Schlagwort: Flugzeugabsturz

  • Flugzeugabsturz bei Gedenkfeiern in der Provence: Was wir wissen

    Flugzeugabsturz bei Gedenkfeiern in der Provence: Was wir wissen

    Ein Gedenkflug anlässlich des 80. Jahrestags der Landung in der Provence endete am Freitag, dem 16. August, in einer Tragödie, als ein historisches Flugzeug vor der Küste von Le Lavandou ins Meer stürzte. Der Pilot überlebte den Absturz nicht. Hier sind die bisherigen Erkenntnisse.

    Ein Flugmeeting, das in einer Tragödie endet

    Am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr, während der Himmel über Le Lavandou Schauplatz von Flugakrobatiken zu Ehren der Landung in der Provence war, stürzte eine Fouga Magister plötzlich ins Meer. Dieses Flugzeug, das von Luftfahrtbegeisterten für seine markante Silhouette und Geschichte geschätzt wird, flog im Rahmen der Feierlichkeiten zum Gedenken an die Landung der Alliierten an der Küste Südfrankreichs, bevor die berühmte Patrouille de France (PAF) ihre Darbietung beginnen sollte. Der Absturz erinnert an die Risiken, die mit dem Fliegen historischer Maschinen verbunden sind – besonders, wenn sie wie dieser Flieger nicht mit einem Schleudersitz ausgestattet sind.

    Die Zuschauer, die in großer Zahl erschienen waren, um die Vorführungen zu bestaunen, hielten den Absturz zunächst für ein waghalsiges Manöver des Piloten. „Wir dachten zuerst, es wäre Teil der Show“, berichtet ein Augenzeuge auf dem Sender Franceinfo. Doch die anfängliche Faszination schlug schnell in Besorgnis um, als das Flugzeug nach einem Sturzflug ins Wasser nicht wieder auftauchte. Ein Vater der das Geschehen mit seinem Sohn beobachtete, beschreibt den Moment, als ihm die Ernsthaftigkeit der Lage bewusst wurde: „Er stürzte steil nach unten… wir warteten, dass er wieder hochzieht, aber dann krachte er ins Meer. Alle waren geschockt.“

    Entdeckung des Piloten und erste Reaktionen

    Die sofort eingeleiteten Such- und Bergungsmaßnahmen führten schließlich zur traurigen Gewissheit: Der Körper des Piloten, eines Mannes, der 1959 geboren wurde, wurde gefunden. Die Präfektur des Var bestätigte den Fund und sprach der Familie des Verstorbenen ihr Beileid aus.

    Ermittlungen und Sicherheit

    Das Büro des Staatsanwalts in Toulon hat eine Untersuchung eingeleitet, um die Ursachen des Unfalls zu klären. Ziel der Ermittlungen ist es, das Wrack zu bergen und zu überprüfen, ob es möglicherweise technische Mängel am Flugzeug gab. Darüber hinaus sollen medizinische Untersuchungen durchgeführt werden, um festzustellen, ob der Pilot möglicherweise ein gesundheitliches Problem hatte, das zum Absturz führte. Auch das Büro für Flugunfalluntersuchungen (BEA) hat eine eigene Sicherheitsuntersuchung eröffnet und sich bereits auf den Weg zur Unfallstelle gemacht.

    Absage der Vorführung der Patrouille de France

    Nach dem tödlichen Unfall verkündete die Patrouille de France gegen 18:30 Uhr, dass sie ihre geplante Vorführung absagen werde. „Angesichts der tragischen Umstände hat die PAF ihre Demonstration abgesagt und ist zur Basis in Hyères zurückgekehrt“, erklärte ein Sprecher der Luftwaffe gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Die gesamte Gemeinschaft der Luftwaffe zeigte sich solidarisch mit den Angehörigen des verstorbenen Piloten.

    Um die Sicherheit im Bereich der Absturzstelle zu gewährleisten und die Arbeit der Rettungskräfte zu unterstützen, bleibt die Schifffahrt sowie alle nautischen Aktivitäten in der betroffenen Zone bis auf Weiteres verboten, wie die Behörden in einer Mitteilung betonten.

    Es bleibt abzuwarten, welche Erkenntnisse die laufenden Untersuchungen bringen werden, doch eines ist bereits jetzt klar: Dieser tragische Vorfall hat einen Schatten über die Feierlichkeiten geworfen, die eigentlich dazu gedacht waren, den Mut und die Opfer vergangener Generationen zu ehren.

