Schlagwort: Frankreich

  • Vergessene Heldinnen: Der stille Kampf der Frauen in der französischen Résistance

    Vergessene Heldinnen: Der stille Kampf der Frauen in der französischen Résistance

    Sie schmuggelten Nachrichten durch besetzte Gebiete, kümmerten sich um Verwundete, tippten Flugblätter auf klappernden Maschinen – und sie kämpften, wenn es sein musste, mit der Waffe in der Hand. Frauen spielten eine entscheidende Rolle im Widerstand gegen die deutsche Besatzung während des Zweiten Weltkriegs. Doch während sich 2025 das Ende des Krieges zum 80. Mal jährt, bleibt ihr Anteil an der Befreiung Frankreichs in der kollektiven Erinnerung oft verblasst. Widerstand im Schatten der Geschichte Gleich zu Beginn der Besatzung organisierten sich tausende Französinnen – nicht als Randfiguren, sondern als treibende Kräfte. Namen wie Lucie Aubrac, Geneviève de Gaulle-Anthonioz oder Germaine Tillion sind in Geschichtsbüchern vertreten, doch sie sind eher Ausnahmen als Regel. Die Mehrheit der Frauen blieb namenlos – weil man sie vergaß oder schlicht nicht sehen wollte. Viele von ihnen wirkten als Kurierinnen, versteckten Verfolgte, fälschten Dokumente oder organisierten Sabotageakte. Tä…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Wallaby Jumpy zurück im Gehege: Zwei Wochen Freiheit enden in einem Garten von Mézières

    Wallaby Jumpy zurück im Gehege: Zwei Wochen Freiheit enden in einem Garten von Mézières

    Ein tierischer Ausreißer sorgt für Schlagzeilen – und für viele Schmunzler: Das kleine Wallaby „Jumpy“ ist nach zwei Wochen auf freiem Fuß wohlbehalten wiedergefunden worden. Seine abenteuerliche Flucht führte ihn nicht etwa durch die Weiten Australiens, sondern durch die bretonische Idylle in der Nähe von Mézières-sur-Couesnon, Département Ille-et-Vilaine. Freiheit auf leisen Pfoten Das australische Mini-Känguru hatte sich aus einem nahegelegenen Tierpark aus dem Staub gemacht – wie genau, ist bislang unklar. Fast zwei Wochen blieb Jumpy wie vom Erdboden verschluckt. Kein Wunder, denn Wallabys sind zwar nicht besonders groß, aber äußerst flink und scheu. Erst eine aufmerksame Anwohnerin entdeckte das ungewöhnliche Tier in ihrem Garten – und reagierte goldrichtig: Sie kontaktierte sofort die örtliche Mairie. Die Behörden rückten sofort an und fingen den kleinen Vagabunden ein. Das Wallaby war zwar etwas abgemagert, ansonsten aber wohlauf – und wurde wieder sicher in seine gewohnte Umge…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Tragödie im Baskenland: 80-jährige Wanderin stürzt in die Tiefe und stirbt

    Tragödie im Baskenland: 80-jährige Wanderin stürzt in die Tiefe und stirbt

    Ein sonniger Tag in der Natur, gemeinsames Wandern in vertrauter Runde – und plötzlich bricht alles auseinander. Im französischen Baskenland ist eine 80-jährige Frau bei einer geführten Wanderung tödlich verunglückt. Sie stürzte am Nachmittag des 2. Mai auf dem spektakulären, aber auch anspruchsvollen Wanderweg „Peñas d’Itsusi“ bei Bidarray rund 100 Meter in die Tiefe. Ein Unglück, das alle tief erschüttert.

