Schlagwort: Gerald Darmanin

  • Frankreich: Innenminister kündigt Untersuchung über Einsatz von Gesichtserkennung durch Polizei an

    Frankreich: Innenminister kündigt Untersuchung über Einsatz von Gesichtserkennung durch Polizei an

    Der französische Innenminister Darmanin reagierte am Montagabend auf die Veröffentlichung von Informationen, denen zufolge sein Ministerium eine Videoüberwachungssoftware einsetzt, die Gesichtserkennung ermöglicht, was in Frankreich verboten ist. Gérald Darmanin kündigte am Montag, dem 20. November, auf dem Sender France 5 an, dass er eine administrative Untersuchung über die Nutzung von Gesichtserkennung durch die Dienststellen des Innenministeriums mittels einer Videoüberwachungssoftware beantragt habe. Der Innenminister reagierte damit auf die Veröffentlichung von Informationen der investigativen Website Disclose, wonach die Polizei eine von der Firma BriefCam entwickelte Videoüberwachungssoftware nutzt, bei der eine der Funktionen die Gesichtserkennung von Personen ermöglicht. „Wir verwenden BriefCam wie andere Software auch, aber auf richterlichen Beschluss“, sagte der französische Innenminister in der Sendung „C à vous“. „Aber“, fügte er hinzu, “ meines Wissens verwenden wir kein…

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  • Frankreich: Gesichtserkennung seit 2015 illegal von Polizei und Gendarmerie eingesetzt

    Frankreich: Gesichtserkennung seit 2015 illegal von Polizei und Gendarmerie eingesetzt

    Die französische Datenschutzbehörde Cnil kündigte am Mittwoch an, „ein Kontrollverfahren“ gegen das Innenministerium einzuleiten, nachdem die investigative Website Disclose Informationen über die ungesetzliche Nutzung von Videoüberwachungssoftware durch die Polizei veröffentlicht hatte.

    Laut den Enthüllungen der investigativen Journalisten des Online-Mediums Disclose am Dienstag, dem 14. November, verwenden die französischen Ordnungskräfte seit 2015 eine Gesichtserkennungssoftware, obwohl dies gesetzlich in Frankreich nicht erlaubt ist. Die Nationale Kommission für Informatik und Freiheiten (Cnil) kündigte am Mittwoch an, ein Kontrollverfahren gegen das Innenministerium einzuleiten.

    Die benutzte Software nennt sich „Video Synopsis“ und ist ein Werkzeug, das mithilfe künstlicher Intelligenz Bilder von Kameras oder Drohnen analysiert und Personen identifiziert. Im Fachjargon spricht man von „algorithmischer Videoüberwachung“. Diese Software wurde von dem israelischen Start-up-Unternehmen Briefcam entwickelt, das heute zum Canon-Konzern gehört.

    Die Informationen unserer Kollegen von Disclose sind, sollten sie sich bewahrheiten, brisant. Disclose behauptet, dass das französische Innenministerium seit 2015, also schon unter François Hollande, nach der Welle islamistischer Anschläge in Paris, und bis heute diese Software ohne echten Rechtsrahmen in Polizei- und Gendarmerieermittlungen eingesetzt haben soll. Die Gesichtserkennung soll in den Abteilungen für öffentliche Sicherheit in den Departements Seine-et-Marne, Rhône, Nord, Alpes-Maritimes und Haute-Garonne, aber auch in sensiblen Abteilungen wie dem Service interministériel d’assistance technique (Siat), der für verdeckte Ermittlungen, Abhörmaßnahmen und die Überwachung der Schwerkriminalität zuständig ist eingesetzt worden sein.

    Dieser Einsatz erfolgte laut Disclose ohne jeglichen Rechtsrahmen. Der Gesetzgeber und die Cnil wurden nicht benachrichtigt „und das war so auch beabsichtigt“, behauptet der Journalist Mathias Destal aus dem Disclose-Team. Die Journalisten beziehen sich auf einen Austausch, der intern schriftlich zwischen mehreren ranghöheren Polizeibeamten aus verschiedenen Abteilungen stattgefunden haben soll. „In diesen Mitteilungen stehe schwarz auf weiß, dass die Software von mehreren Abteilungen verwendet werde, aber, da diese nicht bei der Cnil angemeldet sei, sei es besser, nicht offen darüber zu sprechen…“

    Laut Disclose hätten die betroffenen Abteilungen spezielle Computer für die Gesichtserkennung eingerichtet und diese bei Ermittlungen oder Aufgaben der öffentlichen Ordnung regelmäßig genutzt.