  • Tragödie am Himmel: Zwei Piloten sterben bei Absturz von Rafale-Kampfflugzeugen

    Tragödie am Himmel: Zwei Piloten sterben bei Absturz von Rafale-Kampfflugzeugen

    Am 14. August 2024 kam es in der Nähe von Colombey-les-Belles in der Lorraine zu einem schweren Unfall, der die französische Luftwaffe erschütterte. Zwei Rafale-Kampfflugzeuge der Base aérienne 113 aus Saint-Dizier kollidierten während eines Übungsflugs und stürzten ab. Die beiden Piloten, Kapitän Sébastien Mabire und Leutnant Matthis Laurens, überlebten den Absturz nicht.

    Ein dunkler Tag für die Luftwaffe

    Die Nachricht vom Tod der beiden Piloten traf die Nation wie ein Schlag ins Gesicht. Präsident Emmanuel Macron drückte tiefes Mitgefühl für die Familien der Opfer und die Kameraden der Luftwaffenbasis aus. „Die Nation teilt den Schmerz ihrer Familien und Brüder in den Streitkräften,“ schrieb er auf X, dem sozialen Netzwerk, und sprach damit vielen Menschen aus der Seele.

    Die beiden Rafale-Flugzeuge waren Teil eines Trainingsflugs, der zum Ziel hatte, junge Piloten auf die Herausforderungen im Einsatz vorzubereiten. Beide Flugzeuge waren jeweils mit 2 Piloten besetzt. Gegen 12:30 Uhr gerieten die beiden Jets während einer Kampfübung in der Luft aneinander. Der Aufprall war so heftig, dass beide Flugzeuge außer Kontrolle gerieten und abstürzten.

    Suche nach Überlebenden: Ein Wettlauf gegen die Zeit

    Unmittelbar nach dem Absturz wurden umfangreiche Such- und Rettungsaktionen eingeleitet. Während es den Piloten des eine Rafale-Kampfjets gelang, sich rechtzeitig aus dem Flugzeug zu katapultieren und mit leichten Verletzungen gerettet zu werden, blieb der zweite Jet zunächst verschollen. Erst Stunden später wurden die rauchenden Trümmer nahe Harmonville entdeckt. Leider brachte die Suche traurige Gewissheit – die beiden vermissten Piloten konnten nur noch tot geborgen werden.

    Ermittlungen laufen

    Wie konnte es zu dieser Katastrophe kommen? Diese Frage beschäftigt nun nicht nur die Angehörigen der Opfer, sondern auch die gesamte Nation. Sowohl die militärischen als auch die zivilen Ermittlungsbehörden haben Untersuchungen aufgenommen. Sie sollen klären, welche Umstände zu dem Zusammenstoß führten – war es ein technischer Defekt, menschliches Versagen oder eine Verkettung unglücklicher Zufälle?

    Während die Ermittler nach Antworten suchen, kehrt auf der Base aérienne 113 in Saint-Dizier keine Ruhe ein. Der Lärm der Triebwerke ist verstummt, die Flaggen wehen auf Halbmast. Die Trauer um die gefallenen Kameraden ist allgegenwärtig.

    Minister vor Ort

    Der noch amtierende Minister der Armee, Sébastien Lecornu, hat seinen Besuch an der Luftwaffenbasis angekündigt. Am 15. August wird er in Saint-Dizier erwartet, um den Angehörigen sein Beileid auszusprechen und den Truppen Unterstützung zuzusichern. Sein Besuch unterstreicht die Schwere der Ereignisse und die tiefe Betroffenheit, die dieser Verlust in den Reihen der französischen Streitkräfte ausgelöst hat.

    Die beiden Piloten, Kapitän Sébastien Mabire und Leutnant Matthis Laurens, waren mehr als nur Soldaten, die ihr Leben riskierten, um die Sicherheit Frankreichs zu gewährleisten. Ihre Namen werden in die Geschichte der französischen Luftwaffe eingehen – als Mahnung, aber auch als Erinnerung an den hohen Preis, den der Schutz der Freiheit manchmal fordert.

