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  • Heute in der Geschichte: Der 27. September

    Heute in der Geschichte: Der 27. September

    Manchmal übersehen, aber voller Wendepunkte – der 27. September bietet uns zahlreiche bedeutende Ereignisse, die Geschichte geschrieben haben. Von Frankreich bis in die entlegensten Winkel der Welt hat dieser Tag Kriege, Revolutionen und kulturelle Meilensteine geprägt. Werfen wir einen Blick auf einige der wichtigsten Momente des 27. September.

    Die Eroberung von Mexiko-Stadt durch Spanien (1821)

    Am 27. September 1821 marschierte der mexikanische Freiheitskämpfer Agustín de Iturbide triumphal in Mexiko-Stadt ein und beendete damit offiziell den mexikanischen Unabhängigkeitskrieg. Mexiko erklärte sich frei von der Herrschaft Spaniens – nach elf blutigen Jahren des Kampfes. Der Vertrag von Córdoba, der kurz zuvor unterzeichnet worden war, sicherte die Anerkennung der mexikanischen Unabhängigkeit durch Spanien und markierte das Ende eines der längsten Kolonialkriege in Lateinamerika.

    Doch die Frage bleibt: War Mexiko wirklich bereit für die Freiheit? Die Nachwehen dieser Revolution führten zu internen politischen Konflikten, und Mexiko durchlief eine turbulente Zeit der Staatsbildung – mit Iturbide selbst, der sich bald zum Kaiser krönte, bevor er gestürzt wurde. Das Land betrat einen unruhigen Weg in Richtung einer stabilen Republik, doch der 27. September bleibt ein Symbol für den Traum der Unabhängigkeit.

    Die Belagerung von Paris im Deutsch-Französischen Krieg (1870)

    Während in Mexiko die Freiheit gefeiert wurde, blickte man in Frankreich am 27. September 1870 in eine düstere Zukunft. Die Belagerung von Paris, ein Wendepunkt im Deutsch-Französischen Krieg, war in vollem Gange. Deutsche Truppen hatten die Stadt umzingelt und schnitten alle Nachschubwege ab. Die Pariser Bevölkerung erlebte Hunger, Kälte und extreme Entbehrungen. Der Kaiser Napoleon III. war kurz zuvor bei der Schlacht von Sedan gefangen genommen worden, was zum Sturz des Zweiten Kaiserreichs und zur Ausrufung der Dritten Republik geführt hatte. Doch die Pariser sollten noch vier Monate leiden, bevor sie im Januar 1871 kapitulierten.

    Die Belagerung von Paris ist heute ein düsteres Kapitel in der französischen Geschichte – ein Moment, der das Ende der französischen Hegemonie auf dem europäischen Kontinent markierte und den Aufstieg des Deutschen Kaiserreichs besiegelte. Auf diesen Trümmern sollte sich Frankreich in den kommenden Jahrzehnten wiederaufbauen, aber der Schmerz und das Trauma dieser Tage bleiben unvergessen.

    Google gründet sich (1998)

    Von militärischen Niederlagen zur digitalen Revolution: Ein weiteres bedeutsames Ereignis des 27. September ist die Gründung von Google im Jahr 1998. Zwei junge Doktoranden der Stanford University, Larry Page und Sergey Brin, brachten ihre revolutionäre Suchmaschine an den Start, die unsere Art, Wissen zu finden, grundlegend verändern sollte. Ursprünglich als Forschungsprojekt gestartet, entwickelten sie einen Algorithmus, der die Art und Weise, wie Suchergebnisse sortiert und präsentiert werden, revolutionierte.

    Der Einfluss von Google auf unsere Gesellschaft ist kaum zu überschätzen. Was einst als kleines Start-up begann, ist heute eines der mächtigsten Unternehmen der Welt. Google hat das Internet – und unser tägliches Leben – so sehr durchdrungen, dass „googeln“ inzwischen zum Synonym für die Informationssuche geworden ist. Wer hätte am 27. September 1998 gedacht, dass diese kleine Firma die Welt so drastisch verändern würde?