    Der französische Innenminister Darmanin hat in den letzten Monaten mehrfach seine Ablehnung der Gesichtserkennung zum Ausdruck gebracht. „Bin ich für die Gesichtserkennung? Die Antwort ist nein“, erklärte Gérald Darmanin im Oktober 2022 im Senat bei der Prüfung des Sicherheitskonzepts für die Olympischen Spiele 2024.

    Nach Informationen von Disclose soll ein Teil der Polizei und der Gendarmerie schon seit langem dieses Werkzeug genutzt haben, das es ermöglicht, jeden Bürger automatisch zu erkennen.

  • Frankreich: Staatsrat stoppt Auflösung des Umwelt-Kollektivs „Les Soulèvements de la Terre“

    Frankreich: Staatsrat stoppt Auflösung des Umwelt-Kollektivs „Les Soulèvements de la Terre“

    Der französische Innenminister Gérald Darmanin hatte im März 2023 das Verbot und die Auflösung der militanten Umwelt-Gruppe eingeleitet. Der Minister hatte die Aktivisten beschuldigt, Urheber gewalttätiger Aktionen bei den Protesten gegen die riesigen Wasserstaubecken in Sainte-Soline gewesen zu sein. Nachdem die Umweltbewegung Soulèvements de la Terre im Juni vom Ministerrat aufgelöst wurde, hat der Staatsrat am Donnerstag, dem 9. November, die Aufhebung dieser Regierungsentscheidung bekannt gegeben. Innenminister Gérald Darmanin hatte am 28. März die Auflösung der radikalen Umweltbewegung eingeleitet, da er sie beschuldigt hatte, „Urheber der gewalttätigen Aktionen“ bei Protesten im März in Sainte-Soline (Deux-Sèvres) gegen die dort geplanten Wasserbecken, gewesen zu sein. Die Auflösung der Aktivistengruppe, die mit der „Letzten Generation“ in Deutschland vergleichbar ist, war bereits im August in einem einstweiligen Verfügungsverfahren vom Staatsrat ausgesetzt worden und wird mit de…

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  • Einwanderungsgesetz: Entwurf des französischen Innenministers Gérald Darmanin vor dem Senat

    Einwanderungsgesetz: Entwurf des französischen Innenministers Gérald Darmanin vor dem Senat

    Ab Montag, dem 6. November, wird der Entwurf des neuen Einwanderungsgesetzes von Gérald Darmanin im Senat diskutiert. Zu den besonderen Streitpunkten gehört die Regularisierung von undokumentierten Arbeitnehmern in Berufen, die großen Bedarf an Fachkräften haben. Das neue Einwanderungsgesetz, das lange Zeit immer wieder verschoben wurde, kommt ab Montag, dem 6. November, vor den Senat. Innenminister Gérald Darmanin hat einen Text mit zwei Teilen vorgelegt: einen repressiven Teil und einen integrativen Teil. Der Knackpunkt ist Artikel 3 des neuen Gesetzes, der eine befristete Aufenthaltserlaubnis für illegale Ausländer vorsieht, die in Berufen arbeiten, in denen großer Bedarf an Fachkräften herrscht. Hier sehen die Republikaner eine rote Linie überschritten. „Es ist ein Artikel, der denjenigen, die betrügerisch auf unser Territorium gelangt sind, automatisch ein Bleiberecht gibt“, alarmiert Bruno Retailleau, Fraktionsvorsitzender der Republikanischen Partei im Senat. Nach Informationen …

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  • Innenminister: In Frankreich wurden seit dem 7. Oktober 1.040 antisemitische Handlungen gezählt

    Innenminister: In Frankreich wurden seit dem 7. Oktober 1.040 antisemitische Handlungen gezählt

