Schlagwort: Festnahmen

  • Kinderpornografie: Großer Fahndungserfolg in Frankreich – 48 Männer festgenommen

    Kinderpornografie: Großer Fahndungserfolg in Frankreich – 48 Männer festgenommen

    Diese Personen werden verdächtigt, in grossen Mengen kinderpornografische Fotos und Videos getauscht zu haben.

    Die Kriminalpolizei hat in dieser Woche in ganz Frankreich mehrere Razzien durchgeführt und 48 Männer festgenommen, die verdächtigt werden, in großem Umfang kinderpornografische Fotos und Videos online heruntergeladen und/oder angeboten zu haben. An der landesweiten Operation waren seit Montag mehrere Abteilungen der Kriminalpolizei beteiligt.

    Von den in Polizeigewahrsam genommenen Personen ist der jüngste 26 Jahre alt, der älteste 79 Jahre. „Es sind sogenannte Monsieurs Tout Le Monde, es gibt kein typisches Profil, Arbeitslose, Rentner, Leute, die arbeiten“, so eine Polizeiquelle. Unter den Festgenommenen befinden sich sogar Kommunalpolitiker.
    Derzeit werden die Männer des Konsums von „illegalen Fotos von Minderjährigen“ verdächtigt, aber die Polizeimaßnahmen, die unter der Aufsicht mehrerer Staatsanwaltschaften durchgeführt werden, sollen klären, ob sie auch sexuelle Angriffe oder Vergewaltigungen begangen haben.

  • Haute-Vienne: Frau unter dem Verdacht 20 Brände gelegt zu haben festgenommen

    Haute-Vienne: Frau unter dem Verdacht 20 Brände gelegt zu haben festgenommen

    Eine Rentnerin wurde unter gerichtliche Aufsicht gestellt, mit der Auflage, sich um ihre psychische Gesundheit zu kümmern, und dem Verbot, sich auf dem Gebiet von zwei Gemeinden des Departements aufzuhalten.

    Eine 68-jährige Frau, die unter dem Verdacht steht, eine Brandstifterin zu sein, wurde in den letzten Tagen in der Region Haute-Vienne festgenommen, wie France Bleu Limousin am Mittwoch, dem 24. August berichtet. Laut der Gendarmerie des Departements gab sie zu, „zwischen 2019 und 2022 zwanzig Brände gelegt zu haben“, und zwar südlich von Limoges. Laut France 3 Nouvelle-Aquitaine ist dies die dritte Festnahme eines Brandstifters in diesem Sommer im Departement Haute-Vienne.

    Bei der Rentnerin hatten die Gendarmen nach Waldbränden Anfang August in den Gemeinden Saint-Hilaire les Places, Ladignac-le-Long, La Meyze, Bussière-Galand, Les Cars oder Flavignac im Süden des Departements Haute-Vienne nahe der Dordogne ein wiederkehrendes Vorgehen festgestellt. Jedes Mal war das Feuer am Straßenrand am Waldrand ausgebrochen. Insgesamt verbrannten die so entstandenen 26 Brände mehr als zehn Hektar Vegetation und waren anderen Bränden aus dem Jahr 2019 in derselben Gegend nicht unähnlich.

    Zwei weitere Festnahmen im Departement
    Die Gründe für diese Taten sind derzeit noch ungeklärt. Die Rentnerin wird sich am 13. Januar 2023 vor dem Justizgericht in Limoges für die Brandstiftungen verantworten müssen. Bis dahin steht die 68-Jährige unter gerichtlicher Aufsicht, mit der Auflage, sich in ärztliche Behandlung zu begeben, und unter dem Verbot, sich auf dem Gebiet der Gemeinden Saint-Hilaire-les-Places und Ladignac-le-Long aufzuhalten.

    Zwei weitere Personen werden verdächtigt, seit Beginn des Sommers in der Haute-Vienne Brände gelegt zu haben. Die erste Person befindet sich derzeit in Limoges im Gefängnis und wartet auf ihren Prozess wegen acht Bränden zwischen dem 12. Juni und dem 19. Juli. Am 16. August wurde ebenfalls eine 50-jährige Frau, die verdächtigt wurde, mehrere Brände in Couzeix gelegt zu haben, von der Polizei festgenommen. Sie hatte erklärt, dass sie aus Langeweile und wegen Problemen in einem schwierigen familiären Umfeld gehandelt habe.

  • Belgien: 13 Verhaftungen bei einer Antiterror-Operation

    Belgien: 13 Verhaftungen bei einer Antiterror-Operation

    Im Rahmen von Ermittlungen der Anti-Terror-Staatsanwaltschaft wurden in Belgien dreizehn Personen festgenommen.