    Es bleibt die Hoffnung, dass die Untersuchungen bald Klarheit bringen und die Hinterbliebenen Antworten auf ihre drängenden Fragen erhalten. Doch eines steht schon jetzt fest: Kapitän Mabire und Leutnant Laurens haben im Dienst für ihr Land das höchste Opfer gebracht…

  • Kollision zweier Militärflugzeuge in Meurthe-et-Moselle: Suchaktionen nach den Piloten im Gange

    Kollision zweier Militärflugzeuge in Meurthe-et-Moselle: Suchaktionen nach den Piloten im Gange

    In Meurthe-et-Moselle, nahe der Grenze zum Département Vosges, kam es am Mittwoch, dem 14. August, zu einem tragischen Zusammenstoß zweier Militärflugzeuge. Die Kollision ereignete sich gegen Mittag in der Nähe der Gemeinde Colombey-les-Belles, was sofort umfangreiche Rettungs- und Suchaktionen nach den vermissten Piloten auslöste.

    Sobald der Unfall bekannt wurde, aktivierte die Präfektur von Meurthe-et-Moselle das zentrale Einsatzkommando und initiierte den Plan SATER, der speziell für solche Luftrettungsmissionen ausgelegt ist. Dieser Plan wird von militärischen Kräften unterstützt, um in Notfällen schnell und koordiniert zu handeln. Bisher gibt es noch keine Angaben zu möglichen Opfern, doch die Suche nach den Piloten läuft auf Hochtouren.

    Beteiligt an den Suchaktionen sind neben der Gendarmerie auch der örtliche Feuerwehr- und Rettungsdienst, das staatliche Forstamt sowie die ADRASEC, eine Vereinigung von Funkamateuren, die sich der zivilen Sicherheit verschrieben haben. Diese Teams durchkämmen das Gebiet systematisch, um die vermissten Piloten so schnell wie möglich zu finden.

    Die Ursache des Unfalls bleibt vorerst unklar. Die militärischen Behörden haben angekündigt, diese so bald wie möglich zu untersuchen und bekanntzugeben. Weitere Informationen sollen folgen, sobald es neue Erkenntnisse gibt.

    Die Region ist aufgrund ihrer ländlichen Struktur und der Nähe zu militärischen Übungsgeländen nicht selten Schauplatz von Manövern. Ein Unfall dieser Art erinnert schmerzlich daran, welche Risiken mit solchen Übungen verbunden sein können – sowohl für die beteiligten Soldaten als auch für die Anwohner.

    Während die Behörden nach den vermissten Piloten suchen und auf eine rasche Aufklärung des Vorfalls hinarbeiten, bleibt die Region in Anspannung. Die Bewohner verfolgen die Entwicklungen genau und hoffen auf ein schnelles Ende der ungewissen Lage.

  • Tragischer Flugzeugabsturz auf der A4: Drei Tote in Seine-et-Marne

    Tragischer Flugzeugabsturz auf der A4: Drei Tote in Seine-et-Marne

    Ein kleiner, unscheinbarer Flugplatz – der perfekte Ort für eine entspannte Sonntagsfliegerei. Doch am 30. Juni verwandelte sich dieses Szenario in eine Katastrophe. Ein Touristenflugzeug, das gerade erst vom Aerodrom in Lognes gestartet war, stürzte auf die A4 und hinterließ drei Tote.

    Ein tragisches Unglück

    Gegen 15:45 Uhr krachte die Cesna 172 auf den Mittelstreifen der Autobahn A4, nachdem sie eine Hochspannungsleitung berührt hatte. Wie durch ein Wunder blieben die Fahrzeuge auf der Straße unversehrt. Der Anblick des Wracks mitten auf der Autobahn war dennoch verstörend.

    Opfer des Absturzes

    Jean-Baptiste Bladier, der Staatsanwalt von Meaux, gab bekannt, dass die drei Insassen des Flugzeugs ums Leben kamen – zwei Männer und eine Frau. Der Pilot, der seit 2023 über eine Fluglizenz verfügte, hatte rund 100 Flugstunden absolviert.

    Ermittlungen und Spekulationen

    Die Gendarmerie der Lufttransporte übernahm die Ermittlungen, und auch das BEA (Bureau d’Enquêtes et d’Analyses pour la sécurité de l’aviation civile) leitete eine Untersuchung ein. Ein technischer Defekt? Ein Pilotenfehler? Die genauen Ursachen werden noch untersucht. Was bringt einen Piloten dazu, in eine Hochspannungsleitung zu fliegen?

