander, die örtlich zu starkem Hagel führen können.

    Die Schauer, die vom Südwesten bis zur Region Paris auftreten, werden vom Limousin bis zum Zentrum sich in Gewitter umwandeln, die zeitweise länger anhalten können.

    Vorsichtsmaßnahmen sind zu beachten
    Die Behörden der Departements im Südosten, für die die Warnstufe Orange gilt, haben die Bevölkerung daran erinnert, Reisen zu verschieben oder sich zumindest vor Fahrtantritt über das Wetter zu informieren. „30 cm Wasser reichen aus, um ein Auto wegzuschwemmen“, erinnerte die Präfektur des Departements Var in einer Pressemitteilung. Es wird auch ausdrücklich davon abgeraten, sich in der Nähe von Wasserläufen aufzuhalten oder unter einem Baum Schutz zu suchen.

  • Heftige Regenfälle verursachen große Schäden in Paris

    Heftige Regenfälle verursachen große Schäden in Paris

    Ein heftiges Gewitter verursachte am Dienstag, dem 16. August 2022, in Paris große Schäden. Für ganz Frankreich wurde eine Unwetterwarnung ausgegeben.

    Ein besonders heftiges Gewitter ging am Dienstag, dem 16. August 2022, in Paris nieder. Für weite Teilen Frankreichs gilt eine Unwetterwarnung.

    Es kam zu Überschwemmungen und abgerissenen Ästen.
    Laut Internetnutzern trat das Gewitter besonders plötzlich auf. sintflutartige Regenfälle gingen über der französischen Hauptstadt nieder. In den Straßen bildeten sich reißende Ströme. Einige Internetnutzer posteten beeindruckende Bilder.

    https://twitter.com/unautreanonyme/status/1559572303658229762

    https://twitter.com/Melmel63017151/status/1559579196577517568

    Das Gewitter brachte heftigen Niederschlag, begleitet von Hagel und starken Windböen. Laut dem Meteorologen Guillaume Séchet wurde auf der Spitze des Eiffelturms sogar eine Böe von 104 km/h gemessen. Bäume brachen unter der Gewalt des Windes zusammen.

    Pariser Metro unter Wasser
    Die heftigen Regenfälle führten zu Überschwemmungen, insbesondere in der Pariser Metro. In mehreren Stationen ergossen sich Wassermassen über die Treppen, während manche Fahrgäste tapfer versuchten, sich einen Weg zu bahnen. Dies galt insbesondere für die Station Balard im 15. Arrondissement.

    2 bis 3 Wochen Niederschlag in einer Stunde
    Die Niederschlagsmengen, die am Dienstag über dem Großraum Paris niedergingen, waren bemerkenswert. In Paris fielen in nur einer Stunde 47 Liter Regen pro Quadratmeter, was laut La Chaîne Météo einer Niederschlagsmenge von drei Wochen entspricht.

    „Zur Orientierung: Der monatliche Normalwert 1991-2020 für diese Station liegt bei 58 Litern, der übrigens an diesem Dienstag, dem 16. August, bereits überschritten wurde“, meldet auch Météo France.

    Zur Erinnerung: 8 Departements wurden von Météo France auf die Warnstufe Orange für intensive Gewitter gesetzt. In 88 weiteren Departements herrscht Warnstufe Gelb. Es werden insbesondere heftige Niederschläge erwartet, die stellenweise zu Überschwemmungen führen können.

  • Gewitteralarm: Wie entsteht eigentlich der Hagel?

    Gewitteralarm: Wie entsteht eigentlich der Hagel?

    Fünf Departements im Südwesten wurden auf Warnstufe Orange für Gewitter gesetzt und es wird örtlich schwerer Hagel erwartet. Wie entsteht dieses mitunter zerstörerische Wetterphänomen?

    In Okzitanien werden am Dienstag, dem 16. August, ab dem Nachmittag heftige Gewitter erwartet. Die Departements Aude, Aveyron, Gard, Hérault und Tarn wurden auf Warnstufe Orange für Gewitter gesetzt. Die Gewitter könnten mit zerstörerischen Hagelereignissen einhergehen. Aber wie entstehen eigentlich diese Eiskörner, die manchmal so groß wie Golfbälle sein können?

