Schlagwort: Flugverkehr

  • Streik am 7. und 8. März: 20-30% aller Flüge sollen gestrichen werden

    Streik am 7. und 8. März: 20-30% aller Flüge sollen gestrichen werden

    Mit Sicht auf die für den 7. und 8. März geplanten Streiks hat die französische Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGAC) die Fluggesellschaften aufgefordert, ihre Flugpläne um 20% bis 30% zu reduzieren. Störungen und Verspätungen seien auch bei Flügen zu erwarten, die nicht annulliert werden. Die französische Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGAC) forderte die Fluggesellschaften am Donnerstag, dem 2. März, auf, am Dienstag und Mittwoch, dem 7. und 8. März, auf einen grossen Teil ihrer Flüge zu verzichten, da mehrere Gewerkschaften der Fluglotsen einen landesweiten Streik angekündigt haben. Die DGAC forderte die Fluggesellschaften auf, ihre Flüge auf den Flughäfen Paris-Charles-de-Gaulle um 20 % und Paris-Orly, Beauvais, Bordeaux, Lille, Lyon, Nantes, Marseille, Montpellier, Nizza und Toulouse um 30 % zu reduzieren. Trotz der Einrichtung eines Mindest-Notdienstes und der beantragten präventiven Reduzierung des Verkehrsaufkommens rechnet die DGAC mit „Störungen und Verspätungen“, w…

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  • Streik am 7. Februar: Störungen hauptsächlich im Transport und den Schulen erwartet

    Streik am 7. Februar: Störungen hauptsächlich im Transport und den Schulen erwartet

    Nach dem 19. und 31. Januar ist für Dienstag, den 7. Februar, ein weiterer Mobilisierungstag gegen die Rentenreform angekündigt. Die Streikaufrufe waren zwar etwas gemäßigter, trotzdem sind zahlreiche Störungen des alltäglichen Lebens in Frankreich zu erwarten. Am Dienstag, dem 7. Februar, wird es anlässlich des dritten nationalen Streiktages gegen die geplante Rentenreform in vielen Bereichen zu Störungen kommen. SNCF und RATP Wie die SNCF und die RATP am Sonntag mitteilten, wird der Verkehr der TGVs, der TERs, sowie bei U-Bahnen und RERs am Dienstag erneut „stark beeinträchtigt“ sein. Alle SNCF-Linien werden von den Streiks betroffen sein, wobei laut SNCF durchschnittlich jeder zweite Zug unter den TGV Inoui und Ouigo und drei von zehn TERs betroffen sein werden. Auf den Hauptstrecken erwartet die SNCF im Durchschnitt einen von zwei TGVs – am vorherigen Streiktag am Dienstag, 31. Januar, war es einer von drei: zwei von fünf TGVs werden auf der Nordachse, einer von zwei im Osten, eine…

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  • Streik gegen Rentenreform: Landesweite Störungen im Transportwesen

    Streik gegen Rentenreform: Landesweite Störungen im Transportwesen

    Alle französischen Gewerkschaften rufen die Beschäftigten dazu auf, am Donnerstag, dem 19. Januar 2023, gegen die Rentenreform zu streiken. Welche Auswirkungen wird dies auf öffentlichen Nah- und Fernverkehr haben?

    Um Nein zur geplanten Rentenreform und zur Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters von 62 auf 64 Jahre zu sagen, rufen alle Gewerkschaften die Beschäftigten am Donnerstag, dem 19. Januar 2023, zu Streiks und Demonstrationen auf. Der Transportsektor wird wie bei den großen Streiks im Jahr 1995 besonders stark betroffen sein.

    Die Situation im öffentlichen Verkehr dürfte an diesem Donnerstag „sehr schwierig“ werden, meint der stellvertretende Verkehrsminister Clément Beaune und ruft die Franzosen dazu auf, ihre Reisen zu verschieben oder von zu Hause aus zu arbeiten. „Es wird ein schwieriger Donnerstag sein. […] Es wird ein Donnerstag mit starken Störungen im Transportwesen sein“, meinte Clément Beaune auf France 2. „Ich rate all denen, die es können, wenn möglich, Reisen zu verschieben und wenn möglich im Home-Office zu arbeiten, denn es wird ein sehr schwieriger Donnerstag im öffentlichen Verkehr sein“. „Ich hoffe vor allem, dass es nicht so lange dauern wird“, fügte Clément Beaune hinzu.