    Der letzte Flug

    Die allermeisten Flüge verlaufen ohne Zwischenfälle, doch dieser Sonntag war anders. Ein Ausflug verwandelte sich in einen Albtraum. Die Szene des Absturzes erinnert an die Fragilität des Lebens und die unerwarteten Wendungen, die es nehmen kann.

  • Tragödie in den Vogesen: Erfahrener Pilot stürzt mit ULM ab

    Tragödie in den Vogesen: Erfahrener Pilot stürzt mit ULM ab

    In den Vogesen hat sich ein tragischer Unfall ereignet. Am Sonntag, dem 26. Mai, wurde das Wrack eines Ultraleichtflugzeugs (ULM) im Bereich von Deyvillers entdeckt. Im Inneren fand man den leblosen Körper des Piloten. Die genauen Umstände des Unglücks werden nun untersucht.

    Die Familie des Verunglückten hatte den Alarm ausgelöst. Es handelt sich um einen 56-jährigen Mann, der als erfahrener Pilot bekannt war. Nach Berichten von France Bleu Sud Lorraine hatte seine Familie die Rettungskräfte informiert, nachdem er am späten Vormittag vermisst wurde.

    Sucheinsatz mit großem Umfang

    Der 56-jährige Pilot war am Sonntag gegen 9:30 Uhr vom Flugplatz in Dogneville nahe Épinal gestartet. Kurz nach seinem Verschwinden wurde eine groß angelegte Suchaktion gestartet. Insgesamt waren rund fünfzig Feuerwehrleute und über dreißig Polizisten an der Suche beteiligt.

    Erst in den späten Abendstunden gab die Präfektur der Vogesen bekannt, dass das Wrack des ULM entdeckt wurde. Leider konnte der Pilot nur noch tot aus dem Wrack geborgen werden. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände des Absturzes zu klären.

    Der Ablauf des Unglücks

    Laut dem Sender France 3 Grand Est hatte der Pilot an jenem Morgen keine ungewöhnlichen Anzeichen erkennen lassen. Es bleibt unklar, ob technisches Versagen, menschliches Versagen oder externe Faktoren wie das Wetter eine Rolle spielten.

    Die Untersuchungskommission wird nun den Flugverlauf und mögliche technische Defekte analysieren. Auch die Wetterbedingungen zur Unglückszeit werden unter die Lupe genommen. Jede Kleinigkeit könnte hier von Bedeutung sein, um das tragische Ereignis zu verstehen.

    Die Untersuchung des Unfalls wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Neben der technischen Analyse werden auch Zeugenbefragungen eine Rolle spielen. Kollegen und Bekannte des Piloten könnten wichtige Hinweise liefern. Die Flugaufzeichnungen und Wartungsberichte des ULM sind ebenfalls von zentraler Bedeutung.

    Warum musste ein so erfahrener Pilot auf solch tragische Weise sterben? Die Antwort darauf bleibt vorerst offen. Diese Tragödie zeigt erneut, dass der Luftsport trotz aller Sicherheitsvorkehrungen immer ein gewisses Risiko birgt. Jeder Flug, so erfahren der Pilot auch sein mag, ist mit Unwägbarkeiten verbunden. Bleibt zu hoffen, dass die Untersuchung Klarheit bringt und ähnliche Unglücke in Zukunft verhindert werden können.

  • 346 Tote: Das schreckliche Flugzeugunglück von Ermenonville jährt sich am Sonntag zum 50. Mal

    346 Tote: Das schreckliche Flugzeugunglück von Ermenonville jährt sich am Sonntag zum 50. Mal

    Am 3. März 1974 stürzte ein Flugzeug des Modells DC-10 der Turkish Airlines auf dem Weg von Paris nach London im Wald von Ermenonville, einer kleinen Gemeinde im Departement Oise, ab. Keiner der 346 Passagiere an Bord des Flugzeugs überlebte. Dieser spektakuläre Unfall jährt sich am Sonntag zum 50. …

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  • Ukraine-Krieg: Absturz eines russischen Flugzeugs mit 65 ukrainischen Gefangenen an Bord

    Ukraine-Krieg: Absturz eines russischen Flugzeugs mit 65 ukrainischen Gefangenen an Bord

    Am späten Vormittag des 24. Januars stürzte ein russisches Militärflugzeug in der Region Belgorod, die an die Ukraine grenzt, ab. An Bord befanden sich 65 ukrainische Kriegsgefangene, die für einen Gefangenenaustausch vorgesehen waren. Nach Angaben eines örtlichen Beamten wurden keine Überlebenden an der Absturzstelle gefunden. Ein hochrangiger russischer Beamter beschuldigte Kiew, das Flugzeug abgeschossen zu haben.

