Schlagwort: Fischerei

  • Seine-Maritime: In Dieppe werden Jakobsmuscheln für fünf Euro pro Kilo verscherbelt

    Seine-Maritime: In Dieppe werden Jakobsmuscheln für fünf Euro pro Kilo verscherbelt

    Die Jakobsmuschel ist eines der wichtigsten Produkte zum Jahresende in Frankreich. Seit Anfang Januar ist sie für die Verbraucher allerdings weniger attraktiv. Die Preise sind zu Beginn des Jahres stark gesunken, das Angebot ist höher als die Nachfrage.

    Fünf Euro für ein Kilo Jakobsmuscheln auf dem Fischmarkt in Dieppe (Seine-Maritime). Seit Beginn der Saison waren die Preise noch nie so niedrig. Ein Schnäppchen für die Kunden. „Die Kaufkraft ist im Moment für alle ziemlich niedrig. Wenn man sich eine kleine persönliche Freude machen will, tut es gut, etwas weniger zu bezahlen“, sagt ein Mann auf dem Sender France 3.

    Viele Muscheln
    Die Zahl der Verbraucher ist seit dem Ende der Weihnachtsfeiertage zurückgegangen, die Preise sind gesunken, da die Bestände immer noch groß sind. „Es grosse Bestände an Muscheln, immer mehr. Die Ressourcen zu schonen ist gut. Aber in Dieppe lagen wir vor ein oder zwei Jahren noch bei 40 Tonnen pro Tag, jetzt sind es 60“, erklärt Miguel Marguerie, Reedereibesitzer und Muschelfischer. Um die Bestände zu regulieren, haben die Präfektur und die Seefahrtsbehörden die Anzahl der Anlandungen pro Tag von vier auf drei reduziert.

  • Gastronomie : Die Langustinen sind der Stolz der Bretagne

    Gastronomie : Die Langustinen sind der Stolz der Bretagne

    Scheinwerferlicht auf die „Demoiselles de Loctudy“, wie die Langustinen im Finistère genannt werden. France Télévisions hat eine Fischerfamilie begleitet, die diese Tradition fortführt. Die Alten nennen sie „Demoiselles“ (Fräulein). Tanzend und zappelnd sind sie der traditionelle Reichtum Pays Bigou…

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  • In Le Havre sollen biologisch abbaubare Fischernetze den Müll im Meer reduzieren

    In Le Havre sollen biologisch abbaubare Fischernetze den Müll im Meer reduzieren

    Vor der Küste von Le Havre findet eine Weltpremiere statt: Die Besatzung des Schiffes „Gauthier-Lucille“ testet biologisch abbaubare Netze, um die Verschmutzung des Meeresbodens zu verringern. Ein Projekt, das vom Europäischen Meeres- und Fischereifonds finanziert wird.

    30% des Plastikmülls aus der Fischerei sollen durch „Geisternetze“ verursacht werden, also Fischernetze, die auf den Meeresboden gefallen sind. An Bord des Schiffes „Gauthier-Lucille“ in der Nähe von Le Havre führt die Besatzung ein neues, weltweit einzigartiges Fischereisystem ein, um zu versuchen, die Umweltverschmutzung zu verringern: 3.200 Meter biologisch abbaubare Netze, die auf 70 Ausfahrten auf See abwechselnd mit herkömmlichen Netzen eingesetzt werden. „Wir haben dieses Projekt gemacht, weil es einfach dumm ist, das Meer zu verschmutzen“, erklärt Kapitän Kévin Truchon gegenüber France Télévisions.

    Am Anfang dieser Initiative stand das Projekt Téfibio, das vom Parc Naturel Marin des estuaires picards et mer d’Opale getragen und vom Europäischen Meeres- und Fischereifonds finanziert wurde. Das Unternehmen SeaBird hat fast zehn Jahre gebraucht, um diese kompostierbaren Netze zu entwickeln. Die Tests, die im Sommer 2020 begannen, erwiesen sich als vielversprechend. „Ein normales Netz baut sich im Meer in etwa 400 Jahren ab, während ein biologisch abbaubares Netz nur 8 bis 10 Jahre braucht, um sich abzubauen, und es hat keine anhaltenden Auswirkungen auf die Meeresumwelt“, erläuterte Solène Peuget, die mit dem Meeresnaturpark zusammenarbeitet.