    Der letzte Schritt – eine fatale Sekunde

    Die Gruppe aus Bayonne war auf dem Fernwanderweg GR10 unterwegs, einer beliebten Route durch die Pyrenäen. Die erfahrene Wandergruppe war früh am Morgen aufgebrochen, doch gegen 15 Uhr, als der Rückweg begann, verlor die Frau plötzlich das Gleichgewicht – ausgerechnet auf einem felsigen Abschnitt mit steilem Abhang. Ihre Kameradinnen und Kameraden mussten das Entsetzliche mitansehen.

    Die alarmierten Rettungskräfte waren schnell zur Stelle. Spezialisten für Einsätze in schwierigem Gelände wurden per Helikopter eingeflogen – doch es war zu spät. Die Frau starb noch an der Unfallstelle.

    Wanderlust kennt kein Alter – aber auch keine Garantie

    Die Verstorbene war keine Anfängerin. Sie galt in ihrem Verein als routinierte und leidenschaftliche Wanderin, die die Berge liebte und regelmäßig unterwegs war. Doch auch Erfahrung schützt nicht vor dem Risiko, das mit steilen, rutschigen und unvorhersehbaren Wegen einhergeht. Besonders für ältere Menschen kann eine falsche Bewegung dramatische Folgen haben.

    Man fragt sich unweigerlich: Wäre dieser Unfall vermeidbar gewesen?

    Wenn die Natur zur Herausforderung wird

    Die Route „Peñas d’Itsusi“ ist berühmt für ihre Ausblicke – und berüchtigt für ihre heiklen Passagen. Felsige Steige, abrupte Gefälle und schnell wechselnde Wetterlagen machen sie zu einer Strecke für Geübte. Auch wenn sie offiziell als zugänglich gilt, wird regelmäßig vor den Eigenheiten der Strecke gewarnt.

    An genau solchen Punkten ist Achtsamkeit gefragt – nicht nur im Umgang mit sich selbst, sondern auch in der Gruppendynamik. Wer trägt Verantwortung, wer hilft im Notfall, wer erkennt Überforderung rechtzeitig? Viele Wandergruppen bereiten sich gut vor, doch gerade bei scheinbar vertrauten Routen sinkt oft die Wachsamkeit.

    Vorsicht ist kein Zeichen von Schwäche

    Ein sicherer Wandertag beginnt nicht erst auf dem Weg – er beginnt bei der Vorbereitung. Wettervorhersagen, passende Ausrüstung, Trittsicherheit, Pausenmanagement – das alles gehört dazu. Besonders bei Seniorinnen und Senioren sollten Streckenwahl und Tempo individuell angepasst werden. Wer Erschöpfung oder Schwindelgefühle ignoriert, riskiert mehr als nur Muskelkater.

    Und nein, das hat nichts mit Übervorsicht zu tun – es ist schlichtweg klug.

    Die Ermittlungen laufen

    Die französischen Behörden haben eine Untersuchung eingeleitet. Ziel ist es, die genauen Umstände des Unglücks aufzuklären – auch um daraus Konsequenzen für künftige Touren zu ziehen. Fragen nach der Streckenfreigabe, der Gruppensicherung und dem genauen Hergang stehen im Raum. Klar ist: Jede Erkenntnis hilft, künftige Tragödien zu verhindern.

    Eine letzte Wanderung – ein bleibendes Vermächtnis

    Die Verstorbene war nicht einfach nur ein Vereinsmitglied. Sie war eine jener Menschen, die mit ihrer Begeisterung für die Natur andere mitriss. Ihre Lebensfreude, ihr Engagement, ihr offener Blick für die Schönheit der Landschaft – das alles bleibt in Erinnerung. Vielleicht ist es ihr größtes Vermächtnis, dass ihr tragisches Ende dazu führt, dass andere künftig vorsichtiger unterwegs sind.

    Denn die Berge bleiben – schön, wild, gnadenlos. Und sie verdienen unseren Respekt.

    Von M.A.B.

