Schlagwort: Gironde

  • Brände in der Gironde: „Keine signifikante Ausbreitung, das ist die gute Nachricht der Nacht“

    Brände in der Gironde: „Keine signifikante Ausbreitung, das ist die gute Nachricht der Nacht“

    Die verbrannte Fläche liegt immer noch bei etwa 7.500 Hektar.

    Die Brände in der Gironde schritten in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, den 12. August, nicht weiter voran, wie die Präfektur bei einer Pressekonferenz um 8.30 Uhr mitteilte. Die verbrannte Fläche beträgt weiterhin etwa 7.500 Hektar. „Das ist die gute Nachricht der Nacht“, sagte Ronan Léaustic, Unterpräfekt von Arcachon. Allerdings „mahnen uns die Wetterbedingungen, heute sehr wachsam zu sein“. Rund 1.100 Feuerwehrleute bekämpfen den Brand.

    Fast 7.500 Hektar verbrannte Fläche in der Gironde. Das wieder aufgeflammte Feuer in Landiras vernichtete innerhalb der ersten 48 Stunden ungefähr 7.400 Hektar Land, nachdem dort im Juli bereits 14.000 Hektar verbrannt waren. Angesichts der fortschreitenden Flammen mussten etwa 10.000 Menschen in der Gironde und im benachbarten Departement Landes evakuiert werden.

    Auch das Jura ist betroffen. Seit Dienstag haben zwei Brände im Süden des Departements rund 660 Hektar Wald vernichtet. Das Fortschreiten eines der Brände in den Gemeinden Vescles und Cernon konnte am Donnerstagnachmittag „verlangsamt“ werden, während der andere nach Angaben der Präfektur „fixiert“ wurde.

    Günstige Wetterbedingungen für Brände. Die heißen Temperaturen, die „voraussichtlich bis Samstag anhalten werden und sehr trockene Luft mit sich bringen“, schaffen laut der Präfektur des Departements Gironde ein „sehr ernstes Risiko für den Ausbruch von Bränden“.

  • Brände in der Gironde und in den Landes: Feuerwehrleute kämpfen gegen Flammenwände

    Brände in der Gironde und in den Landes: Feuerwehrleute kämpfen gegen Flammenwände

    Am Donnerstag, dem 11. August, kämpften in der Gironde und in den Landes noch immer mehr als tausend Feuerwehrleute an mehreren Fronten. An manchen Orten standen sie riesigen Flammenwänden gegenüber.

    Am Boden und in der Luft kämpfen die Feuerwehrleute gegen ein Feuer, das in der Gironde und in den Landes alles zerstört, was sich ihm in den Weg stellt. Innerhalb von nur wenigen Minuten kann das Feuer erneut ausbrechen, nachdem es zunächst unter Kontrolle schien. Dann muss man versuchen, sich einen Vorsprung zu verschaffen. Die Feuerwehrleute positionieren sich vor den Flammen und warten auf sie, um sie zu stoppen. „Es ist beeindruckend, selbst für uns. Niemand kann wissen, was passieren wird, mit dem Wind, der sich ständig ändert, es ist ein Horror“, sagt ein Feuerwehrmann gegenüber Franceinfo.

    Komplizierte Bedingungen
    Wenn sich der Wind dreht, müssen sie sich bewegen, um sich neu zu positionieren. Seit zwei Tagen findet eine Jagd statt, bei der die Feuerwehrleute unter komplizierten Bedingungen dem Feuer hinterherjagen. „Es ist heiß, trocken, windig und irgendwie bösartig“, beschreibt Kommandant Matthieu Jomain, Leiter der Kommunikationsabteilung des SDIS 33, die Situation. Der Walzer der roten Löschfahrzeuge wird weitergehen, bis das Feuer besiegt ist.

  • Gironde: Der Bürgermeister von Hostens fordert von Elisabeth Borne Einsatz des Militärs

    Gironde: Der Bürgermeister von Hostens fordert von Elisabeth Borne Einsatz des Militärs

    Das wieder aufgeflammte Feuer in der Gironde hat erneut 7.400 Hektar Wald verbrannt, nachdem das Feuer im Juli schon fast 15.000 Hektar vernichtet hatte.

    „Ich habe sie gebeten, die Armee zur Überwachung des Brandgebietes einzusetzen“, sagte der Bürgermeister von Hostens Jean-Louis Dartiailh am Donnerstag, dem 11. August, gegenüber Franceinfo.