    Der Vertrag von Versailles im Jahr 1783

    Ein weiterer bedeutender Moment der Geschichte, der sich am 27. September ereignete, war der Vertrag von Versailles im Jahr 1783. Dieser Vertrag beendete offiziell den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und sicherte den jungen Vereinigten Staaten ihre Unabhängigkeit von Großbritannien. Interessanterweise geschah dies auf französischem Boden, im prächtigen Schloss von Versailles. Frankreich hatte eine Schlüsselrolle im amerikanischen Unabhängigkeitskampf gespielt, indem es die amerikanischen Truppen finanziell und militärisch unterstützte. Das Land befand sich damals unter der Herrschaft von Ludwig XVI., dessen eigene Revolution allerdings nicht lange auf sich warten ließ.

    Für Frankreich war dieser Moment zweischneidig: Einerseits der Triumph über den ewigen Rivalen Großbritannien, andererseits die finanziellen Lasten, die mit der Unterstützung der Amerikaner einhergingen. Diese Kosten trugen mit dazu bei, dass die Staatskassen des Landes erschöpft waren – ein direkter Auslöser für die eigene Französische Revolution, die nur wenige Jahre später ausbrechen sollte.

    Die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (1951)

    Auch wenn der 27. September von militärischen Ereignissen geprägt ist, fand an diesem Tag im Jahr 1951 ein entscheidender Moment für die europäische Einheit statt: Die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS). Die sechs Gründungsmitglieder – Frankreich, Deutschland, Italien, Belgien, Luxemburg und die Niederlande – unterzeichneten den Vertrag zur Schaffung dieser Gemeinschaft, die als Vorläufer der heutigen Europäischen Union gilt. Die EGKS zielte darauf ab, die Kontrolle über Kohle- und Stahlproduktion zu teilen, um künftige Konflikte zwischen den europäischen Mächten zu verhindern.

    Dies war ein Meilenstein in der Geschichte der europäischen Zusammenarbeit und des Friedens. Frankreich, das während des Zweiten Weltkriegs unter der deutschen Besatzung gelitten hatte, spielte eine zentrale Rolle in diesem Prozess. Die deutsch-französische Versöhnung wurde zur Grundlage für die Stabilität in Europa – ein bemerkenswerter Wandel in der Geschichte, wenn man bedenkt, dass diese beiden Nationen noch wenige Jahrzehnte zuvor erbitterte Feinde waren.

    Ein kleiner Sprung in die Moderne: Tour de France 1988

    Ein weiteres, etwas leichteres Ereignis fand am 27. September 1988 statt: An diesem Tag gewann Pedro Delgado die Tour de France. Der spanische Radfahrer fuhr einen beeindruckenden Sieg ein und dominierte das Feld – ein Triumph, der ihn zu einem Nationalhelden machte. Die Tour de France, Frankreichs berühmtes Radrennen, gehört bis heute zu den prestigeträchtigsten Sportveranstaltungen der Welt. Delgado’s Sieg wurde in Spanien und Frankreich gefeiert, doch die Tour bleibt auch ein Symbol der Leidenschaft und des Wettbewerbs in der Sportgeschichte Frankreichs.

    Fazit: Ein Tag, der die Welt bewegt

    Der 27. September mag auf den ersten Blick wie ein gewöhnlicher Tag erscheinen – aber er hat weltweit historische Spuren hinterlassen. Ob es der Aufstieg von Google, die Belagerung von Paris oder die Geburt der europäischen Einheit war, dieser Tag erinnert uns daran, dass die Geschichte oft an unerwarteten Punkten Wendungen nimmt. Wer weiß, was uns der nächste 27. September bringen wird?

  • EuGH verhängt Milliardenstrafen gegen Apple und Google

    EuGH verhängt Milliardenstrafen gegen Apple und Google

    Die Europäische Union hat zwei amerikanische Tech-Giganten in spektakulären Fällen kräftig zur Kasse gebeten: Apple muss 13 Milliarden Euro an Irland zurückzahlen und Google wurde mit einer 2,4-Milliarden-Strafe belegt.