  • Erneut Schüsse in Grenoble: Vier Verletzte bei Attacke in Fontaine

    Erneut Schüsse in Grenoble: Vier Verletzte bei Attacke in Fontaine

    Ein lauer Abend, eine belebte Straße – und dann fallen plötzlich Schüsse. Was sich am 1. Mai gegen 23 Uhr in Fontaine, einem Vorort von Grenoble, ereignet hat, ist ein weiteres bedrückendes Kapitel der eskalierenden Gewalt in der Region.

    Vier Männer wurden verletzt – zwei von ihnen schwer. Die Schüsse fielen in der Nähe eines bekannten Drogenumschlagplatzes in der Avenue Aristide Briand. Zeugen berichten von zwei Tätern, die nach der Attacke auf einem Motorroller geflüchtet seien. Die Polizei ermittelt.

    Zwei der Opfer, gerade mal 20 und 21 Jahre alt, wurden in Brust und Bauch getroffen. Ihr Zustand war kritisch, und sie wurden sofort ins Universitätskrankenhaus CHU in Grenoble gebracht. Ein dritter Mann erlitt Schussverletzungen an den Beinen, während ein vierter einen Transport ins Krankenhaus trotz Verletzung verweigerte.

    Die Region rund um Grenoble erlebt derzeit eine Serie von Gewalttaten, die viele Bewohnerinnen und Bewohner zutiefst verunsichert. Bereits am Wochenende zuvor hatte es vier Schießereien innerhalb von nur 24 Stunden gegeben – in Saint-Martin-d’Hères, Échirolles und Grenoble selbst.

    Ein Muster scheint sich zu verfestigen: Die Gewalt konzentriert sich um bekannte Hotspots des Drogenhandels. Die Täter handeln schnell, präzise – und verschwinden anschließend wie Geister in der Nacht.

    Polizeikreise geben an, dass es sich bei dem Tatort um einen berüchtigten Drogenumschlagplatz handelt. Wer dort abends unterwegs ist, kennt das Risiko. Aber was tun, wenn es dein Zuhause ist? Wenn deine Straße plötzlich zur Frontlinie zwischen rivalisierenden Banden wird?

    Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Doch wie so oft in solchen Fällen, sind die Hürden groß. Die Aussagen von Zeugen sind vage, der Fluchtweg der Täter unklar. Der Roller – vermutlich gestohlen – ist bislang nicht aufgetaucht. Und selbst wenn: Die Spuren verlieren sich schnell.

    Solche Ereignisse werfen nicht nur Fragen nach der Sicherheit auf, sondern auch nach der Perspektive junger Menschen in diesen Vierteln. Warum rutschen so viele in die Kriminalität ab? Warum scheint es immer wieder dieselben Orte zu treffen?

    Ein 21-jähriger, der mit einer Kugel im Bauch auf einer Parkbank endet – das ist keine Randnotiz, das ist ein Alarmzeichen.

    Während die Behörden nun fieberhaft versuchen, die Täter zu fassen, bleibt für die Menschen vor Ort eine Mischung aus Wut, Angst und Resignation. Manche sprechen schon längst nicht mehr von „Einzelfällen“.

    Andere hoffen noch auf Besserung. Vielleicht auch, weil sie nichts anderes können.

    Von Andreas M. Brucker

  • Editorial: Stahl, Staat und Strategie – Frankreichs industrielles Dilemma im Schatten der Aufrüstung

    Editorial: Stahl, Staat und Strategie – Frankreichs industrielles Dilemma im Schatten der Aufrüstung

    Manchmal sind es gerade die Widersprüche, in denen sich die Wahrheit über eine Gesellschaft zeigt. Frankreich investiert Milliarden in seine militärische Aufrüstung, rüstet gleichzeitig seine Industrie für die Energiewende um – und muss dennoch mit ansehen, wie die eigene Schwerindustrie Arbeitsplätze abbaut und ganze Standorte ins Wanken geraten. Im Zentrum dieser politischen und wirtschaftlichen Spannungen steht ein Unternehmen, das symbolisch für Europas industrielle Kraft steht und zugleich deren Fragilität offenbart: ArcelorMittal.