    Die Gemeinde Hostens sieht sich nur einen Monat nach einem ersten Riesen-Feuer, das 15.000 Hektar Wald in der Gironde verbrannt hatte, mit einem erneuten Aufflammen des Brandes konfrontiert. Derzeit kämpfen 1.100 Feuerwehrleute gegen die Flammen, die seit Dienstagabend bereits wieder 7.400 Hektar Vegetation vernichtet haben. Am Donnerstagabend ist Verstärkung aus der Europäischen Union eingetroffen.

    Alle 1.500 Einwohner von Hostens mussten ein zweites Mal evakuiert werden. Die grössten Bedenken des Bürgermeisters von Hostens richten sich allerdings auf „die Zeit nach dem Feuer“. „Wir sind erschöpft, denn seit einem Monat überwachen wir dieses Feuer rund um die Uhr“, erklärt er. Die Überwachung wird von Freiwilligen durchgeführt, „auch wenn wir die Unterstützung der Feuerwehr hatten“, erklärt Bürgermeister Jean-Louis Dartiailh. Bisher gab es für die Überwachung der Brandgebiete viele Freiwillige, weil „es Leute sind, die Urlaub haben“. Die Überwachung nach dem aktuellen Brand wird jedoch „Wochen, ja Monate“ dauern und der Bürgermeister befürchtet, dass er „nicht mehr in der Lage sein wird, diese Überwachung durchzuführen, insbesondere da das verbrannte Gebiet immer größer geworden ist“.

    Als die Premierministerin am Donnerstag die Region besuchte, bat Bürgermeister Jean-Louis Dartiailh um die Hilfe der Armee für die Zeit nach dem Brand. Élisabeth Bornes Antwort fiel allerdings ausweichend und für den besorgten Bürgermeister unbefriedigend aus.

  • Brände: Emmanuel Macron bedankt sich für ausländische Hilfe – Elisabeth Borne am Brandort

    Brände: Emmanuel Macron bedankt sich für ausländische Hilfe – Elisabeth Borne am Brandort

    Der Präsident der Republik veröffentlichte einen Dank an die Europäischen Partner auf seinem Twitter-Account.

    „Deutschland, Griechenland, Polen und in den nächsten Stunden auch Rumänien und Österreich: Unsere Partner kommen Frankreich bei den Bränden zu Hilfe. Vielen Dank an sie. Die europäische Solidarität ist am Werk!“

    Weiterhin schreibt Emmanuel Macron:

    „Für die Menschen, die aus den brennenden Gebieten evakuiert wurden, bedeutet das Warten und Bangen. Für die betroffenen Bewohner ist es manchmal ein ganzes Leben, das ausgelöscht wird. Alle Leben retten, alles retten, was zu retten ist, und dann wieder aufbauen: Niemand wird vergessen.

    Überall im Land sind mehr als 10.000 Feuerwehrleute und Mitarbeiter des Zivilschutzes im Kampf gegen die Flammen im Einsatz. Mit Mut und Entschlossenheit halten sie durch. Diese Feuerwehrleute sind unsere Helden.“

    Inzwischen ist auch Premierministerin Elisabeth Borne in Hostens, Gironde, eingetroffen, wo sie mit Feuerwehrleuten zusammentreffen wird, die gegen das Feuer kämpfen, das seit Dienstag bereits 6.800 Hektar Land vernichtet hat. Sie wird von Innenminister Gérald Darmanin begleitet.

  • Elisabeth Borne und Gérald Darmanin werden in der Gironde erwartet

    Elisabeth Borne und Gérald Darmanin werden in der Gironde erwartet

    Etwa 10.000 Menschen wurden evakuiert, darunter 2.000 im benachbarten Departement Landes, nachdem das Feuer in der Region Landiras wieder aufgeflammt ist. Die Premierministerin Elisabeth Borne und ihr Innenminister Gérald Darmanin werden am Donnerstag, dem 11. August, in der Gironde erwartet, wo seit 24 Stunden ein riesiges Feuer wütet. Der Innenminister sagte bereits gestern, er vermute Brandstiftung, da zwischen 8.00 und 9.00 Uhr am Dienstagmorgen acht eng beieinander liegende Feuer ausgebrochen seien. Über 10.000 Menschen mussten evakuiert werden, davon 2.000 im Département Landes, wo sich die Flammen ebenfalls stark ausbreiteten. Weit über 6.000 Hektar verbrannte Fläche in der Gironde. Das Feuer von Landiras, das bereits im Juli 14.000 Hektar Wald vernichtet hatte, flammte am Dienstag wieder auf. „Das Feuer hat sich von allen Seiten ausgebreitet und mit den hohen Temperaturen erleben wir ein Feuer, das an einigen Stellen regelrecht explodiert ist“, erklärt der Direktor der Feuerweh…