    Besonders schwierig dürfte die Situation in der Region Île-de-France sein, da alle Gewerkschaften der Pariser Verkehrsbetriebe RATP zur Teilnahme an den branchenübergreifenden Streiks aufgerufen haben.

    Die SNCF und die RATP – deren Personal von der Reform insbesondere durch die Abschaffung gewisser Sonderregelungen direkt betroffen ist – haben angekündigt, dass U-Bahn-Linien in Paris geschlossen oder nur zu den Hauptverkehrszeiten geöffnet werden.

    Hier ein Überblick:

    • RER- und Busverkehr in der Ile-de-France sind stark beeinträchtigt.
    • nur 1 von 3 TGVs auf der Nord- und Südostachse
    • nur 1 TGV von 4 auf der Atlantikachse
    • nur 1 von 5 TGVs auf der Ostachse
    • nur 1 von 3 Ouigo-Zügen ist im Einsatz
    • nur 1 TER auf 10 (2 auf 5 in Okzitanien).
    • Keine Intercity-Züge (außer einem auf er Verbindung Paris-Clermont).
    • International: Kein Lyria-Zug wird zwischen Frankreich und der Schweiz verkehren.

    Jeder fünfte Flug in Orly fällt aus
    Die Störungen betreffen nicht nur den Schienenverkehr: Auch im Luftverkehr wird es zu Beeinträchtigungen kommen. Bei mehreren Fluggesellschaften, darunter Air France, sowie bei der Flugsicherung wurden Streikankündigungen eingereicht.

    Die Gewerkschaft SNCTA, die bei den Fluglotsen die Mehrheit der Angestellten vertritt, rief jedoch nicht zum Streik auf und begründete dies mit einem „vernünftigen und angemessenen Gebrauch des Streikrechts“.

    In Orly forderte die Flugsicherung die Fluggesellschaften auf, präventiv einen von fünf Flügen zu streichen. Das Ausmass der Störungen wird von der Mobilisierung der Piloten und des Personals abhängen. Die Gewerkschaften des Kabinenpersonals (PNC) haben zum Streik aufgerufen, die Gewerkschaft der Piloten (SNPL) überlegt, ob sie sich der Mobilisierung anschließen soll.

    Fernfahrer, Busse und Krankenwagenfahrer
    Schließlich will auch die Gewerkschaft FO-Transport und Logistik, in der Fernfahrer, Krankenwagenfahrer, Busfahrer oder Geldtransporteure zusammengeschlossen sind, „bis zum Äußersten in diesem Kampf“ gehen. Der Verband möchte ab dem 19. Januar eine „unbegrenzte“ Bewegung starten, um einen „massiven und harten Gegenschlag“ vorzubereiten.

  • USA: Alle Inlandsflüge bleiben bis auf weiteres eingestellt

    USA: Alle Inlandsflüge bleiben bis auf weiteres eingestellt

    Alle Inlandsflüge in den USA wurden am Mittwoch, dem 11. Januar 2023, aufgrund einer Entscheidung der US-Luftfahrtbehörde annulliert.

    Die US-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde (FAA) gab am Mittwoch bekannt, dass alle Flüge in den USA bis mindestens 09:00 Uhr EST (15:00 Uhr MEZ) annulliert werden, da eine Panne ein Informationssystem für Piloten und Besatzungen beeinträchtigt. „Die FAA hat die Fluggesellschaften angewiesen, alle Inlandsabflüge bis 09.00 Uhr EST zu unterbrechen, damit die Behörde die Integrität der Flug- und Sicherheitsinformationen bestätigen kann“, erklärte die Behörde.

    Zuvor hatte die Behörde erklärt, dass sie „an der vollständigen Wiederherstellung ihres Informationssystems für Flugbewegungen nach einem Ausfall arbeitet“. „Obwohl einige Funktionen allmählich wieder online gehen, bleibt der Betrieb des nationalen Luftfahrtsystems eingeschränkt“.

    „Keine Anzeichen eines Cyberangriffs“
    Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karin Jean-Pierre, erklärte auf Twitter, es gebe zu diesem Zeitpunkt „keine Anzeichen dafür, dass es sich um einen Cyberangriff handelt“. Präsident Joe Biden habe jedoch „das Verkehrsministerium aufgefordert, eine umfassende Untersuchung der Ursachen“ des Vorfalls durchzuführen, sagte sie.