    Die Rückkehr der Industriepolitik – mit ungleichen Vorzeichen

    Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine hat sich das sicherheitspolitische Denken in Frankreich – und in Europa – spürbar verändert. Der lange Zeit stiefmütterlich behandelte Verteidigungssektor erlebt eine Renaissance. Panzerschmieden, Munitionsfabriken und Waffentechnologie stehen plötzlich wieder im Mittelpunkt strategischer Planungen. Was viele dabei übersehen: Ohne Stahl keine Panzer, keine Kriegsschiffe, keine Waffen. Stahl ist nicht nur eine industrielle, sondern längst wieder eine geopolitische Ressource geworden.

    Frankreichs Regierung hat diese Zusammenhänge erkannt – zumindest in ihrer Rhetorik. Mit rund 850 Millionen Euro unterstützt der Staat die Dekarbonisierungspläne von ArcelorMittal in Dunkerque und Fos-sur-Mer. Offiziell geht es um den Klimaschutz, inoffiziell auch um die industrielle Souveränität. Doch die Realität vor Ort spricht eine andere Sprache.

    Abbau statt Ausbau – das Paradox von Hayange

    Während Paris Subventionen in Milliardenhöhe verteilt, kündigt ArcelorMittal fast zeitgleich den Abbau von rund 600 Arbeitsplätzen an – unter anderem in Hayange, im industriell geprägten Fensch-Tal nahe der Mosel. Dort, wo einst Hochöfen ganze Städte ernährten, droht nun die Deindustrialisierung. Dabei werden in genau diesen Werken Stahlträger produziert, die für den französischen Rüstungssektor unverzichtbar sind. Wie passt das zusammen?

    Die Antwort darauf fällt ernüchternd aus. Denn ArcelorMittal ist kein nationaler Betrieb, sondern ein globaler Konzern. Seine Investitionsentscheidungen folgen nicht der französischen Sicherheitsstrategie, sondern einer Logik der globalen Rentabilität. Das Resultat: Frankreich subventioniert – und verliert dennoch Einfluss auf das industrielle Rückgrat seiner Verteidigungsfähigkeit.

    Die Abhängigkeit wird zur Schwäche

    Der Fall ArcelorMittal zeigt exemplarisch, wie schwer es Europa fällt, wirtschaftliche Resilienz und strategische Autonomie miteinander zu verbinden. Die französische Regierung kann Milliarden für Subventionen mobilisieren, doch sie hat kaum Kontrolle über unternehmerische Entscheidungen. Und sie steht unter Druck: Einerseits muss sie die Rüstungsproduktion aufrechterhalten, andererseits dem öffentlichen Anspruch nach sozialer Gerechtigkeit und Klimaschutz gerecht werden.

    Dass ein solch systemrelevanter Industriezweig wie die Stahlproduktion in einer Zeit geopolitischer Unsicherheit mit Standortschließungen droht, ist nicht nur ein wirtschaftliches, sondern ein strategisches Versagen. Es ist die Folge eines Jahrzehnts der industriepolitischen Passivität, die nun mühsam – und oft widersprüchlich – korrigiert wird.

    Braucht Frankreich eine neue Stahlordnung?

    Eine nationale Stahlstrategie, eingebettet in eine europäische Verteidigungsarchitektur – das wäre der nächste konsequente Schritt. Wer von europäischer „Souveränität“ spricht, darf sich nicht auf die Rüstungslobby beschränken, sondern muss die Produktionsketten mitdenken. Dazu gehört auch die politische Einflussnahme auf Großunternehmen wie ArcelorMittal. Denn wer die Waffen braucht, muss auch über den Stahl bestimmen können, aus dem sie geschmiedet werden.