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  • Gironde: Inzwischen 6.800 Hektar verwüstet – 1.100 Feuerwehrleute mobilisiert

    Gironde: Inzwischen 6.800 Hektar verwüstet – 1.100 Feuerwehrleute mobilisiert

    500 Feuerwehrleute arbeiteten in der Gironde die ganze Nacht hindurch, um zu versuchen, die Ausbreitung der Flammen zu verlangsamen und den anderen 600 Feuerwehrleuten ein paar Stunden Ruhe zu ermöglichen.

    Die Bilanz des Feuers, die von der Präfektur des Departements Gironde am Donnerstagmorgen, dem 11. August, bekannt gegeben wurde, beläuft sich inzwischen auf 6.800 Hektar Kiefernwälder, die von den Flammen verschlungen wurden.

    Die Feuerwehrleute kämpften die ganze Nacht hindurch gegen das „Monsterfeuer“, das das Departement verwüstet. Eine Neuauflage des Feuers, das vor genau einem Monat 13.000 Hektar Vegetation zerstört hatte. Etwa 500 Feuerwehrleute blieben die ganze Nacht über im Einsatz, was den 600 anderen mobilisierten Einsatzkräften endlich eine kleine Ruhepause ermöglichte.

    In den letzten Stunden hat sich das Feuer aufgrund der Hitze und der Trockenheit der Luft, des Bodens und der Vegetation weiter ausgebreitet und wurde durch die starken und wechselnden Winde weiter angefacht. Um die Flammen zu bekämpfen, graben die Feuerwehrleute mit Bulldozern Schneisen in den Wald. Sie entfernen Bäume und schlagen Schneisen in den Wald, um das Feuer endlich zu verlangsamen, erklärt Arnaud Mendousse, Sprecher der Feuerwehr im Departement Gironde, gegenüber Franceinfo. „Wir sprechen von Weißsandstreifen, das heißt, man entfernt im Grunde die gesamte Vegetation, auch die Humusschicht. Wenn es keine Nahrung mehr hat, hört das Feuer auf“.

    „Das Problem in dieser Situationen ist, dass wir mit dem Wind ‚Feuersprünge‘ erleben, Partikel, die manchmal mehrere hundert Meter weit geschleudert werden und die das Feuer an anderen Orten aufflammen lassen können.“ (Arnaud Mendousse, Sprecher der Feuerwehr Gironde gegenüber Franceinfo)

    Insgesamt sind etwa 1.100 Feuerwehrleute in der Region im Einsatz und die Priorität bleibt immer dieselbe: Leben retten, verhindern, dass es Opfer gibt. Aus diesem Grund wurde ein großer Evakuierungsradius beschlossen. Mehr als 10.000 Menschen haben bereits ihre Häuser in der Gironde und in den Landes verlassen müssen, insbesondere in den Gemeinden Belin-Béliet, Hostens oder Saint-Magne, wo sich auch am Donnerstagmorgen immer noch eine fast zwei Kilometer breite Feuerwand durch den Pinienwald zieht. Die Behörden schließen weitere Evakuierungen nicht aus, je nachdem, in welche Richtung sich das Feuer entwickelt.

    Die Bürgermeisterin von Saint-Magne, Ghislaine Charles, „flehte“ am Donnerstagmorgen im Radiosender France Bleu Gironde Premierministerin Élisabeth Borne, die zusammen mit Innenminister Gérald Darmanin vor Ort erwartet wird, an, mehr „Canadair-Löschflugzeuge zu kaufen“.

    Es werden mehr Wasserbomber benötigt
    „Wir müssen die zivile Sicherheit überdenken“, mahnte Alain Rousset, Präsident der Region Nouvelle-Aquitaine, auf Franceinfo. Es müsse Wasserbomber geben, die in der Lage sind, auch nachts zu fliegen. Es gibt ein Projekt zur Bestellung von 25 Canadair-Löschflugzeugen, strategisch im Land positioniert werden müssten. „Dürren werden nicht nur im Sommer auftreten, wir werden auch im Winter Dürren haben“, warnte Rousset. Frankreich müsse „seinen Fahrplan zur globalen Erwärmung überarbeiten und sein Ziel auf 2030 setzen. 2050 ist zu weit weg“, mahnt Alain Rousset.