    Der 10. September 2024 wird Apple und Google vermutlich noch lange in Erinnerung bleiben – und zwar nicht im positiven Sinne. An diesem Tag hat die höchste europäische Gerichtsbarkeit, der Europäische Gerichtshof (EuGH), zwei Entscheidungen getroffen, die massive finanzielle Konsequenzen für die Unternehmen haben. Was ist passiert?

    Apple: Milliarden an Steuerbegünstigungen zurückzahlen

    Im Fall Apple geht es um Steuervergünstigungen, die der iPhone-Hersteller in Irland von 2003 bis 2014 genossen hatte. Die EU-Kommission hatte bereits 2016 beschlossen, dass Apple unzulässige Vorteile durch diese Steuerdeals erhalten hatte und deshalb 13 Milliarden Euro an den irischen Staat zurückzahlen muss. Apple hatte sämtliche Einkünfte, die in Europa, Afrika, dem Nahen Osten und Indien generiert wurden, nach Irland verlagert – ein Land, das für seine steuerlichen Anreize bekannt ist.

    Die Höhe der Summe? Stolze 13 Milliarden Euro – eine der höchsten Rückzahlungsverpflichtungen, die jemals in einem Steuerstreit verhängt wurden. Apple und Irland wehrten sich gegen diese Entscheidung und argumentierten, die Steuervereinbarungen seien völlig legal gewesen. Doch der EuGH hat diese Argumentation nun endgültig abgeschmettert.

    Google: Marktmacht missbraucht

    Bei Google steht eine Strafe wegen Wettbewerbsverstößen im Fokus. Bereits 2017 hatte die EU-Kommission dem Suchmaschinenriesen die Strafe von 2,4 Milliarden Euro aufgebrummt – wegen Missbrauchs seiner marktbeherrschenden Stellung. Konkret geht es um den Vorwurf, dass Google seinen eigenen Preisvergleichsdienst in den Suchergebnissen bevorzugt habe, was Konkurrenten erheblich benachteiligt habe.

    Man stelle sich vor: Ein Nutzer sucht auf Google nach einem Produkt – und bekommt direkt die Angebote von Googles eigenem Vergleichsportal präsentiert. Was macht der User wohl? Richtig, er klickt auf den ersten Treffer. Und die Konkurrenz? Die bleibt auf der Strecke. Diese Praxis stieß den europäischen Wettbewerbshütern bitter auf. Ihre Entscheidung von damals wurde nun durch den EuGH bestätigt.

    Die Reaktionen der Tech-Giganten: Enttäuschung

    Wie zu erwarten, zeigten sich sowohl Apple als auch Google wenig erfreut über die Entscheidungen. Beide Unternehmen gaben umgehend Erklärungen ab, in denen sie ihre Enttäuschung zum Ausdruck brachten. Apple betonte, dass es immer alle gesetzlichen Regelungen eingehalten habe, und Google erklärte, dass das Gericht in seiner Entscheidung die Art und Weise, wie Menschen online nach Informationen suchen, missverstehe. Doch Worte ändern nichts an den Milliardenstrafen, die nun fällig sind.

    Was bedeuten diese Entscheidungen?

    Diese beiden Urteile senden eine deutliche Botschaft: Europa ist fest entschlossen, gegen unfaire Wettbewerbsvorteile und Steuertricks vorzugehen – egal, wie groß die Konzerne sind. Gerade in einer Zeit, in der die Marktmacht von Tech-Unternehmen immer wieder in der Kritik steht, kommt das Urteil des EuGH nicht nur als rechtliche Entscheidung daher, sondern auch als Signal an die Öffentlichkeit.

    Es stellt sich die Frage: Werden diese Urteile etwas ändern? Werden andere Konzerne aufgeschreckt und ihre Geschäftspraktiken anpassen? Man darf zumindest vermuten, dass viele Unternehmen ihre Strategien überdenken – denn solche Urteile können schmerzhaft sein.