    Frankreich steht heute vor einer unbequemen Wahrheit: Es kann auf dem Papier seine Rüstungsinvestitionen hochfahren – doch wenn es die industrielle Substanz verliert, wird daraus eine gefährliche Illusion. Rüstung ohne Rohstoffe, Strategie ohne Industrie – das funktioniert auf Dauer nicht.

    Eine Frage der Prioritäten

    Was bleibt, ist ein ernüchternder Befund: Frankreich subventioniert den Stahl, verliert aber die Arbeitsplätze. Es finanziert die grüne Transformation, doch die Produktion wandert ab. Es rüstet auf – und entzieht sich zugleich das materielle Fundament dafür.

    Die politische Antwort auf diese widersprüchliche Entwicklung steht noch aus. Sie muss darin bestehen, industrielle Sicherheit wieder als Teil der nationalen Sicherheit zu begreifen. Nicht als bloße Kostenstelle – sondern als strategisches Gut. Solange das nicht geschieht, wird Frankreich zwar mehr Waffen haben – aber vielleicht bald keinen Stahl mehr, um sie zu bauen.

    Von Andreas M. Brucker

  • Hitzerekord am 1. Mai: Paris ächzte unter fast 30 Grad – was bedeutet das für die Stadt der Zukunft?

    Hitzerekord am 1. Mai: Paris ächzte unter fast 30 Grad – was bedeutet das für die Stadt der Zukunft?

    Am 1. Mai 2025 verwandelte sich Paris in einen Glutofen. Mit gemessenen 29,4 °C im Park Montsouris stellte die Hauptstadt einen neuen Temperaturrekord für diesen Feiertag auf – seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1873 war es nie so heiß am Tag der Arbeit. Für viele war das Wetter ein Grund zur Freude: Sonne, Freizeit, blühende Parks. Doch hinter dem wolkenlosen Himmel verbirgt sich ein ernstes Warnsignal – eines, das weit über diesen Frühlingstag hinausreicht.

    Hitzestress statt Frühlingsgefühle

    Was nach einem Sommertag im Mai klingt, war für viele Pariserinnen und Pariser eine echte Belastung. Vor allem in den oberen Stockwerken der Stadt, wo sich die Hitze unter Zinkdächern staut, wurde das Wohnen zur Tortur. Stéphane Oliveira, Krankenpflegestudent im sechsten Stock, kennt das Problem nur zu gut: „Abends hat meine Wohnung dieselbe Temperatur wie mittags. Ich kann weder lernen noch schlafen. Es ist wie in einem Backofen – und das Anfang Mai!“

    Sein Schicksal teilen viele. Denn Paris ist – wie so viele Altstädte – nicht für Temperaturen jenseits der 30 Grad gebaut. Die Gebäude sind oft schlecht isoliert, Klimaanlagen eine Seltenheit, und die dichte Bebauung lässt nur wenig Luft durch die Straßen zirkulieren.

    Asphalt, Ziegel, Zink: Die Stadt als Wärmespeicher

    Die Pariser Innenstadt verwandelt sich bei Hitze schnell in ein sogenanntes „Urban Heat Island“, eine städtische Wärmeinsel. Asphalt und Beton speichern die Sonnenwärme über Stunden, Dächer und Fassaden geben sie nur langsam wieder ab – und selbst nachts sinkt die Temperatur oft nicht unter die 20-Grad-Marke.

    An heißen Tagen ist es in Paris bis zu 10 Grad wärmer als im Umland – ein gravierender Unterschied, der sich auf Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität auswirkt.

    Parks werden zur Rettungsoase

    Entsprechend strömten die Menschen am 1. Mai in Scharen in die Parks: Jardin du Luxembourg, Buttes-Chaumont, Bois de Boulogne – sie alle waren voll. Die Ufer der Seine boten ein wenig Kühlung, doch auch hier fehlte oft der Schatten. Es war ein Feiertag im Zeichen der Hitze – mit Sonnenbrille, Wasserflasche und Suche nach einem kühlen Plätzchen.