    Insgesamt brannten in diesem Jahr in Frankreich nach Angaben der Regierung mehr als 40.000 Hektar, nach europäischen Satellitendaten sind es über 50.000 Hektar.

  • Feuer in den Landes: Häuser brennen nieder und die Gemeinde Moustey wird evakuiert

    Feuer in den Landes: Häuser brennen nieder und die Gemeinde Moustey wird evakuiert

    Die Autobahn A63 wurde am Mittwoch, dem 10. August, in beiden Richtungen gesperrt. 17 Häuser brannten nieder und mehr als 10.000 Menschen mussten evakuiert werden.

    Häuser, vom Feuer umzingelt und von den Flammen verschlungen: Am Dienstagabend, dem 9. August, ging wieder ein Teil der Gironde in Flammen auf und zwang viele Bewohner zur Flucht, eskortiert von der Gendarmerie. „Wir wissen nicht, wann wir zurückkehren können, und das ist sehr beunruhigend“, sagt eine Frau auf dem Sender France 2. Am frühen Morgen verwandelte sich der Ort Belin-Béliet (Gironde) in eine Geisterstadt. 17 Häuser wurden zerstört.

    Einige Menschen verlassen nur widerwillig ihre Häuser. „Ich habe es vom Fundament bis zum Dach selbst gebaut. Also ja, es ist ein großer Teil meines Lebens (…) Ich habe einen Kloß im Hals, es ist hart“, gesteht ein Mann mit zugeschnürter Kehle.

    Die Gemeinde Moustey ist vollständig evakuiert
    In der Nachbargemeinde Moustey (Gironde) war die Evakuierung für alle Ortsteile verpflichtend. Während sich die meisten Bewohner bereits auf den Weg gemacht haben, sind andere eher widerspenstig. Christian und Colette, 87 und 86 Jahre alt, hängen zu sehr an ihrem Haus, das sie 1960 gekauft haben. Um sie zur Evakuierung zu bewegen, ist extra ihre Enkelin aus Bordeaux (Gironde) angereist. Den ganzen Tag über patrouillierte ein Team des Zivilschutzes, um alleinstehende, gebrechliche und abhängige Personen zu evakuieren.

  • Gironde: Feuer breitet sich in rasender Geschwindigkeit aus (Video)

    Gironde: Feuer breitet sich in rasender Geschwindigkeit aus (Video)

    Nur drei Wochen nach einem riesigen Brand in Landiras in der Gironde sind die Bewohner der Region erneut mit einem Flammeninferno konfrontiert. Diesmal breitet sich das Feuer noch schneller aus. In weniger als 24 Stunden gingen mehr als 6.000 Hektar Wald in Flammen auf.

    Selbst die Feuerwehrleute hatten nicht mit einer so schnellen Ausbreitung gerechnet. Sich einen Weg durch die Flammen zu bahnen, ist sehr gefährlich. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, dem 10. August, gerieten sechs Lastwagen der Feuerwehr in Brand. Die Feuerwehrleute konnten gerade noch rechtzeitig die Gefahrenzone verlassen. In nur wenigen Stunden hatte sich das Feuer rasend schnell ausgebreitet. Die Flammenwand ist so hoch, dass man nicht einmal mehr den Himmel erkennen kann.

    Eine Folge der Brände im Juli.
    6.000 Hektar Land wurden verwüstet und 16 Häuser verbrannt. Die Bewohner haben nur wenige Minuten Zeit, um zu evakuieren. Sie müssen versuchen, eine Unterkunft für die Nacht zu finden. Der Bürgermeister von Hostens, Jean-Louis Dartiailh, dreht mit seinem Auto Runden und versucht, den Feuerwehrleuten den Weg zu weisen und sicherzustellen, dass alle gut weggekommen sind. Es ist das zweite Mal, dass das Gebiet in diesem Sommer von einem Feuer heimgesucht wird. Das Inferno ist eine direkte Folge des Feuers vom Juli, das damals insgesamt 14.000 Hektar verbrannt hat.

  • Gironde: Das Feuer „schreitet weiterhin schnell voran“ – Autobahn A63 wird gesperrt

    Gironde: Das Feuer „schreitet weiterhin schnell voran“ – Autobahn A63 wird gesperrt

    „Wir erleben am Mittwoch aufgrund der Wetterbedingungen einen Tag mit sehr hohem Risiko“, warnt der Präfekt des Departements Gironde.