    Die Zukunft der Tech-Regulierung in Europa

    Die Entscheidungen gegen Apple und Google fügen sich in eine Reihe von Maßnahmen ein, die die Europäische Union in den letzten Jahren gegen große Technologieunternehmen ergriffen hat. Die EU hat in der Vergangenheit immer wieder betont, dass sie gegen die Machtkonzentration bei den Tech-Giganten vorgehen will. Auch andere Konzerne wie Amazon und Facebook wurden bereits ins Visier genommen.

    Mit neuen Regelungen wie dem Digital Markets Act und dem Digital Services Act zeigt die EU, dass sie es ernst meint mit ihrem Ziel, die Macht der großen Tech-Unternehmen zu kontrollieren und faire Wettbewerbsbedingungen zu schaffen. Diese Gesetze zielen darauf ab, Missbrauch zu verhindern, den Wettbewerb zu fördern und die Rechte der Verbraucher zu stärken.

    Ein teures Lehrgeld für die großen Konzerne?

    Ob diese Entscheidungen Apple und Google nachhaltig beeinflussen, bleibt abzuwarten. Selbst für solche Milliardenunternehmen sind Strafen in dieser Größenordnung schwer zu verdauen, aber nicht existenzbedrohend. Es bleibt spannend zu beobachten, ob die Konzerne ihre Geschäftspraktiken nun tatsächlich anpassen oder ob wir in Zukunft erneut Schlagzeilen wie diese lesen werden.

    Fest steht: Die Zeit der Steuerdeals und Marktdominanz scheint in Europa endgültig vorbei zu sein.

  • Google verliert Kartellprozess: Eine neue Ära der Internetsuche?

    Google verliert Kartellprozess: Eine neue Ära der Internetsuche?

    Google verurteilt wegen Monopolmissbrauchs.

    Ein US-Richter hat entschieden: Google nutzt seine Vormachtstellung illegal, um Konkurrenz zu unterdrücken und Innovationen zu behindern. Diese Entscheidung könnte die Internetlandschaft erschüttern und Google, einen der bekanntesten Konzerne weltweit, empfindlich treffen.

    Historisches Urteil im größten Kartellprozess seit 25 Jahren

    Fast ein Jahr nach Beginn des Verfahrens, in dem das US-Justizministerium gegen Google klagte, fällte US-Bezirksrichter Amit Mehta sein Urteil. Nach einer zehntägigen Verhandlung und umfangreicher Beweisaufnahme, die Aussagen von Führungskräften von Google, Microsoft und Apple umfasste, erklärte Richter Mehta Google zum Monopolisten. Der Richter stellte fest, dass Google seine Marktdominanz ausnutze, um Konkurrenten fernzuhalten.

    Google kontrolliert 89,2 % des Marktes für Internet-Suchdienste und sogar 94,9 % auf mobilen Geräten. Diese Marktdominanz, so Mehta, sei Beweis für Googles Monopolstellung.

    Googles Argumente und die Reaktion des Justizministeriums

    Google argumentierte stets, dass die Beliebtheit seiner Suchmaschine auf deren Überlegenheit zurückzuführen sei. Kent Walker, Googles Präsident für globale Angelegenheiten, kündigte an, das Urteil anzufechten. Er kritisierte das Urteil, da es Google zwar als beste Suchmaschine anerkenne, aber dennoch dessen Verfügbarkeit einschränken wolle.

    Die Entscheidung des Gerichts ist ein Triumph für das Justizministerium, das seit vier Jahren gegen Googles Marktbeherrschung kämpft. US-Justizminister Merrick Garland bezeichnete das Urteil als historischen Sieg für die amerikanische Bevölkerung und betonte, dass kein Unternehmen über dem Gesetz stehe.

