Schlagwort: Gironde

  • Gironde: Nach den Bränden bleibt das Departement in höchster Alarmbereitschaft

    Gironde: Nach den Bränden bleibt das Departement in höchster Alarmbereitschaft

    Nach den heftigen Bränden, die in den Wäldern des Departements gewütet haben, erhöht die Gironde ihre Wachsamkeit. Im Departement gilt die Brandwarnstufe Rot und der Zugang zu bestimmten Gebieten wurde eingeschränkt.

    In der Gironde ist an Spaziergänge im Wald derzeit nicht zu denken. Für das gesamte Departement gilt die Alarmstufe Rot für Brände. Der Zugang zu den Wäldern ist zwischen 14 Uhr und 22 Uhr verboten. Förster informieren Spaziergänger und Wanderer, die sich meist verständnisvoll zeigen. Zuwiderhandelnde werden verwarnt. Auch Arbeiten zur Nutzung des Waldes sind untersagt.

    Die Brandgefahr ist maximal.
    Die Gemeinde Lège-Cap-Ferret (Gironde) hat noch drastischere Maßnahmen ergriffen. Der Zugang zu ihrem Bergmassiv ist Tag und Nacht gesperrt. Patrouillen durchkämmen das Gebiet und achten auf jede gefährliche Situation. Im Departement sind nicht weniger als 159 Städte von der entsprechenden Präfekturverordnung betroffen. Die Trockenheit und die erneute Hitzewelle beunruhigen die verantwortlichen der Feuerwehr. In der Gironde gelten alle Waldbetretungsverbote bis auf Weiteres.

  • Gironde: Tourismusbranche hofft nach den Bränden auf die Rückkehr der Urlauber

    Gironde: Tourismusbranche hofft nach den Bränden auf die Rückkehr der Urlauber

    Seit Montag, dem 25. Juli, ist das Feuer in Landiras nach 13-tägigem Kampf endlich unter Kontrolle. Der Schaden ist jedoch sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich gross: Viele Touristen haben ihren Aufenthalt in der Gironde abgesagt. Die Tourismusbranche hofft, dass die Augusturlauber ihre Ferien in der Region nicht stornieren.

    An der Strandpromenade von Arcachon beginnt die Touristensaison dieses Jahr sehr langsam. Die Urlauber kehren nur ganz allmählich zurück, beruhigt durch die Tatsache, dass die Feuer unter Kontrolle sind. „Ich hatte keine Angst vor den Bränden, der Umweltverschmutzung und dem Rauch, im Gegenteil, wir müssen den Tourismus am Laufen halten“, meint ein Urlauber gegenüber France 2. „Die Feuerwehr hat super gut gearbeitet, jetzt müssen wir wiederkommen“, wirft eine andere Urlauberin ein.

    760 Millionen Euro fließen jedes Jahr durch den Tourismus in die lokale Wirtschaft.
    Eine Restaurantbesitzerin wartet ungeduldig auf die Rückkehr der Touristen, bis jetzt fehlt immer noch die Hälfte ihrer Kundschaft. „Normalerweise müssten wir eine voll besetzte Terrasse haben, aber jetzt ist niemand da“, beklagt sie. Ein Fahrradverleiher sieht in dieser Zeit eine Chance für zukünftige Touristen. „Es gibt weniger Leute, also ist es eine Gelegenheit, etwas ruhigere Ecken zu entdecken“, lädt Sylvain Presti, Geschäftsführer von „Dingovelos“, die Urlauber ein. Der Tourismus spült immerhin etwa 760 Millionen Euro in die Kassen der lokalen Wirtschaft.

  • Brände in der Gironde: Es wird noch Wochen dauern, bis sie vollständig gelöscht sind

    Brände in der Gironde: Es wird noch Wochen dauern, bis sie vollständig gelöscht sind

    Die Brände in Landiras und La Teste sind noch nicht vollständig gelöscht, breiten sich aber nicht mehr weiter aus. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sie in wenigen Tagen wirklich gelöscht sein werden. Der Einsatz der Feuerwehr wird wahrscheinlich noch viele Wochen dauern.

    Die Feuerwehr ist davon überzeugt. Wenn es nicht bald zu heftigen Regenfällen kommt, wird das Feuer in Landiras erst in einigen Wochen vollständig gelöscht sein. Dasselbe Szenario gilt auch für das Feuer in La Teste.

