Schlagwort: Grossbritannien

  • „Ich könnte die ganze Nacht damit verbringen, dir zu schreiben“ – 265 Jahre alte Liebesbriefe entdeckt

    „Ich könnte die ganze Nacht damit verbringen, dir zu schreiben“ – 265 Jahre alte Liebesbriefe entdeckt

    Nachdem sie zwischen 1756 und 1763 von der britischen Royal Navy beschlagnahmt worden waren, tauchten über hundert Briefe von Angehörigen französischer Seeleute wieder auf und werden nun von Historikern untersucht. Renaud Morieux, Historiker an der Universität Cambridge in England, wurde mit einer e…

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  • Verrückt: Billiger als der lokale Supermarkt – mit dem Flugzeug nach Polen und dort einkaufen…

    Verrückt: Billiger als der lokale Supermarkt – mit dem Flugzeug nach Polen und dort einkaufen…

    Angesichts der hohen Inflation in Großbritannien reiste ein englisches Youtuber-Duo kürzlich mit dem Flugzeug nach Polen, um dort einzukaufen. Trotz der teuren Flugtickets zahlten die beiden Kumpels insgesamt weniger als daheim in Großbritannien.

    Die Inflation bei Lebensmitteln ist nicht nur in Frankreich ein Thema. In Großbritannien sorgte diese Woche ein Youtuber-Duo für Aufsehen, nachdem es gezeigt hatte, dass es billiger ist, nach Polen zu fliegen, um dort einzukaufen, als in den Supermarkt um die Ecke zu gehen.

    In einem Video, das am Mittwoch, dem 1. November, auf Youtube veröffentlicht wurde, sieht man zunächst Josh & Archie, die 1,5 Millionen Abonnenten haben, wie sie in einer Lidl-Filiale in Clapham im Süden Londons zur Kasse gehen. Der Preis, der auf dem Kassenzettel stand, nachdem sie eine Reihe von 135 Produkten gekauft hatten, die in dem von der Regierung erstellten durchschnittlichen Warenkorb enthalten sind, belief sich auf stolze 164,47 Pfund Sterling, das sind 188,77 Euro.

    Für den gleichen Einkauf gab das Duo im polnischen Poznan nur 96,75 Pfund Sterling (111,05 Euro) aus. Zusammen mit den Ryanair-Flugtickets (47 Pfund Sterling, inklusive aufgegebenes Gepäck auf dem Rückflug für einen der beiden) und den Kosten für die Unterkunft für eine Nacht über Couchsurfing (8,55 Pfund Sterling) konnten Josh & Archie am Ende ihrer Reise sogar 11,14 Pfund Sterling einsparen!

    Die beiden jungen Männer wurden von der Zeitung DailyMail zu ihrer verrückten Einkaufstour befragt und erklärten: „Dies ist nicht ernsthaft Vorschlag, wie die Leute Geld sparen können. Vielmehr geht es darum, auf die lächerliche Situation hinzuweisen, in der wir uns angesichts der Entwicklung der Inflation befinden.“

  • Video: Das „Taxi-Boot“ – neueste Technik von Migrantenschleusern im Ärmelkanal

    Video: Das „Taxi-Boot“ – neueste Technik von Migrantenschleusern im Ärmelkanal

    An der Polizei vorbei werden etwa fünfzig Migranten auf einem aufblasbaren Boot zusammengepfercht nach England fahren. Am Strand von Boulogne-sur-Mer beobachten Urlauber fassungslos die neue Technik der Schlepper, die diese Überfahrten organisieren: das „Taxi-Boot“.

    Boulogne-sur-Mer, Juli 2023. Am Strand, mitten im Sommer, sind etwa 50 Personen versammelt, voll bekleidet und knietief im Wasser stehend. Sie scheinen auf etwas zu warten. Es handelt sich augenscheinlich um Migranten, die die französische Polizei an den Strand zurückzubringen versucht.

    Plötzlich taucht ein Zodiac mit Männern an Bord auf, die gerade dabei sind, das Boot vollständig aufzupumpen. Der Sender France 2 ist live dabei, als die Schlepper ihre neueste Technik anwenden: das „Taxi-Boot“.

    Dass der Treffpunkt nicht wie bisher am Strand, sondern im Wasser liegt, ist darauf zurückzuführen, dass die französische Polizei angewiesen ist, dort nicht einzugreifen, um Ertrinken zu verhindern. Keiner der Migranten hat eine Schwimmweste dabei.