    Die belgische Justiz gab am Dienstag die Festnahme von 13 Personen im Rahmen der Ermittlungen der Anti-Terror-Staatsanwaltschaft bekannt, die die Entwicklung einer Terrorzelle in Antwerpen vermutete, die der salafistischen dschihadistischen Bewegung nahesteht.

    Die Festnahmen, die im Zuge von 13 Hausdurchsuchungen im Großraum Antwerpen im Norden des Landes erfolgten, zielten darauf ab, die „Aktivitäten“ dieser potenziell gefährlichen Gruppe „besser zu verstehen“, erklärte die Bundesstaatsanwaltschaft. Es wurden keine näheren Angaben zu den verdächtigen Aktivitäten gemacht, die zu dieser Razzia geführt hatten.

    Die 13 festgenommenen Männer sollen innerhalb von 48 Stunden einem Richter vorgeführt werden, der entscheiden wird, ob sie inhaftiert werden oder nicht. An der Operation, die ohne Zwischenfälle verlief, waren rund 100 Beamte der Bundeskriminalpolizei beteiligt. Sie erfolgte im Rahmen einer Untersuchung, die vor mehreren Monaten von einem Antiterrorismus-Ermittlungsrichter in Antwerpen eingeleitet worden war, so die belgische Polizei. „Eine Antwerpener Gruppe schien sich innerhalb der dschihadistischen salafistischen Bewegung zu entwickeln“, erklärte die Bundesstaatsanwaltschaft in einer Pressemitteilung.

    Die belgischen Städte Brüssel und Antwerpen wurden bereits in der Vergangenheit als Hochburgen des internationalen Dschihadismus eingestuft. Antwerpen war der Ankerpunkt der Gruppe Sharia4Belgium, die seit dem Zeitpunkt ihrer Gründung im Jahr 2010 den Dschihad propagierte. Mehrere Mitglieder dieser Gruppe gingen nach Syrien, um sich dort den Kämpfern des sogenannten Islamischen Staates anzuschliessen. Ihr ehemaliger Anführer, der marokkanischstämmige Antwerpener Fouad Belkacem, wurde 2015 in Belgien zu 12 Jahren Haft verurteilt und ihm wurde 2018 die belgische Staatsbürgerschaft entzogen. Sharia4Belgium ist mittlerweile aufgelöst, doch die belgische Justiz befürchtet, dass sich neue Gruppierungen mit ähnlichem Gedankengut und gleichen Zielen entwickeln.

  • Seine-Maritime: Junger Hitler-Verehrer plante Massenmord und wurde verhaftet

    Seine-Maritime: Junger Hitler-Verehrer plante Massenmord und wurde verhaftet

    Ein junger Mann, der im Verdacht steht, an Adolf Hitlers Geburtstag einen Massenmord an seiner ehemaligen Schule und einer Moschee geplant zu haben, wurde am Freitag verhaftet und angeklagt.

    Ein junger Mann, der verdächtigt wird, an Adolf Hitlers Geburtstag einen Massenmord in seinem ehemaligen Gymnasium und einer Moschee geplant zu haben, wurde am Freitag verhaftet, meldete eine Justizquelle am Samstag und bestätigte damit einen Bericht in Le Parisien.

    Der 2002 geborene junge Mann, der in Seine-Maritime lebt, wurde am Dienstag verhaftet. Vier Tage später wurde er wegen Bildung einer „kriminellen terroristischen Vereinigung“ angeklagt und in Untersuchungshaft genommen.

    Der junge Mann war den Ermittlern aufgefallen, weil er über Telegram mit einer 18-jährigen Frau aus Béziers in Kontakt stand, die bereits Anfang April verhaftet wurde. Sie wird verdächtigt, einen Anschlag auf eine Kirche in der Region Hérault geplant zu haben.

    In verschiedenen sozialen Netzwerken sprach der junge Mann von seinem Wunsch, am 20. April 2022, dem Geburtstag Adolf Hitlers, einen Massenmord in seinem ehemaligen Gymnasium und in einer Moschee in der Nähe der Schule zu begehen, so eine Quelle, die den Ermittlungen nahe steht.

    Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung fanden die Ermittler mehrere Waffen, darunter Jagdwaffen, Munition und Messer, sowie 20 Notizbücher, in denen er seine Gedanken niederschrieb und sich auf Hitler oder Anders Breivik, den Urheber des Massakers, bei dem 2011 in Norwegen 77 Menschen getötet wurden, bezog.

    Er behauptete, als Kind sexuell missbraucht und während seiner Schulzeit gemobbt worden zu sein.