    Die Brände in Landiras und La Teste breiten sich nicht weiter aus, aber die Feuerwehr bleibt weiterhin mobilisiert und wachsam. Die neuesten Zahlen sprechen von insgesamt mindestens 20.800 Hektar verbrannter Fläche.
    „Die Brände schreiten nicht mehr voran, es gibt keine Feuerfront mehr“, berichtet die Feuerwehr der Gironde. Dennoch gibt es immer noch heiße Stellen mit mit Glutnestern. Diese glühenden Stellen können jederzeit zu einem Wiederaufflammen des Feuers führen.

    Die Feuerwehr betrachtet das Feuer noch nicht als gelöscht, weil zum Beispiel starke Winde ein Wiederaufflammen des Feuers verursachen könnten.

    Wiederaufflammen des Feuers jederzeit möglich
    Nach Angaben der Feuerwehr zieht man es vor, die Brände als „eingedämmt“ zu bezeichnen. Die Brandbekämpfer arbeiten mit Luftaufnahmen und Satellitenfotos, mit denen sie die wichtigsten Glutnester in dem verbrannten Gebiet aufspüren können. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es mehrere Wochen dauern wird, bis die Brände als gelöscht gelten können.

  • Brände in der Gironde: Einwohner und Urlauber ziehen eine Bilanz der Schäden

    Brände in der Gironde: Einwohner und Urlauber ziehen eine Bilanz der Schäden

    In der Region Gironde konnten einige der mehr als 36.000 Menschen, die wegen der Brände evakuiert worden waren, am Donnerstag, dem 21. Juli, wieder in ihre Häuser oder an ihre Urlaubsorte zurückkehren. Für viele der Zeitpunkt, um eine Bilanz der Schäden zu ziehen.

    Freude über die Rückkehr in das Ferienhaus. Touristen, die am Montag, dem 18. Juli, wegen des Rauchs des Feuers evakuiert worden waren, gehören zu den ersten, die nach Pyla-sur-Mer (Gironde) zurückkehren. „Wir sind froh, wieder zu Hause zu sein“, sagt ein Familienvater vor der Kamera von France Télévisions. Nachdem er und seine Familie drei Tage lang bei Freunden untergekommen waren, versuchen sie jetzt, wieder zu ihrem gewohnten Leben zurück zu finden.

    Campingplätze müssen komplett neu aufgebaut werden

    Während einige ihren Urlaub an der Düne von Pilat (Gironde) wieder aufnehmen, ist die Schadensfeststellung für den Leiter des Campingplatzes „Flots Bleus“ besonders bitter. Von dem Chalet, in dem Franck Couderc wohnte, ist nichts mehr übrig. Die kürzlich renovierten Mobilheime wurden durch das Feuer vollständig zerstört, ebenso wie die meisten Kiefern in dem geschützten Gebiet. Eine Katastrophe, da die Sommersaison gerade erst begonnen hat. Und eine harte Prüfung, wenn man sein Personal entlassen und sein Unternehmern komplett wieder aufbauen muss.

  • Brände in der Gironde: Die Wiederherstellung des verbrannten Waldes wird mindestens ein halbes Jahrhundert dauern

    Brände in der Gironde: Die Wiederherstellung des verbrannten Waldes wird mindestens ein halbes Jahrhundert dauern

    Die beiden Brände, die in den letzten zehn Tagen etwa 21.000 Hektar Wald in der Gironde verwüstet haben, haben sich in der vergangenen Nacht nicht weiter ausgedehnt. Mit der Beruhigung der Lage beginnen sich nun die Fragen nach der Zukunft der betroffenen Waldgebiete zu stellen.

    Insgesamt wurden in der Gironde etwa 21.000 Hektar Wald verwüstet: Über 7.000 Hektar in La Teste-de-Buch und mindestens 13.800 Hektar in der Gegend von Landiras, wo das Feuer einen Umkreis von 66 km hat. Angesichts der Katastrophe kündigte Emmanuel Macron vor Ort in La Teste-de-Buch „eine große nationale Anstrengung an, um diesen Wald neu zu bepflanzen“. Aber wie baut man ein Waldgebiet dieser Größenordnung wieder auf und wie lange kann das dauern?

    Für ein natürliches Nachwachsen
    Für den Forstexperten Jacques Hazera, der von der Zeitung La Depeche du Midi zitiert wird, ist es „am besten, die natürliche Regenerationskraft wirken zu lassen“. der Waldexperte erklärt, dass „der Prozess des Nachwachsens durch die Tatsache beschleunigt werden könnte, dass die Kiefern ihre Samen auf jungfräulichem Boden freisetzen könnten, da das Feuer alles verbrannt hat“.