    „Es ist gefährlich für sie, sie können ertrinken“; „Man merkt, wie elend die Menschen sind. Man hört die Nachrichten, aber man hätte nicht gedacht, dass man das live erleben würde“; „Es ist unvorstellbar, ein Boot mit über 50 Personen! Ich bin hier geboren und habe so etwas noch nie gesehen“…. Die Urlauber trauen ihren Augen nicht und äussern ihre Gefühle auf dem Sender France 2.

    Olivier Ternisien, ein Freiwilliger der Migrantenhilfsorganisation Osmose 62, sagt mutlos: „Es gibt schwangere Frauen, dort gibt es Kinder! Warum muss es so weit kommen?“ Diese Menschen, die unter Lebensgefahr die Küste Nordfrankreichs erreicht haben, wollen nun erneut höchste Risiken auf sich nehmen, um bis nach England zu gelangen. Jeden Tag muss ein neues Drama befürchtet werden.

    Und um an Bord zu kommen, gilt das Gesetz des Stärkeren oder des Reichsten. Wenn der Platz knapp wird, werden diejenigen abgewiesen, die am wenigsten Geld für die Überfahrt gezahlt haben. Als das Boot wegfährt, bleibt ein halbes Dutzend Migranten im Wasser stehend zurück. Sie hoffen auf einen Platz im nächsten Taxi-Boot…

  • Migranten: Schwimmende Sperren gegen die Boote der Schlepper

    Migranten: Schwimmende Sperren gegen die Boote der Schlepper

    Vier mutmaßliche Schlepper wurden wegen fahrlässiger Tötung angeklagt, nachdem sechs Migranten bei einem Schiffbruch nahe der nordfranzösischen Küste am Samstag, 12. August, ums Leben gekommen waren. Die Tragödien häufen sich und deswegen haben die Behörden ein neues System eingeführt, um den Schleppern die Arbeit zu erschweren.

    Nur 50 cm trennen die Bojen, die durch eine dicke Metallkette miteinander verbunden sind. Das ist die schwimmende „Strassen“-Sperre von Étaples (Pas-de-Calais), eine neue Einrichtung der Präfektur von Pas-de-Calais. Die Sperre befindet sich in einer Flussmündung, die in den Ärmelkanal mündet. Ziel ist es, die Arbeit der Schlepper zu erschweren, die den Migranten versprechen, sie an die englische Küste zu bringen. Früher legten die Boote direkt von den Stränden ab, getragen von ihren Passagieren. Das ist heute unmöglich, da die Küsten zu stark überwacht werden. Also werden die Boote in abgelegeneren und unauffälligeren Flussmündungen zu Wasser gelassen.

    Trotz der Sperre von Étaples, die nur wenige Meter vom Hafen entfernt ist, war die letzte Nacht eher unruhig. „Gegen 4 Uhr morgens hörte ich Schreie. Ich öffnete die Luke und sah ein Zodiak mit vielen Migranten“, erklärt ein Skipper auf dem Sender Franceinfo. Kritiker sehen die Sperre nicht nur als ineffizient, sondern auch als gefährlich für die Exilanten. „Es ändert nichts an ihrem Willen, das Vereinigte Königreich zu erreichen, es geschieht jetzt halt von weiter weg, was die Überfahrtszeit verlängert“, erklärt Pierre Roques von der Organisation „L’auberge des migrants“ (Herberge für Migranten). Im Jahr 2022 riskierten fast 52.000 Migranten ihr Leben, um nach England zu gelangen.

  • Pas-de-Calais: Migranten starten vor den Augen der Touristen von Boulogne-sur-Mer Bootsfahrt nach England

    Pas-de-Calais: Migranten starten vor den Augen der Touristen von Boulogne-sur-Mer Bootsfahrt nach England

    Rund 50 Migranten kletterten am Dienstag, 18. Juli, am Strand von Boulogne-sur-Mer (Pas-de-Calais) an Bord eines Bootes, um so an die englische Küste zu gelangen. Die gefährliche Abfahrt erfolgte unter den Augen von Urlaubern, die sich am Strand aufhielten.