    Laut „Le Parisien“ erwähnte er in der Untersuchungshaft einen anderen jungen Mann, der ebenfalls mit der Frau aus Béziers in Kontakt stand, und behauptete, dass sie „Waffenbrüder“ seien und einen doppelten Massenmord planten.

    Dieser zweite junge Mann wurde im August wegen „Nichtanzeige einer Straftat“ angeklagt, aber zum jetzigen Zeitpunkt gibt es in seinem fall keine Beweise für einen konkreten Plan.

  • Neonazi-Gruppe plante Anschlag: 5 Personen in Haft

    Neonazi-Gruppe plante Anschlag: 5 Personen in Haft

    Bereits am Dienstag, dem 21. September, wurden fünf Personen festgenommen. Sie werden verdächtigt, im vergangenen Mai einen Anschlag auf eine Freimaurerloge geplant zu haben.

    Fünf Personen wurden am Dienstag, dem 21. September, im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens gegen Personen aus dem Umfeld der Gruppe „Ehre und Nation“ verhaftet, sagte eine Justizquelle gegenüber Franceinfo und bestätigte damit Informationen von Le Parisien und der Agentur AFP. Sie werden verdächtigt, einen Anschlag auf eine Freimaurerloge geplant zu haben.

    Die Männer sind zwischen 23 und 58 Jahre alt. Sie wurden in Hauts-de-Seine, Nièvre und Charente-Maritime verhaftet.

    Angeklagt wegen Bildung einer kriminellen terroristischen Vereinigung
    In diesem Fall waren schon Anfang Mai drei Mitglieder dieser Neonazi-Gruppe namens „Ehre und Nation“ wegen Bildung einer „kriminellen terroristischen Vereinigung“ angeklagt und in Untersuchungshaft genommen worden.

    Die drei Verdächtigen, zwei Männer im Alter von 29 und 56 Jahren und eine 53-jährige Frau, wurden in den Regionen Doubs und Bas-Rhin im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens der nationalen Antiterror-Staatsanwaltschaft festgenommen, das bereits im Februar gegen die rechtsextreme Gruppe „Ehre und Nation“ eingeleitet worden war.

  • Drogenhandel: Seit 2016 auf der Flucht -Verhaftung eines Drogenbosses aus Marseille

    Drogenhandel: Seit 2016 auf der Flucht -Verhaftung eines Drogenbosses aus Marseille

    Ein in Marseille ansässiger Drogenhändler ist verhaftet worden. Diese Nachricht wurde am Freitag, dem 3. September, bekannt gegeben. Der Mann war seit Jahren auf der Flucht, um einer langen Haftstrafe zu entgehen.

    Kamel Meziani, 37 Jahre alt, ein in Marseille ansässiger Drogenhändler, wurde verhaftet. Bis Dienstag, den 31. August, war er einer der meistgesuchten Kriminellen. Er wurde mehr als 700 Kilometer von der Stadt Marseille entfernt an der Mautstelle von Fleury-en-Bière (Seine-et-Marne) festgenommen. Im Jahr 2016 wurde Kamel Meziani in seiner Abwesenheit wegen Doppelmordes zu einer dreißigjährigen Freiheitsstrafe und anschließend zu vierzehn Jahren wegen Drogenhandels verurteilt.

    Zwei weitere Verhaftungen
    Seitdem ist er auf der Flucht und wurde von Interpol zur Fahndung ausgeschrieben. In Marseille (Bouches-du-Rhône) wurden diese Woche zwei seiner mutmaßlichen Leutnants, die ebenfalls gesucht wurden, festgenommen. „Einer von ihnen war bereits wegen Drogenhandels verurteilt worden, er trug einen Schlüssel bei sich, der Zugang zu einer Garage verschaffte, in der ein gestohlenes Nutzfahrzeug, zwei Handfeuerwaffen, eine Maschinenpistole, ein Kalaschnikow-Sturmgewehr, Munition und zwei Benzinkanister sichergestellt wurden“, sagte Dominique Laurens, Staatsanwalt in Marseille.

  • 60 kg Heroin im Wert von 2 Mio. Euro beschlagnahmt

    60 kg Heroin im Wert von 2 Mio. Euro beschlagnahmt

    Ein Dutzend Fahrzeuge, 20 Mitglieder der Razzia-Sondereinsatzgruppe RAID, Ermittler aus der Region Loire-Atlantique: Eine Woche lang, Tag und Nacht, dauerte diese außergewöhnliche Operation, die am vergangenen Montag zur Beschlagnahme von fast 60 kg Heroin im Wert von fast 2 Millionen Euro führte.