    Wasserpartikel und Verunreinigungen
    Hagelkörner sind immer größer als 5 Millimeter, ansonsten spricht man von Graupel, erklärt Météo France. Sie bilden sich in den Cumulonimbus-Wolken, den Wolken, die für Gewitter so charakteristisch sind.

    Lesen Sie auch: Warnung vor schweren Gewittern: Welche Gefahren die für heute Abend vorhergesagten Gewitter bringen können

    In diesen Gewitterwolken gibt es starke Auf- und Abwärtsströmungen zwischen der warmen und feuchten Wolkenbasis und dem sehr kalten obersten Teil der Wolken. In diesen Strömungen entstehen die Hagelkörner. In Wirklichkeit sind es Wasserteilchen, die um einen festen Kern, der zum Beispiel aus einem Staub-oder Sandkorn bestehen kann, gefrieren. Es können auch vulkanischer Ruß, Staub, Abgase aus Flugzeugtriebwerken oder ähnliche Verunreinigungen sein, erklärt Météo France.

    Je größer und heftiger die Cumulonimbus-Wolke ist, desto größer können die Hagelkörner sein.

    Gefahren des Hagels
    Auch wenn Hagelschauer in der Regel nur kurze Zeit andauern und nur recht begrenzte Flächen betreffen, können sie große materielle Schäden anrichten. Gebäude können beschädigt werden, aber vor allem die Landwirtschaft ist betroffen. Es ist kaum möglich, derartige Wetterphänomene zu verhindern und sich wirksam dagegen zu schützen.

  • Warnung vor schweren Gewittern: Welche Gefahren die für heute Abend vorhergesagten Gewitter bringen können

    Warnung vor schweren Gewittern: Welche Gefahren die für heute Abend vorhergesagten Gewitter bringen können

    Météo France hat für den 16. August erhöhte Wachsamkeit für fünf Departements ausgerufen. Es werden heftige Gewitter und starke Regenfälle erwartet. 

    Nach einer sehr starken Hitzeperiode sind jetzt die Sommergewitter wieder da. Am 16. August hat Météo France fünf Departements, die alle im Südwesten liegen, auf Warnstufe Orange für Gewitter gesetzt. 

    Welche Departements sind betroffen?
    Fünf südliche Departements, die alle in Okzitanien liegen, wurden von Météo France auf die Warnstufe Orange gesetzt: Aude, Aveyron, Gard, Hérault und Tarn. Später werden sich die Unwetter weiter in den Südosten verlagern.

    Wann werden die Gewitter erwartet?
    Die erhöhte Wachsamkeit beginnt ab 15 Uhr und gilt bis Mittwochmorgen um 6 Uhr. Es ist zu beachten, dass auch für die Departements Gard und Hérault ab 15 Uhr bis morgen früh die gelbe Warnmeldung „Regen-Überschwemmung“ ausgegeben wird.

    Zeitlicher Ablauf der Gewitterwarnungen

    Heute Nachmittag werden im Süden des Zentralmassivs (Tarn und Aveyron) sowie im Departement Aude heftige Gewitter erwartet. Es wird mit Blitzen, Hagel und starken Niederschlägen (zwischen 20 und 40 Litern pro m2 in einer Stunde) gerechnet. Auch der Wind könnte mit Böen zwischen 80 und 100 km/h heftig sein.

    In den Departements Hérault und Gard können die Niederschläge noch stärker ausfallen und in kurzer Zeit 100 bis 120 Liter überschreiten. Laut der Warnung von Météo France könnten auch „Wirbelstürme oder sogar Tornados auftreten“. Die Gewitter können sich in der Nacht in Richtung der Region PACA an die Côte d’Azur verlagern.

    Wie hoch sind die Risiken?
    Diese Art von sehr heftigen Gewittern neigt dazu, große Schäden zu verursachen. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es in bestimmten Regionen zu heftigem Hagelschlag kommt. Die Meteorologen rechen örtlich mit starken Schäden durch Hagelschlag.

    Da die Böden extrem trocken sind, kann es bei den heftigen Niederschlägen zu Überschwemmungen kommen. Météo France warnt auch vor dem Risiko von Waldbränden, die durch Blitzeinschläge entstehen könnten.