    Die Auswirkungen auf den digitalen Werbemarkt

    Der Fall zeichnete Google als technologischen Tyrannen, der gezielt Wettbewerb unterdrücke, um eine Suchmaschine zu schützen, die im Zentrum einer riesigen Werbemaschine steht, die im letzten Jahr fast 240 Milliarden Dollar Umsatz generierte. Die Anwälte des Justizministeriums argumentierten, dass Googles Monopolstellung es dem Unternehmen ermögliche, Werbekunden überhöhte Preise zu berechnen und gleichzeitig wenig in die Verbesserung der Suchqualität zu investieren, was den Verbrauchern schade.

    Richter Mehtas Urteil konzentrierte sich auf die Milliardenbeträge, die Google jährlich ausgibt, um seine Suchmaschine als Standardoption auf neuen Handys und technischen Geräten zu installieren. 2021 gab Google über 26 Milliarden Dollar aus, um diese Standardvereinbarungen zu sichern. Google hielt dem entgegen, dass Verbraucher ihre Suchmaschinen wechseln, wenn sie mit den Ergebnissen unzufrieden sind, wie es in den 90er Jahren mit Yahoo der Fall war.

    Die Zukunft von Google und der Wettbewerb

    Richter Mehta betonte, dass Standardvoreinstellungen entscheidend sind. Microsofts Suchmaschine Bing hat beispielsweise einen Marktanteil von 80 % unter Usern des Microsoft Edge Browsers. Dies zeige, dass andere Suchmaschinen Erfolg haben können, wenn Google nicht als Standard festgelegt ist.

    Trotz der Anerkennung der Qualität von Googles Suchmaschine, stellt das Urteil fest, dass Google seine Position missbraucht hat. Die Entscheidung könnte zu erheblichen Veränderungen führen, etwa zur Zerschlagung von Teilen von Googles Internetimperium oder zu einem Verbot der Zahlung für Standard-Suchvereinbarungen.

    Langwierige Rechtsstreitigkeiten und ihre Folgen

    Die nächste Phase des Verfahrens wird klären, welche Maßnahmen ergriffen werden, um den Schaden rückgängig zu machen und einen wettbewerbsfähigeren Markt zu schaffen. Die Folgen könnten gravierend sein – oder nur geringfügige Änderungen mit sich bringen.

    Ein langwieriger Berufungsprozess wird jedoch unmittelbare Auswirkungen hinauszögern. George Hay, Professor für Rechtswissenschaften an der Cornell University, schätzt, dass die Berufung bis zu fünf Jahre dauern könnte. Diese Verzögerung könne es Google ermöglichen, weiterhin Standard-Suchvereinbarungen zu nutzen, schützt das Unternehmen aber nicht vor möglichen Sammelklagen.

    Microsoft als möglicher Gewinner

    Sollte das Urteil Bestand haben, könnte Microsoft profitieren. Der Technologieriese hat bereits einen Marktwert von über drei Billionen Dollar. Das Urteil gegen Google erinnert an den Kartellprozess gegen Microsoft in den 90er Jahren, der ebenfalls die Marktlandschaft veränderte und neue Möglichkeiten für Google schuf. Heute könnte ein ähnlicher Ausgang Microsoft wieder in eine stärkere Position bringen.

    Auch Apple könnte betroffen sein, da Google jährlich Milliarden für die Standardplatzierung seiner Suchmaschine auf Apple-Geräten zahlt. Diese Zahlungen trugen wesentlich zum wachsenden Service-Segment von Apple bei, das im letzten Geschäftsjahr 85 Milliarden Dollar Umsatz erzielte.

    Ein neuer Fokus auf Kartellverfahren

    Die Entscheidung gegen Google ist Teil einer umfassenden Strategie des Justizministeriums, große Technologieunternehmen ins Visier zu nehmen. Weitere bedeutende Fälle sind eine Klage gegen Apple und die Untersuchung von Unternehmen wie Microsoft, Nvidia und OpenAI im Zusammenhang mit dem KI-Boom.