    Mehrere Flughäfen in Nordamerika (Ottawa, Baltimore, Austin) warnten vor Verzögerungen und forderten die Reisenden auf, den Status ihres Fluges zu überprüfen, bevor sie sich zum Flughafen begeben. Die US-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines bestätigte ihrerseits in einer Erklärung, dass sie aufgrund des Ausfalls „vorübergehend alle Inlandsflüge ausgesetzt“ habe. „Wir beobachten die Situation genau und arbeiten mit der FAA zusammen, um die Störungen für die Kunden so gering wie möglich zu halten“, versicherte American Airlines in einer Erklärung.

    Das Notice To Air Missions System (NOTAM), das System, das von dem Ausfall betroffen war, ermöglicht es, Flugbegleitern Informationen über Risiken, Entwicklungen an Flughäfen und andere entscheidende Informationen zu übermitteln. Die FAA erklärte, dass die Funktionsweise des NOTAM-Systems „beeinträchtigt“ sei.

    Um 07.00 Uhr EST (13.00 Uhr GMT) gab es an der Ostküste der USA mindestens 3.578 verspätete Flüge, wie die Webseite Flight Aware berichtete. Der US-Verkehrsminister Pete Buttigieg erklärte auf Twitter, er stehe „in Kontakt mit der FAA“ bezüglich „dieses Ausfalls, der ein Schlüsselsystem betrifft, das den Piloten Sicherheitsinformationen liefert“. „Die FAA bemüht sich um eine schnelle und sichere Lösung dieses Problems, damit der Flugverkehr wieder seinen normalen Betrieb aufnehmen kann, und wird weiterhin Updates zur Verfügung stellen“, fügte der Minister hinzu.

  • Glasscheibe eines Airbus reisst im Flug – Pilot dreht über Toulouse um

    Glasscheibe eines Airbus reisst im Flug – Pilot dreht über Toulouse um

    Die Entdeckung eines Risses an einem A320-200 der Fluggesellschaft Vueling veranlasste den Piloten des Fluges Barcelona-Birmingham, über Toulouse umzukehren.

    Der Flug der spanischen Billigfluggesellschaft Vueling von Barcelona in Spanien nach Birmingham im Vereinigten Königreich verlief am 28. Dezember nicht wie geplant. Während des Fluges wurde ein Riss in der Frontscheibe des Flugzeugs entdeckt.

    Als das Flugzeug über die Region Toulouse flog, beschloss der Pilot, umzukehren und auf dem Flughafen Barcelona El Prat notzulanden, wie die Website Equinoxe magazine berichtet.

    Als Vorsichtsmaßnahme waren von den katalanischen Behörden alle Sicherheitsvorkehrung für eine Notlandung getroffen worden.

    Nach der gelungenen Landung mussten die Passagiere in ein anderes Flugzeug, ebenfalls einen A 320-200, umsteigen. Der Flug landete schließlich um 16.44 Uhr mit vier Stunden Verspätung in Birmingham. Möglicherweise hatte der Pilot mit seiner Entscheidung eine Katastrophe und damit auch den sicheren Tod seiner Passagiere verhindert.

    Das beschädigte Flugzeug wurde laut The Aviation Herald etwa 20 Stunden nach dem Vorfall repariert wieder in Betrieb genommen.

  • Streik der Weichensteller: Zugverkehr wird am ersten Ferienwochenende „leicht gestört“ sein

    Streik der Weichensteller: Zugverkehr wird am ersten Ferienwochenende „leicht gestört“ sein

    „Auf nationaler Ebene werden etwa 20 von insgesamt 700 TGVs am Freitag ausfallen“, teilte die SNCF am Mittwoch, dem 14. Dezember, mit. Man rechnet mit einem „normalen oder fast normalen Verkehr“ der TGVs Ost, Nord und Süd und „fast 9 von 10 Zügen“ für den TGV Atlantique.

    Die SNCF kündigte am Mittwoch, dem 14. Dezember, an, dass der Zugverkehr für die Abreise in die Weihnachtsferien an diesem Wochenende „leicht gestört“ sein werde. Am Freitag würden „etwa 20 TGVs ausfallen“, da die Weichensteller aufgrund eines Streikaufrufs der Gewerkschaft Sud-Rail in einen Ausstand treten werden.