    Bei solchen Gewittern ist es wichtig zu wissen, wie man sich verhalten soll, um kein Risiko einzugehen.

    Es wird insbesondere empfohlen, sich von Bäumen und Wasserläufen fernzuhalten und in Gebäuden Schutz zu suchen. Von Autofahrten bei solchen Gewitterepisoden wird dringend abgeraten, außerdem sollte man auf die Benutzung von Telefonen und elektrischen Geräten verzichten.

  • Mit dem Ende der Hitzewelle in Frankreich beginnen die Brände nachzulassen

    Mit dem Ende der Hitzewelle in Frankreich beginnen die Brände nachzulassen

    Das Wetter bleibt am Samstag zwar noch sehr heiß, aber die Ankunft einer Gewitterfront aus dem Südwesten sollte die Arbeit der Feuerwehrleute erleichtern, die immer noch gegen die Brände in der Gironde kämpfen.

    Die Hitze wird am Samstag, dem 13. August, in weiten Teilen Frankreichs anhalten, bevor am Abend Gewitter und Regen von Westen her eintreffen. Diese Gewitter- und Regenfront könnte den Feuerwehrleuten, die immer noch gegen die Brände in der Gironde und in den Landes kämpfen, sehr helfen.

    Achtzehn Departements vom Südwesten bis zum Finistère waren auf der Warnstufe Orange für Hitzewellen. Diese Hitzewelle sollte jedoch am Sonntag mit Gewittern in weiten Teilen Frankreichs zu Ende gehen. Für die beiden Departements auf Korsika gilt ab Samstag die Warnstufe Orange Gewitter.

    Die Auswirkungen der Gewitter auf die laufenden Brände bleiben jedoch schwer vorhersehbar, insbesondere wegen der Gefahr starker Böen, die für die Feuerwehr problematisch sein können.

    Einen Monat nach den beiden gigantischen Bränden von Landiras und La Teste-de-Buch in der Gironde hat das wieder aufgeflammte Feuer „Landiras-2“, wie es von der Feuerwehr genannt wird, sich seit mehr als 48 Stunden nicht mehr ausgebreitet. Zuvor hatte es allerdings 7.400 Hektar Kiefernwälder verwüstet.

    Am Freitagabend durften die evakuierten Bewohner bestimmter Gebiete der Gemeinden Moustey und Saugnac-et-Muret in den Landes in ihre Häuser zurückkehren, und an diesem von Bison Futé in der betroffenen Region als „rot“ eingestuftem Samstag beschlossen die Behörden, die A63, die Bordeaux mit Spanien verbindet und seit Mittwoch auf einem 20 km langen Abschnitt gesperrt war, wieder zu öffnen.

    Aber „das Feuer ist auf der Westseite immer noch aktiv“, warnte die Präfektin des Departements Gironde, Fabienne Buccio, und erinnerte daran, dass rund 1.000 Feuerwehrleute weiterhin im Einsatz sind, unterstützt von deutschen und rumänischen Kollegen.

    „Wir sind alle freiwillig hier. Wir sind ausgebildet, wir wollen helfen“, sagt Toni Neuhalfel, ein 36-jähriger deutscher Feuerwehrmann gegenüber France 24. Er habe ein „sehr beeindruckendes“ Feuer erlebt, das nicht mit denen vergleichbar sei, die er in Deutschland schon gesehen habe.

    Auf dem Luftwaffenstützpunkt Mérignac in der Nähe von Bordeaux sind am Freitag zwei italienische Canadair- und zwei griechische Canadair-Löschflugzeuge eingetroffen.

    In Hostens im Departement Gironde werden soger 21 Feuerwehrleute aus Polynesien erwartet. „Sie kommen vom anderen Ende der Welt, um ihre Kameraden zu unterstützen, die in der Gironde gegen die Flammen kämpfen: Danke an unsere Feuerwehrleute aus Polynesien für ihre Solidarität. Mauruuru!“ (Danke auf Tahitianisch), twitterte Präsident Emmanuel Macron am Nachmittag.

    In Frankreich brannten dieses Jahr dreimal so viele Hektar nieder wie im Jahresdurchschnitt der letzten zehn Jahre, und auch für die Europäische Union insgesamt war das Jahr 2022 seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2006 ein Rekordjahr.