    Die Zukunft der Internetsuche könnte also ganz anders aussehen – ein spannendes Thema, das uns sicherlich noch länger beschäftigen wird.

  • Bretonisch und Okzitanisch jetzt bei Google Translate

    Bretonisch und Okzitanisch jetzt bei Google Translate

    Google Translate hat am Donnerstag, dem 27. Juni, 110 neue Sprachen hinzugefügt – darunter auch regionale Sprachen wie Bretonisch und Okzitanisch. Der französische Sprecher des amerikanischen Technologiegiganten, Constantin Foniadakis, erläuterte gegenüber dem Sender France 3 Bretagne die Kriterien,…

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  • Internet: Google feiert 25. Geburtstag

    Internet: Google feiert 25. Geburtstag

    Die Geschichte von Google begann vor 25 Jahren in einem Vorort von San Francisco in den USA. Heute hat sich die Suchmaschine weltweit unentbehrlich gemacht.

    Es ist eine Geschichte, die die Legende des Silicon Valley geprägt hat. Die Geschichte von zwei Studenten, die in ihrer Garage eines der mächtigsten Unternehmen der Welt gründeten: Google. 25 Jahre später werden von Google nicht nur indizierte Daten im Internet zur Verfügung gestellt, sondern Reisende auf der ganzen Welt können sich mit Google orientieren, fast alles bezahlen, ein Restaurant finden oder Dutzende von Sprachen „on the fly“ übersetzen. Google hat sich im World Wide Web regelrecht unentbehrlich gemacht. Die Erfolgsgeschichte begann im Jahr 1998 in einem Vorort von San Francisco (USA).

    Zu dieser Zeit hatten Larry Page und sein Kommilitone Sergej Brin gerade ihr Studium an der renommierten Stanford University abgebrochen, um sich ganz ihrem n euen Geschäft widmen zu können. Die beiden Männer hatten allerdings Schwierigkeiten, über die Runden zu kommen, bis sie ihr Projekt einem Investor vorstellten, der ihnen daraufhin einen Scheck über 100.000 Dollar ausstellte. Ihre Suchmaschine soll die Indexierung von Informationen im Internet revolutionieren. Es ist die Geburtsstunde eines Imperiums.

    Doch dann gerät Google wegen seines Umgangs mit persönlichen Daten ins Kreuzfeuer der Kritik und wird in Europa wegen des Missbrauchs seiner marktbeherrschenden Stellung mit Rekordstrafen belegt. Ist Google also zu beherrschend und deswegen gefährlich geworden? In den letzten Monaten allerdings wurde der Einfluss von Google durch neue Akteure wie die künstliche Intelligenz des Chatbots GPT, der auf alles eine Antwort hat, mehr und mehr in Frage gestellt…

  • Bonjour – Egun on: Google übersetzt jetzt sogar Baskisch und Korsisch

    Bonjour – Egun on: Google übersetzt jetzt sogar Baskisch und Korsisch

    Google kündigt an, dass es ab Mittwoch 33 neue Sprachen in seinen Übersetzungskatalog aufgenommen hat. Darunter sind auch mehrere französische Regionalsprachen wie Baskisch oder Korsisch. Google verfolgt weiterhin sein Ziel, 1.000 Sprachen zu erreichen, die mit seiner Software „Google Translate“ übe…

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  • Alpes-Maritimes: Einwohner von Villars-sur-Var leiden unter Fehler in Google Maps

    Alpes-Maritimes: Einwohner von Villars-sur-Var leiden unter Fehler in Google Maps

    Ein GPS-Fehler verärgert die Bewohner eines kleinen Dorfes in den französischen Seealpen. Seit mehreren Monaten stecken immer wieder fehlgeleitete grosse Lastwagen in der Gemeinde Villars-sur-Var fest. 