    „Auf nationaler Ebene werden am Freitag etwa 20 von insgesamt 700 verkehrenden TGVs ausfallen“, erklärte die SNCF, die für die TGVs Ost, Nord und Süd einen „normalen oder fast normalen Betrieb“ und für den TGV Atlantique „fast 9 von 10 Zügen gewährleistet“ sieht, darunter zwei von drei Zügen für die Verbindungen zwischen Paris und Bordeaux“. Die Zugausfälle sind neben dem Arbeitskampf der Weichensteller auch auf eine lokale Streikbewegung der Lokführer zurückzuführen.

    Verkehrsminister Clément Beaune äußerte sich „recht zuversichtlich“ in Bezug auf die um die Weihnachtsfeiertage herum geplanten Streiks im Luft- und Eisenbahnverkehr.

    „Wir rechnen nicht mit starken Störungen im Luftverkehr bei der Abreise in die Ferien“, sagte er am Dienstag, dem 13. Dezember, im französischen Fernsehsender France 2.

  • Streiks an den Feiertagen: Was wird für die Weihnachts- und Neujahrsferien befürchtet?

    Streiks an den Feiertagen: Was wird für die Weihnachts- und Neujahrsferien befürchtet?

    Mehrere Streikankündigungen, insbesondere bei der SNCF und bei Air France, führen zu Unsicherheiten im Bahn- und Flugverkehr ab Donnerstag und bis Anfang Januar.

    Wird es an den Weihnachtsfeiertagen Züge und Flugzeuge in Frankreich geben? Im Eisenbahn- und Luftfahrtsektor wurden zahlreiche Streikankündigungen abgegeben, da die Verhandlungen zwischen Gewerkschaften und den verschiedenen Firmenleitungen offenbar ins Stocken geraten sind. „Ich bin ziemlich zuversichtlich, dass es keine großen Störungen geben wird“, meinte trotzdem Clément Beaune, stellvertretender Minister für Verkehr, am Dienstag, dem 13. Dezember, im Fernsehsender France 2. „Es wird Züge geben, es wird Flugzeuge geben“, versicherte Beaune trotz der zahlreichen Arbeitskämpfe, die derzeit im Gange sind.

    Die ersten Störungen könnten bereits einige Tage vor Weihnachten beginnen. Von Donnerstag, dem 15. Dezember um 20 Uhr bis Montag, 19. Dezember um 8 Uhr wurde ein landesweiter Streik der Weichensteller der SNCF angekündigt, zu dem die Gewerkschaft SUD-Rail aufgerufen hatte. Die Gewerkschaft bekräftigte am Dienstagabend nach einem weiteren Treffen mit der Geschäftsleitung ihren Willen, den Streik auch wirklich durchzuziehen. „Unsere Wut wird nur noch größer werden!“, schrieb SUD-Rail in einem Kommuniqué. Die anderen Gewerkschaften haben sich der Bewegung nicht angeschlossen, daher ist es schwierig, das Ausmass der Störungen, die dieser Streik verursachen könnte, vorherzusehen.

    Ein neuer Streik der Kontrolleure der SNCF?
    Neben dem Streikaufruf der Weichenwärter, ohne die die Züge nicht verkehren können, sind bei der SNCF an diesem ersten Schulferienwochenende weitere Störungen zu erwarten. Auf der TGV-Achse Atlantik hat eine Gewerkschaftsgruppe, der die CGT-Cheminots, die Unsa-Ferroviaire, SUD-Rail und die CFDT-Cheminots angehören, am vergangenen Donnerstag eine Streikankündigung eingereicht.

    Die Gewerkschaften prangern den bestehenden Personalmangel an, der die Arbeitsbedingungen der Zugbegleiter erschwert, und kritisieren die Entscheidung der Geschäftsleitung, die Zahl der Ausbildungsmaßnahmen zu senken. Am Dienstagnachmittag fand ein Treffen zwischen Gewerkschaften und SNCF-Management statt, um zu versuchen, einen Ausweg zu finden und massive Zugausfälle an den ersten Tagen der Weihnachtsferien zu vermeiden.

    De Streikankündigungen Zugbegleiter, die die Weihnachts- und Neujahrswochenenden abdecken, wurden bisher nicht aufgehoben. Die Gewerkschaften haben bis Donnerstag Zeit, sich dazu zu äußern. Die Kontrolleure haben bereits am ersten Dezemberwochenende gestreikt, was dazu geführt hatte, dass fast zwei Drittel der TGV- und Intercity-Züge ausgefallen waren.

    SNCF Voyageurs sagt derzeit, dass es noch zu früh sei, um Verkehrsprognosen abzugeben.