    Am Strand von Boulogne-sur-Mer (Pas-de-Calais) warteten am Dienstagmorgen, dem 18. Juli, etwa 50 Migranten in hüfthohem Wasser, um an Bord eines Zodiaks zu klettern und zu versuchen, damit nach England zu gelangen, während Urlauber und Händler, die sich am Strand befanden, zuschauten. Die makabre Szene dauerte nur etwa zehn Minuten. Auch die Polizisten vor Ort hinderten die Migranten nicht daran, an Bord des Schlauchbootes zu klettern.

    „Sie waren sich wirklich sehr nahe“
    Olivier Ternisien, Ko-Vorsitzender von Osmose 62, einem Verein zur Unterstützung von Migranten, sucht regelmäßig die Gewässer des Ärmelkanals ab. Er hat schon viele Abfahrten von Migranten mit angesehen, aber die Abfahrt am Dienstag war außergewöhnlich. „Sie waren wirklich sehr nah am Strand, obwohl sie sich normalerweise etwas außerhalb des Strandes treffen“, erklärt er gegenüber dem Sender France 3. Nur etwa 40 km trennen Boulogne-sur-Mer von der englischen Küste. Nach Angaben der Organisation soll das Boot tatsächlich in britischen Gewässern angekommen sein. Seit einigen Tagen wurden die Patrouillen an der gesamten Küste verstärkt, um die Versuche illegaler Überfahrten zu verhindern. Für die Touristen vor Ort ist es eine aussergewöhnliche Situation. Im Verlaufe des Dienstags versuchten noch sechs weitere Boote die gefährliche Überfahrt nach England.

  • Vereinigtes Königreich: Premierministerin Liz Truss tritt 45 Tage nach ihrer Ernennung zurück

    Vereinigtes Königreich: Premierministerin Liz Truss tritt 45 Tage nach ihrer Ernennung zurück

    Die britische Premierministerin Liz Truss, die nach dem Rücktritt von Boris Johnson an die Macht kam, gibt nun ebenfalls ihr Amt ab und stellt damit die Vorherrschaft der Konservativen Partei in Frage, deren dritte Führungspersönlichkeit innerhalb von drei Jahren abtritt. Die Premierministerin des Vereinigten Königreichs, Liz Truss, ist am Donnerstag, dem 20. Oktober, nach nur 45 Tagen zurückgetreten. Dies ist die kürzeste Amtszeit eines Premierministers oder einer Premierministerin im Vereinigten Königreich im 21. Jahrhundert. Liz Truss, die seit dem 6. September, zwei Tage vor dem Tod von Elizabeth II., im Amt ist, erklärte jetzt nach weniger als zwei Monaten im Amt ihren Rücktritt. Das Scheitern ihres Haushaltsreformprojekts, das zum Zusammenbruch der Finanzmärkte in Großbritannien führte, machte die dritte weibliche Premierministerin in der Geschichte des Landes vollständig unglaubwürdig. Eine gestern durchgeführte Abstimmung über das „Fracking“ hatte die Legitimität der Regierungs…

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  • Großbritannien: Tausende Meeresspinnen belagern die Strände Cornwalls

    Großbritannien: Tausende Meeresspinnen belagern die Strände Cornwalls

    Touristen verliessen erschrocken die Strände, als Tausende von Seespinnen vor der Küste von Cornwall auftauchten.

    Touristen im Badeort Saint Ives in Cornwall, Großbritannien, werden sich sicherlich an diesen Tag erinnern. Während sie im Meer planschten, stellten sie fest, dass der Meeresboden plötzlich mit Tausenden von Seespinnen übersät war, berichtet die Zeitung The Guardian.

    Das Meerestier hat die Angewohnheit, sich ab April bis in den Sommer hinein in seichten Bereichen in der Nähe von Stränden aufzuhalten. So schützen sich die Seespinnen vor ihren Fressfeinden. In dieser Zeit nämlich verlassen die Krabben ihren alten Panzer und bilden einen neuen. Dadurch können sie jedes Mal um 25-40 % wachsen, bis sie im Alter von zwei Jahren ihre volle Größe erreicht haben. Nachdem sich der neue Panzer gebildet hat, tauchen die Tiere wieder in eine Tiefe von etwa 100 Metern ab, in der sie normalerweise leben.

    Die Wanderung der Spinnenkrabben ist also an sich nichts Ungewöhnliches. Erstaunlich ist jedoch die große Anzahl an Individuen, die vor der britischen Küste auftauchte. Wahrscheinlich sind sie in so großer Zahl vor Cornwall aufgetreten, denn das Wasser hat dort derzeit eine Temperatur von 16°C. Laut der Zeitung The Guardian könnten solche Massenansammlungen im Sommer aufgrund des Klimawandels in Zukunft häufiger vorkommen.