    Die Ruhe von Villars-sur-Var (Alpes-Maritimes), einem kleinen Dorf im Hinterland von Nizza, war in letzter Zeit stark gestört. Wie so oft malte der Künstler Christian Saxemard, Einwohner von Villars-sur-Var, in seinem Atelier. Dann hörte er plötzlich „einen großen, großen Lärm, etwas Riesiges“. Ein 44-Tonnen-Lastwagen hat auf seinem Weg alles weggerissen, auch den Zaun des Hauses von Christian Saxemard. Der Fahrer, ein Italiener, hatte auf dieser Straße, die für Fahrzeuge über 15 Tonnen gesperrt ist, eigentlich nichts zu suchen.

    Der unglückliche LKW-Fahrer erklärt, dass er seinem Google-GPS gefolgt sei. „Google leitet die Lastwagen auf diese enge und gefährliche Departementsstraße, die direkt nach Villars-sur-Var führt“, erklärt Carole Borrelli, die erste stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde, auf dem Sender France 2. Google Maps leitet die LKWs nämlich nicht die Hauptstraße, sondern auf eine kleine steile Straße, die für Fahrzeuge über 15 Tonnen gesperrt und auch nicht geeignet ist. Die grossen Wagen bleiben dann natürlich oft stecken und verursachen darüber hinaus zahlreiche Schäden in der Gemeinde.

    Die stellvertretende Bürgermeisterin schlägt Alarm und fordert Google auf, die Route zu ändern, da sie irgendwann einen schlimmen Unfall befürchtet.

  • Das waren die beliebtesten Google-Suchanfragen in Frankreich im Jahr 2022

    Das waren die beliebtesten Google-Suchanfragen in Frankreich im Jahr 2022

    Google hat wieder die Liste der beliebtesten Suchanfragen im Jahr 2022 bekannt gegeben. Auch in diesem Jahr wurden die Anfragen der Internetnutzer von nationalen und internationalen Nachrichten beeinflusst.

    Was suchten die Franzosen im Jahr 2022 am häufigsten auf Google? Der Digitalriese hat seine Hitliste für das Jahr 2022 in Frankreich bekannt gegeben. Das am häufigsten in die Suchmaschine eingegebene Wort in diesem Jahr war „Ukraine“, gefolgt von „Weltmeisterschaft 2022“.

    Google veröffentlichte mehrere Ergebnisse in verschiedenen Kategorien. Bei den Verstorbenen dieses Jahres steht der Schauspieler Gaspard Ulliel, der im Januar tragischerweise an den Folgen eines Skiunfalls starb, an erster Stelle, gefolgt von dem Journalisten Jean-Pierre Pernaut, der im März an Krebs starb. Königin Elisabeth II. steht an vierter Stelle.

    Bei den Politikern belegte Elisabeth Borne den ersten Platz, gefolgt von Marine Le Pen und Éric Zemmour. Bei den Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens führt Wladimir Putin, direkt vor Will Smith, der Chris Rock bei der Oscar-Verleihung im März eine Ohrfeige verpasst hatte.

    Florent Pagny führt die Kategorie Musiker/innen an, „Star Academy“ die Kategorie Shows und Serien und „Top Gun“ die Kategorie Filme.

    Die Fragen „Kontaktfall, was tun?“ und „Warum Krieg in der Ukraine?“ wurden „Wo bekomme ich Benzin her?“ steht ganz oben auf der Liste.

    Die von den Franzosen am häufigsten gesuchten Kochrezepte waren im Jahr 2022 „Clafoutis“ und „Taboulé“.

  • Steuern: Der Fiskus will mit Google nicht angemeldete Gebäude und Schwimmbäder aufspüren

    Steuern: Der Fiskus will mit Google nicht angemeldete Gebäude und Schwimmbäder aufspüren