    Auch im Luftverkehr herrscht Unsicherheit
    Mehrere Fluggesellschaften, die die französischen Überseegebiete anfliegen, sind ebenfalls von Streikankündigungen betroffen. Dies gilt für die Fluggesellschaft Corsair aus Guadeloupe, die vom 16. bis 22. Dezember bestreikt werden wird. Die Gewerkschaft der Linienpiloten (SNPL) fordert Lohnerhöhungen und bessere Arbeitsbedingungen.

    Air Antilles kündigte auch einen Streik vom 17. bis 22. Dezember an. Die Flugbegleiter schlossen sich am vergangenen Donnerstag dem Streikaufruf der SNPL an, der bereits im November erfolgte.

    Bei Air France wurde ebenfalls ein Streik, diesmal vom 22. Dezember bis zum 2. Januar, angekündigt, zu dem die SNGAF und die Unac, die beiden größten Gewerkschaften für Flugbegleiter und Stewardessen, aufgerufen haben. Seit September fanden nicht weniger als 14 Treffen statt, und die Verhandlungen sind noch im Gange, doch der Arbeitskonflikt scheint ziemlich festgefahren zu sein. „Air France plant, alle seine Kunden zu befördern, und rechnet derzeit nicht mit Annullierungen“, versichert das Unternehmen trotzig.

    Das Abkommen über die Arbeitsbedingungen des Kabinenpersonals lief Ende Oktober aus, und die Geschäftsleitung verhandelt mit den Gewerkschaften über ein neues Abkommen, das bis März abgeschlossen werden soll.

    Bei EasyJet hingegen wurde die Gefahr eines Streiks über die Weihnachtsfeiertage abgewendet, nachdem letzte Woche eine Einigung über eine Lohnerhöhung von 7,5% für das Flugpersonal erzielt worden war.

  • Schnee und Eis: Flugverkehr in Orly und Roissy stark beeinträchtigt

    Schnee und Eis: Flugverkehr in Orly und Roissy stark beeinträchtigt

    Der Flugverkehr wird am Mittwoch von und zu den Pariser Flughäfen Orly und Roissy „stark beeinträchtigt“ sein, so die Generaldirektion für Zivilluftfahrt. Die Passagiere werden aufgefordert, Reisen möglichst zu verschieben.

    Der Flugverkehr wird am Mittwoch auf den Pariser Flughäfen „stark beeinträchtigt“ sein, da starke Schneefälle in der Region Ile-de-France angekündigt sind, warnte die Generaldirektion für Zivilluftfahrt laut dem Sender BFMTV.

    20% der Flüge werden vom Flughafen Roissy-Charles de Gaulle aus gestrichen, das sind mindestens 200 von 1100 geplanten Flügen. 25% der Flüge werden auch in Paris-Orly gestrichen (etwa 100 Flüge), so die Zahlen der Flughafenbetreibergesellschaft ADP. Einige Stunden zuvor hatte schon die Generaldirektion für Zivilluftfahrt gewarnt, dass „aufgrund der angekündigten Schneeschauer in der Pariser Region“ auf den Pariser Flughäfen „mit erheblichen Annullierungen und Verspätungen“ zu rechnen sei.

    Schnee und Eisglätte
    Die Präfektur der Ile-de-France forderte am Dienstagabend, 13. Dezember, alle Bewohner der Region auf, alle Reisen am Mittwoch, dem 14. Dezember, einzuschränken und Telearbeit aus dem Home-Office zu bevorzugen, da eine Schnee- und Glatteis-Episode bevorsteht.

    Schnee und Eis in grossen Teilen des Landes störten am Dienstag den Straßen- und Schienenverkehr in den Regionen Auvergne-Rhône-Alpes und Lozère. Drei Menschen wurden bei Verkehrsunfällen im Süden Burgunds getötet.

  • Streik am 29. September: Werden auch Züge, Flugzeuge und Busse betroffen sein?

    Streik am 29. September: Werden auch Züge, Flugzeuge und Busse betroffen sein?

    Mehrere Gewerkschaften rufen die Beschäftigten am Donnerstag, dem 29. September, zum Streik auf. Im öffentlichen Dienst, in den Schulen und im Transportwesen wurde zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen.