    Die von der Drogenfahndung der Kriminalpolizei des Departements Loire-Atlantique geführten Ermittlungen begannen bereits im vergangenen Januar. Ziel war es, ein Netzwerk von Heroinhändlern zwischen den Niederlanden und Nantes zu zerschlagen. Der „Kopf“ des Drogenhandels wurde am Mittwoch nach einer Verfolgungsjagd im Morbihan ausfindig gemacht und festgenommen.

    Die Ermittler aus Nantes beauftragten die Razzia-Sondereinsatzgruppe RAID in Lille, die den Norden, Pas-de-Calais, Somme, Aisne und Ardennen abdeckt, darum, ein Kurierfahrzeug, gennant „go fast“, das die Drogen transportierte, abzufangen.

    „Wir sind eine überregionale Einsatzgruppe und wir haben die Mittel, diese Art von Einsätzen durchzuführen“, erklärte der Kommandeur des RAID gegenüber der Agentur AFP. „Wir greifen in die letzten 5 Prozent der polizeilichen Operation ein, nachdem der Ermittlungsdienst bereits 95 Prozent der Operation durchgeführt hat“, fügte er hinzu. Ein Dutzend Fahrzeuge und etwa zwanzig Raid-Männer wurden für den außergewöhnlichen Einsatz mobilisiert, ebenso wie Ermittler aus Nantes.

    Am vergangenen Montag war es dann soweit und die Polizei liess die Falle zuschnappen. Es fielen keine Schüsse, der Fahrer des Fahrzeugs versuchte weder, die Sperre zu durchbrechen, noch schoss er auf die schwer bewaffneten Polizeibeamten. „Er war einfach fassungslos“.

    Im Inneren des Fahrzeugs wurden 20 kg Heroin in komprimierten Paketen entdeckt. Am selben Tag nahm die Razzia-Einheit in Rennes und Nantes weitere Festnahmen vor.

    Bei den Durchsuchungen in Nantes wurden weitere 38 kg Heroin in Pulverform beschlagnahmt. Insgesamt wurden also bei diesem Einsatz fast 60 kg Heroin mit einem Wiederverkaufswert von etwa 2 Millionen Euro gefunden.

    Der Chef des Netzwerks wurde 2 Tage später, am Mittwoch, in Morbihan ebenfalls festgenommen. Laut Ouest-France handelt es sich um einen Mann von 35 Jahren.

  • Geplanter Anschlag einer Neonazi-Gruppe: Drei Verdächtige inhaftiert

    Geplanter Anschlag einer Neonazi-Gruppe: Drei Verdächtige inhaftiert

    Die drei Mitglieder einer rechtsextremen Gruppe, die am Dienstag in Ostfrankreich verhaftet wurden, sind verdächtig, einen Anschlag auf eine Freimaurerloge geplant zu haben.

    Am Samstag wurde bekannt, dass drei Mitglieder einer Neonazi-Gruppe, die am Dienstag in Ostfrankreich wegen des Verdachts festgenommen wurden, einen Anschlag auf eine Freimaurerloge geplant zu haben, am Freitag angeklagt und in Untersuchungshaft genommen worden seien. Die drei Verdächtigen, zwei Männer im Alter von 29 und 56 Jahren und eine 53-jährige Frau, wurden von einem Pariser Anti-Terror-Richter wegen Bildung einer kriminellen terroristischen Vereinigung angeklagt.

    Drei weitere Personen, zwei Männer und eine Frau, die ebenfalls am Dienstag festgenommen und in Gewahrsam genommen wurden, wurden ohne Anklage freigelassen. Die Verhaftungen, die während einer Razzia in den Regionen Doubs und Bas-Rhin durchgeführt wurden, erfolgten im Rahmen einer im Februar eingeleiteten Voruntersuchung der nationalen Anti-Terror-Staatsanwaltschaft zu einer rechtsextremen Gruppe namens „Ehre und Nation“.

    Laut einer den Ermittlungen nahe stehenden Quelle standen einige dieser Personen in Kontakt mit Rémy Daillet, einer Figur der französischen Verschwörungsbewegung, der in Malaysia lebt. Letzterer steht auch im Verdacht, an der Organisation der Entführung der kleinen Mia im April beteiligt gewesen zu sein, die inzwischen wieder gefunden wurde. Im Rahmen dieser Untersuchung wurde ein internationaler Haftbefehl gegen den ehemaligen MoDem-Vorstand ausgestellt. In Frankreich sind mehrere Anti-Terror-Ermittlungen im Zusammenhang mit rechtsextremen Bewegungen im Gange.