    Dass solche „Fluchtpunkte“ immer wichtiger werden, zeigt der zunehmende Bedarf nach städtischem Grün. Parks sind längst mehr als nur Freizeitorte – sie sind Teil der Klimaanpassung.

    Ein einmaliger Ausrutscher – oder ein Vorgeschmack?

    Météo France kündigt für das Wochenende Abkühlung an. Die Temperaturen sollen sogar unter das saisonale Mittel sinken – eine Atempause. Doch die Entwicklung der letzten Jahre spricht eine klare Sprache: Hitzewellen beginnen früher, dauern länger und sind intensiver.

    Der Klimawandel macht auch vor den gemäßigten Zonen nicht halt. Paris hat in den letzten Jahrzehnten durchschnittlich über ein Grad Celsius dazugewonnen – das klingt wenig, verändert aber spürbar das Stadtklima.

    Was tun, wenn die Stadt zu heiß wird?

    Die Stadtverwaltung arbeitet seit Jahren an Anpassungsstrategien: mehr Bäume, grüne Fassaden, reflektierende Straßenbeläge, kühlere Schulhöfe, Entsiegelung von Plätzen. Doch vieles geht langsam – oft zu langsam, wie Kritiker meinen.

    Gleichzeitig steigt der Druck: Immer mehr Menschen leben in Städten, und immer mehr Hitzetage belasten vor allem Alte, Kranke und Menschen mit geringem Einkommen. Die Debatte über eine „klimafeste Stadt“ ist längst keine akademische mehr – sie betrifft das tägliche Leben.

    Ein Feiertag als Weckruf?

    So wurde dieser 1. Mai, der eigentlich im Zeichen des Protests und der Solidarität steht, zu einem Spiegel der Klimarealität. Ja, es war ein schöner Tag. Aber auch ein lauter Ruf danach, Städte wie Paris zukunftsfähig zu machen. Nicht irgendwann – sondern jetzt.

    Catherine H.

  • Im Laufschritt für die Schiene: 376 Kilometer gegen das Vergessen der ländlichen Bahnlinien

    Im Laufschritt für die Schiene: 376 Kilometer gegen das Vergessen der ländlichen Bahnlinien

    Mit jedem Kilometer wächst das Zeichen des Protests: Vom 1. bis zum 4. Mai 2025 durchquert eine Gruppe Läuferinnen und Läufer Frankreich – nicht aus sportlichem Ehrgeiz, sondern aus Überzeugung. Ihr Ziel: Paris. Ihr Antrieb: die bedrohte Bahnlinie Corbigny–Clamecy. Unter dem Motto „La France, ce n’est pas juste Paris“ wird gelaufen, geschwitzt, protestiert – für mehr Gerechtigkeit im französischen Bahnnetz.

    Die Schienen, die niemand sieht Während TGV-Züge mit Hochgeschwindigkeit durchs Land rauschen und Milliarden in neue Strecken zwischen Paris, Lyon oder Bordeaux fließen, fristen viele Nebenlinien ein stilles Dasein – oder verschwinden gleich ganz. Die Verbindung Corbigny–Clamecy ist so ein Fall. Kaum modernisiert, häufig unterbrochen, schlecht getaktet – und nun akut von der Stilllegung bedroht. Für die Bewohner dieser ländlichen Gegenden ist das keine Randnotiz, sondern ein tiefer Einschnitt. „Ohne Zug ist man hier schnel…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • ArcelorMittal in der Krise: Stahlkocher rufen zur Großdemo nach Paris