    Kate Low, Meeresfotografin für The Guardian, berichtete, dass „viele Touristen vor Schreck aufschrieen, als sie die Schalentiere sahen“.

  • WikiLeaks: Großbritannien bestätigt die Auslieferung von Julian Assange an die USA

    WikiLeaks: Großbritannien bestätigt die Auslieferung von Julian Assange an die USA

    WikiLeaks kritisiert „einen dunklen Tag für die Pressefreiheit und die britische Demokratie“. Es ist ein weiterer Schritt in Richtung Auslieferung, aber noch nicht das Ende des Rechtsstreits. Die britische Regierung bestätigte am Freitag, dem 17. Juni, dass das Dekret zur Auslieferung von Julian Assange an die USA unterzeichnet worden sei. Der Gründer von WikiLeaks, der seit drei Jahren im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh inhaftiert ist, wird auf der anderen Seite des Atlantiks seit langem wegen eines massiven Leaks von vertraulichen und geheimen Dokumenten verfolgt. „Gemäß dem Auslieferungsgesetz von 2003 muss die Staatsministerin Priti Patel eine Auslieferungsanordnung unterzeichnen, wenn es keinen Grund gibt, die Anordnung zu untersagen“, erklärte das Innenministerium. „In diesem Fall kamen die britischen Gerichte nicht zu dem Schluss, dass es unterdrückerisch, ungerecht oder verfahrensmissbräuchlich wäre, Herrn Assange auszuliefern. Sie kamen auch nicht zu dem Schluss, dass die Au…

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  • Covid-19: Woher kommt die neue Hybridvariante „Deltacron“?

    Covid-19: Woher kommt die neue Hybridvariante „Deltacron“?

    Die britische Behörde für Gesundheitssicherheit erklärte am Freitag, dass sie einen ersten Fall der Hybridvariante „Deltacron“ festgestellt habe. Die Variante wurde auf der Liste der Mutationen als „unter Beobachtung stehend“ eingestuft. Es ist eine Entdeckung, die auf der anderen Seite des Ärmelkanals Aufsehen erregt hat. Auf der Website der britischen Gesundheitsbehörde (UKHSA) wird berichtet, dass sie bei einer Person eine Mutation, eine Kombination der Delta- und Omicron-Varianten, nachgewiesen haben. Diese „Deltacron“-Variante wurde am Freitag, dem 11. Februar, in die Liste der Varianten aufgenommen, die unter „Beobachtung“ stehen. Ein erster Fall von „Deltacron“-Infektion? Anfang Januar behauptete Leondios Kostrikis, Professor für Biologie an der Universität von Zypern, dass er eineo neue Mutation des Virus durch die Analyse von Proben aus der Allgemeinbevölkerung und von Krankenhauspatienten identifiziert habe. Schnell stellten mehrere Experten diese Entdeckung in Frage. „‚Delt…

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  • Covid-19: Die Einreisebedingungen für Briten nach Frankreich werden strenger

    Covid-19: Die Einreisebedingungen für Briten nach Frankreich werden strenger

    Frankreich hat beschlossen, die Einreise für Reisende aus dem Vereinigten Königreich zu beschränken. Diese Verschärfung ist eine kalte Dusche für diejenigen, die sich über die Weihnachtsfeiertage treffen wollten. Die Einschränkungen gelten ab Samstagmorgen, dem 18. Dezember. Der Staat zieht nun die Zügel an, wenn es um Reisen zwischen Frankreich und England in beiden Richtungen geht. Am Gare du Nord erfahren die Reisenden, mit welchen neuen Grenzkontrollen sie konfrontiert werden, wenn sie den Ärmelkanal überqueren wollen. Touristische und geschäftliche Gründe werden abgelehnt. Ab diesem Datum müssen alle Reisenden, ob geimpft oder nicht, Covid-19-Tests haben, die nicht älter als 24 Stunden sind, und eine Qurantäne von 48 Stunden bei einem negativen Test und sieben Tagen bei einem positiven Test einhalten. Zu diesen Einschränkungen kommt noch hinzu, dass der Grund für die Reise zwingend sein muss. Touristische oder berufliche Gründe werden nicht mehr anerkannt. Am Donnerstag, 16. Deze…

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