    Die unter realen Bedingungen durchgeführten Tests zeigen, dass die Widerstandsfähigkeit der herkömmlichen Netze derzeit noch im Vorteil ist. „Die Bio-Netze sind im Vergleich zu den konventionellen Netzen recht empfindlich“, erklärt ein Seemann. Bei den biologisch abbaubaren Netzen müssen noch Verbesserungen vorgenommen werden. „Die Maschenweite muss noch etwas verringert werden, da sie meiner Meinung nach immer noch viel zu gross ist“, fügt der Kapitän hinzu.

    Der Preis für die biologischen Netze ist derzeit noch nicht bekannt. Im Moment werden sie vom Meeresnaturpark für die Versuchsphasen kostenlos zur Verfügung gestellt. Langfristig sollen die biologisch abbaubaren Netze für die gesamte Berufsfischerei in Frankreich verpflichtend werden.

  • Kollision zwischen Fischerboot und Fähre: Mehrere Seeleute werden im Ärmelkanal vermisst

    Kollision zwischen Fischerboot und Fähre: Mehrere Seeleute werden im Ärmelkanal vermisst

    Vor der Kanalinsel Jersey werden nach einem Zusammenstoß zwischen einer Fähre und einem Fischerboot mehrere Seeleute vermisst.

    Seit Donnerstagmorgen sind umfangreiche Rettungskräfte im Ärmelkanal vor der Insel Jersey mobilisiert. Am frühen Morgen war eine Fähre mit einem Fischerboot kollidiert. Mehrere Seeleute des Fischerbootes werden noch vermisst. Nach drei oder vier Männern wird aktiv gesucht, so die Zeitung Manche Libre.

    Gegen 5.30 Uhr morgens kollidierte die Fähre Goodwill mit dem Trawler L’Ecume. Der Fischkutter sank sehr schnell. Das Schiff hatte 5 Passagiere und 24 Besatzungsmitglieder an Bord, wie die Jersey Evening Post berichtete.

    Die Küstenwache von Jersey koordiniert die Rettungsmaßnahmen, bei denen auch französische Rettungsflugzeuge wie der Zivilschutzhubschrauber Dragon 50, der Marine-Hubschrauber Caiman und ein Flugzeug vom Typ Falcon 50 zum Einsatz kommen.

  • Côtes-d’Armor: Frische Jakobsmuscheln werden direkt am Hafen verkauft

    Côtes-d’Armor: Frische Jakobsmuscheln werden direkt am Hafen verkauft

    Am 20. Oktober hat die Saison für das Sammeln von Jakobsmuscheln begonnen. An der Côtes-d’Armor, wo man sie jetzt direkt am Hafen kaufen kann, herrscht Hochbetrieb. Zur Freude der Kunden kann man im Departement Côtes-d’Armor Jakobsmuscheln direkt von den Schiffen kaufen. Vier Schiffe, die gerade ang…

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  • Treibstoffpreise: Die Fischer bleiben im Hafen

    Treibstoffpreise: Die Fischer bleiben im Hafen

    Auch unter den Fischern wächst die Wut über die steigenden Dieselpreise. Einige Fischer sind nun sogar gezwungen, im Hafen zu bleiben, da der Kraftstoff für sie zu teuer geworden ist.

    Trawler liegen in Grau-du-Roi (Gard) am Kai. Okzitanische Fischer fahren nicht mehr aus und ein Kapitän hat nachgerechnet: Obwohl der Treibstoff steuerfrei ist, hat sich der Preis verdoppelt. Bei 5.000 Euro für Diesel pro Tag lohnt es sich nicht mehr, auch wenn der Fischfang gut ist. Auch auf der Atlantikseite, im Hafen von La Cotinière (Charente-Maritime) bleiben Fischtrawler am Kai. Die Fischer schränken ihre Tätigkeit ein.

    Sie fürchten um die Zukunft ihres Berufs.
    Indem er nur ein Netz statt zwei ins Wasser lässt, hofft Eric Redon, seine Rechnung um 8.000 Euro pro Woche zu senken, doch er macht sich Sorgen um seine Seeleute, die ebenfalls unter den steigenden Preisen leiden. „Je teurer der Diesel, desto weniger bleibt auf der Lohnliste“, fasst der Matrose Grégory Fesseau gegenüber France 2 zusammen. Die Fischer fürchten sogar um die Zukunft ihres Berufs. Sie warten auf die Ankündigungen der Regierung: Am Mittwochnachmittag, 16. März, sollen Unterstützungsmaßnahmen bekannt gegeben werden.