    Ein russisches Flugzeug mit mehr als 60 ukrainischen Gefangenen an Bord stürzte am Mittwoch, dem 24. Januar, in der Nähe der ukrainischen Grenze ab.

    Am Mittwochmorgen gegen 11 Uhr Moskauer Zeit (9 Uhr in Paris) stürzte ein russisches Militärtransportflugzeug in der Region Belgorod, die an die Ukraine grenzt, ab. Mehreren russischen Medien zufolge ereignete sich der Absturz in der Nähe des Dorfes Jablonowo, 45 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.

    An Bord der Maschine befanden sich insgesamt 74 Passagiere, darunter 65 ukrainische Kriegsgefangene, wie das russische Verteidigungsministerium nach dem Absturz erklärte. Außerdem befanden sich sechs Besatzungsmitglieder und drei Begleitpersonen an Bord. Die Gefangenen befanden sich an Bord des Flugzeugs, um gegen russische Gefangenes ausgetauscht zu werden.

    Wenige Stunden nach dem Absturz teilte der Gouverneur der Region Belgorod mit, dass keiner der Passagiere überlebt habe. „Alle Personen an Bord sind getötet worden“, schrieb Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram.

    Das russische Verteidigungsministerium hat die Zahl der Getöteten bislang nicht bestätigt. Der Sprecher des Kreml äußerte sich bei seinem täglichen Pressebriefing nicht zu dem Vorfall und wies darauf hin, dass die Informationen zu „neu“ seien. „Wir werden das aufklären“, sagte er.

    Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind die Gründe für den Absturz noch nicht geklärt. „Eine Kommission der Luftwaffe ist zum Ort des Flugzeugabsturzes aufgebrochen, um die Ursachen der Katastrophe zu ermitteln“, sagte das russische Verteidigungsministerium. Bilder, die von dem den russischen Sicherheitsdiensten nahestehenden Telegram-Account Baza verbreitet wurden, zeigten ein fast senkrecht abstürzendes Flugzeug, bevor es zu einer großen Explosion kam, die von Flammen und schwarzem Rauch begleitet wurde.

    Der Vorsitzende der russischen Staatsduma, des Unterhauses des Parlaments, beschuldigte Kiew, das Flugzeug mit ukrainischen Gefangenen absichtlich abgeschossen zu haben. „Sie haben in der Luft ihre eigenen Soldaten getötet. Ihre Mütter, ihre Kinder haben auf sie gewartet“, sagte er im Plenarsaal. „Sie haben unsere Piloten, die auf einer humanitären Mission […] waren, mit amerikanischen und deutschen Raketen abgeschossen“, so Wjatscheslaw Wolodin vor den russischen Abgeordneten. Ein anderer Abgeordneter, Vorsitzender des Verteidigungsausschusses der Duma, erhob die gleichen Vorwürfe. „Die ukrainische Führung war über den bevorstehenden Austausch vollkommen im Bilde und wurde darüber informiert, wie die Gefangenen ausgeliefert werden sollten“, sagte Andrej Kartapolow laut russischen Medienberichten. „Aber das Flugzeug Il-76 wurde von drei Raketen eines in Deutschland hergestellten Patriot- oder IRIS-T-Boden-Luft-Raketensystems abgeschossen, die Experten werden die Dinge genau aufklären“, fügte er hinzu.

    Die Region Belgorod wird aufgrund ihrer Nähe zur Grenze regelmäßig von ukrainischen Raketen und Drohnen beschossen.

    Russland hat seit Beginn seines Überfalls auf die Ukraine mehrere Flugzeugkatastrophen erlebt, in die Flugzeuge der russischen Armee verwickelt waren. Die Ukraine hat in der Vergangenheit russische Flugzeuge abgeschossen. So behauptete das ukrainische Militär letzte Woche, ein A-50-Spionageflugzeug (das russische Pendant zu den westlichen AWACS) abgeschossen und ein Il-22-Kommandoflugzeug zerstört zu haben.