    Wenn Sie mit dem Zug zur Arbeit oder in die Schule fahren müssen, wissen Sie wahrscheinlich schon Bescheid: Am Donnerstag, dem 29. September, wird es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die Gewerkschaften CGT, FSU und Solidaires rufen die Arbeitnehmer zu einem allgemeinen und landesweiten Streik auf. Die Forderungen der Gewerkschaften betreffen die Stützung der Kaufkraft, eine Verbesserung der Arbeitnehmerrechte und die anstehende Rentenreform.

    Der eintägige berufsübergreifende Streik wird sich bis Freitag um 6.30 Uhr auch auf die Flugsicherung auswirken. Die französischen Flughäfen raten den Reisenden, den Status ihrer Flüge bei den Fluggesellschaften zu überprüfen. Auch die Webseiten der Flughäfen geben oft Hinweise auf Flugannullierungen.

    Der städtische Nahverkehr
    Der Nahverkehr sollte in vielen Städten normal funktionieren. Aufgrund der geplanten Demonstrationen könnte es jedoch zu Störungen kommen. In Toulouse zum Beispiel wird der Pendelverkehr im Stadtzentrum eingestellt.

    SNCF: TGVs, Ouigo und liO
    Die SNCF hat den landesweiten Fahrplan für die TGV, Ouigo und Intercités noch nicht detailliert bekannt gegeben. Ein Teil des überarbeiteten regionalen Verkehrsplans ist hingegen bereits bekannt und kann online eingesehen werden.

  • Französische Regionalflughäfen wegen Fluglotsenstreik geschlossen

    Französische Regionalflughäfen wegen Fluglotsenstreik geschlossen

    Mehrere französische Regionalflughäfen waren am Freitag komplett geschlossen. Andere konnten aufgrund des Streiks der Fluglotsen nur einen eingeschränkten Betrieb aufrecht erhalten.

    Rund 1.000 Flüge von und nach Frankreich wurden am Freitag wegen des Streiks der Fluglotsen des Landes gestrichen, was auch zu Verspätungen im gesamten europäischen Luftraum führt.

    Die französische Zivilluftfahrtbehörde DGAC teilte mit, dass auf 16 Flughäfen ein Notbetrieb herrscht, ebenso wie in den Verkehrskontrollzentren, die Flugzeuge in großer Höhe über französisches Gebiet leiten.

    Lesen Sie auch: 1.000 Flüge gestrichen: Streik der französischen Fluglotsen beeinträchtigt Reiseverkehr in Europa

    Mehrere Regionalflughäfen sind komplett geschlossen.

    Die europäische Luftverkehrsbehörde Eurocontrol spricht von „erheblichen Störungen“, die sich bereits bis 8.30 Uhr auf über 500.000 Minuten summierten. Das ist mehr als dreimal so viel wie am gesamten letzten Freitag, an dem der Flugverkehr normal verlief.

    Verspätungen von durchschnittlich 25 Minuten pro Flug in der gesamten EU waren nach Angaben von Eurocontrol hauptsächlich auf den Streik zurückzuführen. Es wird erwartet, dass am Freitag nur etwa 21.000 Flugzeuge den Luftraum von Eurocontrol passieren werden, was einem Rückgang von etwa einem Drittel entspricht.

    Air France strich am Freitag rund die Hälfte ihrer 800 geplanten Flüge. Die mit über 116 Millionen Passagieren größte Fluggesellschaft Europas, Ryanair, hat nach eigenen Angaben 420 Flüge, die Frankreich überfliegen oder dort landen, gestrichen.

    Die Fluglotsengewerkschaft SNCTA erklärte, ihre Mitglieder wollten dagegen protestieren, dass die Löhne nicht mit der steigenden Inflation Schritt halten.

    Fluglotsen gehören allerdings zu den bestbezahlten Beamten Frankreichs und verdienen einem Parlamentsbericht zufolge durchschnittlich 5.000 Euro pro Monat.

    Die Gewerkschaft warnt auch davor, dass es zu wenig Neueinstellungen gibt, wodurch Lücken in den Reihen des Berufsstandes entstehen könnten. Es wird erwartet, dass ein Drittel der derzeitigen Fluglotsen zwischen 2029 und 2035 in den Ruhestand geht, und die Ausbildung neuer Fluglotsen dauert mindestens fünf Jahre.

    Laut der SNCTA werden neue Mittel für zusätzliche Ausbildungskapazitäten dringend benötigt.

    Die Gewerkschaft hat einen weiteren Streik für den 28. bis 30. September angekündigt.