    Der französische Innenminister sprach außerdem von 486 Festnahmen wegen antisemitischer Taten. Innenminister Gérald Darmanin gab am Sonntag, dem 5. November, auf dem Sender France 2 bekannt, dass seit dem 7. Oktober, dem Beginn des bewaffneten Konflikts zwischen der Hamas und Israel, in Frankreich 1.040 antisemitische Vorfälle gezählt worden seien. Dies ist ein weiterer Anstieg seit seiner letzten Bilanz vom Dienstag, als die Zahl 857 im Raum stand. 486 Personen wurden wegen antisemitischer Handlungen festgenommen. Unter den Festgenommenen befanden sich 102 Ausländer, denen „ihre Aufenthaltstitel entzogen“ wurden, wie Innenminister Gérald Darmanin berichtete. Der Pariser Polizeipräfekt Laurent Nuñez berichtete auch am Sonntag, dass im vergangenen Monat allein im Großraum Paris 257 antisemitische Handlungen verübt worden seien. Am Dienstag wurden an mehreren Gebäudefassaden in Paris und in mehreren Städten der Départements Seine-Saint-Denis und Hauts-de-Seine mit einer Schablone in blau…

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  • Der Nordwesten Frankreichs erwartet Sturm Ciaran: 3.200 Feuerwehrleute im Einsatz

    Der Nordwesten Frankreichs erwartet Sturm Ciaran: 3.200 Feuerwehrleute im Einsatz

    Der französische Innenminister Gerald Darmanin empfahl am Dienstag denjenigen, die während des Sturms ihre Häuser verlassen müssen, sich „nicht in der Nähe von Wasserläufen und am Meer aufzuhalten“. Innenminister Gérald Darmanin empfahl am Dienstag, dem 31. Oktober, „auf dem gesamten Staatsgebiet“, „in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag nicht aus dem Haus zu gehen“, um Schäden und Verletzungen durch die starken Winde, die aus dem Nordwesten des Landes kommen werden, zu vermeiden. Er rief die Franzosen, die dennoch ihre Häuser verlassen müssen, dazu auf, „sich nicht in der Nähe von Wasserläufen und in der Nähe des Meeres aufzuhalten“, insbesondere in den Departements Finistère, Morbihan, Côtes-d’Armor, Ille-et-Vilaine, Manche und Loire-Atlantique, die mit „einer größeren Gefahr“ konfrontiert seien. In drei Departements herrscht ab Mitternacht Warnstufe Rot. In den Departements Finistère, Côtes-d’Armor und Manche gilt ab Mitternacht aufgrund dieses „sehr starken Herbststurms“ die Warn…

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  • Terrorgefahr in Frankreich: Innenminister Gérald Darmanin sieht „das Hauptrisiko“ im Inland

    Terrorgefahr in Frankreich: Innenminister Gérald Darmanin sieht „das Hauptrisiko“ im Inland

    Für Innenminister Gérald Darmanin kommt die terroristische Bedrohung in Frankreich hauptsächlich aus dem „Inneren“ des Landes. In einem Interview mit dem Journal du Dimanche (JDD) erklärte der französische Innenminister Gérald Darmanin, dass die größte terroristische Bedrohung für Frankreich heute von „innen“ komme. „Das Hauptrisiko ist das Risiko im Inneren, die selbstradikalisierten Menschen, die dann zur Tat schreiten“, erklärte der Minister, in Frankreich gilt seit über einer Woche die Alarmstufe „Notfall Attentat“. Am Tag nach der Tragödie in Arras und nachdem sich die falschen Bombenalarme im Land häufen, sagte Innenminister Gérald Darmanin, dass diese terroristische Bedrohung derzeit „sehr stark“ sei. „Es kann zu einem Höhepunkt kommen, wenn es besondere Momente in den Medien gibt“, kommentierte der Minister und bezog sich dabei ausdrücklich auf die Terroranschläge der Hamas gegen Israel am 7. Oktober. „Neue Terrorzellen bilden sich““Man kann nie ausschließen, dass (…) Terrorzel…

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  • Nach Bombendrohungen im Schloss von Versailles: Die Besucher bleiben aus