    Im Juli 2022 hatten sich Russen und Ukrainer bereits gegenseitig die Schuld an der tödlichen Bombardierung eines Gefängnisses mit ukrainischen Gefangenen in Olenivka, einem Dorf in der von Russland besetzten Ostukraine, gegeben.

    Im Oktober 2022 war ein russischer Jagdbomber Su-34 in ein Gebäude in der Stadt Iejsk an der russischen Küste des Asowschen Meeres gestürzt, wobei 15 Menschen ums Leben kamen.

  • Notlandung eines Flugzeugs in Villejuif: Pilot bewies eine unglaubliche Kaltblütigkeit

    Notlandung eines Flugzeugs in Villejuif: Pilot bewies eine unglaubliche Kaltblütigkeit

    Manche sprechen von einem kleinen Wunder, was angesichts des Talents und der Kaltblütigkeit des 82-jährigen Piloten korrigiert werden muss.

    Es wird in die Annalen der Unfälle von Passagierflugzeugen eingehen. Ein zweimotoriges Flugzeug flog am 4. Dezember über Villejuif (Val-de-Marne), bevor es eine Notlandung machen musste, die an der Wand einer Garage im Hof eines Wohnhauses endete. Aus dem zertrümmerten Flugzeug stiegen der Fluglehrer und seine beiden Schüler aus, sie waren nur leicht verletzt, aber am Leben – ein Wunder.

    Der Pilot heißt Jean-Pierre Trimaille, ist 82 Jahre alt und hat in seinem Leben über 40.000 Flugstunden absolviert. „Wir haben auf dem rechten Motor Leistung verloren, der Auszubildende dachte zunächst, ich hätte eine Panne simuliert, da ich meine Zeit damit verbringe, Pannen in Flugzeugen zu beheben. Und dann fing das zweite Triebwerk auch an, Leistung zu verlieren“, erzählte der 82-Jährige Fluglehrer.

    „Ich habe diesen kleinen feien Platz entdeckt und wir sind darauf zugeflogen. Der Zufall wollte es, dass ich mit dem rechten Flügel ein Gebäudeelement streifen und das Flugzeug drehen konnte, so dass die gesamte kinetische Energie absorbiert wurde, die uns sicherlich getötet hätte, wenn wir die Mauer frontal getroffen hätten“, fügte der Pilot hinzu. Es mache ihn „stolz“, dass er Leben gerettet habe. Die Aufarbeitung des Absturzes könnte die nächsten Schulungen für junge Piloten bereichern.

  • Villejuif: Ein Sportflugzeug stürzt in einen Garten

    Villejuif: Ein Sportflugzeug stürzt in einen Garten

    Ein Sportflugzeug stürzte am frühen Montagabend, dem 4. Dezember, in den Garten eines Wohnhauses in Villejuif (Departement Val-de-Marne). Der 80-jährige Pilot wurde sehr schwer verletzt, seine beiden Passagiere überlebten ebenfalls mit schweren Verletzungen.

    Das Wrack eines Flugzeugs in einem Garten, mitten in der Stadt, einem Vorort von Paris. Ein unglaubliches und zum Glück sehr seltenes Bild. Das Cockpit ist fast intakt, aber die Flügel wurden abgerissen und das Heck des Flugzeugs liegt auf den angrenzenden Garagen. „Es hat sich angefühlt wie ein großes Licht, das nach unten kam, mit einem großen ‚Bumm‘. Und später fand man den Propeller und alles andere explodiert auf der anderen Seite, im Hof“, bezeugte Magalie, die Hausmeisterin eines Wohnhauses in der Nachbarschaft gegenüber dem Sender Franceinfo.

    Die Unfallursache ist noch unklar
    Das Flugzeug war am späten Nachmittag in Rouen gestartet. An Bord befanden sich ein 80-jähriger Fluglehrer und zwei Schüler im Alter von etwa 30 Jahren. Um 17 Uhr musste das Flugzeug aus bislang unbekannten Gründen im Zentrum von Villejuif notlanden. Die drei Passagiere wurden lebend aus den Trümmern geborgen und schwer verletzt evakuiert, aber ihre Prognose ist glücklicherweise nicht lebensbedrohlich. Die Experten der Luftfahrtbehörde begannen mit ihren Untersuchungen, um die genaue Unfallursache zu ermitteln.