  • Verärgerte französische Fischer bedrohen britische Importe

    Verärgerte französische Fischer bedrohen britische Importe

    Die Fischer in Nordfrankreich haben damit gedroht, britische Importe zu verhindern, um den Druck auf London zu erhöhen, ihnen mehr Fischerei-Lizenzen für britische Gewässer zu erteilen. Großbritannien stimmte am Samstag der Erteilung von 23 weiteren Lizenzen an französische Fischer zu, ein Schritt, der darauf abzielt, die Spannungen zwischen den Nachbarländern abzubauen. Frankreich und Grossbritannien befinden sich in dieser Frage bereits seit sechs Monaten in meinem heftigen Streit. Frankreich ist der Ansicht, dass es Anspruch auf rund 80 weitere britische Fischerei-Lizenzen hat, und eine Gruppe, die die Fischer im wichtigen Hafen von Boulogne-sur-Mer und anderen Orten entlang der Nordküste vertritt, erklärte am späten Samstag, dass sie Proteste starten werde. Lesen sien auch: Brexit-Fischereistreit: Ministerin sichert französischen Fischern “Fortsetzung des Kampfes” zu „Proteste müssen erwartet werden … Proteste, die sich gegen britische Importe richten werden“, kündigte der lokale…

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  • BREAKING: Französische Fischer kündigen Blockade des Kanaltunnels und von Häfen an

    BREAKING: Französische Fischer kündigen Blockade des Kanaltunnels und von Häfen an

    Eine französische Fischereigewerkschaft hat angekündigt, den Eingang zum Kanaltunnel sowie drei Häfen zu blockieren, um gegen die Weigerung des Vereinigten Königreichs zu protestieren, ihnen Fanglizenzen zu erteilen.

    Die Gewerkschaft kündigte für Freitag eine Aktion an, bei der drei französische Fährhäfen – Calais, Saint-Malo und Ouistreham – blockiert werden sollen. Außerdem wollen sie die Autobahn A16 blockieren, den Zugang zum Kanaltunnel auf französischer Seite. Hintergrund des Protests ist der anhaltende Streit um die Fischereilizenzen nach dem Brexit.

    Lesen Sie auch: Brexit-Fischereistreit: Ministerin sichert französischen Fischern “Fortsetzung des Kampfes” zu

    „Die Fischer fordern eine sofortige Lösung des Streits mit dem Vereinigten Königreich über die Auslegung des Brexit-Abkommens“, sagte Gérard Romiti, der Präsident des nationalen Fischereiausschusses, am Donnerstag der Zeitung Le Figaro.

    Nach Informationen, die Le Figaro vorliegen, wollen die Fischer am Morgen in Saint-Malo, gegen Mittag in Calais und am Nachmittag in Ouistreham aktiv werden. Die Blockade der A16, die sich nur gegen Lastwagen richtet, die in den Tunnel einfahren wollen, ist für 14 bis 16 Uhr geplant.

    Die Erteilung von Fischereilizenzen an rund 150 französische Fischer für die Zeit nach dem Brexit, die auf den Kanalinseln und in den Gewässern vor der britischen Küste fischen dürfen, ist zu einem heiklen politischen Thema geworden, an dem die Regierungen Großbritanniens, Frankreichs und Jerseys sowie die EU beteiligt sind.

    Die Europäische Kommission hat London aufgefordert, die Angelegenheit bis zum 10. Dezember zu regeln.

    Lesen Sie auch: Post-Brexit-Fischereistreit: Boris Johnson will die Interessen des Vereinigten Königreichs verteidigen

    In den Stunden nach der Ankündigung der Fischer gaben Fährunternehmen wie Brittany Ferries, P&O oder Eurotunnel keine Unterbrechung ihrer Dienste bekannt, empfohlen aber allen, die eine Überfahrt gebucht haben, sich vor der Reise nach Ausfällen oder Verspätungen zu erkundigen.