    Selbst im Jura, dessen Klima normalerweise gemäßigter ist, gab es zwei Brände.

    In der Bretagne zerstörte ein Feuer am Freitag fast 300 Hektar im Wald von Brocéliande westlich von Rennes. Am späten Nachmittag war es laut dem Präfekten des Departements Morbihan, Pascal Bolot, „zu zwei Dritteln eingedämmt“.

    In der Ardèche konnte ein Feuer, das mindestens 320 Hektar verwüstet hatte, unter Kontrolle gebracht werden, wie die Präfektur des Departements am Freitagnachmittag mitteilte. Es sind jedoch immer noch 150 bis 200 Feuerwehrleute im Einsatz.

    Angesichts dieser „außergewöhnlichen“ Situation haben mehrere große französische Unternehmen – Carrefour, Orange, EDF, Axa, Auchan und GRDF – Maßnahmen ergriffen, um den Einsatz ihrer Mitarbeiter, die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren sind, zu erleichtern. Sie folgten damit einem Aufruf des Innenministers Gérald Darmanin.

    Am Freitagabend forderte der Minister außerdem die Präfekten auf, „besonders wachsam zu sein“ oder Feuerwerk, die für den 15. August geplant sind, wegen „erhöhter Brandgefahr“ abzusagen.

    Die ab Samstagabend erwarteten Niederschläge werden nicht ausreichen, um die historische Dürre im Land zu beheben, warnte Météo-France. Nach einem Monat Juli, in dem im Durchschnitt weniger als ein Zentimeter Regen fiel.

    Die Gewitter der kommenden Tage werden auf sehr trockene Böden treffen, die das Wasser nicht aufnehmen können und so die Gefahr von Überschwemmungen mit sich bringen. Ausserdem müsse mit Hagelschlag gerechnet werden, warnte Météo-France am Freitagabend.

    In weiten Teilen Frankreichs ist das Gießen von Grünflächen verboten und 73 Präfekten haben sogar den Landwirten die Wasserentnahme untersagt.

  • Pyrenäen: Hagel auf dem Puigmal – oder hat es mitten im Sommer geschneit?

    Pyrenäen: Hagel auf dem Puigmal – oder hat es mitten im Sommer geschneit?

    An den Hängen des Puigmal im Departement Pyrénées-Orientales ging am Samstagnachmittag, 6. August, ein schwerer Hagelsturm nieder.

    Ein ganz weißer Pyrenäengipfel inmitten einer Hitzewelle. Das ist bemerkenswert. Die Hänge des 2.910 Meter hohen Puigmal an der Grenze zwischen den östlichen Pyrenäen und Spanien waren am späten Samstagnachmittag weiß bedeckt.

    Aber Schnee war es nicht. Das wäre aufgrund der hohen Temperaturen, die auch in dieser Höhe herrschen, gar nicht möglich. Ein starker Hagelsturm ging auf die Pyrenäengipfel nieder, wie eine Webcam von Météo Pyrénées filmte. Der Hagelsturm dauerte nur wenige Minuten. Aber lange genug, um an der Wetterstation auf 2.471 Metern Höhe etwa 3 cm Hagel fallen zu lassen.

    Im Flachland des Südwestens sind Gewitter seit Beginn des Sommers selten, das ist in den Tälern der Pyrenäen nicht der Fall. In den letzten Tagen kam es zu mehreren vereinzelten und teilweise heftigen Gewittern.

  • Wetter: Hagel und Wind bis zu 100 km/h… Alarmstufe Orange für schwere Gewitter in 11 Departements im Südwesten

    Wetter: Hagel und Wind bis zu 100 km/h… Alarmstufe Orange für schwere Gewitter in 11 Departements im Südwesten

    Am Dienstag, dem 19. Juli, wird gegen Abend eine Gewitterfront erwartet. Meteo France hat eine orangefarbene Gewitterwarnung insbesondere für den Südwesten herausgegeben. In der Region sollen mehrere Departements einem hohen Risiko von starken Gewittern ausgesetzt sein.