    Künstliche Wiederbepflanzung ist nicht der richtige Weg. Das bedeute einerseits einen Eingriff in die Natur durch Pflügen und Bodenbearbeitung und andererseits unnötige Ausgaben, sagt der Experte. „Massive Aufforstungen funktionieren, aber die Nachteile sind gross: erhebliche Kosten, wiederholte Traktorfahrten und damit eine Verringerung der Fruchtbarkeit des Bodens“.

    Mischwald
    „Mit einem Beobachtungszeitraum von ein oder zwei Jahren und guter Arbeit der Forstleute können die Dinge auf natürliche Weise gut anlaufen. Innerhalb von fünf Jahren könnte die Regeneration beginnen, was einer Wiedergeburt des Waldes entsprechen würde“, so Jacques Hazera. Der Experte schätzt jedoch, dass „das Nachwachsen eines ursprünglichen Waldes mindestens ein halbes bis ein ganzes Jahrhundert dauern wird„.

    Bei der Neuanpflanzung und dem Wiederaufbau eines Waldes solle man „idealerweise eine Mischung von Baumsorten vornehmen“, erklärt der Experte. Doch bei den besonderen Wetterverhältnissen in der betroffenen Region „ist es am einfachsten, die bereits vor den Bränden vorhandene Pinie „Pin maritime landais“ zu pflanzen“. Dieser Baum hält der Hitze, den Überschwemmungen oder dem Wind stand und stellt „eine Garantie für die Zukunft dar und wird der Hauptbaum dieses Waldes bleiben“.

  • Brände in der Gironde: Spezielle Strategie soll den Vormarsch der Flammen endgültig stoppen

    Brände in der Gironde: Spezielle Strategie soll den Vormarsch der Flammen endgültig stoppen

    In der Gironde scheinen die Brände um La Teste-de-Buch und Landiras endlich unter Kontrolle zu sein. Um ein erneutes Aufflammen der zu verhindern, arbeiten die Feuerwehren jedoch unermüdlich weiter. Unter anderem wurden um die betroffenen Gebiete Sandwälle errichtet, um ein erneutes Ausbreiten der Flammen zu verhindern.

    Inmitten der Kiefern entsteht ein riesiges Band aus weißem Sand. Kettensägen fällen einen Baum nach dem anderen: In der Gironde werden derzeit Abholzungsaktionen durchgeführt, um grosse Feuerschneisen zu schaffen, die den Vormarsch der Flammen stoppen sollen.

    Die spektakulärste befindet sich im Süden der Gemeinde La Teste-de-Buch, nur 5 km von dem Inferno entfernt, das innerhalb von neun Tagen mehr als 7.000 Hektar Pinienwald verwüstet hat.

    Mit seinen Ausmaßen von 5 km Länge und 200 m Breite ist die Baustelle, die vom Ozean bis zum See von Cazaux reicht, nach Angaben des Office National des Forêts (ONF) „titanisch“. Seit Freitag arbeiten rund 70 Personen, unterstützt von 45 schweren Maschinen, Tag und Nacht an der Schneise.

    Ein Bericht von France 24:

  • Brände in der Gironde: 4.000 Jahre alte Düne von Pilat in großer Gefahr

    Brände in der Gironde: 4.000 Jahre alte Düne von Pilat in großer Gefahr

    Die Brände in der Gironde sind eine ökologische Katastrophe für die unter Naturschutz stehende Düne von Pilat, die durch das Verschwinden ihrer Kiefern bedroht ist. Diese dienten dazu, die Entwicklung der Düne zu kontrollieren.

    Die Düne von Pilat (Gironde), eine unglaubliche Landschaft, die jedes Jahr von zwei Millionen Menschen besucht wird, wurde durch die Brände geschwächt, die seit Dienstag, dem 12. Juli, den Wald in ihrer Umgebung verwüsten. Hunderte Hektar Wald am Fuße der Düne wurden zerstört. Diese Bäume bilden seit jeher eine Barriere zwischen der Düne und dem dahinter liegenden Land. Dieser Schutzwall hat nun Risse bekommen.

    Die größte Düne Europas ist 4.000 Jahre alt.
    Von Wind und Gezeiten getrieben, dringt die Sand-Düne jedes Jahr zwischen einem und fünf Metern in die Vegetation vor. Mittlerweile ist sie viel breiter als noch in den 1950er Jahren. An einigen Stellen ist die größte Düne Europas, die etwa 4.000 Jahre alt ist, um mehr als 100 Meter gewachsen. Die Situation wird durch die aktuellen Brände in La Teste-de-Buch (Gironde) noch verschärft. Der Wald wird erst in 40 Jahren wieder sein altes Gesicht bekommen und die Düne stoppen können.