    Nach Bombendrohungen im Schloss von Versailles: Die Besucher bleiben aus

    Das Schloss Versailles wurde in sechs Tagen viermal evakuiert. Bürgermeister François de Mazières fordert am Freitag auf dem sender Franceinfo diejenigen, die für diese „Dummheiten“ verantwortlich sind, auf, endlich damit aufzuhören. Besucher zögern, zum Schloss Versailles zu kommen, bedauert der Bürgermeister der Gemeinde, François de Mazières, am Freitag, dem 20. Oktober, auf dem Sender Franceinfo. Das Schloss musste viermal in sechs Tagen wegen falscher Bombendrohungen evakuiert werden. Wenn diese Vorfälle anhalten, „könnte das Auswirkungen auf die Besucherzahlen haben“, fuhr der Politiker fort. „Das stellt sehr große Probleme für den Betrieb des Schlosses dar“, erklärte François de Mazières, da die Besucher des Schlosses Versailles, oftmals Ausländer, ihre Reise schon lange vorher geplant und „ihre Zeitfenster gebucht“ haben. Zwischen 10.000 und 15.000 Menschen besuchen das berühmte Schloss täglich. „Das bedeutet finanzielle Verluste und Sorgen für die Tourismusbranche“, abgesehen …

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  • Bildungsminister Attal: Seit Schuljahresbeginn wurden 299 falsche Bombendrohungen gezählt

    Bildungsminister Attal: Seit Schuljahresbeginn wurden 299 falsche Bombendrohungen gezählt

    Der französische Bildungsminister sagte ausserdem, dass „mehrere Dutzend“ der Urheber der falschen Bombendrohungen bereits festgenommen worden seien. Seit mehreren Tagen, insbesondere seit den Anschlägen in Arras und Brüssel, häufen sich die Bombendrohungen in französischen Schulen. Laut Bildungsminister Gabriel Attal, der am Donnerstag, dem 19. Oktober, Gast des Fernsehsenders France 2 war, „haben wir seit Schulbeginn 299 falsche Bombendrohungen, die an Bildungseinrichtungen gerichtet wurden, gezählt. Es waren allein heute 75“, sagte der Bildungsminister. Mehrere Dutzend Urheber solcher falschen Alarme „sind bereits festgenommen worden“, sagte der Minister. „Manchmal handelt es sich um elf-, zwölf-, dreizehn- oder vierzehnjährige Schüler“. Von der Welle der falschen Bombendrohungen in Frankreich sind jedoch nicht nur Bildungseinrichtungen betroffen. Flughäfen, Bahnhöfe, kulturelle Einrichtungen, sind ebenfalls gerne gewählte Ziele. „Es hat in den letzten 48 Stunden 18 Festnahmen durch…

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  • Französisches Innenministerium lässt Risiken für Parlamentarier durch „terroristische Bedrohung“ bewerten

    Französisches Innenministerium lässt Risiken für Parlamentarier durch „terroristische Bedrohung“ bewerten

    Französische Parlamentarier könnten laut Innenminister Gérald Darmanin „Gegenstand von böswilligen Handlungen oder Drohungen“, werden. Das französische Innenministerium richtete ein Schreiben an die Polizeipräfekten der Departements, in dem es diese „im derzeitigen Kontext“ auffordert, die Risiken für Parlamentarier zu bewerten. In diesem Rundschreiben, das an die Polizeipräfekten, die Präfekten der Verteidigungs- und Sicherheitszonen, der Regionen und der Departements (Metropole und Übersee), aber auch an den Generaldirektor der nationalen Polizei und den Direktor für innere Sicherheit gerichtet ist, fordert Innenminister Gérald Darmanin eine „Bewertung der Risiken, denen Parlamentarier in ihren Wahlkreisen ausgesetzt sind, unabhängig davon, ob es sich um ihre Büros oder ihre Wohnorte handelt“. Ziel sei es, „gegebenenfalls zu ergreifende Sicherheitsmaßnahmen“ zu ermitteln. Diese Aufforderung des Innenministeriums ergeht vor dem derzeitigen internationalen Hintergrund und der terrorist…

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