    Mit Hilfe von Google will das Finanzministerium eine Software entwickeln, die nicht angemeldete Gebäude und Schwimmbäder automatisch erkennt. Dieses neue Computersystem wird bald Satellitenfotos von ganz Frankreich scannen, um Steuerhinterzieher aufzuspüren. Google, selbst Wiederholungstäter in Sachen Steuerverkürzung, hat sich nun verpflichtet, den französischen Steuerbehörden bei der Aufdeckung von Betrügern zu helfen. Wie Le Canard Enchaîné am Mittwoch, dem 11. August, berichtete, bereitet das Finanzministerium den Start seines Projekts „Foncier innovant“ vor, das im März als „neues Instrument, das den Landvermessern helfen soll, steuerlich relevante Elemente zu erkennen“, vorgestellt wurde. Wenn Sie einen Anbau an Ihr Haus vorgenommen haben (Schwimmbad, Veranda, Garage usw.), ohne diesen anzumelden, sollten Sie auf Google Maps nachsehen, ob er sichtbar ist. Dies ist die Methode, die die Steuerbehörden bald zur automatischen Aufdeckung von Betrug anwenden werden. „Konkret ermögliche…

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  • Google wurde in Frankreich zu 500 Millionen Euro Strafe verurteilt

    Google wurde in Frankreich zu 500 Millionen Euro Strafe verurteilt

    Die französische Wettbewerbsbehörde stellte fest, dass Google seiner Verpflichtung, dem geforderten Schutz von Urheberrechten nicht nachgekommen sei. Sie gab daher am Dienstag bekannt, dass sie gegen den amerikanischen Riesen eine Geldstrafe von 500 Millionen Euro verhängt hat.

    Es ist die größte Geldstrafe, die je von der französischen Wettbewerbsbehörde aus diesem Grund verhängt wurde. Am Dienstag, dem 13. Juli, verhängte die französische Wettbewerbsbehörde ein Bußgeld in Höhe von 500 Millionen Euro gegen Google, weil das Unternehmen es versäumt hatte, „in gutem Glauben“ mit Presseverlegern über die Anwendung von Leistungsschutzrechten zu verhandeln, d.h. über die Vergütung, die den Verlegern für die Wiedergabe ihrer Inhalte zusteht.

    Die Wettbewerbsbehörde ordnete außerdem an, dass Google den Verlagen und Nachrichtenagenturen „ein Vergütungsangebot für die aktuellen Nutzungen ihrer geschützten Inhalte“ unterbreitet, unter Androhung einer „Geldstrafe von bis zu 900.000 Euro pro Tag der Verzögerung“.

    „Wir sind sehr enttäuscht von dieser Entscheidung“

    „Wir sind sehr enttäuscht von dieser Entscheidung, da wir während der gesamten Verhandlungszeit in gutem Glauben gehandelt haben. Diese Geldstrafe spiegelt weder die Bemühungen noch die Realität der Nutzung von Nachrichteninhalten auf unserer Plattform wider“, reagierte ein Google-Sprecher gegenüber der Agentur AFP.

    „Diese Entscheidung bezieht sich in erster Linie auf Verhandlungen, die zwischen Mai und September 2020 stattgefunden haben. Seitdem haben wir weiter mit Verlegern und Nachrichtenagenturen zusammengearbeitet, um eine gemeinsame Basis zu finden“, so Google in der Reaktion.

    Im April 2020 wurde Google von der französischen Wettbewerbsbehörde aufgefordert, dreimonatige Verhandlungen mit Presseverlegern und Nachrichtenagenturen wie AFP über Urheberrechte aufzunehmen. Aber die Presseverleger und AFP hatten die Angelegenheit im September 2020 wieder an die Wettbewerbsbehörde weitergeleitet, da sie der Meinung waren, dass Google seine Verpflichtungen nicht einhält.

    Die Behörde kritisierte insbesondere, dass Google den Verlagen und Nachrichtenagenturen nicht „die Informationen zur Verfügung stellt, die für eine transparente Bewertung der fälligen Vergütung erforderlich sind“.

    Google habe sich darauf beschränkt, Angaben zu den „direkten Werbeeinnahmen“ des Suchmaschinendienstes zu machen, „unter Ausschluss aller Einnahmen, insbesondere der indirekten Einnahmen, die mit der Nutzung dieser Inhalte verbunden sind“, so die Behörde.