    Das Feuer von Landiras (Gironde), das schon im Juli mehr als 13.000 Hektar Land vernichtet hatte, fraß sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, den 10. August, durch weitere 6.000 Hektar Wald. „Wir erleben am Mittwoch aufgrund der Wetterbedingungen einen Tag mit sehr hohem Risiko“, warnte am Morgen Martin Guespereau, der für Verteidigung und Sicherheit zuständige Präfekt des Departements Gironde. Er kündigte die Sperrung der Autobahn A63 an, auf die sich das Feuer zubewegt. Wegen der Rauchschwaden ist die Sicht der Autofahrer stark behindert. Das Feuer „schreitet weiterhin schnell voran“, sagte der Feuerwehrchef des Departements Gironde.

    In der Gemeinde Belin-Béliet in der Gironde wurden sechzehn Häuser zerstört. „Es sind keine Verletzten zu beklagen“, so die Behörden. Etwa 3.800 Menschen wurden am Dienstag aus den Gebieten Belin-Béliet, Saint-Magne und Hostens evakuiert. Am Mittwochmorgen finden weitere Evakuierungs-Maßnahmen für etwa 2.000 Menschen in Belin statt.

    Das Feuer bewegt sich auf die A63 zu. Zunächst wurde eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 90 km/h und eine Reduzierung auf zwei von drei Fahrspuren in der Richtung Bayonne-Bordeaux eingeführt, teilte die Präfektur des Departements Gironde mit. Je nachdem, wie sich das Feuer entwickelt, wird in Kürze eine Sperrung der Autobahn erfolgen.

    Weitere Brände sind im Gange. Die französischen Feuerwehren bekämpfen am Mittwoch, dem 10. August, außerdem mehrere andere Brände. Im Departement Drôme gingen 286 Hektar in Rauch auf. Im Departement Aveyron mussten rund 3.000 Camper evakuiert werden, wo ein Feuer 700 Hektar Vegetation vernichtet hat.

  • Monster-Feuer in der Gironde brennt erneut – tausende Hektar verbrannt – Bewohner zum zweiten Mal evakuiert

    Monster-Feuer in der Gironde brennt erneut – tausende Hektar verbrannt – Bewohner zum zweiten Mal evakuiert

    In der Süd-Gironde, in der Region Landiras, ist seit Dienstag Abend erneut ein großer Brand im Gange. Am Mittwochmorgen sind bereits mindestens 6.000 Hektar abgebrannt. 16 Häuser wurden in dem Ort Belin-Béliet zerstört.

    Die Feuerwehr hatte es befürchtet. Am Dienstag, dem 9. August, kam es am Rande von Landiras, einem Gebiet, das bereits im Juli von heftigen Bränden heimgesucht worden war, erneut zu einem extrem heftigen Feuer. Am Mittwochmorgen waren rund um die Gemeinden Hostens und Saint-Magne bereits 6.000 Hektar Wald verbrannt. Fast 3.800 Menschen mussten evakuiert werden, die Evakuierung von Bourg de Belin (fast 2.000 Menschen) ist heute Vormittag noch im Gange. In der Gemeinde Belin-Béliet brannten in der Nacht 16 Häuser ab.

    Am frühen Abend des 9. August wurde der gesamte Ort Hostens evakuiert und die Feuerwehren versuchen mit allen Kräften ein Überspringen der Flammen auf die Häuser zu verhindern. Die Rettung der von den Flammen bedrohten Häuser hat Vorrang. Ein Drama für die Gemeinde, die bereits im Juli wegen der heftigen Brände evakuiert wurde.

    „Wir werden versuchen, alle in Sicherheit zu bringen“
    Tausende von Menschen mussten gestern Abend in aller Eile ihre Häuser verlassen. Viele haben Unterschlupf bei Freunden und Verwandten gefunden.

    „Wir hoffen, dass unsere Häuser sicher sind, aber das Problem ist, wir wissen nicht, wann wir wieder zurück können“, sagt eine Bewohnerin, die gestern mit ihren drei Kindern evakuiert wurde gegenüber France 3.

    In dem Gebiet sind 500 Feuerwehrleute im Einsatz, die von Löschflugzeugen unterstützt werden. Die Wetterbedingungen machen die Löscharbeiten sehr schwierig.

    „Die Front des Feuers bewegt sich in Richtung A63 (Autobahn Bayonne-Bordeaux). In Kürze wird eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 90 km/h und eine Reduzierung auf zwei von drei Fahrspuren in Richtung Bayonne-Bordeaux eingeführt“, so die Präfektur des Departements Gironde in einer Pressemitteilung.