    „Wir wollen keine Almosen, wir wollen nur unsere Lizenzen zurück. Das Vereinigte Königreich muss sich an das Post-Brexit-Abkommen halten. Zu viele Fischer tappen noch im Dunkeln“, sagte Gérard Romiti vom nationalen Fischereiausschuss.

    Frankreich hatte damit gedroht, britischen Schiffen zu verbieten, ihre Fänge in französischen Häfen zu entladen und alle britischen Importe einer Kontrolle zu unterziehen.

    Präsident Emmanuel Macron erklärte jedoch, Frankreich werde von der Verhängung dieser Maßnahmen absehen, um dem Dialog eine Chance zu geben.

    Lesen Sie auch: Fischereilizenzen: Emmanuel Macron und Boris Johnson versprechen “Deeskalation”

    Nach einer Vereinbarung, die Großbritannien und die EU Ende letzten Jahres getroffen haben, können europäische Fischereifahrzeuge weiterhin in britischen Gewässern fischen, wenn sie dort schon in der Vergangenheit tätig waren.

    Nach Angaben von Paris wurden jedoch die Anträge von Dutzenden französischer Fischern, in den fischreichen Gewässern des Vereinigten Königreichs fischen zu dürfen, abgelehnt – was von London heftig bestritten wird.

    Die Angelegenheit hat zu starken Spannungen zwischen London und Paris geführt, deren Beziehung auch durch die Flüchtlingskrise und die Katastrophe im Ärmelkanal vom Mittwoch, die 27 Menschenleben kostete, auf die Probe gestellt wird.

  • Brexit-Fischereistreit: Ministerin sichert französischen Fischern „Fortsetzung des Kampfes“ zu

    Brexit-Fischereistreit: Ministerin sichert französischen Fischern „Fortsetzung des Kampfes“ zu

    Meeresministerin Annick Girardin versichert am Sonntag bei einer Reise in die Region Hauts-de-France (Nordfrankreich), sie werde „den Kampf fortsetzen“, um britische Fischereilizenzen zu erhalten. Meeresministerin Annick Girardin versicherte den Fischern der Region Hauts-de-France am Sonntag, dem 21. November, dass sie bereit sei, den „Kampf“ mit London über Nach-Brexit-Fischereilizenzen „fortzusetzen“. „Wir werden den Kampf so fortsetzen, wie wir es angekündigt haben“, sagte sie anlässlich eines Treffens mit Fischerei-Vertretern am Cap-Gris-Nez (Pas-de-Calais). „Wir kämpfen täglich um die Boote, um die Lizenzen und wir werden überhaupt nichts aufgeben.“ Die Vertreter der Fischer machten nach dem Treffen jedoch deutlich, dass sie weiterhin entschlossen seien, Maßnahmen zu ergreifen, um ihre Unzufriedenheit zum Ausdruck zu bringen. „Die Fischer werden etwas tun. Ich denke, sie haben genug Geduld gehabt. Sie haben immerhin elf Monate lang gewartet“, äusserte sich Olivier Leprêtre, der V…

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  • Post-Brexit-Fischereilizenzen: Zeit für letzte Verhandlungen

    Post-Brexit-Fischereilizenzen: Zeit für letzte Verhandlungen

    Um Vergeltungsmaßnahmen gegen britische Fischereifahrzeuge zu vermeiden, werden seit Montag, dem 1. November, 15 Uhr, erneut intensive Verhandlungen geführt. Paris will die Briten dazu drängen, neue Fanggenehmigungen für französische Schiffe zu erteilen. Der Dialog zwischen Paris, London (Vereinigtes Königreich) und Brüssel (Belgien) wurde am Montag, dem 1. November, wieder aufgenommen. Die Fischereilizenzen in britischen Gewässern stehen im Mittelpunkt der Verhandlungen. Am Abend bestätigte Jersey die Vergabe von 49 zusätzlichen Lizenzen. Ziel ist es, die Spannungen abzubauen, da die französischen Sanktionen um Mitternacht in Kraft treten sollen. Im Hafen von Granville (Manche) sind die Fischer besorgt: Das Überleben ihrer Unternehmen steht auf dem Spiel. Der gesamte Sektor könnte von den geplanten Sanktionen betroffen sein. Arnaud Deleforge, ein Fischhändler in Boulogne-sur-Mer (Pas-de-Calais), bezieht die meisten seiner Produkte aus dem Vereinigten Königreich. Sie sind für sein Ges…

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