  • Brände in der Gironde: Emmanuel Macron verspricht bei seinem Besuch vor Ort mehr Mittel zur Bekämpfung von Waldbränden

    Brände in der Gironde: Emmanuel Macron verspricht bei seinem Besuch vor Ort mehr Mittel zur Bekämpfung von Waldbränden

    Emmanuel Macron versprach am Mittwoch den Kauf zusätzlicher Löschflugzeuge zur Bekämpfung von Waldbränden. Bei einer Reise in die Region Gironde würdigte der Präsident die Feuerwehrleute, die die beiden gigantischen Brände, die seit über einer Woche wüten, endlich unter Kontrolle bringen. Mehr als eine Woche nach Beginn der beiden Brände, die in der Region Gironde etwa 20.800 Hektar Vegetation vernichtet haben, besuchte Emmanuel Macron am Mittwoch die Region. Eine „außergewöhnliche“ Bilanz „Ich danke Ihnen, ich danke Ihnen unendlich“. Der Präsident der Republik würdigte ausführlich und emotional die Feuerwehrleute, das Personal des Zivilschutzes, die Ordnungskräfte und alle Personen, die gegen die Brände gekämpft haben. „Unsere Feuerwehrleute sind absolute Helden, die jeden Tag ihr Leben riskieren. Das ist eine außergewöhnliche Bilanz“, sagte der Staatschef. Mehr Löschflugzeuge Am Tag vor seinem Besuch hatten die Präsidenten der Departements Gironde und Landes, Jean-Luc Gleyze und Xavi…

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  • Brände in der Gironde: Die beiden Feuer haben sich in der Nacht kaum weiter ausgebreitet

    Brände in der Gironde: Die beiden Feuer haben sich in der Nacht kaum weiter ausgebreitet

    In La Teste-de-Buch brannten mehr als 7.000 Hektar und in Landiras wurden über 14.000 Hektar vernichtet.

    Die beiden Waldbrände sind inzwischen fast unter Kontrolle. In der Region Gironde haben sich die Brände in Landiras und La Teste-de-Buch in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, den 21. Juli, fast nicht weiter ausgebreitet, wie die Präfekturen von Nouvelle-Aquitaine und Gironde berichten. Einige Brandherde seien in der Nacht von der Feuerwehr gelöscht worden, heißt es in einer Twitter-Meldung.

    Über 20.000 Hektar sind in Rauch aufgegangen. Das Feuer in La Teste-de-Buch, das etwas mehr als 7.000 Hektar verbrannte, gilt als eingedämmt. Das Feuer von Landiras wuchs in der Nacht um weitere 200 Hektar und hat nun etwa 14.000 Hektar verbrannt.

    Emmanuel Macron lobt die Arbeit der Feuerwehrleute. „Unsere Feuerwehrleute sind absolute Helden“, sagte Emmanuel Macron, der am Mittwoch in La Teste-de-Buch (Gironde) unterwegs war, und sprach ihnen den „Dank der ganzen Nation“ für den Kampf gegen „eines der größten Feuer unserer Geschichte“ aus.

    Luftunterstützung für die Feuerwehr. Der Präsident der Republik hat die Bereitstellung von zwei zivilen Hubschraubern angekündigt, die ab heute im Kampf gegen die Brände aus der Luft eingesetzt werden können.

  • Emmanuel Macron besucht nach den verheerenden Bränden die Gironde

    Emmanuel Macron besucht nach den verheerenden Bränden die Gironde

    Am Mittwochnachmittag besucht Emmanuel Macron die Gironde, die seit über einer Woche von zwei riesigen Bränden heimgesucht wird und die immer noch nicht unter Kontrolle sind. Der Präsident wird nach La Teste-de-Buch an der Bucht von Arcachon reisen und dann nach Langon zur Feuerleitstelle in Landiras, 40 Kilometer südlich von Bordeaux. Die beiden riesigen Brände, die seit mehr als einer Woche in der Gironde wüten, sind am Mittwoch, dem 20. Juli, immer noch nicht gelöscht. Angesichts dieser Katastrophe hat der Präsident der Republik „die Bereitstellung von zwei Hubschraubern“ angekündigt, die „ab heute“ zur Brandbekämpfung eingesetzt werden können, wie Regierungssprecher Olivier Véran bekräftigte. Angesichts der Kritik einiger Abgeordneter an unzureichenden Mitteln hat sich die Exekutive in den letzten Tagen immer wieder darauf hingewiesen, dass Frankreich über die „größte europäische Flotte“ von Flugzeugen und Hubschraubern verfügt, die für die Brandbekämpfung ausgerüstet sind und dass…

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