    ArcelorMittal in der Krise: Stahlkocher rufen zur Großdemo nach Paris

    Die Hochöfen in Dunkerque zählen zu den größten Europas – doch es brennt längst nicht mehr nur das Roheisen. Es lodert auch der Unmut. Die CGT-Gewerkschaft von ArcelorMittal schlägt Alarm: Am 13. Mai 2025 soll eine landesweite Demonstration in Paris stattfinden. Im Zentrum steht ein Thema, das Frankreich seit Jahren umtreibt – die schleichende Deindustrialisierung und der massive Verlust von Arbeitsplätzen in der Metallbranche. Ein Hilferuf aus dem Norden 636 Stellen sollen gestrichen werden – 295 davon allein am Standort Dunkerque. Für viele ist das mehr als eine Zahl. „Wenn ArcelorMittal fällt, fällt das ganze industrielle Gefüge Nordfrankreichs“, warnt Gaëtan Lecocq, Generalsekretär der CGT bei ArcelorMittal Dunkerque. Er bringt auf den Punkt, was viele denken: Hier geht es nicht nur um einzelne Jobs, sondern um ganze Existenzen, um regionale Stabilität – und um ein Stück französische Industriegeschichte. Schon am 1. Mai war der Unmut greifbar. Über 1.000 Menschen folgten dem Aufruf…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Bretagne goes tropisch: Wie bretonische Gärtner die Vanille neu erfinden

    Bretagne goes tropisch: Wie bretonische Gärtner die Vanille neu erfinden

    Vanille aus der Bretagne? Was zunächst wie ein Widerspruch klingt, ist mittlerweile Realität. Mitten im rauen Nordwesten Frankreichs – dort, wo normalerweise Kohl, Kartoffeln und Artischocken gedeihen – blüht seit Kurzem eine tropische Pflanze, die man sonst eher mit Madagaskar oder Réunion verbindet. Der zarte Duft von Vanille zieht durch die Gewächshäuser – und verspricht nicht weniger als eine kleine landwirtschaftliche Revolution. Wie alles begann 2019 wagte eine Gruppe findiger Gärtner aus der Bretagne das Experiment: Vanille, unter Glas, im gemäßigten Küstenklima. Ausrangierte Tomatengewächshäuser sollten der Orchidee ein neues Zuhause bieten. Und siehe da – es funktionierte. Mit viel Feingefühl, einem ausgeklügelten Feuchtigkeits- und Temperaturmanagement und einem Hauch Pioniergeist entstand ein Mikroklima, das der tropischen Heimat der Vanille erstaunlich nahekommt. 2024 schließlich: die erste Ernte. Ein Meilenstein, der nicht nur regional für Aufsehen sorgt. Wissen, das Grenz…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Justiz unter Druck: Gérald Darmanin fordert Sparkurs – doch zu welchem Preis?

    Justiz unter Druck: Gérald Darmanin fordert Sparkurs – doch zu welchem Preis?

    716 Millionen Euro. So hoch lagen die Justizausgaben Frankreichs im Jahr 2024 – Tendenz steigend. Für das kommende Jahr wird bereits mit 800 Millionen gerechnet. Für Gérald Darmanin, Frankreichs Justizminister, ist das eine Alarmglocke. Mit einer eindringlichen Rundmail an die Leitungen der Gerichte fordert er jetzt: mehr finanzielle Disziplin. Weniger Gutachten, weniger Ausgaben – mehr Effizienz. Doch was auf den ersten Blick nach nüchterner Haushaltskontrolle klingt, wirbelt Staub auf. Und das nicht zu knapp. Zahlen statt Urteile? In seiner Mitteilung mahnt Darmanin, dass die Qualität der Justiz nicht nur am juristischen Anspruch, sondern auch an der Fähigkeit zur wirtschaftlichen Steuerung gemessen werden müsse. Mehr Kostendisziplin – weniger Ausgaben. Besonders im Visier: gerichtliche Gutachten und die hohen Kosten für Inhaftierungen. Was ist der Preis für Gerechtigkeit? Lässt sich der Rechtsstaat in Excel-Tabellen fassen? Eines steht fest: Die Justiz kämpft nicht nur mit Budgetgre…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…