  • 11. Sept. 1968: Wurde Absturz des Flugs Ajaccio-Nizza durch Rakete des französischen Militärs verursacht?

    11. Sept. 1968: Wurde Absturz des Flugs Ajaccio-Nizza durch Rakete des französischen Militärs verursacht?

    Mehr als ein halbes Jahrhundert nach dem bisher unerklärlichen Absturz des Flugs Ajaccio-Nizza hat die Sendung „Affaires sensibles“ die Ermittlungen wieder aufgenommen. Und immer wieder taucht die heikle Frage auf: Könnte eine von einer französischen Militärfregatte abgefeuerte Rakete die Caravelle der Air France getroffen haben?

    Es ist der neueste Versuch, endlich das Geheimnis des Absturzes einer Caravelle auf dem Weg von Ajaccio nach Nizza am 11. September 1968 zu lüften: eine Kollision mit einer Rakete…

    War es ein „Fehler“ des französischen Militärs? Es steht fest, dass das Flugzeug gegen 10.30 Uhr, als es seinen Sinkflug eingeleitet hatte, an einem Gebiet entlang flog, in dem sich ein Kriegsschiff befand. Es handelte sich um die Suffren, eine 158 Meter lange Fregatte, die zum Abfeuern von U-Boot-Torpedos und Masurca-Raketen ausgerüstet ist. Hat dieses für die französische Marine strategisch wichtige Schiff eine Rakete abgefeuert, die die Caravelle getroffen hat?

    Eine Zeugenaussage widerspricht der offiziellen Version der französischen Armee.
    Die Armee hat stets behauptet, dass die Suffren am 11. September 1968 mit ihrer fast 350 Mann starken Besatzung in Toulon am Kai gelegen sei. Ist dies wirklich wahr? Für ihre Untersuchung, die in der Sendung „Affaires sensibles“ auf dem Sender France 2 zu sehen ist, haben die Journalisten einen entscheidenden Zeugen ausfindig gemacht, der, obwohl seit 2014 eine gerichtliche Untersuchung läuft, nie von offizieller Seite angehört wurde.

    Jean-François de Saint-Périer ging im Mai 1968 als Wehrpflichtiger an Bord der Suffren. An jenem 11. September befand er sich im Laderaum bei der U-Boot-Kontrolle. Und seine Erinnerungen unterscheiden sich radikal von der offiziellen Version der Armee…

    „Ich bestätige: Wir waren an diesem Tag nicht im Kai. Wir waren seit mindestens einer Woche auf dem offenen Meer. Und, wir haben eine Rakete abgefeuert, und zwar vor dem Absturz! Wir haben sie in diesem Moment abgefeuert! Das kann ich kategorisch sagen: Ich war dort. Ich war dort und ich konnte sie wegfliegen hören“. Das sagt Jean-François de Saint-Périer, ehemaliger Matrose auf der „Suffren“ in der Sendung „Sensible Affären“.

    Der ehemalige Seemann behauptet, dass ihnen „eine Viertelstunde, zehn Minuten später gesagt wurde: ‚Wir fahren zum Ort des Geschehens, weil eine Caravelle abgestürzt ist. Wir müssen an den Ort des Geschehens fahren, weil wir eventuell Überlebende oder Trümmerteile bergen müssen’…“.

    Ein weiteres beunruhigendes Element bietet das Logbuch der Fregatte, das nicht als geheimes Verteidigungsdokument eingestuft ist. Der Journalist Tristan Waleckx fand es 2008 in den Archiven von Toulon und stellte überrascht fest, dass beim Datum des 11. Septembers die Hälfte der Seite fehlte… Warum sollte ausgerechnet diese Seite herausgerissen worden sein? Mathieu Paoli, dem Vorsitzenden des Vereins, der die Familien der Opfer vertritt, wurde erklärt, dass Kaffee darauf verschüttet worden sei…

    Im Laufe der Jahre haben solche Elemente die Familien, die an einen militärischen „Fehler“ glauben, in ihrer Überzeugung bestärkt. Dennoch bleibt es bis heute ein Rätsel, warum das Flugzeug wenige Minuten vor der Landung mit 95 Personen an Bord abstürzte…

    Die Wiederholungen der Infomagazine von France Télévisions sind auf der Website von Franceinfo und seiner mobilen Anwendung (iOS & Android) unter der Rubrik „Magazines“ verfügbar.