    Eine orangefarbene Warnung vor Gewittern und Hitzewellen wurde von Météo France am Dienstag, dem 19. Juli, für einen Großteil der Departements im Westen Okzitaniens (Hautes-Pyrénées, Gers, Haute-Garonne, Ariège, Tarn, Tarn-et-Garonne, Lot und Aveyron) sowie für die Pyrénées-Atlantiques, Dordogne und Andorra ausgerufen.

    Ab 18 Uhr beginnen sich im Westen der Pyrenäen Gewitter zu entwickeln. Diese ziehen nach Nordosten und beeinflussen den Westen der Region Midi-Pyrénées am Anfang der Nacht von Dienstag auf Mittwoch.

    Hagelschlag und Windböen und 80 bis 100 km/h.
    Die Regensummen werden nicht sehr groß sein, in der Größenordnung von maximal 10 bis 15 Litern. Dafür werden die heftigen Gewitter mit starker elektrischer Aktivität, Hagelschlag und starken Windböen mit Geschwindigkeiten von 80 bis 100 km/h einhergehen, warnt Meteo France.

    Was die Hitzewelle betrifft, so war die Abkühlung am Dienstagmorgen in den westlichen Departements und in den Hautes-Pyrénées am deutlichsten spürbar.

    Die Höchsttemperaturen für den heutigen Dienstag sind deutlich zurückgegangen, vor allem in Nouvelle Aquitaine mit 28 bis 34 °C an der wärmsten Stelle und sogar nur 26 bis 28 °C an der Küste. In den Midi-Pyrenäen wird der Rückgang der Temperaturen etwas zaghafter ausfallen, mit Höchsttemperaturen, die von West nach Ost noch 34 bis 38 °C erreichen können, vor allem in der Haute-Garonne und im Tarn.

    Am Montag wurden in mehreren Städten neue Hitzerekorde aufgestellt: 39,3°C in Brest (Nordwesten), 42°C in Nantes (Mitte-Westen) und 42,6°C in Biscarosse (Südwesten). Der absolute Rekord, nämlich 46°C, stammt vom 28. Juni 2019 in Vérargues (Süden).

  • VIDEO | Gard: Ein plötzliches und heftiges Gewitter trifft mehrere Gemeinden nördlich von Alès

    VIDEO | Gard: Ein plötzliches und heftiges Gewitter trifft mehrere Gemeinden nördlich von Alès

    Häuser, Bäume und Autos bekamen die Gewalt eines besonders intensiven Wetterereignisses im Departement Gard nördlich von Alès zu spüren. Sehr starke Winde trafen das Gebiet.

    Ein heftiger Sturm hat gestern am Spätnachmittag den Norden von Alès (Gard) getroffen. Mehrere Bäume und mehrere Dächer von Wohnhäusern wurden durch sehr starke Winde beschädigt, wie von der Zeitung Midi Libre und dem Sender France Bleu Hérault berichtet wurde. Meteo France hatte das Departement Gard für den gestrigen Tag auf die gelbe Gewitterwarnung gesetzt.

  • Gewitterwarnung: 4 Departements auf Warnstufe Orange gesetzt

    Gewitterwarnung: 4 Departements auf Warnstufe Orange gesetzt

    Vier Departements wurden am Montag wegen der Gefahr von heftigen Gewittern und Hagelschlag auf die Warnstufe Orange gesetzt. Betroffen sind die Départements Haute-Loire, Loire, Ardèche und Rhône.

    Am heutigen Montag werden in vier französischen Departements heftige Gewitter und Hagel erwartet. Die Departements Haute-Loire, Loire, Ardèche und Rhône wurden von Météo France auf die Warnstufe Orange gesetzt und könnten von heftigen Stürmen, Starkregen und Hagelschlag betroffen sein.

    In den betroffenen Gebieten werden laut MétéoFrance Schauer und starker Hagel mit einem Durchmesser von möglicherweise mehr als 2 cm erwartet. Windböen von bis zu 90 km/h werden auch im Departement Haute-Loire zu spüren sein.

    Angst vor weiteren Schäden
    Die Haute-Loire war bereits am Sonntag, dem 3. Juli, von riesigen Hagelkörnern und starken Regenfällen betroffen, die große Schäden verursachten.

    Unter anderem wurden Autos und Dächer durch den Hagel beschädigt. Im Departement Loire wurden aufgrund der heftigen Regenfälle auch Überschwemmungen gemeldet.